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20.07.2024 - 21:09

 
 

Projekt Flaniermeile Volksdorf gescheitert

 Projekt Flaniermeile Volksdorf gescheitert 

(RB) Am 5. Dez. wurde das Ergebnis der Evaluation zum Pilotprojekt Flaniermeile Volksdorf bekannt gegeben. „Es ist auf ganzer Länge gescheitert“, sagt der FDP-Abgeordnete und Regionalsprecher Finn Ole Ritter. Schon vor dem Start war absehbar, dass es nicht gelingen kann, gegen die Bevölkerung etwas durchzukämpfen, zumal der Widerstand schon sehr früh einsetzte und deutlich machte, dass Volksdorf keine Flaniermeile wünscht und braucht. Das mit der Datenanalyse beauftragte Unternehmen hat im November 2020 Vergleichszahlen zur Verkehrsentwicklung erhoben und beim Bericht über die Erhebungen bestätigt, dass dieser Zeitraum von der Politik gewünscht war“, berichtet Ritter. „Sinngemäß wurde auf Nachfrage angedeutet, dass dies keine wirklich zufriedenstellende Ausgangslage für eine in mehrere Hunderttausende gehende Investition von Steuergeldern wäre. „Es sei durchaus irritierend“, so Ritter, dass am Ende des „verkehrspolitischen Blindflugs“ im Hochsommer für die Auswertung ein Wintermonat als Vergleichsgrundlage herangezogen wurde“. 50 % der Anwohner sind gegen das Projekt und 40 % dafür. 75 % der Händler waren dagegen, 16 % dafür. Ein vernichtendes Ergebnis. 35% der befragten Geschäftsleute berichteten, dass die Kundenfrequenz während des Versuchs sogar „deutlich“ gesunken wäre. 38 % erlebten einen „deutlich gesunkenen“ Umsatz. Eigentlich hätten positivere Ergebnisse bei der Befragung herauskommen müssen, da sie bei allerbestem Wetter durchgeführt wurde. Die aktuelle Anzahl der Befragten sei bei einem Einwohner- und Einzugsgebiet von geschätzt 30.000 bis 40.000 Personen „eher unterirdisch“, um darauf Planungen für einen so wichtigen wirtschaftlichen Ortskern wie den in Volksdorf vornehmen zu wollen. Da dieses Projekt von der Mehrheit der Bevölkerung und Gewerbetreibenden nicht gewünscht ist, fordert Birgit Wolff, Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion, „den sofortigen Stopp aller weiteren Überlegungen und Maßnahmen zu diesem Luxus-Projekt. Es sind schon einige hunderttausend Euro an Steuergeldern in den Wind geschossen worden obwohl hier soziale Aufgaben zu bewältigen und zu lösen sind. Jeder einzelne Euro wäre dafür notwendiger gewesen. Steuergelder sollten den Bürgen dienen, nicht der Verwirklichung von politischen Ideologie-Projekten

 

 

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