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15.12.2018 - 06:58

 
 

Neues Kaminzimmer in der Residenz am Wiesenkamp eingeweiht

Neues  Kaminzimmer in der Residenz am Wiesenkamp eingeweiht

Foto: Residenz am Wiesenkamp/ Bewohner Alfred Zielke (97) am Kamin

(RB 12.2018) Am 12. Dezember herrschte Feststimmung in der Residenz am Wiesenkamp. Pünktlich zur nasskalten, winterlichen Jahreszeit wurde das neue Kaminzimmer fertig gestellt und feierlich eingeweiht. Nun können die Bewohnerinnen und Bewohner den gemütlich gestalteten Raum als Treffpunkt für Kamingespräche nutzen oder sich zum Spielen von Gesellschaftsspielen treffen. Herr Zielke, der am 11. Dezember seinen 97. Geburtstag feierte, freut sich darauf, am flackernden Kamin ein gutes Buch zu lesen: „Das ist richtig gemütlich“, sagte er nach der Besichtigung des weihnachtlich dekorierten Raumes. In seiner Ansprache hob Geschäftsführer Andreas Schneider besonders hervor, dass in der Residenz am Wiesenkamp best mögliche Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Bewohnerschaft auch aus eigener Initiative heraus Treffen untereinander organisiert. Veranstaltungen wie die Weinstube oder der Dämmerschoppen sind bereits Treffs in lockerer Atmosphäre, die sich positiv auf die ganze Residenz auswirken. Gleiches erhofft sich nun Herr Schneider vom Kaminzimmer und lud alle Gäste ein, das Kaminzimmer ausgiebig zu nutzen.

Schutz gegen Pneumokokken

(RB/ BKK-VBU 11.2018) Da mit zunehmendem Alter die Abwehrkräfte nachlassen, ist für ältere Menschen Impfschutz ein bedeutsames Thema. Ab dem 60. Lebensjahr wächst die Gefahr, an einer durch Pneumokokken verursachten Lungenentzündung zu erkranken. Die Impfung verringert das Risiko einer Ansteckung und lebensbedrohlicher Komplikationen. Denn nicht selten nimmt eine solche Infektion einen schweren Verlauf - jeder zehnte Betroffene stirbt an den Folgen. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders gefährdet.
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Glückwunsch zum 101. Gebrutstag!!

Glückwunsch zum 101. Gebrutstag!!

Foto: Residenz am Wiesenkamp/ Frau Arlt PDL mit Frau Tesch

(RB 10.2018) „Stößchen, herzlichen Glückwunsch zum 101. Geburtstag!“ Die Pflegedienstleiterin Karina Arlt ließ es sich nicht nehmen, am 13. September 2018 mit Frau Gerda Tesch feierlich anzustoßen. Für den besonderen Geburtstag der nunmehr ältesten Bewohnerin des Hauses hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Pflegestation in der Residenz am Wiesenkamp liebevoll die Kaffeetafel geschmückt. Nachdem Frau Tesch die Marzipantorte angeschnitten hatte, tauschte man gemeinsam Geschichten und Erinnerungen aus: Frau Tesch ist gebürtige Wandsbekerin. Hier ging sie zur Schule und schloss ihre Ausbildung zur Großhandelskauffrau ab. Im Jahr 1938, mit 21 Jahren, wurde Hochzeit gefeiert. Durch den Beruf ihres Mannes zog die Familie nach Frankfurt, erst verwitwet kam sie wieder nach Hamburg zurück. Seit 2008 lebt sie nun in der Residenz am Wiesenkamp.

25 Jahre Residenz am Wiesenkamp

25 Jahre Residenz am Wiesenkamp

Foto: Residenz am Wiesenkamp: Unsere Jubilare - seit 25 Jahren gemeinsam (vlnr): Unsere Bewohnerinnen Ursula Laaser, Ursula Fiege, Ilse Bönisch und Ingeborg Lierse (vordere Reihe mit GF Andreas Schneider in der Mitte) sowie seitens der Belegschaft Kirsten Furchert, Karina Arlt und Heinz Bachmann (hintere Reihe).

(RB 10.2018) Die Residenz am Wiesenkamp besteht nun seit 25 Jahren. Anlässlich des Jubiläums gab es einen besonderen Fototermin. Eingeladen waren all diejenigen, die seit 25 Jahren in der Residenz wohnen und arbeiten. Über die Zeit sind unter den Bewohnern und Mitarbeitern enge Beziehungen bis hin zu Freundschaften entstanden. "Wir sind zusammen alt geworden", erzählt Karina Arlt (Pflegedienstleiterin der Stationären Pflege) lachend. Bei einem Glas Sekt tauschten die Jubilare ihre Erinnerungen aus und erzählten die eine oder andere Anekdote. Der Einzug 1993 war für die Bewohner ein aufregendes Erlebnis. Und die Mitarbeiter sorgten bereits damals für den reibungslosen Ablauf. "Verglichen mit den Kolleginnen und Kollegen bin ich ja fast neu", sagt Andreas Schneider, immerhin selbst bereits vierzehn Jahren in seiner Funktion als Geschäftsführer in der Residenz am Wiesenkamp tätig. Die Jubilare erinnerten besonders an gemeinsame Reisen, Feste und Ausflüge, welche die Gemeinschaft zusammenschweißten. Mit dem Foto-Termin wurden die Feierlichkeiten rund um das 25-jährige Jubiläum der Residenz eingeläutet. Am 25. August erfolgte der große gemeinsame Festtag mit einem bunten Unterhaltungsprogramm.

Ideenwettbewerb Heimvorteil – Beitrag der Residenz am Wiesenkamp in der Finalrunde

Ideenwettbewerb Heimvorteil – Beitrag der Residenz am Wiesenkamp in der Finalrunde

Foto: Residenz am Wiesenkamp/ Nadja Karge mit der Urkunde bei der Preisverleihung

(RB 10.2018) Der vom Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) in diesem Jahr erstmalig ausgeschriebene bundesweite Ideenwettbewerb „Heimvorteil“ hatte das Ziel, Raum für Ideen zur Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zu schaffen und richtete sich an diejenigen, die in der Lebenswelt Pflegeheim selbst leben, arbeiten oder sich engagieren. Gesucht wurden Ideen und innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Pflegeheimbewohner/innen. Über 270 Ideen zur Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen wurden insgesamt eingereicht. Weiter...

Die Rechte des Bewohners

Entgeltminderung bei Mängeln im Pflegeheim
Bonn. Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Einrichtungen haben das Recht ihre Entgelte zu mindern, wenn Mängel in ihrem Pflegeheim vorliegen. Betroffene sollten sich vorab informieren, da dabei bestimmte Regeln beachtet werden müssen, rät die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA), die hierzu einen Beratungsdienst anbietet.
„Es ist nicht einzusehen, warum weiterhin das volle Entgelt gezahlt werden soll, wenn die vertraglich vereinbarte Leistung nur zum Teil, unzureichend oder gar nicht erbracht wird“, findet Ulrike Kempchen, die Leiterin der Rechtsabteilung der BIVA. Bei Wohnraummietverträgen sei ein solches Wahrnehmen der Verbraucherrechte üblich. Dort würde die Miete schon bei geringen Mängeln anteilig gemindert. „Jeder festgestellte Mangel bedeutet eine Verletzung der Vertragspflichten und muss von dem Bewohner nicht hingenommen werden.“
Entgeltkürzungen bei Heimverträgen sind im Gesetz vorgesehen, wenn ein individueller Mangel vorliegt, das heißt, man muss davon persönlich beeinträchtigt werden. Konkret rät Kempchen dazu, diese Beeinträchtigung kleinschrittig zu dokumentieren. Zudem müssten formale Regeln eingehalten werden: Ein Mangel müsse gegenüber dem Betreiber sofort angezeigt werden, verbunden mit der Aufforderung, diesen abzustellen, und einer Ankündigung, andernfalls den eigenen Anteil am Heimentgelt zu mindern. Pflegemängel sollten zugleich der Pflegekasse mitgeteilt werden. Wenn der Sozialhilfeträger einen Teil der Kosten trägt, sei auch dieser mit einzubinden. Erst dann dürfe der Eigenanteil am Heimentgelt in sinnvollem Maße anteilig gekürzt werden. „Einen Mangel zu beziffern ist im Einzelfall allerdings schwierig“, weiß Kempchen. Anders als bei Mietminderungen gebe es keine Vergleichstabellen, aus denen man die Höhe der anteiligen Minderung ableiten kann. Anhaltspunkte liefere aber die sogenannte „Frankfurter Tabelle“ der Reisemängel. Letztlich richte sich die Höhe der Kürzung danach, wie schwer man individuell betroffen sei.
Der Informations- und Beratungsdienst der BIVA bietet hierzu Hilfestellung für Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige. Er ist montags bis freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 0228 909048-0 und per E-Mail zu erreichen. Ansprechpartner: Dr. David Kröll
BIVA e.V. - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Siebenmorgenweg 6-8 | 53229 Bonn | Telefon: 0228-909048-16 | Fax: 0228-909048-22
| www.biva.de | www.facebook.com/biva.de
Die BIVA ist vertritt 1974 bundesweit die Interessen von Menschen, die im Alter Wohn- und Pflegeangebote in Anspruch nehmen. Die BIVA ist gemeinnützig, politisch und konfessionell neutral sowie finanziell unabhängig.

Neues Internetportal bietet Rat und Hilfe gegen Gewalt in der Pflege

Das Internetangebot des ZQP gibt Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften gesicherte Informationen dazu, wie man Gewalt in der Pflege erkennen und vorbeugen kann. Zudem findet man Telefonkontakte zu Beratungsangeboten deutschlandweit, die Betroffenen weiterhelfen können.
(RB 01.2018) Gewalt in der Pflege ist kein Einzelfall und betrifft Pflegebedürftige, Angehörige sowie Pflegekräfte. Etwa ein Drittel der Befragten mit Pflegeerfahrung gab in einer Untersuchung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) an, sich schon unangemessen in der Pflege verhalten zu haben. 40 Prozent berichteten, mit aggressivem Verhalten von Pflegebedürftigen konfrontiert worden zu sein. Von interviewten Pflegekräften äußerten 47 Prozent, dass Pflegeheime durch Gewalt und Aggression vor ganz besondere Herausforderungen gestellt sind. Weiter...

Broschüre zu gesunder Ernährung im Alter

Broschüre zu gesunder Ernährung im Alter

(dh 12.2016) „Essen mit Genuss - Schwung für das Alter“ lautet der Titel einer Broschüre, mit der die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) über gesunde Ernährung informiert. Der Ratgeber richtet sich speziell an alle Personen in der zweiten Lebenshälfte, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Die Tipps und Rezepte sind für die meisten Personen in der Zielgruppe noch selbständig lebender, älterer Menschen geeignet.
Die Broschüre bietet Informationen und Anregungen, wie sich die Lebensmittelauswahl unter altersmedizinischen Gesichtspunkten optimieren lässt. Alle Empfehlungen beziehen sich auf natürliche Produkte und Lebensmittel, nicht auf Nahrungsergänzungsmittel oder künstliche Nahrungszusätze. Solche hochdosierten Mittel sollten nur in Rücksprache mit einem Arzt beziehungsweise einer Ärztin bei nachgewiesenem Mangel eingenommen werden.
Die Broschüre entstand im Rahmen des „Paktes für Prävention“ in enger Kooperation mit der Forschungsabteilung des Albertinen-Hauses – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie und basiert auf den Erkenntnissen der Hamburger Langzeitstudie zum Älterwerden (LUCAS).
Die Broschüre steht unter http://www.hamburg.de/gesundheit-im-alter als Download zur Verfügung. Sie kann zudem kostenfrei bestellt werden bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Broschürenservice, Billstraße 80, 20539 Hamburg. (Foto: BGV)

Broschüren rund um Demenz

(RB 08.2017) Die Anzahl älterer Menschen nimmt zu – und damit auch die Zahl derjenigen, die von einer Demenz betroffen sind. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Hamburg aktuell über 31.000 demenziell Erkrankte gibt, 2030 werden es etwa 39.000 sein. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) reagiert auf den wachsenden Informations- und Beratungsbedarf von Betroffenen und ihren Angehörigen und hat deshalb zwei stark nachgefragte Broschüren zum Thema in überarbeiteter Form neu aufgelegt. Sie informieren unter anderem über Versorgungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote in der Hansestadt sowie über ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Die Broschüre „Leben mit Demenz in Hamburg – Rat und Hilfe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ wurde im Rahmen der „Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg“ 2014 entwickelt und jetzt grundlegend aktualisiert. Die dritte Auflage enthält Informationen über die Erkrankung, über Therapiemöglichkeiten sowie über die verschiedenen Unterstützungs- und Beratungsangebote für Erkrankte sowie Angehörige. Die neue Broschüre informiert auch über Möglichkeiten der Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Demenz, über kulturelle Angebote und über das Thema „Technik im Alter“ sowie die Leistungen der Pflegeversicherung. Ein umfangreicher Adressteil erleichtert die Kontaktaufnahme mit den Beratungsstellen, Leistungsanbietern und anderen Institutionen.

Da es ein wachsendes Interesse an kleinräumigen Pflegeangeboten als alternative Wohn- und Versorgungsform zwischen der Pflege zu Hause und in einer stationären Pflegeeinrichtung gibt, wurde auch die Broschüre „Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“ überarbeitet und neu herausgegeben. Ambulante Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind eine Möglichkeit, weiter in familiärer Atmosphäre zu leben und gut gepflegt zu werden. Die Broschüre enthält Informationen zum Aufbau einer Gruppe, zur Finanzierung und bietet auch eine Auswahl an Mustervereinbarungen. Sie richtet sich daher insbesondere an Angehörige und andere persönliche Interessenvertreter, die sich über diese neue Wohnform informieren wollen. Persönliche Unterstützung und Beratung erhalten Interessierte und Gründer zum Beispiel bei der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften (http://www.koordinationsstelle-pflege-wgs-hamburg.de/).

Die beiden Broschüren stehen online unter www.hamburg.de/bgv/veroeffentlichungen zur Verfügung und sind per E-Mail unter sowie telefonisch unter 040 – 4 28 37-23 68 zu bestellen.

Initiative „Demenz Partner"

(dh 07.2017) Berührungsängste abbauen, Empathie fördern und so die Lebensbedingungen von Demenzerkrankten und ihren Familien verbessern: Die Initiative „Demenz Partner" klärt Interessierte über die Krankheit auf und gibt Tipps für Begegnungen im Alltag.
In Deutschland leben gegenwärtig 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf drei Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Behandlung oder Prävention gelingt.

„Demenz braucht Dich" lautet der Slogan der Initiative, die von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt wird. „Demenz Partner" sind Personen, die sich mit dem Krankheitsbild Demenz auskennen und wissen, wie sie Menschen mit Demenz im Alltag begegnen und sie ins soziale Leben einbeziehen können. Dank ihres Wissens über die Krankheit sollen mehr Menschen dazu beitragen, die Lebensbedingungen für Demenzerkrankte zu verbessern. Mit der Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden in bundesweit stattfindenden Kursen neben Wissen zum Krankheitsbild wichtige Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt. Wer an den 90-minütigen kostenlosen Kursen teilnimmt, erhält als Teilnahmebestätigung eine Urkunde und einen Anstecker, der ihn als „Demenz Partner" ausweist.
Schon 15.000 Menschen sind in Deutschland "Demenz Partner" geworden. Wer ebenfalls dazu gehören möchte, kann auf der Website der Initiative nach Kursanbietern in seiner Nähe suchen: www.demenz-partner.de.

Neuer Landes-Seniorenbeirat

(RB 07.2017) Die 15 Mitglieder des Ende Juni 2017 neu gebildeten Landes-Seniorenbeirats – zum zweiten Mal gebildet auf der Grundlage des Seniorenmitwirkungsgesetz von 2012 – vertreten die Interessen der Hamburger Senioren gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Die Möglichkeiten der Seniorenvertretungen, die Hamburger Politik mitzugestalten, sind vielfältig. Die Ausschüsse der Bezirksversammlungen können die Seniorenbeiräte als sachkundige Personen hinzuziehen. Zudem können die Seniorenvertretungen eigene Projekte entwickeln. Der Landes-Seniorenbeirat berät die zuständigen Fachbehörden und Senatsämter und unterrichtet den Senat regelmäßig über seine Tätigkeit. Alle Behörden sind verpflichtet, die aktive Beteiligung der Senioren am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu fördern. In ihrer Arbeit werden die Beiräte durch die Bezirksämter und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unterstützt.

Der Landes-Seniorenbeirat besteht aus sieben von den Bezirks-Seniorenbeiräten gewählten Mitgliedern, zwei vom Integrationsbeirat vorgeschlagenen Personen und sechs von diesen zugewählten Mitgliedern. Frauen und Männer müssen mit mindestens 40 Prozent vertreten sein. Die 15 Mitglieder des neuen Landes-Seniorenbeirats sind: Samira Chamali, Jürgen Fehrmann, Hans-Lüder Hilken, Sabine Illing, Friedrich-Wilhelm Jacobs, Regina Jürgens, Reinhold Knüppel, Dieter Mahel, Mostafa Morid, David Okeke, Helmut Riedel, Karin Rogalski-Beeck, Karin Schulz-Torge, Inge-Maria Weldemann und Egon Zarnowka.

Weitere Informationen zum Hamburgischen Seniorenmitwirkungsgesetz bzw. dem Landes-Seniorenbeirat unter www.hamburg.de/senioren und unter www.lsb-hamburg.de.

Die Seniorengruppe im Birckholtzweg (Farmsen-Berne) freut sich über neue Teilnehmer/innen

Im Mietertreff der SAGA (Birckholtzweg 18-20) trifft sich die Seniorengruppe „Die Silberfüchse“ immer montags von 14.00 bis 16.00 Uhr. Bei Kaffee und Tee wird in geselliger Runde geklönt, gespielt, das Gedächtnis trainiert, Geschichten und Gedichte vorgelesen, gebastelt sowie gesungen. Geleitet wird die fröhliche Gruppe von Miriam Heuer. Interessierte sind herzlich eingeladen, mal vorbei zu schauen! Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen über diese oder andere Gruppen des Seniorenbüro Hamburg e.V. erhalten Sie bei Linja Pohl, montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr, Tel. 040-30 39 95 07.

Die Seniorengemeinschaft Rahlstedt

(RB 04.2017) Die Seniorengemeinschaft Rahlstedt wendet sich an Menschen, die nach dem Beruf und nach ihrem Einsatz für die Familie neue Wege suchen und jetzt ihr Leben genießen und aktiv gestalten möchten. In zahlreichen, regelmäßigen und kostenlosen Treffs kann man nette Menschen kennen lernen, gemeinsamen Interessen nachgehen und neue entdecken. Der Treff im Hameister-Haus, Schweriner Straße 28, liegt verkehrsgünstig in der Nähe vom Bahnhof Rahlstedt und lädt mit seinen modernen Räumen Besucher zu vielfältigen Aktivitäten und Geselligkeit ein. Im Angebot sind Kartenspiele, Kaffee- und Info-Nachmittage, Vorträge sowie gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Treffpunktes, z. B. Theater- und Konzertbesuche, gemeinsames Mittagessen, Tagesausflüge und Reisen. Aber auch ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme der Senioren ist immer vorhanden. Im Hameister-Haus ist jemand vom Verein als Ansprechpartner immer am 3. Mittwoch im Monat von 11.30-13.00 Uhr vor Ort. Für die Teilnahme am Veranstaltungsprogramm ist keinerlei Mitgliedschaft notwendig. Aktuelle Informationen zum Programm und weitere Infos unter Tel. 23 84 41 26.

Seniorengenossenschaften

(RB 06.2016) Gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Netz der gegenseitigen ehrenamtlichen Hilfe und Unterstützung aufbauen: In organisierter Form einer Seniorengenossenschaft ist dies etwas Besonderes, denn diese Zweckgemeinschaften gehören zu den neueren Formen der Genossenschaften. Die Mitglieder bringen dabei ihre Kompetenzen und ihre Zeit ein, um andere Mitglieder im Alltag zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten auch sie Hilfe, wenn sie diese benötigen. Wie das klappen kann, dazu gibt die neue Broschüre der Gesundheitsbehörde „Seniorengenossenschaften gestalten Nachbarschaft“ wertvolle Hinweise. Dabei muss es sich nicht um eine Genossenschaft im rechtlichen Sinne handeln, sondern beispielsweise um einen eingetragenen Verein. Die Broschüre bietet viele hilfreiche Informationen über Ziele, rechtliche Voraussetzungen, mögliche Inhalte und Leistungen, Abrechnungsmodelle sowie Tipps zur Finanzierung von Seniorengenossenschaften. Beispiele aus der Praxis, Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit sowie zu Kooperation geben darüber hinaus weitere nützliche Anregungen.

Die Broschüre ist im Internet unter www.hamburg.de/senioren/ zum Download verfügbar oder kann in Einzelexemplaren unter Tel. 040/428 37 - 2368 oder per E-Mail an angefordert werden.

Fit im Alter

(dh 04.2017) Körperliche Aktivitäten in regelmäßigen Abständen bilden die Grundlage für einen gesunden Alterungsprozess. Sie senken nicht nur das Risiko chronischer Erkrankungen, sondern erhalten auch Muskelgruppen und Knochenmasse. Zudem dient ausreichende Bewegung der Förderung von Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen. Die Krankenkassen bieten eine Vielzahl an Präventionsmaßnahmen, die kostengünstig in Anspruch genommen werden können. Das Kursangebot zur Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit ist in Abhängigkeit der Krankenkassen sehr unterschiedlich gestaltet. Mögliche Kurse sind unter anderem Pilates, Yoga, Rückenschule, Nordic Walking oder Aquafitness. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen zahlen in den meisten Fällen nichts oder nur einen geringen Eigenanteil. Bei Interesse sollte man sich unbedingt im Voraus mit seiner Kasse in Verbindung setzen.

Unabhängig davon gilt: Bereits ein täglicher Spaziergang erzielt gesundheitsfördernde Effekte. Auch sportliche Aktivitäten wie das Radfahren oder das Joggen dienen der Mobilitätserhaltung. Massagen können zum einen Schmerzen lindern und zum anderen die Gelenke bewegen. Wechselbäder helfen nicht zuletzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen und dienen der allgemeinen Verbesserung des Immunsystems.

Kostenlos Kultur erleben

(dh 03.2017) Wer älter ist als 63 und über ein geringes Einkommen verfügt, kann kostenlos Kultur erleben - gemeinsam mit jungen Menschen. Dafür sorgt „KULTURISTENHOCH2“, ein Hamburger Generationenprojekt in Kooperation mit Hamburger Schulen und KulturLeben Hamburg e.V. Die Begegnungen zwischen den Generationen bieten den Raum, Verständnis füreinander zu entwickeln, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Das soziale Umfeld in der Nachbarschaft wird im Alter oft kleiner. Der Wunsch nach Gemeinsamkeit und Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben wird aus Scheu, Geldmangel oder der Angst allein unterwegs zu sein, unterdrückt. Jugendlichen wiederum fehlt der Kontakt zu der Generation ihrer Großeltern. Theater-, Museums- oder Konzertbesuche hingegen sind vielen von ihnen fremd.
Hier setzt KULTURISTENHOCH2 an: Oberstufenschüler aus der Nachbarschaft begleiten die älteren Menschen ehrenamtlich – auf Wunsch von Tür zu Tür. Schon auf dem Weg zur gemeinsamen Veranstaltung beginnen so Austausch und Kontakt der Generationen. Mehr als fünfzig Schüler stehen bereit, die Vielfalt der Hamburger Kulturlandschaft mit einem älteren Menschen zu entdecken. Sie kommen vom Gymnasium Bramfeld, aus der Stadtteilschule Eidelstedt und vom Gymnasium Rahlstedt. In schulinternen Workshops und einem externen Training unter fachlicher Anleitung sind alle auf ihre freiwillige Aufgabe gut vorbereitet worden. Projekt-Anmeldung für Senioren unter Tel. 46 08 45 35 oder . Mehr unter www.kulturisten-hoch2.de.

Nachkommen unterstützen

(RB 04.2017) 43 Prozent der auf dem Land lebenden deutschen Senioren geben ihren Nachkommen regelmäßig Geld, bei in der Stadt wohnenden sind es 34 Prozent, zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG. Es ist ihnen wichtig, mitzuerleben, dass es den Nachkommen gut geht. Die Studie belegt jedoch gleichzeitig, dass nicht immer die notwendige Liquidität vorhanden ist, um die Erben ohne eigene Einschränkung unterstützen zu können. Jeder Dritte kann mit der Rente allein schon den gewohnten Lebensstandard nicht halten.

Pflegetelefon

(dh 03.2017) Älteren Menschen ist es wichtig, selbstbestimmt leben zu können. Das gilt auch und besonders für Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Entsteht Bedarf an Pflege und Betreuung ist die Unsicherheit oft groß: Wie wird Pflege organisiert? Welche Einrichtungen oder Dienste gibt es? Welche Kosten entstehen? Wie funktioniert die Familienpflegezeit? Diese Fragen beantwortet das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums. Als Lotse zu den Angeboten vor Ort für alle Fragen rund um das Thema „Pflege und Hilfe im Alter" soll das Servicetelefon Hilfe und Unterstützung bieten. Das Pflegetelefon kooperiert außerdem mit der Telefonseelsorge, dem Alzheimer-Telefon sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Krisentelefone. Das Pflegetelefon ist Mo.-Do. von 9-18 Uhr unter der Tel. 030 201 79131 zu erreichen. Informationen zu den Themen Pflege, Wohnen, Demenz und Familienpflegezeit sind auch auf dem Informationsportal www.wege-zur-pflege.de erhältlich.

Kosten für Pflegeeinrichtungen

(dh 02.2017) Personen, die gesetzlich pflegeversichert sind und mindestens die Pflegestufe 1 haben, haben Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse. Die Pflegekasse trägt dabei den pflegebedingten Anteil der Kosten, nicht aber die Unterbringungskosten selbst. Nimmt eine Person erstmalig eine Pflegeeinrichtung, beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt, in Anspruch und hat diese Person bisher keine Pflegestufe, so muss diese umgehend beantragt werden. Wird der Antrag positiv entschieden und die Person mindestens der Pflegestufe I zugeordnet, leistet die Pflegeversicherung einen Kostenzuschuss ab dem Tag der Antragstellung.
Ein Anspruch auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse besteht auch bei Kurzzeitpflege. Handelt es sich um Verhinderungspflege, also eine Kurzzeitpflege aufgrund der vorübergehenden Verhinderung der Pflegeperson, gilt eine besondere Voraussetzung: Die Pflegeperson muss die pflegebedürftige Person vor der erstmaligen Inanspruchnahme der Verhinderungspflege mindestens sechs Monate lang zuhause gepflegt haben. Die Pflegeversicherung trägt für bis zu vier Wochen pro Kalenderjahr die Kosten für die Verhinderungspflege.

Ermäßigungen für Senioren

(dh 04.2017) Im Öffentlichen Nahverkehr, aber auch bei vielen kulturellen Veranstaltungen und Freizeitangeboten können Senioren von Rabatten und Ermäßigungen profitieren. Diese Ermäßigungen sind jedoch sehr uneinheitlich und unterliegen unterschiedlichen Bedingungen. Manchmal ist eine Ermäßigung schon ab 55 Jahren, mal ab 60 Jahren oder erst mit 65 Jahren möglich, oder es gibt gar keinen Preisnachlass. Eine Ermäßigung für Senioren ist bei einigen Veranstaltungen nur an der Abendkasse möglich, bei anderen auch im Vorverkauf. Ob es einen Rabatt gibt und unter welchen Voraussetzungen dieser gewährt wird, sollten Senioren daher immer nachfragen. In einigen Fällen genügt der Nachweis des Alters mithilfe des Personalausweises für die Gewährung der Ermäßigung. Vielfach wird aber auch ein Nachweis des Rentenbezugs gefordert. Hier hilft der Rentenausweis. Diesen erhalten Rentner gemeinsam mit ihrem Rentenbescheid. Der Ausweis kann ausgeschnitten und gemeinsam mit dem Personalausweis ständig mitgeführt werden.