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03.06.2026 - 06:02
Der BUND gibt Tipps für die friedliche Co-Existenz
(RB 08-22) Um keine Wespen anzulocken, kann man Speisen abdecken, süße Getränke verschließen und auf stark parfümierte Körperpflegeprodukte verzichten. Außerdem können mit Gewürznelken gespickte Zitronenscheiben auf dem Tisch helfen, Wespen weiter...
(RB) Das Bedürfnis, sich in dieser Zeit draußen zu bewegen ist groß und Parks, Grünanlagen und Naturschutzgebiete erleben derzeit einen starken Besucherandrang. Dabei ist zu beachten, dass man sich auch hier an die behördlichen Anordnungen der geltenden Allgemeinverfügung halten muss. Dazu gehört bei Spaziergängen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu seinen Mitmenschen zu wahren und sich im öffentlichen Raum höchstens in Begleitung von einer weiteren Person zu bewegen, bzw. in Begleitung der Menschen, die in derselben Wohnung leben. Im Frühjahr beginnt die Brut- und Setzzeit. Wildschwein, Reh, Hase und Co. bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt. Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen. Zum Schutz der Natur dürfen in den Naturschutzgebieten die Wege nicht verlassen werden. Hunde müssen angeleint werden, in einigen Naturschutzgebieten sind sie sogar verboten. Mitunter stellen aufgeschreckte Wildschweine mit ihren Frischlingen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Hund dar. Auch wenn wir Menschen sie nicht sehen, sind Wildtiere oft ganz in der Nähe. Besonders gerne verstecken sich die Wildtiere im hohen Gras oder im Unterholz. Mitunter verstecken sich Junghasen und Rehkitze direkt am Wegesrand. Dann heißt es Abstand halten sowie ruhig und zügig weitergehen. Auf keinen Fall dürfen Wildtiere berührt werden, da die Elterntiere ihren Nachwuchs sonst verstoßen.
(RB) Werde aktiv, um für Wildbienen und andere Insekten eine Nisthilfe zu schaffen. Alles was man für den Bau eines Bienenhotels aus Holz braucht sind ein paar Werkzeuge und Materialien aus dem Garten oder einer Gärtnerei. Denn viele Wildbienen nisten gerne in löchrigen Hölzern. Man benötigt ein Stück abgelagertes, entrindetes Hartholz (zum Beispiel aus Esche, Buche, Hainbuche oder Eiche), eine Bohrmaschine mit verschieden großen Bohrköpfen und Schmirgelpapier.
Und so geht's: Mit der Bohrmaschine verschieden große Löcher zwischen 2 und 9 Millimeter Breite in das Holz bohren. Die Löcher müssen möglichst tief sein. Aber nicht das Holz komplett durchbohren. Das Schmirgelpapier, um einen Stift wickeln und damit innen in die Löcher stechen. Damit wird verhindert, dass abstehenden Holzfasern die Bienen verletzen. Da Bienen mögen gerne sonnige und regengeschützte Plätze. Das Hotel sollte so aufgestellt werden, dass es auch bei Wind nicht hin und her wackelt, z.B. an der Hauswand.
Aber auch mit der richtigen Bepflanzung auf dem Balkon oder dem Fensterbrett kann mit den Bienen helfen. Das sieht schön bunt aus und die Bienen fliegen drauf. Doch Bienen mögen nicht alle Blumen, sondern auch Kräuter. Bienenfreundliche Planzen sind z.B. Vanilleblume, Männertreu, Steinkraut, Büschelschön, italienische Weinrebe und Kapuzinerkresse. Bienenfreundliche Küchenkräuter sind Minze, Lavendel, Zitronenmelisse, Thymian, Basilikum und Küchesalbei. Foto:hydrangea100
Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.
(RB) Viele Igel werden alljährlich im Herbst aus falsch verstandener Tierliebe ins Tierheim Süderstraße gebracht. Nicht alle Igel brauchen Hilfe – im Gegenteil: „Wurden die Igel vom Menschen den ganzen Winter versorgt und gepflegt, haben sie es im kommenden Frühjahr schwer, sich in einem neuen fremden Revier zurechtzufinden und sich gegen Artgenossen durchzusetzen“, sagt Diplom-Biologe Sven Fraaß. „Der Igel ist ein Wildtier und sollte nach Möglichkeit in der Natur bleiben!“ Die erwachsenen männlichen Igel ziehen sich zuerst in ihr Winterquartier zurück, je nach Witterung bereits Anfang Oktober. Zurzeit sind aber vor allem die jungen Igel noch auf Nahrungssuche, um sich eine ausreichend dicke Fettschicht für ihren Winterschlaf zuzulegen. Weiter...
(RB) Für die meisten Menschen ist ein Wespennest im Rolladenkasten, auf dem Dachboden oder in der Erde nahe des Hauses zu finden, zunächst einmal eine unangenehme Überraschung. Doch nicht alle Wespen sind Störenfriede. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie mit einem Nest umgegangen werden sollte.
Wespe ist nicht gleich Wespe
Lästig für den Menschen sind nur die Gemeine und die Deutsche Wespe, zwei der heimischen Wespenarten. Sie werden von Nahrungsmitteln angelockt und werden aggressiv, wenn man sie verscheuchen will. Die anderen Arten, wie z.B. die Feldwespe, die Mittlere Wespe sowie die Sächsische Wespe, sind nur aggressiv, wenn sie ihr Nest bedroht sehen. Weiter...
(RB) Junge Fledermäuse suchen Anfang Herbst nach Winterquartieren. Dabei können sich Tiere auch in Wohnungen verirren. Der NABU gibt Tipps, wie man mit den Fledertieren richtig umgeht.
Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn Fledermäuse nach passenden Zwischen- und Winterquartieren suchen, der sogenannten Schwärmzeit, kann es passieren, dass sich junge und unerfahrene Tiere verfliegen und in Wohnstuben landen. In seltenen Fällen wird das „Quartier“ für so gut befunden, dass die Tiere häufiger zu Besuch kommen. Damit die Fledermäuse nicht mehrmals in eine Wohnung einfliegen, sollten in den Abendstunden alle Fenster und Türen, die nach draußen führen, geschlossen sein. Weiter...
(ZZF/RB) Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor unbedachter Anschaffung von Meerwasserfischen. Gerade die aus den Disney-Filmen beliebten Palettendoktorfische („Dorie“) und Clownfische („Nemo“) brauchen Platz und Fachkenntnis. Doktorfische können über 30 Zentimeter groß werden, sollten nicht alleine gehalten werden und brauchen ein Aquarium mit deutlich mehr als 1.000 Litern. Für ein solches Riffaquarium werden Strömungspumpen, ein großer Eiweißabschäumer und die richtige Beleuchtung benötigt. Die Zusammensetzung des Wassers muss regelmäßig überprüft und verdunstetes Wasser mit Wasser aus einer Osmoseanlage oder einer Vollentsalzung ersetzt werden.
Kinder haben mehr Freude an der Haltung von Süßwasserfischen, die für den Einstieg in die Aquaristik geeignet sind. Buntbarsche oder Cichliden sind sehr farbenprächtig, erfordern aber auch schon einige Erfahrung, allerdings sind die technischen Anforderungen bei weitem nicht so groß wie bei einem Meerwasseraquarium. Andere Süßwasserfische wie Guppys oder Platys sind leichter zu halten. Eine individuelle Beratung im Zoofachgeschäft ist daher ratsam. Mehr Infos zur artgerechten Haltung von Süßwasserfischen unter www.my-fish.org.
Für Kinder sind Süßwasserfische wie der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) am besten geeignet (Foto: WZF GmbH)
(Fressnapf/RB) Manche Hunde altern bereits mit sechs bis acht Jahren. Lässt seine Mobilität merklich nach, dann können Sie ihm z. B. mit einer Hundetreppe zu seinem Lieblingsschlafplatz auf dem Sofa oder einer Hunderampe für das Auto das Leben erleichtern. Betagte Hunde schlafen viel: ein extra weiches orthopädisches Hundebett entlastet die Gelenke. Massagen und Bürsten fördern die Durchblutung.
Alternde Hunde sollen nicht mehr hoch springen müssen, nicht mehr so weit und nicht mehr so lange Gassi gehen, wenn ihnen das schwer fällt. Bewegung in Maßen ist jedoch weiterhin wichtig, damit der Gelenkstoffwechsel funktioniert. Kleine Hunde können sich in einer Hundetasche ausruhen, wenn sie schlapp machen. Und Tiere bis 25 Kilogramm können sogar in einem Fahrradbeiwagen ausfahren, wenn sie nicht mehr ständig neben dem Rad herlaufen können.
Den Hund nicht mit zu vielen Leckerli verwöhnen, denn Seniorenhunde setzen schneller Fett an. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen lastet auf den Gelenken und kann die Mobilität einschränken. Daher sollte auch ein hochwertiges Senior-Futter verwendet werden. Nutzen Sie regelmäßige Vorsorgechecks beim Tierarzt, denn auch Diabetes mellitus, Nieren- oder Herzprobleme sind bei Seniorenhunden ein Thema. Mehr zur Fütterung unter http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/fuetterung-alte-hunde
(Fressnapf/RB) Die Wohnungshaltung ist besser als ihr Ruf: Die Katzen erreichen ein höheres Alter, sind weniger Gefahren ausgesetzt, haben weniger Schmutz, Parasiten und Krankheiten im Gepäck. Sie sind immer da und haben oft ein inniges Verhältnis zu Frauchen und Herrchen. Das spricht gegen die Wohnung und für den Freigang: Katzen sind Jäger, stets in Lauerstellung und auf Beutefang. Sie sind freiheitsliebend, abenteuerlustig und streunen gerne in ihrem Revier umher. Dabei erhalten sie alle natürlichen Sinnesreize, die sie für eine gute Entwicklung brauchen. Sie bewegen sich ausreichend und sind auch geistig ausgelastet.
Die Schattenseiten des Freigangs: In der Nähe einer stark befahrenen Straße, einer Bahnlinie oder mitten in der Stadt leben Katzen gefährlich. Sie sollten geimpft, gechippt und kastriert sein, regelmäßig auf Parasiten untersucht werden. Das Verletzungsrisiko ist draußen größer – höhere Tierarztkosten können anfallen.
Am besten entscheiden Sie schon im Kittenalter, ob Sie einen Stubentiger oder einen Freigänger haben wollen. Planen Sie bei einer reinen Wohnungskatze einen zweiten Artgenossen mit ein. Denken Sie auch an Ihre „Urlaubsvertretung“ und prüfen Sie, ob das mit Freigang zu vereinen ist.