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15.12.2018 - 06:59

 
 

Zur Nachahmung empfohlen: Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun

Zur Nachahmung empfohlen: Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun

Der Weiher am Nesselwanger Ried ist heute Lebensraum für viele Vögel, Insekten und Amphibien. Foto: Andreas Hammer

(RB 11.2018) Es gibt viele Möglichkeiten, sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür zu engagieren. Ein bewährtes und effektives Werkzeug für Vielfalt in der Kulturlandschaft ist das Anlegen von Biotopen. Öffentliche Träger, aber auch zivilgesellschaftliche Akteure müssen darin bestärkt werden, auch in ihrer Gemeinde, ihrem Landkreis oder auf privaten Flächen Biotopprojekte umzusetzen. Jeder ökologische Baustein hilft, dem Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken und damit auch unsere Lebensgrundlagen zu sichern.  

Damit Ihr Haustier gut versorgt ist, falls Ihnen etwas passiert: Rechtssicher vorsorgen für Hund, Katze und Hamster

(RB/anwaltshotline.de/aw) Anlässlich des Welttierschutztages am 4. und des Welthundetages am 10. Oktober kommen hier Tipps dafür, wenn dem Halter etwas geschieht.
Was passiert mit meinem Tier, wenn mir etwas zustößt?
Stößt Ihnen etwas zu und es gibt niemanden, der Ihr Tier aufnimmt, kommt es in der Regel erstmal ins örtliche Tierheim. Verwahrtiere werden nicht vermittelt, sondern dort versorgt, bis der Halter sich wieder kümmern kann. Aber das verursacht unter Umständen nicht nur Kosten,  sondern bedeutet auch Stress für das Tier. Es empfiehlt sich deshalb, für diesen Fall vorzusorgen. Wählen Sie als Notfallkontakt verantwortungsbewusste Menschen aus, die Sie und Ihr Tier gut kennen. Bitten Sie sie, das Tier aufzunehmen und zu versorgen. Das können Sie auch in einer sogenannten Haustierverfügung schriftlich festhalten. Weiter...

Hunde von Obdachlosen können im HTV übernachten

Hunde von Obdachlosen können im HTV übernachten

Inzwischen herrschen wieder winterliche Temperaturen in der Hansestadt. Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) macht daher erneut auf sein Angebot aufmerksam, dass Menschen ohne festen Wohnsitz ihre Hunde im Tierheim Süderstraße übernachten lassen können.
Obdachlose Menschen können auch in diesem Winter ihre Hunde kostenlos im Tierheim Süderstraße zur Übernachtung abgeben. Im Rahmen des Winternotprogramms bieten viele Gemeinschaftsunterkünfte zwar Übernachtungsmöglichkeiten für die Obdachlosen selbst an, aber nur sehr eingeschränkt können dort auch deren vierbeinige Begleiter untergebracht werden. Der HTV stellt entsprechend ausgestattete Hundebereiche im Tierheim zur Verfügung. Die Tiere werden auch während der Nachtzeit – soweit erforderlich – betreut und können morgens ab 9 Uhr von ihren Haltern wieder abgeholt werden.
Wer dem HTV helfen möchte, diese Hunde zu versorgen und das Nothilfe-Programm auch in Zukunft anbieten zu können, kann dies mit einer Spende über das Online-Spendenformular oder per Überweisung auf folgendes Konto unterstützen:
Hamburger Sparkasse IBAN: DE03 2005 0550 1286 2228 88 BIC: HASPDEHHXXX Spendenzweck: Warmer Schlafplatz
Wer obdachlose Menschen und deren Tiere lieber mit einer Sachspende unterstützen möchte, kann der DRK-Obdachlosenhilfe gut erhaltene Schlafsäcke, neuwertige Decken und original verschlossenes sowie noch nicht abgelaufenes Futter spenden. Diese Dinge können direkt in der Geschäftsstelle in Wandsbek (Gustav-Adolf-Straße 88) oder bei uns im Tierheim abgegeben werden.
(Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.)

Lasst die Igel draußen!

Lasst die Igel draußen!

Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

(RB) Viele Igel werden alljährlich im Herbst aus falsch verstandener Tierliebe ins Tierheim Süderstraße gebracht. Nicht alle Igel brauchen Hilfe – im Gegenteil: „Wurden die Igel vom Menschen den ganzen Winter versorgt und gepflegt, haben sie es im kommenden Frühjahr schwer, sich in einem neuen fremden Revier zurechtzufinden und sich gegen Artgenossen durchzusetzen“, sagt Diplom-Biologe Sven Fraaß. „Der Igel ist ein Wildtier und sollte nach Möglichkeit in der Natur bleiben!“ Die erwachsenen männlichen Igel ziehen sich zuerst in ihr Winterquartier zurück, je nach Witterung bereits Anfang Oktober. Zurzeit sind aber vor allem die jungen Igel noch auf Nahrungssuche, um sich eine ausreichend dicke Fettschicht für ihren Winterschlaf zuzulegen. Weiter...

Wildvögel richtig füttern – aber wann, wo und womit?

Wiesbaden, 16. November 2017 - Nicht nur der Winter stellt die einheimischen Wildvögel auf eine harte Probe: Intensive Landwirtschaft und zunehmende Bebauung führen zu Lebensraum-, Brutplatz- und Futtermangel. Vogelfreunde können die Tiere deshalb mit artgerechter Fütterung unterstützen. Wer den Vögeln zumindest über den besonders nahrungsarmen Winter hinweghelfen möchte, sollte deutlich vor dem ersten Wintereinbruch mit der Fütterung beginnen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt Tipps für den Standort des Futterhauses und eine ausgewogene Ernährung: Weiter...

Sich arrangieren oder entfernen? Der richtige Umgang mit Wespennestern

(RB) Für die meisten Menschen ist ein Wespennest im Rolladenkasten, auf dem Dachboden oder in der Erde nahe des Hauses zu finden, zunächst einmal eine unangenehme Überraschung. Doch nicht alle Wespen sind Störenfriede. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie mit einem Nest umgegangen werden sollte.
Wespe ist nicht gleich Wespe
Lästig für den Menschen sind nur die Gemeine und die Deutsche Wespe, zwei der heimischen Wespenarten. Sie werden von Nahrungsmitteln angelockt und werden aggressiv, wenn man sie verscheuchen will. Die anderen Arten, wie z.B. die Feldwespe, die Mittlere Wespe sowie die Sächsische Wespe, sind nur aggressiv, wenn sie ihr Nest bedroht sehen. Weiter...

Fledermaus in der Wohnung - Was tun?

(RB) Junge Fledermäuse suchen Anfang Herbst nach Winterquartieren. Dabei können sich Tiere auch in Wohnungen verirren. Der NABU gibt Tipps, wie man mit den Fledertieren richtig umgeht.
Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn Fledermäuse nach passenden Zwischen- und Winterquartieren suchen, der sogenannten Schwärmzeit, kann es passieren, dass sich junge und unerfahrene Tiere verfliegen und in Wohnstuben landen. In seltenen Fällen wird das „Quartier“ für so gut befunden, dass die Tiere häufiger zu Besuch kommen. Damit die Fledermäuse nicht mehrmals in eine Wohnung einfliegen, sollten in den Abendstunden alle Fenster und Türen, die nach draußen führen, geschlossen sein. Weiter...

Gefahr für Fledermäuse im Feuerholz

(RB 11.2018) Fledermäuse nutzen häufig die Holzstapel im Freien als Winterquartiere, deswegen bittet der NABU Hamburg derzeit um besondere Rücksicht. Vor allem im Kaminholz wird es für die Tiere gefährlich, sobald dieses verfeuert wird. Durch ihre Winterstarre haben Fledermäuse keine Chance zu entkommen oder sich bemerkbar zu machen. Besonders gefährdet ist etwa die Rauhautfledermaus, die sich gern im Inneren eines Stapels an das Holz klammert und als kleines braunes Tier kaum wahrgenommen wird. Manchmal fallen die reglosen Tiere beim Entnehmen des Holzes auch zu Boden und werden für tot gehalten, was in der Regel jedoch nicht der Fall ist.
Bei der NABU-Fachgruppe Fledermausschutz gingen in den letzten Tagen bereits mehrere Anrufe ein, die Fledermausfunde in Holzstapeln meldeten.
Der NABU bittet vor allem Kaminbesitzer, beim Holz holen genauer hinzuschauen. Wer derzeit eine Fledermaus findet, die aus dem Winterschlaf gerissen wurde, sollte sich unbedingt an die eigens dafür geschaltete Notfall-Hotline des NABU Hamburg unter Tel. 0700/35333762 (Hauptzeit: 0,12 €/Min., Nebenzeit: 0,06 €/Min) wenden.
Die Fledermausexperten geben hier Tipps und organisieren bei Bedarf auch die Abholung des pflegebedürftigen Tieres innerhalb Hamburgs.

Die beliebtesten Hunderassen

(TASSO/RB) Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen stehen mit 41 Prozent Mischlingshunde. Die weiteren Plätze im TASSO-Haustierzentralregister: Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund, Chihuahua, Französische Bulldogge, Jack Russell Terrier, Golden Retriever, Yorkshire Terrier, Australian Shepherd und der Border Collie.

Meerwasseraquarium für Kinder?

Meerwasseraquarium für Kinder?

(ZZF/RB) Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor unbedachter Anschaffung von Meerwasserfischen. Gerade die aus den Disney-Filmen beliebten Palettendoktorfische („Dorie“) und Clownfische („Nemo“) brauchen Platz und Fachkenntnis. Doktorfische können über 30 Zentimeter groß werden, sollten nicht alleine gehalten werden und brauchen ein Aquarium mit deutlich mehr als 1.000 Litern. Für ein solches Riffaquarium werden Strömungspumpen, ein großer Eiweißabschäumer und die richtige Beleuchtung benötigt. Die Zusammensetzung des Wassers muss regelmäßig überprüft und verdunstetes Wasser mit Wasser aus einer Osmoseanlage oder einer Vollentsalzung ersetzt werden.

Kinder haben mehr Freude an der Haltung von Süßwasserfischen, die für den Einstieg in die Aquaristik geeignet sind. Buntbarsche oder Cichliden sind sehr farbenprächtig, erfordern aber auch schon einige Erfahrung, allerdings sind die technischen Anforderungen bei weitem nicht so groß wie bei einem Meerwasseraquarium. Andere Süßwasserfische wie Guppys oder Platys sind leichter zu halten. Eine individuelle Beratung im Zoofachgeschäft ist daher ratsam. Mehr Infos zur artgerechten Haltung von Süßwasserfischen unter www.my-fish.org.

Für Kinder sind Süßwasserfische wie der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) am besten geeignet (Foto: WZF GmbH)

Wenn der Hund alt wird

(Fressnapf/RB) Manche Hunde altern bereits mit sechs bis acht Jahren. Lässt seine Mobilität merklich nach, dann können Sie ihm z. B. mit einer Hundetreppe zu seinem Lieblingsschlafplatz auf dem Sofa oder einer Hunderampe für das Auto das Leben erleichtern. Betagte Hunde schlafen viel: ein extra weiches orthopädisches Hundebett entlastet die Gelenke. Massagen und Bürsten fördern die Durchblutung.

Alternde Hunde sollen nicht mehr hoch springen müssen, nicht mehr so weit und nicht mehr so lange Gassi gehen, wenn ihnen das schwer fällt. Bewegung in Maßen ist jedoch weiterhin wichtig, damit der Gelenkstoffwechsel funktioniert. Kleine Hunde können sich in einer Hundetasche ausruhen, wenn sie schlapp machen. Und Tiere bis 25 Kilogramm können sogar in einem Fahrradbeiwagen ausfahren, wenn sie nicht mehr ständig neben dem Rad herlaufen können.

Den Hund nicht mit zu vielen Leckerli verwöhnen, denn Seniorenhunde setzen schneller Fett an. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen lastet auf den Gelenken und kann die Mobilität einschränken. Daher sollte auch ein hochwertiges Senior-Futter verwendet werden. Nutzen Sie regelmäßige Vorsorgechecks beim Tierarzt, denn auch Diabetes mellitus, Nieren- oder Herzprobleme sind bei Seniorenhunden ein Thema. Mehr zur Fütterung unter http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/fuetterung-alte-hunde

Freigänger oder Wohnungskatze?

(Fressnapf/RB) Die Wohnungshaltung ist besser als ihr Ruf: Die Katzen erreichen ein höheres Alter, sind weniger Gefahren ausgesetzt, haben weniger Schmutz, Parasiten und Krankheiten im Gepäck. Sie sind immer da und haben oft ein inniges Verhältnis zu Frauchen und Herrchen. Das spricht gegen die Wohnung und für den Freigang: Katzen sind Jäger, stets in Lauerstellung und auf Beutefang. Sie sind freiheitsliebend, abenteuerlustig und streunen gerne in ihrem Revier umher. Dabei erhalten sie alle natürlichen Sinnesreize, die sie für eine gute Entwicklung brauchen. Sie bewegen sich ausreichend und sind auch geistig ausgelastet.

Die Schattenseiten des Freigangs: In der Nähe einer stark befahrenen Straße, einer Bahnlinie oder mitten in der Stadt leben Katzen gefährlich. Sie sollten geimpft, gechippt und kastriert sein, regelmäßig auf Parasiten untersucht werden. Das Verletzungsrisiko ist draußen größer – höhere Tierarztkosten können anfallen.

Am besten entscheiden Sie schon im Kittenalter, ob Sie einen Stubentiger oder einen Freigänger haben wollen. Planen Sie bei einer reinen Wohnungskatze einen zweiten Artgenossen mit ein. Denken Sie auch an Ihre „Urlaubsvertretung“ und prüfen Sie, ob das mit Freigang zu vereinen ist.

Abnehmen für Stubentiger

Abnehmen für Stubentiger

(IVH/RB) Katzen mit Übergewicht leiden darunter. Die Folgen können Diabetes, Harnsteine oder auch Leberverfettung sein. Manche Katzen putzen sich nicht mehr und leiden an Entzündungen der Haut. Je früher man dem entgegenwirkt, desto weniger problematisch ist das Abnehmen. Aber woran erkennt man, ob die Katze an Übergewicht leidet? Das Idealgewicht ist von der Rasse und dem Geschlecht des Tieres abhängig und lässt sich durch Wiegen feststellen. Die Rippen des Tieres sollten fühl- aber nicht sichtbar sein und es muss sich eine Taille hinter den Rippen abzeichnen. Es sollten sich zudem keine größeren Fettablagerungen am Bauch gebildet haben. Als Faustregel beim Abnehmen gilt zwar: bei der Fütterung 20 Prozent vom eigentlichen Energiebedarf abziehen. Gleichzeitig muss die Katze aber genügend Vitamine und Mineralien erhalten und nicht mehr als ein Prozent ihrer Körpermasse pro Woche abnehmen. Nimmt sie schneller ab, kann das zu erhöhten Blutfetten führen. Daher sollte der Tierarzt, der auch ein Stoffwechselprofil erstellen kann, hinzugezogen werden. So manche Freigängerkatze lässt sich übrigens zusätzlich beim Nachbarn mit Futter verwöhnen, daher sollte man die Nachbarschaft darüber aufklären, dass die Katze nicht gefüttert werden darf. Außerdem ist es sinnvoll, sie immer wieder mit Spielangeboten zu mehr Bewegung zu animieren. (Foto: IVH)