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28.11.2020 - 18:19

 
 

Wildpark Schwarze Berge

(RB 11-20) Alle Jahre wieder steht Weihnachten schneller vor der Tür als man denkt und wieder einmal fragen sich viele: Was schenke ich in diesem Jahr meinen Liebsten? Ob Freikarten für den nächsten Wildpark-Besuch oder ein Gutschein für eine exklusive Alpaka-Führung – im OnlineShop des Wildpark Schwarze Berge kann man sich dem Weihnachtsgeschenke-Stress entziehen. Ob kleine Mitbringsel zur Adventszeit oder die ganz besondere Weihnachtsüberraschung, im Online-Shop gibt es die perfekten Geschenke für Groß und Klein. Eine Patenschaft für das Lieblingstier oder eine Wildpark-Jahreskarte bereiten gleich ein ganzes Jahr lang tierische Freude. Das und vieles mehr unter shop.wildpark-schwarze-berge.de. Wildpark Schwarze Berge GmbH & Co. KG; Am Wildpark 1, 21224 Rosengarten/Vahrendorf

Rücksicht nehmen in der Natur

(RB) Das Bedürfnis, sich in dieser Zeit draußen zu bewegen ist groß und Parks, Grünanlagen und Naturschutzgebiete erleben derzeit einen starken Besucherandrang.  Dabei ist zu beachten, dass man sich auch hier an die behördlichen Anordnungen der geltenden Allgemeinverfügung halten muss. Dazu gehört bei Spaziergängen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu seinen Mitmenschen zu wahren und sich im öffentlichen Raum höchstens in Begleitung von einer weiteren Person zu bewegen, bzw. in Begleitung der Menschen, die in derselben Wohnung leben. Im Frühjahr beginnt die Brut- und Setzzeit. Wildschwein, Reh, Hase und Co. bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt. Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen. Zum Schutz der Natur dürfen in den Naturschutzgebieten die Wege nicht verlassen werden. Hunde müssen angeleint werden, in einigen Naturschutzgebieten sind sie sogar verboten. Mitunter stellen aufgeschreckte Wildschweine mit ihren Frischlingen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Hund dar. Auch wenn wir Menschen sie nicht sehen, sind Wildtiere oft ganz in der Nähe. Besonders gerne verstecken sich die Wildtiere im hohen Gras oder im Unterholz. Mitunter verstecken sich Junghasen und Rehkitze direkt am Wegesrand. Dann heißt es Abstand halten sowie ruhig und zügig weitergehen. Auf keinen Fall dürfen Wildtiere berührt werden, da die Elterntiere ihren Nachwuchs sonst verstoßen.

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Fälle von Geflügelpest

(RB 11-20) In Hamburg ist bei vier Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Mit der hamburgweiten Stallpflicht soll verhindert werden, dass die Geflügelpest auf Tierbestände übergreift. Die Maßnahme tritt am Freitag, 13. November, in Kraft. Sie betrifft Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Diese dürfen bis auf weiteres nur in geschlossenen Ställen oder in entsprechend gesicherten Vorrichtungen gehalten werden.

Zudem ist im gesamten Stadtgebiet die Durchführung von Ausstellungen, Märkten und ähnlichen Veranstaltungen mit Geflügel und Tauben bis auf weiteres verboten. Verstöße gegen diese Verfügung können als Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld bis zu 30.000 Euro geahndet werden.

Mit Hamburgs Störchen in den Süden reisen

(RB 09-20) Nach einer erfolgreichen Brutsaison sind Hamburgs Störche nun auf den Weg in ihre Winterquartiere in Südeuropa bzw. Afrika. 70 Jungstörche hat der NABU in diesem Jahr in der Hansestadt gezählt, die von insgesamt 34 Storchenpaaren großgezogen wurden – damit war 2020 das zweitbeste Hamburger Storchenjahr in den letzten 50 Jahren.

Der NABU Hamburg hat gemeinsam mit der Universität Kiel 2019 ein besonderes Projekt gestartet, bei dem mittlerweile 12 Weißstörche mit einem Sender ausgestattet wurden. Auf diese Weise lassen sich die Bewegungsmuster der Tiere erfassen, sowohl in der Brutzeit bei uns im Norden als auch während des Zuges. „Diese wertvollen Daten geben Aufschluss über die Wirksamkeit von Naturschutzmaßnahmen, etwa welche Flächen zur Nahrungssuche genutzt werden oder welchen Einfluss Windräder auf den Bewegungsradius der Störche haben“, erklärt Pelch.

Nicht zuletzt ist es nun auch möglich, den Weg der Langstreckenzieher in den Süden zu verfolgen – und zwar tagesaktuell auf der Website des NABU Hamburg unter www.NABU-Hamburg.de/stoerche. Per GPS übertragen die solarbetriebenen Sender die Standorte aller 12 Störche, denen der 50 Gramm leichte „Rucksack“ bei einem Eigengewicht von 3-4 Kilogramm nichts ausmacht. War im letzten Jahr lediglich ein Westzieher unter den Hamburger Senderstörchen, der den Winter in Spanien verbrachte, scheint unter den in 2020 neu besenderten Störchen ein weiterer zu sein, der die Westroute einschlägt. Die Mehrheit wählt allerdings den östlichen Zugweg über Südosteuropa und den Nahen Osten nach Afrika.

Als Bonus für alle Storchenfans zeigt der NABU Hamburg in einem Video, wie die Besenderung von Weißstörchen funktioniert. Der kleine Film ist ebenfalls unter www.NABU-Hamburg.de/stoerche abrufbar.

Vogel des Jahres 2021

(RB 10-20) Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft erstmals die Bevölkerung in Deutschland dazu auf, den „Vogel des Jahres 2021“ selbst zu wählen. Ab sofort kann jeder und jede seinen Lieblingsvogel nominieren. Die erste öffentliche Wahl zum 50. Jubiläum der Aktion „Vogel des Jahres“ verläuft in zwei Phasen. Bis zum 15. Dezember werden aus insgesamt 307 Vogelarten die Top-Ten-Kandidaten ermittelt. Hierbei stehen alle in Deutschland brütenden sowie die wichtigsten Gastvogelarten des Landes zur Auswahl. Die zehn von der Bevölkerung meist nominierten Vogelarten gehen dann ab dem 18. Januar ins finale Rennen um den Titel. Am 19. März 2021 verkündet der NABU den ersten öffentlich gewählten „Vogel des Jahres“.

Marco Sommerfeld, Referent für Vogelschutz beim Landesverband: „Ich würde mich freuen, wenn der Mauersegler zum neuen Vogel des Jahres gewählt wird. Er ist ein typischer Stadtbewohner, dessen Rufe im Sommer mitten in Hamburg zu hören sind. Leider ist diese Art aber durch viele Sanierungsvorhaben in Wohnungsnot geraten, sie droht aus unserer Stadt zu verschwinden. Als Vogel des Jahres 2021 kann der Mauersegler auf den zunehmenden Lebensraumverlust der Gebäudebrüter aufmerksam machen.“ Zu diesen Arten gehören unter anderem Haussperling und Star, die in Hamburg bereits auf der Roten Liste stehen.

Auf der Aktionsseite www.vogeldesjahres.de stehen 307 Vogelarten zur Wahl. Zudem gibt es dort ein Live-Ranking zur Wahl. Wer seinen Vogelkandidaten noch mehr unterstützen möchte, kann mithilfe der Aktionsplattform online oder offline Wahlkampf betreiben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 und seitdem immer aus einem Gremium aus Fachleuten des NABU gekürt.

Wildvögel richtig füttern

(RB 01-2020) Viele heimische Singvögel wie Amseln, Meisen oder Rotkehlchen brechen nicht in den Süden auf und sind in der kalten Jahreszeit bei uns auf Futtersuche. Im Winter sollte etwa bis Ende Februar gefüttert werden: sobald und solange es friert. In Städten ist auch eine ganzjährige Fütterung sinnvoll, denn gerade dort ist das natürliche Nahrungsangebot gering. Verzichten sollte man komplett auf Brot. Es quillt im Magen der Vögel auf und verhindert so die Aufnahme überlebenswichtiger Nahrung. Tod durch Verhungern kann die Folge sein. Auch Meisenknödel in Plastiknetzen bergen eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Tiere. Der entstehende Plastikmüll verunreinigt zudem die Umwelt. Besser: Futterspiralen, Futterringe oder Futter-Silos. Hängende Futterplätze sind geeigneter als Futterhäuschen, da die Tiere das Futter nicht verunreinigen können. Auch die Ansteckungsgefahr mit Krankheitserregern wie Salmonellen wird dadurch reduziert. Wer nicht auf Futterhäuschen verzichten möchte, sollte sie wöchentlich mit Heißwasser reinigen und dabei Handschuhe tragen. Entfernen Sie überschüssige Nahrung und füllen Sie regelmäßig nach. Die Vögel sollten beim Essen einen freien Blick zu allen Seiten haben, um Feinde wie Katzen oder Greifvögel rechtzeitig entdecken zu können. Futterstellen sollten im Schutz eines Baumes, am besten frei an einem Ast, hängen, sodass sie gut anzufliegen sind und Versteckmöglichkeiten in der Nähe liegen. Gefüttert werden können Sonnenblumenkerne als Basisfutter vieler Arten, z. B. Finken und Spatzen. Meisen, Finken und Sperlinge bevorzugen Samen von Hanf, Hirse, Ramtill (Nigersaat), Mohn und Lein sowie gehackte Nüsse. Weichfutterschnäbler wie Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen und Zaunkönig mögen (ungeschwefelte!) Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie. Klein geschnittenes Obst sollte man besser nicht auslegen, da es im Winter schnell gefrieren oder verderben kann und so für Vögel zur Gefahr wird. Stattdessen eignet sich getrocknetes Obst.

Ein Bienenhotel bauen.

Ein Bienenhotel bauen.

(RB) Werde aktiv, um für Wildbienen und andere Insekten eine Nisthilfe zu schaffen. Alles was man für den Bau eines Bienenhotels aus Holz braucht sind ein paar Werkzeuge und Materialien aus dem Garten oder einer Gärtnerei. Denn viele Wildbienen nisten gerne in löchrigen Hölzern. Man benötigt ein Stück abgelagertes, entrindetes Hartholz (zum Beispiel aus Esche, Buche, Hainbuche oder Eiche), eine Bohrmaschine mit verschieden großen Bohrköpfen und Schmirgelpapier.

Und so geht's:  Mit der Bohrmaschine verschieden große Löcher zwischen 2 und 9 Millimeter Breite in das Holz bohren. Die Löcher müssen möglichst tief sein. Aber nicht das Holz komplett durchbohren. Das Schmirgelpapier, um einen Stift wickeln und damit innen in die Löcher stechen. Damit wird verhindert, dass abstehenden Holzfasern die Bienen verletzen. Da Bienen mögen gerne sonnige und regengeschützte Plätze. Das Hotel sollte so aufgestellt werden, dass es auch bei Wind nicht hin und her wackelt, z.B. an der Hauswand.

Aber auch mit der richtigen Bepflanzung auf dem Balkon oder dem Fensterbrett kann mit den Bienen helfen. Das sieht schön bunt aus und die Bienen fliegen drauf. Doch Bienen mögen nicht alle Blumen, sondern auch Kräuter. Bienenfreundliche Planzen sind z.B. Vanilleblume, Männertreu, Steinkraut, Büschelschön, italienische Weinrebe und Kapuzinerkresse. Bienenfreundliche Küchenkräuter sind Minze, Lavendel, Zitronenmelisse, Thymian, Basilikum und Küchesalbei. Foto:hydrangea100

 

Lasst die Igel draußen!

Lasst die Igel draußen!

Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

(RB) Viele Igel werden alljährlich im Herbst aus falsch verstandener Tierliebe ins Tierheim Süderstraße gebracht. Nicht alle Igel brauchen Hilfe – im Gegenteil: „Wurden die Igel vom Menschen den ganzen Winter versorgt und gepflegt, haben sie es im kommenden Frühjahr schwer, sich in einem neuen fremden Revier zurechtzufinden und sich gegen Artgenossen durchzusetzen“, sagt Diplom-Biologe Sven Fraaß. „Der Igel ist ein Wildtier und sollte nach Möglichkeit in der Natur bleiben!“ Die erwachsenen männlichen Igel ziehen sich zuerst in ihr Winterquartier zurück, je nach Witterung bereits Anfang Oktober. Zurzeit sind aber vor allem die jungen Igel noch auf Nahrungssuche, um sich eine ausreichend dicke Fettschicht für ihren Winterschlaf zuzulegen. Weiter...

Sich arrangieren oder entfernen? Der richtige Umgang mit Wespennestern

(RB) Für die meisten Menschen ist ein Wespennest im Rolladenkasten, auf dem Dachboden oder in der Erde nahe des Hauses zu finden, zunächst einmal eine unangenehme Überraschung. Doch nicht alle Wespen sind Störenfriede. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie mit einem Nest umgegangen werden sollte.
Wespe ist nicht gleich Wespe
Lästig für den Menschen sind nur die Gemeine und die Deutsche Wespe, zwei der heimischen Wespenarten. Sie werden von Nahrungsmitteln angelockt und werden aggressiv, wenn man sie verscheuchen will. Die anderen Arten, wie z.B. die Feldwespe, die Mittlere Wespe sowie die Sächsische Wespe, sind nur aggressiv, wenn sie ihr Nest bedroht sehen. Weiter...

Fledermaus in der Wohnung - Was tun?

(RB) Junge Fledermäuse suchen Anfang Herbst nach Winterquartieren. Dabei können sich Tiere auch in Wohnungen verirren. Der NABU gibt Tipps, wie man mit den Fledertieren richtig umgeht.
Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn Fledermäuse nach passenden Zwischen- und Winterquartieren suchen, der sogenannten Schwärmzeit, kann es passieren, dass sich junge und unerfahrene Tiere verfliegen und in Wohnstuben landen. In seltenen Fällen wird das „Quartier“ für so gut befunden, dass die Tiere häufiger zu Besuch kommen. Damit die Fledermäuse nicht mehrmals in eine Wohnung einfliegen, sollten in den Abendstunden alle Fenster und Türen, die nach draußen führen, geschlossen sein. Weiter...

Die beliebtesten Hunderassen

(TASSO/RB) Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen stehen mit 41 Prozent Mischlingshunde. Die weiteren Plätze im TASSO-Haustierzentralregister: Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund, Chihuahua, Französische Bulldogge, Jack Russell Terrier, Golden Retriever, Yorkshire Terrier, Australian Shepherd und der Border Collie.

Meerwasseraquarium für Kinder?

Meerwasseraquarium für Kinder?

(ZZF/RB) Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor unbedachter Anschaffung von Meerwasserfischen. Gerade die aus den Disney-Filmen beliebten Palettendoktorfische („Dorie“) und Clownfische („Nemo“) brauchen Platz und Fachkenntnis. Doktorfische können über 30 Zentimeter groß werden, sollten nicht alleine gehalten werden und brauchen ein Aquarium mit deutlich mehr als 1.000 Litern. Für ein solches Riffaquarium werden Strömungspumpen, ein großer Eiweißabschäumer und die richtige Beleuchtung benötigt. Die Zusammensetzung des Wassers muss regelmäßig überprüft und verdunstetes Wasser mit Wasser aus einer Osmoseanlage oder einer Vollentsalzung ersetzt werden.

Kinder haben mehr Freude an der Haltung von Süßwasserfischen, die für den Einstieg in die Aquaristik geeignet sind. Buntbarsche oder Cichliden sind sehr farbenprächtig, erfordern aber auch schon einige Erfahrung, allerdings sind die technischen Anforderungen bei weitem nicht so groß wie bei einem Meerwasseraquarium. Andere Süßwasserfische wie Guppys oder Platys sind leichter zu halten. Eine individuelle Beratung im Zoofachgeschäft ist daher ratsam. Mehr Infos zur artgerechten Haltung von Süßwasserfischen unter www.my-fish.org.

Für Kinder sind Süßwasserfische wie der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) am besten geeignet (Foto: WZF GmbH)

Wenn der Hund alt wird

(Fressnapf/RB) Manche Hunde altern bereits mit sechs bis acht Jahren. Lässt seine Mobilität merklich nach, dann können Sie ihm z. B. mit einer Hundetreppe zu seinem Lieblingsschlafplatz auf dem Sofa oder einer Hunderampe für das Auto das Leben erleichtern. Betagte Hunde schlafen viel: ein extra weiches orthopädisches Hundebett entlastet die Gelenke. Massagen und Bürsten fördern die Durchblutung.

Alternde Hunde sollen nicht mehr hoch springen müssen, nicht mehr so weit und nicht mehr so lange Gassi gehen, wenn ihnen das schwer fällt. Bewegung in Maßen ist jedoch weiterhin wichtig, damit der Gelenkstoffwechsel funktioniert. Kleine Hunde können sich in einer Hundetasche ausruhen, wenn sie schlapp machen. Und Tiere bis 25 Kilogramm können sogar in einem Fahrradbeiwagen ausfahren, wenn sie nicht mehr ständig neben dem Rad herlaufen können.

Den Hund nicht mit zu vielen Leckerli verwöhnen, denn Seniorenhunde setzen schneller Fett an. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen lastet auf den Gelenken und kann die Mobilität einschränken. Daher sollte auch ein hochwertiges Senior-Futter verwendet werden. Nutzen Sie regelmäßige Vorsorgechecks beim Tierarzt, denn auch Diabetes mellitus, Nieren- oder Herzprobleme sind bei Seniorenhunden ein Thema. Mehr zur Fütterung unter http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/fuetterung-alte-hunde

Freigänger oder Wohnungskatze?

(Fressnapf/RB) Die Wohnungshaltung ist besser als ihr Ruf: Die Katzen erreichen ein höheres Alter, sind weniger Gefahren ausgesetzt, haben weniger Schmutz, Parasiten und Krankheiten im Gepäck. Sie sind immer da und haben oft ein inniges Verhältnis zu Frauchen und Herrchen. Das spricht gegen die Wohnung und für den Freigang: Katzen sind Jäger, stets in Lauerstellung und auf Beutefang. Sie sind freiheitsliebend, abenteuerlustig und streunen gerne in ihrem Revier umher. Dabei erhalten sie alle natürlichen Sinnesreize, die sie für eine gute Entwicklung brauchen. Sie bewegen sich ausreichend und sind auch geistig ausgelastet.

Die Schattenseiten des Freigangs: In der Nähe einer stark befahrenen Straße, einer Bahnlinie oder mitten in der Stadt leben Katzen gefährlich. Sie sollten geimpft, gechippt und kastriert sein, regelmäßig auf Parasiten untersucht werden. Das Verletzungsrisiko ist draußen größer – höhere Tierarztkosten können anfallen.

Am besten entscheiden Sie schon im Kittenalter, ob Sie einen Stubentiger oder einen Freigänger haben wollen. Planen Sie bei einer reinen Wohnungskatze einen zweiten Artgenossen mit ein. Denken Sie auch an Ihre „Urlaubsvertretung“ und prüfen Sie, ob das mit Freigang zu vereinen ist.

Abnehmen für Stubentiger

Abnehmen für Stubentiger

(IVH/RB) Katzen mit Übergewicht leiden darunter. Die Folgen können Diabetes, Harnsteine oder auch Leberverfettung sein. Manche Katzen putzen sich nicht mehr und leiden an Entzündungen der Haut. Je früher man dem entgegenwirkt, desto weniger problematisch ist das Abnehmen. Aber woran erkennt man, ob die Katze an Übergewicht leidet? Das Idealgewicht ist von der Rasse und dem Geschlecht des Tieres abhängig und lässt sich durch Wiegen feststellen. Die Rippen des Tieres sollten fühl- aber nicht sichtbar sein und es muss sich eine Taille hinter den Rippen abzeichnen. Es sollten sich zudem keine größeren Fettablagerungen am Bauch gebildet haben. Als Faustregel beim Abnehmen gilt zwar: bei der Fütterung 20 Prozent vom eigentlichen Energiebedarf abziehen. Gleichzeitig muss die Katze aber genügend Vitamine und Mineralien erhalten und nicht mehr als ein Prozent ihrer Körpermasse pro Woche abnehmen. Nimmt sie schneller ab, kann das zu erhöhten Blutfetten führen. Daher sollte der Tierarzt, der auch ein Stoffwechselprofil erstellen kann, hinzugezogen werden. So manche Freigängerkatze lässt sich übrigens zusätzlich beim Nachbarn mit Futter verwöhnen, daher sollte man die Nachbarschaft darüber aufklären, dass die Katze nicht gefüttert werden darf. Außerdem ist es sinnvoll, sie immer wieder mit Spielangeboten zu mehr Bewegung zu animieren. (Foto: IVH)

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