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20.09.2020 - 02:03

 
 

Sicheres Radfahren

Sicheres Radfahren

(RB 09-20) Rücksicht nehmen auf die verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen bringt mehr Sicherheit. Aber was sind eigentlich die wichtigsten Regeln für Radfahrende um sicher zu fahren? Fahrräder gelten laut Straßenverkehrsordnung als Fahrzeuge und gehören somit auf die Straße. Es gibt aber Ausnahmen: Kinder bis acht Jahre müssen und für Kinder bis zehn Jahre ist es erlaubt auf dem Gehweg zu fahren. Sobald ein Radweg mit einem blauen Zeichen mit weißem Rad gekennzeichnet ist, muss dieser genutzt werden. In Fußgängerzonen muss auf die Beschilderung geachtet werden, aber in belebten Fußgängerzonen empfiehlt es sich ohnehin zu schieben.

Seit April 2020 ist die neue Fassung der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Sie erlaubt grundsätzlich, dass zwei Radler nebeneinander fahren. Voraussetzung ist, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden, dass also zum Beispiel immer noch genug Platz zum Überholen ist. „Auch wenn es schnell gehen soll – schlängeln Sie sich an Lkw und großen Nutzfahrzeugen, die vor einer Ampel halten, nie mit dem Fahrrad rechts vorbei und warten Sie nicht rechts von diesen Fahrzeugen“, warnt DEKRA Unfallforscher Luigi Ancona, „Beim Losfahren ist die Gefahr groß, von einem rechtsabbiegenden Lkw übersehen und  erfasst zu werden.“ Auch für Autofahrer ist es wichtig, die seit Ende April 2020 geltenden neuen Regeln zu kennen. So müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrern innerorts mindestens 1,50 Meter und außerorts 2 Meter seitlichen Abstand einhalten.

Weiterhin sollte man beim fahren weder telefonieren noch laute Musik hören. Die grundsätzliche Nutzung eines Headsets ist nicht verboten, aber Unfallforscher*innen warnen davor, da der Hörsinn auf der Straße sehr wichtig sei. Außerdem gelten die ausgeschilderten Tempolimits für Radler*innen, zum Beispiel Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen.

Hörtest für E-Biker

(djd/dh 06-2020) E-Bikes boomen: Laut dem Zweirad-Industrie-Verband ZIV wurden letztes Jahr 1,36 Millionen Elektroräder verkauft. Das ist ein Zuwachs von rund 39 Prozent. Grund für den Hype ist der Wunsch der Käufer nach zeitgemäßer Mobilität - für alltägliche Wege wie für die Freizeit. Allerdings sollten Nutzer die Gefahren nicht unterschätzen und ihre körperlichen Voraussetzungen checken. Spätestens ab 50 nimmt die Hörfähigkeit ab. Das geschieht meist schleichend und wird anfangs nicht ernst genommen. E-Biker sind aber durch die Geschwindigkeiten, die sie selbst erreichen können, und durch die Dichte des Straßenverkehrs besonders gefährdet. Experten raten  daher dazu, einen diskreten Sofort-Hörtest per Telefon zu machen. Nummer unter www.audibene.de.

Veloroutenausbau

(03-2020) Neu- und Umbau der Veloroute 7 in der Schimmelmannstraße und der Kuehnstraße. Im Zuge der Umsetzung des Veloroutenprogramms plant das Bezirksamt Wandsbek die Umgestaltung der Schimmelmannstraße zwischen Holstenhofweg und Jenfelder Straße sowie im weiteren Verlauf in der Kuehnstraße zwischen Schimmelmannstraße und Jenfelder Allee. Die Abschnitte gehören zur Veloroute 7, welche aus der Innenstadt in nordöstliche Richtung über St. Georg, Eilbek, Wandsbek-Markt und Jenfeld nach Rahlstedt führt. Die Bauarbeiten sollen am 23. März 2020 beginnen. Das Bauende ist für Dezember 2020 angesetzt. Die Fahrbahn und die Nebenflächen werden neu gestaltet und Radfahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen eingerichtet. In den Abschnitten der Schimmelmannstraße und Kuehnstraße werden Grundinstandsetzungen der Fahrbahnen durchgeführt und die Straßenentwässerung erneuert sowie die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Während der Bauarbeiten wird eine einspurige Einbahnstraße zwischen Holstenhofweg und Jenfelder Allee mit Fahrtrichtung stadtauswärts eingerichtet. Der Albert-Schweitzer-Ring wird ebenfalls zur Einbahnstraße. Detaillierte Informationen zum konkreten Bauablauf, den verkehrlichen Regelungen sowie den Auswirkungen auf den Busverkehr sind hier www.hamburg.de/wandsbek/strassenbaustellen/

 

 

STADTRADELN 2020

(RB 03-2020) Die Metropolregion Hamburg macht mit beim STADTRADELN 2020, der Kampagne des Klima-Bündnisses für mehr Radverkehr im Alltagsleben. Im Herbst werden die aktivsten Kommunen der Region prämiert. Ziel des STADTRADELN-Wettbewerbes ist es, den Radverkehrsanteil zu steigern und Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden. Gleichzeitig geht es auch darum, Radfahren ins öffentliche und politische Bewusstsein zu bringen. In der Metropolregion Hamburg wurden im vergangenen Jahr von 33.492 Menschen aus 71 Kommunen über 5,5 Millionen Kilometer gefahren. Dadurch wurden insgesamt knapp 782.450 Kilogramm CO2 vermieden. Dies soll 2020 getoppt werden. Die Kampagne läuft vom 1. Mai bis zum 30. September. Innerhalb dieser Zeit können die Kommunen ihren dreiwöchigen Aktionszeitraum selber festlegen. Anmeldungen zum STADTRADELN 2020 sind ab dem 9. März möglich unter www.stadtradeln.de.

Rahlstedt-Ost – bessere Anbindung

(RB12-2019)  Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird aus der SchnellBus-Linie 35 die XpressBus-Linie X35 (Rahlstedt-Ost – Hamburg Messe). Tagsüber verdoppelt sich die Fahrtenzahl. Dann gibt es weiterhin umsteigefreie Verbindungen von Rahlstedt-Ost (Sorenkoppel) über Hohenhorst in die Innenstadt. Anders als die bisherige SchnellBus-Linie 35 fährt die XpressBus-Linie X35 nicht über U Wandsbek Markt, U/S Wandsbeker Chaussee und U Lübecker Straße, sondern über Jüthornstraße, Sievekingsallee, Sievekingdamm, U Burgstraße, U/S Berliner Tor zur Hamburg Messe. Statt durch die Mönckebergstraße fährt sie zukünftig durch die Steinstraße und hält dort an den Haltestellen U Steinstraße (statt HBF/Mönckebergstraße) und Jakobikirchhof (statt Gerhart-Hauptmann-Platz). Die Fahrzeit von Sorenkoppel zum Rathausmarkt beträgt morgens an Werktagen 42 Minuten. Gegenüber der  SchnellBus-Linie 35 mit derzeit 20- und 30-Minuten-Takt, wird die Fahrtenzahl mit dem Start der XpressBus-Linie X35 tagsüber verdoppelt: Sie fährt montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr im 10-Minuten-Takt, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 20 Uhr im 15-Minuten-Takt. Außerhalb dieser Zeiten fährt sie am späten Abend jeweils bis 22 Uhr (stadteinwärts) bzw. 23 Uhr (stadtauswärts) im 20- bzw. 30-Minuten-Takt, samstagmorgens (ab 6 Uhr) und sonntagmorgens (ab 9 Uhr) im 30-Minuten-Takt. Anders als bei der bisherigen SchnellBus-Linie ist bei der XpressBus-Linie X35 das Lösen eines SchnellBus-Zuschlags (2,10 Euro) nicht mehr erforderlich, es genügt ein normaler Fahrschein. Nach der Einführung der MetroBus-Linie 11 von U Wandsbek Markt nach Rahlstedt-Ost im letzten Jahr verbessert sie durch eine Verdoppelung der Fahrtenzahl im Vergleich zur bisherigen SchnellBus-Linie 35 die direkte Verbindung der Quartiere Rahlstedt-Ost und Hohenhorst mit der Hamburger Innenstadt. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 tritt auch der neue HVV-Tarif in Kraft. Die HVV-Senioren-Karte gilt dann rund um die Uhr, die morgendliche Sperrzeit entfällt. Gleichzeitig bleibt der Preis der HVV-Senioren-Karte für den Bereich “Hamburg AB”  im Abonnement unverändert. Die HVV-Senioren-Karte ist auch mit der Sozialkarte kombinierbar, die Bedürftigen einen Rabatt auf alle HVV-Zeitkarten einräumt. Ab dem 15. Dezember 2019 wird es sogar günstiger, weil der Sozialkarten-Rabatt steigt, während der Preis für die HVV-Senioren-Karte konstant bleibt.

Fahrradschrottaktion

Fahrradschrottaktion

Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und fünf Bezirksämter starteten heute eine gemeinsame Schwerpunkt-Aktion gegen Fahrradleichen. In Wandsbek geht´s los am 28.10. Bis Anfang November werden voraussichtlich bis zu 650 Altfahrräder in ganz Hamburg von der SRH im Auftrag der Bezirksämter abgeflext und entfernt. Der offizielle Auftakt für die Aktion war heute in Altona. Dort wurden vorher rund 240 Räder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes Altona zur Abholung gekennzeichnet. Jede Woche geht es nun in einem anderen Bezirk den Fahrradleichen an die Speichen.

Schrotträder können wie jede andere wilde Müllablagerung auch bequem über die App der SRH gemeldet werden. Die APP gibt’s kostenlos im App Store oder Play Store. Einfach in der Suche „Stadtreinigung“ eingeben.

Reparaturfähige Räder werden in der SRH-Fahrradwerkstatt instandgesetzt und in den STILBRUCH-Filialen zu günstigen Preisen verkauft. In der SRH-Fahrradwerkstatt wurden im Jahr 2018 rund 1.450 dieser Fahrräder für den Wiederverkauf hergerichtet, im ersten Halbjahr 2019 waren es schon rund 860 Stück.

Das Verfahren: Stellen Polizei oder Mitarbeiter der Bezirksämter fest, dass ein Fahrrad offensichtlich schon lange an einer Stelle steht, die Verkehrssicherheit gefährdet oder selbst verkehrsuntauglich ist, kennzeichnen sie das Rad mit einem leuchtend roten Aufkleber, auf dem eine Frist vermerkt ist. Mindestens 14 Tage lang hat der Eigentümer die Möglichkeit, sein Rad zu entfernen. Es reicht dabei nicht, nur den roten Aufkleber abzureißen. Nach Ablauf der Frist kommt der Verkehrssicherungsdienst der SRH und entsorgt das gekennzeichnete Fahrrad im Auftrag der Polizei oder des Bezirksamtes. Bei unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung kann auch eine Verschrottung innerhalb von 24 Stunden angeordnet werden.

Foto:Stadtreinigung Hamburg

Bei Nutzung von E-Scootern auf CE-Kennzeichnung achten

(RB) Seit Januar 2019 wurden 1.772 E-Scooter bei der Einfuhr in die Europäische Union im Hamburger Hafen kontrolliert. Nur 315 die Anforderungen an die Produktsicherheit. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) überprüft insbesondere bei ihren Einfuhrkontrollen im Hamburger Hafen regelmäßig, ob bei E-Scootern diese Anforderungen eingehalten werden. Um die Freigabe zum freien Verkehr zu erhalten, müssen Herstellerinnen und Hersteller, die E-Scooter für den deutschen Markt anbieten wollen, neben ihren Herstellerangaben insbesondere auch die CE-Kennzeichnung anbringen und eine sogenannte EG-Konformitätserklärung der Bedienungsanleitung in deutscher Sprache beifügen. In der EG-Konformitätserklärung müssen Herstellerinnen und Hersteller zudem mit Unterschrift bestätigen, dass die Anforderungen der Maschinenrichtlinie vollständig eingehalten werden und eine in der EU ansässige Person benennen, die die technische Dokumentation zum E-Scooter aufbewahrt und damit den Nachweis der Übereinstimmung mit der Maschinenrichtlinie antreten kann. Die BGV rät daher Einführerinnen und Einführern wie auch Nutzerinnen und Nutzern, vor dem Kauf oder der Anmietung von E-Scootern auf die CE-Kennzeichnung zu achten. Ferner sollte auch darauf geachtet werden, dass mit der deutschen Bedienungsanleitung auch die EG-Konformitätserklärung der Herstellung von Verkäuferin bzw. Verkäufer oder Vermieterin bzw. Vermieter vorgelegt werden kann. Die Behörde wird die Einhaltung der zuvor genannten Anforderungen verstärkt bei ihren Einfuhrkontrollen überprüfen. Nachfragen per E-Mail unter

 

 

 

Für ein sicheres Miteinander auf Hamburgs Straßen

(RB 08-2019) Auf Hamburgs Straßen gibt es immer mehr Fahrradverkehr. Darauf müssen sich alle Verkehrsteilnehmer einstellen. Autofahrer, Radler und Fußgänger sollten zu einem entspannten Miteinander finden und dazu gehört Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und auch mal ein Lächeln. Es tut auch nicht weh, einmal auf sein Recht zu verzichten. Unerlässlich ist allerdings, dass alle die Verkehrsregeln kennen:

Fahrradfahrer dürfen mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, auch wenn Radwege vorhanden sind. Das Fahren auf der Fahrbahn ist nur dann verboten, wenn blaue runde Schilder mit dem Radfahrersymbol die sogenannte „Radwegebenutzungspflicht“ anordnen. Dies ist vielen Autofahrern nicht klar und immer wieder werden Radler angepöbelt, dass Sie den Radweg benutzen sollen. Also hier ist ein Umdenken angesagt. Allerdings sollten Radfahrer auch nicht provozierend langsam fahren. „Radfahrstreifen“ und „Schutzstreifen für Radfahrer“, die auf der Fahrbahn markiert sind, müssen ebenfalls benutzt werden.

Auf Gehwegen dürfen Fahrradfahrer grundsätzlich nicht mit dem Fahrrad fahren. Ausnahmen gibt es für Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr, diese müssen auf dem Gehweg fahren. Sie dürfen von einer geeigneten Aufsichtsperson, die mindestens 16 Jahre alt sein muss, auf dem Gehweg begleitet werden. Junge Familien mit kleinen Kindern haben auf den Radfahrstreifen also nichts verloren. Hier ist Heldenmut Fehl am Platze. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch auf dem Gehweg fahren, sie dürfen aber nicht mehr auf dem Gehweg begleitet werden. Radfahrer, die nicht mehr im Kindesalter sind, dürfen nur dann auf Gehwegen fahren, wenn diese durch ein eckiges weißes Schild mit Fahrradsymbol freigegeben sind.

An Fußgängerüberwegen müssen Autos nur für Fußgänger anhalten, Radfahrer sollten  daher vor dem Überqueren absteigen. Benutzen sollten Radfahrer immer den rechten Radweg bzw. den rechten für Radfahrer frei gegebenen Gehweg, wenn nichts anderes ausgeschildert ist. Falschfahrer werden leicht übersehen, riskieren schwere Unfälle und ein Bußgeld. Auch wenn es manchmal schwer fällt: Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Geachtet werden sollte auf die Fahrradampeln, die es mittlerweile an vielen Kreuzungen gibt.

Alle Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln, gelten auch für Radfahrer!

Zum Abschluss hier zusammenfassend die „Goldenen Regeln für Verkehrssicherheit“

Rücksicht nehmen und vorsichtig Rad fahren

Nach außen selbstbewusst, innerlich aber defensiv fahren.

Eindeutig und vorausschauend Rad fahren, Handzeichen geben

Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen.

Abstand halten und sich Sicherheitszonen schaffen.

Erhöhte Aufmerksamkeit bei abbiegenden PKW und LKW. Stichwort: Toter Winkel

Nicht als Falschfahrer unterwegs ein.

Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Dies sollten Autofahrer wissen. Wenn auf der Fahrbahn des Autofahrers Fahrzeuge parken, so muss er warten und den entgegenkommenden Fahrradfahrer vorlassen. Das ist auch keine milde Gabe. Denn meistens ist es in Nebenstraßen auch viel zu eng um aneinander vorbeizufahren. Autofahrer müssen nämlich mindestens 1,5 Meter Abstand zum Fahrradfahrer halten. Auch wer  einen Radfahrer überholt, muss 1,5 Meter Seitenabstand halten - oder eben warten. Der Abstand gilt immer, "unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung" - also auch, wenn Radfahrer auf einem Radweg oder einem Schutzstreifen fahren. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, gelte "faktisches Überholverbot". Das ergibt sich aus der Rechtsprechung sowie dem Prinzip der Verkehrssicherheit als wichtigstem Grundsatz der Straßenverkehrsordnung. Bei allen Radfahrern müsse der gleiche Sicherheitsabstand eingehalten werden - sonst verkehrt sich der Schutzzweck des Radstreifens ins Gegenteil. In der Praxis führt diese Rechtsauslegung dazu, dass vor allem LKW und Busse an Radfahrer vielerorts nicht vorbeiziehen dürfen. Stattdessen müssen sie hinter ihnen herfahren, bis die Gegenfahrbahn für ein Überholmanöver frei ist.

Gebt den Dieben keine Chance -

 „Gelegenheit macht Diebe“ -  Dieses Sprichwort hat seine Berechtigung, besonders im Zusammenhang mit Fahrraddiebstahl. Etwa jedes fünfte Fahrrad das gestohlen wird, ist überhaupt nicht gesichert. Ein weiterer Teil der Fahrräder kann nur entwendet werden, weil die Schlösser mangelhaft sind und / oder die Fahrräder zwar durch ein Schloss gesichert, jedoch nicht angeschlossen sind.

TIPS DER POLIZEI:

Verwenden Sie Schlösser, die dem Dieb das Leben schwer machen! Besonders geeignet hiefür sind Bügelschlösser, möglicherweise sogar zwei von unterschiedlichen Herstellern.

Wichtig: Schließen Sie an und nicht nur ab! Sichern Sie ihr Fahrrad, indem Sie es mit dem Schloss z.B. an einen Fahrradbügel, einen Zaun o.ä. anschließen.

Kennzeichnen Sie Ihr Eigentum! Versehen Sie Ihr Fahrrad mit einer möglichst unverwechselbaren individuellen Kennzeichnung. Eine Möglichkeit hierfür ist die CODIERUNG.

CODIERUNG - was ist das? Bei der Fahrradcodierung wird eine Zahlen- und Buchstabenkombination, die so genannte  E.I.N. (= Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) am oberen Ende des Sattelrohres angebracht. Dies geschieht im Regelfall durch Einfräsen. Der Code setzt sich aus Daten zusammen, die einen direkten Rückschluss auf den rechtmäßigen Eigentümer zulassen. So kann das Fahrrad jederzeit einer Person zugeordnet werden und wird für einen potenziellen Dieb unattraktiv.  Grundsätzlich sind alle Fahrräder für eine Codierung geeignet, Ausnahmen sind hier lediglich Fahrräder mit Carbonrahmen, mit sehr dünnwandigen Rohren oder Sonderkonstruktionen.

Der Codiervorgang selbst dauert ca. fünf bis zehn Minuten. Bringen Sie hierzu Ihren Personalausweis und einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad, das Sie codieren lassen möchten, mit. Die Codierung kostet 15 €. 

www.polizei.hamburg.de/fahrradcodierung/        www.polizei-beratung.de

 

Radfahren - Tipps um sicher anzukommen

(RB) Radfahren in den Walddörfern, im Alstertal, in Rahlstedt und Umgebung – Tipps des PK 35 um sicher anzukommen
Im Frühjahr und im Sommer, der „warmen Jahreszeit“ sind deutlich mehr Radfahrer auf Hamburgs Straßen unterwegs, als in der übrigen Zeit des Jahres. Das Polizeikommissariat 35 in Poppenbüttel stellt jährlich fest, dass damit leider auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung steigt.
Die Unfallursachen sind vielfältig und werden sowohl von Kraftfahrzeugführern, als auch von Radfahrern selber gesetzt.
Deshalb gibt das PK 35 hier rechtliche Hinweise und Tipps zur gemeinsamen Nutzung des Verkehrsraums durch Kraftfahrzeugführer und Radfahrer. Beide Verkehrsarten müssen dabei besondere Rücksicht auf Fußgänger nehme.
Auf innerstädtischen Straßen dürfen Sie mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, auch wenn Radwege vorhanden sind. Das Fahren auf der Fahrbahn ist nur dann verboten, wenn eine sogenannte „Radwegebenutzungspflicht“ besteht, die an folgenden Zeichen zu erkennen ist:

Radweg - Nur für Radfahrer

Radweg  - Nur für Radfahrer

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Radfahrstreifen

Radfahrstreifen

Schutzstreifen für Radfahrer

Schutzstreifen für Radfahrer

„Radfahrstreifen“ und „Schutzstreifen für Radfahrer“, die Sie an diesen Markierungen erkennen, müssen ebenfalls benutzt werden.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Radfahren auf dem Gehweg

Gehwege dürfen grundsätzlich nicht zum Radfahren benutzt werden. Ausnahmen:

Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen auf dem Gehweg fahren. Die Kinder dürfen von einer geeigneten Aufsichtsperson (mindestens 16 Jahre alt) auf dem Gehweg begleitet werden. Wenn ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden ist, dürfen diese Kinder auch den Radweg benutzen. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch auf dem Gehweg fahren, sie dürfen aber nicht mehr auf dem Gehweg begleitet werden.

Alle Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln, gelten auch für Radfahrer:

… beim Fahren

 … beim Fahren

 … beim Halten

… beim Halten

An Fußgängerüberwegen müssen Autos nur für Fußgänger anhalten, Radfahrer sollten daher vor dem Überqueren absteigen.

Benutzen Sie immer den rechten Radweg, wenn nichts anderes ausgeschildert ist. Falschfahrer werden leicht übersehen, riskieren schwere Unfälle und ein Bußgeld.

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Bitte achten Sie auf die Fahrradampeln, die es mittlerweile an vielen Kreuzungen gibt.

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