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23.10.2019 - 13:25

 
 

Fahrradschrottaktion

Fahrradschrottaktion

Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und fünf Bezirksämter starteten heute eine gemeinsame Schwerpunkt-Aktion gegen Fahrradleichen. In Wandsbek geht´s los am 28.10. Bis Anfang November werden voraussichtlich bis zu 650 Altfahrräder in ganz Hamburg von der SRH im Auftrag der Bezirksämter abgeflext und entfernt. Der offizielle Auftakt für die Aktion war heute in Altona. Dort wurden vorher rund 240 Räder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes Altona zur Abholung gekennzeichnet. Jede Woche geht es nun in einem anderen Bezirk den Fahrradleichen an die Speichen.

Schrotträder können wie jede andere wilde Müllablagerung auch bequem über die App der SRH gemeldet werden. Die APP gibt’s kostenlos im App Store oder Play Store. Einfach in der Suche „Stadtreinigung“ eingeben.

Reparaturfähige Räder werden in der SRH-Fahrradwerkstatt instandgesetzt und in den STILBRUCH-Filialen zu günstigen Preisen verkauft. In der SRH-Fahrradwerkstatt wurden im Jahr 2018 rund 1.450 dieser Fahrräder für den Wiederverkauf hergerichtet, im ersten Halbjahr 2019 waren es schon rund 860 Stück.

Das Verfahren: Stellen Polizei oder Mitarbeiter der Bezirksämter fest, dass ein Fahrrad offensichtlich schon lange an einer Stelle steht, die Verkehrssicherheit gefährdet oder selbst verkehrsuntauglich ist, kennzeichnen sie das Rad mit einem leuchtend roten Aufkleber, auf dem eine Frist vermerkt ist. Mindestens 14 Tage lang hat der Eigentümer die Möglichkeit, sein Rad zu entfernen. Es reicht dabei nicht, nur den roten Aufkleber abzureißen. Nach Ablauf der Frist kommt der Verkehrssicherungsdienst der SRH und entsorgt das gekennzeichnete Fahrrad im Auftrag der Polizei oder des Bezirksamtes. Bei unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung kann auch eine Verschrottung innerhalb von 24 Stunden angeordnet werden.

Foto:Stadtreinigung Hamburg

Bei Nutzung von E-Scootern auf CE-Kennzeichnung achten

(RB) Seit Januar 2019 wurden 1.772 E-Scooter bei der Einfuhr in die Europäische Union im Hamburger Hafen kontrolliert. Nur 315 die Anforderungen an die Produktsicherheit. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) überprüft insbesondere bei ihren Einfuhrkontrollen im Hamburger Hafen regelmäßig, ob bei E-Scootern diese Anforderungen eingehalten werden. Um die Freigabe zum freien Verkehr zu erhalten, müssen Herstellerinnen und Hersteller, die E-Scooter für den deutschen Markt anbieten wollen, neben ihren Herstellerangaben insbesondere auch die CE-Kennzeichnung anbringen und eine sogenannte EG-Konformitätserklärung der Bedienungsanleitung in deutscher Sprache beifügen. In der EG-Konformitätserklärung müssen Herstellerinnen und Hersteller zudem mit Unterschrift bestätigen, dass die Anforderungen der Maschinenrichtlinie vollständig eingehalten werden und eine in der EU ansässige Person benennen, die die technische Dokumentation zum E-Scooter aufbewahrt und damit den Nachweis der Übereinstimmung mit der Maschinenrichtlinie antreten kann. Die BGV rät daher Einführerinnen und Einführern wie auch Nutzerinnen und Nutzern, vor dem Kauf oder der Anmietung von E-Scootern auf die CE-Kennzeichnung zu achten. Ferner sollte auch darauf geachtet werden, dass mit der deutschen Bedienungsanleitung auch die EG-Konformitätserklärung der Herstellung von Verkäuferin bzw. Verkäufer oder Vermieterin bzw. Vermieter vorgelegt werden kann. Die Behörde wird die Einhaltung der zuvor genannten Anforderungen verstärkt bei ihren Einfuhrkontrollen überprüfen. Nachfragen per E-Mail unter

 

 

 

Für ein sicheres Miteinander auf Hamburgs Straßen

(RB 08-2019) Auf Hamburgs Straßen gibt es immer mehr Fahrradverkehr. Darauf müssen sich alle Verkehrsteilnehmer einstellen. Autofahrer, Radler und Fußgänger sollten zu einem entspannten Miteinander finden und dazu gehört Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und auch mal ein Lächeln. Es tut auch nicht weh, einmal auf sein Recht zu verzichten. Unerlässlich ist allerdings, dass alle die Verkehrsregeln kennen:

Fahrradfahrer dürfen mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, auch wenn Radwege vorhanden sind. Das Fahren auf der Fahrbahn ist nur dann verboten, wenn blaue runde Schilder mit dem Radfahrersymbol die sogenannte „Radwegebenutzungspflicht“ anordnen. Dies ist vielen Autofahrern nicht klar und immer wieder werden Radler angepöbelt, dass Sie den Radweg benutzen sollen. Also hier ist ein Umdenken angesagt. Allerdings sollten Radfahrer auch nicht provozierend langsam fahren. „Radfahrstreifen“ und „Schutzstreifen für Radfahrer“, die auf der Fahrbahn markiert sind, müssen ebenfalls benutzt werden.

Auf Gehwegen dürfen Fahrradfahrer grundsätzlich nicht mit dem Fahrrad fahren. Ausnahmen gibt es für Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr, diese müssen auf dem Gehweg fahren. Sie dürfen von einer geeigneten Aufsichtsperson, die mindestens 16 Jahre alt sein muss, auf dem Gehweg begleitet werden. Junge Familien mit kleinen Kindern haben auf den Radfahrstreifen also nichts verloren. Hier ist Heldenmut Fehl am Platze. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch auf dem Gehweg fahren, sie dürfen aber nicht mehr auf dem Gehweg begleitet werden. Radfahrer, die nicht mehr im Kindesalter sind, dürfen nur dann auf Gehwegen fahren, wenn diese durch ein eckiges weißes Schild mit Fahrradsymbol freigegeben sind.

An Fußgängerüberwegen müssen Autos nur für Fußgänger anhalten, Radfahrer sollten  daher vor dem Überqueren absteigen. Benutzen sollten Radfahrer immer den rechten Radweg bzw. den rechten für Radfahrer frei gegebenen Gehweg, wenn nichts anderes ausgeschildert ist. Falschfahrer werden leicht übersehen, riskieren schwere Unfälle und ein Bußgeld. Auch wenn es manchmal schwer fällt: Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Geachtet werden sollte auf die Fahrradampeln, die es mittlerweile an vielen Kreuzungen gibt.

Alle Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln, gelten auch für Radfahrer!

Zum Abschluss hier zusammenfassend die „Goldenen Regeln für Verkehrssicherheit“

Rücksicht nehmen und vorsichtig Rad fahren

Nach außen selbstbewusst, innerlich aber defensiv fahren.

Eindeutig und vorausschauend Rad fahren, Handzeichen geben

Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen.

Abstand halten und sich Sicherheitszonen schaffen.

Erhöhte Aufmerksamkeit bei abbiegenden PKW und LKW. Stichwort: Toter Winkel

Nicht als Falschfahrer unterwegs ein.

Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Dies sollten Autofahrer wissen. Wenn auf der Fahrbahn des Autofahrers Fahrzeuge parken, so muss er warten und den entgegenkommenden Fahrradfahrer vorlassen. Das ist auch keine milde Gabe. Denn meistens ist es in Nebenstraßen auch viel zu eng um aneinander vorbeizufahren. Autofahrer müssen nämlich mindestens 1,5 Meter Abstand zum Fahrradfahrer halten. Auch wer  einen Radfahrer überholt, muss 1,5 Meter Seitenabstand halten - oder eben warten. Der Abstand gilt immer, "unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung" - also auch, wenn Radfahrer auf einem Radweg oder einem Schutzstreifen fahren. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, gelte "faktisches Überholverbot". Das ergibt sich aus der Rechtsprechung sowie dem Prinzip der Verkehrssicherheit als wichtigstem Grundsatz der Straßenverkehrsordnung. Bei allen Radfahrern müsse der gleiche Sicherheitsabstand eingehalten werden - sonst verkehrt sich der Schutzzweck des Radstreifens ins Gegenteil. In der Praxis führt diese Rechtsauslegung dazu, dass vor allem LKW und Busse an Radfahrer vielerorts nicht vorbeiziehen dürfen. Stattdessen müssen sie hinter ihnen herfahren, bis die Gegenfahrbahn für ein Überholmanöver frei ist.

Gebt den Dieben keine Chance - CODIERUNGen - Der Fingerabdruck für Ihr Fahrrad

Gebt den Dieben keine Chance -  CODIERUNGen - Der Fingerabdruck für Ihr Fahrrad

(RB 03.2019) Das Polizeikommissariat 38 veranstaltet in diesem Jahr mehrere Aktionen mit Fahrradcodierungen:

Mittwoch, 24.04.2019             08-13.00 Uhr auf dem Rahlstedter Wochenmarkt

Samstag, 25.05.2019             10.00-17.00 Uhr auf dem Gelände des PK 38

Mittwoch, 19.06.2019             10.00-17.00 Uhr auf dem Gelände des PK 38

Samstag, 24.08.2019             10.00-17.00 Uhr auf dem Gelände des PK 38

Mittwoch, 18.09.2019             10.00-17.00 Uhr auf dem Gelände des PK 38

Samstag, 26.10.2019             08-13.00 Uhr auf dem Rahlstedter Wochenmarkt

 „Gelegenheit macht Diebe“ -  Dieses Sprichwort hat seine Berechtigung, besonders im Zusammenhang mit Fahrraddiebstahl. Etwa jedes fünfte Fahrrad das gestohlen wird, ist überhaupt nicht gesichert. Ein weiterer Teil der Fahrräder kann nur entwendet werden, weil die Schlösser mangelhaft sind und / oder die Fahrräder zwar durch ein Schloss gesichert, jedoch nicht angeschlossen sind.

TIPS DER POLIZEI:

Verwenden Sie Schlösser, die dem Dieb das Leben schwer machen! Besonders geeignet hiefür sind Bügelschlösser, möglicherweise sogar zwei von unterschiedlichen Herstellern.

Wichtig: Schließen Sie an und nicht nur ab! Sichern Sie ihr Fahrrad, indem Sie es mit dem Schloss z.B. an einen Fahrradbügel, einen Zaun o.ä. anschließen.

Kennzeichnen Sie Ihr Eigentum! Versehen Sie Ihr Fahrrad mit einer möglichst unverwechselbaren individuellen Kennzeichnung. Eine Möglichkeit hierfür ist die CODIERUNG.

CODIERUNG - was ist das? Bei der Fahrradcodierung wird eine Zahlen- und Buchstabenkombination, die so genannte  E.I.N. (= Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) am oberen Ende des Sattelrohres angebracht. Dies geschieht im Regelfall durch Einfräsen. Der Code setzt sich aus Daten zusammen, die einen direkten Rückschluss auf den rechtmäßigen Eigentümer zulassen. So kann das Fahrrad jederzeit einer Person zugeordnet werden und wird für einen potenziellen Dieb unattraktiv.  Grundsätzlich sind alle Fahrräder für eine Codierung geeignet, Ausnahmen sind hier lediglich Fahrräder mit Carbonrahmen, mit sehr dünnwandigen Rohren oder Sonderkonstruktionen.

Der Codiervorgang selbst dauert ca. fünf bis zehn Minuten. Bringen Sie hierzu Ihren Personalausweis und einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad, das Sie codieren lassen möchten, mit. Die Codierung kostet 15 €. 

www.polizei.hamburg.de/fahrradcodierung/

www.polizei-beratung.de

 

Radfahren - Tipps um sicher anzukommen

(RB) Radfahren in den Walddörfern, im Alstertal, in Rahlstedt und Umgebung – Tipps des PK 35 um sicher anzukommen
Im Frühjahr und im Sommer, der „warmen Jahreszeit“ sind deutlich mehr Radfahrer auf Hamburgs Straßen unterwegs, als in der übrigen Zeit des Jahres. Das Polizeikommissariat 35 in Poppenbüttel stellt jährlich fest, dass damit leider auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung steigt.
Die Unfallursachen sind vielfältig und werden sowohl von Kraftfahrzeugführern, als auch von Radfahrern selber gesetzt.
Deshalb gibt das PK 35 hier rechtliche Hinweise und Tipps zur gemeinsamen Nutzung des Verkehrsraums durch Kraftfahrzeugführer und Radfahrer. Beide Verkehrsarten müssen dabei besondere Rücksicht auf Fußgänger nehme.
Auf innerstädtischen Straßen dürfen Sie mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, auch wenn Radwege vorhanden sind. Das Fahren auf der Fahrbahn ist nur dann verboten, wenn eine sogenannte „Radwegebenutzungspflicht“ besteht, die an folgenden Zeichen zu erkennen ist:

Radweg - Nur für Radfahrer

Radweg  - Nur für Radfahrer

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Radfahrstreifen

Radfahrstreifen

Schutzstreifen für Radfahrer

Schutzstreifen für Radfahrer

„Radfahrstreifen“ und „Schutzstreifen für Radfahrer“, die Sie an diesen Markierungen erkennen, müssen ebenfalls benutzt werden.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Radfahren auf dem Gehweg

Gehwege dürfen grundsätzlich nicht zum Radfahren benutzt werden. Ausnahmen:

Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen auf dem Gehweg fahren. Die Kinder dürfen von einer geeigneten Aufsichtsperson (mindestens 16 Jahre alt) auf dem Gehweg begleitet werden. Wenn ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden ist, dürfen diese Kinder auch den Radweg benutzen. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch auf dem Gehweg fahren, sie dürfen aber nicht mehr auf dem Gehweg begleitet werden.

Alle Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln, gelten auch für Radfahrer:

… beim Fahren

 … beim Fahren

 … beim Halten

… beim Halten

An Fußgängerüberwegen müssen Autos nur für Fußgänger anhalten, Radfahrer sollten daher vor dem Überqueren absteigen.

Benutzen Sie immer den rechten Radweg, wenn nichts anderes ausgeschildert ist. Falschfahrer werden leicht übersehen, riskieren schwere Unfälle und ein Bußgeld.

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Bitte achten Sie auf die Fahrradampeln, die es mittlerweile an vielen Kreuzungen gibt.

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