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15.12.2018 - 06:57

 
 

#radwegparker- Aktion des ADFC und Forum Verkehrssicherheit

(RB 10.2018) Wie Sie bereits sicher aus anderen Medien erfahren haben, haben der Fahrradclub und das Forum Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aktion „#radwegparker“ gegen Falschparker/innen auf Radwegen gestartet. Die Unfallkasse (UK) Nord, gesetzliche Unfallversicherung der Hamburger Schülerinnen, Schüler und Studierenden, unterstützt die Aktion ebenfalls.
Mit dieser Aktion machen sie mit „Denkzetteln“ und Großflächenplakaten darauf aufmerksam, dass Falschparker/innen auf Radstreifen durch ihr rücksichtsloses Verhalten andere Menschen im Straßenverkehr gefährden. Bei den „Denkzetteln“ handelt es sich um symbolische Strafzettel. Diese werden im Oktober von ADFC-Mitgliedern und Bürger/innen verteilt. Fotos von blockierten Radstreifen und verteilten "Denkzetteln" können unter dem Hashtag #radwegparker in den sozialen Medien geteilt werden.
Weitere Informationen dazu: https://hamburg.adfc.de/verkehr/maengelmelder/falschparker/#c11896.
Der Rundblick setzt sich selbst für sichere Radwege und ein umsichtiges Miteinander im Straßenverkehr ein. Gerade im Bezug auf die anstehenden Bezirkswahlen ist das Projekt Fahrradstadt Hamburg ein Thema. Die Aktion des ADFC ist im Grund genommen eine sehr sinnvolle Sache. Dennoch ist die Durchführung fragwürdig. Zum einen könnte das Anbringen der „Denkzettel“ unter den Tatbestand der Sachbeschädigung fallen und zum anderen sollte man die neue Datenschutzverordnung nicht außer acht lassen. Es ist strafbar, PKWs mit erkennbaren Kennzeichen öffentlich ins Netz zu stellen. Darauf weist der ADFC zwar hin, klär aber nicht ausreichend über die Folgen auf.
Autofahrer an den Pranger zu stellen und das womöglich noch ohne die Unkenntlichmachung des Nummernschildes oder der Aufschrift auf den Fahrzeugen, führt sicher nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil. Wir sollten doch mehr das Miteinander fördern, als uns gegenseitig gegeneinander aufzubringen. Dabei sollte die gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis für einander gefördert werden.

Goße Umfrage des ADFC

(RB) Der ADFC ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium alle Radfahrer*innen Deutschlands zum ADFC-Fahrradklima-Test 2018 auf.

Bewertet wird die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden. In diesem Jahr steht die Familienfreundlichkeit der Radwege im Fokus. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung in den Kommunen zu erkennen. Vom 1. September bis 30. November 2018 können alle Hamburger*innen auf www.fahrradklima-test.de mitmachen:Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen gestellt. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, es lohnt sich, denn Sie können damit etwas ändern!

Radfahren - Tipps um sicher anzukommen

(RB) Radfahren in den Walddörfern, im Alstertal, in Rahlstedt und Umgebung – Tipps des PK 35 um sicher anzukommen
Im Frühjahr und im Sommer, der „warmen Jahreszeit“ sind deutlich mehr Radfahrer auf Hamburgs Straßen unterwegs, als in der übrigen Zeit des Jahres. Das Polizeikommissariat 35 in Poppenbüttel stellt jährlich fest, dass damit leider auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung steigt.
Die Unfallursachen sind vielfältig und werden sowohl von Kraftfahrzeugführern, als auch von Radfahrern selber gesetzt.
Deshalb gibt das PK 35 hier rechtliche Hinweise und Tipps zur gemeinsamen Nutzung des Verkehrsraums durch Kraftfahrzeugführer und Radfahrer. Beide Verkehrsarten müssen dabei besondere Rücksicht auf Fußgänger nehme.
Auf innerstädtischen Straßen dürfen Sie mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, auch wenn Radwege vorhanden sind. Das Fahren auf der Fahrbahn ist nur dann verboten, wenn eine sogenannte „Radwegebenutzungspflicht“ besteht, die an folgenden Zeichen zu erkennen ist:

Radweg - Nur für Radfahrer

Radweg  - Nur für Radfahrer

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Getrennter Geh- und Radweg

Radfahrstreifen

Radfahrstreifen

Schutzstreifen für Radfahrer

Schutzstreifen für Radfahrer

„Radfahrstreifen“ und „Schutzstreifen für Radfahrer“, die Sie an diesen Markierungen erkennen, müssen ebenfalls benutzt werden.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Hier dürfen Sie fahren, müssen es aber nicht.

Radfahren auf dem Gehweg

Gehwege dürfen grundsätzlich nicht zum Radfahren benutzt werden. Ausnahmen:

Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen auf dem Gehweg fahren. Die Kinder dürfen von einer geeigneten Aufsichtsperson (mindestens 16 Jahre alt) auf dem Gehweg begleitet werden. Wenn ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden ist, dürfen diese Kinder auch den Radweg benutzen. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch auf dem Gehweg fahren, sie dürfen aber nicht mehr auf dem Gehweg begleitet werden.

Alle Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln, gelten auch für Radfahrer:

… beim Fahren

 … beim Fahren

 … beim Halten

… beim Halten

An Fußgängerüberwegen müssen Autos nur für Fußgänger anhalten, Radfahrer sollten daher vor dem Überqueren absteigen.

Benutzen Sie immer den rechten Radweg, wenn nichts anderes ausgeschildert ist. Falschfahrer werden leicht übersehen, riskieren schwere Unfälle und ein Bußgeld.

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Bitte achten Sie auf die Fahrradampeln, die es mittlerweile an vielen Kreuzungen gibt.

E-Bike-Fahren will gelernt sein: 7 Tipps für sicheres Fahren mit dem Elektrorad

(RB 10.2018) Stellen Sie vor dem Fahrtantritt die Sattelhöhe und den Lenker richtig ein. Die Bremsgriffe müssen so erreichbar sein, dass der Fahrer eine sichere und bequeme Sitzposition einnehmen kann. Die Arme sind am besten leicht gebeugt, damit der Elektroradler auf Situationen schnell reagieren kann. Gewöhnen Sie sich an den Antrieb. Die Motorunterstützung ist im ersten Moment ungewohnt. Für Anfänger eignen sich besonders Pedelecs, die maximal 25km/h schnell werden. Hier gilt: Nur wer auch in die Pedale tritt, erhält Unterstützung durch den Motor. Lernen Sie richtig zu bremsen. Aufgrund der höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und des Mehrgewichts von Motor und Antrieb sind Elektroräder mit starken Bremsen ausgestattet. An diese Bremskraft sollten sich Elektroradfahrer gewöhnen und zunächst üben, wie sich mit Vorder- und Hinterradbremse anhalten lässt. Fahren Sie vorausschauend. Egal ob Fußgänger, Auto- oder Fahrradfahrer, jeder Verkehrsteilnehmer sollte die anderen beobachten, um Situationen schnell einzuschätzen und adäquat reagieren zu können. Andere Verkehrsteilnehmer können die Geschwindigkeit der Elektroradler unterschätzen, auch sind Elektroräder leiser als klassische Räder und können leichter “überhört” werden. Generell gilt Kopf und Oberkörper immer aktiv in Fahrtrichtung drehen, um mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen - auch bei Kurven. Schulen Sie das Gleichgewicht. Wenn keine Radwege vorhanden sind, müssen sich auch Elektroradler im Straßenverkehr bei den Autos einordnen. Der Verkehrsfluss kann sehr schleppend sein. Daher sollte auch langsames Fahren mit dem Rad vorher trainiert werden, um die Spur auf der Straße zu halten. Stellen Sie sich auf Hindernisse ein. In der Stadt oder beim Ausflug ins Grüne müssen Radler auch häufig kleine Hindernisse wie Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder Stöcke überwinden. Diese sollten immer im rechten Winkel und am besten stehend angefahren werden. Das verhindert das Wegrutschen des Rades. Achten Sie auf ihre Sicherheit. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit der Elektroräder ist es empfehlenswert, einen Fahrradhelm zu tragen. Um die Sichtbarkeit auch bei Fahrten in der Dunkelheit zu erhöhen, sollte das Rad mit Reflektoren ausgestattet sein und der Fahrer reflektierende Kleidung tragen.