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17.11.2018 - 12:55

 
 

Goldener Herbst – gruseliges Halloween

(RB 10.2018) Es ist einfach, eine stimmige Dekoration für Haus und Garten zu inszenieren. Mit den richtigen Pflanzen geht das ganz schnell. Schöne Blattschmuckpflanzen für die kalte Jahreszeit sind Purpurglöckchen. Sie sind vor allem wegen der außergewöhnlichen Blätter besonders beliebt. Auch Heide und Chrysanthemen überzeugen. Die Glockenheide bezaubert von September bis Dezember mit ihren großen Glöckchentrauben. Ebenfalls wintergrün sind die Torfmyrte und die eng verwandte Scheinbeere. Sie bedecken sich mit unzähligen kleinen glänzenden Beeren in verschiedenen Farben. Durch die Kombination dieser Pflanzen ergibt sich leicht ein schönes herbstliches Bild und als stimmungsvoller Hingucker für Halloween lassen sie sich perfekt in einem ausgehöhlten Kürbis arrangieren.

Ökotipp: Den Garten naturnah winterfest machen

(RB 10.2018) Räumen Sie ihren Garten im Herbst nicht blitzblank auf, wenn sie ein Herz für Tiere haben. Laubreste, Reisighaufen und verblühte Blumen sollten nicht vollständig entsorgt werden, da sie im Winter verschiedenen Tieren Unterschlupf und Futter bieten können. Lassen Sie außerdem die Finger weg von Laubsaugern. Durch Lärm und Schadstoffe schädigt das Gerät Umwelt und Gesundheit und stört den Naturhaushalt. Laubsauger und -bläser, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, stoßen darüber hinaus gesundheitsschädliche Abgase wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid aus. Auch die Bodenbiologie wird durch Laubsauger gravierend beeinträchtigt. Die Geräte saugen mit den welken Blättern auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei. Außerdem zerstören sie Pflanzensamen. Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt. Greifen Sie deshalb lieber zu Rechen und Harke, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen.

Indian Summer in deutschen Gärten - Mit welchen Pflanzen man zum Jahresende für ein rot-goldenes Feuerwerk sorgt.

(RB 10.2018) Die Tage werden kürzer und die Gärtner freuen sich auf den letzten Höhepunkt des Gartenjahres: Bäume und Sträucher hüllen sich jetzt in leuchtende Farben. „Indian Summer“ steht aber nicht nur in Amerika für ein stimmungsvolles Naturschauspiel. Im Norden der USA und in Kanada verdankt sich die herbstliche Farbenpracht einerseits den klimatischen Bedingungen, andererseits einer großen Vielfalt an Bäumen, die alle im Herbst ihre eigenen Farben zeigen. Typisch für die dortigen Wälder sind zum Beispiel Zuckerahorn oder Roteiche. Für einen privaten Hausgarten sind diese Bäume aber viel zu groß, doch es gibt attraktive Alternativen auch für kleinere Gärten. Ein Klassiker, der auch aus Nordamerika kommt, ist die Felsenbirne, und hier vor allem die Kupferfelsenbirne: Sie färbt ihre Blätter im Herbst intensiv gelb bis orange; im Frühjahr hüllt sie sich in ein Kleid aus weißen Blütentrauben, im Sommer schmückt sie sich mit bläulichen Beeren, die sogar essbar sind. Darüber hinaus ist der Strauch, der je nach Sorte bis zu sechs Meter hoch wird, robust und pflegeleicht. Die heimische Art bleibt kleiner und färbt sich weniger intensiv. Weitere Sträucher oder kleine Bäume mit schönen Herbstfarben sind zum Beispiel Essigbaum, Amberbaum oder Hartriegel. Auch der kleinbleibende Fächerahorn aus Asien zeigt eine prächtige Färbung und eignet sich im Kübel auch für Balkon oder Terrasse.

Für den sonnengestressten Rasen - Fitnesskur im Spätsommer und Herbst

(RB 10.2018) Durch die Hitze und den seltenen Regen dieses Jahr waren unsere Gärten vielen Strapazen ausgesetzt. Damit sich die geschwächten Pflanzen auch wieder erholen können, sollten Gartenbesitzer jetzt aktiv werden. Eine tägliche Bewässerung ist nicht notwendig. Es reicht ein bis zweimal in der Woche. Die Veränderung der Farbe unserer Pflanzen liegt häufig nicht nur an Wassermangel sondern auch an Kaliummangel, deshalb ist es sinnvoll die Herbstdüngung etwas vorzuziehen. Falls die Trockenschäden in der Rasenfläche jedoch so groß sein sollten, dass auch nach zwei bis drei Wochen bei intensiver Beregnung nur wenige neue Gräser austreiben, ist eine Nachsaat unumgänglich. Denn schließt man die Lücken in der Grasnarbe nicht zügig, breiten sich schnell Unkräuter aus.

Wie der Garten nach dem heißen Sommer wieder grün wird

(RB 10.2018) Der Rasen mag zwar eher einer braunen Steppe gleichen, doch in den Wurzeln im Boden ist im Zweifel noch genug Leben – im mediterranen Raum überleben die Gräser ja auch. Wichtig ist es jetzt, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden, damit der Boden beschattet bleibt. Unkraut und Moos sollten allerdings ausgeharkt werden, sie konkurrieren sonst um Wasser und Nährstoffe. Wo die Grünfläche etwas schütterer geworden ist, kann man im September nachsäen. Und bevor der Winter wirklich kommt, benötigt der Rasen dann noch die letzte Herbstdüngung. In den Beeten wiederum sind viele Blumen bereits verblüht. Für die Einjährigen ist die Saison damit beendet, aber im Zweifel haben sie ihre Samen fleißig verteilt und werden uns mit neuen Sämlingen im nächsten Jahr wieder erfreuen. Oder man sammelt die Samen jetzt ein und verteilt sie später nach Wunsch; trocken gelagert in einer Papiertüte halten sie sich gut. Mehrjährige Pflanzen, die ihre Blüte hinter sich haben und vertrocknet aussehen, kann man jetzt zurückschneiden. Wichtig ist dabei allerdings, dass es in den Tagen zuvor gut geregnet hat. Bei Sträuchern kann man sogar auf eine kleine Nachblüte hoffen, wenn man rechtzeitig Verblühtes zurückschneidet, zum Beispiel bei öfterblühenden Rosen und bei Hortensien. Einem bunten Spätsommer steht dann nichts mehr im Weg!