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15.12.2018 - 06:58

 
 

Schokolade macht glücklich - Die Menge und die Sorte machen‘s

Foto: KKH
    
Schokolade macht glücklich - Die Menge und die Sorte machen‘s
(RB/KKH 12.2018) Jeder Deutsche verzehrt rund neun Kilo Schokolade pro Jahr. „Lange Zeit war Schokolade vor allem als Dickmacher und Zahnfeind verschrien“, sagt Hannes Dietrich vom KKH-Serviceteam in Hamburg. „Doch längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Genussmittel aus Kakao, Zucker und Milch auch Vorzüge für unsere Gesundheit hat.“
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Extrem-Saison 2017/2018: Krankenkasse registriert rund 28.000 Influenza-Fälle

(RB/KKH 10.2018) In der nächsten Zeit lassen sich deutlich mehr Menschen gegen die Influenza impfen als in den vergangenen Jahren, damit rechnet jedenfalls die KKH Kaufmännische Krankenkasse. Die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison könnte Grund dafür sein.  Von Anfang Oktober 2017 bis Ende März 2018 verzeichnete allein die KKH bundesweit 28.000 ärztlich diagnostizierte Grippefälle. Das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/2017. Im ersten Quartal 2018 registrierte die Ersatzkasse sogar einen Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Tatsächlich müssten die Fallzahlen aber noch höher liegen, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht“, erläutert Hannes Dietrich vom KKH-Serviceteam in Hamburg. Weiter...

Freier Verkauf von HIV-Selbsttests in Apotheken und Drogerien gestartet

Wichtiger Beitrag zur Früherkennung von Aids-Erkrankungen
(RB) Vor dem Hintergrund, dass nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Hamburg derzeit rund 7.300 Menschen mit HIV und AIDS leben und ca. 12 Prozent von ihnen nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, außerdem beinahe ein Drittel derer, die erstmals
von ihrer HIV-Infektion erfahren bereits unter einem fortgeschrittenen Immundefekt leiden, beginnt nun der Verkauf der ersten HIV-Selbsttests in Hamburg. Weiter...

Wir arbeiten täglich – aber auch für unser Herz?

(RB)Die Herzstiftung bringt Tipps für mehr Bewegung und andere Aktivitäten für Herz und Gefäße in die Betriebe

Wenn kein Ausgleich durch ausdauernde Bewegung gelingt, wird dauerhaftes Sitzen zum Risiko für Herz und Gefäße. Rund die Hälfte der erwerbsfähigen Frauen und Männer gibt an, während der Arbeit vorwiegend zu sitzen oder zu stehen und somit viele Stunden am Tag ohne körperliche Aktivität zu verbringen (Untersuchung des Robert Koch-Instituts). Das wird von Herzspezialisten der Deutschen Herzstiftung mit großer Sorge aufgenommen. Weiter...

Erste Hilfe bei Herzinfarkt und Herzstillstand: Was sollte ich als Ersthelfer tun, um Leben zu retten?

(RB) Herzinfarkt und Herzstillstand sind zwei unterschiedliche Notfallsituationen. Neues Herznotfall-Infoangebot gibt Ersthelfern mehr Sicherheit für ihr Notfallverhalten

Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 65.000 Menschen an einem plötzlichen Herzstillstand (Mediziner sprechen vom „Plötzlichen Herztod“), über 49.000 sterben am akuten Herzinfarkt. Herznotfälle können jederzeit völlig unerwartet eintreten – zu Hause, bei der Arbeit oder auch beim Sport. Selten ist zufällig ein Arzt vor Ort. Da im Notfall Minuten über Leben oder Tod entscheiden, ist es wichtig, dass Beobachter eines solchen Notfalls – zumeist medizinische Laien – sofort eingreifen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsteams überbrücken. Weiter...

"Das Wandern ist des Müllers Lust..."

(RB) Laut Allensbacher Institut machen sich häufig oder gelegentlich über 39 Millionen Deutsche auf den Weg, um sich draußen für eine längere Zeit zu bewegen und die Natur zu genießen. Besonders Wandern ist viel gesünder, als manche denken. „Schon kurze Strecken, verbunden mit leichten Lockerungsübungen fördern die Gesundheit nachweislich“, sagt Hannes Dietrich vom Serviceteam der KKH in Hamburg. „Dabei geht es nicht um sportliche Leistungen, sondern vielmehr um das Bewegen in freier Natur und klarer, sauberer Luft sowie dem Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit.“
Wandern gilt als das Wundermittel in Sachen Sport und Gesundheitsprävention, denn esstärkt Herz und Kreislauf, wirkt effektiv gegen Übergewicht. Ob moderat im flachen Gelände oder etwas herausfordernder im Gebirge, Wanderer verlieren zwischen 350 bis über 500 Kilokalorien pro Stunde. Zudem wird der Bewegungsapparat stabilisiert und gestärkt. Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen werden trainiert und verringern das Verletzungsrisiko, besonders im Alter. Das Immunsystem wird gestärkt und das vergrößerte Atemvolumen sorgt für eine bessere Durchblutung der Lunge. Durch Ausschüttung körpereigener Hormone verbessert sich die Stimmungslage. Außerdem baut Wandern Stress ab und beugt leichten bis mittleren Depressionen vor. Und es kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.
Hannes Dietrich: „Nach den vergangenen heißen Sommertagen kommt die Natur jetzt langsam zur Ruhe. Die Tage werden merklich kühler, so dass jetzt die ideale Zeit ist, sich ohne große Gefahr vor Hitzekollaps und Sonnenbrand auf den Weg zu machen.“ Dabei ergeben sich häufig vor der eigenen Haustür bereits schöne Gelegenheiten, fernab von Straßenverkehr und Industrielärm ein paar angenehme Stunden im moderaten Wanderschritt zu verbringen.

Fruchtsaftmythen

(RB 09.2018) Fruchtsäfte galten lange Zeit und ohne Zweifel als uneingeschränkt gesunde Getränke. Und obwohl Deutschland beim Pro-Kopf-Verbrauch noch immer Weltmeister ist, haben sich
einige Mythen entwickelt, die das gesunde Image beeinträchtigen.
Verantwortlich dafür sind falsche Aussagen und Informationen zu Fruchtgehalten, Zuckerzusätzen und Verarbeitungsprozessen, die sich sowohl bei Verbrauchern, aber auch bei einem großen Teil von Ernährungsexperten festgesetzt haben. In einer aktuellen Online-Befragung von NORDLIGHT research im Auftrag des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) wird das sehr deutlich. Drei Irrtümer sind dabei besonders weit verbreitet.
Mythos 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt. 41 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt wird. Weiter...

Vegane Zahnpflege - Mundhygiene ohne tierische Produkte

(RB) In Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen für einen vegetarischen oder veganen Lebensstil und meiden somit tierische Produkte. Bei vielen bedeutet dies allerdings nicht nur eine Umstellung der Ernährung, sondern auch einen Verzicht auf bestimmte Kosmetik. Bei der Zahnpflege fragt sich deshalb so mancher, ob die angebotenen Produkte überhaupt vegan sind. Dr. Stephan Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin, weiß, worauf Vegetarier und Veganer bei der Zahnpflege achten müssen. Weiter...

Online-Portal: Hebamme finden

(RB) Mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz erweitert der Hebammenverband Hamburg sein Internetportal und erleichtert so die Suche nach einer freien Hebamme. Unter http://hebammen.info/freie-kapazitaeten können Hebammen ihre freien Betreuungskapazitäten veröffentlichen. Schwangere können diese dann einfach und übersichtlich online einsehen und direkt Kontakt aufnehmen. Zusätzlich finden Schwangere auf dem Internetportal eine ausführliche Auflistung von Hebammen in Hamburg, die nach Stadtteil, Fremdsprachenkenntnissen oder einzelnen Hebammenleistungen durchsucht werden kann. Eine weitere Suchfunktion ermöglicht eine Übersicht über die in Hamburg stattfindenden Kurse für werdende Mütter, wie Geburtsvorbereitungen oder Säuglingspflege.

Kritik an Krankenkasse

(f.m.p./RB) Die Fachvereinigung Medizin Produkte e.V. informiert derzeit mit einer Kampagne Patienten und Krankenversicherte über das Vorgehen der Kaufmännischen Krankenkasse KKH. Kritisiert wird, dass sich die Krankenkasse im Bereich der Hilfsmittelversorgung gegenüber den Sanitätshäusern nicht gesetzeskonform verhalte.
Der Gesetzgeber schreibt in § 127 SGB V vor, dass Verträge zur Patientenversorgung mit Hilfsmitteln zwischen Krankenkassen und den Sanitätshäusern (Leistungserbringern) im Verhandlungswege oder nach einer öffentlichen Ausschreibung zustande kommen. Sicherzustellen ist laut § 127 SGB V eine wirtschaftliche und in der Qualität gesicherte Versorgung. Weiter...

Gasalarm in Shisha-Bars; Kohlenmonoxid-Vergiftungen nehmen weiter zu

Kohlenmonoxid-Vergiftungen nehmen weiter zu
(bgn) Fürth, Wiesbaden, Lörrach, Krefeld – die Liste der deutschen Städte, aus denen in den vergangenen Wochen Kohlenmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Bars mit zahlreichen Betroffenen gemeldet wurden, ließe sich fortsetzen. Die Zahlen sind alarmierend. Ein Beispiel: Anfang November meldete das Universitätsklinikum Düsseldorf, dass rund 40 Prozent der bisher in 2017 behandelten Vergiftungen mit dem Rauchen der beliebten Wasserpfeifen zusammenhing. Woran viele Betreiber und Gäste der besonders bei jungen Leuten beliebten Shisha-Bars nicht denken: Bei der Vorbereitung der Kohle und beim Rauchen der Wasserpfeifen entsteht Kohlenmonoxid – in entsprechender Konzentration ein gefährliches Gas. Weiter...

Neue Vorgaben für E-Zigaretten

(dh) Die deutschen Verbraucher können ab dem 20. Mai 2017 nur noch E-Zigaretten und Liquids kaufen, die den Vorgaben der Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) der EU entsprechen. So wird es etwa die Flüssigkeiten für E-Zigaretten nur noch als Liquideinheit mit zehn Millilitern geben. Neben der Größenbeschränkung wird auch die Nikotin-Dosierung heruntergesetzt: 20 Milligramm pro Milliliter sind hier maximal noch erlaubt. Zusätzlich werden bestimmte Zusatzstoffe untersagt. Dazu gehören Vitamine, die den Eindruck erwecken, dass eine elektronische Zigarette oder ein Nachfüllbehälter einen gesundheitlichen Nutzen hat. Auch andere Beimengungen sind für Liquids zukünftig verboten – zum Beispiel Koffein oder Taurin sowie andere Zusatzstoffe und stimulierende Mischungen, die mit Energie und Vitalität assoziiert werden, oder solche, die das Inhalieren oder die Nikotinaufnahme erleichtern.
Die Warnhinweise zur Gefährlichkeit von Nikotin müssen analog zu den Tabakerzeugnissen nun auch auf den Verpackungen der E-Zigaretten und ihrer Befüllungen abgebildet sein. Auch noch Pflicht: Beipackzettel, die über Inhaltsstoffe, toxikologische Untersuchungen sowie Nachweise zu suchterzeugenden Wirkungen der Flüssigkeiten fürs E-Rauchen informieren.

Mit Brille so präzise sehen wie nie zuvor dank neuer Augenvermessung

(RB) Aufgrund stetiger Forschung haben Brillenträger heutzutage eine breite Auswahl an verschiedensten Hightech-Brillengläsern. Besonders die technisch sehr anspruchsvollen Gleitsichtgläser wurden in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Jetzt hat das deutsche Traditionsunternehmen Rodenstock ein neues Konzept für besseres Sehen entwickelt: Impression®2 Brillengläser mit DNEye®, die es dem Brillenträger erstmals ermöglichen, sein persönliches Sehpotential zu 100% auszuschöpfen. Dank präziser Vermessung des Auges bekommt er die besten Rodenstock Brillengläser, die nach heutigem Stand der Technik möglich sind. Ein spürbares Plus vor allem beim Lesen, Arbeiten und in vielen anderen alltäglichen Situationen. Diese sind so individuell wie der Brillenträger selbst. Er sieht schärfer und kontrastreicher, was vor allem in der Dämmerung spürbar ist. Höchster Komfort und beste Verträglichkeit machen das Seherlebnis in allen Situationen perfekt. Weiter...

 

Neue Höchstgrenzen für Schadstoffe in Spielzeug

(dh) Die EU hat für drei Konservierungs- und ein Lösungsmittel neue Höchstgrenzen festgelegt. Demnach darf Spielzeug auf Wasserbasis ab dem 24. Mai 2017 höchstens fünf Milligramm je Kilogramm (mg/kg) des Konservierungsmittels Benzisothiazolinon (BIT) enthalten – dieser Stoff kann Allergien auslösen. BIT findet sich unter anderem in Hobby- und Fingerfarben. In Kosmetika ist die Substanz als Konservierungsstoff nicht zugelassen, da sie auch in geringen Konzentrationen Kontaktallergien auslösen kann, so der Verbraucherzentrale-Bundesverband.
Auch für die Konservierungsmittel Chlormethylisothiazolinon (CMI) und Methylisothiazolinon (MI) hat die EU-Kommission neue Grenzwerte (0,75 mg/kg für CMI, 0,25 mg/kg für MI und 1 mg/kg für das 3:1-Gemisch aus CMI und MI) festgelegt, die ab dem 24. November 2017 gelten sollen. Sie finden sich etwa in Hobby-, Finger- und Fenster-/Glasfarben sowie in Klebstoffen und Seifenblasen. Beide Substanzen können Kontaktallergien auslösen.
Viele Bunt-, Filz- und Wachsmalstifte dürfen bald nicht mehr in Europa verkauft werden, denn sie enthalten nach einer neuen EU-Regulierung zu viel Blei. Experten kritisieren die Verordnung.

Darmkrebs: Neue Kassenleistung

(RB) Darmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung, bei Frauen die zweithäufigste. Doch bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar. Das muss nicht gleich die gefürchtete Darmspiegelung (Koloskopie) sein. Bereits die gutartigen Vorstufen, die Polypen, lassen sich erkennen und behandeln. Darmpolypen sind leicht verletzbar, somit gelangt Blut in den Stuhl. Ein Test weist spezifisch winzigste Spuren von menschlichem Blut im Stuhl nach. Laut Studien ist der immunologische Stuhltest genauer und zuverlässiger als der chemische Standardtest. Entsprechend haben die Krankenkassen seit April 2017 den immunologischen, fäkalen Test als Krankenkassenleistung eingestuft. Die Empfehlung zur Darmkrebsfrüherkennung lautet deshalb: Ab 50 Jahren sollte einmal pro Jahr ein Test auf Blut im Stuhl durchgeführt werden, ab 55 Jahren dann auch eine jährliche Darmspiegelung, bei familiärer Vorbelastung sogar schon früher.

Konservierungsstoff in Cremes verboten

(dh) Die EU-Kommission verbietet den Konservierungsstoff Methylisothiazolinon in Kosmetikprodukten, die sich nicht abspülen lassen und auf der Haut bleiben, z.B. Handcremes und Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicherweise abgewaschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Mit dem Verbot reagiert die Kommission auf die seit Jahren ansteigenden Zahlen von Kontaktallergien gegen diesen Stoff. Seit dem 12. Februar 2017 dürfen Kosmetikprodukte, die Methylisothiazolinon enthalten, nicht mehr in den Handel kommen. Konservierungsstoffe verhindern in wasserhaltiger Kosmetik, dass sich Bakterien und Pilze vermehren. Die Produkte sind dadurch länger haltbar.

look good feel better-Kosmetikseminar für Krebspatientinnen

(RB) Viel mehr als nur Schminke: DKMS LIFE schenkt Lebensfreude und Selbstwertgefühl

Rund 230.000 Frauen in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Krebs. Das bedeutet nicht nur den Kampf mit dem Überleben, sondern auch einen täglichen Kampf mit dem Spiegelbild. Denn die Krebstherapie mit Chemo- oder Strahlenbehandlung führt zu drastischen Veränderungen des Aussehens. Durch Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen oder Hautirritationen verlieren viele Frauen ihr Selbstbewusstsein und fühlen sich zusätzlich von der Krankheit gezeichnet. Weiter...

 

Die Debatte über eine Widerspruchslösung in der Organspende ist überfällig

(RB) „Ich unterstütze den Vorschlag, in Bundestag und Bundesrat eine Debatte über eine Widerspruchslösung zur Steigerung der Organspenden anzustoßen“, so Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Dafür hatte ich mich bereits Anfang des Jahres in den Koalitionsverhandlungen eingesetzt. Auch der Deutsche Ärztetag hatte sich bereits für die Widerspruchslösung ausgesprochen.“
In den ersten sechs Moanten des Jahres 2018 gab es laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit 484 Organspenderinnen und -spender und es wurden 1.576 gespendete Organe verzeichnet (2017: 1.331). Zwar ist die Zahl der Organspenderinnen und -spender damit um 72 wieder leicht angestiegen, aber bundesweit warten über 10.000 Menschen auf ein lebensrettendes Organ. Weiter...

Neues Krankenhausportal online

(RB) Wo liegt das nächste Krankenhaus? Welche Krankenhäuser nehmen an der Not- und Unfallversorgung teil und welche Kliniken haben eine geburtshilfliche Abteilung? Schnelle Antworten auf diese Fragen gibt das neue Krankenhausportal der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Auf einer interaktiven Karte unter www.hamburg.de/krankenhausportal sind alle Hamburger Krankenhäuser mit wesentlichen Informationen sowie Zugangs- und Anfahrtswegen aufgeführt. Ein Suchfeld ermöglicht die Suche nach Krankenhaus- und Straßennamen.

Krankengeld im Urlaub nur mit Genehmigung

(RB) Empfänger von Krankengeld dürfen verreisen. Doch muss die Kasse vorher zustimmen?! Die rechtliche Lage ist klar.
Seit drei Monaten ist Ulrike P. wegen einer Depression krankgeschrieben und bekommt Geld von der Kasse. Die 35-Jährige hat eine Psychotherapie begonnen und die Therapeutin empfiehlt Luftveränderung. Am liebsten würde Frau P. zu ihren Eltern fahren. Aber darf sie das einfach?
„Zustimmen muss die Kasse nur bei Auslandsreisen – sonst kann sie das Krankengeld für diese Zeit stoppen“, sagt Michaela Schwabe von der Berliner Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Wer in Deutschland bleibt, erhält sein Geld auch ohne Genehmigung weiter. „Im Inland kann man also anstandslos verreisen“, so Schwabe. Weiter...

Pflegereform: das ändert sich 2017

(RB) Ab 2017 ändert sich einiges im Bereich der Pflege. Für viele Pflegebedürftige ergeben sich dadurch Verbesserungen, denn die bisherige Unterscheidung zwischen körperlich Pflegebedürftigen und kognitiv-psychisch Eingeschränkten entfällt. Das betrifft besonders den Bereich der dementiell Erkrankten. Auch die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3 ändern sich damit. Denn diese berücksichtigten hauptsächlich körperliche Einschränkungen. Menschen mit Demenz, die anfangs häufig gar keine körperlichen Probleme haben, fielen oftmals durch das Raster. Zukünftig wird die Gesamtsituation des Pflegebedürftigen betrachtet. Um den individuellen Zustand besser einordnen zu können, gibt es bald statt der drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Dabei wird eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit zukünftig als Pflegegrad 1 bezeichnet, die höchste Stufe – also die schwerste Beeinträchtigung mit besonders intensiver Betreuung – wird Pflegegrad 5. Wer bereits eine Pflegestufe besitzt, für den wird diese automatisch in eine Stufe höher umgewandelt. So wird z. B. aus Pflegestufe 0 Pflegegrad 1. Pflegestufen mit bereits anerkannter eingeschränkter Alltagskompetenz werden um 2 Grade erhöht: So wird aus „Pflegestufe 1 plus“ zukünftig „Pflegegrad 3“. Die Leistungsbeträge der Pflegekasse liegen zwischen 125 und 2005 Euro monatlich. Um den Grad der Selbstständigkeit bei Neuanträgen oder beantragten Höherstufungen zu beurteilen, gibt es künftig sechs Bereiche, die überprüft werden: 1. Mobilität (Beweglichkeit, Aufstehen, Treppensteigen etc.), 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (Verstehen und Reden, Erkennen von Risiken etc.), 3. Verhaltensweisen (Unruhe, Aggressionen, Ängste etc.), 4. Selbstversorgung (Waschen, Ankleiden, Essen, Toilettengang etc.). 5. Krankheiten und Therapien (Medikamenteneinnahme, medizinische Hilfsmittel etc.), 6. Alltag und Sozialkontakte (selbstständige Gestaltung des Tagesablaufs).

Rückenfitness für zuhause

Rückenfitness für zuhause

Moderne, seilringgefederte Trampoline wie das bellicon sind für alle Altersgruppen geeignet und trainieren besonders effektiv die Tiefenmuskulatur./ Bild: bellicon/ AGR


Die Aktion Gesunder Rücken prämiert Sportgeräte und Trainingsprogramm

(lifePR) - Ein fitter Rücken ist die beste Voraussetzung, um mobil zu bleiben. Besonders eine kräftige Tiefenmuskulatur ist wichtig für die Rückengesundheit. Um die tiefliegenden Muskelschichten zu stärken, ist weder kräftezehrender Leistungssport noch intensives Training im Fitnessstudio erforderlich. Denn die Tiefenmuskulatur lässt sich nicht einzeln und gezielt trainieren. Vielmehr werden sie durch Übungen auf instabilen Untergründen, bei denen immer wieder die Balance gehalten werden muss, aktiviert und gestärkt. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat Trainingsgeräte zur Stärkung der Rückenmuskulatur unter die Lupe genommen und rückenfreundliche Modelle mit dem AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“, einem Qualitätsmerkmal für ergonomische Alltagsgegenstände, zertifiziert.

Schwingend den Rücken stärken
Beim Thema Trampolinspringen denken viele an Kinderturnen und Schulsport. Doch inzwischen hat das Trampolin längst ein Revival erlebt. Moderne, seilringgefederte Trampoline wie das bellicon sind für alle Altersgruppen geeignet und trainieren besonders effektiv die Tiefenmuskulatur. „Ein sanftes Schwingtraining auf dem hochelastischen Minitrampolin macht nicht nur Spaß, sondern regt neben der Aktivierung der tiefliegenden Muskeln auch den Stoffwechsel an, fördert die Koordination und stärkt das Herz-Kreislauf-System“, so die AGR. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/trampolin.

Virtueller Trainingsparcours mit Spaßfaktor
Ein unkonventionelles Rückentraining bietet der virtuelle Trainingsparcours Valedo. Ziel des Programms ist es, eine Spielfigur mithilfe der eigenen Körperbewegungen durch den Parcours zu steuern. Dafür wird auf Brustbein und Lendenwirbelsäule je ein Sensor befestigt, über den die Figur auf dem Bildschirm bewegt wird. Führt der Nutzer falsche Bewegungen aus, reagiert das Programm sofort und der Spieler muss diese korrigieren. In verschiedenen Spielwelten können unterschiedliche Bewegungsabläufe und Muskelpartien trainiert werden. „Das virtuelle Rückentraining ist eine gute Möglichkeit, ein Bewusstsein für den eigenen Körper und ein Gefühl für Fehlhaltungen zu bekommen“, bekräftigt Detlef Detjen von der AGR. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/rueckentherapiegeraete.

online Präventionskurs für einen gesunden Rücken
Der online Rücken-Präventionskurs ABJETZT/FIT umfasst effektive Rückenübungen, die unter professioneller physiotherapeutischer Anleitung unkompliziert und alleine absolviert werden. Der Kurs setzt sich aus zehn Trainingseinheiten zusammen, die anhand leicht verständlicher Videos erläutert werden. Die Teilnehmer werden von erfahrenen Physiotherapeuten durch das Programm geführt. Der Rückenpräventionskurs kräftigt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern steigert das körperliche Wohlbefinden und fördert einen gesunden Lebenswandel. Weitere Informationen unter: www.agr-ev.de/trainingsprogramme.

Funktionsboard: Fitness für den ganzen Körper
Funktionsboards mit Teleskopstangen sind besonders gut geeignet, um viele Muskelgruppen gleichzeitig anzusprechen. Kombiniert werden Elemente der klassischen Physiotherapie mit modernen Trainingsinhalten. Durch das Training mit einem Funktionsboard wie dem Premiumgym verbessern sich nicht nur Kraft, Beweglichkeit und Koordination der Muskeln, sondern es werden auch Dysbalancen ausgeglichen und Verspannungen vorgebeugt. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/funktionsboard.

Faszientraining zur Regeneration
Zur Lockerung der Muskulatur, Anregung der Durchblutung und Lösen verklebter Faszien, können Übungen mit Faszienprodukten das Training abschließen. Durch Rollbewegungen in unterschiedlichen Muskelpartien können Fehlbelastungen ausgeglichen und die Regeneration von Muskeln und Faszien gefördert werden. Die Eigenmassage mit einer Faszienrolle kann übrigens auch als eigenständiges Trainingsprogramm erfolgen. Je nach Einsatzgebiet bietet beispielsweise BLACKROLL verschiedene Modelle an, die auf die jeweiligen Körperpartien speziell abgestimmt sind. Für Anfänger und schmerzempfindliche Personen wird beispielsweise die BLACKROLL MED empfohlen. Der BLACKROLL BALL dagegen eignet sich besonders gut für eine punktuelle Selbstmassage. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/faszienbehandlung.

Mit Vibrationen den Rücken stärken
Vibrierende Reize stimulieren unser Nervensystem, die Faszien und die Muskulatur. Davon können auch die tiefliegenden Rückenmuskeln profitieren. Beim Rückentraining mit einer Vibrationsrolle wie der inoroll, welche als mobiles Vibrationsgerät schwerpunktmäßig zur Stimulation tiefliegender Muskelketten entwickelt wurde, werden durch Vibrationen Verspannungen gelöst und der Rücken gestärkt. Dieses Training ist äußerst effizient und hat einen hohen therapeutischen Nutzen. Auch für den Yoga-Bereich gibt es spezielle Übungen. Durch ihren weichen, elastischen Kern kann die Intensität des Trainings mit der inoroll individuell gesteuert werden. Die Rolle ist dabei handlich und alltagstauglich und für Trainings- und Massageeinheiten zuhause genauso wie im Büro geeignet. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/vibrationsrolle.

Muskeltraining für unterwegs
Eine neuartige Möglichkeit, die Muskeln einfach und gleichzeitig wirkungsvoll zu kräftigen, ist das sogenannte symmetrische Training. Dabei werden die jeweils gegenüberliegenden Muskelgruppen aktiviert. Das Trainingsgerät SYWOS one arbeitet dabei ganz ohne Gewichte, sondern ausschließlich mit gleichbleibendem Reibungswiderstand. Vorteil: Die Übungen sind besonders gelenkschonend und sicher. Aufgrund seiner geringen Größe und des minimalen Gewichts passt der SYWOS in (fast) jede Tasche – ein Training kann überall und jederzeit erfolgen. Weitere Informationen unter www.agr-ev.de/ex-und-impander

Kurz & bündig
Wer regelmäßig seine Rückenmuskulatur trainiert, kann schmerzhafte Verspannungen und Rückenschmerzen vorbeugen. Besonders wichtig ist dabei die Kräftigung der Tiefenmuskulatur. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. hat Trainingsgeräte und online Trainingsprogramme für zuhause auf Herz und Nieren geprüft und rückenfreundliche Modelle mit dem AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ausgezeichnet.