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28.11.2020 - 09:29

 
 

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Mehr Bewegung im Home-Office

(RB/txn 06-2020) Schon vor der Corona-Krise haben die Deutschen im Durchschnitt mehr als sieben Stunden pro Tag gesessen - und das macht krank. Um die gesundheitlichen Risiken auszugleichen, ist regelmäßige Bewegung besonders wichtig. Moderate Sporteinheiten, ob zu Hause oder an der frischen Luft, stärken das Immunsystem. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, der Kreislauf kommt in Schwung und die Immunzellen können sich im ganzen Körper verteilen. Regelmäßig bedeutet dabei jedoch nicht wöchentlich, sondern mehrmals täglich. Optimal wäre es, sich vom Handy jede Stunde an ein kleines Workout oder Gymnastikprogramm erinnern zu lassen, im Idealfall draußen oder am offenen Fenster. Klassische Übungen wie Liegestütz oder Kniebeugen reichen aus. Wer dabei nicht allein sein möchte, kann über diverse Apps virtuell mit anderen trainieren - das macht Spaß und motiviert.

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Herzschwäche

Herzschwäche

Weltherztag: Aufklärung über den Herzinfarkt

(RB 10-20) Die Deutsche Herzstiftung sensibilisiert anlässlich des Weltherztages am So., 29.11. für Vorgeschichte und Warnzeichen des Herzinfarkts. Bei Herzinfarkt immer sofort die 112 anrufen– auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Zeitverluste beim Herzinfarkt durch zögerliches Verhalten von Betroffenen und Angehörigen sind fatal, weil der Infarkt jederzeit in bösartige Herzrhythmusstörungen übergehen kann. Viele der Sterbefälle druch einen Herzinfarkt wären zu verhindern, weil etwa 30 Prozent der Patienten am akuten Herzinfarkt versterben, noch bevor sie die Klinik erreichen. Die Infarkt-Alarmzeichen sind oft leicht zu erkennen: Schwere Schmerzen, die länger als fünf Minuten andauern. Die Schmerzen sind typisch im Brustkorb, häufig hinter dem Brustbein. Zusätzlich können Schmerzen im Rücken oder im Oberbauch ein Alarmzeichen sein. Die Schmerzen können in Arm, Hals oder Oberbauch ausstrahlen, sie sind flächenhaft und werden als brennend und drückend mit Engegefühl in der Brust beschrieben. Mehr Infos hier.

Hungern und stählen bis zum Umfallen

(RB 06-2020) Essstörungen gelten allgemein als Krankheit junger Frauen und Mädchen. Eine Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt aber, dass auch zunehmend Männer und ältere Frauen von Magersucht und Bulimie  betroffen sind. Unter ihnen hat die Zahl der Erkrankten sogar viel drastischer zugenommen als bei den Teenagerinnen: So verzeichnet die KKH bei den 12- bis 17-Jährigen Männern, die wegen einer Essstörung ärztlich behandelt wurden, von 2008 auf 2018 ein Plus von knapp 60 Prozent. Mittlerweile ist ein Viertel der Erkrankten in diesem Alter männlich, zehn Jahre zuvor war es noch ein Fünftel.  Essstörungen nicht nur eine Krankheit der Jugend: Bei den ab 40-Jährigen ist die Zahl der betroffenen Frauen um mehr als die Hälfte gestiegen (plus 54 Prozent), bei den gleichaltrigen Männern sogar um fast das Doppelte (plus 96 Prozent). Dass auch Ältere an Magersucht erkranken können, ist bei Angehörigen und Freunden aber häufig nicht präsent. Frauen bekommen sogar eher Komplimente, wie sie es schaffen, trotz ihres Alters so schlank zu sein. Auch bei Männern fallen Essstörungen oftmals nicht sofort auf, denn sie gehen in der Regel einher mit suchtartigem Krafttraining oder ähnlichen exzessiv betriebenen Sportarten. Das alles kann dazu führen, dass die Krankheit vor allem bei Erwachsenen zu spät oder im schlimmsten Fall gar nicht erkannt wird. Je später jedoch eine Essstörung behandelt wird, desto größer ist das Risiko eines chronischen Verlaufs. Hinter Essstörungen verbergen sich meist tiefer liegende seelische Probleme wie traumatischen Erlebnissen, Missbrauch, familiäre Konflikte bis hin zu Leistungsdruck und Mobbing. Darüber hinaus ist der Druck, perfekt aussehen zu müssen, heutzutage groß – bei beiden Geschlechtern. Während Frauen möglichst schlank sein sollen, hat der Mann im Idealfall zwar ebenfalls einen schlanken, aber auch muskulös-definierten Körper. Damit sich Magersucht & Co. nicht manifestieren und zur ernsthaften Bedrohung für die Gesundheit werden, fordert die KKH, möglichst früh mit der Prävention zu beginnen. Weitere Informationen unter kkh.de/maistep.

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Neues Frauenhaus

(RB 05-2020) Hamburg bekommt ein sechstes Frauenhaus mit 32 Plätzen. Damit stehen Frauen, die Schutz benötigen, künftig insgesamt rund 240 Schutzplätze zur Verfügung. Ab Ende Mai können die Plätze bezogen werden. Das neue Frauenhaus bietet erstmals auch Plätze für Mütter mit Söhnen über 14 Jahre.

Allgemeine Informationen zu Frauenhäusern in Hamburg

In Hamburg gibt es ein Frauenhaus des Diakonischen Werks und fünf Frauenhäuser, die von Trägern aus der Autonomen Frauenhausbewegung betrieben werden. Der Verein 6. Autonomes Frauenhaus Hamburg wurde im April 2019 gegründet. Die Mitglieder verfügen über Expertise in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Frauen, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der (autonomen) Frauenhausarbeit. Sie haben am Projektaufbau der „24/7“, Notaufnahme der Hamburger Frauenhäuser, mitgewirkt und sind in der konkreten Zusammenarbeit mit der Hamburger Opferhilfelandschaft erfahren.

Die Adressen der Frauenhäuser sind geheim, eine Aufnahme erfolgt nur über die Koordinierungs- und Servicestelle der Hamburger Frauenhäuser „24/7“. Dort können Frauen jederzeit und rund um die Uhr Schutz und Unterkunft finden. Die Koordinierungsstelle ist telefonisch unter 040 800041000 erreichbar. Weitere Informationen erhalten Ratsuchende online: Frauenhäuser in Hamburg.

AWO Krebsberatung

(RB 05-2020) Psychologische Beratung für Krebserkrankte und Angehörige bietet das Team der AWO Krebsberatung auch in Zeiten von Corona mit erweiterten telefonischen Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 10 – 12 Uhr. Viele Krebserkrankte und deren Angehörige sind durch das Cororonavirus zusätzlich verunsichert und leiden unter der empfohlenen häuslichen Isolation. Ein psychologisches Gespräch kann in dieser Situation Entlastung bei Ängsten und Einsamkeit bieten und helfen, sich mit den aus der Krebserkrankung erfolgten Veränderungen auseinanderzusetzen. Zum Schutz der Ratsuchenden bieten die beiden Diplom-Psychologinnen der AWO Krebsberatung kostenfreie, psychologische Unterstützung per Telefon oder Mail an. Es können kurzfristig eine oder auch mehrere Beratungen wahrgenommen werden.

AWO Krebsberatung: 040/ 41402330 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr),

Benutzungspflicht für Masken

(dh 05-2020) Seit dem 27. April 2020 besteht aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht im Hamburger ÖPNV, im Einzelhandel und auf Wochenmärkten. Davon ausgenommen sind Kinder unter sieben Jahren oder Menschen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.
Was man beim Kauf einer Maske wissen sollte: Die angebotenen Masken sind keine Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes. Die VerkäuferInnen dürfen keine Behauptungen bezüglich ihrer medizinischen oder gesundheitlichen Wirksamkeit aufstellen. Behelfs-Mund-Nasen-Masken oder auch Community-Masken, zu denen die selbstgenähten Masken aus Stoff zählen, dienen insbesondere dazu, das Ansteckungsrisiko für andere Personen zu verringern. Mithilfe der Behelfs-Maske werden die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert. Außerdem können die Masken das Bewusstsein für „social distancing“ sowie für einen gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen. Getragen werden sollten die Masken insbesondere beim Einkaufen sowie bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Masken sollte man nach einmaliger Nutzung waschen. Idealerweise wäscht man die Maske bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad und trocknet sie anschließend vollständig. Weitere Informationen zum Umgang mit einer Mund-Nasen-Bedeckung finden man auf der Internet-Seite des Hamburger Senats sowie auf der Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Digitale-Versorgung-Gesetz

(dh 03-2020) Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) will die Bundesregierung den Digitalisierungsprozess im deutschen Gesundheitswesen weiter vorantreiben. Patienten können sich künftig digitale Gesundheits-Apps wie Arzneimittel vom Arzt auf Kassenkosten verschreiben lassen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Gesundheitsdaten in einer elektronischen Patientenakte (ePA) speichern zu lassen und telemedizinische Angebote wie Videosprechstunden leichter nutzen können. Das Gesetz sieht vor, dass Apotheken, Krankenhäuser und Arztpraxen sich an die Telematikinfrastruktur anschließen. Während Krankenhäuser eine Frist bis zum 1. Januar 2021 bekommen haben, müssen sich Apotheken bis Ende September 2020 anschließen. Ärzten droht ab März 2020 ein Honorarabzug von 2,5 Prozent, sollten sie der Forderung nicht nachkommen. 

Gefährliche Wintersonne

(RB/KGS 01-2020) Die Sonne hat es in den Herbst- und Wintermonaten in sich und bereits wenige Minuten UV-Strahlung genügen, um dauerhafte Sehschäden auszulösen. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen ab 40 und Helläugige. Während im Sommer das Grün von Blättern und Grasflächen wie eine Barriere gegen die Reflexion der Lichtstrahlung wirkt, fehlt es in den Wintermonaten. Die Umgebung reflektiert dann ein Vielfaches des Lichts. Nässe, Nebel, Eis und Schnee wirken noch als Reflexionsverstärker. Treffen UV-Strahlen zu lange oder mit zu hoher Intensität auf das Auge, bekommt die Hornhaut einen Sonnenbrand. Bei dieser als Schneeblindheit bekannten Photokeratitis sterben Zellen ab. In der Regel treten die Beschwerden innerhalb von sechs bis acht Stunden nach der UV-Einstrahlung auf. Symptome sind neben starken Schmerzen typischerweise tränende Augen, Blendempfindlichkeit und Fremdkörpergefühl. Während die Schneeblindheit schnell abklingt, sind die möglichen dauerhaften Schäden durch UV-Strahlung viel dramatischer: Grauer Strar (Eintrübung der Augenlinse) und Makuladegeneration (Erkrankung der Netzhaut) werden zum wesentlichen Teil von UV-Licht ausgelöst. Sensibel reagieren vor allem helle Augen, die häufiger an Makuladegeneration erkranken als dunkle. Empfindliche Kinderaugen haben zudem weniger Pigmente, die Linsen sind noch klar. Bei Einjährigen treffen bis zu 90 Prozent der Strahlen auf die Netzhaut. Erst mit 18-20 Jahren absorbiert die Linse effektiv. Eine Sonnenbrille mit hochwertigen Gläsern und spezieller Beschichtung ist daher weniger ein modisches als ein gesundheitliches Muss.

Grippeimpfung nachholen

(djd/dh 01-2020) Der ideale Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung liegt in den Monaten Oktober und November. Denn dann beginnen die Influenzaviren zu zirkulieren und die Krankheit hat sich noch nicht stark ausgebreitet. Aber was ist, wenn man die Impfung im empfohlenen Zeitraum verpasst hat? Laut den Experten des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann eine Grippeimpfung selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein. Schließlich ist nie genau vorherzusagen, wie lange eine Influenzawelle andauern wird und wie sie verläuft. Meist beginnt die Häufung der Erkrankungen im Januar und dauert dann drei bis vier Monate an, der Höhepunkt wird oft erst im Februar/März erreicht. Hat man sich bisher nicht angesteckt, kann der Gang zum Arzt noch lohnen. Geimpft wird heute mit modernen Vierfach-Impfstoffen, die vor den vier häufigsten Typen von Influenzaviren schützen und in der Regel gut verträglich sind. Wer trotz Impfung erkrankt, dessen Immunsystem hat entweder keinen vollständigen Schutz aufgebaut - oder hatte sich schon vorher angesteckt und war tatsächlich zu spät dran.

Erkältungen keine Chance geben

(RB 01-2020) Wer keine Lust auf Husten, Schnupfen und Heiserkeit hat, der kann aktiv etwas dagegen tun und sein Immunsystem stärken. Zur Vorbeugung ist grundsätzlich eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung wichtig – vor allem wenn das Immunsystem bereits angeschlagen ist. Frisches Obst, Zitrusfrüchte und Gemüsesorten wie Paprika und Rosenkohl sind gute Vitaminquellen. Besonders viel Vitamin C enthalten Acerola, Hagebutten und Sanddornbeeren. Gemüse wie Karotten, Spinat, Brokkoli und Grünkohl sind außerdem reich an Beta-Carotin, das im Körper in wirksames Vitamin A umgewandelt wird. Vitamin A sorgt unter anderem für die Erhaltung der Schleimhäute und beugt Infekten vor. Neben Vitaminen sind Spurenelemente wie Zink, Selen und Eisen wichtige Nährstoffe für den körpereigenen Schutzmechanismus. Zink und Selen unterstützen die Abwehrzellen und stärken so das Immunsystem. In der dunklen Jahreszeit sollten daher zinkhaltige Nahrungsmittel wie Nüsse, Geflügel und Hartkäse bevorzugt werden. Zusätzlich stellen Fisch wie auch Weizen und Haferflocken wichtige Selenquellen dar. Ein guter Eisenlieferant ist vor allem Fleisch, aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie zum Beispiel Hülsenfrüchten, Spinat und Amaranth kommt das Spurenelement vor. Die Aufnahme von Eisen aus Getreide und Gemüse lässt sich mit Vitamin C verbessern, wenn man vor oder auch zum Essen ein Glas frischen Orangensaft trinkt. Auch Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßiges Händewaschen tragen dazu bei, krankheitserregende Keime und Bakterien abzuwehren. Hände sollten daher regelmäßig mit warmem Wasser gewaschen werden und zuvor mindestens 30 Sekunden eingeseift worden sein, die Handtücher zu Hause häufig wechseln. Aufgeheizte Räume trocknen die Schleimhäute aus, das macht anfällig für Viren und Bakterien. Regelmäßiges Stoßlüften, feuchte Tücher oder ein Gefäß mit Wasser auf dem Heizkörper wirken dem entgegen. Um die Schleimhäute feucht zu halten und das Immunsystem zu stärken, sollten  jeden Tag 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Stress kann die Abwehrkräfte beeinträchtigen, daher sollte man sich kleine Ruhephasen gönnen und für ausreichend Schlaf sorgen. Wer sich dann auch immer warm hält, kommt bestimmt gesund durch den Winter.

 

 

Steigende Krankenkassenbeiträge

(dh 01-2020) Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich im neuen Jahr auf steigende Krankenkassenbeiträge einstellen. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent angehoben, wie das Bundesgesundheitsministerium aktuell mitteilte. Grund dafür sei, dass die Ausgaben stärker steigen als die Einnahmen. Aber auch Beitragssenkungen seien bei Kassen mit hohen Finanzreserven möglich, betonte das Ministerium. Die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags wird jährlich neu festgelegt und spiegelt als Orientierungsgröße den Finanzbedarf der Kassen insgesamt wieder. Gründe für wachsende Ausgaben sind laut Ministerium Verbesserungen in der Versorgung, medizinischer Fortschritt und das steigende Lebensalter der Menschen. Gleichzeitig haben die gesetzlichen Kassen inzwischen beträchtliche Reserven angespart. Allein von 2015 bis 2019 legten die Gesamtreserven von 14,5 Milliarden auf 21,2 Milliarden Euro zu. Ob der Gesamtbeitrag also tatsächlich steigt oder eher fällt, hängt von der Finanzlage jeder einzelnen Krankenkasse ab. Seit 1. Januar diesen Jahres teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowohl den variablen Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung als auch den allgemeinen, festen Beitrag von 14,6 Prozent je zur Hälfte. Davor mussten die Arbeitnehmer den Zusatzbeitrag alleine schultern.

 

Abhilfe bei Schlafstörungen

(djd/dh 01-2020) Schlaf ist erholsam, gesund und sogar überlebenswichtig. Doch immer mehr Menschen klagen über eine miserable Schlafqualität. Laut Experten sind davon 80 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 18 und 65 Jahren betroffen. Sie können nachts nicht abschalten, fühlen sich permanent gehetzt und unter Zeitdruck. Anhaltende Schlafstörungen sollte man keinesfalls verharmlosen, denn sie können gravierende gesundheitliche Folgen haben. Wer nachts nicht abschalten kann, sollte nach Lösungswegen suchen, bevor sich eine unheilvolle Spirale in Gang setzt und die Sorge um den Schlaf erst recht die Nachtruhe raubt. Höchste Zeit, für Entspannung zu sorgen und das innere Gleichgewicht zu stärken. Schonende und natürliche Hilfen bieten spezielle Heilpflanzen-Kombinationen: Baldrian wirkt gezielt gegen Unruhezustände und Einschlafstörungen, Hopfen setzt bei Unruhe, Angstzuständen und Schlafstörungen an, und Melisse fördert das Einschlafen. Ergänzend können feste Schlafenszeiten sowie Einschlafrituale - etwa ein Abendspaziergang oder das warme Bad vor dem Zubettgehen bei Schlafproblemen helfen.

 

Fitness für Männerbeine

(djd/dh 01-2020) Krampfadern gelten als ein Frauenproblem. Doch das ist ein Irrtum, denn tatsächlich ist laut der Bonner Venenstudie jeder sechste Mann in Deutschland von einer Venenschwäche betroffen. Während aber Frauen meist früher einen Arzt aufsuchen, zögern Männer den Gang zum Experten häufiger hinaus. Viele unterschätzen die Gefahr. Wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen verhindert und staut es sich dadurch in den Venen, kann dies fatale Folgen haben. Betroffene riskieren auf lange Sicht Komplikationen wie Entzündungen, Geschwüre, Thrombosen, offene Beine oder sogar eine Lungenembolie. Darum sollten auch Männer Krampfadern nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Spezialisten (Phlebologen) gehen. Neben Maßnahmen wie Verödung, Lasertherapie oder Operation ist die Kompressionstherapie das Herzstück jeder Venenbehandlung.
Zusätzlich sollten Männer mit Krampfadern aktiv dagegen vorgehen. So sorgt regelmäßige Bewegung für fitte Venen, besonders geeignet sind Walken, Radfahren oder Schwimmen. Wer beruflich viel sitzt oder steht, sollte zwischendurch Fußgymnastik betreiben. Gegebenenfalls ist außerdem eine Gewichtsreduktion ratsam, um die Venen zu entlasten. Und schließlich kann reichliches Trinken die Fließfähigkeit des Blutes begünstigen.

 

Gesundheitsrisiko Bildschirm

Gesundheitsrisiko Bildschirm

(RB 10-2019) Häufiges Arbeiten am Bildschirm strengt die Augen an und kann ihnen schaden, denn Bildschirme, Displays und Monitore strahlen HEV-Licht (High Energy Visible) ab. Dieses hochenergetisch sichtbare Licht enthält im Vergleich zum normalen Sonnenlicht einen vermehrten Blauanteil. Blaues Licht ist kurzwellig und daher besonders energiereich. Sind wir diesem Licht in hoher Dosierung und über einen längeren Zeitraum ausgesetzt, merken wir deutlich die Folgen: Die Augen sind überanstrengt, tränen und auch Kopfschmerzen können der Fall sein. Hochenergetisches blaues Licht steht sogar im Verdacht, langfristig dem Sehvermögen zu schaden, indem es die Entwicklung einer sogenannten Makuladegeneration (Schädigung der Netzhaut) begünstigt. Gerade für Personen, die viel Zeit vor dem Computer oder Bildschirmen verbringen, empfiehlt es sich daher, sich vor dem blauen Licht zu schützen – etwa mit einer Brille mit Blaulichtschutz, denn diese blocken die blauen Lichtwellen ab und beugen so einer Schädigung der Netzhaut vor. Zudem werden die Augen durch die Brille spürbar entlastet und die Konzentration fällt leichter. Auch der Körper wird von dem blauen Licht beeinflusst: Sind Menschen auch in den Abendstunden dem blauen Licht ausgesetzt, kann der Körper nicht genügend Melatonin bilden und wird somit am Einschlafen gehindert. Hier kann ein Blaulichtfilter helfen. Er reduziert den Blauanteil und erhöht den Gelbanteil im Bildschirmlicht und kann somit eine natürlichere Lichtsituation imitieren. Wer auch des Abends nicht auf TV oder Tablet verzichten möchte, sollte zumindest für eine heller Umgebung sorgen. Denn wer im Dunkeln auf einenBildschirm sieht, nimmt durch das weit geöffnete Auge besonders viel blaues Lichts auf. Besonders wichtig ist es aber, seinen Augen und seinem Körper immer wieder Erholungsphasen von den künstlichen Lichtquellen zu gönnen. Brillen mit Blaulichtschutz gibt es bei Höcker Optik, Rahlstedter Bahnhofstraße.

Foto: Quelle: Pixabay/veerasantinithi

 

Positive Anreize

(djd/dh 10-2019) Im internationalen Vergleich nimmt das deutsche Gesundheitssystem einen Spitzenplatz ein. Aber: Die Kosten im Gesundheitsmarkt steigen, die Kassen können eine langfristige Beitragsstabilität nicht mehr gewährleisten. Gründe dafür sind die demografische Entwicklung, die steigenden Ausgaben für Medikamente sowie vor allem der teure Fortschritt in der Medizintechnologie.
Einer der entscheidenden Fehler für die aktuellen Probleme im Gesundheitswesen liegt für viele Experten im System. Bisher werden Kosten meist erst im Krankheitsfall erstattet. In präventive Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit wird dagegen bisher zu wenig investiert. Gleiches gilt für die Begleitung von erkrankten Versicherten zur Optimierung ihrer Heilungs- oder Behandlungsprozesse. Die Gesundheit selbst muss daher im System mehr Wert erhalten. Denn die meisten Menschen sind bereit, etwas für ihr Wohlbefinden zu tun. Die Digitalisierung kann dabei Mittel zum Zweck sein, um sich fit zu halten und gesünder zu leben.

 

Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?

(RB 10-2019) Derzeit erkranken allein in Deutschland etwa 500.000 Menschen jedes Jahr neu an Krebs. Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle, die jährlich neu diagnostiziert werden, wären nach Ansicht von Wissenschaftlern durch eine gesündere Lebensweise vermeidbar. Krebs entsteht immer dann, wenn sich im Laufe des Lebens zufällige Fehler im Erbgut einer Zelle anhäufen und diese Zelle vom Körper nicht vernichtet wird, sondern beginnt, sich unkontrolliert zu vermehren. Bei etwa 40 Prozent aller Neuerkrankungen wird dieser Vorgang durch beeinflussbare Faktoren mit verursacht. Zu ihnen gehören unter anderem eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Tabakkonsum. Auch wenn ein gesundheitsbewusster Lebensstil und das Meiden von Krebsrisikofaktoren keine Garantie darstellen, so könnte prinzipiell jedoch bis zu 200.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Krebs erspart bleiben. Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung empfiehlt eine ausgewogene Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln und arm an hochverarbeiteten, kalorienreichen Fertigprodukten ist. Essen Sie daher häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Verzehren Sie selten kalorienreiche Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt. Meiden Sie zuckerhaltige Getränke. Meiden Sie industriell verarbeitetes Fleisch. Essen Sie wenig rotes Fleisch und salzreiche Lebensmittel. Trinken Sie wenig und nicht täglich Alkohol. Legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht. Die Deutsche Krebshilfe und das DKFZ bieten kostenlos das Präventionsfaltblatt „Prävention ist machbar, Herr Nachbar! Aktiv gegen Krebs“ mit 10 Tipps für ein gesundes Leben sowie den Ratgeber „Krebs vorbeugen: Was kann ich tun?“ an. Diese und weitere Materialien können unter www.krebshilfe.de und www.krebsinformationsdienst.de bestellt oder heruntergeladen werden.

 

Mehr Mut zur Wiederbelebung

(RB 09-2019) Der plötzliche Herztod ist die Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens. Allein in Deutschland erleiden ihn jedes Jahr etwa 65.000 Personen, 60.000 Menschen sterben daran. Nur fünf bis zehn Prozent der Wiederbelebungsversuche sind erfolgreich. Eine Vereinfachung der Laien-Reanimation soll helfen, dass sich mehr Menschen eine Erstversorgung zutrauen. Dazu empfiehlt die Herzstiftung die alleinige Herzdruckmassage ohne Atemspende. Denn häufiger Grund für das Nichtstun von Ersthelfern ist die zusätzliche Atemspende. Viele Ersthelfer lähmt im Ausnahmezustand die Komplexität, neben der Herzdruckmassage zusätzlich die Atemspende anwenden zu müssen. Um nichts falsch zu machen, wird lieber gar nichts unternommen. Dabei ist ein frühzeitiges und entschlossenes Handeln der Ersthelfer extrem wichtig. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit für den Patienten pro Minute um etwa zehn Prozent. Ein sehr kurzes Zeitfenster für eine erfolgreiche Reanimation. Rufen Ersthelfer den Rettungsdienst über die 112, warten dann aber dessen Eintreffen ab, ohne in der Zwischenzeit eine Herzdruckmassage durchzuführen, bedeutet das für den Patienten nach wenigen Minuten den Tod oder schwerste bleibende Hirnschädigungen. Wer aber sofort nach Absetzen des Notrufs 112 die Herzdruckmassage durchführt, kann so das Leben eines Menschen retten. Deshalb empfiehlt die Deutsche Herzstiftung Laien ausdrücklich, die Herzdruckmassage nicht durch die zusätzliche Mund-zu-Mund-Beatmung zu unterbrechen. In den ersten Minuten befindet sich im Körper nach dem Kollaps noch genügend Sauerstoff im Blut, um die Versorgung des Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen bis zum Eintreffen des Rettungsteams zu gewährleisten. In Schweden konnte gezeigt werden, dass sich viel mehr Menschen trauen, eine Wiederbelebung durchzuführen, wenn die Richtlinien einfach und leicht anwendbar sind.

Das sind die Schritte der Laien-Reanimation: Prüfen, Rufen, Drücken: Zuerst prüft man die Bewusstlosigkeit der kollabierten Person („Prüfen“), indem man sie anspricht („Hallo, hallo, wie heißen Sie, was ist passiert?“) und sie kräftig an beiden Schultern fasst und schüttelt. Für die anschließende Prüfung der Atmung überstreckt man den Kopf der bewusstlosen Person und hört und fühlt, ob sie atmet (Schnappatmung und Röcheln keine normale Atmung, sondern typisch für erste Phase des Herzstillstandes). Dann setzt der Ersthelfer den Notruf (112) für den Rettungsdienst („Rufen“) ab. Dabei laut und deutlich den eigenen Namen, genauen Standort und was passiert ist nennen. Möglichst alle Fragen der Notrufzentrale beantworten. Die Herzdruckmassage ohne Atemspende („Drücken“) ist die zentrale Erstmaßnahme: Im Knien neben der bewusstlosen Person, egal ob rechts oder links, wird ein Handballen auf die Mitte des Brustkorbs gesetzt und die zweite Hand auf den Handrücken der ersten platziert. Mit gestreckten Armen drückt man das Brustbein tief (5 bis maximal 6 cm) und schnell (100- bis 120-mal pro Minute) in Richtung Wirbelsäule – zum Beispiel im Takt des Hits “Stayin’ Alive” von den Bee Gees. Das tut man ohne Unterbrechung solange, bis der Rettungsdienst eintrifft und die notfallmedizinische Versorgung übernimmt.

Herznotfall: Hilfreiche Video-Clips und kostenfreies Infomaterial: www.dhs.tips/herznotfall, Wiederbelebungs-Film „Prüfen, Rufen, Drücken – 3 einfache Schritte, die Leben retten“ unter www.herzstiftung.de/video/reanimation, www.herzstiftung.de/herznotfall-set.html  

 

 

 

Risiko Schlaganfall: Schnell erkennen – sofort handeln!

(KKH/RB 05-2019) Schlaganfälle zählen ebenso wie Herzinfarkte zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen − der Todesursache Nummer eins in Deutschland. Die beste Medizin ist und bleibt die Vorbeugung durch gesunde Ernährung, Verzicht auf Nikotin, wenig oder gar kein Alkohol, viel Bewegung und Sport, Stressreduktion. Der Abbau von Übergewicht und der regelmäßige, kostenfreie Check-up beim Arzt helfen außerdem, das Risiko für einen Schlaganfall zu senken. Für die Akutversorgung ist vor allem schnelles Erkennen und Handeln wichtig, auch um Folgeschäden zu vermeiden“, betont Dietrich. Hierbei hilft der FAST-Test. F-A-S-T steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Die meisten Schlaganfälle lassen sich innerhalb weniger Sekunden wie folgt feststellen: Face: Bitten Sie die Person zu lächeln. Ist das Gesicht einseitig verzogen? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin. Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorn zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden; sie sinken oder drehen sich. Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz wie „Ich benötige keine Hilfe!“ nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor. Time: Wählen Sie unverzüglich den Notruf 112. Weisen Sie auf die vorliegenden Schlaganfall-Symptome hin und äußern Sie deutlich: „Verdacht auf einen Schlaganfall“. Denn nur im Krankenhaus kann die Ursache des Schlaganfalls ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden!  Weiter ist zu beachten: Dem Betroffenen nichts zu essen oder zu trinken geben. Der Schluckreflex kann gestört sein – es droht Erstickungsgefahr! Entfernen oder öffnen Sie einengende Kleidungsstücke. Achten Sie auf freie Atemwege, entfernen Sie ggf. Zahnprothesen. Teilen Sie dem Notarzt die Symptome und den Zeitpunkt des Auftretens mit.

Kennen Sie Ihre Blutdruckwerte?

(RB 09-2019) Ohne es zu wissen, leiden in Deutschland etwa vier Millionen Erwachsene an einem zu hohen Blutdruck (Hypertonie). Für sie steigt das Risiko, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Nierenschädigung zu erleiden erheblich, da Bluthochdruck die Organe meist unbemerkt schädigt. Man sieht ihn nicht und spürt ihn nicht, dies ist das Tückische am hohen Blutdruck. Deswegen wird der Bluthochdruck auch ‚stiller Killer‘ genannt. Der Blutdruck sollte frühzeitig und regelmäßig gemessen werden – ab Schuleintritt beim Kinderarzt und später im Rahmen der Routineuntersuchung beim Hausarzt. Die Werte sollten in einem Blutdruck-Pass protokolliert werden. Um festzustellen ob ein erhöhter Blutdruck vorliegt, ist eine sorgfältige Messung erforderlich: Dazu sollte man die Messung frühestens nach 5 Minuten im entspannten Sitzen (ohne körperliche und seelische Belastungen, keinen Kaffee oder Schwarztee trinken) vornehmen, dabei den Unterarm auf einer Unterlage lagern, sodass die Blutdruckmanschette am Oberarm auf Herzhöhe liegt. Bei der ersten Messung an beiden Armen messen; maßgeblich für die Diagnose ist der Arm mit den höheren Messwerten. Im Folgenden sollte immer an diesem Arm gemessen werden. Der Blutdruck sollte zwei- oder dreimal hintereinander, jeweils mit einer halben Minute Pause, gemessen werden. Erfahrungsgemäß kommt es mit der Zeit zu einem gewissen Blutdruckabfall. Maßgeblich für die Diagnose ist der Durchschnittswert der letzten beiden Messungen.

Bei erhöhten Blutdruckwerten ist es ratsam den Blutdruck mehrmals am Tag und an mehreren Tagen in der Woche zu messen und die Werte zu protokollieren. Dieses Blutdruck-Protokoll (siehe Blutdruck-Pass) sollte mit zum Arzt genommen werden, um die Problematik zu besprechen. Auch wenn nur der obere oder der untere Wert (systolisch, diastolisch) erhöht ist, spricht man von Bluthochdruck.Aber auch psychische Faktoren können die Blutdruckwerte beeinflussen, beispielsweise bei der Messung in der Arztpraxis. Dann kann es bereits zu erhöhten Blutdruckwerten kommen und das Ergebnis verfälscht werden. Mediziner sprechen in solchen Fällen vom Weißkittelhochdruck. Dann ist eine 24-Stunden Blutdruckmessung hilfreich, bei welcher durch ein tragbares Gerät der Blutdruck alle 15-30 Minuten gemessen wird. Wenn die Blutdruckwerte zu hoch sind, müssen sie konsequent behandelt werden. Die Therapie beruht auf einer Doppelstrategie bestehend aus Lebensstiländerungen (z. B. gesunde Ernährung, ggf. Gewichtsabnahme, regelmäßige Bewegung, wenig Salz und Alkohol) und einer medikamentösen Behandlung mit Blutdrucksenkern. 

Tipp: Der kostenfreie Blutdruck-Pass der Deutschen Herzstiftung kann angefordert werden unter www.herzstiftung.de/Blutdruckpass.html, per E-Mail unter Deutsche Herzstiftung

 

 

Worauf Allergiker achten sollten

(dh 03-19) Wer den Verdacht hat, an einer Allergie zu leiden, sollte zum Zweck einer genauen Diagnosestellung in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn erst wenn geklärt ist, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt und wodurch sie ausgelöst wird, ist eine effektive Behandlung möglich. Dabei sollten durchaus auch leichtere Beschwerden ernst genommen werden, weil sich eine Allergie im Laufe der Zeit immer weiter verschlimmern kann, wenn keine Vorbeugungs- und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Ein besonders bekanntes Beispiel dafür ist der sogenannte "Etagenwechsel". Davon wird dann gesprochen, wenn sich aus einem allergischen Schnupfen  - zum Beispiel gegen Pollen, Tierallergene, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze - im Laufe der Zeit ein allergisches Asthma entwickelt und die Erkrankung somit nicht mehr nur im Nasen-Rachen-Raum für Beschwerden sorgt, sondern auch zusätzlich in den "eine Etage tiefer" gelegenen Bronchien.
Sobald die Allergie-Diagnose feststeht, können gezielte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Dabei gilt es vor allem, den Kontakt mit den auslösenden Allergenen soweit wie möglich zu vermeiden.

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