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15.12.2018 - 06:58

 
 

Jetzt noch die Autoversicherung wechseln

(RB/Finanztip 12.2018) Lauf Finanztip können Sie unter Umständen den Wechsel Ihrer Autoversicherung noch nachholen, falls Sie es Ende November versäumt haben. Die Zauberformel lautet Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung. Das funktioniert so: Nachdem Sie Ihr alter Versicherer informiert hat, dass Ihre Autoversicherung zum neuen Versicherungsjahr (also meistens ab Januar) teurer wird, haben Sie einen Monat lang Zeit, den Vertrag zu kündigen.
Lag Ihre Beitragsrechnung also zum Beispiel am 15. November im Briefkasten, endet die Kündigungsfrist erst am 14. Dezember. Bevor Sie kündigen, sollten Sie eine neue Kfz-Versicherung abschließen. Nutzen Sie dafür den Angebotsvergleich von Check24 oder Verivox und machen dann den Gegencheck bei der günstigen Direktversicherung Huk24. Denn die ist auf den Portalen nicht vertreten.

So kommt Ihre Spende wirklich an

(RB/Finanztip 12.2018) Weihnachten ist die Zeit der Spenden. Damit Ihr Geld auch wirklich Gutes bewirkt, achten Sie darauf, es nur vertrauenswürdigen Spendensammlern zu geben. Finanztip gibt Wegweiser: Das „DZI“-Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen, das Jahr für Jahr die Seriosität bewertet, und das „Wirkt!“-Siegel von Phineo, das seltener prüft und eher das Potenzial der Arbeit beurteilt. Ebenfalls ein gutes Zeichen für eine Hilfsorganisation ist, wenn sie sich der Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen hat.
Sie können beim Spenden festlegen, wofür Ihre Spende genau eingesetzt werden soll. Was dem Spender ein gutes Gefühl gibt, bereitet den Organisationen aber oft Kopfschmerzen. Denn manche Projekte sind überversorgt, meist weil sie mehr Platz in den Nachrichten hatten. Unbekannteren Projekten fehlt es dagegen oft am Nötigsten. Spenden Sie daher besser ohne Zweckbindung. Übrigens: Geldspenden bewirken in vielen Fällen mehr als Sachspenden.
Überweisen Sie Ihre Spenden am besten noch in diesem Jahr, dann können Sie sie direkt bei der nächsten Steuererklärung als Sonderausgaben absetzen. Für Beträge bis 200 Euro reicht dem Finanzamt ein sogenannter vereinfachter Nachweis, also zum Beispiel der Kontoauszug. Für höhere Beträge brauchen Sie eine Spendenquittung. Die Belege müssen Sie nur auf Verlangen beim Finanzamt einreichen.

Steuer frisst Gewinn auf

(RB/Finanztip 12.2018) Ein Blick auf den Depotauszug der Bank kann erschreckend sein. Vor allem, wenn  man Anteile von Indexfonds (ETFs) verkauft hat und nun mehr Abgeltungssteuer zahlen muss, obwohl der Gewinn wesentlich niedriger ist. Ein Fehler? Leider nein, nur der ganz normale Steuer-Irrsinn! Seit Anfang des Jahres wird bei der Abgeltungssteuer anders gerechnet, so hat das noch Wolfgang Schäuble (im Bild) in seiner Zeit als Finanzminister umgesetzt.
Laut Finanztip müssen alle Anleger aufpassen, die Anteile an reinen Aktienfonds besitzen, die heute weniger wert sind als am 31. Dezember 2017. Angesichts des Börsenabschwungs der vergangenen Monate ist das sehr wahrscheinlich. Das Problem: Während der bis Jahresbeginn aufgelaufene Gewinn voll zählt, werden vom Verlust in diesem Jahr nur 70 Prozent dagegen gerechnet.
Sofern Sie also nicht schon bald das Geld brauchen, denken Sie noch mal über den Verkauf nach.
Wichtig vor allem: Verkaufen Sie niemals aus Panik in einem Börsenabschwung. Wollen Sie langfristig Vermögen aufbauen – also zum Beispiel „mit Aktien für die Rente vorsorgen“, wie Friedrich Merz vorgeschlagen hat –, dann zählt nur die langfristige Perspektive! Wer zwischen 1975 und 2017 beliebige 15 Jahre in ein weltweites Aktienportfolio investierte, verlor niemals Geld. Schwankungen am Aktienmarkt haben sich stets ausgeglichen.

Sturmsaison- Was steht mir im Schadenfall zu

(RB 10.2018) Mit dem Herbst beginnt auch wieder die Sturmsaison. Vor kurzem zerstörte Sturm Fabienne Häuser und Autos und brachte zahlreiche Reisepläne durcheinander. Viele Schäden sind durch Versicherungen abgedeckt. So kommt die Kfz-Teilkasko für Schäden am Auto auf, die Wohngebäudeversicherung für Schäden am Haus und die Hausrat für Schäden im Haus. Hat ein Dachziegel Ihres Hauses oder ein Baum aus Ihrem Garten Passanten oder Nachbarn geschädigt, begleicht das Ihre Haftpflicht.
Bevor Sie aufräumen, sollten Sie unbedingt den Schaden fotografieren. Kontaktieren Sie Ihre Versicherung, bevor Sie einen Handwerker mit der Reparatur beauftragen.
Bahnfahrer, die ihre Reise wegen des Sturms nicht antreten konnten, können ihre Tickets zurückgeben und erhalten den vollen Fahrpreis erstattet. Oder Sie nutzen das Ticket ganz flexibel bis eine Woche nach Störungsende. Dabei ist zu beachten, dass eventuelle Zugbindungen entfallen. Ihre Sitzplatzreservierung können Sie aber kostenlos umtauschen. Gelangen Sie wegen eines Sturmes deutlich später an Ihr Ziel, können Sie einen Teil des Fahrpreises zurückverlangen. Wenden Sie sich dazu an den Informationsschalter der Deutschen Bahn und nutzen Sie das Formular für Fahrgastrechte.

Todesfall: Auch eine steuerliche Last für Hinterbliebene

(RB 11.2018) Hinterbliebene stehen im Todesfall vor einer Herausforderung. Der Verlust wird oft zusätzlich belastet durch steuerliche und finanzielle Fragen. Worauf Erben insbesondere achten müssen, erklärt die Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V., Lohnsteuerhilfeverein, Beratungsstelle Hamburg.
Eine Bestattung ist kostspielig. Wichtigste Grundvoraussetzung für die Unterstützung durch den Staat mit Steuererleichterungen für die Hinterbliebenen ist, dass die Kosten nicht aus dem Nachlass bestritten werden können. Hierbei werden auch eventuelle Leistungen aus einer Sterbegeld- oder Lebensversicherung einbezogen.
Steuerlich zählen die Bestattungskosten zu den „außergewöhnlichen Belastungen“ (§ 33 EStG). Allerdings kann diese erst nach Abzug einer „zumutbaren Eigenbelastung“ geltend gemacht werden. Das Finanzamt berechnet die zumutbare Eigenbelastung aus dem Gesamtbetrag der Jahreseinkünfte des Erben. Als Erstattungskosten werden auch nur diejenigen Ausgaben anerkannt, die unmittelbar mit der Bestattung zusammenhängen, z.B. die Kosten für Sarg, Totenkleidung, amtliche Gebühren, Überführung, Grabstätte und Grabstein, Blumenschmuck oder Trauerdrucksachen.
Dagegen zählen Ausgaben für die Trauerkleidung, die Bewirtung der Trauergäste oder Fahrtkosten zur Beerdigung zu den mittelbaren Kosten und nicht zu den Bestattungskosten.
Berücksichtigt werden Kosten in „angemessener“ Höhe (7.500 Euro).
Mit dem Tod des Angehörigen übernehmen die Erben die steuerlichen Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Das bedeutet auch, dass eine Steuererklärung durch die Erben eingereicht werden muss, wenn der Verstorbene noch berufstätig war oder steuerpflichtige Einkünfte bezog. Für Pflichtveranlagte verjähren die Ansprüche nach sieben und für freiwillig Veranlagte nach vier Jahren. 
Wichtig hierbei ist die Einhaltung der Fristen für die Abgabe der Steuererklärung.
Den steuerlichen Pflichten können sich Angehörige nur dann entziehen, wenn sie das Erbe ausschlagen.
Beim Ehegattensplitting wird eine Übergangsfrist von einem Jahr gewährt, das sogenannte „Witwensplitting“. Das heißt: In dem Jahr, das auf den Tod folgt, berechnet das Finanzamt die Steuern des hinterbliebenen Partners weiter nach dem Splittingtarif. Dieser Steuervorteil endet im darauffolgenden Jahr.
Weiterführende Informationen unter www.lohnsteuer-hilfe-hamburg.de.

Steuererklärung noch nicht eingereicht?

(RB 09.2018) Derzeit mahnen viele Finanzämter Einkommenssteuererklärungssäumige an. Was ist tun, wenn die Mahnung kommt? Verspätungszuschläge für die Steuererklärung 2017 werden nicht zwangsläufig fällig. Das Finanzamt hat 2018 noch einen größeren Ermessensspielraum. Bereits 2019 greift allerdings bei den Verspätungszuschlägen das Steuer-Modernisierungsgesetz. Wiederholungstäter müssen dann mit Verspätungszuschlägen rechnen. Dieser wird aktuell auf bis zu 10 Prozent der festgesetzten Steuer festgelegt. Ab 2019 zahlt man für jeden angefangenen Verspätungsmonat 0,25 Prozent von dem vom Finanzamt festgesetzten Steuerbetrag abzüglich der Vorauszahlungen und der anzurechnenden Steuerabzugsbeträge. Der Zuschlag liegt bei mindestens 25 Euro für jeden Monat der Verspätung. Insgesamt darf der Verspätungszuschlag 25.000 Euro nicht übersteigen (§ 152 AO Verspätungszuschlag).
Wenn bereits schriftlich gemahnt wurde, muss dieser Aufforderung grundsätzlich nachgekommen werden. Auch, wenn man gar nicht verpflichtet ist, eine Steuererklärung einzureichen. Fristverlängerungen gibt es in der Regel nur noch, wenn man Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein ist oder einen Steuerberater beauftragt.
Wer ist denn verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abzugeben?

  • Ehegatten, die beide berufstätig waren, zusammen veranlagt sind und in Steuerklasse 3 oder 5 sind;
  • Jeder, der neben seinem Hauptberuf noch weitere Einkünfte erzielt hat, die 410 Euro überstiegen;
  • Steuerzahler, die in 2017 zeitgleich nicht nur ein, sondern mehrere Beschäftigungsverhältnisse hatten (Steuerklasse 6);
  • Steuerzahler, die einen Freibetrag in Anspruch genommen haben, zum Beispiel einen Freibetrag für den Werbungskostenabzug;
  • Ehegatten, die zusammen veranlagt waren, sich aber in 2017 scheiden ließen bzw. seit 2017 dauernd getrennt leben; "Dauernd getrennt“ heißt, in einem Jahr lebte man nicht in einem gemeinsamen Haushalt;
  • Wer 2017 Kurzarbeiter- oder zeitweilig Arbeitslosengeld bezogen hat, der muss eine Steuererklärung abgeben. Das gilt auch für andere Lohnersatzleistungen wie etwa Kranken-, Mutterschafts- oder Elterngeld, wenn die Beträge den Höchstbetrag von 410 Euro im Jahr übersteigen.

Gartenarbeiten steuerlich absetzen

(dh) Viele Hobbygärtner möchten im Frühling ihren Garten neu gestalten oder eine neue Terrasse anlegen. Viele Arbeiten übernehmen Profis wie Gärtner, Pflasterer oder Garten- und Landschaftsbauer. Was kann von der Steuer abgesetzt werden?

Handelt es sich um Aushub- und Erdarbeiten, Pflanzarbeiten, Pflasterarbeiten oder umfangreiche Arbeiten zur Gartengestaltung oder Gartenpflege, kann der Besitzer die Kosten in seiner Steuererklärung als Handwerkerleistung angeben. Dafür gilt folgende Bedingung: Das zum Grundstück gehörende Haus wird vom Besitzer selbst bewohnt und ist kein Neubau. Das gilt auch für Ferienhäuser oder Schrebergartenlauben, die nicht das ganze Jahr über bewohnt sind. Deutsche Steuerzahler können auch für Ferienwohnungen im europäischen Ausland solche Kosten absetzen.
Generell gilt für alle Handwerkerleistungen, dass man 20 Prozent der Lohnkosten und maximal 1.200 Euro im Jahr in der Steuererklärung absetzen kann. Das Besondere: Diese Kosten dürfen direkt von der Steuerlast abgezogen werden.
Viele Eigentümer holen sich zudem für regelmäßige Gartenarbeiten Hilfe vom Gärtner. Auch diese Kosten können steuerlich abgesetzt werden: als haushaltsnahe Dienstleistungen. Daran beteiligt sich der Fiskus mit 20 Prozent. Der Unterschied zu den Handwerkerleistungen: Für haushaltsnahe Dienstleistungen können sogar bis zu 4.000 Euro im Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig ist: Die entsprechenden Rechnungen müssen über die Dienstleistung inklusive Zahlungsbeleg der Steuererklärung beigelegt werden. Dafür reicht ein Überweisungsträger oder Kontoauszug, Barzahlungen sind nicht zugelassen.

Risikolebensversicherung

 (Finanztip/dh) Es gibt Situationen, an die eigentlich niemand denken mag: Jemand kommt bei einem Autounfall ums Leben und hinterlässt seinem Partner und den Kindern Schulden auf das noch nicht abbezahlte Eigenheim. Zu allem Unglück kann sich der Ehepartner die Darlehensraten nicht alleine leisten und muss die Immobilie verkaufen, die Bank für entgangene Zinsen entschädigen und eine neue, womöglich kleinere Bleibe für die Familie suchen. Wer sich diesbezüglich absichern will, für den käme eine Risikolebensversicherung in frage. Sie ist eine Versicherung für den Todesfall und zahlt die vorher vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus, wenn die im Vertrag versicherte Person stirbt. Die Risikolebensversicherung ist damit unter den Lebensversicherungen eine reine Risikoversicherung, mit der kein Geld angespart wird – im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung, die die Todesfallabsicherung mit Sparen kombiniert. Daher sind auch die Beiträge zu einer Risikolebensversicherung viel niedriger als die einer Kapitallebensversicherung. Der Jahresbeitrag hängt unter anderem ab von der Versicherungssumme, dem Alter, der Gesundheit und dem Beruf des Versicherten. Raucher und körperlich Tätige zahlen grundsätzlich mehr. Für Frauen und Männer sind die Beiträge dagegen seit Ende 2012 gleich hoch. Bei einer Versicherungssumme von 200.000 Euro liegt der Jahresbeitrag zwischen 81 Euro und 1.700 Euro.

Außergewöhnliche Belastungen

(dh) Allergiker können alles, was der Arzt ihnen verordnet und ihre Krankenkasse nicht zahlt, als Krankheitskosten und damit als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Dazu zählen auch Heuschnupfen-Medikamente. Außergewöhnliche Belastungen sind allerdings nicht in voller Höhe absetzbar. Erst die Kosten, die eine „zumutbare Belastungsgrenze" überschreiten, können in der Steuererklärung eingetragen werden. Diese Grenze berechnet das Finanzamt für jeden Steuerzahler individuell, nämlich anhand des Jahreseinkommens und Familienstands sowie der Anzahl der Kinder. Das Finanzamt erkennt außerdem nur unmittelbare Krankheitskosten an. Das sind Kosten, die für die Heilung einer Krankheit oder die Linderung ihrer Folgen entstehen. Kosten für die Vorbeugung einer Krankheit können in der Regel nicht abgesetzt werden. Tipp: Wer zum Arzt oder Heilpraktiker fährt oder sich für eine Akupunktur auf den Weg macht, kann die Fahrtkosten ebenfalls als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung eintragen. Dazu zählen auch Fahrten zur Apotheke.

Haftung bei 0900er-Nummern

(dh) Kaufen Kinder ohne das Wissen ihrer Eltern über 0900er-Nummern ein, müssen diese nicht dafür haften. Das urteilte aktuell der Bundesgerichtshof BGH. Damit bleibt es einer Mutter erspart, eine Rechnung von gut 1.250 Euro zu begleichen. Ihr Sohn hatte mit 13 Jahren ein an sich kostenloses Ego-Shooter-Spiel gespielt. Nach dem „kostenlosen Anfüttern“ wurden dem Jungen zusätzliche Ausrüstungsgegenstände für seinen Kämpfer angeboten, die allerdings kostenpflichtig waren, wie der BGH-Vorsitzende erklärte. 

Beim Kauf konnte das Kind dann am PC wählen, ob es etwa mit einer Kreditkarte zahlen wollte oder über das sogenannten Pay-by-Call-Verfahren mit einem Anruf bei einer bestimmten 0900-Nummer. Der Junge wählte diesen Weg, rief die Nummer des Bezahldiensts an und kaufte über Codes des Spieleanbieters in 21 Telefonaten für etwa 1.250 Euro weitere Ausrüstung für seinen Kämpfer. Der BGH entschied nun im Gegensatz zu den Vorinstanzen, dass die Mutter für die Kosten nicht aufkommen muss. Auf ihren Namen läuft der Telefonanschluss.
Das Gericht verwies darauf, dass die Freischaltung der Zusatzausrüstung nicht unmittelbar im Spiel, sondern über die Freischaltung durch den Dienstanbieter erfolgt sei. Deswegen gelte eine gesetzliche Sonderregel im Telekommunikationsgesetz, wonach Telefonanschlussinhaber nicht haften, wenn ihnen „die Inanspruchnahme von Leistungen des Anbieters nicht zugerechnet“ werden kann. Anders sähe es aus, wenn etwa ein pubertierender Junge vom Telefon seiner Eltern eine 0900-Nummer für Telefonsex anwählt. Weil die Gegenleistung innerhalb des Telefonats erbracht wird, müssten die Eltern den Anruf bei solch einer Nummer bezahlen.

Frühjahrsputz absetzen

(dh) Die Kosten für eine Putzkraft für den Frühjahrsputz können von der Steuer absetzt werden. Hierfür gilt: 20 Prozent der jeweils anfallenden Anfahrts-, Arbeits- und Maschinenkosten können geltend gemacht werden - insgesamt bis zu 4.000 Euro im Jahr. Materialkosten werden nicht berücksichtigt, deshalb sollten die verschiedenen Kostenarten in der Rechnung getrennt ausgewiesen werden. Die Rechnungssumme sollte immer überwiesen werden, denn das Finanzamt erkennt keine Barzahlung an.

900 Euro zurück

(RB) 901 Euro - soviel Erstattung erhalten deutsche Steuerpflichtige im Durchschnitt pro Jahr laut Statistischem Bundesamt. Wichtigster Posten in der Steuererklärung sind dabei die Fahrtkosten zur Arbeit.

Alle Fördertöpfe rechtzeitig nutzen

(djd/dh) Nachdem Sanierungsarbeiten z. B. an der Hausfassade bereits fertig gestellt sind, ist kein Antrag auf Förderung mehr möglich - und der Hauseigentümer hat einen vierstelligen Betrag verschenkt. Angesichts der Vielzahl an Fördermöglichkeiten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ist dies kein Einzelfall: Laien ist es kaum möglich, im Förderdschungel den Überblick zu behalten.

Die KfW Bankengruppe sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind als Anlaufstellen für Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen allgemein bekannt. Weniger verbreitet ist die Information, dass auch zahlreiche Bundesländer, Kommunen und Energieversorger eigene Fördertöpfe haben. Und zwar in großer Zahl: Derzeit gibt es bundesweit 3.350 Förderprogramme für energetische Maßnahmen an Gebäuden, das hat ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergeben. Mehr Informationen unter www.heizkosten-einsparen.de.

Mietpreisbremse - nur reine Theorie?

(djd/dh) Bereits 2015 ist in vielen deutschen Städten und Gemeinden die so genannte Mietpreisbremse in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist, die in angespannten Wohnungsmärkten oft ausufernden Mieterhöhungen zu begrenzen. Allerdings bestehe eine Vielzahl von Ausnahmen. So gilt beispielsweise die Mietpreisbremse nicht für Neubauten, die erstmals nach dem 1. Oktober 2014 vermietet worden sind. Das Gleiche trifft bei umfangreichen Modernisierungen zu und bei Mietverhältnissen, die bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes 2015 bestanden. Vor allem aber lässt sich in der Realität die Mietpreisbremse oft schwer durchsetzen, da alleine der Mangel an Wohnraum den Vermietern in die Hände spielt. Will heißen: Wer endlich eine Wohnung hat, will meist nicht gleich den Vermieter verklagen. Der Gesetzgeber hat daher bereits Nachbesserungen angekündigt, weil die bisherige Regelung ihren Zweck in der Praxis oft verfehlt.

Um die Mietpreisbremse durchzusetzen, muss der Mieter die überzogene Mietforderung rügen. Diese Rüge muss er damit begründen, dass er die ortsübliche Vergleichsmiete - etwa unter Bezugnahme auf den Mietspiegel - festgestellt und daraus dann den zu viel entrichteten Betrag ermittelt hat. Dieser Betrag kann dann nach der Rüge vom Vermieter zurückgefordert werden. Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.iv-mieterschutz.de.