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20.09.2020 - 03:21

 
 

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Online Sprechstunde

(RB 07-2020) Die Hamburger Energielotsen bieten Spezialberatungen zu Heizung und Lüftung - Neubau und Bestand, Wohn u. Nichtwohngebäude - ohne Voranmeldung, online am 24.07.2020 , 14 - 16 Uhr und 18 - 20 Uhr, an. Informationen und Anmeldung unter: Tel. 040 24832-252 oder und www.hamburg.de/klimacheck

Vorsicht bei Ping-Anrufen bzw. Ping-Calls

(RB 07-2020) Das Telefon klingelt und eine unbekannte Nummer erscheint auf dem Display, doch nach dem Abheben: Stille. Vermutlich ist hier ein Ping-Call bzw. Ping-Anruf eingegangen. Telefonbetrüger versuchen mit dieser Masche Ahnungslose zu einem oft teuren Rückruf zu bewegen. Ping-Anrufe bzw. Ping-Calls sind eine der beliebtesten Strategien von Telefonbetrügern. Der Grund: Sie sind denkbar einfach umzusetzen und bringen ahnungslose Opfer schnell um viel Geld. Der Experte für Anruferkennung und Spam-Schutz Thomas Wrobel von Clever Dialer verrät, wie Ping-Calls funktionieren, wie Verbraucher sich schützen und warum nicht hinter jedem dieser Anrufe auch Telefonbetrug lauert. Ping-Calls zielen auf einen Rückruf von Verbrauchern ab, meist werden die Telefonate wortlos von der Gegenseite beendet. Teilweise werden diese Anrufe sogar von einem Computer durchgeführt. Die Strategie geht immer noch oft genug auf, denn trotz bekanntem Phänomen rufen Betroffene aus Neugierde oder gar Höflichkeit zurück. Das böse Erwachen passiert dann meist erst mit der nächsten Telefonabrechnung. Dies Anzeichen sollten Verbraucher kennen:

  • Einmaliges Anklingeln: Das Telefon klingelt nur kurz und auf dem Display erscheint eine unbekannte Nummer.
  • Kein Anklingeln, aber ein verpasster Anruf: Oft passiert es auch, dass Betroffene überhaupt kein Telefonklingeln wahrnehmen und beim Rückruf einer Betrugsmasche zum Opfer fallen. Das liegt daran, dass Telefonbetrüger schon beim Zustandekommen der Verbindung den Anruf wieder abbrechen, denn so wird erst gar kein Anrufklingelton ausgelöst. Diese Verzögerung sorgt dafür, dass das eigene Telefon lediglich einen verpassten Anruf listet.
  • Direktes Auflegen am anderen Ende der Leitung: Der Klassiker ist, dass Telefonbetrüger sichergehen und warten, bis der Angerufene abnimmt. Im nächsten Schritt legt der Anrufer direkt auf und hofft auf einen Rückruf. Wenn dieser erfolgt, versuchen die Spammer das Gespräch in die Länge zu ziehen, da der Anruf den Verbraucher minütlich Geld kostet.
  • "0900 hat angerufen": Neben den aus TV-Gewinnspielen bekannten Mehrwertdiensten, die beim Rückruf eine feste Gebühr zwischen drei und 14 Cent pro Minute kosten, gibt es auch Rufnummern mit hohen Gebühren. Zu erkennen sind sie an der Vorwahl, Premium-Rufnummern mit "0900" oder Online-Dienste mit "019" fallen beispielsweise in diese Kategorie. Hier legt der Betreiber die Kosten pro Gesprächsminute selbst fest und treibt so die nächste Telefonabrechnung von Verbrauchern gehörig in die Höhe. 
  • Ausländische Vorwahl - insbesondere fernab der EU: Eingehende Anrufe aus dem Ausland, also Rufnummern ohne der Vorwahl "0049" oder "+49", sind mit großer Vorsicht zu behandeln. Speziell bei Anrufen aus Nicht-EU-Ländern gilt die höchste Spam-Warnstufe.
  • Rückruf-Aufforderung: Auch eine der dubiosen Ping-Call Strategie ist, dass um einen Rückruf gebeten wird. Aus Höflichkeit zurückzurufen ist sicher ein nachvollziehbares Handeln, doch hier sollten Verbraucher unbedingt ein gesundes Misstrauen an den Tag legen.

Verbraucher müssen wachsam sein. Erkennen sie die Hinweise für Spam-Anrufe, gilt in allen Fällen: nicht zurückrufen! Ist ein Rückruf schon passiert und auf der Telefonrechnung erscheinen unklare Rechnungsposten, verlangt die Bundesnetzagentur hier eine ausführliche Beweissicherung. Der Anspruch auf Zahlung erhöhter Verbindungskosten kann dann geprüft werden. Übrigens: Nicht jeder Anruf ist ein Hinweis auf Telefonbetrug, Call-Center beispielsweise rufen oft mehrere Personen gleichzeitig an: wer zuerst abhebt, wird angesprochen, der Rest hört nur Stille am anderen Ende der Leitung. Ebenfalls wichtig zu wissen: diese Anrufe sind nicht zwangsläufig dubios, denn viele Verbraucher willigen unwissentlich in die Kontaktaufnahme per Telefon ein. Daher sollten bei z.B. Registrierungen oder Bestellungen die rechtlichen Grundlagen, z.B. AGBs, gründlich zu prüfen.

Gedenkbuch „Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg“

(RB 07-2020) Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und das Institut für die Geschichte der deutschen Juden präsentieren einen Doppelband, der ab sofort im Infoladen der Landeszentrale erhältlich ist. In der Buchreihe „Stolpersteine in Hamburg – biographische Forschungen“ beschreibt das Gedenkbuch 418 Biographien von Kindern, die Zwangsarbeiterinnen in Hamburger Lagern oder Krankenhäusern geboren haben und die in Hamburg gestorben sind. Vor allem die Schwerstarbeit der Mütter bis zur Geburt, Mangelernährung, fehlende medizinische Versorgung und die unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern bewirkten, dass das Leben der Neugeborenen oft nur wenige Tage, Wochen oder Monaten währte. Margot Löhr hat in akribischer Kleinarbeit die Namen und Lebensdaten der verstorbenen Kinder zusammengetragen und – soweit möglich – auch die Geschichte ihrer Mütter recherchiert. Für 49 dieser Kinder sind bereits Stolpersteine verlegt, weitere werden folgen. Mit dem Buch setzt Margot Löhr den jüngsten Opfern des Nationalsozialismus, den schutzlosen Kindern, ein Denkmal. 

Der Doppelband ist, wie alle anderen 21 Publikationen der Reihe, im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung (Dammtorwall 1, 20354 Hamburg) gegen eine Bereitstellungspauschale von 3 Euro pro Band erhältlich. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 12.30-17.00 Uhr, freitags von 12.30 -16.30 Uhr.

 

 

Auf gute Nachbarschaft

(RB 06-2020) Viele Familien verbringen dieses Jahr mehr Zeit zuhause und da ist auch ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn wichtiger denn je. Damit es ein streitfreier Sommer wird, sollte man die drei goldenen Regeln für eine gute Nachbarschaft kennen. Regel Nummer 1: Freundlich kommt man besser aus. Ein freundliches „Hallo“ unter Nachbarn kommt gut an: Wer grüßt, ist höflich und zeigt Wertschätzung. Auch Smalltalk gehört dazu, wer regelmäßig miteinander spricht, baut ein besseres Verhältnis zueinander auf und bei Problemen oder Anliegen fällt es dann leichter, das Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen. Regel Nummer 2: Mit Rücksicht lebt man leichter. Auf das Ruhebedürfnis der Nachbarn sollten alle Rücksicht nehmen, denn der häufigste Grund für nachbarschaftlichen Streit ist Lärm, wie laute Musik, schreiende Kinder oder Rasen mähen während der Ruhezeiten. Folgende Ruhezeiten sind üblich: Die Nachtruhe beginnt um 22 Uhr und endet um 6 oder 7 Uhr morgens. Die Ruhezeiten am Sonntag und an Feiertagen sind ganztägig. Es gelten keine speziellen Ruhezeiten am Samstag, da dieser im Allgemeinen als Werktag gilt – außer es handelt sich hierbei um einen Feiertag. Regel Nummer 3: Hilfsbereit kommt man weiter. Wer für den Nachbar die Sendung vom Paketdienst stellvertretend entgegennimmt, erspart ihm den Gang zur Post am nächsten Werktag. Ob Briefkasten leeren, Mülltonne rausstellen oder Blumen gießen: Viele honorieren es, wenn die eigenen vier Wände beispielsweise während des Urlaubs bei den Nachbarn in guten Händen sind. Schnee schippen, Hecke schneiden oder Obst ernten fällt vielen mit zunehmendem Alter schwerer: Wer zum Beispiel seine Einfahrt vom Schnee befreit, kann die des Nachbarn gleich mitkehren. Auch kurzfristige Leihgaben gehören zu einem guten Miteinander. Besonders häufig werden Werkzeuge und Gartengeräte verliehen. Wichtig ist, Gebrauchtes intakt und sauber zurückzubringen. Sollte doch einmal etwas kaputtgehen, um Entschuldigung bitten und für Ersatz sorgen. Wer diese goldenen Regeln beherzigt, für den klappt es mit fast allen Nachbarn.                       

                         

          

 

STILBRUCH öffnet Filialen wieder

(RB 04-2020) Die Harburger Filiale des Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH in der Lüneburger Straße 39 (Harburg Arcaden) öffnete am Montag, dem 20. April 2020, um 10 Uhr nach einer Pause. Die Filiale in der Ruhrstraße 51 (Altona) öffnet am Dienstag um 10 Uhr und die in der Helbingstraße 63 (Wandsbek) am Mittwoch um 10 Uhr. Nach einer Pause wegen der Maßnahmen zur Minimierung des Corona-Infektionsrisikos werden dort wieder gebrauchte Elektroartikel wie Fernseher, Computer, HiFi, Laptops, Platten & CDs, Lampen & Leuchten, aber auch Hausrat, Bücher und Kleinmöbel angeboten. Das Sortiment ändert sich ständig, jeder Tag ist wie eine Entdeckungsreise. STILBRUCH bittet darum, in den Läden den nötigen Abstand zu einander einzuhalten, die Markierungen im Kassenbereich zu beachten, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, die Hygieneempfehlungen wie Niesetikette etc. einzuhalten und den Anweisungen des Personals zu folgen. Es wird nur eine begrenzte Anzahl von Kunden gleichzeitig ins Geschäft gelassen.

Reisen stornieren

(dh 04-2020) Kunden können eine Pauschalreise kostenfrei stornieren, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt als deutliches Indiz und bedeutet: Reisende können kurz bevorstehende Pauschalreisen ins Ausland nun grundsätzlich unter Berufung auf außergewöhnliche Umstände kostenlos stornieren. Sollte dem Reiseveranstalter die Reisewarnung als Begründung trotzdem nicht ausreichen, gibt es genügend weitere Argumente. Rundreisen etwa sind wegen der Abriegelung ganzer Städte oft gar nicht wie geplant durchführbar, wesentliche Sehenswürdigkeiten oder Routen vor Ort gesperrt. Viele Länder haben ihre Grenzen geschlossen, so dass Einreisen gar nicht mehr möglich sind. Dazu kommt die Ansteckungsgefahr. Diese Umstände können Reisende zum kostenlosen Rücktritt vom Reisevertrag berechtigen. Wer Reisepläne hat und Buchungen nun absagen oder umdisponieren möchte, sollte sich mit seinem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Den Reisepreis müssen Veranstalter erstatten und das spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Stornierung, Schadenersatz steht Touristen aber in der Regel nicht zu.

Sperrmüllabfuhr statt Recyclinghof

(RB 05-2020) Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) bietet weiterhin einen Abholservice für Sperrmüll an. Von der Bestellung bis zur Abholung dauert es in der Regel nur eine Woche und kann den Weg zum Recyclinghof ersparen. Zur Sicherheit von Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeitern ist eine Sperrmüllabfuhr nur bei vollständiger Erfüllung der folgenden Bedingungen möglich: So erfolgt die Auftragsannahme ausschließlich telefonisch unter 040/2576-2576. Der Sperrmüll muss auf dem privaten Grundstück in unbewohnten Räumen (Carport, Garage) oder Flächen (Garten, Hof, Terrasse) vor Regen geschützt bereitgestellt werden. Der Bereitstellungsort muss ohne persönlichen Kontakt zu den Kunden oder anderen Personen zugänglich sein.  Räume und Flächen müssen sich ebenerdig befinden, ausgenommen Keller- und Kellervorräume. Privaten Wohnraum und leerstehende Wohnungen betritt die SRH nicht. Die Sperrmüllabholung erfolgt ausschließlich kontaktlos. Die Bezahlung erfolgt über einen Gebührenbescheid. Die Menge für eine Abholung ist auf 20 Kubikmeter begrenzt.

Klimafolgen-Check vor Ort

(RB) Vom 24.02. bis zum 20.03. bieten die Hamburger Energielotsen im Auftrag der Behörde für Umwelt und Energie einen kostenfreien Klimafolgenanpassungs-Check an, eine kostenfreie Beratung vor Ort, die für Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Neubauvorhaben empfehlenswert ist. Dieses Angebot wird speziell für Gebäude angeboten, die sich im Bezirk Wandsbek in den Stadtteilen Volksdorf, Rahlstedt, Farmsen-Berne und Bramfeld befinden.  

Starkregenereignisse, sommerliche Hitze und Stürme können zu Schäden an Gebäuden und Beeinträchtigungen der Bewohner führen. Experten besuchen Sie bei Ihnen zu Hause bzw. im Betrieb, bewerten die möglichen Gefahren und informieren über Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz der Gebäude. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich: Tel. 040-35905-822 oder .

Energieberatung

Energieberatung

(RB 03-2020) Am 01.04.2020, 15 bis 19 Uhr, bietet Gut Karlshöhe, Hamburger Umweltzentrum, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg, eine Energieberatung – unabhängig, kompetent und kostenfrei, an. Die Energieexpert*innen der Verbraucherzentrale Hamburg beraten kostenfrei und unabhängig auf rund um energieeffizientes Bauen und Sanieren. Dazu gehören Fragen zu Dämmung, Heizung, Lüftung, energetischen Baustandards, dem Einsatz Erneuerbarer Energien sowie Förderprogramme von Bund und Land. Die Beratung wird zu 100% vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und in Kooperation mit den Hamburger Energielotsen angeboten. Leitung: Andreas Jatzkewitz (Energieberater); Kosten: keine; Anmeldung erforderlich. Weitere Infos unter: www.gut-karlshoehe.de

Stadtreinigungs-App verbessert

(RB 02-2020) Seit zwei Jahren kann man der Stadtreinigung Hamburg mit Hilfe der SRH-App und einem Foto sog. Schmutzecken oder wilde Müllablagerungen melden. Jetzt sorgt eine intelligente Bilderkennungssoftware bei der Stadtreinigung dafür, dass gemeldete Abfälle auf dem Foto automatisch erkannt, kategorisiert und der jeweiligen Betriebseinheit zugeordnet werden können. Mit einem Klick werden Verschmutzungsecken quasi im „Vorbeigehen“ fotografiert und mit den Geodaten zusammen verschickt. Die SRH beseitigt diese dann binnen drei Werktagen nach Eingang der Meldung. Der Kunde bekommt nach Erledigung eine Rückmeldung per Mail. Aktuell sind zehn Abfallkategorien hinterlegt, zwei weitere folgen noch in diesem Jahr. Dazu gehören u.a. Sperrmüll, Müllsäcke (gelb und normal), Papierkörbe (unterschieden in defekt, überfüllt und schmutzig) etc. Weitere Infos zur App: www.stadtreinigung.hamburg

#moinzukunft – Neue Bewerberrunde startet

(RB) Der #moinzukunft – Hamburger Klimafonds, der im September 2019 ins Leben gerufen wurde, unterstützt mit Mitteln der Umweltbehörde konkretes zivilgesellschaftliches Engagement, insbesondere kleinerer Projekte, damit diese nicht am Geld scheitern. 36 gemeinnützige Hamburger Initiativen, Vereine und Projektträger haben sich mit kreativen Ideen für mehr Klimaschutz im Alltag beworben. Rund 20 Projekte erhalten nun insgesamt 175.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte. Gefördert werden in der ersten Runde 20 Projekte mit einem breiten Spektrum von Themen: Klimabildung im Stadtteil, fleischarme Ernährung, Plastikvermeidung im Alltag, Mikro-Biogasanlagen zum Selberbauen, klimaneutrale Stadtteilfeste oder Luftsensoren an Schulen. Mit Jahresbeginn ist die zweite Bewerbungsrunde gestartet. 275.000 Euro stehen für 2020 zur Verfügung. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 20.000 Euro. Förderungen bis 5.000 Euro können in einem vereinfachten und beschleunigten Verfahren bewilligt werden. Mitmachen können gemeinnützige Initiatoren aus dem Non-Profit-Bereich, z.B. konfessionelle Gemeinden, Schul- oder Sportvereine, Kitas oder Träger aus dem Kultur-, Bildungs-, Jugendhilfe- und Sozial-Bereich.  Ab sofort können Förderanträge bei der Hamburger Klimaschutzstiftung eingereicht werden:

Vorsicht aufdringliche Handwerker

(RB12.2019) Seit einiger Zeit klingeln unseriöse Handwerker an Türen von Einzelhäusern. Sie hätten gesehen, dass das Dach undicht wäre. Sie bieten an, das Dach sofort zu reparieren, ohne Kostenvoranschlag. Später schreiben sie dann völlig überhöhte Rechnungen und das Dach ist schadhaft. Diese Gruppe von Handwerkern benutzt verschiedene Firmennamen und bietet die unterschiedlichsten Handwerker- und Gartenarbeiten in ganz Hamburg an. Solche ungebetenen Angebote sollten auf keinen Fall angenommen werden. Seriöse Firmen stehen nicht einfach vor der Tür.

Netflix-Account teilen?

(RB 09-2019) Nach den Netflix-AGBs ist es erlaubt, sich den Netflix-Account mit dem Kontoinhaber zu teilen, wenn dieser mit im selben Haushalt lebt. Den Account und somit auch den Preis mit Verwandten und Freunden zu teilen, die außerhalb dieses Hauses leben, ist rechtlich gesehen untersagt! Werden diese AGBs missachtet, ist Netflix dazu berechtigt das Konto sperren zu lassen. www.mingers-kreuzer.de

Was macht Plastik mit unserem Körper?

Lesertipp: Das Jenke-Experiment: „Das Plastik in mir: Wie der Müll uns krank macht"
https://www.rtl.de/cms/das-jenke-experiment-wie-wirkt-sich-plastik-auf-unsere-gesundheit-aus-4404885.html

 

Defibrillatoren (AED) - Sicherheitswarnung

(RB 08-2019) Defibrillatoren werden zur Notfallbehandlung von Herzproblemen eingesetzt. Diese Geräte werden häufig im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt. Nun warnt die Gesundheitsbehörde vor der Nutzung von Defibrillatoren eines niederländischen Herstellers, denn das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration hat auf Sicherheitsrisiken durch Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modell FA1 und HR1 (niederländischer Hersteller: Defiteq International B. V. bzw. GGT Holding B.V.) aufmerksam gemacht. Es wird allen Betreibern dringend geraten, die Defibrillatoren auszutauschen und nicht mehr für die Anwendung bereitzustellen.  Der niederländische Hersteller Defiteq International B. V. bringt Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modell FA1 und HR1 seit Juli 2016 ohne gültiges CE-Zeichen unrechtmäßig auf dem EU-Markt in Verkehr, deren Funktionalität und Sicherheit bei der Nutzung nicht gewährleistet ist. Allen Betreibern wird dringend geraten, die Automatisierten Externen Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modell FA1 und HR1 auszutauschen und nicht mehr für die Anwendung bereitzustellen. Seitens der niederländischen Überwachungsbehörde wurde dem Hersteller ein Rückruf der betroffenen Modelle angeordnet.  Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unter .

 

 

Summende Untermieter

Summende Untermieter

(RB 07-2019) Wespen als wildlebende Tiere stehen unter Naturschutz und es ist verboten, sie ohne triftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten (§ 39 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Einige Wespenarten sind – wie auch Wildbienen und Hornissen – sind zudem noch besonders geschützt. An sich sind diese Insekten harmlos und stechen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Doch was tun, wenn die Tiere ihr Nest in der Fassade oder unter dem Dach des eigenen Hauses gebaut haben? Für Kinder und Allergiker kann das unter Umständen lebensbedrohlich sein. Weiter...

Brandgefahr durch Lithium-Batterien

 Brandgefahr durch Lithium-Batterien

(RB) Durch unsachgemäß entsorgte Lithium-Batterien kommt es schätzungsweise wöchentlich in Recycling-Unternehmen zu Bränden. Immer mehr Lithium-Batterien landen unkontrolliert im Restmüll, sowie im Elektro- und Metallschrott, denn Akkus werden häufig von den Verbrauchern nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vom übrigen Müll getrennt. In vielen Wertstoffhöfen wird zudem der Schrott bei der Anlieferung nicht sorgfältig kontrolliert. Ein weiteres Problem ist die Bauart vieler Elektrogeräte mit eingekapselten Batterien, die oft nur vom Fachmann ausgebaut werden können. Schon einfache mechanische Beschädigungen am Schutzmantel der LI-Batterie durch Fallenlassen oder Verbiegen können zum Kurzschluss des Akkus führen. Durch Selbstzündung entstehen Metallbrände mit Temperaturen von 1.000 °C bis 2.000 °C. Für den Transport und die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien gelten umfangreiche Vorschriften und Sicherungsmaßnahmen. Sind aber die LI-Batterien unerkannt im Müll und kommen so zum Recyclingunternehmen, laufen diese Regelungen ins Leere. DEKRA Experten fordern deshalb Maßnahmen, die schon zu Beginn der Entsorgungskette greifen: vor allem verstärkte Aufklärung der Verbraucher sowie wirksamere Kontrollen bei den Annahmestellen und Wertstoffhöfen. DEKRA

 

Ein Bienenhotel bauen.

Ein Bienenhotel bauen.

(RB 07-2019) Werde aktiv, um für Wildbienen und andere Insekten eine Nisthilfe zu schaffen. Alles was man für den Bau eines Bienenhotels aus Holz braucht sind ein paar Werkzeuge und Materialien aus dem Garten oder einer Gärtnerei. Denn viele Wildbienen nisten gerne in löchrigen Hölzern. Man benötigt ein Stück abgelagertes, entrindetes Hartholz (zum Beispiel aus Esche, Buche, Hainbuche oder Eiche), eine Bohrmaschine mit verschieden großen Bohrköpfen und Schmirgelpapier.

Und so geht's:  Mit der Bohrmaschine verschieden große Löcher zwischen 2 und 9 Millimeter Breite in das Holz bohren. Die Löcher müssen möglichst tief sein. Aber nicht das Holz komplett durchbohren. Das Schmirgelpapier, um einen Stift wickeln und damit innen in die Löcher stechen. Damit wird verhindert, dass abstehenden Holzfasern die Bienen verletzen. Da Bienen mögen gerne sonnige und regengeschützte Plätze. Das Hotel sollte so aufgestellt werden, dass es auch bei Wind nicht hin und her wackelt, z.B. an der Hauswand. Aber auch mit der richtigen Bepflanzung auf dem Balkon oder dem Fensterbrett kann mit den Bienen helfen. Das sieht schön bunt aus und die Bienen fliegen drauf. Doch Bienen mögen nicht alle Blumen, sondern auch Kräuter. Bienenfreundliche Planzen sind z.B. Vanilleblume, Männertreu, Steinkraut, Büschelschön, italienische Weinrebe und Kapuzinerkresse. Bienenfreundliche Küchenkräuter sind Minze, Lavendel, Zitronenmelisse, Thymian, Basilikum und Küchesalbei.

Foto: Willi Eckloff, Photonix

Können wir Regen riechen?

Können wir Regen riechen?

(RB) Die Antwort lautet: manchmal. Regentropfen bestehen aus Wasser. Sie selbst sind also geruchlos. Die Erde, auf die sie treffen, ist jedoch voll von natürlichen Düften. Sickern die Regentropfen in die Erde, verdrängen sie die Luft, die sich im Boden befindet. Dadurch steigen Luftbläschen auf, die dabei sehr kleine Teile, sog. Partikel, des Bodens einschließen. Gelangen die Bläschen mit den duftenden Partikeln an die Oberfläche des Bodens, zerplatzen sie durch den Regen in der Luft. Dadurch verteilen sich die Gerüche in der Umgebung. Weht dabei der Wind in unsere Richtung, können wir den Regen riechen. Wie intensiv der Regen duftet, hängt vor allem vom Boden ab erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline. Denn die Luftbläschen können am besten entstehen, wenn der Boden viele Hohlräume besitzt. Ist er dazu noch trocken, lösen sich die Partikel, die die Gerüche tragen, besonders gut. Deswegen können wir den Regen meist im Sommer riechen, wenn es zuvor für längere Zeit sehr trocken war. Da sich der Geruch des Regens nach dem Geruch des Bodens richtet, riecht er im Wald, am Strand oder in der Stadt unterschiedlich.  Foto: WetterOnline

Neues Hamburgisches Fischerei- und Angelgesetz

(RB) Am 11.06.2019 tritt das neue Hamburgisches Fischerei- und Angelgesetz  in Kraft.

Zwei ganz wesentliche Neuregelungen:

Ab sofort müssen alle Anglerinnen und Angler – auch aus anderen Bundesländern – die Hamburger Fischereiabgabe entrichten. Dies kann bei den neu geschaffenen privaten Ausgabestellen geschehen. Eine aktuelle Liste aller Ausgabestellen findet man unter: www.hamburg.de/bwvi/jagd/

In Hamburg gilt zudem ab dem 11.06. das sogenannte Entnahmefenster. Zusätzlich zu den zu kleinen, noch nicht geschlechtsreifen Fischen, müssen große, für den Fischbestand besonders bedeutsame Fische, schonend wieder zurück in die Gewässer zurückgesetzt werden.

Eine Zusammenfassung aller weiteren wesentlichen Änderungen finden Sie hier:  www.hamburg.de/bwvi/jagd/

 

Glastrennung lohnt sich

Glastrennung lohnt sich

(RB 06-2019) Eine saubere Trennung von Flaschen und Gläsern nach Farben am Altglascontainer ist wichtig, denn je sorgfältiger sortiert wird, desto mehr Altglas kann für die Produktion von neuen Glasverpackungen eingesetzt werden. Das spart Ressourcen und Energie. Glas ist zu 100 Prozent beliebig oft recycelbar. Damit Glasverpackungen bestmöglich recycelt werden können, ist die Trennung nach Farben am Altglascontainer besonders wichtig. Aber was tun, wenn man blaues oder rosa Glas entsorgen möchte. Jede Glasverpackung, die nicht eindeutig zu Weiß- oder Braunglas zugeordnet werden kann, sollte im Container für Grünglas entsorgt werden. Dieses verträgt am ehesten Fehlfarben, ohne dass die Farbe bei der Herstellung neuer Glasverpackungen beeinflusst wird. Bei vielen besteht der Verdacht, dass nach dem Trennen alles wieder zusammen geschüttet wird. Die Initiative der Glasrecycler im Aktionsforum Glasverpackung klärt auf, dass sich in den LKW, die das Altglas abholen, drei Kammern für die gängigen Farben Grün, Braun und Weiß befinden. Die Farben werden nicht wieder zusammengeschüttet. Je sauberer das Recyclingglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Altglas sortieren lohnt sich also.

Foto: Aktionsforum Glasverpackung

Hamburger Hygienesiegel

(RB 04-2019) Eine neue Internetseite der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Übersicht aller Gastronomie-Betriebe mit Hygienesiegel in ihrem Bezirk. Seit Mai 2018 können Hamburger Gastronomie-Betriebe am Hamburger Hygienesiegel teilnehmen. 209 Gastronomiebetriebe haben sich für das Hamburger Hygienesiegel angemeldet, 79-mal wurde das Siegel bereits vergeben. Teilnehmen können alle gastronomischen Betriebe in Hamburg, in denen die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt in den Räumlichkeiten speisen. Zusätzlich können sich auch Catering-Betriebe anmelden, die für andere Speisen und Getränke bereitstellen. Die notwendige Prüfung des Betriebes findet vor Ort im Rahmen der amtlichen regelmäßigen Lebensmittelkontrollen statt. Besonderes Augenmerk wird auf die Hygiene vor Ort gelegt, aber auch das Befolgen und die Einhaltung anderer rechtlicher Bestimmungen werden überprüft. Die Teilnahme am Hamburger Hygienesiegel ist für Gastronomiebetriebe freiwillig und gebührenfrei. Nach zwei oder drei Jahren (je nach Resonanz des Projektes) ist eine Evaluation vorgesehen. Dann sollen sich in einem weiteren Schritt beispielsweise auch sogenannte Marktbeschicker, wie etwa mobile Imbisswagen oder Cateringbetriebe, am Hamburger Hygienesiegel beteiligen können.

Das Siegel zeigt Kundinnen und Kunden wie es um die gute Hygiene und Einhaltung der rechtlichen Vorgaben im jeweiligen Betrieb steht.

Die Liste der veröffentlichten Betriebe und alle weitere Informationen zum Thema sowie das Siegel zur Ansicht stehen unter www.hamburg.de/hygienesiegel-abfrage bereit.

Achtung Trickdiebe

(RB) Die Polizei informiert aus gegebenem Anlass zum Thema Taschendiebstahl und gibt Tipps zur Prävention. Taschendiebe nutzen Menschenansammlungen, etwa Konzerte, Flohmärkte, Sportveranstaltungen, aber auch in Bus und Bahn, auf Rolltreppen und im Supermarkt. Ganz aktuell werden wieder vermehrt Taschendiebe und Trickbetrüger rund ums Rahlstedtcenter gesichtet. Gerade ältere oder behinderte Menschen sind bevorzugte Opfer. Weiter...

Die Polizei warnt...

(RB) Warnungen der Polizei sind hier zu finden. Ob brandaktuell oder immer wieder aktuell, hier finden Sie alles zum Thema "Die Polizei warnt..". Weiter...

Tipps vom Verbraucher- und Gesundheitschhutz

(RB) Unter dieser Rubrik finden Sie hilfreiche Tipps und Warnungen vom Verbraucher -und Gesundheitsschutz. Die Themen reichen von Meldungen über Moggelpackungen, Tipps im richtigen Umgang mit Socialmedia Diensten bis hin zu Warnungen vor gesundheitsgefährdenden Stoffen. Weiter...

Tipps rund um die Müllentsorgung

(RB) Hier finden Sie Tipps und Tricks, wie Sie Müll richtig und nachhältig entsorgen. Die Stadtreinigung liefert inovative Idee zur Entsorgung. Ob neue Bio-Müll-Tüten, die Ensorgung alter Lichterketten oder Zimmerpflanzen, hier finden Sie Anregungen. Weiter...

Das ist Ihr Recht!

Tipps rund ums Thema Recht oder auch rechtliche Fallstricke können Sie hier nachlesen. Wir stellen Ihnen Meinungen und Ratgeber der Deustchen Anwaltshotline, von D.A.S. oder direkte Pressemitteitlungen von Anwälten zur Verfügung. Damit sind Sie auf der sicherern Seite. 

Warn- oder Sicherheithinweise

(RB) In dieser Spate können Sie rausgegebene Warn- oder Sicherheitshinweise lesen. Von Sicherheitslücken bei Funkautoschlüsseln bis hin zu Rückrufen oder Warnhinweisen auf defekte Produktionen. Hier finden Sie alle Meldungen. Weiter..

Service

(RB) Die neue Service-App der Stadt, der neue Mobilitätsrechner oder die Zusammenlegung der Ämter mit neuen Anlaufstellen. Das und vieles mehr zu Thema "Service" finden Sie hier. Weiter...

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