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23.05.2026 - 06:14

 
 

Anspruch auf Kita-Platz

(RB 08-22) In Hamburg hat jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Anspruch auf einen Platz in einer Kita für 5 Stunden inkl. Mittagessen – unabhängig von der Berufstätigkeit der Eltern. Dieser Anspruch kann auch bei einer Tagespflegeperson eingelöst werden. Hamburg bietet weiter... 

Kurzsichtigkeit bei Kindern

(RB 06-22) Worauf Eltern achten sollten und wie sie eine Sehschwäche erkennen

Wer kurzsichtig ist, sieht Gegenstände in der Ferne unscharf – im Gegensatz zu Gegenständen, die sehr nah sind. Für Kurzsichtigkeit, medizinisch als „Myopie“ bezeichnet, gibt es mehrere Ursachen. „Sowohl Vererbung als auch Verhaltensweisen spielen dabei eine Rolle“, weiter...

Sonnenschutz

(RB) Von der Initiative „Sonnenschutz? - Sonnenklar!“ wird auf die Verantwortung von Erwachsenen für Kinder aufmerksam gemacht. Die UV-Strahlung der Sonne kann zu Erkrankungen an Haut und Auge führen. Die schwerwiegendste Folge sind Hautkrebserkrankungen, deren Risiko mit zunehmender UV-Bestrahlungsstärke und längeren Aufenthalten im Freien zunimmt. Die Haut sammelt sozusagen die Strahlungsschäden und häuft sie im Laufe der Zeit an. Kleine Kinder und Säuglinge sind durch die Sonne besonders gefährdet. Ihre Haut ist viel dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen, und die natürlichen UV-Eigenschutzmechanismen sind vor allem während der ersten sechs Lebensjahre noch nicht vollständig entwickelt. Bis zum 18. Lebensjahr erhält der Körper durchschnittlich bereits 50 bis 75 % der Sonnenstrahlung, der man während des gesamten Lebens ausgesetzt ist. Da jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko einer späteren Hautkrebserkrankung erhöhen kann, muss ein Sonnenbrand unbedingt vermieden werden. Auch ein nur kurzer Aufenthalt in der Mittagsonne kann schon zu einem Sonnenbrand führen. Bei Sonnencremes ist nicht nur der notwendige Lichtschutzfaktor (LSF) wichtig, sondern auch die Menge. Dabei darf nicht gespart werden. Die volle Schutzfunktion wird nur bei einer „Applikationsmenge“ von 2 Milligramm pro Quadratzentimeter der Haut erreicht – entspricht drei gehäuften Esslöffeln und zwar pro Anwendung. Nachcremen ist erforderlich, ein wiederholtes Auftragen verlängert die Schutzwirkung aber nicht. Beim Eincremen sollten die Ohren, der Nacken, der Haaransatz, die Handrücken nicht vergessen werden. Wichtig sind auch gute Sonnenbrillen für Kinderaugen.

 

Minderjährige haften für einen Unfall

(D.A.S./RB) Minderjährige haften selbst für einen verursachten Schaden, wenn sie die erforderliche Reife und Einsicht haben, um ihr Handeln als falsch zu erkennen. Ein Elfjähriger, der per Fahrrad den Sturz einer anderen Radfahrerin verursacht hat, muss daher für deren Schmerzensgeld aufkommen. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm ( Az. 9 U 238/15). Der Junge war mit dem Fahrrad auf einem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Die verletzte Radfahrerin klagte auf 25.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadenersatz in etwa gleicher Höhe.

Minderjährige können vom vollendeten siebten Lebensjahr an durchaus allein für einen Schaden haften, den sie verursacht haben. Die Eltern haften nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ein normal entwickelter Elfjähriger muss beim Radfahren in der Regel nicht mehr unter ständiger Aufsicht stehen. Verursacht er dann einen Unfall, haften nicht seine Eltern, sondern er selbst. Und aus einem zivilrechtlichen Urteil, das einen entsprechenden Anspruch festschreibt, kann der Gesetzgeber noch 30 Jahre lang vollstrecken.

Keine Kordelstopper an Kinderkleidung!

(Unfallkasse Nord/RB) Kordelstopper, Schals, Schlüsselbänder, aber auch Fahrradhelme können beim Spielen gefährlich werden. Immer wieder verunglücken Kinder schwer oder sogar tödlich, weil sie damit an einem Spielgerät hängen bleiben. Kinderkleidung sollte komplett frei sein von Kordelstoppern – auch an Ärmeln, Hosenbeinen und Säumen! Zwar haben sich die Hersteller von Kinderkleidung bis Größe 146 verpflichtet, keine Stopper mehr im Halsbereich anzubringen, auf Flohmärkten und im Secondhand-Handel ist aber immer noch gebrauchte Kinderkleidung mit Kordelstoppern im Umlauf. Stecken Sie die Schal-Enden beim Spielen in die Jacke Ihres Kindes. Lose flatternde Schals und herabbaumelnde Schnüre sind auch in Bus und Bahn gefährlich, wenn die Tür sich schließt. Bei Schuhen sind Klettverschlüsse die bessere Alternative zu Schnürsenkeln. Der Schlüssel gehört beim Spielen in die Jackentasche, nicht an ein Schlüsselband um den Hals. Beim Toben auf dem Spielplatz müssen Fahrradhelme abgenommen werden. Gern führen kleine Kinder einen Spielkameraden als „Hund“ oder „Pferd“ an einer Leine um den Hals herum. Gefährlich wird es, mit der Leine auf ein Spielgerät zu klettern. Riemen, Seile und Leinen müssen also auf dem Boden bleiben.

Unterschätzte Kariesquellen

(RB) In den ersten zweieinhalb Jahren nach unserer Geburt entwickelt sich die Mundflora, die Hunderte von Bakterienarten beherbergt und im gesunden Zustand eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger erfüllt. Kariesauslösende Bakterien befinden sich dort zunächst nicht. Erst über andere Menschen, meist Eltern oder Großeltern, gelangen sie in die Mundhöhle des Kindes. Je später Babys in Kontakt mit den Erregern kommen, desto bessere Abwehr entwickeln sie gegen diese. Werdende Mütter und Väter sollten daher nicht nur zu ihrem eigenen Schutz, sondern auch zu dem des Kindes besonders intensiv auf ihre Mundhygiene achten. Durch professionelle Zahnreinigung lässt sich schädlicher Belag auch in schwer zugänglichen Bereichen wirksam entfernen. Bei Vorsorgeterminen erkennt der Zahnarzt defekte Füllungen oder eventuelle bakterielle Erkrankungen, zu denen neben Karies auch Parodontitis zählt. Eine entsprechende Behandlung sollte bei beiden Elternteilen unbedingt vor der Geburt abgeschlossen sein. Für Schwangere empfehlen Experten zwei Kontrolltermine, einen zu Beginn und einen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft.
Zudem tummeln sich Karieserreger im Speichel. Und schnell gelangt dieser vom Mund der Eltern in den des Kindes: Viele säubern den heruntergefallenen Schnuller im eigenen Mund oder probieren den Brei vom Löffel des Babys. Besser ein bis zwei Ersatzschnuller mitnehmen und die Babynahrung mit einem Extralöffel vorkosten. Die Temperatur des Fläschchens lässt sich gut am Handrücken testen. Wer dann noch auf zahngesunde Lebensmittel und Getränke sowie regelmäßige Besuche beim Zahnarzt achtet, schafft eine gute Grundlage für kariesfreie Kinderzähne.

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