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13.11.2019 - 14:07

 
 

Das Baby warm und sicher tragen

Das Baby warm und sicher tragen

(djd/dh) Säuglinge sind Traglinge. Die meisten Babys lieben es, ganz eng bei Mama oder Papa zu sein. Das Tragen vor dem Bauch oder auf dem Rücken wirkt auf sie beruhigend. Die intensive Nähe schenkt ihnen Geborgenheit und Sicherheit, unterstützt ihre körperliche sowie kognitive Entwicklung und fördert die Eltern-Kind-Bindung. Aber auch der praktische Nutzen ist nicht von der Hand zu weisen: Öffentliche Verkehrsmittel, Treppen, unebene Wald- oder Feldwege und dicht gedrängte Menschenmengen sind keine schwer überwindbaren Hindernisse mehr wie etwa mit einem sperrigen Kinderwagen.
Außerdem hat man jederzeit beide Hände frei, man kann arbeiten, aufräumen, essen oder lesen und hat seinen kleinen Schatz doch immer bei sich. Ein Problem stellt sich allerdings oft, wenn es mit der Babytrage hinaus vor die Tür gehen soll, nämlich das Problem mit der passenden Bekleidung. Hier empfehlen sich hochwertige und multifunktionale Outdoor-Jacken, etwa im „3-in-1“-Prinzip: Das beinhaltet eine Jacke, einen Schwangerschaftseinsatz und einen Babytrageeinsatz - eine Jacke, drei Möglichkeiten. So kann das gute Stück bereits vor der Geburt angezogen werden, es wächst quasi mit dem Bauch mit. Und auch viele Jahre danach sind derartige Jacken ideal für alle Outdoor-Aktivitäten geeignet. Foto: djd/mamalila

Sonnenschutz

(RB) Von der Initiative „Sonnenschutz? - Sonnenklar!“ wird auf die Verantwortung von Erwachsenen für Kinder aufmerksam gemacht. Die UV-Strahlung der Sonne kann zu Erkrankungen an Haut und Auge führen. Die schwerwiegendste Folge sind Hautkrebserkrankungen, deren Risiko mit zunehmender UV-Bestrahlungsstärke und längeren Aufenthalten im Freien zunimmt. Die Haut sammelt sozusagen die Strahlungsschäden und häuft sie im Laufe der Zeit an. Kleine Kinder und Säuglinge sind durch die Sonne besonders gefährdet. Ihre Haut ist viel dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen, und die natürlichen UV-Eigenschutzmechanismen sind vor allem während der ersten sechs Lebensjahre noch nicht vollständig entwickelt. Bis zum 18. Lebensjahr erhält der Körper durchschnittlich bereits 50 bis 75 % der Sonnenstrahlung, der man während des gesamten Lebens ausgesetzt ist. Da jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko einer späteren Hautkrebserkrankung erhöhen kann, muss ein Sonnenbrand unbedingt vermieden werden. Auch ein nur kurzer Aufenthalt in der Mittagsonne kann schon zu einem Sonnenbrand führen. Bei Sonnencremes ist nicht nur der notwendige Lichtschutzfaktor (LSF) wichtig, sondern auch die Menge. Dabei darf nicht gespart werden. Die volle Schutzfunktion wird nur bei einer „Applikationsmenge“ von 2 Milligramm pro Quadratzentimeter der Haut erreicht – entspricht drei gehäuften Esslöffeln und zwar pro Anwendung. Nachcremen ist erforderlich, ein wiederholtes Auftragen verlängert die Schutzwirkung aber nicht. Beim Eincremen sollten die Ohren, der Nacken, der Haaransatz, die Handrücken nicht vergessen werden. Wichtig sind auch gute Sonnenbrillen für Kinderaugen.

 

Mützen für Babys, die leichter sind als ein Paket Mehl

Mützen für Babys, die leichter sind als ein Paket Mehl

(RB) Mitglieder des Freizeitvereins Kreaktiv e. V. spendeten selbstgestrickte Kleidung an die Frühchenstation des Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Wenn der Nachwuchs deutlich früher als erwartet zur Welt kommt, dann kommt dies für Eltern meist überraschend. Um diesen Eiligen ein warmes und weiches Willkommen zu ermöglichen, haben sich rund zehn Mitglieder des Freizeitvereins Kreaktiv e. V. zur „Frühchen-Gruppe“ zusammengeschlossen, um Kinderkleidung in Kleinstformat herzustellen. Frühgeborenes wiegen unter 1.500 Gramm. In regelmäßigen Abständen werden diese liebevoll hergestellten Strampler, Mützchen, Jäckchen und mehr an  die Früh- und Neugeborenen-Station des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift, die sich im Perinatalzentrum Level 1 direkt über der Geburtenstation des Marienkrankenhauses in der Hamburger Innenstadt befindet, überreicht. Weitere Information auf www.kreaktiv-hamburg.de

Zahnpflege in der Kita – Verbreiten sich Krankheitserreger über Zahnbürsten?

(RB) Professor Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke beantwortet die Frage, ob sich bei der Zahnpflege in der Kita über die Zahnbürsten Krankheitserreger verbreiten können.
Krankheitserreger, wie Bakterien und Pilze, werden in der Regel abgewehrt, dadurch das die Mundhöhle schon durch die Nahrungsaufnahme auf die verschiedensten Mikroorganismen aus der Umwelt „vorbereitet“ ist. Außerdem sind nach einem Tag Trocknung bei Raumtemperatur kaum noch Keime auf der Zahnbürste nachweisbar. Viel wahrscheinlicher als die Krankheitsübertragung über die Zahnbürste ist jedoch eine Übertragung durch Spielzeug, Körperkontakt, Speichel oder Nasensekret. Um trotzdem auszuschließen, dass sich Keime über Zahnbürsten verbreiten, können Kinder und Erzieher ein paar einfache Regeln befolgen: Weiter...

Vorsicht bei gebrauchten Auto-Kindersitzen!

(DEKRA/RB) Für Kinder ist das Auto nach wie vor das gefährlichste Verkehrsmittel. Generell vorgeschrieben sind zu Alter, Größe und Gewicht passende Rückhaltesysteme für Kinder, die bis zwölf Jahre alt und kleiner als 150 Zentimeter sind. Wer ein Kind ungesichert im Kraftfahrzeug mitnimmt, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und mit einem Punkt in Flensburg rechnen. Das gilt besonders auch für Kurzstrecken. Die Sachverständigen von DEKRA warnen: Verwenden Sie keine gebrauchten Kindersitze unbekannter Herkunft! Ein Kindersitz aus einem Unfallwagen kann äußerlich noch einwandfrei aussehen, aber innen gefährliche Brüche oder Risse aufweisen. Der Kunststoff älterer Sitze kann zudem spröde sein, so dass er bei einem Unfall leichter aufbrechen kann. Weiter...

Kindergeld auch nach dem Abitur

(RB) Oft sind die Eltern von Abiturienten verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt? Dazu die Familienkasse Nord: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nicht erforderlich, wenn zum Beispiel der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung, Studium) innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung beginnt. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet und die entsprechende Bewerbung für den Ausbildungs- oder Studiengang nachweisen kann. Kann sich das Kind noch nicht bewerben, z.B. weil das Bewerbungsverfahren an der Hochschule noch nicht eröffnet ist, genügt zunächst eine schriftliche Erklärung des Kindes, sich so bald wie möglich bewerben zu wollen. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Guntram Bombor, Leiter der Familienkasse Nord, erklärt, dass das frühzeitige Einsenden der Nachweise allen Beteiligten hilft, damit Zahlungsunterbrechungen weitestgehend vermieden werden. Die dafür vorgesehenen Formulare (z.B. Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) stehen unter www.familienkasse.de bereit. Für alle drei norddeutschen Bundesländer gilt die zentrale Postanschrift „Familienkasse Nord, 20069 Hamburg". Die Familienkasse ist von Mo.-Fr. von 8-18 Uhr (gebührenfrei) erreichbar unter Tel. 0800 4 5555 30.

Flexible Kinderbetreuung auf betreuten Spielplätzen

Flexible Kinderbetreuung auf betreuten Spielplätzen

(RB) Erfolgreich seit über 65 Jahren bietet der Verein Aktion Kinderparadies e.V. auf 20 Spielplätzen in Hamburg ein flexibles und offenes Betreuungskonzept für alle Familien mit Kindern von 1-6 Jahren, die noch keinen Krippenplatz wünschen, sondern eine individuelle Betreuung. Die naturnahen Spielplätze mit tollen Spielgeräten und viel Platz zum Toben bieten vielfältige Bildungsgelegenheiten sowie anregende Sinnes- und Bewegungsräume. Alle betreuten Spielplätze haben ein geheiztes Spielhaus mit ausgesuchten Spielsachen, pädagogische Betreuerinnen begleiten die Kinder. Das Spielhaus dient nicht nur als Rückzugsort bei anhaltender Kälte und Dauerregen, sondern wird auch als gemütlicher Treffpunkt zum gemeinsamen Frühstücken, Singen und Spielen genutzt. Dabei ist die Betreuung flexibel, egal ob das Kind täglich oder mehrmals in der Woche kommt - auch in den Ferien und zu jeder Jahreszeit. Betreuter Spielplatz in der Region ist der Spielplatz Arnswalder Straße, 22147 Hamburg, Tel. 648 04 45. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 Uhr. Mehr Infos unter www.aktion-kinderparadies.de. Betreuerinnen werden derzeit übrigens nicht gesucht. (Foto: Aktion Kinderparadies)

Spielzeug mit App auf Schadstoffe testen

(BUND/RB) Beim Kauf von Freizeitartikeln für draußen, wie Bällen, Inlineskates, Rollern, Skateboards, Schaufeln oder Eimern für den Sandkasten sollten Eltern aufpassen. Insbesondere in Plastikprodukten aus Fernost können sich so genannte Weichmacher oder Chemikalien wie Bisphenol A verstecken, die sich während des Gebrauchs herauslösen und dann in den Hormonhaushalt von Heranwachsenden eingreifen und zu späteren gesundheitlichen Schäden führen können. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, diese vorab mit einer von den Umweltschützern selbst entwickelten Smartphone-App zu testen. Mit der kostenlosen „ToxFox-App“ können Verbraucher die Barcodes von Spielzeug oder Deko-Artikeln scannen. Ist das jeweilige Produkt in der Datenbank eingetragen, werden enthaltene Schadstoffe angezeigt. Ist das Produkt noch nicht erfasst, können die App-Nutzer sich mit einem Klick direkt an den Hersteller wenden und dort Auskünfte über mögliche Schadstoffe in den Produkten erfragen. Spätestens nach 45 Tagen muss der Nutzer eine entsprechende Antwort erhalten.

Kinder zu arglos mit Fremden

(RB) In einem sozialen Experiment sowohl in Amerika als auch in Deutschland hat die Sicher-Stark-Organisation gezeigt, wie leicht Kinder für sie völlig Fremde in ihr Haus lassen würden - auch wenn Mama und Papa nicht da sind. In dem Experiment wurde mit versteckter Kamera mit Einverständnis der Eltern getestet, ob Kinder zu Hause die Wohnungstür öffnen, wenn ein Fremder klingelt oder ob Kinder auf einem Spielplatz mit einem Fremden einfach mitgehen. „Hallo, ich bin ein Freund deiner Mama und deines Papas. Sind sie zuhause?", fragt der Fremde die Kinder an der Tür. Einige Kinder verneinen. „Darf ich dann drinnen auf sie warten?" Das schockierende Ergebnis: Ohne viel Aufsehen ließen alle getesteten Kinder den Fremden herein. Dabei hatten viele der Eltern ihren Kindern regelmäßig erklärt, vorsichtig vor Fremden zu sein. Auch auf dem Spielplatz verlief das soziale Experiment fatal. Alle Kinder gingen mit dem Fremden mit. Daher sollten Eltern das Thema unbedingt mit ihrem Nachwuchs besprechen! Beispiel-Videos des Experiments und Tipps, wie Eltern ihre Kinder schützen können, gibt es unter www.sicher-stark-team.de.

Minderjährige haften für einen Unfall

(D.A.S./RB) Minderjährige haften selbst für einen verursachten Schaden, wenn sie die erforderliche Reife und Einsicht haben, um ihr Handeln als falsch zu erkennen. Ein Elfjähriger, der per Fahrrad den Sturz einer anderen Radfahrerin verursacht hat, muss daher für deren Schmerzensgeld aufkommen. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm ( Az. 9 U 238/15). Der Junge war mit dem Fahrrad auf einem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Die verletzte Radfahrerin klagte auf 25.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadenersatz in etwa gleicher Höhe.

Minderjährige können vom vollendeten siebten Lebensjahr an durchaus allein für einen Schaden haften, den sie verursacht haben. Die Eltern haften nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ein normal entwickelter Elfjähriger muss beim Radfahren in der Regel nicht mehr unter ständiger Aufsicht stehen. Verursacht er dann einen Unfall, haften nicht seine Eltern, sondern er selbst. Und aus einem zivilrechtlichen Urteil, das einen entsprechenden Anspruch festschreibt, kann der Gesetzgeber noch 30 Jahre lang vollstrecken.

Keine Kordelstopper an Kinderkleidung!

(Unfallkasse Nord/RB) Kordelstopper, Schals, Schlüsselbänder, aber auch Fahrradhelme können beim Spielen gefährlich werden. Immer wieder verunglücken Kinder schwer oder sogar tödlich, weil sie damit an einem Spielgerät hängen bleiben. Kinderkleidung sollte komplett frei sein von Kordelstoppern – auch an Ärmeln, Hosenbeinen und Säumen! Zwar haben sich die Hersteller von Kinderkleidung bis Größe 146 verpflichtet, keine Stopper mehr im Halsbereich anzubringen, auf Flohmärkten und im Secondhand-Handel ist aber immer noch gebrauchte Kinderkleidung mit Kordelstoppern im Umlauf. Stecken Sie die Schal-Enden beim Spielen in die Jacke Ihres Kindes. Lose flatternde Schals und herabbaumelnde Schnüre sind auch in Bus und Bahn gefährlich, wenn die Tür sich schließt. Bei Schuhen sind Klettverschlüsse die bessere Alternative zu Schnürsenkeln. Der Schlüssel gehört beim Spielen in die Jackentasche, nicht an ein Schlüsselband um den Hals. Beim Toben auf dem Spielplatz müssen Fahrradhelme abgenommen werden. Gern führen kleine Kinder einen Spielkameraden als „Hund“ oder „Pferd“ an einer Leine um den Hals herum. Gefährlich wird es, mit der Leine auf ein Spielgerät zu klettern. Riemen, Seile und Leinen müssen also auf dem Boden bleiben.

Schlafwandeln bei Kindern

(dgk/RB) Schlafwandeln im Kindesalter ist keine Seltenheit. Obwohl sie sich im Schlafzustand befinden, tun Schlafwandler durchaus logische Dinge, etwa sich des Nachts am Kühlschrank bedienen oder sich anziehen und die Wohnung verlassen. Am nächsten Morgen erinnern sie sich an nichts. Das Phänomen taucht bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren häufig zum ersten Mal auf, meist ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen. In der Pubertät verschwindet es dann oft wieder. Rat beim Kinderarzt ist erst nötig, wenn das Ereignis über einen längeren Zeitraum oder fast jede Nacht auftritt. Die Gründe sind noch nicht abschließend geklärt. Oft tritt es familiär gehäuft auf, die genetische Veranlagung spielt also eine Rolle. Die Neigung dazu kann durch fiebrige Erkrankungen, psychischen Stress oder Lärm und Schlafmangel verstärkt werden. Wenn Ihr Kind schlafwandelt, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, denn Schlafwandler bewegen sich meist geradeaus, selbst dann, wenn ihr Weg zu Ende ist (Absturzgefahr), oder essen bei Nachtmahlzeiten die Verpackung mit. Daher sollte man den Betroffenen so behutsam steuern, dass er wieder allein ins Bett findet. Achten Sie darauf, dass alle Fenster, Wohnungs- und Balkontüren gut verschlossen sind. Nützlich kann auch ein kleines Glöckchen an der Kinderzimmertür sein, das Sie in der Nacht darauf aufmerksam macht, wenn Ihr Kind „auf Wanderschaft“ geht.

Kinder als Beifahrer auf Fahrrad oder Motorrad

(D.A.S./RB) Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr dürfen in einem geeigneten Kindersitz der Norm DIN EN 14344 mit einem Gurt angeschnallt und mit Fahrradhelm auf dem Fahrrad mitfahren. Kindersitze vor dem Lenker sind nur für Kinder bis 15 Kilo zugelassen. Große Geschwister dürfen die Kleinen übrigens nur dann auf dem Fahrrad mitnehmen, wenn sie selber bereits 16 Jahre alt sind. Fahrrad-Anhänger gelten auch nur für Kinder bis sieben Jahre in speziellen Sicherheitssitzen und müssen mit eigenen Front- und Rückleuchten ausgestattet sein.
Doch ab wann dürfen Kinder mit auf ein Motorrad? Ein gesetzliches Mindestalter gibt es nicht. Laut Straßenverkehrszulassungsordnung (§ 35a Abs. 9 StVZO) müssen Krafträder mit einem Beifahrersitz und Fußstützen für den Beifahrer ausgestattet sein, damit eine zweite Person mitfahren darf. Für Kinder unter sieben Jahren ist ein besonderer Sitz sowie ein Schutz der Füße vor den Speichen der Räder Vorschrift. Das heißt: Kinder haben auf dem Tank oder auf dem Schoß des Fahrers nichts zu suchen! Und selbst, wenn der Nachwuchs schon älter als sieben Jahre alt ist: Sind die Beine noch zu kurz, um die Fußrasten für den Beifahrer zu erreichen, muss er zu Hause bleiben – denn für den Kindersitz ist er zu alt! Zudem sollten Kinder als Beifahrer auf einem Motorrad auch in einem Alter sein, in dem sie wissen, wie sie sich beispielsweise in der Kurve mit Schräglage verhalten sollten. Für kleine Biker gibt es im Handel spezielle Kinderhelme. Übrigens: Auch für die Mitfahrt in einem Beiwagen gilt die Helmpflicht.

Unterschätzte Kariesquellen

(RB) In den ersten zweieinhalb Jahren nach unserer Geburt entwickelt sich die Mundflora, die Hunderte von Bakterienarten beherbergt und im gesunden Zustand eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger erfüllt. Kariesauslösende Bakterien befinden sich dort zunächst nicht. Erst über andere Menschen, meist Eltern oder Großeltern, gelangen sie in die Mundhöhle des Kindes. Je später Babys in Kontakt mit den Erregern kommen, desto bessere Abwehr entwickeln sie gegen diese. Werdende Mütter und Väter sollten daher nicht nur zu ihrem eigenen Schutz, sondern auch zu dem des Kindes besonders intensiv auf ihre Mundhygiene achten. Durch professionelle Zahnreinigung lässt sich schädlicher Belag auch in schwer zugänglichen Bereichen wirksam entfernen. Bei Vorsorgeterminen erkennt der Zahnarzt defekte Füllungen oder eventuelle bakterielle Erkrankungen, zu denen neben Karies auch Parodontitis zählt. Eine entsprechende Behandlung sollte bei beiden Elternteilen unbedingt vor der Geburt abgeschlossen sein. Für Schwangere empfehlen Experten zwei Kontrolltermine, einen zu Beginn und einen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft.
Zudem tummeln sich Karieserreger im Speichel. Und schnell gelangt dieser vom Mund der Eltern in den des Kindes: Viele säubern den heruntergefallenen Schnuller im eigenen Mund oder probieren den Brei vom Löffel des Babys. Besser ein bis zwei Ersatzschnuller mitnehmen und die Babynahrung mit einem Extralöffel vorkosten. Die Temperatur des Fläschchens lässt sich gut am Handrücken testen. Wer dann noch auf zahngesunde Lebensmittel und Getränke sowie regelmäßige Besuche beim Zahnarzt achtet, schafft eine gute Grundlage für kariesfreie Kinderzähne.

Ansprechen von Kindern durch Fremde - Handlungshilfe für Eltern

(RB) Liebe Eltern, jetzt ist wieder die Jahreszeit angebrochen, in der viele Termine Ihrer Kinder in die Dunkelheit fallen. Daher sollte man jetzt nicht nur mit heller und reflektierender Kleidung auf Verkehrssicherheit achten, sondern auch die Kleinen begleiten oder zumindest in der Gruppe gehen lassen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von Eltern und Kindern sind hierbei Voraussetzung. Sprechen Sie – ohne die Kinder zu verängstigen – über den Unterschied zwischen „Fremden“ und „Vertrauenspersonen“ und schärfen Sie dem Nachwuchs ein, fremden Personen nicht freimütig alles zu erzählen. Weiter...

Spielspass tut Kindern gut

(RB) Zeit zum Spielen – darauf freuen sich viele Kinder. Während der Feiertage und in den Ferien bleibt zudem mehr Zeit für die Familie und gemeinsame Unternehmungen. Warum das Spielen ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung und des Zusammenlebens ist, erklärt das Portal www.familien-wegweiser.de.
Für Kinder hat das Spielen eine große Bedeutung – es macht Spaß und ist ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung, denn nirgendwo lernen Kinder so viel wie im Spiel. Deshalb ist es eine unverzichtbare Grundlage für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit sowie für die später folgende Schul- und Berufsphase.
Die im Spiel erworbenen Kompetenzen sind enorm: Weiter...

Bauspielplatz - So findet Ihr zu uns:

Da der Baui Berne mitten in einem Waldstück zwischen Kathenkoppel und der Berner Au liegt hat er keine Straßenadresse!
Wollt Ihr zu uns kommen gibt es mehrere Zugangswege.
Von der Neubausiedlung Heuortsland kommend:
Über den Wiesenweg zur Holzbrücke und danach rechts
Oder:
Von der Berner Allee kommend:
Gegenüber der Kirche/ Haltestelle Lienaustraße in den Waldweg und nach ca. 4 Minuten Fußweg liegen wir rechts vor Euch.
oder:
von der Straße Kathenkoppel:
In der Kurve der Straße in den Parkweg einbiegen und dem Weg ca 3 Gehminuten folgen dann liegen wir links vor Euch.

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