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10.04.2020 - 00:30

 
 

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Batterie-Pass

(dpa/dh 03-2020) Elektroautos benötigen Batterien, doch an deren Herstellung gibt es immer wieder Kritik. Dem will die Industrie entgegentreten und ein Siegel entwickeln, das Auskunft gibt über die Produktion. Nun liegt ein erster Zeitplan vor. Die Industrie macht beim geplanten Pass für fair hergestellte Batterien Tempo. Bis Jahresende soll ein Prototyp entstehen, 2021 dann eine erste Version, wie der Dax-Konzern BASF als Mitglied der Global Battery Alliance (GBA) mitteilte. „Bis Ende 2022 soll der Batteriepass mit voller Funktionalität fertig gestellt sein. Dieser soll die Daten zu bestimmten Kriterien, Standards und Schwellenwerten enthalten, die für die Ausstellung eines "Qualitätssiegels" für nachhaltige Batterien notwendig sind." Ziel ist, dass Verbraucher beim Kauf etwa von Elektroautos künftig deutlich mehr Auskunft erhalten über die Herstellung. Damit soll zertifiziert werden, dass zum Abbau wichtiger Bestandteile wie Kobalt keine Kinderarbeit geleistet sowie Sicherheits- und Gesundheitsstandards eingehalten wurden.

Blitzer-Apps

(dh 03-2020) Eine wichtige Änderung im März 2020 betrifft Autofahrer, die Blitzer-Apps nutzen. Diese waren bisher nicht ausdrücklich verboten, sodass es eine gesetzliche Grauzone gab. Der Gesetzgeber hat daher reagiert und klar den Bereich zwischen erlaubt und verboten abgegrenzt. Nun dürfen fahrzeugführende Blitzer-Apps, zum Beispiel auf Smartphones oder in Navigationssystemen, während der Fahrt nicht mehr verwendet werden. Wer sie dennoch nutzt und ertappt wird, muss 75 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg. Für Moped- und Mofafahrer war der 1. März zusätzlich ein wichtiger Stichtag. Denn zu diesem Datum müssen sie ihr Versicherungskennzeichen wechseln. Die grüne Plakette wird nun durch die schwarze ersetzt. Dies gilt auch für E-Scooter, Segways und einige E-Bikes.

Höhere Förderprämie

(dh 02-2020) Die EU-Kommission hat die höhere Förderprämie für Elektroautos in Deutschland genehmigt. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium Mitte Februar mit. Die neue Regelung sieht vor, dass reine Elektroautos, deren Nettolistenpreis unter 40.000 Euro liegt, bis zu 6000 Euro Zuschuss bekommen können, von denen der Hersteller und der Staat jeweils die Hälfte bezahlen. Elektroautos über 40.000 Euro können mit 5000 Euro gefördert werden. Bei sogenannten Plug-in-Hybriden, die neben dem Elektroantrieb auch noch einen Verbrennungsmotor haben, steigen die Boni von bis zu 3000 Euro auf bis zu 4500 Euro für Fahrzeuge unter 40.000 Euro, darüber können es bis zu 3750 Euro sein. Entsprechende Anträge müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Haftung bei Vorfahrtsverletzung durch Radfahrer

(RB/Ergo 02-02-2020) Viele Verkehrsteilnehmer gehen davon aus, dass bei einer Kollision „Rad gegen Auto“ immer automatisch der Autofahrer haftet. Nimmt ein Radfahrer einem Auto die Vorfahrt, ohne dass der Autofahrer etwas falsch gemacht hat, so haftet der Radfahrer für die Folgen des Unfalls allein. Auch die sogenannte Betriebsgefahr des Autos, also die Gefahr, die nur dadurch entsteht, dass jemand ein Auto auf der Straße bewegt, spielt dann unter Umständen keine Rolle mehr. Diese kann vollständig gegenüber der Vorfahrtsverletzung in den Hintergrund treten. Die Beachtung der Vorfahrt ist eine Grundregel im Straßenverkehr. Umso wichtiger ist es, sich auch als Radfahrer an Vorfahrtsregeln und Ampeln zu halten und auf die übrigen Verkehrsteilnehmer zu achten. Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 2. Januar 2018, Az. 7 U 44/17

Erfahrungen mit E-Scootern

(djd/dh) Seit Juni 2019 cruisen sie ganz legal auf Deutschlands Straßen. Seitdem erhitzen E-Scooter wie kaum ein anderes Thema die Gemüter, vor allem in den Großstädten. Wie aber sind bislang die konkreten Erfahrungen der Bundesbürger mit den kleinen, flinken Elektromobilen? Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass mehr als jeder fünfte Befragte bereits mindestens einmal mit einem E-Scooter durch die Stadt gefahren ist. Die größten Fans sind erwartungsgemäß unter den 18- bis 29-Jährigen zu finden: Hier hat knapp jeder Zweite das neue Verkehrsmittel ausprobiert. Doch auch mehr als jeder Zehnte der 50- bis 64-Jährigen ist bereits mit einem E-Roller unterwegs gewesen, bei den über 65-Jährigen sind es immerhin noch acht Prozent. Fakt ist auch, dass sich mehr als die Hälfte der Befragten als Passant bereits einmal über einen E-Scooter-Fahrer geärgert hat. Hauptgründe: Die Fahrer respektieren die Verkehrsregeln nicht, die Fahrzeuge werden überall geparkt, sind nicht umweltfreundlich und generell gefährlich. Doch wie häufig kommt es tatsächlich zu Verkehrsunfällen? Sieben Prozent der Befragten waren entweder als Fußgänger, Autofahrer, E-Scooter-Fahrer oder Radfahrer bereits in einen Unfall mit E-Scootern verwickelt.

 

Einkommensabhängige Parkpreise

(dpa/dh) Besserverdienende sollen mehr für Bewohnerparkausweise zahlen, Elektroautos Sonderparkplätze bekommen und Kommunen mehr Spielräume, um Preise für Parkplätze zu erhöhen oder zu senken. Das sind Kernpunkte einer grundlegenden Reform des Parksystems in Deutschland, die der Verband der Automobilindustrie (VDA) zu Jahresbeginn vorgelegt hat. Demnach soll der Parkverkehr angesichts wachsender Städte und einer zunehmenden Verdichtung von Flächen besser gelenkt und der „Parkdruck“ vor allem in innerstädtischen Wohngegenden verringert werden. „Alle, die auf einen Parkplatz angewiesen sind, sollten einen freien Stellplatz möglichst ohne Suchverkehr erreichen können“, heißt es. Verkehrsflächen müssten möglichst effizient genutzt werden.
Hintergrund der Debatte ist etwa, dass der Radverkehr in Deutschland auch aus klimapolitischen Gründen gestärkt werden soll. Dafür brauchen Fahrräder aber mehr Raum. Daneben gibt es neue Mobilitätsangebote wie Carsharing. Der VDA verweist außerdem auf einen zunehmenden Logistikverkehr, wie dem Paketgeschäft.

Tempolimit

(dpa/dh) In der Debatte um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen schlägt die deutsche Versicherungswirtschaft einen Praxistest vor. Dieser solle klären, ob ein Tempolimit auf Autobahnen wirklich zu einem deutlichen Mehr an Sicherheit führt und, wenn ja, wie viel. Bisher seien die Wirkungen wissenschaftlich nicht umfassend untersucht worden, hieß es in einem Ende Dezember 2019 veröffentlichten Papier.  Die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ist in der Frage eines Tempolimits auf Autobahnen uneins. Die Union ist dagegen, die Sozialdemokraten sind dafür und wollen im neuen Jahr mit dem Koalitionspartner darüber sprechen. Zuvor hatte bereits die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vorgeschlagen, durch ein unabhängiges Gutachten Klarheit über die Wirkung eines möglichen Tempolimits zu schaffen. Derzeit gilt auf rund 70 Prozent der deutschen Autobahnkilometer eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, wer schneller fahren will, kann dies dort tun. Dieser Umstand ist immer wieder Ausgangspunkt für Diskussionen in Politik und Gesellschaft. Befürworter nennen mehr Sicherheit und eine geringere Umweltbelastung als Hauptvorteile, Kritiker merken an, dass die deutschen Autobahnen zu den sichersten Straßen gehören würden.

Teurer Kraftstoff

(dh) Viele Autofahrer haben beim Tanken in den ersten Tagen 2020 eine Überraschung erlebt: E10 ist teurer geworden und kostet inzwischen meist so viel wie Super. Grund ist eine Änderung beim Bundes-Immissionsschutzgesetz: Wer gewerbsmäßig Kraftstoff vertreibt, muss künftig eine höhere Biokraftstoffquote erfüllen. Bislang gab es zwischen beiden Spritsorten je nach Anbieter ein paar Cent Preisunterschied. Der Grund für den Preisanstieg hängt mit dem Inhaltsstoff Bioethanol zusammen, wie die „WAZ“ berichtet. In Super E5 liegt der Anteil von Bioethanol bei fünf Prozent, bei E10 hingegen ist er doppelt so hoch.

 

Mindestalter sinkt

(dh) Der Bundestag hat Ende 2019 beschlossen, das Mindestalter zum Moped-Fahren dauerhaft zu senken. Mopeds sind motorisierte Zweiräder, die bis zu 45 km/h schnell sein dürfen. Jugendliche können in Zukunft bereits mit 15 Jahren den Moped-Führerschein machen. Allerdings darf jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es die Neuregelung auch tatsächlich umsetzt. In den östlichen Flächenländern laufen bereits seit 2013 entsprechende Modellprojekte unter dem Stichwort „Moped mit 15“.

Strengere Verbrauchsmessung

(dh) Für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle gilt ab dem 1. Januar 2020 die Pflicht zum Fuel Consumption Monitoring (FCM). Das heißt, bestimmte Verbrauchsdaten wie der Durchschnittsverbrauch oder die Häufigkeit elektrisch gefahrener Strecken wie beim Plug-in-Hybridauto müssen lebenslang gespeichert werden. Damit soll eine Abweichung des Typgenehmigungswertes und des realen Verbrauchs besser kontrolliert werden können.

Standheizung nachrüsten

(djd/dh) Sobald die Temperaturen sinken, beginnt für viele Autofahrer wieder die Zeit des großen Zitterns. Andere Autofahrer hingegen können auch ohne Garage in ein angenehm vorgewärmtes Auto einsteigen und direkt entspannt losfahren. Standheizungen garantieren einen erheblichen Komfort- und Zeitgewinn im Alltag: Sie sorgen im Herbst und Winter für Wohlfühltemperaturen und freie Scheiben zur vorab programmierten Wunschzeit. Profi-Werkstätten können die Systeme in fast jedes Fahrzeug nachrüsten. Standheizungen schaffen eine freie Rundumsicht vom Start weg - egal, wie feucht oder kalt es ist. Auch das lästige und gefährliche Beschlagen oder Vereisen der Scheiben von innen nach Fahrtantritt kommt nicht mehr vor. Ebenso komfortabel ist die Bedienung des Heizers: Ob aus dem Bett, vom Frühstückstisch, aus der Besprechung, der Skigondel oder der Shopping Mall - mit einer Fernbedienung, der passenden App oder Smart-Home-Anwendung lassen sich innovative Standheizungen an jedem Ort und zu jeder Zeit starten oder vorprogrammieren.

DAB+ fürs Auto

(dpa/dh) Das Digitalradio DAB+ wird in Zukunft in jedem Neuwagen in Deutschland zu hören sein. Von Dezember 2020 an müssen Radios in neuen Fahrzeugen sowie neue stationäre Radiogeräte mit Display den Empfang und die Wiedergabe von DAB+ ermöglichen. Das hat der Bundesrat aktuell entschieden. Das Digitalradio DAB+ ist trotz technischer Vorteile nicht unumstritten. Kritiker von DAB+ meinen, bei der Digitalisierung des Rundfunks solle man gleich auf Internet-Streaming setzen. Befürworter verweisen auf eine größere Sendervielfalt und bessere Klangqualität. Sie erhoffen sich nun insbesondere von der verabschiedeten Autoradio-Pflicht einen großen Schub für das Digitalradio. Mit der Änderung des Telekommunikationsgesetzes setzt die deutsche Legislative Regelungen der Europäischen Union zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um. In Deutschland sind aktuell nach offiziellen Angaben mehr als 260 unterschiedliche lokale und überregionale Programme über DAB+ verfügbar. Die Abdeckung erreicht demnach 98 Prozent der Fläche, die Autobahnen seien nahezu komplett versorgt. Derzeit sind knapp sieben Millionen Autos in Deutschland mit DAB+ ausgestattet.

 

KFZ-Versicherung

(dh 11-2019) Für Autofahrer steht die Wechselsaison in der KfZ-Versicherung vor der Tür. Bis zum 30. November können Kunden noch ihre alten Verträge kündigen und zum neuen Jahr zur Konkurrenz wechseln. Warum das sinnvoll sein kann? Wer sich jetzt nach einer neuen Police umguckt, hat gute Chancen, kräftig Geld zu sparen. Nach Modellrechnungen des unabhängigen Ratgeberportals "Finanztip" geht es für Autofahrer dabei evtl. um mehrere Hundert Euro.

 

Höhere Bußgelder

(dh) Die Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen könnten 2020 drastisch erhöht werden. Der Entwurf eines neuen Bußgeldkatalogs sieht vor, dass bis zu 100 Euro oder in gravierenden Fällen auch Punkte in Flensburg für solche Vergehen fällig werden. Bislang sind es zwischen 15 und 30 Euro. Auch das dreiminütige Halten auf Schutzstreifen soll dann nicht mehr erlaubt sein. Außerdem müssten Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, dann mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen. Hinzu käme ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

 

Mehr Sicherheit für Radler

(dpa/dh) Wenn es nach dem Entwurf des Verkehrsministeriums geht, könnte es ab 2020 ein neues Verkehrsschild geben, das Autos das Überholen von Zweirädern verbietet. Ist das Überholen doch erlaubt, soll innerorts ein Abstand von mindestens 1,5 Metern und außerorts von zwei Metern eingehalten werden. Außerdem sehen die Pläne des Verkehrsministers vor, dass es künftig einen grünen Pfeil beim Rechtsabbiegen nur für Radfahrer gibt. Darüber hinaus sollen künftig analog zu Tempo-30-Zonen auch Fahrradzonen angeordnet werden können.

 

Herbstzeit: Das müssen Autofahrer jetzt beachten

Herbstzeit: Das müssen Autofahrer jetzt beachten

(TÜV e.V./RB) Später Sonnenaufgang, früher Sonnenuntergang und auch dazwischen wird es häufig nicht richtig hell – dann ist eine funktionierende Beleuchtungsanlage wichtig und sollte rechtzeitig überprüft werden.  In Deutschland gibt es keinen Stichtag, an dem die Winterreifen aufgezogen sein müssen. Hier ist das Wetter entscheidend: Sobald es draußen winterlich wird, gilt die Winterreifenpflicht“, doch wer erst bei Schneematsch, Glatteis oder Reifglätte den Weg in die Werkstatt sucht, wird so schnell keinen Termin mehr bekommen. „Von O bis O“ – also zwischen Anfang Oktober und der Woche nach Ostern – sollte man Winterpneus nutzen. „Wer sich an dieser Faustregel orientiert, verfällt auch bei einem plötzlichen Wintereinbruch nicht in Stress. Das Profil der Winterreifen sollte dabei nicht zu weit heruntergefahren sein: 1,6 Millimeter Profiltiefe sind mindestens vorgeschrieben, empfohlen werden mindestens 4 Millimeter. Nach sechs Jahren sollten Winterreifen komplett ausgetauscht werden. Sie sind dann zu hart, um auf der Straße noch ausreichend zu „greifen“. Profil und Gummimischung von Sommerreifen sind an sommerliche Witterungsbedingungen angepasst – wer sie im Winter nutzt, riskiert längere Bremswege und wenig „Grip“ auf glattem Untergrund. Aber nicht nur das: Bußgelder zwischen 60 und 100 Euro sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg drohen, wenn man bei winterlichen Witterungsbedingungen Sommerreifen nutzt und damit andere Verkehrsteilnehmer behindert, bedroht oder einen Unfall verursacht. Batterie und Flüssigkeiten frostsicher machen. Der Dauerbetrieb von Heizung und Scheinwerfern beanspruchen die Batterie zusätzlich. Ein Batterie-Check in der Fachwerkstatt sollte deswegen am besten vor dem ersten Kälteeinbruch erledigt werden. Bevor die Temperaturen sich dem Gefrierpunkt nähern, sollte für ausreichend Frostschutzmittel in der Kühlflüssigkeit gesorgt sein. Denn wenn das Wasser im Kühler gefriert, wird schnell ein neuer Kühler fällig und schlimmstenfalls kann es sogar zum Motorschaden kommen. Bei tief stehender Sonne herrscht Blendgefahr – besonders in der kalten Jahreszeit ist deswegen eine streifenfreie Scheibe wichtig. Scheibenwischerblätter sollten mit einem spülmittelgetränkten Baumwolltuch gereinigt und wenn nötig ausgetauscht werden. Für gute Durchsicht auch an ausreichendes Wischwasser denken. Schließlich ist der Verbrauch von Wischwasser während der Herbst- und Winterzeit besonders hoch. Frostschutzmittel beigeben und die Herstellerfreigaben beachten. Vorsorglich kann das eigene Auto auch zu einem professionellen Wintercheck in eine TÜV-Prüfstelle oder eine Kfz-Werkstatt gebracht werden. Foto: Pravin Narsin via Unsplash

 

Zuschuss für Lastenfahrräder

(dpa/dh 10-2019)) Hamburg schafft für den Umstieg aufs Fahrrad finanzielle Anreize: Wer sich ein Lastenfahrrad kaufen will, kann demnächst einen kräftigen Zuschuss bei der Stadt beantragen. Seit dem 15. Oktober zahlt Hamburg ein Drittel beim Kauf eines neuen Lastenrads dazu. Insgesamt 1,5 Millionen Euro stellt die Stadt bis Ende 2021 für das Projekt "#moinzukunft" über die Investitions- und Förderbank (IFB) bereit. „Wir wollen damit einen Impuls setzen für die Verkehrswende auf Hamburgs Straßen", so Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). "Dieses Geld ist gut in die Zukunft unserer Stadt investiert. Ich hoffe, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger unser Angebot nutzen."
Neben Privatpersonen können auch Vereine, Selbstständige oder Firmen den Zuschuss vor dem Kauf beantragen. Die Voraussetzungen sind, dass der Erstwohnsitz in Hamburg liegt und dass man einen Kostenvoranschlag einholt. Dann gibt es bis zu ein Drittel des Kaufpreises, maximal 2.000 Euro bei E-Lastenrädern, 500 Euro bei normalen Lastenrädern und 500 Euro für einen Lastenrad-Fahrradanhänger. Um den Umstieg vom Auto noch stärker zu fördern, winkt bei der Aktion auch eine Abwrackprämie: Wer sein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug verschrottet, kann zusätzlich 500 Euro für ein neues E-Lastenrad beantragen.

 

Digitale Autoschlüssel

(dh 10-2019) Ohne Schlüssel lässt sich ein Auto nicht starten. Das soll sich ändern: Künftig schließen Handys dank digitaler Schlüssel in Smartphones automatisch Autos auf und starten sie auch. Die ersten Serienfahrzeuge mit dieser Technik kommen voraussichtlich 2020 in China auf den Markt, in Europa 2022. Die Systeme funktionieren nur bei Neufahrzeugen und lassen sich nicht nachrüsten. Daneben lassen sich in virtuellen Schlüsseln auch personalisierte Informationen hinterlegen. Das Auto kann dann automatisch die gewünschte Sitzeinstellung vornehmen, die Lieblingsmusik anwählen und die Temperatur einstellen. Die Schlüssel lassen sich mit Freunden und Bekannten digital teilen oder bestimmten Orten zuordnen. Sie könnten dann Autos für Paketdienste freischalten oder für Fahranfänger die Geschwindigkeit und Musiklautstärke drosseln. Zusätzlich sind die neuen Systeme sicherer als bisherige Schließsysteme: Denn wenn ein Smartphone gestohlen wurde, lässt sich der virtuelle Schlüssel fürs Auto sofort sperren.

Ausstieg aus Kreditverträgen per Widerruf

(dpa/dh 11-2019) Können Autobesitzer ein ungeliebtes Fahrzeug loswerden, indem sie den dazugehörenden Kreditvertrag einfach widerrufen? Nicht nach der zweiwöchigen Widerrufsfrist, entschied aktuell der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Der für das Bankrecht zuständige Zivilsenat wies zwei Revisionen gegen Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Köln zurück. Die Kläger wollten mit dem Widerruf auch die Autos zurückgeben, mit denen sie bereits längere Zeit gefahren waren. (AZ: XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19). Der vorsitzende Richter betonte, dass es in den Fällen ausschließlich um kreditrechtliche Fragen gehe. Der Fall habe mit der Dieselproblematik nichts zu tun. Eine Entscheidung zugunsten der Autokäufer hätte aber große Bedeutung für Besitzer älterer Fahrzeuge mit Dieselmotoren gehabt, die ihre Autos wegen des Abgasbetrugs loswerden wollen. Die Formulierungen in den Widerrufsinformationen, um die es geht, finden sich in vielen Verträgen für Autokredite. Mit einem erfolgreichen späteren Widerruf des Darlehensvertrags wären die Kläger auch nicht mehr an die Kaufverträge für die schon Jahre alten Autos gebunden gewesen.

 

Sturmschäden

(dh 10-2019) Erst Mortimer, dann Nils. Pünktlich zum Herbstbeginn zogen die ersten Stürme quer durch Deutschland. Die Schäden gingen in die Millionen. Doch wer zahlt im “Fall der Fälle“ – und wann? Bei Teilkaskoversicherten zahlt die Versicherung für Schäden, die direkt durch einen Sturm entstehen. In den meisten Fällen sind das Beulen, Dellen oder eine kaputte Windschutzscheibe durch heruntergefegte Dachziegel, Äste oder Steine. Ein Sturm beginnt für Versicherer übrigens schon, wenn Meteorologen noch von „stürmischem Wind“ sprechen, also ab Windstärke acht. Wenn man gegen einen großen Ast oder ein sonstiges Hindernis auf der Straße fährt, ist das für die Versicherung allerdings ein normaler Unfall. Schäden zahlt dann nur die Vollkaskoversicherung. Für Fahrer, die nur haftpflichtversichert sind, zahlt die Versicherung Sturmschäden in aller Regel nicht. Schadensersatz kann man womöglich dennoch geltend machen, nämlich immer dann, wenn ein anderer verantwortlich ist. Bei herunterfallenden Ästen kann das der Grundstücksbesitzer sein, dem der Baum gehört. Bei Dachziegeln der Hauseigentümer, der sein Dach nicht ausreichend kontrolliert und in Schuss gehalten hat. Immer gilt: Stellt man einen Schaden fest, gilt es erst Ort und dann Beweise zu sichern. Fotos und  beschädigte Gegenstände sollten aufbewahrt werden.

 

Kfz-Steuererhöhung

(dh 10-2019) Die Kfz-Steuer wurde bereits im September 2018 erhöht, sie soll sich mit dem Klimapaket der Bundesregierung erneut verteuern. Das Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung am 9. Oktober 2019, verabschiedet hat, beinhaltet konkrete Vorhaben, mit denen Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030 einhalten will. Dazu gehören Punkte wie die Erhöhung der Luftverkehrssteuer, die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets sowie die Erhöhung der Kfz-Steuer. Letztere möchte das Kabinett entgegen erster Aussagen erst zu einem noch nicht näher definierten, späteren Zeitpunkt besprechen. Trotzdem ist schon jetzt bekannt, dass die Kfz-Steuer ab 2021 für Neuwagen mit einem Kohlendioxid-Ausstoß von mehr als 95 Gramm je Kilometer teurer werden soll. Der Hintergrund: Ab 2021 gilt mit besagten 95 Gramm je Kilometer ein neuer EU-Grenzwert für den CO2-Ausstoß, der sich in individuellen Soll-Werten für jeden Autohersteller aufsplittet – berechnet unter anderem anhand des durchschnittlichen Gewichts der Fahrzeuge. Mit der im Zuge des Klimapakets angepassten Kfz-Steuer würden folglich Neuwagen, die den EU-Grenzwert überschreiten, finanziell schlechter gestellt. Die Politik erhofft sich damit einen Lenkungseffekt, also dass Verbraucher zu sparsameren Autos greifen.

Kostenloser Lichtcheck

Kostenloser Lichtcheck

(RB10-2019) Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden die Sichtverhältnisse schlechter, weshalb es nun besonders wichtig ist, dass die Lichtanlagen aller Fahrzeuge einwandfrei funktionieren. Um die Fahrzeughalter sicher in den Herbst zu schicken, bietet TÜV NORD Hamburg auch in diesem Jahr einen kostenlosen Lichtcheck im gesamten Oktober an.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.tuev-nord-group.com

Foto: TÜV NORD

Hoher Ölverbrauch

(djd/dh) Verbrennungsmotoren sind auf eine konstante Versorgung mit Öl als Schmiermittel angewiesen, denn ein niedriger Ölstand führt schließlich zu einem erhöhten Verschleiß. Ein erhöhter Ölverbrauch ist meist auf verschiedene Defekte zurückzuführen. Kolbenringe dichten den Brennraum gegenüber dem Kurbelgehäuse beweglich ab. Sind die Kolbenringe verschlissen, kann dies zu einer pumpenartigen Wirkung führen, so dass das Öl über die Kolbenringe aus dem Kurbelgehäuse direkt in den Brennraum befördert wird. Dort wird es dann zusammen mit dem Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt. Bei einem defekten Kolbenring sollte man schnell eine Werkstatt aufsuchen.
Bei einer defekten Zylinderkopfdichtung kann Öl in den Kühlwasserkreislauf, in den Brennraum oder nach außen gelangen. Das Resultat ist ein erhöhter Ölverbrauch, der nicht immer von außen zu erkennen ist.
Eine weitere Ursache sind defekte oder schlecht eingestellte Einspritzpumpen. Bei einem Defekt oder einer falschen Einstellung des Systems kann Öl in die Arbeitsräume gelangen. Neben einem erhöhten Ölverbrauch macht sich diese Ursache durch blauen Qualm aus dem Auspuff bemerkbar. Oft muss dann die Einspritzpumpe ausgetauscht werden, das führt zu hohen Kosten.
Auf der Seite www.deine-autoreparatur.de gibt es viele weitere Informationen zum Thema erhöhter Ölverbrauch.

Retttungsgasse rettet Leben

 Retttungsgasse rettet Leben
(RB/Dekra 10-2019) Bei der Rettung von Verletzten kommt es auf jede Sekunde an. Wie schnell die Rettungskräfte nach einem schweren Unfall vor Ort sind, hängt auch davon ab, ob Autofahrer im Stau richtig reagieren und rechtzeitig eine Rettungsgasse bilden, wie es die Straßenverkehrsordnung verpflichtend vorschreibt. Die Straßenverkehrsordnung verlangt, bei stockendem Verkehr auf Autobahnen – ebenso wie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen in einer Richtung – eine Rettungsgasse zu bilden, damit Polizei und Hilfsfahrzeuge ungehindert den Unfallort erreichen können. Wichtig ist allerdings, dass Autofahrer nicht abwarten, bis der Verkehr steht, sondern schon reagieren, wenn die Fahrzeuge noch rollen. Bei Stillstand fehlt oft der Platz, um das Fahrzeug noch weit genug zur Seite zu fahren. Also schon vor Stillstand des Verkehrs die Gasse bilden: Schon bei zäh fließendem Verkehr nach rechts oder links orientieren und zum Vorausfahrenden den nötigen Abstand lassen. Der Standstreifen muss allerdings frei bleiben. Auch sollte man darauf verzichten, noch schnell den Fahrstreifen zu wechseln. Das Risiko, mitten in der Rettungsgasse hängen zu bleiben, ist einfach zu groß. Die Rettungsgasse darf ausschließlich von Polizei und Hilfsfahrzeugen befahren werden. Allen anderen Fahrzeugen ist die Durchfahrt untersagt. Die Sanktionen bei Verstößen wurden deutlich verschärft. Wer keine Rettungsgasse bildet, dem drohen jetzt als Regelsatz mindestens 200 Euro Geldbuße und zwei Punkte im Fahreignungsregister. Für das Blockieren der Rettungsgasse mit Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung können es bis zu 320 Euro plus Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg werden. Darüber hinaus sind strafrechtliche Konsequenzen bis hin zu Freiheitsstrafen möglich, zum Beispiel für Fahrer, die eine Rettungsgasse absichtlich blockieren oder Personen behindern, die bei Unglücksfällen Hilfe leisten wollen. Foto: Dekra

Neue Abgasnorm

(djd/dh 09-2019) Neuwagen sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich emissionsärmer geworden, egal ob sich unter der Motorhaube ein Benzinmotor oder ein Diesel befindet. So sind etwa die Emissionen von Stickoxiden (NOx) und Partikeln (Feinstaub) deutlich gesunken. Obwohl die Verkehrsleistung in den letzten 25 Jahren erheblich gestiegen ist, ging die Menge der im Straßenverkehr ausgestoßenen Stickoxide um 70 Prozent zurück, berichtet der Verband der Automobilindustrie. Seit dem 1. September 2019 gelten neue Vorgaben für das Autofahren: So dürfen nur noch Neufahrzeuge zugelassen werden, wenn sie den Vorgaben der Abgasnorm Euro 6d-TEMP entsprechen. Das bedeutet nicht nur weniger Emissionen und somit bessere Luft, diesen Fahrzeugen drohen auch keine Fahrverbote für Innenstädte.
Neu ist insbesondere das Prüfverfahren namens RDE (für "Real Driving Emissions"). Demnach müssen Neufahrzeuge die gesetzlichen Vorgaben zusätzlich zu den Fahrten auf dem Prüfstand nun auch bei Tests im realen Betrieb auf der Straße einhalten. Hersteller und Zulieferer haben dazu große Anstrengungen in der Motorenentwicklung und der Abgasreinigung unternommen. Mit Erfolg: Der ADAC und Autofachzeitschriften zeigen in ihren Tests, dass die neuen Autos die Grenzwerte unter allen Prüfbedingungen erfüllen und oftmals sogar weit unterbieten.

 

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

(RB) Marder sind niedlich, aber unbeliebt bei Autobesitzern. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben und es kommt zu  wilden Beißattacken. Autofahrer müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann teuer und auch gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere oft nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden, zum Beispiel am Motor, kommen. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich. Einziger Trost: Marderschäden sind oft, aber nicht immer, in der Teilkasko mitversichert. Zudem schützen manche Policen auch nur vor den unmittelbaren Schäden, also den zerbissenen Schläuchen. Teuer werden jedoch meist die Folgeschäden, wenn der Motor oder die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hat sich das kleine Raubtier an den Schläuchen und Kabeln von Autos, Campingfahrzeugen oder Krafträdern vergangen, greift natürlich auch die Vollkasko-Versicherung. Allerdings gilt hier: Wer einen Schaden meldet, wird in seinem Schadenfreiheitsrabatt hochgestuft. Ein Wundermittel gegen bissige Marder gibt es zwar nicht, aber zumindest erschweren kann man es den kleinen Raubtieren:  Stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel erschweren das Zubeißen und verderben den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken. Weitere Informationen: www.huk.de Foto: HUK-COBURG  

Reifendruck prüfen

Reifendruck prüfen

(RB 06-2019) Wer mit zu geringem Druck in den Autoreifen fährt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein. Außerdem sind ein höherer Kraftstoffverbrauch sowie eine kürzere Lebensdauer der Reifen die Folge, so die Sachverständigen von DEKRA. Deshalb ist es wichtig, den Reifendruck nicht nur vor längeren Fahrten, sondern auch im Alltag alle 14 Tage zu kontrollieren. Das gilt auch für neuere Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem. Fahren mit Minderdruck ist gefährlich, denn vor allem in Kurven und bei Spurwechsel kann das Fahrzeug ein instabiles Fahrverhalten zeigen und bei Fahrerassistenzsystemen wie etwa ABS und ESP zu Fehlfunktionen und auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen führen.  Ein zu hoher Reifendruck ist aber auch nicht gut, denn er beeinträchtigt auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern, außerdem kann sich das Kurvenverhalten durch geringere Seitenführungskräfte verschlechtern. Zudem lässt der Federungskomfort nach, und die Reifen nutzen sich stärker in der Mitte der Lauffläche ab.“ Einen absolut druckdichten Reifen gibt es nicht“, betont Christian Koch, Unfallanalytiker und Reifensachverständiger bei DEKRA. „Bei jedem Reifen lässt mit der Zeit der Druck nach. Eine regelmäßige Reifendruckkontrolle ist deshalb für jeden Fahrer unverzichtbar. Die DEKRA empfiehlt: alle 14 Tage. Wichtig dabei ist, den Druck immer am kalten Reifen zu prüfen, also gleich zu Beginn der Fahrt. Die korrekten Druckwerte für normale und für volle Beladung findet der Fahrer in der Regel auf einem Aufkleber an der B-Säule oder in der Tankklappe.

Moderne Pkw und Wohnmobile sind seit November 2014 ab Werk mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet. „Dieses System entbindet den Fahrer aber nicht von der Pflicht, regelmäßig selbst die Reifen zu checken. Bei einer Warnmeldung heißt es, umgehend den Reifendruck prüfen und wenn nötig anpassen. Aber Achtung: Bei betriebswarmen Pneus ist zu beachten, dass der Druck im Reifen bei Wärme ansteigt. Deshalb keinesfalls Luft ablassen, sonst ist der Druck bei kaltem Reifen zu gering. https://www.dekra.de/de/zu-wenig-luft-erhoeht-die-unfallgefahr/

Foto: Dekra

Fahrtauglichkeitsuntersuchung im Alter

(RB/ anwaltshotline.de 12.2018) Autofahrer müssen sich in einigen europäischen Ländern ab einem gewissen Alter regelmäßig einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung unterziehen, wenn sie ihren Führerschein behalten wollen. In Deutschland gibt es diese Pflicht nicht. Allerdings können die Behörden auch hierzulande Senioren zur Untersuchung auffordern, wenn der Verdacht besteht, dass sie im Straßenverkehr nicht mehr sicher unterwegs sind, z.B. wenn etwas in der Richtung passiert ist. Allein das Alter ist hier allerdings kein Anlass für die Untersuchung. Was Autofahrer in diesem Fall beachten müssen und welche Konsequenzen eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung haben kann, erklären die Experten der Deutschen Anwaltshotline. Weiter...

Vorsicht, Aquaplaning!

Vorsicht, Aquaplaning!

Foto: DEKRA

(RB) Die Unfallexperten von DEKRA warnen vor überraschenden Starkregengüsse, die die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Sie erhöhen das Risiko, bei Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.
„Auch mit modernen Reifen ist die Aquaplaning-Gefahr nicht vollständig gebannt. Die Physik lässt sich nicht überlisten“, sagt DEKRA Reifenexperte Christian Koch. Sobald das Wasser auf der Fahrbahn wenige Millimeter hoch steht, kann bei höheren Geschwindigkeiten ein Wasserkeil unter den Vorderrädern entstehen, der das Fahrzeug unlenkbar macht.
„Wie schnell ein Reifen aufschwimmt, hängt stark von der Fahrgeschwindigkeit und der Profiltiefe der Reifen sowie von der Wassertiefe ab“, erklärt Koch. Für gebrauchte Reifen mit mehr als drei Millimeter Profiltiefe gilt die Faustregel: „Ab 80 km/h fahren Sie Wasserski.“ Im Bereich des gesetzlichen Minimums von 1,6 Millimetern kann Aquaplaning aber auch schon bei 65 bis 70 km/h auftreten. Weiter...

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Foto: HUK COBURG

(RB) Das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, steigt. Knapp 30 Prozent der Schäden enstehen in den Monaten Juli bis September. Nur wenige Autofahrer können die Frage beantworten: Was ist im Fall der Fälle zu tun ist?
Werden Menschen verletzt, sollte die Polizei und wenn nötig auch der Krankenwagen informiert werden. Noch bevor diese eintriffen, gilt es erste Hilfe zu leisten und die Unfallstelle zu sichern. Zuerst muss die eigene Warnblinkanlage angeschaltet und die Warnweste noch im Auto angezogen werden. Danach wird das Warndreieck aufgestellt: Innerorts sollte es 50 Meter entfernt zur Unfallstelle stehen, auf Landstraßen und Autobahnen beträgt die Distanz 100 Meter. Liegt die Unfallstelle in einer Kurve oder hinter einer Kuppe, wird das Warndreieck davor aufgestellt. Weiter...

Hagelschaden unverzüglich melden

Hagelschaden unverzüglich melden

(RB) In der Hagelsaison von Mai bis August werden Fahrzeuge am häufigsten und am schwersten beschädigt. Hier kommen ein paar Tipps, was Sie im Fall eines Hagelschadens tun können.

Wie sind Hagelschäden versichert?
Hagelschäden sind in vollem Umfang gedeckt, wenn für das betroffene Fahrzeug mindestens eine Teilkaskoversicherung besteht. Eine Haftpflichtversicherung reicht dafür nicht aus.
Schaden unverzüglich melden
Der betroffene Fahrzeughalter ist verpflichtet, den Schaden seinem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Dies kann in der Regel telefonisch, per Brief, Fax oder E-Mail geschehen. Dabei sind der Tag, die Uhrzeit und der Ort des Hagelschlages anzugeben.
Schaden dokumentieren
Der DEKRA Experte empfiehlt, das Ausmaß des Schadens möglichst unmittelbar nach dem Hagelschlag durch Fotos zu dokumentieren, etwa mit dem Smartphone. Dies kann bei später aufgeworfenen Fragen zum Schadenbild von Vorteil sein. Weiter...

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