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22.09.2019 - 21:30

 
 

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Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

(RB) Marder sind niedlich, aber unbeliebt bei Autobesitzern. Im Juni beginnt die Paarungszeit der Steinmarder und die Männchen verteidigen dann heftig ihr Revier. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben und es kommt zu  wilden Beißattacken. Autofahrer müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann teuer und auch gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere oft nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden, zum Beispiel am Motor, kommen. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich. Einziger Trost: Marderschäden sind oft, aber nicht immer, in der Teilkasko mitversichert. Zudem schützen manche Policen auch nur vor den unmittelbaren Schäden, also den zerbissenen Schläuchen. Teuer werden jedoch meist die Folgeschäden, wenn der Motor oder die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hat sich das kleine Raubtier an den Schläuchen und Kabeln von Autos, Campingfahrzeugen oder Krafträdern vergangen, greift natürlich auch die Vollkasko-Versicherung. Allerdings gilt hier: Wer einen Schaden meldet, wird in seinem Schadenfreiheitsrabatt hochgestuft. Ein Wundermittel gegen bissige Marder gibt es zwar nicht, aber zumindest erschweren kann man es den kleinen Raubtieren:  Stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel erschweren das Zubeißen und verderben den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken. Weitere Informationen: www.huk.de Foto: HUK-COBURG  

Reifendruck prüfen

Reifendruck prüfen

(RB 06-2019) Wer mit zu geringem Druck in den Autoreifen fährt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein. Außerdem sind ein höherer Kraftstoffverbrauch sowie eine kürzere Lebensdauer der Reifen die Folge, so die Sachverständigen von DEKRA. Deshalb ist es wichtig, den Reifendruck nicht nur vor längeren Fahrten, sondern auch im Alltag alle 14 Tage zu kontrollieren. Das gilt auch für neuere Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem. Fahren mit Minderdruck ist gefährlich, denn vor allem in Kurven und bei Spurwechsel kann das Fahrzeug ein instabiles Fahrverhalten zeigen und bei Fahrerassistenzsystemen wie etwa ABS und ESP zu Fehlfunktionen und auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen führen.  Ein zu hoher Reifendruck ist aber auch nicht gut, denn er beeinträchtigt auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern, außerdem kann sich das Kurvenverhalten durch geringere Seitenführungskräfte verschlechtern. Zudem lässt der Federungskomfort nach, und die Reifen nutzen sich stärker in der Mitte der Lauffläche ab.“ Einen absolut druckdichten Reifen gibt es nicht“, betont Christian Koch, Unfallanalytiker und Reifensachverständiger bei DEKRA. „Bei jedem Reifen lässt mit der Zeit der Druck nach. Eine regelmäßige Reifendruckkontrolle ist deshalb für jeden Fahrer unverzichtbar. Die DEKRA empfiehlt: alle 14 Tage. Wichtig dabei ist, den Druck immer am kalten Reifen zu prüfen, also gleich zu Beginn der Fahrt. Die korrekten Druckwerte für normale und für volle Beladung findet der Fahrer in der Regel auf einem Aufkleber an der B-Säule oder in der Tankklappe.

Moderne Pkw und Wohnmobile sind seit November 2014 ab Werk mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet. „Dieses System entbindet den Fahrer aber nicht von der Pflicht, regelmäßig selbst die Reifen zu checken. Bei einer Warnmeldung heißt es, umgehend den Reifendruck prüfen und wenn nötig anpassen. Aber Achtung: Bei betriebswarmen Pneus ist zu beachten, dass der Druck im Reifen bei Wärme ansteigt. Deshalb keinesfalls Luft ablassen, sonst ist der Druck bei kaltem Reifen zu gering. https://www.dekra.de/de/zu-wenig-luft-erhoeht-die-unfallgefahr/

Foto: Dekra

Neuer E-Bus-Betriebshof

Neuer E-Bus-Betriebshof

(RB 04-2019) Am 24.04. wurde der deutschlandweite erste komplett auf E-Mobilität ausgerichtete Busbetriebshof eröffnet. In Alsterdorf ist auf über 45 000 Quadratmetern der modernste Busbetriebshof Europas entstanden. Die wachsende Elektrobus-Flotte der HOCHBAHN wird hier künftig mit grünem Strom „betankt“. Ab 2020 wird das Unternehmen, das rund 1 000 Busse einsetzt, nur noch emissionsfreie Busse bestellen. Im November 2018 konnte der erste serienreife Elektro-Bus präsentiert werden. Vier serienreife Fahrzeuge sind derzeit im Linieneinsatz in Hamburg, 26 weitere folgen noch in diesem Jahr, die nächsten 30 im kommenden Jahr. Bald folgt die Ausschreibung für die ersten serienreifen Gelenkbusse. 2030, also innerhalb nur einer Dekade, soll die Komplettumstellung gelingen und der letzte Dieselbus außer Dienst genommen werden. Direkt gegenüber liegt das Umspannwerk. Hier ist der E-Bus-Betriebshof an das Stromnetz Hamburg angeschlossen. Die 110 kV-Spannung wird hier auf 20 kV umgewandelt. Diese Spannung wird benötigt um künftig 240 Elektrobusse mit Strom zu versorgen. Die Gesamtanschlussleistung auf dem Busbetriebshof beträgt 25 MW und entspricht damit der Versorgung einer Kleinstadt mit 40 000 Einwohnern.

Eckdaten

  • Standort für rund 240 Busse (Solo-, Gelenk- und Großraumbusse)
  • Arbeitsplätze für bis zu 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Abstellung und Ladung der Busse unter sechs Carports mit jeweils 40 Plätzen
  • Ladeinfrastruktur für alle Busse auf den Carports (Ausrüstung läuft)
  • Ladeleistung pro Bus: 150 kw
  • Umspannwerk: Umspannung von 110 kV auf 20 kV
  • Gesamtanschlussleistung: 2 MW (Vergleich: Versorgung von 40.000 Menschen)
  • Vorhalteflächen für Lagerung von Wasserstoff für Range-Extender-Busse
  • Werkstatt mit 10 Spuren und modernsten Dacharbeitsplätzen
  • 4 Spuren für Wartungsarbeiten sowie Tanken und Pflegen
  • Waschanlage – gespeist aus aufbereitetem Regernwasser
  • begrünte Carportdächer

Tipps zur neuen Motorradsaison

Tipps zur neuen Motorradsaison

(RB 03.2019) Zu Beginn der neuen Motorradsaison gibt die DEKRA wertvolle Tipps: Biker könnten die neue Saison mit einigen „Lockerungsübungen“ auf einem vom öffentlichen Verkehr getrennten Gelände einläuten. Bei Bremstests, Slalom und Achterfahren können sie hier gefahrlos ihr Gefühl für die Maschine auffrischen oder sich mit einem Motorrad-Sicherheitstraining auf die neue Saison vorbereiten. „Wer sich im Frühjahr nach der langen Winterpause wieder aufs Motorrad schwingt, muss sich mit seiner Maschine wieder gut vertraut machen“, sagt Achim Kuppinger, Motorradexperte bei DEKRA. „In Sachen Gleichgewicht, Koordination, Beschleunigung und Geschwindigkeit stellt das Motorrad andere Anforderungen als der eigene Pkw. Daran muss man sich nach der Pause wieder langsam gewöhnen.“ Auch sollten Motorradfahrer bedenken, dass Autofahrer im Frühjahr noch nicht wieder auf die schnellen, beschleunigungsstarken Bikes eingestellt sind und häufig überrascht reagieren. Also: Kopf einschalten und aktiv auf die anderen achten, vor allem auf Kreuzungen mit mehr Vorsicht zufahren und beim Überholen schauen, ob der Autofahrer den Motorradfahrer gesehen hat. Und auch der Fahrbahnzustand sollte besonders beachtet werden, denn im Frühjahr sorgen Rollsplitt in Kurven, Frostaufbrüche, Salzrückstände sowie Feuchtigkeit und oftmals noch niedrige Temperaturen für eine erhöhte Rutschgefahr.

Vorsicht Autofahrer - Amphibienwanderung

Vorsicht Autofahrer - Amphibienwanderung

Foto: J.Fieber

(RB 03.2019) Durch den milden Winter beginnt die Krötenwanderung in diesem Jahr besonders früh. Frösche, Kröten und Molche kommen aus ihren Winterverstecken um sich zu paaren. Dabei wandern sie von ihren Überwinterungsorten in Wäldern, Parks und Gärten oft über mehrere Kilometer zu den Laichgewässern. Auf ihren Wanderungen lauern aber viele Gefahren, insbesondere beim Überqueren von Straßen werden sie überfahren oder werden vom Luftdruck der schnell fahrenden Autos getötet. Der BUND bittet Autofahrer um Rücksicht und Aufmerksamkeit. An Strecken, die bei Amphibien beliebt sind, stehen oft Hinweisschilder mit Froschsymbol, die auf ein Tempolimit hinweisen. Gerade in regnerischen Morgen-, Abend- und Nachtstunden wird empfohlen,in diesen Gebieten nicht schneller als 30 km/h – möglichst sogar noch langsamer – zu fahren, da so der tödliche Luftstrom am Fahrzeug verhindert wird. An Stellen, wo fest installierte Zäune und Amphibientunnel nicht umsetzbar sind, werden mobile Zäune aufgestellt. Die Amphibien suchen entlang der Absperrung einen Durchschlupf und landen dabei in Eimern. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des BUND sowie andere Freiwillige tragen die Tiere in den Eimern dann auf die andere Straßenseite und lassen sie wieder frei.
Bekannte Brennpunkte der Amphibienwanderung in den letzten Jahren in Hamburg, nach Stadtteilen in alphabetischer Reihenfolge geordnet:

Bergstedt: Hamararakoppel
Billwerder-Moorfleet: nördl. Bahngraben zwischen Mittlerer und Unterer Landweg
Duvenstedt: Wiemerskamper Weg
Lemsahl: Eichelhäherkamp
Sasel: Bekwisch (temporäre Sperrung)
Volksdorf: Waldweg und Saseler Weg (Bereich Volksdorfer Teichwiesen)
Wer sich engagieren und den Kröten, Fröschen und Lurchen helfen möchte, kann sich an die örtlichen BUND-Gruppen wenden. Eine Übersicht gibt es unter https://www.bund.net/ueber-uns/bund-vor-ort/

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Verkehrsunfall: Haftung trotz Vorfahrt?

(RB/D.A.S 01.2019) Nicht immer hat der Recht, der Vorfahrt hat im Straßenverkehr, wenn ein Unfall passiert. Hätte der vorfahrtsberechtigte Fahrer nur bremsen oder leicht ausweichen müssen, um den Unfall zu vermeiden, muss er wegen Mitverschuldens unter Umständen 50 Prozent des Schadens tragen. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Celle entschieden. Weiter...

Dieselskandal: So können Sie sich wehren

(RB 2018) Da die Verjährungsfrist zum Thema "Dieselskandal" mit Ende diesen Jahres abläuft, sollten sich Betroffene ausführlich mit ihren Rechten auseinandersetzen. Hier finden Sie einige interessante Artikel sowie Tipps und Tricks von Anwälte, wie Sie sich am Besten zur Wehr setzen können und welche Wege Sie zum Ziel führen und welche nur Augenwischerei sind. Weiter...

Fahrtauglichkeitsuntersuchung im Alter

(RB/ anwaltshotline.de 12.2018) Autofahrer müssen sich in einigen europäischen Ländern ab einem gewissen Alter regelmäßig einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung unterziehen, wenn sie ihren Führerschein behalten wollen. In Deutschland gibt es diese Pflicht nicht. Allerdings können die Behörden auch hierzulande Senioren zur Untersuchung auffordern, wenn der Verdacht besteht, dass sie im Straßenverkehr nicht mehr sicher unterwegs sind, z.B. wenn etwas in der Richtung passiert ist. Allein das Alter ist hier allerdings kein Anlass für die Untersuchung. Was Autofahrer in diesem Fall beachten müssen und welche Konsequenzen eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung haben kann, erklären die Experten der Deutschen Anwaltshotline. Weiter...

Tipp, um das Auto winterfit zu machen

(RB) Die Tage werden kürzer und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Um nicht von Frost und Schnee überrascht zu werden, sollten Autofahrer daher rechtzeitig ihr Auto fit für Herbst und Winter machen. Verlass Vor muss allem in der dunklen Jahreszeit auf die Beleuchtung und die Bereifung sein, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Der TÜV-Verband (VdTÜV) gibt Autofahrern Tipps.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im vergangenen Jahr 6.103 Verkehrsunfälle mit Personenschäden auf Glätte durch Schnee oder Eis zurückzuführen gewesen, 6.387 Unfälle auf Glätte oder Schlüpfrigkeit durch Regen, 749 auf Laub und 242 auf Nebel. Hinzu kommen 2.551 Wildunfälle, die sich aufgrund der früheren Dämmerung im Herbst häufen.
Gerade in der dunklen Jahreszeit könne eine Kombination aus fehlender Beleuchtung, abgefahrenen Reifen oder verschlissenen Bremsen fatale Folgen haben. Weiter...

Vorsicht, Aquaplaning!

Vorsicht, Aquaplaning!

Foto: DEKRA

(RB) Die Unfallexperten von DEKRA warnen vor überraschenden Starkregengüsse, die die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Sie erhöhen das Risiko, bei Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.
„Auch mit modernen Reifen ist die Aquaplaning-Gefahr nicht vollständig gebannt. Die Physik lässt sich nicht überlisten“, sagt DEKRA Reifenexperte Christian Koch. Sobald das Wasser auf der Fahrbahn wenige Millimeter hoch steht, kann bei höheren Geschwindigkeiten ein Wasserkeil unter den Vorderrädern entstehen, der das Fahrzeug unlenkbar macht.
„Wie schnell ein Reifen aufschwimmt, hängt stark von der Fahrgeschwindigkeit und der Profiltiefe der Reifen sowie von der Wassertiefe ab“, erklärt Koch. Für gebrauchte Reifen mit mehr als drei Millimeter Profiltiefe gilt die Faustregel: „Ab 80 km/h fahren Sie Wasserski.“ Im Bereich des gesetzlichen Minimums von 1,6 Millimetern kann Aquaplaning aber auch schon bei 65 bis 70 km/h auftreten. Weiter...

Gut vorbereitet zur Hauptuntersuchung - Ein kurzer Check spart Zeit und Geld

Gut vorbereitet zur Hauptuntersuchung - Ein kurzer Check spart Zeit und Geld

Foto: DEKRA

(RB 10/2018) Autofahrer sind häufig enttäuscht, wenn ihr Fahrzeug nicht direkt durch die Hauptuntersuchung kommt. Damit alles ohne Probleme klappt, sollte man sein Fahrzeug auf die Untersuchung vorbereiten. So erspart man sich viel Zeit und Kosten die mit einer Nachuntersuchung verbunden sind.

Kurz-Check vor der HU
• Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 1 bereitlegen.
• Bei Werkstatt-AU Nachweis mitbringen (maximal zwei Monate alt)
• Papiere für Änderungen/Umbauten (Räder, Auspuff etc.) parat haben
• Warndreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Material sichtbar auslegen
• Beim Erste-Hilfe-Kasten Ablaufdatum beachten
• Kontrollleuchten im Cockpit checken
• Funktion von lichttechnischen Einrichtungen kontrollieren
• Hupe checken
• Genug Wasser in der Scheibenwaschanlage? Im Winter mit Frostschutz
• Reifenprofiltiefe mindestens 1,6 Millimeter
• Fahrzeug reinigen und aufräumen

Unfallverursacher ohne Versicherung

(RB) Hat man einen Schaden an Dritten verursacht, kann die Regulierung den eigenen finanziellen Rahmen bei Weitem übersteigen. Versicherungsexperten empfehlen daher eine private Haftpflichtversicherung. Dennoch haben rund 30 Prozent aller bundesdeutschen Haushalte keinen Haftpflichtschutz, denn es handelt sich nicht um eine Pflichtversicherung. Hinzu kommt die Tatsache, dass auch Flüchtlinge, die unbeabsichtigt Schäden an fremdem Eigentum verursachen, in der Regel nicht versichert sind.
Beispiel: Ein Unversicherter stürzt mit dem Fahrrad und verletzt dabei einen Fußgänger. Hat der Unfallverursacher keine finanziellen Mittel, muss der Verletzte die entstehenden Kosten selbst tragen. Der Staat kommt dafür nicht auf – weder bei Flüchtlingen noch bei unversicherten Bundesbürgern. Lädt jedoch ein Deutscher einen visapflichtigen Ausländer als Besucher ein, muss er sich vorab verpflichten, für alle Schäden, die sein ausländischer Gast verursacht, uneingeschränkt selbst aufzukommen.
Wer eine private Haftpflichtversicherung abschließen möchte, sollte auf eine Schaden-Ausfalldeckung in der Police achten. Bereits Versicherte sollten prüfen, ob eine solche Ausfalldeckung bereits Teil ihres Versicherungsvertrages ist. Sie sichert gegen fehlenden Versicherungsschutz ab: Ist der Unfallverursacher nicht in der Lage, für die anfallenden Kosten aufzukommen, reguliert die Haftpflichtversicherung des Opfers in diesem Fall den Schaden.

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Foto: HUK COBURG

(RB) Das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, steigt. Knapp 30 Prozent der Schäden enstehen in den Monaten Juli bis September. Nur wenige Autofahrer können die Frage beantworten: Was ist im Fall der Fälle zu tun ist?
Werden Menschen verletzt, sollte die Polizei und wenn nötig auch der Krankenwagen informiert werden. Noch bevor diese eintriffen, gilt es erste Hilfe zu leisten und die Unfallstelle zu sichern. Zuerst muss die eigene Warnblinkanlage angeschaltet und die Warnweste noch im Auto angezogen werden. Danach wird das Warndreieck aufgestellt: Innerorts sollte es 50 Meter entfernt zur Unfallstelle stehen, auf Landstraßen und Autobahnen beträgt die Distanz 100 Meter. Liegt die Unfallstelle in einer Kurve oder hinter einer Kuppe, wird das Warndreieck davor aufgestellt. Weiter...

So einfach ist das Laden von Elektroautos in Hamburg

Es gibt folgende Möglichkeiten:

(RB 10/2018) Beim Laden per SMS (Direct Pay) benötigt man ein Mobiltelefon mit einer deutschen Handynummer mit ausreichendem Guthaben (Prepaid oder Mobilfunkvertrag). Abgerechnet wird direkt über den Mobilfunkvertrag oder das Prepaid-Guthaben. Die Kosten werden verbrauchsgenau erfasst und zurzeit mit einem Direct Pay-Zuschlag in Höhe von 1,73 EUR + 27 ct/kWh zzgl. 19% auf den Gesamtbetrag berechnet. Das Laden per App (Direct Pay) ist ebenfalls möglich.
Die App “E-Charging Hamburg” ist für Android und iOS kostenfrei in sämtlichen europäischen Ländern - auch in englischer Sprache - verfügbar. Eine integrierte Übersichtkarte zeigt alle verfügbaren Ladestationen. Die entsprechende Abrechnung erfolgt entweder direkt über den Mobilfunkvertrag oder das Prepaid-Guthaben. Alternativ besteht auch die Möglichkeit via Kreditkarte, Paypal oder per SEPA-Lastschriftverfahren zu gehen. Auch das Laden per Chip (RFID) funktioniert.
Mit dem RFID-Chip - Karte oder Schlüsselanhänger - kann aufgeladen werden, wenn der Anbieter an das IT-System von Stromnetz Hamburg angeschlossen ist. Die Abrechnung erfolgt direkt über das Unternehmen, welches die Chip/Karte ausgestellt hat.

Hagelschaden unverzüglich melden

Hagelschaden unverzüglich melden

(RB) In der Hagelsaison von Mai bis August werden Fahrzeuge am häufigsten und am schwersten beschädigt. Hier kommen ein paar Tipps, was Sie im Fall eines Hagelschadens tun können.

Wie sind Hagelschäden versichert?
Hagelschäden sind in vollem Umfang gedeckt, wenn für das betroffene Fahrzeug mindestens eine Teilkaskoversicherung besteht. Eine Haftpflichtversicherung reicht dafür nicht aus.
Schaden unverzüglich melden
Der betroffene Fahrzeughalter ist verpflichtet, den Schaden seinem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Dies kann in der Regel telefonisch, per Brief, Fax oder E-Mail geschehen. Dabei sind der Tag, die Uhrzeit und der Ort des Hagelschlages anzugeben.
Schaden dokumentieren
Der DEKRA Experte empfiehlt, das Ausmaß des Schadens möglichst unmittelbar nach dem Hagelschlag durch Fotos zu dokumentieren, etwa mit dem Smartphone. Dies kann bei später aufgeworfenen Fragen zum Schadenbild von Vorteil sein. Weiter...

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