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13.07.2020 - 09:09

 
 

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Neuer Bußgeldkatalog

(dh 05-2020) Ende April ist eine neuer Bußgeldkatalog in Kraft getreten- mit zum Teil drastischen Verschärfungen. Wer ab sofort unberechtigterweise auf einem Behindertenparkplatz sein Auto abstellt, muss dafür 55 anstatt 35 Euro bezahlen. Benziner, die auf einem Parkplatz für E-Autos stehen, kosten den Halter ebenfalls ein Verwarngeld von 55 Euro. Rechtswidriges Parken an einer unübersichtlichen Stelle wie einer scharfen Kurve kostet 35 Euro, 10 Euro weniger bezahlen Autofahrer, die ihr Fahrzeug in einem allgemeinen Halte- und Parkverbot abstellen – 25 Euro berappen sie. Das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken in zweiter Reihe werden auf bis zu 100 Euro erhöht. Bei besonders schweren Verstößen erhält der Fahrer einen Punkt in Flensburg dazu. Parkt ein Autofahrer beispielsweise in zweiter Reihe und behindert damit andere Verkehrsteilnehmer, sammelt er einen Punkt und muss 80 Euro bezahlen.
Eine Rettungsgasse rettet Leben. Wer sie unerlaubt nutzt oder erst gar keine bildet, den ahndet der Gesetzgeber zukünftig mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro – ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte spendiert das Gesetz gratis dazu. Wer falsch abbiegt oder seine Sorgfaltspflicht beim Aus- oder Einsteigen verletzt, zahlt nun das Doppelte – dabei richtet sich das Bußgeld je nach der Schwere des Delikts, beträgt aber mindestens 20 Euro. Auch Rasern geht das Gesetz an den Kragen: Wer innerorts in der Tempo-30-Zone 21 Kilometer in der Stunde (km/h) zu schnell fährt, erhält einen Monat Fahrverbot, zahlt 80 Euro und bekommt zwei Punkte. Und wer unnötigen Lärm verursacht, seine Mitmenschen mit vermeidbaren Abgasen belästigt oder unnötig hin- und herfährt, den bestraft die Exekutive bald mit einer Geldbuße von bis zu 100 Euro.

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Autoferien statt Flugreisen

(djd/dh 06-2020) Fernreisen mit dem Flugzeug sind bei vielen bis auf Weiteres von der Urlaubsliste gestrichen. Hoch im Kurs stehen Ferienziele in Deutschland und im benachbarten Ausland, die mit dem Auto gut erreichbar sind. Wer nicht riskieren möchte, dass er auf dem Pannenstreifen statt am Nordseestrand oder Alpenrand landet, vereinbart vor dem Urlaubsantritt einen Sicherheits-Check in der Kfz-Werkstatt seines Vertrauens. Fahrwerk und Bremsen müssen in Topform sein, wenn etwa Passstraßen in den Alpen zu überwinden sind. Auf Bremsprüfstand und Hebebühne lässt sich schnell feststellen, wie es um Bremsbeläge und -scheiben steht und ob Gelenke und Federn zuverlässig ihre Funktion erfüllen. Füllstand und Zustand von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser werden ebenfalls gecheckt, damit alles läuft wie geschmiert. Eine Öldose und Scheibenwischwasser mit Reinigungszusatz als eiserne Reserve an Bord zu nehmen, kann nicht schaden. Apropos Scheiben: Der Zustand der Wischerblätter und der Füllstand der Scheibenwaschanlage gehören ebenfalls zum Urlaubs-Check. Mehr Infos und Tipps rund ums Auto gibt es unter www.kfzgewerbe.de.

Online Checkliste für Gebrauchtwagen

(djd/dh 06-2020) Ob als Ersatz für das in die Jahre gekommene Auto oder weil die Familie Zuwachs bekommen hat: Aus den unterschiedlichsten Gründen muss irgendwann ein neues Fahrzeug her. Nicht jeder kann oder möchte sich dann einen Neuwagen leisten, viele entscheiden sich bewusst für einen "Gebrauchten". Der Markt für Gebrauchtfahrzeuge ist allerdings riesig und wegen der großen Modellvielfalt auch recht unübersichtlich, Laien sind bei der Auswahl oft überfordert.
Wer im Freundeskreis keinen Kfz-Experten hat, sollte sowohl für die Suche als auch für den Besichtigungstermin des Gebrauchtwagens eine übersichtliche und gut strukturierte Checkliste nutzen. Diese gibt es, unabhängig von der Automarke, kostenfrei im Internet. Sie hilft bereits bei der Planung des Gebrauchtwagenkaufs und erklärt nicht nur, wie sich das Wunschfahrzeug tatsächlich finden lässt, sondern gibt auch Tipps für Besichtigung und Probefahrt. Eine "Checkliste Gebrauchtwagen" kann man beispielsweise unter www.dastelefonbuch.de ausdrucken, als PDF-Datei speichern oder per E-Mail versenden. Übersichtlich sind hier alle wichtigen Prüfkriterien zusammengefasst - vom Zustand der Reifen über die einwandfreie Funktion von Kupplung und Bremsen bis zu eventuell versteckten Rostschäden.

Kindersitze im Test

(Heise/dh 06-2020) Der Start ins Leben, so scheint es, ist vielen Eltern eine Menge Geld wert. Ob nun Matratzen, Wickelkommoden, Kinderwagen oder Kindersitze: In unserer Wohlstandsgesellschaft sind rasch etliche Hundert Euro ausgegeben, bevor der Nachwuchs den Schlafrhythmus beider Elternteile neu sortiert. Dabei lohnt es sich auf den Preis zu achten, wie auch der aktuelle Kindersitztest des ADAC vom Mai diesen Jahres zeigt. Die monetären Differenzen sind gewaltig, gerade bei den Sitzen für ganz kleine Kinder. Der Testsieger für Kinder bis zu einem Jahr ist der „Maxi-Cosi Coral + FamilyFix3“. Der kostet laut ADAC 520 Euro und ist kaum besser als der Zweitplatzierte im Test für 110 Euro. Auch bei den Sitzen für ältere Kinder gibt es erhebliche Unterschiede. Wie immer empfiehlt es sich dringend, Kind und Auto beim Kauf eines Sitzes mitzunehmen. Denn nicht jeder Sitz passt optimal in jedes Fahrzeug, wobei mit den Isofix-Haken schon ein riesiger Schritt gemacht wurde. Wenngleich es bis heute nicht jeder Autohersteller hinbekommt, diese Befestigungen gut zugänglich zu gestalten. Gut überlegen sollten sich Eltern, ob sie auf eine Isofix-Basis verzichten wollen, die meistens noch einmal rund 100 Euro kostet. Doch der Komfortgewinn ist beträchtlich, denn so kann der unter Umständen schlafende Nachwuchs bequem mit einem Handgriff samt Sitz aus dem Auto genommen werden. Im Falle des „Nuna Pipa Next“ ist auch die Sicherheit besser als ohne die Grundplatte.

Biker brauchen mehr Profil

(dh 05-2020) Motorradfahrer sollten stets mit mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Restprofil fahren. Das gilt vor allem für den Hinterreifen, raten die Fahrzeugprüfer der Dekra. Allgemeine Aussagen dazu, wie viel mehr als das Mindestprofil es sein sollte, seien aber schwierig. Denn einerseits weisen unterschiedliche Reifentypen von Haus aus ganz verschiedene Profiltiefen auf – etwa grobstollige Modelle an Geländemaschinen. Andererseits fahren sich Reifen am Motorrad anders ab als beim Auto, nämlich meist in der Mitte. Dort sollte das Profil auch gemessen werden. Allerspätestens sind neue Reifen fällig, wenn die alten in der Mitte kaum mehr als 1,6 Millimeter aufweisen. Wer sich mit seinen Reifen so gerade über dem gesetzlichen Minimum bewegt, erhöht nicht nur die Unfallgefahr deutlich. Je nach Fahrleistung könne dann aus gerade noch legal schnell illegal werden.

Fahrverbot für Motorräder gefordert

(dh 05-2020) Motorräder sollen nach dem Willen des Bundesrats künftig weniger Lärm verursachen. Doch die Vorschläge der Länderkammer gehen noch weiter. Motorradfahren könnte an Sonn- und Feiertagen sogar verboten werden. Die Länderkammer will sich nach einem Beschluss vom Freitag dafür einsetzen, dass die zulässigen Geräuschemissionen aller Neufahrzeuge begrenzt werden. Künftig soll ein Maximalwert von 80 Dezibel (db/A) gelten, der in etwa der Lautstärke eines vorbeifahrenden Lkws oder eines Rasenmähers entspricht. Die Länder möchten, dass Polizisten Fahrzeuge bei „gravierenden Lärmüberschreitungen“ sofort sicherstellen dürfen. Außerdem soll Tuning härter bestraft werden, wenn das Motorrad dadurch erheblich lauter wird. Das Sound-Design, über das Fahrer die Geräuschkulisse selbst einstellen können, solle verboten werden. Die Länder wollen zudem beschränkte Motorrad-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen ermöglichen. Die Entschließung des Bundesrats geht nun an die Bundesregierung. Diese entscheidet, ob und wann sie die Anregung umsetzen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht. Der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) sieht Verkehrslärm ebenfalls als Problem - fordert aber, dass bei der Problemlösung alle Fahrzeuge einbezogen werden. „Was wir ablehnen und nicht nachvollziehen können, ist die einseitige Fokussierung beim Thema Lärm auf die Motorräder“, sagte der Vorsitzende Michael Lenzen. „Hier sehen wir ganz klar eine Diskriminierung der Motorradfahrer.“ Es sei ein Unding, mehr als vier Millionen Motorradfahrer wegen Fehlverhaltens einer Minderheit über einen Kamm zu scheren.“

Dramatische Einbrüche

(dh 05-2020) Der europäische Automarkt ist im April wegen der Coronavirus-Pandemie zusammengebrochen. In den Staaten der EU, der Efta und in Großbritannien wurden zuletzt noch etwa 290.000 Pkw neu zugelassen. Damit sanken die Verkaufszahlen im vergangenen Monat um 78,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Absatz war bereits seit Jahresanfang rückläufig. Bereits im Januar und Februar waren die Zulassungszahlen zurückgegangen, ehe sie dann im März um mehr als die Hälfte absackten. Allerdings setzte der Lockdown zur Bekämpfung der Pandemie erst Mitte des Monats ein. Im April traf der Lockdown die Branche dann mit voller Wucht. Seit Jahresstart ist der Neuwagenabsatz in Europa um 39,1 Prozent auf 3,35 Millionen Einheiten gefallen. Jeder der europäischen Märkte hat laut der Statistik Rückgänge im hohen zweistelligen Prozentbereich hinnehmen müssen. Gerade in den großen Märkten fiel das Minus besonders stark aus. Dazu zählen Italien (- 97,6 Prozent), Großbritannien (-97,3) und Spanien (- 96,5). Auch Frankreich verbuchte mit einem Rückgang von 88,8 Prozent einen heftigen Absturz. In Deutschland ist der Rückgang der Neuzulassungen um 61,1 Prozent dagegen noch fast moderat ausgefallen.

Fahrradabsatz normalisiert sich

(dh 05-2020) Die Fahrradbranche lässt die Krise rund um die Corona-Pandemie bereits weitgehend hinter sich. Bei Verbandsumfragen zeigten sich zwei Drittel der Händler und 69 Prozent der Werkstätten und anderen Dienstleister überzeugt, im laufenden Jahr den gleichen oder sogar einen höheren Umsatz zu erzielen als im Vorjahr. 54 Prozent der Händler hätten berichtet, dass sich der Absatz bereits normalisiert habe, berichtete der Zweirad-Industrie-Verband im Mai.
Die Corona-Beschränkungen hatten die Branche in der wichtigsten Verkaufssaison getroffen, dem Frühjahr. Die Unternehmen waren daher ihren Verbänden zufolge auf die Soforthilfen angewiesen und nutzten zudem das Instrument der Kurzarbeit, um ihre Fachkräfte zu halten. Auf Kredite griffen nur 18 Prozent der Händler zurück. Weniger als 10 Prozent hätten Mitarbeiter entlassen.
Die Nachfrage sei nach Wiederöffnung der Geschäfte sofort wiedergekommen, berichteten ZIV, der Bundesverband Zukunft Fahrrad und der Verbund Service und Fahrrad. Das Fahrrad habe als krisensicheres Verkehrsmittel auch neue Zielgruppen überzeugt. Einen Schub hätten digitale Angebote erhalten. Händler, Hersteller und Dienstleister forderten gemeinsam eine Verbesserung der Infrastruktur und ein fahrradfreundliches Verkehrsklima als Voraussetzungen für ihren wirtschaftlichen Erfolg.

Kaufprämie

(dpa/dh 05-2020) Die Regierung will beim sogenannten Autogipfel Anfang Juni einem Pressebericht zufolge eine staatliche Kaufprämie beschließen. Demnach könnte bei dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel, den zuständigen Bundesministern und den Chefs der Autobauer eine Förderung für den Kauf von Autos beschlossen werden, die maximal 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen.
Dem Bericht zufolge geht es dabei um eine Gesamtfördersumme von 2,5 Milliarden Euro. Anträge sollen so lange bewilligt werden, bis der Topf leer ist, längstens aber bis zum Jahresende. Bis zu 4.000 Euro könnte es beim Kauf eines Neufahrzeugs geben. Davon sollen die Hersteller die Hälfte übernehmen. Um Prämien für einen Neuwagenkauf war in den letzten Wochen teils hitzig diskutiert worden. Zuletzt hatten sich die Wirtschaftsweisen gegen eine solche Förderung ausgesprochen. Statt einzelne Branchen zu unterstützen hält der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Entlastungen sowohl für die gesamte Wirtschaft als auch für Privathaushalte für sinnvoll. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe hält eine Kaufprämie für sinnvoll und fordert aber vor allem eine schnelle Entscheidung. Die Diskussion um eine mögliche Forderung lässt potenzielle Neuwagenkäufer nach Wiederöffnung der Autohäuser aktuell noch zögern.

50 Jahre Kfz-Schiedsstellen

(dh 05-2020) Wenn es Auseinandersetzungen mit den Kunden gibt, kostet das die Betriebe meist Zeit, Geld und mitunter den guten Ruf. Erst recht, wenn diese langwierige Gerichtsverfahren nach sich ziehen. Alles Faktoren, die ein Unternehmer vermeiden möchte. Die Einrichtung einer Kfz-eigenen Schiedsstelle ist genau aus diesen Gründen ins Leben gerufen worden und klärt seit 50 Jahren Streitigkeiten zwischen Kunden und Kfz-Innungsbetrieben. Und das mit großem Erfolg: In bis zu rund 90 Prozent der Fälle können so Auseinandersetzungen unbürokratisch gelöst werden. Das entlastet auch die Gerichte. 1970 wurden die ersten Kfz-eigenen Schiedsstellen in Hamburg und München als eine freiwillige und branchenspezifische Institution des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes für den Verbraucherschutz gegründet. Heute gibt es in jedem Bundesland Kfz-Schiedsstellen, bundesweit etwa 100. Welche zuständig ist, richtet sich nach dem Geschäftssitz des jeweiligen Autohauses oder der Werkstatt, die in einen Streit verwickelt ist.

Kosten reduzieren

(dh 05-2020) Das eigene Auto gilt für viele Menschen in Deutschland als unverzichtbares Gut und das, obwohl der Unterhalt des PKWs häufig ein tiefes Loch in den Geldbeutel gräbt. Für diejenigen, die nicht auf günstigere Alternativen umsteigen können oder wollen, gibt es diverse Faktoren zu beachten, mit welchen sich die Unterhaltskosten senken lassen.
Ein relativ variabler Kostenfaktor ist das Tanken, da sich der Treibstoffverbrauch über die Fahrweise regulieren lässt. Wer stets niedertourig fährt und kurze Strecken vermeidet, kann einiges an Benzin und Diesel sparen. Zusätzlich ist es möglich zu speziellen Stichzeiten und -tagen vergleichsweise günstig zu tanken. Am Abend zwischen 17 und 21 Uhr und unter der Woche ist das Tanken häufig sehr günstig. Bei der Suche nach dem günstigsten Preis können allerdings auch Smartphone-Apps unterstützen.
Instandhaltungsmaßnahmen und kleinere Reparaturen summieren sich über das Jahr gerechnet zu erheblichen Kostenfaktoren, wer diese selbstständig durchführt, spart dementsprechend bares Geld. Zusätzlich spart der Erwerb von Ersatzteilen bei Drittanbietern im Internet weitere Kosten ein.
Zu den Fixkosten zählt die Kfz-Versicherung. Viele Autofahrer vertrauen der eigenen Versicherung und verlängern dementsprechend fortlaufend den Vertrag, wobei das häufig mit einem höheren Kostenaufwand verbunden ist als bei einem Versicherungswechsel. Wer hier ausgiebig recherchiert, kann via Preisvergleich jährlich eine bis zu dreistellige Summe sparen. Die Ummeldung funktioniert in der Regel über das Internet und lässt sich erfahrungsgemäß zwischen Oktober und November durchführen.

Fahrverbot „unverhältnismäßig“

(dh 05-2020) Die neue Straßenverkehrsordnung ist gerade mal einen Monat in Kraft, und nun will Verkehrsminister Andreas Scheuer härtere Strafen für Verkehrssünder zum Teil wieder zurücknehmen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur arbeitet das Ministerium des CSU-Politikers an der Überarbeitung eines Teils des Bußgeldkatalogs. Dabei geht es vor allem um die Regel, dass nun schon ein Monat Fahrverbot droht, wenn man innerorts 21 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt oder außerorts 26 km/h. Diese Regelung sei "unverhältnismäßig", heißt es im Ministerium. Zwar bestätigte das Verkehrsministerium die Änderungsvorhaben, betonte aber, dass diese in Abstimmung mit dem Bundesrat erfolgen müssten. Zudem träten sie nicht sofort in Kraft, sondern erst bei der nächsten Novelle; diese könne allerdings schon im Sommer verabschiedet werden. Das heißt: Aktuell gelten also erst einmal die neuen, für Autofahrer verschärften Bedingungen. Das teilweise Einlenken des Ministeriums kam offenbar vor allem durch Beschwerden vieler Autofahrer zustande. Der Automobilclub "Mobil in Deutschland" hatte mit einer Petition gegen die massiv verschärfte Bußgeld-Reform ein beachtliches Quorum erreicht. Der Club hatte dazu eine Online-Petition ins Leben gerufen, die sich an Bundesrat und Bundestag richtet. Nach geplanten 50.000 Unterzeichnern bis Ende des Jahres war der Zulauf deutlich größer als gedacht: Über 150.000 Unterstützer hat die Petition mittlerweile.

Prämie nur für sparsame Neuwagen

(dpa/dh 05-2020) Bei möglichen Hilfen für die Autoindustrie wegen der Corona-Pandemie soll nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums der Klimaschutz nicht aus dem Blick geraten. Demnach sollte vorrangig der Kauf von Autos mit geringen CO2-Werten gefördert werden. Um die in der Krise abgestürzte Nachfrage anzukurbeln, fordert die deutsche Autoindustrie staatliche Prämien für den Neuwagen-Kauf. Strittig ist jedoch etwa die Frage, ob sich eine mögliche Förderung auf weniger umweltschädliche Antriebe beschränken oder auf alle Arten von Autos erstrecken könnte.
Die Autohändler fürchten, bei staatlichen Kaufprämien nur für Neufahrzeuge auf ihren Gebrauchtwagen sitzen zu bleiben. Junge, technisch hochmoderne und vor allem auch umweltfreundliche Gebrauchtwagen würden durch ein starkes Neuwagen-Anreizprogramm geradezu unverkäuflich werden. Solche Gebrauchtwagen stünden aber zu Zehntausenden bei den Händlern bereit. Eine Kaufprämie müsste daher auch auf zwei oder drei Jahre alte umweltfreundliche Gebrauchtwagen ausgedehnt werden. Sollte es eine Kaufprämie nur für Elektroautos geben, würde das zwar den Autokonzernen nützen. Aber dann könnten die Autohändler vor Ort ihre bereits vorfinanzierten modernen und schadstoffarmen Benziner- und Dieselfahrzeuge der Hersteller wohl nur noch mit weiteren Rabatten absetzen. Schon jetzt aber gebe es sehr hohe Rabatte für Autokäufer, die Margen der Händler seien bereits extrem gering.

Zeit für Sommerreifen

(djd 04-2020) Moderne Winterreifen zeichnen sich durch ruhiges Laufverhalten und gute Eigenschaften auf trockenen wie auf regennassen Straßen aus. Viele Autofahrer überlegen, ob sie nicht das ganze Jahr über die winterliche Bereifung aufgezogen lassen können. Doch falsche Sparsamkeit zahlt sich hier nicht aus. Winterreifen nutzen sich auf sommerlich warmen Straßen wesentlich schneller ab. Der hohe Abrieb steigert aber nicht nur den Reifenverschleiß, sondern auch den Kraftstoffverbrauch. Denn der steigt mit stärkerer Reibung an. Unterm Strich sparen Autofahrer also bares Geld, wenn sie die Bereifung jahreszeitlich anpassen, und schonen dabei noch die Umwelt.
Wichtiger noch als finanzielle Aspekte ist jedoch der Faktor Sicherheit. Sommerreifen im Sommer, Winterreifen im Winter - so lautet die Empfehlung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, dessen "Initiative Reifenqualität - ich fahr' auf Nummer sicher" auch das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe unterstützt. Aus guten Gründen: Sommerreifen sind an die Straßenverhältnisse der warmen Jahreszeit optimal angepasst. Gegenüber Winterpneus ist der Bremsweg kürzer, auch bei höheren Geschwindigkeiten wird der Wagen sicher in der Spur gehalten, und in der Kurve besitzt der Reifen mehr Grip. Auf trockener Fahrbahn macht der Unterschied beim Bremsweg bei 100 Stundenkilometern bereits rund 20 Meter aus. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe rät daher zu einem Reifenwechsel bei unter drei Millimeter Restprofil, Infos gibt es auch unter www.reifenqualitaet.de.

Autohandel untersagt

(dh 05-2020) Besorgt über die von der Bundesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus vereinbarte Untersagung unter anderem des stationären Kraftfahrzeughandels zeigt sich der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Dies bringe die Unternehmen in eine prekäre Lage, so eine offizzielle Pressemitteilung der Verbandes. Quer durch die Autohäuser müsse ab sofort eine Demarkationslinie gezogen werden. Die Fortführung des Werkstattbetriebs sei berechtigterweise weiterhin zulässig und erwünscht. Wie aber solle man einem Kunden, der ohnehin schon im Autohaus stehe, plausibel klarmachen, dass man ihm beispielsweise ein gewünschtes Zubehör zwar einbauen, aber nicht verkaufen dürfe? Darüber hinaus würden viele Betriebe ein generelles Verbot des Handels ohne massive Liquiditätshilfen nicht überstehen. Das Kfz-Gewerbe bekenne sich ohne Wenn und Aber zum Vorrang des Schutzes von Leib und Leben in dieser noch nie dagewesenen Krisensituation, ergänzte Peckruhn. Man sehe aber nicht, dass die Anlegung unterschiedlicher Maßstäbe in ein und demselben Unternehmen einen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten könne.

Ladesäulen-Förderung abgelehnt

(dh 05-2020) Empört haben Autohäuser auf ablehnende Förderbescheide für Ladesäulen reagiert. Als Ablehnungsgrund nennt die zuständige Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV), dass Autohändler sich bereits gegenüber den jeweiligen Herstellern ihrer Marken dazu verpflichtet hätten, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu errichten. Die Gewährung von Fördermitteln für Ladeeinrichtungen, die ohnehin errichtet würden, verstoße gegen das haushaltsrechtliche Subsidiaritätsprinzip.
Aus Sicht des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) dürfe es für die Förderfähigkeit keinen Unterschied machen, ob ein Betrieb von seinem Hersteller Vorgaben erhalte oder nicht oder ob es sich um einen markenungebundenen Betrieb handle. Entscheidend müsse sein, ob der Betrieb auf eigene Kosten eine im öffentlichen Interesse liegende Ladeeinrichtung bereitstelle. "Die Ablehnungsgründe haben zu recht für Empörung gesorgt und sind weder uns noch einem kleinen oder mittelständischen Betrieb begreiflich zu machen", so der ZDK-Präsident.

Batterie-Pass

(dpa/dh 03-2020) Elektroautos benötigen Batterien, doch an deren Herstellung gibt es immer wieder Kritik. Dem will die Industrie entgegentreten und ein Siegel entwickeln, das Auskunft gibt über die Produktion. Nun liegt ein erster Zeitplan vor. Die Industrie macht beim geplanten Pass für fair hergestellte Batterien Tempo. Bis Jahresende soll ein Prototyp entstehen, 2021 dann eine erste Version, wie der Dax-Konzern BASF als Mitglied der Global Battery Alliance (GBA) mitteilte. „Bis Ende 2022 soll der Batteriepass mit voller Funktionalität fertig gestellt sein. Dieser soll die Daten zu bestimmten Kriterien, Standards und Schwellenwerten enthalten, die für die Ausstellung eines "Qualitätssiegels" für nachhaltige Batterien notwendig sind." Ziel ist, dass Verbraucher beim Kauf etwa von Elektroautos künftig deutlich mehr Auskunft erhalten über die Herstellung. Damit soll zertifiziert werden, dass zum Abbau wichtiger Bestandteile wie Kobalt keine Kinderarbeit geleistet sowie Sicherheits- und Gesundheitsstandards eingehalten wurden.

Blitzer-Apps

(dh 03-2020) Eine wichtige Änderung im März 2020 betrifft Autofahrer, die Blitzer-Apps nutzen. Diese waren bisher nicht ausdrücklich verboten, sodass es eine gesetzliche Grauzone gab. Der Gesetzgeber hat daher reagiert und klar den Bereich zwischen erlaubt und verboten abgegrenzt. Nun dürfen fahrzeugführende Blitzer-Apps, zum Beispiel auf Smartphones oder in Navigationssystemen, während der Fahrt nicht mehr verwendet werden. Wer sie dennoch nutzt und ertappt wird, muss 75 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg. Für Moped- und Mofafahrer war der 1. März zusätzlich ein wichtiger Stichtag. Denn zu diesem Datum müssen sie ihr Versicherungskennzeichen wechseln. Die grüne Plakette wird nun durch die schwarze ersetzt. Dies gilt auch für E-Scooter, Segways und einige E-Bikes.

Höhere Förderprämie

(dh 02-2020) Die EU-Kommission hat die höhere Förderprämie für Elektroautos in Deutschland genehmigt. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium Mitte Februar mit. Die neue Regelung sieht vor, dass reine Elektroautos, deren Nettolistenpreis unter 40.000 Euro liegt, bis zu 6000 Euro Zuschuss bekommen können, von denen der Hersteller und der Staat jeweils die Hälfte bezahlen. Elektroautos über 40.000 Euro können mit 5000 Euro gefördert werden. Bei sogenannten Plug-in-Hybriden, die neben dem Elektroantrieb auch noch einen Verbrennungsmotor haben, steigen die Boni von bis zu 3000 Euro auf bis zu 4500 Euro für Fahrzeuge unter 40.000 Euro, darüber können es bis zu 3750 Euro sein. Entsprechende Anträge müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Haftung bei Vorfahrtsverletzung durch Radfahrer

(RB/Ergo 02-02-2020) Viele Verkehrsteilnehmer gehen davon aus, dass bei einer Kollision „Rad gegen Auto“ immer automatisch der Autofahrer haftet. Nimmt ein Radfahrer einem Auto die Vorfahrt, ohne dass der Autofahrer etwas falsch gemacht hat, so haftet der Radfahrer für die Folgen des Unfalls allein. Auch die sogenannte Betriebsgefahr des Autos, also die Gefahr, die nur dadurch entsteht, dass jemand ein Auto auf der Straße bewegt, spielt dann unter Umständen keine Rolle mehr. Diese kann vollständig gegenüber der Vorfahrtsverletzung in den Hintergrund treten. Die Beachtung der Vorfahrt ist eine Grundregel im Straßenverkehr. Umso wichtiger ist es, sich auch als Radfahrer an Vorfahrtsregeln und Ampeln zu halten und auf die übrigen Verkehrsteilnehmer zu achten. Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 2. Januar 2018, Az. 7 U 44/17

Einkommensabhängige Parkpreise

(dpa/dh) Besserverdienende sollen mehr für Bewohnerparkausweise zahlen, Elektroautos Sonderparkplätze bekommen und Kommunen mehr Spielräume, um Preise für Parkplätze zu erhöhen oder zu senken. Das sind Kernpunkte einer grundlegenden Reform des Parksystems in Deutschland, die der Verband der Automobilindustrie (VDA) zu Jahresbeginn vorgelegt hat. Demnach soll der Parkverkehr angesichts wachsender Städte und einer zunehmenden Verdichtung von Flächen besser gelenkt und der „Parkdruck“ vor allem in innerstädtischen Wohngegenden verringert werden. „Alle, die auf einen Parkplatz angewiesen sind, sollten einen freien Stellplatz möglichst ohne Suchverkehr erreichen können“, heißt es. Verkehrsflächen müssten möglichst effizient genutzt werden.
Hintergrund der Debatte ist etwa, dass der Radverkehr in Deutschland auch aus klimapolitischen Gründen gestärkt werden soll. Dafür brauchen Fahrräder aber mehr Raum. Daneben gibt es neue Mobilitätsangebote wie Carsharing. Der VDA verweist außerdem auf einen zunehmenden Logistikverkehr, wie dem Paketgeschäft.

Mindestalter sinkt

(dh) Der Bundestag hat Ende 2019 beschlossen, das Mindestalter zum Moped-Fahren dauerhaft zu senken. Mopeds sind motorisierte Zweiräder, die bis zu 45 km/h schnell sein dürfen. Jugendliche können in Zukunft bereits mit 15 Jahren den Moped-Führerschein machen. Allerdings darf jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es die Neuregelung auch tatsächlich umsetzt. In den östlichen Flächenländern laufen bereits seit 2013 entsprechende Modellprojekte unter dem Stichwort „Moped mit 15“.

Strengere Verbrauchsmessung

(dh) Für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle gilt ab dem 1. Januar 2020 die Pflicht zum Fuel Consumption Monitoring (FCM). Das heißt, bestimmte Verbrauchsdaten wie der Durchschnittsverbrauch oder die Häufigkeit elektrisch gefahrener Strecken wie beim Plug-in-Hybridauto müssen lebenslang gespeichert werden. Damit soll eine Abweichung des Typgenehmigungswertes und des realen Verbrauchs besser kontrolliert werden können.

DAB+ fürs Auto

(dpa/dh) Das Digitalradio DAB+ wird in Zukunft in jedem Neuwagen in Deutschland zu hören sein. Von Dezember 2020 an müssen Radios in neuen Fahrzeugen sowie neue stationäre Radiogeräte mit Display den Empfang und die Wiedergabe von DAB+ ermöglichen. Das hat der Bundesrat aktuell entschieden. Das Digitalradio DAB+ ist trotz technischer Vorteile nicht unumstritten. Kritiker von DAB+ meinen, bei der Digitalisierung des Rundfunks solle man gleich auf Internet-Streaming setzen. Befürworter verweisen auf eine größere Sendervielfalt und bessere Klangqualität. Sie erhoffen sich nun insbesondere von der verabschiedeten Autoradio-Pflicht einen großen Schub für das Digitalradio. Mit der Änderung des Telekommunikationsgesetzes setzt die deutsche Legislative Regelungen der Europäischen Union zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um. In Deutschland sind aktuell nach offiziellen Angaben mehr als 260 unterschiedliche lokale und überregionale Programme über DAB+ verfügbar. Die Abdeckung erreicht demnach 98 Prozent der Fläche, die Autobahnen seien nahezu komplett versorgt. Derzeit sind knapp sieben Millionen Autos in Deutschland mit DAB+ ausgestattet.

 

Höhere Bußgelder

(dh) Die Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen könnten 2020 drastisch erhöht werden. Der Entwurf eines neuen Bußgeldkatalogs sieht vor, dass bis zu 100 Euro oder in gravierenden Fällen auch Punkte in Flensburg für solche Vergehen fällig werden. Bislang sind es zwischen 15 und 30 Euro. Auch das dreiminütige Halten auf Schutzstreifen soll dann nicht mehr erlaubt sein. Außerdem müssten Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, dann mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen. Hinzu käme ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

 

Mehr Sicherheit für Radler

(dpa/dh) Wenn es nach dem Entwurf des Verkehrsministeriums geht, könnte es ab 2020 ein neues Verkehrsschild geben, das Autos das Überholen von Zweirädern verbietet. Ist das Überholen doch erlaubt, soll innerorts ein Abstand von mindestens 1,5 Metern und außerorts von zwei Metern eingehalten werden. Außerdem sehen die Pläne des Verkehrsministers vor, dass es künftig einen grünen Pfeil beim Rechtsabbiegen nur für Radfahrer gibt. Darüber hinaus sollen künftig analog zu Tempo-30-Zonen auch Fahrradzonen angeordnet werden können.

 

Herbstzeit: Das müssen Autofahrer jetzt beachten

Herbstzeit: Das müssen Autofahrer jetzt beachten

(TÜV e.V./RB) Später Sonnenaufgang, früher Sonnenuntergang und auch dazwischen wird es häufig nicht richtig hell – dann ist eine funktionierende Beleuchtungsanlage wichtig und sollte rechtzeitig überprüft werden.  In Deutschland gibt es keinen Stichtag, an dem die Winterreifen aufgezogen sein müssen. Hier ist das Wetter entscheidend: Sobald es draußen winterlich wird, gilt die Winterreifenpflicht“, doch wer erst bei Schneematsch, Glatteis oder Reifglätte den Weg in die Werkstatt sucht, wird so schnell keinen Termin mehr bekommen. „Von O bis O“ – also zwischen Anfang Oktober und der Woche nach Ostern – sollte man Winterpneus nutzen. „Wer sich an dieser Faustregel orientiert, verfällt auch bei einem plötzlichen Wintereinbruch nicht in Stress. Das Profil der Winterreifen sollte dabei nicht zu weit heruntergefahren sein: 1,6 Millimeter Profiltiefe sind mindestens vorgeschrieben, empfohlen werden mindestens 4 Millimeter. Nach sechs Jahren sollten Winterreifen komplett ausgetauscht werden. Sie sind dann zu hart, um auf der Straße noch ausreichend zu „greifen“. Profil und Gummimischung von Sommerreifen sind an sommerliche Witterungsbedingungen angepasst – wer sie im Winter nutzt, riskiert längere Bremswege und wenig „Grip“ auf glattem Untergrund. Aber nicht nur das: Bußgelder zwischen 60 und 100 Euro sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg drohen, wenn man bei winterlichen Witterungsbedingungen Sommerreifen nutzt und damit andere Verkehrsteilnehmer behindert, bedroht oder einen Unfall verursacht. Batterie und Flüssigkeiten frostsicher machen. Der Dauerbetrieb von Heizung und Scheinwerfern beanspruchen die Batterie zusätzlich. Ein Batterie-Check in der Fachwerkstatt sollte deswegen am besten vor dem ersten Kälteeinbruch erledigt werden. Bevor die Temperaturen sich dem Gefrierpunkt nähern, sollte für ausreichend Frostschutzmittel in der Kühlflüssigkeit gesorgt sein. Denn wenn das Wasser im Kühler gefriert, wird schnell ein neuer Kühler fällig und schlimmstenfalls kann es sogar zum Motorschaden kommen. Bei tief stehender Sonne herrscht Blendgefahr – besonders in der kalten Jahreszeit ist deswegen eine streifenfreie Scheibe wichtig. Scheibenwischerblätter sollten mit einem spülmittelgetränkten Baumwolltuch gereinigt und wenn nötig ausgetauscht werden. Für gute Durchsicht auch an ausreichendes Wischwasser denken. Schließlich ist der Verbrauch von Wischwasser während der Herbst- und Winterzeit besonders hoch. Frostschutzmittel beigeben und die Herstellerfreigaben beachten. Vorsorglich kann das eigene Auto auch zu einem professionellen Wintercheck in eine TÜV-Prüfstelle oder eine Kfz-Werkstatt gebracht werden. Foto: Pravin Narsin via Unsplash

 

Digitale Autoschlüssel

(dh 10-2019) Ohne Schlüssel lässt sich ein Auto nicht starten. Das soll sich ändern: Künftig schließen Handys dank digitaler Schlüssel in Smartphones automatisch Autos auf und starten sie auch. Die ersten Serienfahrzeuge mit dieser Technik kommen voraussichtlich 2020 in China auf den Markt, in Europa 2022. Die Systeme funktionieren nur bei Neufahrzeugen und lassen sich nicht nachrüsten. Daneben lassen sich in virtuellen Schlüsseln auch personalisierte Informationen hinterlegen. Das Auto kann dann automatisch die gewünschte Sitzeinstellung vornehmen, die Lieblingsmusik anwählen und die Temperatur einstellen. Die Schlüssel lassen sich mit Freunden und Bekannten digital teilen oder bestimmten Orten zuordnen. Sie könnten dann Autos für Paketdienste freischalten oder für Fahranfänger die Geschwindigkeit und Musiklautstärke drosseln. Zusätzlich sind die neuen Systeme sicherer als bisherige Schließsysteme: Denn wenn ein Smartphone gestohlen wurde, lässt sich der virtuelle Schlüssel fürs Auto sofort sperren.

Ausstieg aus Kreditverträgen per Widerruf

(dpa/dh 11-2019) Können Autobesitzer ein ungeliebtes Fahrzeug loswerden, indem sie den dazugehörenden Kreditvertrag einfach widerrufen? Nicht nach der zweiwöchigen Widerrufsfrist, entschied aktuell der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Der für das Bankrecht zuständige Zivilsenat wies zwei Revisionen gegen Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Köln zurück. Die Kläger wollten mit dem Widerruf auch die Autos zurückgeben, mit denen sie bereits längere Zeit gefahren waren. (AZ: XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19). Der vorsitzende Richter betonte, dass es in den Fällen ausschließlich um kreditrechtliche Fragen gehe. Der Fall habe mit der Dieselproblematik nichts zu tun. Eine Entscheidung zugunsten der Autokäufer hätte aber große Bedeutung für Besitzer älterer Fahrzeuge mit Dieselmotoren gehabt, die ihre Autos wegen des Abgasbetrugs loswerden wollen. Die Formulierungen in den Widerrufsinformationen, um die es geht, finden sich in vielen Verträgen für Autokredite. Mit einem erfolgreichen späteren Widerruf des Darlehensvertrags wären die Kläger auch nicht mehr an die Kaufverträge für die schon Jahre alten Autos gebunden gewesen.

 

Sturmschäden

(dh 10-2019) Erst Mortimer, dann Nils. Pünktlich zum Herbstbeginn zogen die ersten Stürme quer durch Deutschland. Die Schäden gingen in die Millionen. Doch wer zahlt im “Fall der Fälle“ – und wann? Bei Teilkaskoversicherten zahlt die Versicherung für Schäden, die direkt durch einen Sturm entstehen. In den meisten Fällen sind das Beulen, Dellen oder eine kaputte Windschutzscheibe durch heruntergefegte Dachziegel, Äste oder Steine. Ein Sturm beginnt für Versicherer übrigens schon, wenn Meteorologen noch von „stürmischem Wind“ sprechen, also ab Windstärke acht. Wenn man gegen einen großen Ast oder ein sonstiges Hindernis auf der Straße fährt, ist das für die Versicherung allerdings ein normaler Unfall. Schäden zahlt dann nur die Vollkaskoversicherung. Für Fahrer, die nur haftpflichtversichert sind, zahlt die Versicherung Sturmschäden in aller Regel nicht. Schadensersatz kann man womöglich dennoch geltend machen, nämlich immer dann, wenn ein anderer verantwortlich ist. Bei herunterfallenden Ästen kann das der Grundstücksbesitzer sein, dem der Baum gehört. Bei Dachziegeln der Hauseigentümer, der sein Dach nicht ausreichend kontrolliert und in Schuss gehalten hat. Immer gilt: Stellt man einen Schaden fest, gilt es erst Ort und dann Beweise zu sichern. Fotos und  beschädigte Gegenstände sollten aufbewahrt werden.

 

Kostenloser Lichtcheck

Kostenloser Lichtcheck

(RB10-2019) Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden die Sichtverhältnisse schlechter, weshalb es nun besonders wichtig ist, dass die Lichtanlagen aller Fahrzeuge einwandfrei funktionieren. Um die Fahrzeughalter sicher in den Herbst zu schicken, bietet TÜV NORD Hamburg auch in diesem Jahr einen kostenlosen Lichtcheck im gesamten Oktober an.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.tuev-nord-group.com

Foto: TÜV NORD

Hoher Ölverbrauch

(djd/dh) Verbrennungsmotoren sind auf eine konstante Versorgung mit Öl als Schmiermittel angewiesen, denn ein niedriger Ölstand führt schließlich zu einem erhöhten Verschleiß. Ein erhöhter Ölverbrauch ist meist auf verschiedene Defekte zurückzuführen. Kolbenringe dichten den Brennraum gegenüber dem Kurbelgehäuse beweglich ab. Sind die Kolbenringe verschlissen, kann dies zu einer pumpenartigen Wirkung führen, so dass das Öl über die Kolbenringe aus dem Kurbelgehäuse direkt in den Brennraum befördert wird. Dort wird es dann zusammen mit dem Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt. Bei einem defekten Kolbenring sollte man schnell eine Werkstatt aufsuchen.
Bei einer defekten Zylinderkopfdichtung kann Öl in den Kühlwasserkreislauf, in den Brennraum oder nach außen gelangen. Das Resultat ist ein erhöhter Ölverbrauch, der nicht immer von außen zu erkennen ist.
Eine weitere Ursache sind defekte oder schlecht eingestellte Einspritzpumpen. Bei einem Defekt oder einer falschen Einstellung des Systems kann Öl in die Arbeitsräume gelangen. Neben einem erhöhten Ölverbrauch macht sich diese Ursache durch blauen Qualm aus dem Auspuff bemerkbar. Oft muss dann die Einspritzpumpe ausgetauscht werden, das führt zu hohen Kosten.
Auf der Seite www.deine-autoreparatur.de gibt es viele weitere Informationen zum Thema erhöhter Ölverbrauch.

Retttungsgasse rettet Leben

 Retttungsgasse rettet Leben
(RB/Dekra 10-2019) Bei der Rettung von Verletzten kommt es auf jede Sekunde an. Wie schnell die Rettungskräfte nach einem schweren Unfall vor Ort sind, hängt auch davon ab, ob Autofahrer im Stau richtig reagieren und rechtzeitig eine Rettungsgasse bilden, wie es die Straßenverkehrsordnung verpflichtend vorschreibt. Die Straßenverkehrsordnung verlangt, bei stockendem Verkehr auf Autobahnen – ebenso wie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen in einer Richtung – eine Rettungsgasse zu bilden, damit Polizei und Hilfsfahrzeuge ungehindert den Unfallort erreichen können. Wichtig ist allerdings, dass Autofahrer nicht abwarten, bis der Verkehr steht, sondern schon reagieren, wenn die Fahrzeuge noch rollen. Bei Stillstand fehlt oft der Platz, um das Fahrzeug noch weit genug zur Seite zu fahren. Also schon vor Stillstand des Verkehrs die Gasse bilden: Schon bei zäh fließendem Verkehr nach rechts oder links orientieren und zum Vorausfahrenden den nötigen Abstand lassen. Der Standstreifen muss allerdings frei bleiben. Auch sollte man darauf verzichten, noch schnell den Fahrstreifen zu wechseln. Das Risiko, mitten in der Rettungsgasse hängen zu bleiben, ist einfach zu groß. Die Rettungsgasse darf ausschließlich von Polizei und Hilfsfahrzeugen befahren werden. Allen anderen Fahrzeugen ist die Durchfahrt untersagt. Die Sanktionen bei Verstößen wurden deutlich verschärft. Wer keine Rettungsgasse bildet, dem drohen jetzt als Regelsatz mindestens 200 Euro Geldbuße und zwei Punkte im Fahreignungsregister. Für das Blockieren der Rettungsgasse mit Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung können es bis zu 320 Euro plus Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg werden. Darüber hinaus sind strafrechtliche Konsequenzen bis hin zu Freiheitsstrafen möglich, zum Beispiel für Fahrer, die eine Rettungsgasse absichtlich blockieren oder Personen behindern, die bei Unglücksfällen Hilfe leisten wollen. Foto: Dekra

Neue Abgasnorm

(djd/dh 09-2019) Neuwagen sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich emissionsärmer geworden, egal ob sich unter der Motorhaube ein Benzinmotor oder ein Diesel befindet. So sind etwa die Emissionen von Stickoxiden (NOx) und Partikeln (Feinstaub) deutlich gesunken. Obwohl die Verkehrsleistung in den letzten 25 Jahren erheblich gestiegen ist, ging die Menge der im Straßenverkehr ausgestoßenen Stickoxide um 70 Prozent zurück, berichtet der Verband der Automobilindustrie. Seit dem 1. September 2019 gelten neue Vorgaben für das Autofahren: So dürfen nur noch Neufahrzeuge zugelassen werden, wenn sie den Vorgaben der Abgasnorm Euro 6d-TEMP entsprechen. Das bedeutet nicht nur weniger Emissionen und somit bessere Luft, diesen Fahrzeugen drohen auch keine Fahrverbote für Innenstädte.
Neu ist insbesondere das Prüfverfahren namens RDE (für "Real Driving Emissions"). Demnach müssen Neufahrzeuge die gesetzlichen Vorgaben zusätzlich zu den Fahrten auf dem Prüfstand nun auch bei Tests im realen Betrieb auf der Straße einhalten. Hersteller und Zulieferer haben dazu große Anstrengungen in der Motorenentwicklung und der Abgasreinigung unternommen. Mit Erfolg: Der ADAC und Autofachzeitschriften zeigen in ihren Tests, dass die neuen Autos die Grenzwerte unter allen Prüfbedingungen erfüllen und oftmals sogar weit unterbieten.

 

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

(RB) Marder sind niedlich, aber unbeliebt bei Autobesitzern. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben und es kommt zu  wilden Beißattacken. Autofahrer müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann teuer und auch gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere oft nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden, zum Beispiel am Motor, kommen. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich. Einziger Trost: Marderschäden sind oft, aber nicht immer, in der Teilkasko mitversichert. Zudem schützen manche Policen auch nur vor den unmittelbaren Schäden, also den zerbissenen Schläuchen. Teuer werden jedoch meist die Folgeschäden, wenn der Motor oder die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hat sich das kleine Raubtier an den Schläuchen und Kabeln von Autos, Campingfahrzeugen oder Krafträdern vergangen, greift natürlich auch die Vollkasko-Versicherung. Allerdings gilt hier: Wer einen Schaden meldet, wird in seinem Schadenfreiheitsrabatt hochgestuft. Ein Wundermittel gegen bissige Marder gibt es zwar nicht, aber zumindest erschweren kann man es den kleinen Raubtieren:  Stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel erschweren das Zubeißen und verderben den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken. Weitere Informationen: www.huk.de Foto: HUK-COBURG  

Reifendruck prüfen

Reifendruck prüfen

(RB 06-2019) Wer mit zu geringem Druck in den Autoreifen fährt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein. Außerdem sind ein höherer Kraftstoffverbrauch sowie eine kürzere Lebensdauer der Reifen die Folge, so die Sachverständigen von DEKRA. Deshalb ist es wichtig, den Reifendruck nicht nur vor längeren Fahrten, sondern auch im Alltag alle 14 Tage zu kontrollieren. Das gilt auch für neuere Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem. Fahren mit Minderdruck ist gefährlich, denn vor allem in Kurven und bei Spurwechsel kann das Fahrzeug ein instabiles Fahrverhalten zeigen und bei Fahrerassistenzsystemen wie etwa ABS und ESP zu Fehlfunktionen und auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen führen.  Ein zu hoher Reifendruck ist aber auch nicht gut, denn er beeinträchtigt auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern, außerdem kann sich das Kurvenverhalten durch geringere Seitenführungskräfte verschlechtern. Zudem lässt der Federungskomfort nach, und die Reifen nutzen sich stärker in der Mitte der Lauffläche ab.“ Einen absolut druckdichten Reifen gibt es nicht“, betont Christian Koch, Unfallanalytiker und Reifensachverständiger bei DEKRA. „Bei jedem Reifen lässt mit der Zeit der Druck nach. Eine regelmäßige Reifendruckkontrolle ist deshalb für jeden Fahrer unverzichtbar. Die DEKRA empfiehlt: alle 14 Tage. Wichtig dabei ist, den Druck immer am kalten Reifen zu prüfen, also gleich zu Beginn der Fahrt. Die korrekten Druckwerte für normale und für volle Beladung findet der Fahrer in der Regel auf einem Aufkleber an der B-Säule oder in der Tankklappe.

Moderne Pkw und Wohnmobile sind seit November 2014 ab Werk mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet. „Dieses System entbindet den Fahrer aber nicht von der Pflicht, regelmäßig selbst die Reifen zu checken. Bei einer Warnmeldung heißt es, umgehend den Reifendruck prüfen und wenn nötig anpassen. Aber Achtung: Bei betriebswarmen Pneus ist zu beachten, dass der Druck im Reifen bei Wärme ansteigt. Deshalb keinesfalls Luft ablassen, sonst ist der Druck bei kaltem Reifen zu gering. https://www.dekra.de/de/zu-wenig-luft-erhoeht-die-unfallgefahr/

Foto: Dekra

Fahrtauglichkeitsuntersuchung im Alter

(RB/ anwaltshotline.de 12.2018) Autofahrer müssen sich in einigen europäischen Ländern ab einem gewissen Alter regelmäßig einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung unterziehen, wenn sie ihren Führerschein behalten wollen. In Deutschland gibt es diese Pflicht nicht. Allerdings können die Behörden auch hierzulande Senioren zur Untersuchung auffordern, wenn der Verdacht besteht, dass sie im Straßenverkehr nicht mehr sicher unterwegs sind, z.B. wenn etwas in der Richtung passiert ist. Allein das Alter ist hier allerdings kein Anlass für die Untersuchung. Was Autofahrer in diesem Fall beachten müssen und welche Konsequenzen eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung haben kann, erklären die Experten der Deutschen Anwaltshotline. Weiter...

Vorsicht, Aquaplaning!

Vorsicht, Aquaplaning!

Foto: DEKRA

(RB) Die Unfallexperten von DEKRA warnen vor überraschenden Starkregengüsse, die die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Sie erhöhen das Risiko, bei Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.
„Auch mit modernen Reifen ist die Aquaplaning-Gefahr nicht vollständig gebannt. Die Physik lässt sich nicht überlisten“, sagt DEKRA Reifenexperte Christian Koch. Sobald das Wasser auf der Fahrbahn wenige Millimeter hoch steht, kann bei höheren Geschwindigkeiten ein Wasserkeil unter den Vorderrädern entstehen, der das Fahrzeug unlenkbar macht.
„Wie schnell ein Reifen aufschwimmt, hängt stark von der Fahrgeschwindigkeit und der Profiltiefe der Reifen sowie von der Wassertiefe ab“, erklärt Koch. Für gebrauchte Reifen mit mehr als drei Millimeter Profiltiefe gilt die Faustregel: „Ab 80 km/h fahren Sie Wasserski.“ Im Bereich des gesetzlichen Minimums von 1,6 Millimetern kann Aquaplaning aber auch schon bei 65 bis 70 km/h auftreten. Weiter...

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig

Foto: HUK COBURG

(RB) Das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, steigt. Knapp 30 Prozent der Schäden enstehen in den Monaten Juli bis September. Nur wenige Autofahrer können die Frage beantworten: Was ist im Fall der Fälle zu tun ist?
Werden Menschen verletzt, sollte die Polizei und wenn nötig auch der Krankenwagen informiert werden. Noch bevor diese eintriffen, gilt es erste Hilfe zu leisten und die Unfallstelle zu sichern. Zuerst muss die eigene Warnblinkanlage angeschaltet und die Warnweste noch im Auto angezogen werden. Danach wird das Warndreieck aufgestellt: Innerorts sollte es 50 Meter entfernt zur Unfallstelle stehen, auf Landstraßen und Autobahnen beträgt die Distanz 100 Meter. Liegt die Unfallstelle in einer Kurve oder hinter einer Kuppe, wird das Warndreieck davor aufgestellt. Weiter...

Hagelschaden unverzüglich melden

Hagelschaden unverzüglich melden

(RB) In der Hagelsaison von Mai bis August werden Fahrzeuge am häufigsten und am schwersten beschädigt. Hier kommen ein paar Tipps, was Sie im Fall eines Hagelschadens tun können.

Wie sind Hagelschäden versichert?
Hagelschäden sind in vollem Umfang gedeckt, wenn für das betroffene Fahrzeug mindestens eine Teilkaskoversicherung besteht. Eine Haftpflichtversicherung reicht dafür nicht aus.
Schaden unverzüglich melden
Der betroffene Fahrzeughalter ist verpflichtet, den Schaden seinem Versicherer unverzüglich mitzuteilen. Dies kann in der Regel telefonisch, per Brief, Fax oder E-Mail geschehen. Dabei sind der Tag, die Uhrzeit und der Ort des Hagelschlages anzugeben.
Schaden dokumentieren
Der DEKRA Experte empfiehlt, das Ausmaß des Schadens möglichst unmittelbar nach dem Hagelschlag durch Fotos zu dokumentieren, etwa mit dem Smartphone. Dies kann bei später aufgeworfenen Fragen zum Schadenbild von Vorteil sein. Weiter...

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