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14.12.2017 - 21:43

 
 

Wohnraum nutzen

(dh) Bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Hamburg zu schaffen, ist ein wichtiges Ziel, für welches auch der Bezirk Wandsbek große Anstrengungen unternimmt. Wohnungsbauprogramm, Ermittlung und Entwicklung von Potentialflächen, Förderung des Neubaus und der Wohnungssanierung. All dies sind wichtige Bausteine, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Ein weiterer Baustein ist das Hamburgische Wohnraumschutzgesetz von 1982 in der neuesten Fassung vom Mai 2013. Die Erhaltung und Pflege von Wohnraum sowie Vermeidung und Beseitigung der Zweckentfremdung bestehenden Wohnraums ist das Ziel des Hamburgischen Wohnraumschutzgesetzes. Wird nämlich einerseits Wohnraum geschaffen, so kann es nicht sein, dass andererseits bestehender Wohnraum dem Markt entzogen und vorenthalten wird.
In Rahlstedt kann an verschiedenen Orten Leerstand bei Wohngebäuden und Wohnungen von über 4 Monaten bis zu mehreren Jahren festgestellt werden. Zwischenvermietungen haben nicht stattgefunden. Laut Ansicht der SPD-Fraktion und der Grünen im Regionalausschuss Rahlstedt ist dies insbesondere beim Haus Poggfreedweg Nr.38/Ecke Hüllenkamp auffällig. Dieses Wohngebäude steht seit vielen Jahren leer. Das Wohnhaus Ecke Rahlstedter Straße Nr.66/Ecke Veltheimstraße ist ebenfalls seit vielen Jahren unbewohnt. Der Zustand beider Gebäude wurde auch schon mehrfach im Regionalausschuss bemängelt. Im Wohnblock Rahlstedter Straße Nr.70 stehen zwei Wohnungen seit Jahren leer, ohne dass es Zwischenvermietungen gegeben hat. Eine dritte Wohnung seit über 4 Monaten.
Vor diesem Hintergrund wurde ein Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt im Bezirksamt Wandsbek gebeten wird, bei den beispielhaft aufgezählten Leerstände zu prüfen, ob eine Vernachlässigung und Zweckentfremdung der Gebäude oder Wohnungen und damit ein Verstoß gegen das Hamburgische Wohnraumschutzgesetz vorliegt.

Bündnis für Sauberkeit

(dh) Die Reinigung von Grünanlagen und Quartieren wird von der Stadtreinigung durchgeführt. Das bewährte und erfolgreiche Konzept der Quartiersreinigung mit dem die Sauberkeit in so genannten „Brennpunktvierteln“ nachhaltig vorangebracht wurde, sollte auch auf den Stadtteil Großlohe ausgedehnt werden. In der Stadtteilversammlung Großlohe habe Anwohner auf die Verwahrlosung im Stadtteil hingewiesen. Das Bezirksamt Wandsbek hat bereits eine Begehung durchgeführt. Die Wohnungsbaugesellschaft SAGA und die Stadtreinigung haben bereits Gespräche geführt, damit auch in Großlohe das Konzept der Quartiersreinigung eingeführt werden kann.
Reinigung, Kooperation und Prävention sind die drei Säulen dieses Konzeptes. Die Stadtreinigung bezieht in ihre Reinigungsmaßnahmen alle Flächen mit ein und setzt auf regen Austausch und Dialog: mit dem Bezirksamt, Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbebetrieben, Ladenbesitzer sowie mit freien Initiativen, Vereinen und Anwohner. Mit diesem lokalen Bündnis für Sauberkeit für Großlohe können verlässliche Fortschritte erzielt und positive Impulse für das Wohnumfeld umgesetzt werden.
Vor diesem Hintergrund wurde ein interfraktioneller Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Bezirksamt und die Fachbehörden gebeten werden, das Konzept der Quartiersreinigung von der Stadtreinigung in Großlohe zu unterstützen, damit das  Bündnis für Sauberkeit in Großlohe zeitnah beginnen kann.

Geh- und Radwege sanieren

(dh) Die Gehwege und die Radwege am Höltigbaum vom Eichberg bis zum Oldenfelder Stieg auf beiden Seiten in Richtung Meiendorf befinden sich wieder in einem schlechten Zustand. Die Oberflächen sind auf der gesamten Länge ein einziger Flickenteppich und weisen im Asphalt Löcher, Versprünge, gravierende Unebenheiten und erheblichen Pflanzenbewuchs auf. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung gebeten wird, den Zustand der Geh- und Radwege am Höltigbaum vom Eichberg bis zum Oldenfelder Stieg auf beiden Seiten in Richtung Meiendorf zu überprüfen und eine möglichst zeitnahe Verbesserung des Zustands vorzunehmen.

Falschparken unterbinden

(dh) Der Travemünder Stieg ist auf seinen ersten 90 Metern bis zur Kurve bei Hausnummer 1/2 eine sehr schmale Straße. In diesem Bereich wird auch nach Feststellung der Polizei häufig vorschriftwidrig halbachsig auf Fahrbahn und Gehweg geparkt. Der mit anderthalb Metern ohnehin sehr schmale rechte Gehweg ist dann für Fußgänger gar nicht mehr nutzbar.
Die Problematik beschäftigte den Regionalausschuss Rahlstedt und die Bezirksversammlung Wandsbek bereits im Jahre 2013. Damals hatte das Polizeikommissariat 38 in Erwiderung auf die einstimmigen Beschlüsse eine priorisierte Überwachung des ruhenden Verkehrs zugesagt und auch umgesetzt.
Allerdings kann die Polizei nicht ständig vor Ort sein, so dass auch weiterhin häufig halbachsig auf dem Gehweg geparkt wird. Nach Ansicht der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt ist nicht zu akzeptieren, dass verbotenerweise halbachsig auf dem Gehweg abgestellte Fahrzeuge diejenigen Verkehrsteilnehmer, für die der Gehweg gedacht ist, gänzlich von seiner Benutzung ausschließen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Antrag formuliert, in dem der zuständigen Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörde empfohlen wird, durch die Errichtung von Absperrelementen, die den Gehweg nicht einengen, dafür zu sorgen, dass zukünftig keine Kraftfahrzeuge mehr vorschriftswidrig halbachsig auf dem besagten Gehweg im Travemünder abgestellt werden können und er so wieder ausschließlich Fußgängern zur Verfügung steht.

Schrankendenkmal pflegen

(dh) Im Regionalausschuss Rahlstedt wurde Anfang 2001 die Frage gestellt, ob Rahlstedt ein Schrankendenkmal bekommt. Im Mitteilungsblatt des Bürgervereins Rahlstedt konnte man 2005 dazu folgendes lesen:
„Was Initiativen einzelner Bürger bewirken können, wird am Beispiel der Eisenbahn-Schranke deutlich. Seit 1893 stand sie an dem schienengleichen Übergang an der Oldenfelder Straße. Als sie 2003 überflüssig wurde, setzte sich der Rahlstedter Kulturverein dafür ein, einen Schrankenbaum zu erhalten: er fand Platz seitlich vom Parkhaus am Doberaner Weg. Um auch desorientierten Betrachtern einen Hinweis auf das hier deplatzierte Objekt zu geben, ergriff der Rahlstedter Bürger K.M. mit Hilfe der Firma D. OHG die Initiative und installierte eine Tafel mit erklärenden Hinweisen auf dieses nicht alltägliche Denkmal. Dieses bemerkenswerte Engagement wusste auch damalige Ortsamtsleiterin öffentlich zu würdigen.“
Mit Hilfe einiger Enthusiasten und der Erlaubnis der P+R Betriebsgesellschaft mbH fand auf deren Gelände am P+R-Haus im Doberaner Weg die Schrankenanlage einen Platz. Leider gerät nach Ansicht der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt das Schrankendenkmal langsam in Vergessenheit und die Natur wuchert über die Erinnerung. Vor diesem Hintergrund wurde ein Antrag eingebracht, in dem die Verwaltung wird gebeten, sich mit dem Betreiber des P+R Hauses am Doberaner Weg in Verbindung zu setzen und zu prüfen, wie die Pflege im Umfeld des Schrankendenkmals umgesetzt werden kann.

Baumpflanzung

(dh) Das Gebiet hinter der Altrahlstedter Kirche ist eine alte Kulturlandschaft mit interessanter Pflanzenvielfalt. Die Wandse verläuft hier mäandernd, iin Kleinod und vielgenutzter Erholungsraum. Leider sind in den letzten Jahren dort viele große und den Park teils prägende Bäume abgängig. So zum Beisiel. eine noch auf alten Gemälden festgehaltene Kopfweide in 2016. Zusätzlich haben die letzten starken Stürme im Oktober 2017 weitere große Bäume geknickt. Viele mussten gefällt werden, bei anderen kam es zu Bruchschäden. Die Nachpflanzung von Bäumen ist im Bezirk Wandsbek äußerst wichtig. Für wegfallende Straßenbäume werden neue Standorte für Ersatzpflanzungen gesucht. Hierfür soll nicht nur im Straßenraum, sondern auch in Grünanlagen und Parks gesucht werden. Wegen der vielen abgängigen Bäume im Rahlstedter Park sollte dieser wieder aufgeforstet werden und bietet sich darüber hinaus für Ersatzpflanzungen an.
Vor diesem Hintergrund haben die SPD-Fraktion und die Grünen einen Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird, auf städtischen Grundstücken im Rahlstedter Park (Bereich Altrahlstedter Stieg, Rahlstedter Kirchenstieg, Rahlstedter Uferweg) Standorte für Baumnachpflanzungen zu identifizieren und dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz die Ergebnisse der Prüfung mitzuteilen.

Fehlende Beschilderung

(dh) Das „Haus der wilden Weiden“ ist überregional tätig und wird von Bürger aus Hamburg, Schulklassen und ortsunkundigen Gästen besucht. Was fehlt, ist eine Beschilderung an der Straßenkreuzung Höltigbaum – Eichberg, ein Umstand, der im Regionalausschuss Rahlstedt schon wiederholt kritisiert wurde. Mittels einem von der CDU-Fraktion in den Regionalausschuss erneut eingebrachten Antrag wird die Fachbehörde gebeten zu prüfen, ob eine Beschilderung für den Kraftfahrzeugverkehr an der Straßenkreuzung Höltigbaum – Eichberg für das „Haus der wilden Weiden“ erfolgen kann. Das Bezirksamt Wandsbek wird zudem aufgefordert, zusätzlich eine Beschilderung für Fußgänger (Weghinweisung) gemeinsam mit der Leitung des „Haus der wilden Weiden“ umzusetzen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Größere Räume für Tafel Großlohe

(dh) Auf der letzten Sitzung des Rahlstedter Regionalausschusses waren zwei Initiatoren der Ahrensburger Tafeln geladen, um die gegenwärtig sehr angespannte Lage dieser Einrichtungen zu berichten. Speziell der Ausgabestelle Großlohe droht die Schließung, da zu wenig Raum für immer mehr Bedürftige vorhanden ist. Die Lebensmittelausgabe braucht dringend größere Räume, da sie derzeit die angelieferten Lebensmittel im Freien sortieren und packen muss, was angesichts des bevorstehenden Winters für die ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, von denen der größte Teil im fortgeschrittenen Alter ist, unzumutbar wäre.

Zur Verfügung gestellt hat der Trägerverein „fördern & wohnen“ den etwa 35 Quadratmeter großen Raum, der mit bis unter die Decke gefüllten Regalen kaum Platz zum Umdrehen bietet. Ein neues Domizil mit mindestens 60 Quadratmetern und einem zusätzlichen Lagerraum wäre hier notwendig, um die zwei Mal wöchentlich stattfindende Ausgabe am Leben zu erhalten. Bis zu 400 Personen kommen zur Ausgabe, die dann insgesamt eintausend Menschen versorgt, denn oftmals gehören Familien mit mehreren Kindern und weiteren Angehörigen dazu. Da inzwischen auch viele Flüchtlinge, nachdem sie die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben, die Tafeln aufsuchen dürfen, wird die Nachfrage eher noch steigen.
Die Mitglieder des Regionalausschusses zeigten sich quer durch die Fraktion betroffen von der Situation und boten Unterstützung bei der Suche nach größeren Räumlichkeiten an. Claudia Folkers von der CDU-Fraktion mahnte zudem davor, dass das Thema auch politisch brisant sei, da zwischen Flüchtlingen und einheimischen Bedürftigen ein Verdrängungskampf stattfinden könnte, der Wasser auf die Mühlen populistischer Parteien wäre. Auf jeden Fall waren sich alle einig, dass die prekäre Situation der Ahrensburger Tafeln auch von der Hamburger Bürgerschaft behandelt werden müsste.

Sauberkeit am U-Bahn-Weg

(dh) Die Sauberkeit des Verbindungswegs entlang der Walddörferbahn, zwischen Bekassinenau und Hermann-Balk-Straße, war schon verschiedentlich Gegenstand von Initiativen im Regionalausschuss Rahlstedt. In der Folge wurden Papierkörbe erneuert und ein zusätzlicher Papierkorb aufgestellt. Kürzlich hat die Hochbahn vom Grundstück der Walddörferbahn auf den Verbindungsweg hineinragende Zweige zurückschneiden lassen. Gleiches sollte im notwendigen Umfange auch auf der gegenüberliegenden Seite regelmäßig erfolgen. Hier wuchert Grün auf dem Streifen zwischen dem befestigen Weg und der Grundstücksgrenze und engt den von Fußgängern und Radfahrern viel frequentierten Weg ein und beschränkt die Nutzbarkeit der zahlreich vorhandenen Sitzgelegenheiten.

Vor diesem Hintergrund haben die SPD- und die Grünen-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird zu veranlassen, dass das Grün auch auf der südöstlichen Seite des Verbindungsweges zwischen Bekassinenau und Hermann-Balk-Straße, insbesondere an den Bänken, aber auch darüber hinaus, im notwendigen Umfange regelmäßig zurückgeschnitten wird. Die Stadtreinigung Hamburg wird zudem gebeten, den Hängepapierkorb am Anfang des Verbindungswegs Höhe Hermann-Balk-Straße durch ein auf dem Boden stehendes Modell zu ersetzen, um mutwilligen Entleerungen vorzubeugen.

E-Ladestationen

(dh) Ende Mai 2016 wurden die Regionalausschüsse gebeten, Vorschläge für Elektroladestationen in Rahlstedt zu nennen. Der Regionalausschuss Rahlstedt hatte bereits in seiner Sitzung im Januar 2016 Vorschläge für entsprechende Standorte zur Elektromobilität genannt, so unter anderem im Ortskern Rahlstedt. Behördlicherseits wurde daraufhin mitgeteilt, dass der Vorschlag an der Rahlstedter Straße 187 nicht umgesetzt werden kann, da der Standort Amtstraße 3 sich bereits als Standort im Suchraum befindet. Aus dem laufenden Genehmigungsverfahren wurde im Mai 2017 Standorte für E-Ladestationen dem Regionalausschuss Rahlstedt zu Protokoll vorgelegt. Zusätzlich wurde mitgeteilt, dass die Regionalausschüsse zukünftig unmittelbar nach Eingang der Anträge auf Errichtung von Ladesäulen in Kenntnis gesetzt werden sollen, damit die Ausschüsse der Bezirksversammlung schon zu Beginn des Verfahrens eingebunden werden. An dem Verfahren zur Errichtung der E-Ladestation Rahlstedter Straße 154 wurde der Regionalausschuss allerdings nicht beteiligt.

Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen einstimmig angenommenen Antrag eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird zu prüfen, wie sichergestellt werden kann, dass der Regionalausschuss zukünftig unmittelbar nach Eingang der Anträge auf Errichtung von E-Ladestationen in Kenntnis gesetzt wird, damit der Regionalausschuss schon zu Beginn des Verfahren eingebunden ist.

Fahrplanverbesserungen

(RB) Am 10. Dezember 2017 tritt der HVV-Fahrplan 2018 in Kraft. Bei vielen Linien in Rahlstedt sind zusätzliche Fahrten, Taktverdichtungen und größere Fahrzeuge geplant.

Auf Buslinie 9 (U Wandsbek Markt – Bf. Rahlstedt – Großlohe) wird das Angebot im Abschnitt Bf. Tonndorf bis U Wandsbek Markt zwischen 8 und 9.30 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet. Auf der Buslinie 24 (U Niendorf Markt – Bf. Rahlstedt) wird zwischen S Poppenbüttel und Bf. Rahlstedt der 10-Minuten-Takt auf den Zeitraum zwischen 9 und 10 Uhr ausgedehnt. Außerdem gibt es zusätzliche Verstärkerfahrten im nachmittäglichen Schülerverkehr. Auch beim 462 (Bf. Rahlstedt – Boltwiesen – Gewerbegebiet Stapelfeld-Braak) wird es am frühen Nachmittag Verstärkerfahrten geben. Bei der Linie 26 (U Kellinghusenstraße – Bramfeld – U Farmsen – Bf. Rahlstedt) fahren künftig auch sonnabends Gelenkbusse. Auf den Linien E62 (U Wandsbek Markt – Rahlstedt Ost) und 168 (S Wellingsbüttel – U Berne – U Farmsen – Bf. Rahlstedt) werden zusätzliche Fahrten eingerichtet oder einzelne Fahrten auf Gelenkbusbetrieb umgestellt.

Bei der RB81 fahren die „Taktverdichter“ in den Hauptverkehrszeiten wieder, so dass morgens und abends bis zu vier Züge pro Stunde und Richtung unterwegs sind, statt derzeit baustellenbedingt nur zwei. Außerdem sollen dann nur noch 5-Wagen-Züge mit modernen Doppelstockwagen zum Einsatz kommen.

Vermüllung am Uferweg

(dh) Die beiden Parkbänke, die sich am Rahlstedter Uferweg hinter der Altrahlstedter Kirche befinden, werden von vielen Spaziergängern intensiv genutzt. Leider ist der Bereich um die Bänke zunehmend stark vermüllt. Um das Erscheinungsbild und die öffentliche Wirkung des beliebten Wanderweges zu verbessern, sollten neben den Bänken Mülleimer aufgestellt werden, in die dann der anfallende Müll ordentlich entsorgt werden kann. Vor diesem Hintergrund haben die SPD- und Grünen-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag eingebracht, in dem die zuständige Behörde des Bezirksamtes gebeten wird, neben den beiden Bänken am Rahlstedter Uferweg Möglichkeiten zur Müllentsorgung zu schaffen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

S4-Podiumsdiskussion: „Die Güterzüge werden kommen“

(dh) Trotz einer sehr kurzfristig anberaumten Terminierung und obendrein mitten in den Herbstferien fanden sich am 23. Oktober 2017 rund einhundert interessierte Bürger zu einer von der Bahn und den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein initiierten Podiumsdiskussion im Saal 8 des UCI-Kinos am Friedrich-Ebert-Damm ein. Das Thema ist seit Jahren ein Dauerbrenner: Der geplante Neubau der Linie S4 zwischen Altona und Bad Oldesloe und die damit indirekt zusammenhängende absehbare starke Zunahme des Güterverkehrs nach Fertigstellung der Fehmarnbeltquerung im Jahr 2028.
Zum Hintergrund: Im Zuge des Ausbaus der neuen S-Bahnlinie S4 werden auch Brücken, Stationen und Bahnübergänge angepasst sowie Schallschutzwände errichtet. Insbesondere der Neubau von zwei Nahverkehrsgleisen gibt seitdem Anlass zur Diskussion rund um das Thema Güterverkehr und dessen Auswirkungen. Letztere sieht insbesondere die Initiative „Lärm- und Umweltschutz Wandsbek-Marienthal“ äußerst kritisch. Der absehbare und von Frank Limprecht, dem Leiter des Großprojekts Nord der DB-Netz AG, bestätigte Anstieg der täglichen Ferngüterzüge von derzeit 40 auf über 120 Fahrten wird laut Aussage der Vertreter der Initiative für die Anwohner zu unerträglichen Lärmbelästigungen bis hin zu „nächtlicher Folter“ führen, da ein Gros der Güterzüge aus logistischen Gründen nachts unterwegs sein wird. Ferner seien bauliche Schäden an angrenzenden Häusern aufgrund von Erschütterungen zu befürchten. Ein aus dem Publikum gemachter Vorschlag, die von den Güter- und Fernzügen benutzten Gleise im Raum Hamburg „einzuhausen“ – sprich einen oberirdischen Tunnel zu bauen - wurde von Frank Limprecht als finanziell und planerisch als nicht machbar abgewiesen. Bleibt als einzig mögliche Alternative der Bau einer etwa vier Meter hohen Schallschutzmauer entlang der Bahnstrecke, was bei so manchem Anwohner nicht gerade Begeisterung auslöste und ironische Vergleiche mit der einstigen Berliner Mauer hervorrief.
Fazit am Ende der Veranstaltung: Kein großes Kino aber immerhin ein durchaus gehaltvoller Meinungsaustausch zu diesem für die Zukunft des Hamburger Ostens sehr komplexen Thema. Fortsetzung folgt.

Spektakuläre Pläne zum „Stadtteilzentrum Rahlstedt“

Spektakuläre Pläne zum „Stadtteilzentrum Rahlstedt“

(RB) Der im April gegründete Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, für Rahlstedt ein zentrales Stadtteilzentrum zu schaffen (der RUNDBLICK berichtete), hat inzwischen neue und spektakuläre Pläne erarbeitet. Diese wurden der Öffentlichkeit auf einer Informationsveranstaltung am 14. September 2017 im Atrium des Gymnasiums Rahlstedt vorgestellt. Dabei war die Bevölkerung dringend aufgerufen, zahlreich zu erscheinen und die neuen Pläne zu unterstützen, denn es besteht die einmalige Gelegenheit, ein Stadtteilzentrum an exponierter Stelle mitten im Ortskern direkt am Bahnhof Rahlstedt zu realisieren!

In den vergangenen Monaten hatte der Verein viele Gespräche bezüglich des durch die Kirche aufgegebenen Gemeindezentrums an der Rahlstedter Straße sowie um einen Neubau des Stadtteilzentrums an dieser Stelle geführt. Der Kirchengemeindeverband ist großzügigerweise bereit, dem Verein das Gebäude solange mietfrei zu überlassen, wie über eine zukünftige Nutzung des Geländes noch nicht entschieden ist. Da die langfristigen Perspektiven nicht einzuschätzen sind, hat sich der Verein aber auch nach weiteren Standorten im Stadtteil umgesehen.

Es gibt mitten im Ortskern Rahlstedt noch ein letztes, bisher unbebautes Grundstück, das den Anspruch an ein Stadtteilzentrum erfüllen könnte: Das „Tortenstück“ am Helmut-Steidl-Platz Nr.1. Es handelt sich dabei um das spitz zulaufende Grundstück, das von den jetzt schon existierenden „Bahnhofsarkaden“ bis hin zu den ehemaligen Schranken am Schrankenweg verläuft.

Die „Mitte“ eines Stadtteils ist dort, wo das Leben tobt, wo man mit Bahn, Bus, Fahrrad, zu Fuß und per Auto gut hinkommt. Hier bietet sich die einmalige Chance, in einem großen Gebäude einerseits all diejenigen mit ihren Angeboten zu vereinen und viel besser sichtbar zu machen, die es schon gibt (Kulturverein, Bürgerverein, KulturWerk und andere Vereine), aber auch für die Engagierten, Sozialen und Kreativen, die es bisher schwer hatten wahrgenommen zu werden.

Der Vorstand des Vereins hat bereits einige Gespräche mit dem Eigentümer und zukünftigen Investor des Neubaus am Helmut-Steidl-Platz geführt. Konkrete Pläne liegen nun vor, und es wurde schon deutlich, dass die baulichen Möglichkeiten dieses Gebäudes einschließlich seiner Lage die Realisierung dessen, was der Verein anstrebt, in herausragender Weise möglich macht. Dabei soll nicht verkannt werden, dass es sich dabei um ein, auch in finanzieller Hinsicht, sehr ambitioniertes Vorhaben handelt. Klar ist aber auch: Eine solche Chance mitten im Ortskern wird Rahlstedt nie wieder bekommen. (Grafik: John Klüver Immobilien)

Website des Vereins: www.stadtteilzentrum-rahlstedt.de

Mehr zum Verein finden Sie hier.

Zur Satzung des Vereins

Mitgliedsantrag

Längere Busbuchten im Rahlstedter Weg

(RB) An der Bushaltestelle Rahlstedter Weg (Mitte) werden die Buslinien 26, 27, 167, 168, 368 und 617 bedient. Halten dort zwei Busse gleichzeitig, ragt der zweite mit dem Heck auf die Fahrbahn und behindert den nachfolgenden Verkehr im stark befahrenen Rahlstedter Weg. Um den Rückstau bis in die angrenzende Kreuzung Alter Zollweg/Rahlstedter Weg/Weissenhof zu verhindern, sollen ab Mitte 2018 die beiden Busbuchten verlängert werden. Ähnlich ist es in der Gegenrichtung. Dazu war bereits im März der Planungsentwurf vorgestellt worden. Die nun abgeschlossene Planung wurde in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 12. Oktober 2017 vorgestellt.

Radfahrer werden in Richtung Farmsen zukünftig auf einem 1,85 m breiten Radfahrstreifen an der Busbucht vorbeigeführt. In der Gegenrichtung soll der Radweg beibehalten und auf 2,5 m verbreitert werden, um eine gute Anfahrbarkeit der direkt im Haltestellenbereich liegenden Schule zu ermöglichen. Die Haltestellenbereiche werden barrierefrei umgebaut und mit Bodenelementen für Sehbehinderte ausgestattet. Die beiden Fahrgastunterstände sowie die Informationstafel an der Haltestelle Richtung Farmsen bleiben erhalten.

Jedoch werden dafür 16 Bäume gefällt, für die zwölf Neupflanzungen erfolgen. Für die übrigen vier Ausgleichspflanzungen sollen noch Standorte im weiteren Umfeld gefunden werden. Zuvor war eine Überarbeitung der Planung gefordert worden, um möglichst viele Bäume retten zu können. Diese ergab: Andere mögliche Varianten führen nicht zu weniger Baumverlusten, ohne erhebliche Abstriche bei den Zielen (Verlängerung der Haltestelle, sicherer Schulweg, Verbesserung Radwegführung) machen zu müssen. Im Zuge der Umbauarbeiten, die ab Mitte 2018 beginnen und mehrere Wochen dauern werden, wird auch die teils marode Fahrbahn im Planungsbereich, erneuert.

Vorschläge für Umwelt- und Sozialpreis Rahlstedt einreichen!

(RB) Der Regionalausschuss Rahlstedt vergibt als Auszeichnung für Personen oder Institutionen, die durch besondere Leistungen im Umwelt- oder Sozialbereich in der Region aufgefallen sind, den Umwelt- und Sozialpreis des Regionalausschusses Rahlstedt. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert, kann aber auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Schriftlich begründete Vorschläge können bis zum 1.12.2017 eingereicht werden an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek, Schloßstraße 60, 22041 Hamburg, E-Mail: Bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de, Tel. 428 81 34 17.

Neubau EKT Spitzbergenweg in Meiendorf

(RB) Schon seit einigen Jahren ist geplant, das seit einiger Zeit teilweise leer stehende Einkaufszentrum Spitzbergenweg in Meiendorf abzureißen und neu zu bebauen. Dort sollen neben Einzelhandelsflächen 130 neue Wohnungen entstehen. Der hierfür erforderliche vorhabenbezogene Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 130 wird seit Anfang 2014 stetig vorangetrieben. Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat am 12. Januar 2016 der Fortführung des Verfahrens auf Grundlage einer im Ausschuss vorgestellten, überarbeiteten Planung zugestimmt. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs wird voraussichtlich im November 2017 stattfinden. Die Unterlagen und eine Visualisierung können hier eingesehen werden:

 https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1007199

Was passiert mit den bestehenden Läden und was ist neu geplant?

Die bestehenden Läden:

Durch die Neubebauung können die ansässigen Einzelhändler während der Bauphase nicht an Ort und Stelle verbleiben.

Im Falle des Edeka-Marktes war es Bezirksamt und der Vorhabenträgerin, der Firma Profilia, gelungen, einen Interimsstandort für den Markt abzustimmen. Edeka hat jedoch mitgeteilt, dass für die Phase der Bauarbeiten unabhängig vom Standort ein Interimsstandort aus allgemeinen, wirtschaftlichen Gründen nicht mehr angestrebt wird. Das bedeutet, dass es in Meiendorf für die Dauer der Bauphase keinen Edeka mehr geben wird.

Der Apotheke wird für die Bauphase ein Interimsstandort zur Verfügung gestellt – vermutlich in der Nähe des bisherigen Standortes. Gleiches gilt für den Kiosk. Wenn dies nicht möglich, wird vermutlich ein mobiler Ersatzstandort entstehen. Der Imbiss wird in der Bauphase wohl in einen Imbisswagen ziehen. Alle drei Gewerbebetriebe sollen anschließend in den Neubau einziehen.

Im Falle der beiden ansässigen Bäckerei-Filialen ist im Einvernehmen mit den Betreibern keine Unterbringung im Neubau vorgesehen, so dass keine Interimsstandorte erforderlich sind. Auch der Friseurbetrieb ist im Einvernehmen mit der Betreiberin nicht im Neubau vorgesehen. Die ansässige Bar „Haithabu“ hat ihr Mietverhältnis zum Ende des Jahres 2017 gekündigt und strebt nicht an, im Neubau unterzukommen.

Folgendes ist geplant:

Mindestens 30 % der 130 geplanten Wohneinheiten, also mindestens 39 Wohnungen, sollen öffentlich gefördert sein. Die Dachflächen werden begrünt und zusätzlich mit Photovoltaikmodulen versehen.

In den Erdgeschossen sind Flächen für einen Lebensmittelmarkt (EDEKA), einen Drogeriemarkt und weitere kleinere Ladenflächen vorgesehen. Die Einzelhandelsnutzungen gruppieren sich um einen neuen Platz, an den im Nordosten der bestehende Grünzug anschließt. Die Platzfläche wird aufgrund der darunter liegenden Tiefgarage privat unterhalten, bleibt aber dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich.

In der Erläuterung heißt es: „In den Obergeschossen sind Büros und Praxen sowie 130 Wohnungen geplant. Die Obergeschosse bilden oberhalb der Sockelgeschosse des Nahversorgungszentrums private Höfe und Freiräume, die gärtnerisch gestaltet werden und dem Kinderspiel zur Verfügung stehen.“ Das bedeutet, dass auf den Dächern der Einzelhandelsflächen Grünflächen und Kinderspielbereiche vorgesehen sind.

Die den Wohnungen zugeordneten 82 Stellplätze sollen in einer Tiefgarage untergebracht werden. Die Zufahrt soll von der vom Spitzbergenweg ausgehenden Stichstraße erfolgen. Dem Einzelhandel sind 130 in einer zweigeschossigen, oberirdischen Parkgarage liegende Stellplätze zugeordnet. Die Zufahrt zur Parkgarage erfolgt vom Spitzbergenweg, die Ausfahrt rückwärtig über die vom Wildschwanbrook ausgehende Stichstraße.

Zudem erfolgt eine Neugestaltung der Straßennebenflächen entlang des Spitzbergenwegs. Entlang der Straße Wildschwanbrook ist eine Fläche mit Bäumen und Sitzmöglichkeiten vorgesehen, die nach Fertigstellung an das Bezirksamt übertragen wird.

Auf dem Kirchen-Grundstück entsteht auf einem Teilbereich ein allgemeines Wohngebiet. Hier soll eine Gebäudehöhe von ca. fünf Geschossen ermöglicht werden. Gleichzeitig wird die überbaubare Grundstücksfläche im Norden reduziert, um die Anlieferung für den Lebensmittelmarkt zu ermöglichen und vorhandenen Baumbestand zu schonen. Um die durch das Vorhaben geminderte Sichtbarkeit auf das Kirchengebäude zu kompensieren, wird am Wildschwanbrook die Errichtung eines Kirchturms ermöglicht.

S4 in der Planfeststellung

(RB) Bezüglich der geplanten neuen S-Bahn-Linie S4 von Hamburg nach Bad Oldesloe hat die Deutsche Bahn Ende September 2017 beim Eisenbahn-Bundesamt die Planfeststellung für den zweiten und damit letzten der drei Planfeststellungsabschnitte beantragt. Nach den Abschnitten 1 (Hasselbrook – Luetkensallee, eingereicht im August 2016) und 3 (Landesgrenze bis Ahrensburg-Gartenholz, eingereicht im Juli 2017) wurde nun auch der Abschnitt 2 (Luetkensallee – Landesgrenze) auf den Weg gebracht. Damit befindet sich das gesamte S4-Projekt im Planfeststellungsverfahren. Die aufwändige Planung hat damit einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

Im nächsten Schritt prüft das Eisenbahnbundesamt die Unterlagen auf Vollständigkeit und legt den weiteren Zeitplan fest, unter anderem den Startpunkt des Beteiligungs- und Anhörungsverfahrens. In diesem werden Träger öffentlicher Belange und Betroffene vor Ort um Stellungnahmen zu den Planungen der DB gebeten. Für den Planfeststellungsabschnitt 1 fand in diesem Sommer bereits die öffentliche Auslegung der Pläne statt. Für die Abschnitte 2 und 3 ist damit im Sommer 2018 zu rechnen. Ein Baubeginn ist nach derzeitigem Stand 2020 vorgesehen, eine Teilinbetriebnahme ab/bis Rahlstedt im Jahre 2024. 2027 soll die S4 auf ganzer Strecke fahren.

Besserer Service in Kundenzentren

(RB) Seit dem 1. September 2017 können im Kundenzentrum Meiendorf im Bargkoppelweg 60 nicht mehr nur Personalausweise und Reisepässe beantragt werden, sondern es werden alle Dienstleistungen eines Kundenzentrums angeboten. Dazu zählen z.B. Melderegisterauskünfte, Beantragung von Führungszeugnissen bis hin zum Austausch von Führerscheinen und Anschriftenänderungen in Fahrzeugscheinen oder das Ausstellen von Lebend- oder Ledigkeitsbescheinigungen oder Angelscheinen. Bis Ende 2018 bleibt das Kundenzentrum erhalten und ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es mit dem kostenlosen Shuttlebus der Linie 875 ab Bahnhof Rahlstedt zu erreichen.

Derweil hat sich die Situation der Terminvergabe in den regulären Kundenzentren im gesamten Stadtgebiet entspannt, die Wartezeiten auf einen Termin haben sich deutlich verkürzt. Termine können online unter  www.hamburg.de/kundenzentrum/ vereinbart werden.

Neues Feuerwehrhaus

(RB) Die Freiwillige Feuerwehr Rahlstedt und die Rettungswache Rahlstedt sollen 2019 ein neues Gebäude am bisherigen gemeinsamen Standort an der Brockdorffstraße 22 erhalten. Die Planungen hierzu laufen bereits, erfuhren die beiden Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ekkehard Wysocki und Ole Thorben Buschhüter durch eine Kleine Anfrage an den Senat.

Nach einer Überprüfung durch die Feuerwehr-Unfallkasse im Juni 2017 wurden mehrere Mängel am Bestandsgebäude bekannt. So darf der Unterrichtsraum nur noch von zehn Personen gleichzeitig betreten werden, weil die Fluchtmöglichkeiten unzureichend sind. Die Fahrzeugremisen entsprechen ebenfalls nicht den Vorschriften und die Gebäudeelektrik ist veraltet. Um die Remisen weiterhin nutzen zu können, wurden schon in der Vergangenheit Einsatzfahrzeuge mit einer geringeren Fahrzeughöhe beschafft.

Bis das neue Gebäude 2019 fertig gestellt ist, soll als Übergangslösung ein ca. 30 qm großes Holzhaus als Ersatz für den Unterrichtsraum errichtet und in diesem Zuge auch die Hauselektrik im erforderlichen Umfang erneuert werden.

Falschfahrer am Meiendorfer Weg

(RB) Seit Jahren gibt es Beschwerden der Anwohner über zu schnelles Fahren im Meiendorfer Weg. 2014 wurde eine Sprunginsel in Höhe der Leharstraße gebaut, um gerade Schulkindern das Überqueren der Straße auf ihrem Schulweg zu erleichtern und gleichzeitig das Geschwindigkeitsniveau der Autofahrer zu verringern.

Doch nach Fertigstellung dieser Sprunginsel beobachteten Anlieger immer wieder Verkehrsteilnehmer, die nicht dem Fahrbahnverlauf der Verschwenkung folgten, sondern verbotswidrig links an der Sprunginsel vorbeifuhren. Hinweise und ein Beweisvideo, das allein in einer Dreiviertelstunde zehn Falschfahrer dokumentiert, wurden an Polizei und Kommunalpolitik erbracht.

Nachdem das Thema zuletzt auf der Juni-Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt erörtert wurde, ordnete die zuständige Straßenverkehrsbehörde bereits Anfang Juni 2017 den Einbau so genannter „Leitboys“ an. Diese sollen nun dafür sorgen, dass man die beiden Sperrflächen vor der Sprunginsel nicht mehr überfahren und auf der falschen Fahrbahnseite an der Insel vorbeifahren kann.

Umleitung Meiendorfer Straße

Die Meiendorfer Straße ist schadhaft und muss instandgesetzt werden. In Anbetracht der bestehenden Verkehrsbelastung ist ein zweistreifiger Fahrbahnausbau mit einer Regelfahrstreifenbreite von 3,50 m vorgesehen. Zurzeit befahren täglich 22.000 KFZ die Straße. Die Straßenbaumaßnahmen beginnen im ersten Quartal 2018. Aktuell laufen die erforderlichen Leitungssanierungen für Wasser, Strom und Gas.

Die Verkehrsführung sieht wie folgt aus: stadteinwärts Einbahnstraße auf der Meiendorfer Straße, stadtauswärts die ausgeschilderte Umleitung. Der Verkehr in Richtung Norden/Ahrensburg gelangt über die Berner Straße, Bargkoppelweg und Saseler Straße wieder auf die Meiendorfer Straße. Dafür wird die Berner Straße zweispurig als Einbahnstraße bis zum Bargkoppelweg eingerichtet. Außerdem wird die Ampelschaltung an der Kreuzung Saseler Straße/Meiendorfer Straße auf den Verkehr angepasst. Der Verkehr in Fahrtrichtung Osten muss aufgrund der Einbahnstraßenregelung in der Berner Straße ebenfalls umgeleitet werden. Die Umleitung führt über die Berner Str., Berner Heerweg, Bekassinenau und Alter Zollweg.

Die Einbahnstraßenregelungen führen auch beim Busverkehr zu Umleitungen: Die Metrobus-Linie 24 fährt bis voraussichtlich Freitag, 1. Dezember 2017, Betriebsschluss in Richtung U Niendorf Markt eine Umleitung. Die Haltestelle Schneehuhnkamp ist in den Bargkoppelweg, hinter den Fußweg Wildgansstraße verlegt. Auf dem Umleitungsweg wird die Haltestelle Redderblock der Linie 275 in der Berner Straße mit bedient. Die Linie 275 fährt bis voraussichtlich Freitag, 1. Dezember 2017, Betriebsschluss in Richtung Bf. Rahlstedt eine Umleitung. Die Haltestelle Berner Straße wird nicht bedient, die Haltestelle Redderblock ist in die Arnswalder Straße, hinter die Einmündung Redderblock verlegt. Dies gilt ebenso für die Schulbus-Linie 775 in Richtung Kath. Schule Farmsen.

Bauende für die Leitungsarbeiten ist Ende November 2017.

Die Nebenflächen in der Meiendorfer Straße werden mit getrennten Geh- und Radwegen beidseitig der Fahrbahn und öffentlichen Parkplätzen angelegt. Die Parkplätze werden größtenteils als 2,10 m breite Längsparkstände mit Wabensteinpflaster angelegt. In den Querungsbereichen werden Bodenindikatoren für Sehbehinderte sowie entlang der Radwege Begrenzungsstreifen vorgesehen.

Davon abweichend müssen im Bereich von Bestandsbäumen auf kurzen Teilabschnitten Grandflächen ausgeführt werden. Ziel ist es, möglichst viele Bäume insgesamt zu erhalten. Die Vitalität von einigen Bäumen ist allerdings eingeschränkt. 21 Bäume müssen gefällt werden. 13 werden in den Nebenflächen nachgepflanzt.

Die Metrobuslinie 24 und der Nachtbus 617 erhalten – wie jetzt auch - eine (barrierefreie) Haltestelle je Fahrtrichtung, wobei diese örtlich zwischen Gerstenkoppel und Gerstenwiese verlegt wird. Die Haltestelle stadtauswärts wird als Haltestelle am Fahrbahnrand, stadteinwärts als Busbucht ausgeführt.

Zwischen Oldenfelder Stieg und Wildgansstraße ist geplant, die vorhandene Straßenentwässerung, bestehend aus einem teilverrohrten Graben auf der Südseite der Straße sowie einer Entwässerungsleitung in einem Teilabschnitt nördlich der Fahrbahn, durch einen neu zu erstellenden Straßenentwässerungskanal in der Straße zu ersetzen.

Kaugummi-Automaten abbauen

(dh) In Rahlstedt fallen an mehreren Standorten alte, seit längerem nicht mehr genutzte Kaugummiautomaten auf öffentlichen Wegeflächen auf. Als Standorte können beispielhaft genannt werden die Bushaltestellen U Berne am Kriegkamp in beiden Richtungen und Bargteheider Straße stadtauswärts. Die übrig gebliebenen Gehäuse verschandeln das Stadtbild und ziehen, als sichtbarer Beleg für die Broken-Windows-Theorie, Dreck an. Mit Blick auf die Sauberkeitsoffensive der Stadt sollten alle nicht mehr genutzten und gepflegten Kaugummiautomaten baldmöglichst abgebaut werden, am besten durch den Sondernutzungsberechtigten, anderenfalls durch das Bezirksamt selbst.

Vor diesem Hintergrund wurde ein interfraktioneller Antrag von SPD und Grünen im Juli 2017 in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird, baldmöglichst den Abbau aller nicht mehr genutzten Kaugummiautomaten auf öffentlichen Wegeflächen und die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands zu veranlassen.

Rahlstedter Schützenfest 2017

Rahlstedter Schützenfest 2017

(RB) Am 1. Juli fand in diesem Jahr das Schützenfest des Rahlstedter Schützenvereins statt. Der traditionelle Schützenumzug am folgenden Sonntagmorgen führte vom AMTV-Zentrum in der Rahlstedter Straße zur Rahlstedter Bahnhofstraße, wo der Vorsitzende Klaus Lichtenberg die Schützenbrüder zur Stärkung einlud. In diesem Jahr gibt es leider keine Ritter für den neuen König. Die frisch gebackenen Majestäten: Renate Kinne (1. Hofdame), Ursel Sahrbacher (Schützenkönigin), Michael Heise (Schützenkönig), daneben Jutta Heise (v.l., Foto: Ewert)

Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten am Hallenbad Rahlstedt

Am 10. Juli 2017 hat die aufwändige Betonsanierung des Hallenbades Rahlstedt begonnen, die mit einer siebenmonatigen Schließung des Bades einhergeht. Der Anbau der neuen Trainingshalle, mit deren Bau bereits vor einem Jahr begonnen wurde, nimmt derweil immer mehr Gestalt an. Im Februar 2018 soll der Badespaß im runderneuerten und erweiterten Hallenbad wieder starten.

Nach rund 45 Betriebsjahren ist die Betonsanierung unumgänglich. Der aktuelle Betrieb (öffentliches Schwimmen sowie Schul- und Vereinsschwimmen) wird während der Bauzeit auf benachbarte Anlagen verlagert. Das Hallenbad Rahlstedt wird in dieser Zeit „runderneuert“, danach zukunftsfähig auftreten und seine Aufgaben im Stadtteil deutlich besser wahrnehmen können. Solche umfangreichen Betonsanierungen fanden schon im Parkbad Volksdorf und im Bondenwald/Niendorf statt. Es handelt sich dabei um Routinemaßnahmen bei Bauwerken dieser Altersklasse.

Bereits seit Sommer letzten Jahres laufen die Bauarbeiten für den Anbau einer Trainingshalle mit einem Kursbecken (12,50 m x 7,00 m). Mit dem Abschluss aller Baumaßnahmen wird das Hallenbad Rahlstedt damit Hamburgs erstes und einziges Kursbecken mit einem Hubboden erhalten, so dass hier eine vielfältige Nutzung möglich sein wird. Im neuen Gebäude, das Richtung Rahlstedter Bahnhofstraße an das bestehende Schwimmbad angebaut wird, werden künftig verschiedene Aqua-Fitness- und Kursangebote untergebracht. Für diese Kursangebote wird in das Kursbecken ein Hubboden für eine variierbare Wassertiefe eingebaut. Zusätzlich wird der Neubau auch weitere Vorteile liefern: So können sich die Wassersportler beispielsweise auf ein Soundsystem freuen, dass bei Aqua Power oder Aqua Kickpunch ordentlich den Takt vorgibt. Für Schwimmer ergibt sich durch die Entzerrung der unterschiedlichen Nutzungen deutlich mehr Platz in der großen Schwimmhalle. Auch für die ortsansässigen Schulen und Vereine ein deutlicher Gewinn.

Bäderland investiert in die neue Aqua-Kurshalle, die Betonsanierung und Modernisierung rund 6,5 Millionen Euro und wertet das Rahlstedter Hallenbad damit deutlich auf. 

Sperrung der A1-Auffahrt Stapelfeld

(RB) Aktuell wird die Autobahn A1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld grundsaniert - inklusive Sperrung der Anschlussstelle Stapelfeld vom 30.05. bis 31.08.2017. Für die Bauzeit sind gut sieben Monate geplant. Erst Anfang Dezember 2017 soll die Strecke wieder voll freigegeben werden. Zuerst wird die Fahrbahn in Richtung Hamburg saniert, wobei der Verkehr auf der anderen Seite der A1 auf zwei eingeengten Spuren je Richtung geleitet wird. Nach Fertigstellung der Richtungsfahrbahn Hamburg erfolgt die Sanierung der Richtungsfahrbahn Lübeck mit Sperrung der Anschlussstelle Stapelfeld Ostseite. Die Stapelfelder Westseite ist dann wieder offen. Die Umleitung aus Richtung Norden führt über die Abfahrt Ahrensburg und Siek nach Stapelfeld. Wer von dort gen Süden will, wird über Braak und Stemwarde nach Barsbüttel geführt. Anfang September soll die Baustelle die Seite wechseln. Dann gelten dieselben Umleitungsstrecken, nur in entgegengesetzter Richtung.

Flüchtlingsheim in Meiendorf stellt Betrieb ein

(RB) Wegen der geringeren Zugangszahlen von Flüchtlingen in Hamburg können weitere Erstaufnahme-Unterkünfte geschlossen werden. Bis zum Ende des Jahres sollen daher 13 Erstaufnahmen außer Betrieb genommen oder ganz geschlossen werden. Ziel ist es, dass bis zum Herbst in Gewerbehallen und ehemaligen Baumärkten keine Flüchtlinge mehr wohnen werden. Zu diesen „prekären“ Erstaufnahmen zählt auch der ehemalige Praktiker-Baumarkt am Hellmersbergerweg in Meiendorf. Diese Unterkunft mit 400 Plätzen soll laut Senatsauskunft zum 30. Oktober 2017 den Betrieb einstellen. Dafür werden 2017 mehr als 8.000 neue Plätze in Folgeunterkünften sowie den Unterkünften mit der Perspektive Wohnen zur Verfügung stehen, darunter auch an der August-Krogmann-Staße. (93 Plätze – bereits in Betrieb) an der Grunewaldstraße mit einer Erweiterung (168 Plätze) und an der Eulenkrugstraße mit 260 Plätzen – geplant und fertiggestellt 2018.

Neue Straße in Meiendorf heißt „Irma-Keilhack-Ring“

(RB) Der Senat hat am 11. Mai 2017 beschlossen, die neue etwa 265 Meter lange Straße im Neubaugebiet mit 153 Wohnungen am Schierenberg nach der ersten Wandsbeker Bundestagsabgeordneten Irma-Keilhack-Ring zu benennen. Er folgte damit einer einstimmig beschlossenen Empfehlung des Regionalausschusses Rahlstedt vom 18. Januar 2017 auf Antrag von SPD und Grünen. Die neue Straße liegt im damaligen Wahlkreis von Irma Keilhack (1908-2001), zwischen ihren Wohnorten Berne und später Rahlstedt. In der Straße soll zudem eine neue Kita entstehen, was zu ihrer späteren Tätigkeit als Jugendsenatorin passt. Damit entspricht die Benennung den Auswahlgrundsätzen der „Bestimmungen über die Benennung von Verkehrsflächen“, nach denen der Name u. a. zur Pflege des staatsbürgerlichen Bewusstseins beitragen und der republikanischen Tradition Hamburgs entsprechen soll. Bei Benennungsvorschlägen sind Persönlichkeiten der Orts- und Stadtgeschichte zu berücksichtigen, verstärkt sollen Frauennamen vorgeschlagen werden.

Bevölkerungsentwicklung in Rahlstedt

(RB) Seit vielen Jahren fragt Karl-Heinz Warnholz, MdHB und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Rahlstedt regelmäßig die Entwicklungen im Wahlkreis 14 (Rahlstedt) ab. Aus den Antworten ist für jedermann ersichtlich, wie sich Rahlstedt in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Bildung, Sicherheit, Polizei, Wirtschaft und Verkehr verändert. Die Antwort auf seine schriftliche Anfrage vom 18. April 2017 (Drucksache 21/8754) können interessierte Bürger unter http://www.cdu-rahlstedt.de/inhalte/1056783/antraege-und-anfragen-2017/index.html einsehen.

Karl-Heinz Warnholz: „Unter anderem lassen sich der Anfrage entnehmen: 1.) Sicherheit: Die Stellensituation im Polizeikommissariat 38 - Rahlstedt - hat sich eher verschlechtert als verbessert. Statt rechnerisch 143 Vollzeitstellen in 2015 sind nur noch 138 Vollzeitstellen in 2017 besetzt. Die Anzahl an nicht besetzten Vollzeitstellen ist auf 7,77 gestiegen. 2.) Kriminalität: In zahlreichen Bereichen ist die Aufklärungsquote bei Straftaten in Rahlstedt deutlich schlechter als sonst in Hamburg. Gerade im Bereich Diebstahl und Sachbeschädigung kommen Täter überdurchschnittlich oft davon. 3.) Bevölkerung: Rahlstedt wächst und hat am 31. Dezember 2016 die 90.000-Einwohnermarke überschritten. Dies liegt einerseits an der Zuwanderung von Flüchtlingen aus Nicht-EU-Staaten, die Maßnahmen der Integration erfordern, und andererseits an der Verdichtung des Wohnraums, die sich auf die Lebensqualität des Lebensraumes auswirkt. 4.) Wirtschaft: Seit 2012 gibt es keinen neuen Wirtschaftsförderungsplan. Es finden kaum Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und -ansiedlung statt. Stattdessen liegen freie Flächen brach. 5.) Bildung: Die Anzahl an Schulabgängern ohne Schulabschluss in Rahlstedt ist stark gestiegen. Fast jedes 12. Kind in Rahlstedt hat eine Rahlstedter Schule ohne Abschluss verlassen. Ob Kind mit oder ohne Inklusionsbedarf - keiner darf durch das Netz fallen und muss die Unterstützung erhalten, die sie oder er für einen erfolgreichen Start ins Leben benötigt.“

Shuttle-Bus jetzt kostenlos für alle

(RB) Die Shuttle-Buslinie 875 (Bf. Rahlstedt – Ankunftszentrum Rahlstedt) kann ab sofort von jedermann für Fahrten zum und vom vorübergehenden Kundenzentrum Meiendorf genutzt werden und zwar kostenfrei ohne HVV-Fahrschein.

Der Shuttle-Bus 875 startet am Bahnhof Rahlstedt auf der Seite Doberaner Weg stündlich, Mo.-Sa. von 5.35 bis 22.35 Uhr und sonntags von 7.35 bis 19.35 Uhr. Die Fahrt zur neu eingerichteten Haltestelle „Kundenzentrum Meiendorf“ dauert 10 Minuten, danach fährt der Bus noch weiter bis zur Haltestelle „Ankunftszentrum Rahlstedt“, allerdings nur für Flüchtlinge sowie für Beschäftigte des Ankunftszentrums. An der Haltestelle „Kundenzentrum Meiendorf“ wird nur während der Öffnungszeiten des Kundenzentrums (Mo.-Fr. 7-19 Uhr) gehalten.

An der Haltestelle „Ankunftszentrum Rahlstedt“ starten die Fahrten Mo.-Sa. von 6.08 bis 23.08 Uhr und sonntags von 8.08 bis 20.08 Uhr, an der Haltestelle „Kundenzentrum Meiendorf“ startet der Bus während der Öffnungszeiten des Kundenzentrums eine Minute später. Die letzten Rückfahrten werden jeweils bis zur Haltestelle „U Berne“ verlängert, alle anderen Fahrten enden am Bahnhof Rahlstedt. 

Straßensanierungen von Eichberg bis Kriegkamp

(RB) Ab dem Jahr 2019 soll die Sanierung des ca. 3,2 Kilometer langen Straßenzugs Höltigbaum/Oldenfelder Stieg/Berner Straße/Fasanenweg/Berner Brücke von Eichberg bis Kriegkamp erfolgen, erfuhr Ole Thorben Buschhüter (SPD) durch eine Kleine Anfrage an den Senat.

Nachdem bereits der Höltigbaum zwischen Sieker Landstraße und Eichberg saniert wurde, liegt nun ein erster Planungsentwurf für den Straßenabschnitt von Eichberg bis Alter Zollweg vor, der im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr vorgestellt wurde. Laut Entwurf werden am Oldenfelder Stieg/Höltigbaum zwischen der Kreuzung mit der Meiendorfer Straße und der Krögerstraße für beide Fahrtrichtungen Radfahrstreifen angelegt. Zwischen Krögerstraße und Eichberg werden zwei Meter breite Radwege neu gebaut. Die Kreuzung mit der Meiendorfer Straße / Bargteheider Straße wird mit Radfahrstreifen, Radfahrsignalen und „Aufstelltaschen“ für Radfahrer ausgestattet. Der Verkehrsablauf soll hier insgesamt, auch für den Kfz-Verkehr, verbessert werden durch Verlegung von Abbiegestreifen und eine optimierte Ampelschaltung. Zwischen der Meiendorfer Straße und dem Alten Zollweg werden für beide Fahrtrichtungen Radfahrstreifen angelegt. Auf der gesamten Länge werden die Gehwege mit neuen Platten ausgestattet.

Zwischen Eichberg und Meiendorfer Straße soll 2019, im Teilabschnitt Meiendorfer Straße bis Alter Zollweg 2020 gebaut werden. Die Leitungsarbeiten sollen ab Herbst 2018 bzw. ab Herbst 2019 erfolgen. Der Beginn der Planungen für den Abschnitt Berner Straße/Fasanenweg/Berner Brücke, von Alter Zollweg bis Kriegkamp, ist für Ende 2017 vorgesehen, gebaut werden soll 2020.

Von Alter Zollweg bis Bargkoppelweg ist kein vierspuriger Ausbau der Straße geplant. Jedoch müssen hier (bislang völlig fehlende) Radverkehrsanlagen gebaut werden. Wie das aussehen könne, ohne private Grundstücke in Anspruch nehmen zu müssen, werde die weitere Planung zeigen. Außerdem werde geprüft, ob die Mittelinsel an der Einmündung Berner Stieg zu einer barrierefreien Querungshilfe umgebaut werden kann. Auf einer Teilfläche mit besonders schweren Schäden im Fasanenweg soll allerdings bereits in diesem Jahr der Asphalt erneuert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

3 „Kiss&Ride“-Parkplätze statt 2 Stunden-Parkplätze am Bahnhof Rahlstedt

 (RB) Am Rahlstedter Bahnhof gibt es jetzt drei Parkplätze, die speziell zum Abholen und Bringen von Fahrgästen am und zum Bahnhof reserviert sind – eine so genannte „Kiss&Ride-Zone“. Spezielle Schilder für Kiss&Ride gibt es nicht, weshalb für diese Parkplätze ein eingeschränktes Haltverbots in einer bestehenden Parkbucht mit drei Stellplätzen in der ZOB-Umfahrt angelegt wurde. Die Parkbucht liegt in der Nähe des Treppenabganges zur Bahn. Dort war bisher das Parken mit Parkscheibe für maximal zwei Stunden erlaubt. Das eingeschränkte Haltverbot, gekennzeichnet durch das Zeichen 286 der Straßenverkehrs-Ordnung, verbietet es Fahrzeugführern dort länger als 3 Minuten zu halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen. Mit Hilfe dieser Regelung können nun Fahrgäste in direkter Nähe zum Bahnhof abgesetzt oder abgeholt werden, vorausgesetzt die Stellplätze werden nicht illegal von Dauerparkern belegt. In den übrigen Parkbuchten bleibt die Parkscheibenregelung erhalten.

 

Rahlstedter Zukunftswerkstatt: Neues Kulturzentrum?

(dh) Austausch unter Nachbarn: Ein Jahr hatten sich Rahlstedter Bürger unter der Fragestellung „Wie wollen wir leben?“ Gedanken über die Entwicklung ihres Stadtteils gemacht. Initiatoren dieses Projektes einer Art „Zukunftswerkstatt“ sind das KulturWerk Rahlstedt sowie der Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaften für Demokratie in Wandsbek, der bereits Ende vergangenen Jahres den 1. Rahlstedter Stadtteildialog ins Leben gerufen hatte (der RUNDBLICK berichtete). Am 13. März 2017 fand in den Räumen des Kulturwerks im Boizenburger Weg die Abschlussveranstaltung statt. Ursula Nestler, die Vorsitzende des Vereins, konnte dazu etwa 30 interessierte Besucher begrüßen, unter ihnen auch den Rahlstedter SPD-Politiker Ekkehard Wysocki.
Was die Rahlstedter sich für ihren Ortsteil wünschten, war auf zahllosen Kärtchen festgehalten und auf Schautafeln präsentiert worden. Hieraus hatten sich thematische Schwerpunkte ergeben, denen die Besucher mittels roter Punkte ihre eigenen Prioritäten zuordnen konnten. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Themenbereiche „Lebendige Mitte“, „Soziales Engagement“, „Mehr Restaurants und Cafés“ und „Kulturzentrum“ als besonders wichtig angesehen wurden. Zu letzterem gab es übrigens schon Konkretes zu vermelden: Mit der Alt-Rahlstedter Kirchengemeinde gibt es Gespräche, das inzwischen an die Hauptkirche abgetretene Gemeindehaus an der Rahlstedter Straße (gegenüber Hotel Eggers) als Kulturzentrum nutzen zu können. Gegen Ende der Veranstaltung wurde noch beschlossen, dass sich zu den vier gewählten Hauptthemen einzelne Arbeitsgruppen bilden sollten, um die jeweils spezifischen Fragestellungen zu vertiefen.

Neues Schild weist auf Rahlstedter Mühle von 1705 hin

(RB) Der Rahlstedter Kulturverein e.V. hat am 13. Februar 2017 am alten Mühlengebäude in der Rahlstedter Bahnhofstraße 58 ein großes Schild eingeweiht, das an der Frontseite der alten Mühle, dem heutigen Giffey-Gebäude, angebracht wurde. Damit soll auf dieses Zeugnis Rahlstedter Geschichte hingewiesen werden. Vielen Bürgern ist gar nicht bekannt, dass die Mühle 1705 errichtet wurde. Die Bilder auf dem Schild stammen aus dem Archiv des Vereins. Der Kulturverein hatte sich vorgenommen, sich um die Kenntlichmachung alter, besonderer Gebäude in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf zu kümmern. Für weitere Schilder infrage kommen würden etwa das Hotel Eggers, das Bürgerhaus in Meiendorf (BiM) und der Rahlstedter Dorfplatz.

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„Flächenrecycling“ für Gelände der alten Lackfabrik?

(RB) Das seit 2004 aufgegebene Betriebsgelände der alten Rahlstedter Lackfabrik an der Wandse ist mit zahlreichen Schadstoffen belastet. Ein Bauvorbescheid stellt die spätere Bebauung des Grundstücks mit Wohnungen in Aussicht. Trotzdem ist bis heute nichts passiert. Für die Kosten der Sanierung haftet – da der Verursacher, die Betreiberfirma der Lackfabrik, pleite gegangen ist - der Eigentümer des Grundstücks, eine Erbengemeinschaft. Allerdings nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nur in Höhe des Verkehrswertes des (sanierten) Grundstücks. Die voraussichtlichen Sanierungskosten übersteigen jedoch den Wert des sanierten Grundstücks deutlich. In solchen Fällen ist dann üblicherweise die Stadt am Zuge: Sie übernimmt die die Haftungsgrenze übersteigenden Sanierungskosten, aber in der Regel nur, wenn eine Sanierung aus Gründen der Gefahrenabwehr durchgeführt werden muss, was im Fall der Lackfabrik momentan nicht erforderlich ist. Erst bei einer Umnutzung oder einem Abriss der Gebäude ist eine Sanierung des Grundstücks erforderlich. Zum Abriss kann die Stadt den Eigentümer momentan aber nicht verpflichten.

Zur verstärkten Sanierung solcher Flächen hat die Hamburgische Bürgerschaft Angang 2017 einstimmig einen Antrag beschlossen, auch solche Altlastensanierungen zu ermöglichen, die aus Gründen der Gefahrenabwehr derzeit nicht erforderlich sind, aber aus städtebaulichen Gründen höchst sinnvoll wären. So könnte durch das  so genannte „Flächenrecycling“ auch in die Sache Lackfabrik vielleicht endlich Bewegung kommen. Trotzdem gelte weiterhin: Das Verursacherprinzip gilt und Eigentum verpflichtet. Das heißt: Die bisherigen Eigentümer sollen mit ihren Altlasten nicht noch Geld verdienen, wenn für deren Sanierung Steuermittel eingesetzt werden müssen. Üblicherweise übernimmt die Stadt daher das wertlose, unsanierte Grundstück für einen symbolischen Preis, lässt es sanieren und deckt ihre Kosten durch den späteren Verkauf des sanierten Grundstücks.

Neue AMTV Sporthalle eingeweiht

Neue AMTV Sporthalle eingeweiht

(RB) Am 26. Februar 2017 hat der Rahlstedter Sportverein AMTV seine neue Mehrzweckhalle in der Stapelfelder Straße 145 in Großlohe eingeweiht. Die rund 800 Quadratmeter große Einfeld-Sporthalle verfügt über einen Geräteraum und zwei Umkleideräume mit Duschen. Künftig werden die 40 Kindergruppen aus den Tanz-, Turn- und Judosparten des Vereins, aber auch die Tennisabteilung des Vereins hier trainieren können. Zudem werden auch Zeiten für die Grundschulen Neurahlstedt und Großlohering sowie für benachbarte Kitas freigehalten. Finanziert wurde das Projekt u. a. mit Eigenmitteln, mit der Unterstützung des Hamburger Sportbundes und mit Sondermitteln vom Bezirk Wandsbek in Höhe von 105.000 Euro. Weitere insgesamt rund 87.000 Euro hat die Bezirksversammlung Wandsbek später für die Sanierung der Sielanlage, die Anschaffung einer Trennvorhanganlage und einer Musikanlage sowie die Anfertigung einer Außenanlage mit barrierefreiem Zugang und Pflanzungen bewilligt. (Foto: Ewert)

Außergewöhnliche Einzelstücke

Außergewöhnliche Einzelstücke

(RB) Ein Stil-Mix von modernen Möbeln mit exotischen und außergewöhnlichen Einzelstücken als Blickfang verleiht Wohnräumen Exklusivität und ein gehobenes Ambiente. Die Firma Wohnkult Stapelfeld bietet auf einer riesigen Ausstellungsfläche ein besonders großes Angebot an einzigartigen Massivholzmöbeln an. Sie stammen aus fernen Ländern, oft im asiatischen Raum, wo sie auf hohem handwerklichem Niveau von traditionellen Kunsthandwerkern gefertigt werden. weiter...

Wie geht es mit dem Rahlstedter Ortskern weiter?

(RB) Die städtebauliche Rahmenplanung im Jahre 2004 hat festgestellt, dass der Bedeutungsverlust Rahlstedts als Versorgungszentrum nur verbessert werden kann, wenn bauliche und strategische Maßnahmen verwirklicht werden. Seit 2004 wurde der Helmut-Steidl-Platz, die Schweriner Straße mit den Wandseterrassen und der Bahnhof Rahlstedt umgestaltet. Ermöglicht wurde es durch das Rahmenprogramm integrierte Stadteilentwicklung (RISE). Die Förderlaufzeit war begrenzt bis Ende 2015.

„Wir fordern im Regionalausschuss Rahlstedt seit 2014 das Bezirksamt Wandsbek auf, die fehlenden Maßnahmen umzusetzen“, so Jörn Weiske, Sprecher der CDU Fraktion im Regionalausschuss, „leider fehlen im Bezirksamt die Personalkapazitäten“.

Laut der Antwort einer Kleinen Anfrage des Vorsitzenden der Rahlstedter CDU, Karl-Heinz Warnholz (MdB), an die Bürgerschaft erfolgen das Aufstellen der Spielgeräte einschließlich eines Fallschutzes sowie das Aufstellen des Anfahrschutzes für die Laternen noch im ersten Halbjahr 2017. Der Ausbau Boizenburger Weg und Mecklenburger Straße soll im Laufe des Jahres 2017 mit allen Beteiligten abgestimmt werden. Die Straßenpflasterung vor der geplanten Verlängerung der Bahnhofsarkaden auf dem Helmut-Steidl-Platz wird nach Abschluss der Hochbauarbeiten wiederhergestellt. Die Aufenthaltsqualität des Bahnhofes Rahlstedt und sein Umfeld werde regelmäßig überprüft. Beschwerden oder Hinweise für das Haltestellenumfeld (u. a. Reinigung, Graffiti, Beleuchtung) können bei der zentralen Koordinationsstelle des HVV gemeldet werden. Andere Maßnahmen wie ein barrierefreier Zugang zum ZOB (Fahrstuhl), der Umbau zum S-Bahnhof (S 4), Fahrrad-Abstellplätze (Bike+Ride) und die Fahrrad-Velo-Route 7 kommen erst frühestens 2019 bzw. 2025.

U Bahnhof Meiendorfer Weg: Neuer Bus-Echtzeit-Datenanzeiger

(RB) Die Hochbahn testet im Rahmen eines Pilotprojekts an der Bushaltestelle U Meiendorfer Weg (MetroBus-Linie 24) einen neuen Echtzeit-Datenanzeiger. Statt der herkömmlichen digitalen Displays, die bereits an vielen Haltestellen stehen, wird ein neues Gerät ausprobiert, das keinen Stromanschluss mehr benötigt, sondern mit Batterien versorgt wird, die nur alle zwei Jahre ausgetauscht werden müssen. Über eine Echtzeit-Datendrehscheibe bekommt der Anzeiger die Information, wann der Bus an der Haltestelle erwartet wird – und zwar über das normale Mobilfunknetz statt über den internen Hochbahn-Betriebsfunk. Die neuen Anzeiger sind deutlich günstiger als die bisherigen Modelle und lohnen sich in der Anschaffung daher auch an Haltestellen, die nicht so stark von Fahrgästen frequentiert werden. Im Sommer werden zudem die Bauarbeiten für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs beginnen, die 2018 abgeschlossen sein werden.

Neuer Raum für das KulturWerk Rahlstedt

(RB) Das KulturWerk Rahlstedt hat seit dem 15. Dezember 2016 einen neuen Standort mitten im Ortskern Rahlstedt, im Boizenburger Weg 7, dicht beim Gemüsehändler Jegotka und genau gegenüber vom Schuhmacher Josuweit. Hier bezieht der Verein sein neues Domizil für Arbeitstreffen, Ausstellungen, kleine Veranstaltungen und kulturelle Begegnungen. Dank der finanziellen Unterstützung durch das Bezirksamt Wandsbek hat das KulturWerk nun erst einmal für zwei Jahre Planungssicherheit.

Geld für gemeinnützige Projekte

(RB) Für 14 verschiedene Projekte in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf wurden Anfang 2017 insgesamt 27.000 Euro aus den so genannten Tronc-Mitteln bewilligt. Die Tronc-Mittel stammen aus der Trinkgeldkasse in der Spielbank. Vier Prozent des anfallenden Troncaufkommens steht der Stadt zu, die es für gemeinnützige Zwecke verwenden muss. Gefördert werden: Startloch Rahlstedt: Erweiterung des Outdoor-Angebots (1.000 Euro); Voll in Bewegung e.V.: Reaktivierung des Fitnesskellers im Jugendzentrum Großlohe (1.700 Euro); Jugendclub Mittendrin: Stühle und Neubespannung Billardtisch (2.000 Euro); Gabriel e.V.: Ausstattung des neuen Kulturcafés im Güstrower Weg 2 (2.000 Euro); Stiftung Natur im Norden: Mediensofa für die Dauerausstellung im Besucherzentrum Haus der Wilden Weiden (3.300 Euro); Schulverein STS Meiendorf e.V.: Pausenmobiliar (1.140 Euro); Förderverein der Schule Bekassinenau e.V.: Pausenmobiliar (1.260 Euro); Schulverein Islandstraße e.V.: Judomatten (2.330 Euro); Bürgerverein Rahlstedt e.V.: Zusatzschilder zur Ergänzung von Straßenschildern: Erläuterung der Straßennamen und deren Verbindung zu Rahlstedt (2.000 Euro); Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt: Erneuerung Kirchengestühl in der Kirche Alt-Rahlstedt (2.000 Euro); Treffpunkt Großlohe: Neuanschaffung Inventar im Zuge der räumlichen Erweiterung des Stadtteiltreffs (2.000 Euro); Martha-Haus: Bett-Aufstehmelder (2.410 Euro); Hamburger Minigolf-Club von 1965 e.V.: Sanierungsarbeiten an der Anlage (1.860 Euro); Rahlstedter Sport-Club von 1905 e.V.: Sanierung des Vereinsheims im Sportpark Rahlstedt (2.000 Euro).

Neue Straße in Meiendorf soll Irma-Keilhack-Ring heißen

(RB) Nachdem das Gelände lange brach lag, wird nun auch westlich der Kreuzung Schierenberg / Saseler Straße gebaut. Am Schierenberg entsteht entlang einer U-förmigen Erschließungsstraße ein neues Wohnquartier mit 153 Wohnungen, einer Kindertagesstätte und zusätzlichen Flächen für Gewerbe (der RUNDBLICK berichtete). Der Regionalausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat nun auf rot-grüne Initiative beraten, die 265 Meter lange Erschließungsstraße nach einer bedeutenden SPD-Politikerin zu benennen. Der Name der neuen Straße soll „Irma-Keilhack-Ring“ lauten. Irma Keilhack, geboren 1908 in Hamburg, war nach der Gründung der Bundesrepublik die erste direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek und eine von insgesamt nur 28 Frauen im 1. Deutschen Bundestag. Sie blieb Bundestagsabgeordnete bis 1962 und war anschließend in verschiedenen Funktionen in Hamburg tätig, unter anderem als Abgeordnete der Bürgerschaft, Senatsmitglied und Präses der Jugendbehörde. Irma Keilhack lebte zunächst in Berne, später in Rahlstedt, wo sie 2001 starb.

Erster Stadtteildialog in Rahlstedt

(dh) Gut 70 Anwohner – darunter auch ein großer Anteil Migranten - hatten sich am 11. November 2016 in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Karin Kaiser in der Rahlstedter Straße eingefunden, um am 1. Rahlstedter Stadteildialog teilzunehmen. Unter der Überschrift „Vielfältiges Zusammenleben – Wie geht das?“ hatte hierzu der Begleitausschuss der „Lokalen Partnerschaften für Demokratie in Wandsbek“ in Zusammenarbeit mit der Lawaetz-Stiftung eingeladen. In diesem Forum sollte alten und neuen Nachbarn, mit und ohne Migrationshintergrund oder Einwanderungserfahrungen sowie allen, die in Rahlstedt arbeiten, die Möglichkeit gegeben werden, sich auszutauschen und die Lebenssituation in Rahlstedt unter den Stichworten Respekt, Toleranz und Skepsis zu betrachten.
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Gelder für Wandsebrücke bewilligt

(dh) Auf der Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek am 24. November 2016 wurde einstimmig beschlossen, die für den Bau der Wandsebrücke am Rahlstedter Kundenzentrum notwendigen Gelder über 34.100 Euro zu bewilligen. Der auf Antrag des Rahlstedter Bürgervereins eingebrachte Beschlussvorschlag wurde dabei vom Ausschuss für Finanzen und Kultur (FinK) eingebracht. Die auf der Sitzung anwesenden Rahlstedter Karl-Heinz Böttger und Jürgen-Robert Wulff vom Bürgerverein Rahlstedt begrüßten das Abstimmungsergebnis. „Nun werden wir die Brücke gemeinsam bauen“, so der Rahlstedter Unternehmer Böttger. Glückwünsche erhielten beide auch von Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Der Verein hatte mit zahllosen Gesprächen, Anträgen, Eingaben beim Regionalausschuss und Schriftstücken den Bau der Brücke im Interesse vor allem der älteren Bewohner Rahlstedts über all die Jahre seit Abriss der alten Brücke vorangetrieben. Im Anschluss an die Bewilligung der Gelder wird mit dem Architekten und den Handwerkern der weitere Zeitplan besprochen.

Olaf Scholz im Gespräch in Meiendorf

(dh) Gut 250 Besucher hatten sich am 29. November 2016 in der Aula des Gymnasiums Meiendorf eingefunden, um Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz „im Gespräch“ zu erleben. Flankiert von Rahlstedts Bürgerschaftsabgeordneten Ole Buschhüter, Astrid Hennies und Ekkehard Wysocki war es für den sichtlich entspannt und aufgeräumt auftretenden Spitzenpolitiker ein echtes Heimspiel. So ließ er es sich auch nicht nehmen, selbstbewusst auf die Erfolge des amtierenden Senats bezüglich der Herausforderungen, die an einen modernen Stadtstaat gestellt werden, zu verweisen.

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Bike+Ride Stellplätze

(dh) Die Bezirksversammlung Wandsbek begrüßt die Absicht der zuständigen Behörde, das Angebot an Bike+Ride-Stellplätzen am Bahnhof Rahlstedt auch schon vor Inbetriebnahme der S4 zu verbessern und die Stellplatzprognose für den Zeitraum danach fortzuschreiben. Die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat im Oktober 2016 mitgeteilt, dass das Angebot an Bike+Ride-Anlagen am Bahnhof Rahlstedt tatsächlich bereits vor dem Jahr 2025 ausgebaut und qualitativ aufgewertet werden soll. Im Zuge der Detailplanung werden die im Bike+Ride-Entwicklungskonzept ermittelten Bedarfswerte nochmals überprüft und bei Bedarf an zwischenzeitlich erfolgte oder absehbare zukünftige Entwicklungen angepasst. Die Detailplanung für Rahlstedt wird auch die geplante S-Bahnlinie S4 berücksichtigen. Die für die Umsetzung des B+R-Entwicklungskonzepts zuständige Park+Ride (P+R)-Betriebsgesellschaft mbH wird zusätzlich prüfen, ob im Vorfeld bereits kurzfristig gesicherte temporäre Mietplätze eingerichtet werden können. Voraussetzung hierfür ist eine geeignete Identifizierung der Flächen und Erteilung der erforderlichen Erlaubnisse zur Sondernutzung durch das Bezirksamt Wandsbek.

Gehweg in der Veltheimstraße instand setzen

(dh) Der westliche Gehweg in der Veltheimstraße befindet sich seit längerer Zeit in einem sehr schlechten Zustand. Die Oberfläche ist auf der gesamten Länge ein einziger Flickenteppich und weist im Asphalt Löcher, Versprünge, gravierende Unebenheiten und zum Teil Pflanzenbewuchs auf. Eine Sanierung konnte aufgrund anderer Prioritäten im Bezirk bislang leider nicht erfolgen. Ein Schild des Bezirksamts macht auf den Zustand des Gehwegs aufmerksam. Die in der Zwischenzeit entstandenen Löcher wurden immer wieder mit Kaltasphalt gefüllt. Gerade im Hinblick auf die Senioren ist dieser Zustand schlimm und kann - wie auch schon geschehen - zu Stürzen führen. Wie wichtig intakte Gehwege für Senioren sind, ist aktuell an der Arbeit des Bezirks-Seniorenbeirats zu sehen, der in seiner Aktion „Stolperfallen melden“ auf dieses Problem aufmerksam macht. Die Notwendigkeit zum Handeln wurde erkannt und inzwischen wird im Bezirk auf Initiative der rot-grünen Koalition mit einem „Programm für Nebenflächen“ gegengesteuert. Die Veltheimstraße ist hier ein gutes Beispiel für eine dringend in das Programm aufzunehmende Straße. Vor diesem Hintergrund haben die SPD-Fraktionen und die Grünen einen interfraktionellen Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird, den Zustand des Gehwegs in der Veltheimstraße zu prüfen und Maßnahmen für eine möglichst kurzfristige und nachhaltige Verbesserung des Zustands vorzuschlagen.

Findlingsmauer ausbessern

(dh) Die Altrahlstedter Kirche von 1248 bildet mit dem Pastorat und der Grundschule Altrahlstedt ein den Ortsteil prägendes Ensemble. Hierzu gehört u. a. auch die Findlingsmauer, die das ehemalige Schulgrundstück Rahlstedter Straße 77, das der Stadt gehört und als Grünanlage hergerichtet wurde, einfasst. Im Zusammenhang mit der Straßenbaumaßnahme Rahlstedter Straße zwischen Haus Nr. 45 / Ellerneck und Haus Nr. 87 wird die Wichtigkeit erkannt, wenn es in der Stellungnahme der Bezirksamts Wandsbek heißt, dass die historische Findlingsmauer, die eine Grünanlage zwischen Hausnummer 73-79 einfasst, nicht beschädigt werden darf und entsprechend zu schützen ist. Diese Mauer weist allerdings schon jetzt Risse und große Löcher auf, da an einigen Stellen Feldsteine fehlen. Dem weiteren Verfall muss entgegengesteuert werden. Vor diesem Hintergrund haben die SPD-Fraktion und die Grünen im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag eingebracht, in dem die Bezirksversammlung gebeten wird dafür zu sorgen, dass die historische Findlingsmauer am städtischen Grundstück Rahlstedter Straße 77 zeitnah ausgebessert wird.

Graffiti beseitigen

(dh) Ärgernis Graffiti-Schmierereien: Bereits im Sommer 2012 wurde im Regionalausschuss Rahlstedt einstimmig ein Antrag beschlossen, in dem die Verwaltung gebeten wurde, Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen in Rahlstedt anzuschreiben und zu fragen, wer Interesse daran hat, in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Rahlstedt und Rahlstedter Künstlern einen oder mehrere der in Rahlstedt mit Graffitis verunstalteten Strom-, Post- und Verteilerkästen zu bemalen beziehungsweise zu verschönern. Leider hat das beschlossene Verfahren nicht zur Vermeidung von Graffiti-Schmierereien an den Strom- und Verteilerkästen geführt. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt erneut einen Antrag mit nahezu gleichem Wortlaut eingebracht.

Radwegeführung Oldenfelder Straße überprüft

(dh) Auf Antrag des Regionalausschusses Rahlstedt war die Radverkehrsführung im Bereich Oldenfelder Straße ab Delingsdorfer Weg bis zur Bargteheider Straße/ Oldenfelder Stieg vom Polizeikommissariat (PK) 38 überprüft worden. Hierbei wurde festgestellt, dass die Beschilderung im Bereich Oldenfelder Straße/ Delingsdorfer Weg teilweise der aufgehobenen Radwegbenutzungspflicht widerspricht und entsprechend angepasst werden muss. Da es sich hier um einen Schulanmarschweg handelt und eine sichere Querung der Bargteheider Straße im direkten Umfeld nur in Höhe der beampelten Kreuzung Bargteheider Straße/ Meiendorfer Straße/ Berner Straße/ Oldenfelder Straße möglich ist, soll die Gegenläufigkeit des baulichen Radweges erhalten bleiben. Eine entsprechende Beschilderung ist nach den gültigen Richtlinien der Straßenverkehrsordnung für den Radverkehr anzubringen. Eine Auswertung der Unfalllage der letzten 3 Jahre ergab erfreulicherweise keine Unfälle in diesem Bereich, so dass aus Sicht des PK 38 eine Markierung von Richtungspfeilen nicht erforderlich ist. Die Anordnung für die Anpassung der Beschilderung ist bereits vom Bezirksamt Wandsbek umgesetzt worden.

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Mahnmal Rahlstedt

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Mahnmal Rahlstedt

(RB) Am Volkstrauertag, dem 13. November 2016, fand eine überparteiliche, zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Rahlstedter Mahnmal an der Rahlstedter Straße / Ecke Buchwaldstraße mit dem Heimkehrerverband Rahlstedt und dem Schützenverein Rahlstedt unter der Leitung des Rahlstedter CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz statt. Eine Abordnung des Reservistenverbands Kreisverband Wandsbek war ebenfalls vertreten und wurde durch den Oberstleutnant der Reserve Brilka angeführt. Die Rede zur Feierstunde hielt in diesem Jahr die Bürgerschaftsabgeordnete der FDP, Jennyfer Dutschke. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt. (Foto: Dieter Grützmacher)

Eckard Graage als CDU Kandidat für den Wahlkreis Wandsbek nominiert

Eckard Graage als CDU Kandidat für den Wahlkreis Wandsbek nominiert

Der CDU-Kreisverband Wandsbek hat auf seiner Wahlkreismitgliederversammlung am 8. November 2016 in der Schule Oldenfelde in Rahlstedt seinen Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 für den Wahlkreis 22 (Wandsbek) nominiert. Mit 91 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt Eckard Graage ein hervorragendes Wahlergebnis. Graage, derzeitiger CDU-Fraktionschef der Bezirksversammlung Wandsbek, versprach sich gezielt in Berlin um Themen der Zuwanderungs-, Renten-, Haushalts- und Europapolitik kümmern zu wollen. „Wir gehen in eine sich wandelnde und verschärfte politische Weltlage“ so Graage, die ein extrem hohes Engagement eines jeden Politikers in Berlin abfordert. Graage will sich mit seinem beruflichen Hintergrund als Steuerberater, ehemaliger kaufmännischer Leiter vom Hotel Vierjahreszeiten Hamburg und mit über 30 Jahren Erfahrung in verschiedenen verantwortlichen Positionen in der Politik Hamburgs sich für den Wahlkreis Wandsbek in Berlin einsetzen.

Foto: (Wahlgremium, vlnr.) Philipp Hentschel, Dennis Thering, Ralf Niedmers, Eckard Graage, Karl-Heinz Warnholz, Dr. Friederike Föcking, Sören Niehaus (Foto: CDU)

Özoğuz will wieder direkt in den Bundestag

(RB) Die Vertreterversammlung der Wandsbeker SPD hat die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz (49) aus Oldenfelde, wieder zur Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 22 (Wandsbek) gewählt. Özoguz wurde mit 98,7% Zustimmung aufgestellt. Aydan Özoğuz erklärt: „Ich setze mich für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und für ein gerechtes Land ein. Das ist mir wichtig. Das bedeutet unter anderem gute Arbeitsbedingungen mit fairen Löhnen, mehr bezahlbarer Wohnraum, mehr Investitionen in Kitas und Schulen und gerechte Renten.“ Aydan Özoğuz ist nach den beiden ehemaligen Senatorinnen Irma Keilhack und Ilse Elsner die dritte Sozialdemokratin, die als Kandidatin für den Deutschen Bundestag in Wandsbek antritt. Zuletzt hatten Ortwin Runde und Peter Zumkley den Wahlkreis als SPD-Abgeordnete mehrfach in Folge direkt gewonnen.

Neues aus dem Rahlstedter Ortskern

(RB) Die seit längerem geplanten Spielgeräte - eine Lokomotive auf dem Helmut-Steidl-Platz und ein Drehgerät bei den Wandseterrassen - werden erst im Frühjahr 2017 aufgestellt. Grund: der dafür nötige Fallschutz kann nur bei bestimmten Plustemperaturen verlegt werden. Eine Ortsbegehung dazu fand Mitte Oktober statt.

Der Bezirk Wandsbek hat zwei große Stromkästen angeschafft, die in der Schweriner Straße aufgestellt werden sollen. Diese sollen fachgerecht bemalt werden, da sie sonst sowieso beschmiert würden. Hier werde ich mit der IGOR nach einer schönen Lösung suchen.

Der Rahlstedter Ortskern bekommt in diesem Jahr nach langer Vorarbeit wieder eine Weihnachtsbeleuchtung (der RUNDBLICK berichtete dazu ausführlich in der Juli-Ausgabe). Die Umrüstung der 21 Straßenlaternen und Stromkästen dazu wird derzeit vorgenommen. Einen großen Teil der Kosten für die Umrüstung hat die Stadt Hamburg übernommen, für die restliche Finanzierung werden noch Paten gesucht. Interessierte wenden sich dazu an die Interessengemeinschaft Ortskern Rahlstedt (IGOR e.V.), Tel. 46 65 16 24, E-Mail: info@igor-rahlstedt.de.

Durch die verbesserte Stromversorgung kann sich der alljährliche Weihnachtsmarkt dieses Jahr mit einer größeren Anzahl von Schaustellern präsentieren.

Aktion Bürgerapfel war ein großer Erfolg

Aktion Bürgerapfel war ein großer Erfolg

Da die Apfelernte 2016 viele der Vorjahre übertraf, gab es ein reges Interesse an der „Aktion Bürgerapfel“ des "Caféhaus Rahlstedt" und des Bürgervereins Oldenfelde e.V., die in diesem Jahr zum dritten Mal Eigentümer von Apfelbäumen dazu aufgefordert hatten, ihre Äpfel nicht auf den Bäumen verfaulen zu lassen, sondern sie auf den Schulhof der Schule Bekassinenau zu bringen, um sie dort durch die mobile Presse des Unternehmers Ulrich Kubina zu köstlichem Apfelsaft pressen zu lassen.

Bereits gleich nach Beginn der Aktion um 10 Uhr brachten die ersten Apfelfreunde ihre Ernte in Bollerwagen, Kisten und Säcken zur Presse und konnten zuschauen, wie aus ihren eigenen Äpfeln ihr Apfelsaft gepresst wurde, der - abgefüllt in speziellen Behältnissen - kühl gelagert über Monate genießbar ist.

Auf fünf PKW-Anhängern standen aus einem Kleingartengebiet, von der Organisation „pflückorg“ und aus dem Alten Land Äpfel zur Verfügung, die zusammen mit den Anlieferungen aus der Umgebung eine Gesamtmenge von 5 Tonnen ergab, aus denen 3.150 Liter Apfelsaft gepresst wurden. Während die Presse von 10-16 Uhr durchgehend im Einsatz war, konnten sich wartende „Lieferanten“ und Zuschauer bei Kaffee und Kuchen aus dem „Caféhaus“ die Zeit verkürzen. Die Jugendfeuerwehr der FF Oldenfelde half währenddessen tatkräftig an der Presse.

Der Reinerlös der Aktion geht an das „Sozialwerk Milchkanne“ des Bürgervereins, aus dem u. a. Unterstützung für Kitas und Schulen im Ortsteil geleistet wird.

Für die gastgebende Schule war zudem eine kleine Lehrstunde in Apfelkunde (Pomologie) eingebaut. Auf eine Holzlatte wurden nacheinander angelieferte Äpfel genagelt, deren Sortennamen – wenn bekannt – darunter geschrieben wurden. Die 4. “Aktion Bürgerapfel“ findet am 7. Oktober 2017 statt

Kein Bürgerverein in Meiendorf?

(RB) In Meiendorf gibt es keinen eigenen Bürgerverein, in Oldenfelde, das ebenfalls zu Rahlstedt zählt, jedoch schon. Der Bürgerverein Rahlstedt e.V. fühlt sich allerdings für ganz Rahlstedt zuständig, das schließt Meiendorf mit ein. Daher möchte der Bürgerverein Rahlstedt diese Zugehörigkeit jetzt noch mehr intensivieren, zumal sich auch der Vereinssitz im Nydamer Weg ebenfalls in Meiendorf befindet. Hier ist auch das Stadtteilarchiv Rahlstedt untergebracht. Nun hat der Bürgerverein den „Arbeitskreis Meiendorf“ ins Leben gerufen, der sich regelmäßig treffen wird. Hier will der Verein mit Meiendorfer Bürgern über ihre Sorgen und Nöte sprechen, evtl. Projekte anschieben, Ideen entwickeln oder einfach nur miteinander plaudern. Bezirksverwaltung und -politik sollen auf Anliegen in Meiendorf aufmerksam gemacht werden. Der Arbeitskreis hält engen Kontakt zur Stadtteilkonferenz Meiendorf und wird gegebenenfalls dort um Unterstützung bitten.

Für die Teilnahme und Mitwirkung am Arbeitskreis Meiendorf ist die Mitgliedschaft im Bürgerverein Rahlstedt e.V. nicht erforderlich, wäre aber erfreulich. Er wird sich zum ersten Mal am Montag, den 7. November, im Bürgerhaus in Meiendorf, Saseler Straße 21, um 19 Uhr treffen. Für ein weiteres Treffen ist der 5.12. ebenfalls im BiM um 19 Uhr vorgesehen. Kontakt für Rückfragen zu dem Arbeitskreis unter meiendorf@bv-rahlstedt.de.

Hohe Glyphosat-Funde am Naturschutzgebiet

(RB) Auf dem Grundstück der ehemaligen Chinchilla-Farm im Herdenpfad in Meiendorf wurden dem Bezirksamt nach einer naturkundlichen Führung mehrere abgestorbene Bäume gemeldet. Bei der Überprüfung des am Naturschutzgebiet liegenden Grundstücks ergab sich der Verdacht auf eine gezielte Einbringung von Schadstoffen in den Boden rings um die Bäume. Die daraufhin vorgenommenen Bodenproben ergaben sehr große Mengen des Herbizids Glyphosat. Vermutlich wurde die Chemikalie unverdünnt im Wurzelbereich der insgesamt acht abgestorbenen Bäume angewandt. Da Glyphosat wasserlöslich ist und somit durch Regen in tiefere Schichten ausgewaschen wird, kann von einem Ausbringen innerhalb der letzten Monate ausgegangen werden. Aufgrund dieses Befundes wurde der Eigentümer des Grundstücks vom Bezirksamt aufgefordert, das Grundstück einzufrieden sowie den Boden abzuplanen, um das weitere Auswaschen des Glyphosats zu verhindern.

Zusätzlich wurde die Funktionsfähigkeit des auf dem Gelände befindlichen Trinkwasserbrunnens überprüft. Dieser ist nicht in Gebrauch und durch eine Betonplatte gesichert. Wasser kann somit nicht entnommen werden, so dass hiervon keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

Der Fall wurde der für Umweltdelikte zuständigen Wasserschutzpolizei sowie der Brunnenaufsicht der Behörde für Umwelt und Energie gemeldet, die nun weitere, auch strafrechtliche Schritte, prüfen.

CDU gegen Victoria-Park Projekt

(RB) Nachdem die CDU zunächst kritisch zum geplanten Gewerbegebiet „Victoria-Park“ eingestellt war, lehnt die Partei das Projekt nun nach eingehender Prüfung aller Gegebenheiten entschieden ab.
Zum Projekt: An das seit 1996 erbaute, bestehende Gewerbegebiet „Merkurpark“ zwischen Sieker Landstraße und Stapelfelder Straße soll sich auf Hamburger Gebiet der inzwischen rund 36 Hektar umfassende Victoria-Park südlich und östlich angliedern. Interkommunal ist ein weiteres Gewerbegebiet in Stapelfeld geplant, der „Minervapark“ mit rund 23 Hektar Fläche. weiter...

Radfahrer am Busbahnhof

(dh) Nutzer der an- und abfahrenden Buslinien am Busbahnhof Doberaner Weg beklagen seit längerem die Nutzung der Ein- und Ausstiegsflächen durch Rad fahrende Verkehrsteilnehmer. Insbesondere in den Morgen- und Mittagsstunden kommt es unter anderem durch die vielen Schüler gehäuft zu gefährlichen Begegnungen auf dieser Fläche. Trotz eines Verbotes dort Rad zu fahren, wird von Norden kommend die abschüssige Anlage mit recht hoher Geschwindigkeit durchfahren. Insbesondere gehbehinderte Menschen und Eltern mit Kinderwagen sind hier gefährdet.
Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag gestellt, in dem die Fachbehörde gebeten wird, in Zusammenarbeit mit dem Betreiber Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen, damit ein Durchfahren der Busanlage am Doberaner Weg durch Radfahrer verhindert wird. Gleichzeitig sind die Radfahrer darüber zu informieren, wie sie das Teilstück des Doberaner Wegs zwischen der Einmündung Amtsstraße und der Einmündung Boytinstraße der Straßenverkehrsordnung entsprechend befahren sollen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Ausreichend Parkflächen

29.9.2016(dh) Anfang des Jahres wurde die Wandsbeker Verwaltung durch einen Beschluss der Bezirksversammlung gebeten zu überprüfen, ob die Parkflächen am Bahnhof Rahlstedt in der Oldenfelder Straße in Parkflächen mit zeitlicher Begrenzung – also mittels Parkscheiben - umgewandelt werden können. Inzwischen hat die zuständige Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 38 dazu Stellung bezogen.
Demnach besteht in der Oldenfelder Straße am Bahnhof Rahlstedt in Richtung stadtauswärts rechtsseitig hinter der Einmündung Grubesallee die Möglichkeit, auf einer Länge von ca. 30 Metern am Fahrbahnrand zu parken. In diesem Bereich befinden sich keinerlei Ladengeschäfte oder Einrichtungen mit Publikumsverkehr. In den angrenzenden Straßen steht gerade am Tage ausreichend Parkraum zur Verfügung. Im Bereich des Schrankenweges bzw. den Rahlstedter Geschäftshäusern stehen trotz des Wegfalls einiger Parkstände mit Parkscheibenregelung zwei Parkhäuser mit ausreichender Kapazität für Kurzparker zur Verfügung. Kurzzeitparkplätze mit Parkscheibenregelung sind weiterhin direkt in der Umfahrung des Busbahnhofes vorhanden. Eigene Beobachtungen zu unterschiedlichen Zeiten haben ergeben, dass auf den betreffenden Parkständen durchaus Fluktuation stattfindet und auch immer wieder freie Kapazitäten vorhanden sind. Aus den genannten Gründen lehnt PK 38 eine zeitliche Parkzeitbeschränkung ab.
Ebenfalls abgelehnt wurde die Einrichtung von vier Parkflächen mit zeitlicher Begrenzung an der Rahlstedter Straße 187. Auch hier seien aufgrund der Fluktuation ausreichend Kapazitäten vorhanden.

Unsichere Gleisanlagen

29.9.2016(dh) In einer der letzten Sitzungen des Regionalausschusses Rahlstedt wurde die Gefahr nicht gesicherter Gleisanlagen in Rahlstedt erörtert. Per Antrag wurde die zuständige Fachbehörde gebeten zu prüfen, ob hier nachgebessert werden könnte und inwieweit es Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn gäbe, Maßnahmen gegen unbefugtes Betreten zu unternehmen.
Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hat nun dazu festgestellt, dass die „eisenbahnkreuzungsrechtlichen Vereinbarungen zur Aufhebung früherer Bahnübergänge im Stadtteil Rahlstedt“ federführend durch die BWVI erarbeitet und abgeschlossen wurden. Von der Stadtteilgrenze im Straßenzug „Am Pulverhof“ bis zur östlichen Landesgrenze liegen demnach im Verlauf der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck diverse dieser Vereinbarungen vor. In keiner davon seien Regelungen zur Sicherung der Gleiskörper gegen unbefugtes Betreten enthalten. Insofern ergibt sich aus der eisenbahnkreuzungsrechtlichen Vereinbarung keine diesbezügliche Verpflichtung. Vielmehr sei das unbefugte Betreten untersagt und könne als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Im Übrigen würden sich mit dem geplanten Bau der S4 im Streckenverlauf der Bahntrasse langfristig Änderungen in Teilbereichen des angrenzenden Straßenverlaufs ergeben bzw. Trennwirkungen durch den Bau von Lärmschutzwänden erzielt.

Mehr Fahrradstellplätze

29.9.2016(dh) Das „Bike+Ride-Entwicklungskonzept zur Schaffung attraktiver Fahrradabstellanlagen an ÖPNV-Haltestellen“, das der Senat im Januar 2015 beschlossen hat, hat einen Bedarf von 445 Fahrrad-Stellplätzen am Bahnhof Hamburg-Rahlstedt ermittelt, davon 62 Mietplätze und 383 frei zugängliche Plätze. Nach der Bestandserhebung wurden im Jahre 2014 im Schrankenweg Anlehnbügel für 40 Fahrräder aufgestellt, am Anfang der Schweriner Straße Anlehnbügel für 18 Fahrräder und auf dem Helmut-Steidl-Platz Anlehnbügel für 30 Fahrräder, teilweise als Ersatz für weggefallene Fahrradstellplätze im Zuge des Baus der Rahlstedter Bahnhofsarkaden.
Die Stellplatzprognose des Entwicklungskonzepts bezieht sich nur auf B+R an bestehenden Schnellbahnhaltestellen in Hamburg. Sofern in Zukunft neue Schnellbahnstrecken wie die S4 gebaut werden, erhöht sich der in diesem Konzept beschriebene Gesamtbedarf. Das Konzept wird dann entsprechend fortgeschrieben. Gleichzeitig muss natürlich darauf geachtet werden, dass die in der Zwischenzeit realisierten B+R-Maßnahmen S4-kompatibel sind, getätigte Investitionen in Fahrradabstellanlagen also auch nach Fertigstellung der S4 Bestand haben können oder anderenfalls zumindest wirtschaftlich vertretbar sind.
Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt einen Antrag eingebracht, in dem unter anderem die zuständige Behörde gebeten wird, die Bedarfsabschätzung für Bike+Ride-Stellplätze am Bahnhof Rahlstedt auch für den Zeitraum bis 2025 noch einmal kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls notwendige Verbesserungen zu realisieren. Die Behörde wird dabei gebeten zu prüfen, inwieweit auch auf der Rahlstedter Seite der Bahnstrecke einige gesicherte Fahrradstellplätze geschaffen werden können, insbesondere mit Blick auf das formulierte Interesse von Beschäftigten des Gewerbegebiets Neuer Höltigbaum.

Keine Mittel für Beleuchtung

29.9.2016(dh) Über einen Antrag des Regionalausschusses Rahlstedt wurden die zuständigen Behörden gebeten zu prüfen, ob und wie für den großen Parkplatz am Sportpark Rahlstedt (beim Heestweg) eine ausreichende Beleuchtung installiert werden kann. Es wurde zusätzlich gebeten zu prüfen, ob energiesparende LED-Technik für die Beleuchtung verwendet werden kann.
Das Bezirksamt hat inzwischen dazu Stellung bezogen und erklärt, dass der Wunsch, eine ausreichende Beleuchtung für den betreffenden Parkplatz zu installieren, nicht umgesetzt werden kann. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation habe die Übernahme der Kosten abgelehnt, da es sich um keine öffentliche gewidmete Wegefläche handelt, für die eine Beleuchtungsverpflichtung besteht. Es stünden im Fachamt Sozialraummanagement des Bezirksamtes Wandsbek für die Herstellung und den Betrieb der angedachten Beleuchtungsanlage keine Mittel bereit.

Reitwegekonzept überarbeiten

29.9.2016(dh) Gemäß eines Gutachtens für das Reitwegekonzept Wandsbek wird eine Verbindung zwischen den Reitgebiet Höltigbaum und den Pferdebetrieben am Schimmelreiterweg benötigt. In dem betreffenden Gutachten heißt es auszugsweise: „Im Bebauungsplan Rahlstedt 105 ist für diese Fläche ein Wegerecht eingetragen. Das Wegerecht verläuft jetzt durch einen kleinen Bruchwald. Für die Reiter wird lediglich eine Anlage eines naturfesten Grünstreifens erforderlich. Da aber davon auszugehen ist, dass diese Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer attraktiv sein wird, sollte ein etwa fünf Meter breiter Freizeitweg mit einer optischen Trennung für Reiter und Fußgänger/Radfahrer geschaffen werden. Die Überquerung der Stapelfelder Straße ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens schwierig. Es muss am Kreuzungspunkt auf ausreichende Sichtdreiecke geachtet werden.“
Die Überquerung der Sieker Landstraße ist bislang mit einer Lichtsignalanlage möglich. Diese Überquerung muss nach Ansicht der CDU-Fraktion im Regionalausschuss auch zukünftig möglich sein. Vor diesem Hintergrund wurde ein Antrag gestellt, in dem das Bezirksamt und die zuständigen Fachbehörden gebeten werden, bei Bezirksplanungen zwischen den Pferdebetrieben am Schimmelreiterweg und dem Reitgebiet Höltigbaum das Gutachten für das Reitwegekonzept Wandsbek zu berücksichtigen und den Nutzern der Reitwege Alternativen aufzuzeigen. Der Antrag wurde bei Enthaltung der Stimmen der CDU und der Linken in den Planungsausschuss überwiesen.

Richtfest AMTV-Tennissporthalle

Richtfest AMTV-Tennissporthalle

(RB) Anfang Juni 2016 hat der Sportverein AMTV mit dem Bau einer 40 x 20 Meter großen Einfeld-Tennishalle mit Geräteraum und zwei Umkleideräumen in der Stapelfelder Straße 145 in Rahlstedt begonnen (der RUNDBLICK berichtete in der Juli-Ausgabe). Am 20. September fand nun das Richtfest statt, die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant. Die Halle soll nicht nur für Tennis, sondern auch in Kooperation mit den Schulen für Kinderturnen genutzt werden. Der Bau ist nötig geworden, um die Wartelisten im Kinder- und Jugendbereich des Sportvereins abzubauen. Denn die Schulsporthallen sind durch die Nachmittagsbetreuung im Rahmen der Ganztagsschule vor 17 Uhr nicht für den Vereinssport frei.
Außergewöhnlich ist, dass ein Sportverein auf eigene Kosten so eine Halle baut. CDU, SPD und Grüne haben das Vorhaben unterstützt, ebenso die Haspa und der HSB. Es werden noch Sponsoren für die Einrichtung der Halle – wie Sport- und Spielgeräte – gesucht. Ein besonderes Lob sprach der AMTV an die Baufirma aus, die zwar am günstigsten war, jedoch präzise und pünktlich gearbeitet hat. (Fotos: Ewert)
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Diskussion um das Freibad

(dh) Gleich drei Anträge zum Thema Freibad Rahlstedt beschäftigten den Regionalausschuss Rahlstedt in seiner aktuellen Sitzung. Während zwei Anträge der CDU ausdrücklich den Fortbestand des Freibades im Wiesenredder vorsahen, konzentrierte sich der SPD-Antrag auf die Sanierung und Modernisierung des Hallenbades. Dies führte zu einer engagiert geführten Diskussion zwischen beiden Parteien, wobei sich die Kritik der CDU vor allem auf eine Passage im SPD-Antrag richtete, in dem es hieß: „Sollte das Hallenbad um ein Freibadangebot erweitert werden, wird es in Rahlstedt nicht zwei Freibäder geben. Das Freibad am Wiesenredder bleibt daher so lange in Betrieb, bis es hierfür eine Alternative gibt.“
Nach einer kurzen Beratungs-„Auszeit“ der SPD-Fraktion konnten sich die Parteien auf eine Ergänzung des SPD-Antrages einigen, in dem der Bezirksversammlung Wandsbek folgender Beschluss empfohlen wird: „Die Bezirksversammlung begrüßt das Bekenntnis der Bäderland Hamburg GmbH zum Bäderstandort Rahlstedt und unterstützt die vorgesehenen massiven Investitionen in die Erweiterung und die Modernisierung des Rahlstedter Hallenbades. Die Bezirksversammlung begrüßt zudem die Überlegungen, zentral am Hallenbadstandort ein neues Freibadangebot zu schaffen, das ganzjährig nutzbar wäre, und bittet die Bäderland Hamburg GmbH, auch diesen Teil des Bäder-Ausbauprogramms für Rahlstedt weiterzuverfolgen und im Herbst hierüber sowie über die mittelfristige und langfristige Entwicklung des Freibadstandortes am Wiesenredder in einer öffentlich gehaltenen, ergebnisoffenen Einführung im Regionalausschuss zu berichten und mit der Rahlstedter Bevölkerung in den Dialog zu treten.“ Der Antrag wurde von allen Fraktionen einstimmig angenommen.

Rahlstedt Center wurde verkauft

(RB) Das Rahlstedt Center mitten im Ortskern von Rahlstedt hat einen neuen Besitzer: Das Einkaufszentrum wurde von dem bisherigen Eigentümer, der MEAG München, einer Tochtergesellschaft der ERGO Versicherung, an die US-amerikanische Firma CBRE Global Investors verkauft. CBRE Global Investors hat das Rahlstedt Center für einen seiner Fonds mit einer Pan-Europäischen Einzelhandelsinvestment-Strategie erworben.
Das Rahlstedt Center wurde 1983/1984 errichtet und 2009/2010 umgebaut. Es verfügt auf drei Ebenen über 57 Ladeneinheiten. Außerdem gehören zu dem Komplex rund 3.100 Quadratmeter Wohnfläche und 2.600 Quadratmeter Büroflächen sowie ein Parkhaus mit 554 Stellplätzen dazu.
Nach dem Umbau wurde das Rahlstedt Center in Rahlstedt Arcaden umbenannt. Auch ein Managementwechsel erfolgte: Die IPH Handelsimmobilien GmbH wurde 2013 von der MEAG mit dem Center Management beauftragt. Die vorherige Centermanagerin Melanie Wittka gab damit das Amt der Centermanagerin an Marcus Czerwionka ab. Die Rahlstedt Arcaden wurden wieder in Rahlstedt Center umbenannt.
Wie es jetzt weitergeht und ob es wieder einen Center Management-Wechsel geben wird, ist noch nicht genau bekannt. Florencio Beccar, Leiter des Bereichs Einzelhandel Europa CBRE Global Investors, äußerte sich dazu: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren erfahrenen Asset-Managern den Wert des Centers steigern können, indem wir bestehende Verträge verlängern und aktuell leer stehende Ladeneinheiten vermieten. Diese Asset-Management-Strategie wird uns eine attraktive Rendite einbringen und unser Portfolio hervorragend ergänzen.“
Es bleibt zu hoffen, dass das für Rahlstedt so wichtige Einkaufszentrum nicht zu einem Investitionsobjekt für kurzfristig ausgerichtete Renditepläne benutzt wird.

Sanierung Höltigbaum ab 21. Juli

(RB) Ab 21. Juli bis etwa Mitte Oktober 2016 erhält die Straße Höltigbaum zwischen Eichberg und Sieker Landstraße eine neue Asphaltschicht. An der Kreuzung Höltigbaum / Sieker Landstraße erfolgt eine Deckschichtsanierung. Während der Arbeiten steht in jede Richtung ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wird auf 50 km/h reduziert. Zum Ende der Maßnahme muss ein größerer Bereich gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Bargteheider Straße, Scharbeutzer Straße, Rahlstedter Bahnhofstraße, Rahlstedter Straße und Sieker Landstraße. Fußgänger und Radfahrer können die Straße an der Kreuzung Eichberg / Höltigbaum jederzeit überqueren.

Parkhaus hat Preise erhöht

(RB) Das Parkhaus an der Mecklenburger Straße im Ortskern von Rahlstedt, das von der Sprinkenhof GmbH betrieben wird, hat seit Anfang Juni seine Preise erhöht. 30 Minuten kosten jetzt 1 Euro, eine Stunde kostet 2 Euro. Damit hat sich die Taktung auf halbstündliche Abrechnung geändert. Zuvor wurde stundenweise abgerechnet – damals hatte die Stunde noch 1 Euro gekostet. Also eine Erhöhung um 100 Prozent! Die Höchstgebührt beträgt übrigens 6 Euro. RUNDBLICK-Tipp: Wählen Sie in Zukunft die Tageskarte für 3,50 Euro. Dieser Preis ist unverändert geblieben!

André Trepoll auf Sommertour durch Rahlstedt

André Trepoll auf Sommertour durch Rahlstedt

(RB) Am 21. Juli besuchte der CDU-Fraktionsvorsitzende der Bürgerschaft Hamburg, André Trepoll, im Rahmen seiner Sommertour durch Hamburgs Bezirke auch die Redaktionsräume des RUNDBLICK in der Rahlstedter Bahnhofstraße. Begleitet wurde er vom CDU-Ortsvorsitzenden und Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz, weiter...

Umbau der Scharbeutzer Straße früher fertig

(RB) Seit dem 25. April wird die Scharbeutzer Straße zwischen dem Rahlstedter Weg und der Bargteheider Straße saniert. Dabei werden in beiden Richtungen größtenteils Radfahrstreifen eingerichtet. Außerdem werden die Bushaltestellen allesamt barrierefrei umgebaut. Der Kreuzungsbereich Rahlstedter Weg /Scharbeutzer Straße wurde bereits im Mai fertiggestellt. Die Arbeiten zwischen der Boltenhagener Straße und dem Rahlstedter Weg haben im Mai begonnen und kommen gut voran, so dass die Vollsperrung der Scharbeutzer Straße bereits am 11. Juli aufgehoben werden kann. Der Umbau des Abschnitts Bargteheider Straße bis Boltenhagener Straße beginnt damit am 11. Juli. Die gesamte Umbaumaßnahme wird so bereits im Oktober und damit vier Wochen früher als geplant abgeschlossen. weiter...

Historisches Notgeld im Archiv des Bürgervereins Rahlstedt

Historisches Notgeld im Archiv des Bürgervereins Rahlstedt

 (RB) Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete für Rahlstedt, Karl-Heinz Warnholz, stiftete diese historisch wertvollen Notgeldsscheine aus seinem Privatbesitz dem Bürgervereins Rahlstedt e.V. Dessen Vorsitzender Horst Schwarz nahm diese Geschenke sehr gern für das Archiv des Vereins entgegen. So sind bereits viele historisch bedeutsame Gegenstände von vielen Bürgern Rahlstedts zusammen getragen worden. „Der Bürgerverein Rahlststedt e.V. freut sich über jeden geschichtlich wertvollen Gegenstand, der als Indiz für die Entwicklung des Stadtteils Rahlstedt angesehen werden kann“, so Schwarz (Telefon: 040-673 26 05).

Rahlstedt hat einen direkten und besonderen Bezug zum hier gezeigten Notgeld. weiter...

AMTV baut Tennissporthalle

AMTV baut Tennissporthalle

(RB) Nach zwei Jahren der Antragsstellung mit vielen Auflagen hat der Sportverein AMTV Hamburg e.V. nun Anfang Juni mit dem Bau einer eigenen Tennissporthalle in der Stapelfelder Straße 145 in Rahlstedt begonnen. Um die Wartelisten im Kinder- und Jugendbereich abzubauen, ist der Bau dieser Halle nötig geworden. Sperrungen von Hallenzeiten der Ganztagsschulen vor 17 Uhr aber auch Veränderungen im Sportverhalten der Vereinsmitglieder führten zu dieser Entscheidung. So können bald auch zu den verschiedensten Zeiten Sportangebote in dieser Halle durchgeführt werden. Der Rohbau der 800 m² großen Einfeld-Tennishalle mit Geräteraum und zwei Umkleideräumen soll im September 2016 stehen. Die Aufträge für die technische Ausrüstung des Gebäudes und den Innenausbau werden parallel zur Ausführung der Rohbauarbeiten von ortsansässigen Firmen durchgeführt. Die Fertigstellung ist zum Ende des Jahres 2016 vorgesehen.
(Grafik: AMTV)

Spendensparschwein für neue Brücke

Spendensparschwein für neue Brücke

(RB) Vielen Rahlstedtern fehlt ihre Brücke über die Wandse zum Kundenzentrum Rahlstedt, dem ehemaligen Ortsamt. Auch der Bürgerverein Rahlstedt e.V. engagiert sich für den Bau einer neuen Brücke. Nach vielen Jahren und so manchen Widrigkeiten (der RUNDBLICK berichtete) ist der Brückenbau nun in greifbare Nähe gerückt. Planer und Handwerker verzichten auf ihren Arbeitslohn, doch die Kosten für das Baumaterial müssen noch gedeckt werden. „Es fehlen noch rund 10.000 Euro, um die Finanzierungslücke zu schließen“, erklärt Horst Schwarz, 1. Vorsitzender des Bürgervereins (im Foto links). Im Juni überreichte Marco Timm, Leiter der Filiale Rahlstedt der Sparkasse Holstein (im Foto rechts), 1.000 Euro als Spende. Zudem steht jetzt ein großes rotes Spendensparschwein in der Filiale der Sparkasse Holstein in der Rahlstedter Bahnhofstraße 9 und wartet darauf, von vielen Rahlstedtern gefüttert zu werden. Jeder Beitrag zählt – ob ein oder 100 Euro, jede Spende bringt den Rahlstedtern ihre Bücke ein wenig schneller zurück. Ein zweites rotes Sparschwein wird im Auftrag des Bürgervereins durch Rahlstedt reisen und an wechselnden Standorten zu finden sein. Wer eine Zuwendungsbescheinigungen zur Vorlage beim Finanzamt benötigt, sollte direkt auf das Spendenkonto des Bürgervereins Rahlstedt e.V. (DE33 2135 2240 0179 01556 50 bei der Sparkasse Holstein) zahlen. (Foto: Sparkasse Holstein)

Großbrand auf Rahlstedter Reiterhof

(RB) Am Morgen des 4. Juli hat ein Großbrand das Hauptgebäude des Reiterhofs „Fernsicht" im Schimmelreiterweg in Rahlstedt zerstört. Erst in der Nacht konnte das Feuer endgültig gelöscht werden. Die Feuerwehr, die mit rund 60 Einsatzkräften angerückt war, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Reithalle und ein Wirtschaftsgebäude verhindern. Probleme bereitete jedoch die Wasserversorgung, weil ein nahe gelegener Löschteich schnell leer gepumpt war. Die Feuerwehr musste eine 1,5 Kilometer lange Leitung zur nächsten Wasserstelle aufbauen, um das Feuer ganz zu löschen. Die Pferde konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, in den Wohnungen in dem Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Personen. Nach ersten Ermittlungen war vermutlich ein technischer Defekt oder eine Selbstentzündung der im Dachboden gelagerten Heu- und Strohvorräte Grund des Brandes.

Neueröffnung: Schwedischer Süßwaren-Laden

(RB) Am Freitag, den 24. Juni, wurde mit Live-Musik das neue Geschäft „Candypicker“ in der Rahlstedter Bahnhofstraße 19, am Helmut-Steidl-Platz gegenüber vom Eis-Pavillon, eröffnet. Alle Naschkatzen waren herzlich eingeladen im Laden vorbeizuschauen, um die Eröffnung mitzufeiern und die vielen Köstlichkeiten zu entdecken. Denn bei „Candypicker“ werden schwedische Bonbons, so genannte „Godis“, die direkt aus Schweden importiert werden, lose verkauft.
Die Kunden können sich aus ca. 130 verschiedenen Süßwaren selber eine Tüte ihrer Wahl zusammenstellen. Die Vielfalt der Sorten ist unschlagbar: Weingummischlangen, grüne Frösche, rote Ferraris, Schokoelefanten, Riesendelfine, Lollies, große Tennisbälle, Rhabarberstangen, Schokomandeln oder Haselnüsse in weißer Schokolade, und natürlich Lakritz in vielen Variationen. Ob süß oder mächtig sauer, ob Lakritz in salzig oder süß. Oder gefüllte Schokopralinen und natürlich auch gelatinefreie Produkte.
Dadurch, dass einzelne Bonbons ausgewählt werden können, kann man alles einmal probieren und so seine Favoriten herausfinden. Der Preis richtet sich nach dem Gewicht der befüllten Tüte.
Das Geschäft wird geleitet von Iman Hosseini, der zwar gebürtiger Iraner ist, aber in Schweden aufgewachsen ist - daher der Bezug zu Schweden. Zum Team gehören außerdem seine Ehefrau Sonja Reincke sowie Christel Hartlef, die alle schon viele Jahre im Einzelhandel in Groß Borstel tätig sind.

Neue Gewerbeflächen in Rahlstedt

(dh) Großes Interesse fand die Öffentliche Plandiskussion zum Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 131 am 13. Juni in der Pausenhalle der Grundschule Großlohe, darunter auch einige bekannte Gesichter aus der Rahlstedter Regionalpolitik. Eingeladen hatte der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek, der gleich mit mehreren Vertretern, Informationsmaterial und technischem Equipment erschienen war.
Durch den Bebauungsplan mit der vorgesehenen Bezeichnung Rahlstedt 131 sollen auf bislang überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für neue Gewerbeflächen südlich und nordöstlich der Stapelfelder Straße geschaffen werden. Das Plangebiet ist Teil einer interkommunalen Gewerbegebietsentwicklung von Hamburg-Wandsbek und der Gemeinde Stapelfeld. Auf Stapelfelder Gemeindegebiet sind benachbart weitere Gewerbeflächen beabsichtigt. Die Flächen auf Hamburger Gebiet befinden sich im Eigentum der Projektentwicklungsgesellschaft „Victoria Park GmbH & Co KG“, die die Erschließung der neuen Gewerbeflächen dort durchführen wird.
Die neuen Planinhalte sollen östlich und südlich an das bestehende Gewerbegebiet angegliedert werden. Insgesamt soll ein eigenständiges Quartier mit einer starken städtebaulichen Struktur geschaffen werden. Die Qualitäten werden auch durch Aufenthaltsmöglichkeiten in Grünzonen, auf Straßen, Fuß- und Wanderwegen sowie Plätzen geschaffen, die durch die prägnante Knickstruktur und die dazu parallel verlaufenden Rad- und Fußwege verstärkt werden sollen.
 Zur Vermeidung zusätzlicher Verkehrsbelastungen in der Ortslage von Stapelfeld ist eine neue Erschließungsstraße mit Anbindung nach Norden an die leistungsstarke Sieker Landstraße/Alte Landstraße geplant. Diese Straßenverbindungen östlich des Merkur-Parks dient auch der Erschließung der Gewerbeflächen auf Stapelfelder Gebiet. Die landwirtschaftliche Wegebeziehung zwischen Wandsbek und Stapelfeld über die alte Verbindung Bachstücken soll gesichert und ausgebaut werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Gestaltung der Ränder des künftigen Gewerbegebietes im Übergang in die Landschaft gelegt. So soll zwischen dem Weg Bachstücken und der Bebauung eine Landschaftsfuge von mindestens 30 Metern Tiefe liegen. In den Gewerbegebieten selbst sind zahlreiche, die Attraktivität steigernde Maßnahmen wie der Bau von Dach- und Fassadenbegrünungen, Baum- und Gehölzpflanzungen oder der Erhalt bestehender Knicks geplant.

Wissenswertes über Rahlstedt aus dem Rathaus

(RB)Der Rahlstedter CDU Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz hat die neuesten Entwicklungen in Rahlstedt durch eine Schriftliche kleine Anfrage für das Jahr 2015 beim Hamburger Senat abgefragt. Wie schon in den Jahren 2011 (Dokumenten-Nr. 20/1467), 2012 (Dokumenten-Nr. 20/5720) und 2014 (Dokumenten-Nr. 20/13289) zuvor, hat jetzt der Senat auf die Anfrage von Warnholz (Dokumenten-Nr. 21/3789) für 2015 geantwortet. Daraus sind jetzt sehr leicht Entwicklungen und Tendenzen für den Stadtteil Rahlstedt zu erkennen. Mittels übersichtlicher Tabellen, Zeitreihen und Grafiken kann man sich dort für Rahlstedt zu den unterschiedlichsten Themen und Gebieten einen schnellen Überblick über die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten verschaffen. Zu vielen Indikatoren sind Vergleichsdaten, Zeitreihen und ausgewählte Diagramme vorhanden. Über verschiedene Links zu unterschiedlichen Datenbanken ist es möglich mithilfe einer Exportfunktion Daten abzurufen, die lokal gespeichert und weiterverarbeitet werden können. „So ist leicht die Entwicklung der Bevölkerung, z.B. ihrer Wohn- und somit Lebensqualität zu erkennen“, sagt Warnholz, der sich um „seinen Stadtteil Rahlstedt“ große Sorgen macht. „Der Hamburger Senat belastet durch unstrukturierte Maßnahmen und Entscheidungen, z.B. in der Flüchtlings- und Wohnungsbaupolitik entscheidend perspektivisch die Infrastruktur und somit die Lebensqualität hin zum Negativen“, ergänzt Warnholz. Seine vielen Schriftlichen kleinen Anfragen zu Rahlstedts Entwicklung zwingen den Senat dazu der Bevölkerung Auskunft und Rechenschaft über den Wahlkreis 14 (Rahlstedt) zu geben. Der mündige und interessierte Bürger ist somit jetzt in der Lage aus diesen Informationen sein eigenes Bild zu entwickeln und Schlüsse daraus zu ziehen. Abzufragen ist diese fast 90 Seiten umfassende Schriftliche kleine Anfrage (21/3789 - Entwicklung im Wahlkreis 14 - Rahlstedt) in der Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft unter: https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/52207/entwicklung-im-wahlkreis-14-rahlstedt-2015.pdf.

Warnung - Taschendiebe

(RB) Die Polizei informiert zum Thema Taschendiebstahl und gibt Tipps zur Prävention. Taschendiebe nutzen Menschenansammlungen, etwa Konzerte, Flohmärkte, Sportveranstaltungen, aber auch in Bus und Bahn, auf Rolltreppen und im Supermarkt. Gerade ältere oder behinderte Menschen sind bevorzugte Opfer. Die Täter arbeiten häufig als Team, wobei der Erste das Opfer durch Anrempeln, Beschmutzung der Kleidung oder eine Frage ablenkt, der Zweite stiehlt und der Dritte mit der Beute verschwindet. Daher rät die Polizei: Führen Sie an Bargeld und Karten nur das Notwendigste mit sich und tragen es am Körper verteilt, möglichst in Gürteltaschen oder Brustbeuteln. PIN-Nummern sollten nie notiert werden – auch nicht in verschlüsselter Form! Taschen immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen und stets geschlossen und unter Aufsicht halten. Lassen Sie keine Wertsachen in Jacke oder Tasche, die über einen Stuhl gehängt oder an der Garderobe abgegeben wird, und legen Sie diese auch nicht offen auf den Restauranttisch oder in den Einkaufswagen! weiter...

 

Freie Standplätze Weihnachtsmarkt

Für den Rahlstedter Weihnachtsmarkt im Ortskern, der aufgrund des genehmigten Stromanschlusses in diesem Jahr größer gestaltet werden kann, können sich bereits Aussteller mit Verkaufsbuden anmelden. Wer sich für einen der freien Standplätze interessiert, melde sich bitte im Büro der Interessengemeinschaft Ortskern Rahlstedt (IGOR), Rahlstedter Straße 140, Tel. 46 65 16 24, E-Mail: info@igor-rahlstedt.de, Bürozeiten: Di.,Mi.,Fr. 10-12 Uhr.

Neues Ankunftszentrum für Flüchtlinge

Neues Ankunftszentrum für Flüchtlinge

(dh) Am 10. Mai stellte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) das neue zentrale Ankunftszentrum für Flüchtlinge in der Hansestadt vor. Es ist eines von bundesweit zwanzig solcher Zentren, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis zum Sommer errichten will.
Die 41,5 Millionen Euro teure Anlage in einer ehemaligen Lagerhalle im Bargkoppelweg in Meiendorf konnte erst mit fünfmonatiger Verspätung umgebaut werden, zeigt sich aber trotz der großen Dimensionen einladend und freundlich. Im Extremfall könnten hier bis zu 1.000 Flüchtlinge am Tag registriert und medizinisch versorgt werden. weiter...

Neues zum Thema Hallenbad Rahlstedt

Neues zum Thema Hallenbad Rahlstedt

Modernisierung und Erweiterung im Hallenbad Rahlstedt
Weiterentwicklung des Hallenbadstandortes – Freibad bleibt unangetastet
Bäderland hat sich in den vergangenen Monaten in einer Vielzahl von Abstimmungsgesprächen mit lokalen sozialen und politischen Akteuren sowie Vereinen und Institutionen zur Zukunftsfähigkeit und den Bedarfen an die Bäderlandschaft in Rahlstedt beraten. Dabei wurden eine Reihe sehr unterschiedlicher Optionen diskutiert und bewertet. Diese intensiven Gespräche waren wichtig für die Richtungsbestimmung der Bäderentwicklung in Rahlstedt.
Die Ergebnisse kommuniziert Bäderland mit dieser Pressemitteilung, um ungesicherten Annahmen und spekulativen Behauptungen uninformierter BürgerInnen vorzubeugen.
Im Einzelnen beinhaltet die Projektentwicklung folgende Eckpunkte:
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Umleitungen Scharbeutzer Straße

(RB) Die Scharbeutzer Straße wird in drei Bauabschnitten nacheinander zwischen Bargteheider Straße und Rahlstedt Weg saniert und umgebaut: Abschnitt 1: bis Ende Mai 2016 Kreuzungsbereich Rahlstedter Weg / Scharbeutzer Straße einschließlich Einmündung Bullskamp. Der Rahlstedter Weg zwischen Scharbeutzer Straße und östlich der Einmündung Bullskamp ist solange für beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die MetroBus-Linie 27 wird umgeleitet, die Bushaltestelle Paracelsusstraße solange aufgehoben und zusätzlich eine Haltestelle in der Stein-Hardenberg-Straße (im Abbiegefahrstreifen zur Straße Am Pulverhof) eingerichtet.
Abschnitt 2: Ab Mitte Mai bis Mitte August 2016: Scharbeutzer Straße zwischen Boltenhagener Straße und Rahlstedter Weg (Abschnitt für den Durchgangsverkehr voll gesperrt).
Abschnitt 3: Von Mitte August bis Mitte November 2016: Abschnitt zwischen Bargteheider Straße und Boltenhagener Straße (in dieser Zeit Einbahnstraße in Richtung Farmsen). Die MetroBus-Linie 26 wird ab Mitte Mai dafür umgeleitet.

CDU-Rahlstedt hat neuen Ortsvorstand gewählt

CDU-Rahlstedt hat neuen Ortsvorstand gewählt

Der größte CDU Ortsverband Hamburgs, Rahlstedt hat seinen neuen Vorstand gewählt. Mit 96 Prozent der abgegebenen Stimmen wurde erneut der Bürgerschaftsabgeordnete, Karl-Heinz Warnholz, zum fünften Mal zum Ortsvorsitzenden der CDU-Rahlstedt gewählt. Als Stellvertreter wurde Eckard Graage bestätigt, der gleichzeitig der CDU Fraktionschef der Bezirksversammlung Wandsbek ist. Die Position des Kassenwarts übernahm wieder Florian Drebber, Schriftführerin wurde erneut Christa Schmidt. Die neue Funktion des Mitgliederbeauftragten, der jetzt zum Geschäftsführenden Ortsvorstand gehört, übernahm Dieter Grützmacher, der außerdem CDU-Kreisgeschäftsführer des Kreisverbands Wandsbek ist. Innerhalb der 31 neu gewählten Beisitzer des Ortsvorstands wurden erfreulicherweise viele Frauen berücksichtigt. Für den CDU Landesvorstand wurden Frau Dr. Friederike Föcking als stellvertretende Landesvorsitzende und Karl-Heinz Warnholz als Mitglied im Landesvorstand einstimmig erneut vorgeschlagen.. Der Ortsvorsitzende wurde von den Mitgliedern besonders für die jahrelang geglückte Mischung aus Politik und Mitgliederbetreuung gelobt. "Dieser Erfolg soll auch für die nächsten 2 Jahr fortgesetzt und ausgebaut werden“, so Warnholz. Karl-Heinz Warnholz ist seit 10 Jahren Chef des mitgliederstärksten Hamburger CDU Ortsverbands und wird wegen seinem Durchsetzungsvermögen selbst bei politisch Andersdenkenden geschätzt.
(Foto Grützmacher)

Dem Oldenfelder Müll auf der Spur

Dem Oldenfelder Müll auf der Spur

“Sauberes Oldenfelde“ nennt der Bürgerverein Oldenfelde die Frühjahrsaktion, die er bereits Ende der 80iger Jahre ins Leben rief, um achtlos weggeworfenen Müll aus Parks und Gräben in unserem Ortsteil zu entfernen.
So auch am Samstag, dem 9. April. 33 Freiwillige „bewaffneten“ sich morgens bei herrlichem Frühlingswetter im Hannipark mit Handschuhen, Greifzangen und Säcken, um dem Müll auf die Spur zu kommen, der es sich in den vergangenen Monaten in Büschen und Gräben “bequem gemacht hatte“
Dort liegen immer noch erschreckend viele Papiertaschentücher, Plastiktüten, Getränkebecher und Zigarettenschachteln. Am Ufer der Lehmkuhle lagen sogar vier Autoreifen auf Felgen. Grundsätzlich kann aber jeder erkennen, dass die Vermüllung nicht zugenommen hat.
Gefreut hat sich der Vorstand des Bürgervereins, dass auch 18 Jugendliche Flüchtlinge aus der Unterkunft an der Stargarder Straße gleich gegenüber dem Treffpunkt die Bereitschaft gezeigt haben, mitzumachen. Sie folgten einigen Ortskundigen in kleinen Gruppen und lernten so ganz nebenbei den Ortsteil Oldenfelde etwas besser kennen. Mit ihnen konnte man sich schon recht gut in Deutsch unterhalten.
Zum Abschluss trafen sich alle auf dem Minigolfplatz bei der Lehmkuhle, um auf Einladung des Bürgervereins eine Stärkung vom Grill mit einem Getränk zu genießen. Foto K. Trecker

Gehwegbeleuchtung verbessern

(dh) Seit in den ehemaligen Globetrotter-Hallen im Bargkoppelstieg eine Zentrale Erstaufnahme Einrichtung (ZEA) für Flüchtlinge eingezogen ist, wird der schmale Durchgangsweg zwischen Nydamer Weg und Bargkoppelstieg  verstärkt frequentiert. Mitarbeiter und Bewohner der ZEA nutzen gerne den kurzen Weg, wenn sie an der Haltestelle „Redderblock“ den Bus 275 verlassen, um in die Einrichtung zu gelangen. Auch Schulkinder, die diesen Weg benutzen, würden im Winterhalbjahr insbesondere zu Schulbeginn und Schulschluss von einer Ausleuchtung profitieren.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt wäre es deshalb für alle Passanten wünschenswert, wenn hier die Beleuchtung verbessert würde. Da in naher Zukunft die Inbetriebnahme der ZEA im Bargkoppelweg realisiert wird, ist zu erwarten, dass dann noch mehr Mitarbeiter und Bewohner den Weg nutzen werden. Bei Arbeitszeiten der ZEA-Mitarbeiter zwischen 6h und 23 h würde eine verbesserte Ausleuchtung des Weges eine Erleichterung bedeuten. Ein entsprechender Antrag wurde in den Ausschuss eingebracht und einstimmig angenommen.

Natursteineinfassung instand setzen

(dh) Über viele Jahrzehnte bildeten die Alt-Rahlstedter Kirche, das Pastorat und die Alte Alt-Rahlstedter Schule ein sehenswertes Ensemble mitten in Rahlstedt. Die Schule wurde 1979 abgerissen. Das Gelände wird inzwischen als Grünanlage genutzt. Die Natursteineinfassung dieses Grundstücks erinnert jedoch heute noch an die Zeit, als das Ensemble komplett war.
Bereits im April 2014 hat der Regionalausschuss Rahlstedt festgestellt, dass die  Natursteineinfassung des Grundstücks zwischen Pfarrstraße und Rahlstedter Straße instand gesetzt werden muss. Einzelne Steine brechen heraus und immer mehr Risse entstehen. Ein entsprechender einstimmiger Beschluss, in dem um eine Instandsetzung der Mauer gebeten wird, wurde jedoch trotz der gebotenen Eile bisher nicht realisiert.
Vor diesem Hintergrund wurde von der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt erneut ein Antrag formuliert, in dem die Verwaltung gebeten wird, die Instandsetzung der Natursteineinfassung der Grünanlage zwischen Pfarrstraße und Rahlstedter Straße zu veranlassen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Denkmal sanieren

(dh) Der Zustand des Denkmals am Anny-Tollens-Weg, welches an die im ersten Weltkrieg gefallenen Bürger Alt-Rahlstedts erinnert, war Gegenstand eines Antrages in der Sitzung des Regionalausschusses im Oktober 2013. Wegen bestehender Unfallgefahr wurden Sicherungsmaßnahmen und die Restaurierung des Denkmals beantragt. Auf Anregung von SPD und Grünen sollte die endgültige Restaurierung aber nur bei gleichzeitiger, korrigierender Kommentierung des Denkmals erfolgen, da die Inschrift „Den im Weltkriege 1914 - 1918 gefallenen Helden…" nur eine verzerrte Sicht der Opfer des Krieges darstellt. Der Antrag wurde daher dahingehend geändert, zunächst nur die notwendigen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen, die Unfallgefahr zu beseitigen und den weiteren Verfall zu stoppen.
Zwischenzeitlich sind jedoch keine Maßnahmen zur Erhaltung vorgenommen worden und der Zustand des Denkmals hat sich weiter verschlechtert. Da sich auch häufig Kleinkinder des in unmittelbarer Nähe befindlichen Kindergartens dort aufhalten, besteht wegen der Unfallgefahr dringender Handlungsbedarf.
Vor diesem Hintergrund wurde im Regionalausschuss Rahlstedt ein interfraktioneller Antrag von SPD, CDU und Grünen eingebracht, in dem das Bezirksamt wird gebeten unter Einbeziehung des Denkmalschutzamtes gebeten wird, eine Kostenschätzung für Sicherungsmaßnahmen und eine Kostenschätzung für eine Komplettsanierung des Denkmals Anny-Tollens-Weg einzuholen. Weiterhin soll eine Ergänzungstafel am Denkmal mit folgendem Text aufgestellt werden: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Das Denkmal wurde nach dem ersten Weltkrieg als Ehrenmal für die Gefallenen errichtet. Die Inschriften und Reliefs sind Ausdruck des damaligen nationalistischen Zeitgeistes. Die Toten mahnen uns Lebende an Frieden und Versöhnung." Für die Kosten zur Sicherung oder Komplettsanierung des Denkmals, zum Erstellen und Aufstellen der Ergänzungstafel sowie etwaige Kosten zur Aufstellung der Kostenschätzung sollen anschließend Sondermittel beantragt werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen

Weihnachtsbeleuchtung

(dh) Den Rahlstedter Ortskern zu stärken, ist das Ziel des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) des Bezirksamtes Wandsbek. Trotz der bisherigen baulichen und strategischen Maßnahmen zur Förderung und Aufwertung des Ortskerns besteht nach Ansicht der Fraktionen im Regionalausschuss Rahlstedt weiterhin der drohende Funktionsverlust. Insbesondere in der Weihnachtszeit sollte Rahlstedt attraktiver werden. In den letzten sieben Jahren gab es hier praktisch keine Weihnachtsbeleuchtung. Trotz noch vorhandener Weihnachtselemente war die Aufstellungsmöglichkeit wegen zwischenzeitlich erfolgter Straßenbaumaßnahmen nicht mehr gegeben. Deswegen ist es notwendig, die städtischen Lichtmasten als Anbringungsmöglichkeit für die Weihnachtselemente zu nutzen. Hierzu müssen die Masten jedoch ertüchtigt werden.
Mit einer attraktiven, durch LED-Technik umweltfreundlichen Illuminierung der Straßen und Platzräume besteht die Chance, den Ortskern zu beleben. Wenn die Atmosphäre zur Weihnachtszeit stimmt, lädt dies zum Bummeln und Verweilen ein. Durch eine zunächst funktionale und später weiter auszubauende Beleuchtung kann Rahlstedt in der Weihnachtszeit nach Ansicht der Ausschussmitglieder zu einem Anziehungspunkt für ca. 88.000 Einwohner und für das Umland werden. Eine Umrüstung der Lichtmasten würde zudem auch die Möglichkeit der  Beleuchtung zu anderen Anlässen eröffnen. Ein entsprechender, an das Bezirksamt gerichteter interfraktioneller Antrag, wurde einstimmig angenommen.

Unmut

Unmut

(dh) Am 4. April lud das Bezirksamt Wandsbek Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die Schaffung neuer Flüchtlingsunterkünfte an der Sieker Landstraße sowie einer Zentralen Erstaufnahme am Rahlstedter Grenzweg.In der fast vollbesetzten Mensa des Gymnasiums Rahlstedt standen Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamtes, des Zentralen Koordinierungstabes Flüchtlinge und der Betreiber der Einrichtungen als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Noch vor Beginn der Veranstaltung konnte man sich an Info-Tafeln über den „Stand der Dinge“ in punkto Flüchtlingsstandorte in Wandsbek informieren.
Die Fakten zu den neuen Flüchtlingsunterkünften kamen dann trotz miserabler Tonanlage kurz und bündig. An der Sieker Landstraße ist der Bau einer Folgeunterbringung sowie einer Zentralen Erstaufnahme am Rahlstedter Grenzweg geplant. Auf der Freifläche am Ende des Rahlstedter Grenzweges werden bis zu 960 Schlafplätze in Wohncontainern eingerichtet. Der Malteser Hilfsdienst e.V. wird die Einrichtung betreiben. Die Einrichtung soll bis Ende 2019 betrieben werden.
In einem ehemaligen Wohnheim des Zolls an der Sieker Landstraße wird ein Standort für die öffentlich-rechtliche Unterbringung eingerichtet. Dort sollen ca. 60 Flüchtlinge untergebracht werden, die Maximalbelastung liegt bei 462 Betten.
Die anschließende Fragestunde offenbarte, dass im Vergleich zu vergangenem Herbst ein deutlicher Stimmungsumschwung unter den Anwohnern zu registrieren ist. Ohne aggressive oder gar fremdenfeindliche Untertöne machten viele Bürger ihrem Unmut Luft, was die unzureichende Informationspolitik der Behörden betraf. Auch wurde wiederholt die Frage gestellt, warum insbesondere Rahlstedt mit Flüchtlingsunterkünften „zugepflastert“ werde, andere Stadtteile aber kaum belastet würden. Eine vernünftige Integration, so der Tenor, hätte vor diesem Hintergrund kaum eine Chance. Die Behördenvertreter zeigten zwar Verständnis für diese Kritik, betonten aber, dass auch sie nur „auf Sicht“ fahren könnten. „Niemand weiß, wie sich die Flüchtlingskrise weiter entwickeln wird“, so eine der Podiumsstimmen. Auf jeden Fall aber sei man nach wie vor in der Pflicht, in Not befindlichen Menschen zu helfen.   

SPD-Rahlstedt hat gewählt

SPD-Rahlstedt hat gewählt

(RB)Die SPD-Rahlstedt hat einen neuen Vorstand gewählt. Mit 77 Prozent der Stimmen wurde der bisherige Vorsitzende und Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Ekkehard Wysocki für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden die Bezirksabgeordneten Carmen Hansch und Michael Ludwig-Kircher gewählt, Axel Sellmer bleibt Kassierer. Der Vorstand wird durch 17 Beisitzer vervollständigt. Wysocki möchte sich weiterhin für einen engen Dialog zwischen Bürger, Politik und Verwaltung einsetzen: „Die SPD-Rahlstedt gehört zu den mitgliederstärksten Ortsvereinen im Bezirk Wandsbek und will seiner Verantwortung als politischer Ansprechpartner vor Ort weiterhin gerecht werden. Wir wollen uns den Herausforderungen im Stadtteil stellen, Anregungen aus der Bevölkerung aufnehmen und unserer Aufgabe der politischen Willensbildung verantwortungsbewusst wahrnehmen. Die SPD-Rahlstedt ist bei den regelmäßig stattfindenden Infoständen vor dem Rahlstedt-Center immer ansprechbar.“   Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit online über die Arbeit des Distriktes Rahlstedt unter www.spd-rahlstedt.de informieren und Kontakt zur SPD vor Ort aufnehmen.

Abbiegesituation verbessern

(dh) Das Rahlstedt Center sowie die Fußgängerzonen der Schweriner Straße und der Rahlstedter Bahnhofstrasse bilden den Ortskern von Rahlstedt. Dieser Mittelpunkt des Stadtteils ist damit auch ein Verkehrsschwerpunkt innerhalb des Stadtteils. Insbesondere an Markttagen ist das Verkehrsaufkommen in und um den Ortskern besonders hoch. Für einen gesunden und wirtschaftlich erfolgreichen Ortskern wäre es nach Ansicht der Mitglieder des Regionalausschusses Rahlstedt wünschenswert, wenn die Verkehrszahlen an allen Tagen mindestens so hoch wären. Es zeigt sich, dass die Infrastruktur und die Verkehrsführung für ein lebhaftes Stadtteilzentrum nicht ausreichen. Rückstauungen an der Kreuzung Schweriner Straße – Rahlstedter Straße sind seit Jahren ein Ärgernis, für die Besucher, die Kunden des Centers, des Marktes und der Geschäfte in den Fußgängerzonen. Eine Attraktivitätssteigerung der verkehrlichen Anbindung ist daher dringend erforderlich. Angekündigte und versprochene Verbesserungen sind seit Jahren nicht umgesetzt worden.
Vor diesem Hintergrund wurde im Regionalausschuss Rahlstedt im März 2016 ein Antrag der CDU-Fraktion eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, schnellstmöglich eine Lösung für die Geschäftstreibenden und die Kunden in Rahlstedt zu finden und umzusetzen. Zusätzlich soll die Verwaltung prüfen, ob die Anordnung eines Grünpfeils an der Schweriner Straße für den rechtsabbiegenden Verkehr in die Rahlstedter Straße nicht zu einer Verkürzung der Wartezeiten an der Ampel, sowie zu einer Reduktion der Umweltbelastung führt. Der Antrag wurde nach langer Diskussion einstimmig angenommen.

Kulturverein will Rahlstedter Mühle „erwecken“

Kulturverein will Rahlstedter Mühle „erwecken“

(RB) Auf der Jahreshauptversammlung des Rahlstedter Kulturvereins e. V. am 22. März 2016 in der Parkresidenz Rahlstedt verkündete die 1. Vorsitzende Carmen Hansch die Pläne des Vereins für das laufende Jahr. So soll die alte Mühle von 1705 an der Rahlstedter Bahnhofstraße 58 wieder ins Bewusstsein der Rahlstedter gerückt werden. Im ehemaligen Mühlengebäude befindet sich seit 1993 der Partyservice Giffey. Das Mühlrad wurde in den 1920er Jahren abgebaut, der Mühlenteich 1932 trockengelegt und zum Liliencronpark mit Zierteich umgestaltet. In Kooperation mit Herrn Giffey will der Kulturverein nun das alte Mühlrad rekonstruieren und ein Schild mit Daten und Fakten an dem historischen Gebäude anbringen. Zudem sollen auch auf weitere wichtige Gebäude und Orte im Stadtteil mit roten Schildern aufmerksam gemacht werden, z. B. das Rundlingsdorf, und auch weiterhin die Stolpersteine zusammen mit Schülern gepflegt werden. Nach dem Vorbild von Städtepartnerschaften wird eine „Stadtteilpartnerschaft“ angestrebt. Diese soll etwa eine wirtschaftliche Zusammenarbeit und einen Schüleraustausch beinhalten. Carmen Hansch forderte die Vereinsmitglieder auf, zu diesen Projekten Aktionsgruppen zu bilden.
Mit der Tageszeitung „Hamburger Abendblatt“ wurde eine Zusammenarbeit zugunsten der Flüchtlings-Vorbereitungsklassen und Deutschkurse im Stadtteil gestartet. Diese sollen regelmäßig mit 200 Spendenexemplaren der Zeitung unterstützt werden. Eine weitere Zusammenarbeit gibt es mit der „Opernfactory“, mit der bereits die Veranstaltung „Feuerwerk der Operette“ angeboten wurde. Auch ein Weihnachtsmärchen wird es regelmäßig geben.
Am 30. März wird eine Ausstellung mit historischen Rahlstedt-Fotos durch die Geschichtswerkstatt des Vereins eröffnet. Die Motive sind noch bis Ende Mai im „Begegnungszentrum“ des Sozialen Dienstes Karin Kaiser (ehem. Hotel Hameister) an der Rahlstedter Straße 189/Ecke Schweriner Straße ausgestellt. Die Geschichtswerkstatt plant zudem, den Archivraum am Hüllenkamp für private Nachforschungen auszubauen. Hier lagert der Bestand von drei Heimatforschern und wird aufgearbeitet und digitalisiert. Aktuell arbeitet die Geschichtswerkstatt bereits am diesjährigen „Rahlstedter Jahrbuch für Geschichte und Kultur“.
Natürlich organisiert der Verein auch in diesem Jahr die „Rahlstedter Kulturwochen“. Sie finden vom 2.9. bis 8.10.2016 statt. Eigenveranstaltungen sind ein Benefiz-Konzert mit drei afrikanischen Künstlern, ein Malwettbewerb für Kinder, eine plattdeutsche Lesung, eine Radtour und eine Kunstführung. Höhepunkt wird sicherlich eine Ausstellung mit Großskulpturen der Künstler Bernd Stöcker, Hanno Edelmann und Heinz Schrand im Rahlstedter Ortskern sein.
Weitere geplante Veranstaltungen des Kulturvereins in 2016 sind eine historische Führung zu den ehemaligen Bauernhöfen und Munitionsbunkern im Naturschutzgebiet Stellmoorer Tunneltal/Höltigbaum und naturkundliche Führungen, z. B. Fledermausführungen mit einem Detektor. Zudem gibt es Radtouren und kunsthistorische Führungen.
Die 1. Vorsitzende Carmen Hansch, der Kassenwart Ole Thorben Buschhüter und die Schriftführerin Martina Seeger des Vereins mit aktuell 83 Mitgliedern wurden einstimmig wiedergewählt. Der Abend klang mit einem Diavortrag der Naturfotografin Tina Scheffler mit einmaligen Bildern von Hawaii aus.

Wer noch mit einer oder mehreren Veranstaltungen zu den Kulturwochen beitragen möchte, Vorschläge hat oder Räume zur Verfügung stellen kann, wende sich bitte bis spätestens 10. April an die Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins, Carmen Hansch: E-Mail: hansch@rahlstedter-kulturverein.de, Tel. 672 79 12. Mehr auch unter www.rahlstedter-kulturverein.de.

(Fotos: Archiv Rahlstedter Kulturverein/Ewert)

Hilfe aus der Milchkanne

Das “Sozialwerk Milchkanne im Bürgerverein Oldenfelde e.V.“ kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Das konnte der Vorstand den Anwesenden der Jahreshauptversammlung am 16. März 2016 im Vereinshaus des SC Condor – die mit 25 % der  Mitglieder gut besucht war – darlegen.
Der gemeinnützige Verein erhielt hohe Zuwendungen aus der REWE Flaschenpfand-Aktion, aus der Aktion Bürgerapfel, aus höheren Beträgen von Einzelspendern und die Beiträge der Vereinsmitglieder. Daraus finanzierte der Verein u.a. das kostenintensive Kinderfest und den jährlichen Laternenumzug. Er half bei Hilfsprojekten an Schulen und Kitas, unterstützte die Nachmittagsbetreuung an den Schulen und verhalf über 80 Kindern sehr preiswert zu einem Besuch der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg. Die Milchkanne ist auch Mitglied im Freundeskreis Pflegeheim Farmsen, für deren Bewohner jedes Jahr eine Weihnachtspäckchen-Aktion organisiert wird. Auch für Obdachlose in der Kirchenunterkunft der Ev.-Luth. Gemeinde Meiendorf-Oldenfelde wurde Hilfe geleistet. Aktuell wird überlegt, wie man den jugendlichen Flüchtlingen in der Unterkunft an der Stargarder Straße bei der Eingliederung helfen kann.
Mitglied im Sozialwerk Milchkanne kann jeder werden, der helfen möchte. Für 10 € im Jahr kann man helfen.
Beitragsformulare  auf der Homepage www.buergerverein-oldenfelde.de und unter Tel.: 648 914 22  

Neubau für Kulturschule

(RB) Die Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt erhält an ihrem Standort Hüllenkamp 19 für rund 6,5 Millionen Euro ein neues großes Schulgebäude. Der zweiflügelige Neubau wird drei Geschosse (zwei Vollgeschosse, ein Staffelgeschoss) erhalten, die auch barrierefrei mit einem Fahrstuhl erreichbar sein werden. Der Neubau wird eine Nettogeschossfläche von 2.206 m² haben und zukünftig die erforderlichen Fachräume sowie die Klassenstufen 6 und 7 beherbergen. Voraussichtlich im September sollen die Bauarbeiten beginnen, 2018 der Neubau dann fertig gestellt sein.
Der Neubau entsteht an der Stelle des Altbaus aus den 1910er Jahren, der bereits seit dem 1. August 2015 geräumt ist und im Frühjahr/Sommer 2016 abgerissen wird. Das alte Schulgebäude befindet sich einem schlechten baulichen Zustand und ist zudem nicht barrierefrei. Die historische Turnhalle bleibt erhalten und wird dann wieder wie ursprünglich frei stehen.
Zukünftig wird auch die Grundschule Altrahlstedt (Brockdorffstraße 2) teilweise am Standort Hüllenkamp 19 unterkommen. Mittelfristig ist geplant, die Grundschule Altrahlstedt und die Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt nicht nur räumlich, sondern auch organisatorisch wieder zusammenzuführen.

Umgehungsstrecke Bad Kleinen

(RB) Die Deutsche Bahn plant nicht nur den Bau der S4, sondern seit letztem Sommer auch den Ausbau der Bahnstrecke Lübeck – Bad Kleinen. Bis 2018 soll der zweigleisige Ausbau dieser Bahnstrecke einschließlich ihrer Elektrifizierung planerisch vorbereitet werden. Das Ausbauvorhaben beinhaltet auch die Errichtung einer Verbindungskurve westlich des Bahnhofs Bad Kleinen, die direkte Fahrten von Lübeck nach Schwerin ermöglicht. Dadurch kann eine großräumige Umfahrung des stark belasteten Eisenbahnknoten Hamburgs geschaffen werden, insbesondere für den Güterverkehr aus Skandinavien nach Mittel- bzw. Südeuropa. Bereits am 17. Juli 2015 wurde eine Finanzierungsvereinbarung für die Erstellung einer Vorplanung vom Bundesverkehrsministerium unterzeichnet. Die Bahn hat daraufhin bereits mit den Arbeiten begonnen.

„Güterzüge in und aus Richtung Skandinavien, die nach seiner Fertigstellung den Fehmarnbelttunnel nutzen, aber nicht Hamburg als Quelle oder Ziel haben, müssen dann nicht über die Strecke Lübeck – Hamburg und damit nicht durch Rahlstedt geleitet werden, sondern können Hamburg umfahren. Deswegen ist dieses Projekt auch für Rahlstedt von großem Interesse“, erläutert der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. „Der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke Lübeck-Hamburg zwischen Ahrensburg und Hasselbrook wird dadurch übrigens nicht entbehrlich. Denn eine S-Bahn-Verbindung, die bis Ahrensburg im 10-Minuten-Takt fährt, an zusätzlichen Haltestellen hält und über den Hauptbahnhof wenigstens bis Altona verkehrt, braucht hierfür zwingend zwei eigene Gleise. Nur dort, wo die S4 seltener fährt, also hinter Ahrensburg und hinter Bargteheide, kann sie auf den vorhandenen Gleisen mitfahren. Nur eine S-Bahn, die in Ahrensburg und Rahlstedt in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt fährt, wird den immer stärker zuwachsenden Pendlerströmen aus dem Hamburger Umland gerecht. Und nur durch die S4 können die begrenzten Kapazitäten des Hamburger Hauptbahnhofs besser ausgeschöpft werden. Deswegen ist es das politische Ziel der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg, die S4 zu bauen.“

Höltigbaum wird saniert

(RB) Die Straße Höltigbaum (zwischen Eichberg und Sieker Landstraße) wird im Jahr 2016 aufwendig saniert. Die Baumaßnahme soll elf Wochen dauern und Ende Juli beginnen. Während der Bauzeit wird die Straße Höltigbaum einstreifig je Richtung befahrbar sein. Nur an zwei Wochenenden im Oktober muss die Straße vollgesperrt werden, um die neue Deckschicht einbauen und die Fahrbahnmarkierungen auftragen zu können. Im Zuge der Baumaßnahme soll auch der Geh- und Radweg am Böschungsfuß auf einer Länge von 45 Metern neu geordnet werden. Der Geh- und Radweg erhält hier, wie im übrigen Bestand, eine Breite von je 1,75 m. Damit wird die dort derzeit noch vorhandene Engstelle beseitigt.

SAGA GWG baut 50 neue Sozialwohnungen im Warnemünder Weg

Das städtische Wohnungsunternehmen SAGA GWG beginnt im Jahr 2016 mit dem Bau zweier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 neuen geförderten Wohnungen im Warnemünder Weg 31 und 33 in Rahlstedt. Das Bauvorhaben entsteht auf einem ehemaligen Garagenhof entlang der Bahnstrecke, neue Stellplätze werden in einer Tiefgarage geschaffen. Möglich wird dies durch den Bebauungsplan Rahlstedt 127, der für diese Fläche eine dreigeschossige Bebauung mit Staffelgeschoss zulässt. Die Bauzeit ist geplant mit 15 Monaten.
Das Bauvorhaben wird gefördert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Hamburgische Investitions- und Förderbank und ist Bestandteil des Wohnungsbauprogramms des Bezirks Wandsbek. Es reiht sich damit ein in die politische Zielsetzung von Senat, Bezirken und Wohnungswirtschaft, den Wohnungsneubau in Hamburg auf hohem Niveau zu forcieren.
Wenigstens 6.000 neue Wohnungen sollen in Hamburg jedes Jahr neu gebaut werden. Für den Bau von 9.560 Wohneinheiten wurden im vergangenen Jahr Baugenehmigungen erteilt, teilte der Senat im Januar mit. Die Zielvorgabe wurde damit erneut weit übertroffen und die Perspektive für die kommenden Jahre sind außerordentlich gut: Für über 18.500 noch nicht gebaute Wohnungen liegen mittlerweile Baugenehmigungen vor.
Auch der Wandsbeker Anteil am stadtweiten Wohnungsbauprogramm kann sich sehen lassen: Im Jahr 2015 wurden Baugenehmigungen für 2.045 Wohneinheiten erteilt. Damit hat der Bezirk Wandsbek seine Zielzahl von 1.100 genehmigten Wohneinheiten in Wandsbek nahezu verdoppelt. „Der Wohnungsbau und der Einsatz für bezahlbare Mieten sind zentrale Ziele unserer Politik. Jede neue Wohnung trägt dazu bei, dass sich der Wohnungsmarkt entspannt. Damit die Mieten bezahlbar bleiben, setzen wir bei größeren Projekten immer einen Anteil von 30% geförderter Wohnungen durch, bei einigen Bauvorhaben sogar 100%“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Umbau der Rahlstedter Straße

Nach der geplanten Winterunterbrechung werden die im Oktober 2015 begonnenen Umbauarbeiten in dem etwa 530 Meter langen Abschnitt der Rahlstedter Straße von Hausnummer 117 (hinter ARAL-Tankstelle) bis Hausnummer 159 (AMTV-Zentrum) fortgesetzt. Bereits ab dem 9. Februar 2016 statt wie vorgesehen im März geht es auf der Westseite der Rahlstedter Straße, also in Richtung stadteinwärts, zwischen Wesenbergallee und der Aral-Tankstelle weiter: Die Stadt verbreitert auch hier die Fahrbahn und erneuert den Straßenbelag sowie Geh- und Radwege.
Neben der neuen Fahrbahndecke für die Hauptverkehrsstraße werden in beiden Richtungen größtenteils Radfahrstreifen eingerichtet. „Die Fahrbahn der Rahlstedter Straße ist hier in einem teilweise sehr schlechten Zustand, der mit der Maßnahme wieder in Ordnung gebracht wird. Gleichzeitig werden die Bedingungen für Radfahrer verbessert und die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Schritt für Schritt sanieren und modernisieren wir so die städtische Infrastruktur“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.
Während der Fortsetzung der Bauarbeiten wird die Rahlstedter Straße zwischen Amtsstraße und Rahlstedter Bahnhofstraße in Richtung stadteinwärts zu einer Einbahnstraße. Für den Verkehr stadtauswärts steht die Umleitungsstrecke über die Bargteheider Straße und Höltigbaum beschildert zur Verfügung. Die Busse der Hamburger Hochbahn fahren in beiden Richtungen (von und zum Bahnhof-Rahlstedt) durch die Rahlstedter Bahnhofstraße.
Voraussichtlich Ende April 2016 werden die Umbauarbeiten mit der abschließenden Erneuerung der Asphaltschichten in der Kreuzung Rahlstedter Straße / Rahlstedter Bahnhofstraße abgeschlossen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Baustelle während der Bauzeit weiträumig zu umfahren. Radfahrende und Fußgänger können die Baustelle sicher passieren.
Im Erläuterungsbericht des zuständigen Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) heißt es zur Begründung der Baumaßnahme: „Die vorhandene Fahrbahn im hier betrachteten Abschnitt befindet sich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Teils klaffende Risse, deutliche Unebenheiten, aufgehende Längsnähte und durch Ausgrabungen zergliederte Oberflächen prägen das Straßenbild.“ Die Asphaltflächen sollen deshalb saniert werden.
Die beiden Bushaltestellen „Wilhelm-Grimm-Straße“ werden erneuert und als Haltestellen am Fahrbahnrand neu errichtet. Sie werden dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Barrierefreiheit entsprechen und zukunftsorientiert für den Einsatz von 25-Meter-Bussen dimensioniert sein. Die Bushaltestellen werden so angelegt, dass neben den haltenden Busse jeweils eine Restfahrbahnbreite von 3 Metern verbleibt, die ein Vorbeifahren problemlos ermöglicht. Aus Platzgründen muss dafür allerdings die stadteinwärts gelegene Bushaltestelle hinter die Einmündung der Wilhelm-Grimm-Straße verlegt werden.
Der Radverkehr wird weitestgehend auf separate Radfahrstreifen auf der Fahrbahn verlegt. Hierfür wird die Fahrbahn entsprechend verbreitert. Der Radfahrstreifen stadteinwärts wird vor der Einmündung der Wilhelm-Grimm-Straße beginnen. So wird vermieden, dass der Radverkehr durch den Haltestellenbereich geführt werden muss, was wegen zu erwartender Konflikte zwischen Radfahrern einerseits und ein- und aussteigenden und wartenden Fahrgästen andererseits von der Polizei und Behindertenverbänden kritisiert wurde. Im Bereich zwischen AMTV-Zentrum und Wilhelm-Grimm-Straße (stadteinwärts) bleibt der vorhandene Radweg erhalten, wird aber mit einer neuen Oberflächenbefestigung ausgestattet, um Unebenheiten und Schäden zu beseitigen. Auf diese Weise können die dortigen Bäume alle stehen bleiben. Der Radweg wird so allerdings auch zukünftig keine regelkonforme Breite haben, was kritisiert wurde. Verbesserungen ergeben sich hier für die Radfahrer nur durch die Instandsetzung des Radwegs. In der Abwägung der Interessen wurde hier dem Erhalt der Bäume der Vorzug gegeben.
Durch die erforderliche Neuordnung der Nebenflächen im Abschnitt zwischen Wilhelm-Grimm-Straße und Rahlstedter Bahnhofstraße werden hier zukünftig sieben statt bislang nur fünf Kfz-Stellplätze eingerichtet. Die Parkstände vor Hausnummer 112 (Kinderhaus Rahlstedt) bleiben erhalten, werden für den Radfahrstreifen nur etwas in die Nebenfläche „geschoben“. Als Ersatz für die bereits gefällten fünf Bäume werden insgesamt sechs Bäume neu gepflanzt.

Vorstand - SPD Oldenfelde

Die Mitgliederversammlung des SPD-Distrikts Oldenfelde hat im Februar 2016 den Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter (40) einstimmig für weitere zwei Jahre als Distriktsvorsitzenden wiedergewählt. Buschhüter ist seit 2000 im Amt. Als seine Stellvertreterin wurde die Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies (47) wiedergewählt, Gerd Herzberg (65) ist als weiterer Stellvertreter neu im Amt. Jan Schoenrock (47) hat von Florens Reichhold (65), der sich aus dem Vorstand verabschiedete, die Aufgabe des Kassierers übernommen. Insgesamt dreizehn Beisitzer ergänzen den Distriktsvorstand. Gewählt wurden: Staatsrätin Elke Badde (56), Stephanie Baumgärtl (48), Uwe Buchholtz (65), Monika Drews (69), Peter Drews (69), Erna Ellendt (72), Ruth Helmdach (56), Roland Hoinka (56), Helmut Hurtz (71), Erik Krüger (20), Eike Polcyn (23), Frank Rieken (46) und Gerd Wiegleb (75).
Zu einem Markenzeichen der Oldenfelder SPD hat sich in den letzten zwanzig Jahren der Oldenfelder Frühschoppen entwickelt, der im Frühjahr zum 72. Mal stattfinden wird. "Der Frühschoppen ist Ausdruck der tiefen Verankerung der Sozialdemokraten im Stadtteil. Er bietet uns Gelegenheit, hochrangige Hamburger Politiker nach Oldenfelde zu holen und mit vielen Bürgerinnen und Bürgern auch außerhalb von Wahlkämpfen zu aktuellen Themen ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot werden wir in den nächsten Jahren fortführen", sagt Buschhüter.

Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Meiendorf

Die Erstaufnahme-Einrichtung im Hellmesbergerweg in Hamburg-Meiendorf mit bis zu 600 Plätzen für Flüchtlinge. Rund 240 Bewohner ziehen im Laufe der nächsten Tage ein. Betreiberin der Unterkunft ist die neu gegründete AWO Hamburg – Gesellschaft für Bildung, Integration und Beratung gGmbH.
Die AWO-Einrichtung am Hellmesbergerweg 23 ist soweit bezugsfertig, dass etwa 240 von 600 möglichen Plätzen für Flüchtlinge belegt werden können. In den folgenden Tagen werden die Plätze in erster Linie mit Neuankömmlingen und Flüchtlingen belegt, die derzeit an anderen Standorten, die laut Zentralem Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) aufgegeben werden sollen, untergebracht sind.
Die Zentrale Erstaufnahme im Hellmesbergerweg befindet sich in einem ehemaligen Baumarkt, der in den vergangenen Wochen von der Stadt Hamburg zur Wohnunterkunft umgebaut wurde. Die 36 Wohnbereiche sind mit Leichtbauwänden voneinander abgetrennt und bieten Platz für jeweils bis zu 28 Menschen. Insgesamt können so etwa 600 Bewohner/innen in der Einrichtung unterkommen. Für einen separaten Wohn- und Schlafbereich sowie Sanitäranlagen im Gebäude, die nur für Frauen und Mütter mit kleinen Kindern vorgesehen sind, ist gesorgt. Die anderen Sanitäranlagen, nach Geschlechtern getrennt, sind außerhalb der Halle in Sanitärcontainern zu finden. Zusätzlich hat die Unterkunft eine Fußbodenheizung sowie direkt an den Wohn- und Schlafbereich angrenzend eine Kantine, in der dreimal täglich Essen ausgegeben wird. Im Hauptgebäude findet die Registrierung der Flüchtlinge statt. Auf dem Außengelände befinden sich Räumlichkeiten für eine Kinderbetreuung. In anderen Containern befinden sich unter anderem ein Internetcafé und eine Fahrradwerkstatt.
Haupt- und Ehrenamt in der Unterkunft
Insgesamt sind 20 Mitarbeiter/innen der neuen AWO-Tochter für die Betreuung und Organisation in der Unterkunft zuständig. Die Geschäftsführung haben Oliver Kohrs und Britta Hinz gemeinsam übernommen, Einrichtungsleiter vor Ort ist Orhan Akkaya. Die Mitarbeiter/innen des Unterkunfts- und Sozialmanagement sowie in der Technik sprechen zusammen etwa 15 verschiedene Sprachen – von Englisch, Farsi und Dari bis hin zu Arabisch. Die hauptamtliche Arbeit unterstützen viele Ehrenamtliche der AWO in Kooperation mit der bereits bestehenden Initiative „Meiendorf hilft“. Geplant sind beispielsweise eine Kleiderkammer, eine Sport-AG, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Patenschaften.

Jugendliche Flüchtlinge in der Stargarderstrasse

Nun sind sie da: 47 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Levante, dem Maghreb und aus Afghanistan/Pakistan. Am 5. Dezember 2015 kamen die ersten 24, eine Woche später weitere 23 Jugendliche. Sie sind im Alter zwischen 14 und 17 Jahren und damit haben sie einen – rechtlich gesehen – anderen Sozialstatus als Asylbewerber. Nach deutschem Recht sind bei Einreise eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Kindeswohls auf der Grundlage des Achten Sozialgesetzbuches sicherzustellen. Leitgedanke des SGB VIII ist es, dass jeder junge Mensch in Deutschland ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit hat. Daraus abgeleitet: Alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge unter 18 Jahren haben einen Anspruch auf die sogenannte Inobhutnahme als vorläufige Maßnahme der Jugendhilfe. Dieser Schutz hat Vorrang gegenüber den ausländerrechtlichen Regelungen des Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetzes. Die Inobhutnahme ist eine hoheitliche Aufgabe und darf nur vom Jugendamt ausgesprochen werden.
Betrieben wird diese Einrichtung, wie mehrere andere in Hamburg, vom Hamburger Landesbetrieb Erziehung und Beratung LEB. Insgesamt 16 Betreuer sind derzeit an Bord. Sie betreuen die Jugendlichen täglich in der Zeit vom 6:00 bis 22:00 h, nachts ist ein Betreuer anwesend und ein Sicherheitsdienst.
Insgesamt leben die Jungen in 3 Systemhäusern in Wohneinheiten, bestehend aus jeweils 3 Zimmern, die mit 2 Jungen belegt sind. Jede dieser Wohneinheiten verfügt über eigene Nasszellen sowie eine Küche. Und in jedem Haus ist ein Büro für die Sozialarbeiter, die damit nahe an ihren Bezugsjugendlichen arbeiten können. Die Lebensbiografien dieser  jungen Leute sind zum Teil gekennzeichnet von Erlebnissen, die einem jungen Menschen vergleichbaren Alters aus Deutschland völlig unvorstellbar sind. Demzufolge ist ihre Lebenshaltung zunächst einmal bestimmt von Ausruhen und Ankommen in einer Welt, in der sie sich zurechtfinden müssen; ohne alle familiären und sozialen Bindungen; allenfalls aufgehoben in einem ähnlich strukturierten ethnischen Umfeld.
Bereits seit Juni 2015 hat sich eine Gruppe Oldenfelder Bürger zusammengefunden, die auf freiwilliger Basis den Jugendlichen auf ihrem schwierigen Weg in eine neue Kultur helfen will. Unter dem Namen OH:JA (Oldenfelde hilft jugendlichen  Flüchtlingen) hatte sich diese Initiative auf die Ankunft der Jugendlichen langfristig vorbereitet. In mehreren Arbeitsgruppen konnten in enger Zusammenarbeit mit dem LEB Angebote erarbeitet werden, welche die Jugendlichen auf dem Weg in eine gesicherte Zukunft in Deutschland begleiten sollen. In erster Linie sind es naturgemäß Kurse im der deutschen Sprache. Fast 20 ehrenamtliche Lehrer betreuen die Jugendlichen in Kleingruppen. Auf viel Resonanz stoßen die Sportangebote, die in enger Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen SC Condor und dem Farmsener TV sowie dem Gymnasium Oldenfelde entwickelt wurden. Um die neue Umgebung kennen zu lernen, werden Exkursionen in und durch Hamburg angeboten, in abendlichen Gesprächskreisen werden die Parameter unserer Demokratie, die Struktur unseres Staates, die Regeln unseres Sozialverhaltens und unserer Rechtsordnung vermittelt. Und dann ist da noch die Arbeitsgruppe der Kitchen Coaches; engagierte Kochmütter, die mit den Jugendlichen kochen, deutsche Gerichte aber eben auch Gerichte aus deren Heimat.
Das alles geschieht auch von Seiten der Jugendlichen auf freiwilliger Basis. OH:JA arbeitet – das ist wichtig für das Grundverständnis der Arbeit – frei von politischen, religiösen oder weltanschaulichen Einflüssen. Um dies deutlich zu machen, haben wir im Stadtteil auch Plakate ausgehängt, welche die Inhalte und das Warum unserer Arbeit erklären sollen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts können wir von OH:JA auf eine Erfahrung von 8 Wochen der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen zurückblicken: Es ist beeindruckend zu erleben, mit welcher Offenheit, Freundlichkeit und Höflichkeit uns begegnet wird. Ein offenes „wie geht´s“, ein „Hallo“, ein freiwilliger Händedruck bei der Begegnung sind selbstverständlich. Streitigkeiten, Randale, Übergriffe, Vandalismus – die Menetekel der Verängstigten – sind bis heute ausgeblieben. Und wenn wir uns zuweilen auch schwer tun, die Jugendlichen zu einem gemeinsamen Tun zu motivieren: Wenn Sie dann dabei sind, dann mit Feuereifer, Begeisterung und Dankbarkeit. Es macht ganz einfach Spaß und deshalb werden wir unsere Arbeit konsequent ausbauen und fortführen. Im Frühjahr wird es übrigens einen Tag der offenen Tür geben, an dem sich alle interessierten Oldenfelder Bürger ihr eigenes Bild machen können. Freuen wir uns auf diesen Tag. Wer also Lust und Zeit hat, sich bei OH:JA einzubringen: OH-JA2015@web.de.

Behindertengerechte Parkplätze in Rahlstedt

Senat und Bürgerschaft tun sehr viel für die Barrierefreiheit: Es werden mit Hochdruck U- und S-Bahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut, allein bei der Hochbahn zwischen 2011 und 2015 insgesamt 20 Haltestellen. Unter den Vorgängersenaten hätte man in diesem Zeitraum bestenfalls 5 Haltestellen geschafft. Außerdem werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut, indem genug Platz geschaffen wird, dass wartende und ein- oder aussteigende Fahrgäste nicht von Radfahrern behindert werden, und indem die Busse so gut am Bordstein halten können, dass es keine unüberwindbaren Lücken mehr gibt. Auch für sehbehinderte Menschen kommen bei allen Neubaumaßnahmen im öffentlichen Raum taktile Elemente zum Einsatz, damit sie sich besser orientieren können. Was Behinderten-Stellplätze im Ortskern Rahlstedt angeht, hat meine eigene Erhebung folgendes ergeben:

Parkhaus Rahlstedt Center: 18 Stellplätze (laut Auskunft des Center-Managers) City-Parkpalette (Boizenburger Weg): 1 Stellplatz (Nr. 53)

Sprinkenhof-Parkhaus Mecklenburger Straße: 4 Stellplätze (davon einer vermietet) im öffentlichen Raum: 6 Stellplätze

Die Stellplätze im öffentlichen Raum befinden sich (jeweils 2 Stück) in der Rahlstedter Bahnhofstraße (vor Hausnummern 20 und 28), in der ZOB-Umfahrt (auf der Rückseite von Rahlstedter Bahnhofstraße 10) und in der Hagenower Straße (auf der Rückseite des Hauses Schweriner Straße 15 und gegenüber der Rückseite des Hauses Schweriner Straße 9).Insgesamt gibt es im Ortskern Rahlstedt demnach 29 allgemein öffentlich zugängliche Behindertenstellplätze, sonstige private Stellplatzanlagen nicht mitgerechnet. Ole Thorben Buschhüter Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (SPD-Fraktion)