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05.06.2020 - 08:09

 
 

Wegfall der öffentlichen Toilette

 Wegfall der öffentlichen Toilette

(RB 05-2020) Mit dem Beschluss der Drucksache 21-1456 im Hauptausschuss am 25.05.2020 sollte der Standort der bisherige öffentliche Toilette an der Rahlstedter Bahnhofstraße wegfallen, damit in Volksdorf am Standort Spielplatz Schemannstraße ein neuer Standort geschaffen werden kann. Hintergrund ist, dass 2020 entschieden werden soll, ob die bisher noch nicht barrierefreie und abgängige Säulentoiletten  in der Rahlstedter Bahnhofstraße der Firma Wall GmbH ausgetauscht oder wegfallen soll. Nach Einschätzung der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) stehen für neue WC-Anlagen derzeit keine Haushaltsmittel zur Verfügung, wohl aber für interne Umschichtungen und anstehende Sanierungen. Weil sie einen hohen Bedarf am Spielplatz Schemannstraße sieht, müsse dafür ein anderer Standort wegfallen.  Nur die Standorte Stormarnplatz, Rahlstedter Bahnhofstr. / Ecke Schweriner Straße und Wandsbeker Chaussee unterliegen der Entscheidungshoheit der BUE und kämen daher in Betracht. Rund um den Rahlstedter Bahnhof stünden neben dem WC in der Bahnunterführung (barrierefrei) und dem WC im Rahlstedt Center (barrierefrei) zwei Alternativen für den Standort Rahlstedter zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund befürwortete das Bezirksamt den Wegfall in Rahlstedt. Allerdings hatte sich der Regionalausschuss Rahlstedt in einem einstimmigen Beschluss am 04.09.2019 für den Erhalt des Standortes ausgesprochen. Zudem geht das Bezirksamt bei seiner Schlussfolgerung von falschen Voraussetzungen aus. Der östliche Zugang von der Rahlstedter Bahnhofstraße zum WC in der Bahnunterführung ist nicht barrierefrei, da das Gefälle der Rampe auf der Ostseite größer als 6% und somit nicht barrierefrei ist. Voraussichtlich ist auch während der Bauzeit der S4 keine öffentliche Toilettenanlage im Eisenbahnviadukt nutzbar. Zudem handelt es sich bei den Toiletten im Rahlstedt Center um ein privates Angebot. Für den Erhalt einer öffentlichen Toilette im Rahlstedter Ortskern setzt sich die Politik weiterhin ein.

Minervapark schrumpft

(RB 05-2020) Das länderübergreifende Projekt bestehend aus dem Victoriapark auf Hamburger Gebiet und dem Minervapark im Stormarner Bereich wird kleiner. Der Minervapark schrumpft um ein Drittel, da ein Landwirt den Verkauf seines Ackers abgelehnt hat. Dies betrifft aber nicht den Wandsbeker Bebauungsplan Rahlstedt 131, sondern nur den Stapelfelder B-Plan und hat damit keine Auswirkungen auf das Gesamtprojekt. Das interkommunale Gewerbegebiet besteht aus zwei unabhängigen Bebauungsplänen. Die Stormarner Seite ist für den Rahlstedter Teil ohne Belang, weil die gesamte Erschließung über die Hamburger Seite erfolgt. Die Bauarbeiten des Victoriaparks schreiten sichtbar voran und auch der  Kreisel in der Stapelfelder Straße mit der weithin sichtbaren Säule in der Mitte ist bald fertig. Es fehlt noch die Victoriafigur auf der Spitze, ähnlich dem Merkur im Merkurpark. Die Arbeiten für die Grüne Fuge beginnen nach Mitteilung der Victoria Park GmbH & Co KG Ende Mai mit dem Ausbau des Regenrückhaltebeckens und dem Wegeausbau.

Broscheck - Nur Gewerbe geplant?

(RB 05-2020) Mit einer Kleinen Anfrage vom 11.05.2020 hat sich die CDU Bezirksfraktion Wandsbek über die zukünftige Nutzung des Geländes der ehemaligen Druckerei Broscheck im Gewerbegebiet am Bargkoppelweg 61 erkundigt. Das insgesamt 51 236 m² große Grundstück  befindet sich seit dem 3. Mai 2018 in Privatbesitz. Es liegt im Bebauungsplan Rahlstedt 28 und ist als Gewerbegebiet ausgewiesen (GE IV, GRZ 0,6, GFZ 2,0). Das Bezirksamt Wandsbek führt in seiner Antwort vom 20.05.2020 aus, dass bereits seit 2012 Gespräche zu unterschiedlichen gewerblichen Nutzungsalternativen geführt wurden. Eine Nutzung kann nur dem aktuellen Planrecht entsprechend erfolgen. Eine Änderung des Bebauungsplanes Rahlstedt 28 um Wohnungsbau zu realisieren ist von der  Verwaltung bisher nicht angedacht und Die Verwaltung hat bisherige Nachfragen, ob an dieser Stelle auch Wohnungsbau möglich sei, mit Nein beantwortet. Trotz des weiterhin anhaltenden Wohnungsbedarfs bestehe auch nach der Feststellung des Bebauungsplans Rahlstedt 131 für das länderübergreifende Gewerbegebiet weiterhin Bedarf für eine Nutzung  derzeit freier Gewerbefläche durch Gewerbebetriebe im Bezirk Wandsbek.

 

Parkbänke für Wandsbek

(dh 05-2020) Das Bezirksamt Wandsbek will voraussichtlich im Sommer dieses Jahres 50 zusätzliche Parkbänke in den öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen aufstellen. Damit soll zum einen die Aufenthaltsqualität verbessert werden und zum anderen älteren und mobilitätseingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern einen Rastplatz bei Spaziergängen in unseren Parkanlagen gegeben werden. Bürger können Vorschläge für Standorte machen.
Die Parkbänke vom Typ “Luise mit Lehne” bestehen aus einer Metallunterkonstruktion mit Sitzfläche und Rückenlehne aus Holz. Bei der Auswahl von 25 der 50 Bankstandorte können die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Bezirkspolitik mitbestimmen: Jeder der fünf Regionalausschüsse im Bezirk Wandsbek ist dazu aufgefordert mindestens fünf Standorte zu benennen, an denen sich eine Parkbank gewünscht wird. Die Liste mit Wunschstandorten wird nach Wichtigkeit priorisiert und je Regio-Gebiet werden fünf Standorte realisiert. Der Regionalausschuss Rahlstedt hat somit die Möglichkeit mindestens 5 Standorte zu nennen, an denen zusätzliche Parkbänke aufgestellt werden sollen.
Bei den vorgeschlagenen Standorten muss sich um eine öffentliche Grün- und Erholungsanlage, Grünverbindung, Kleingartenverein oder Spielplatz handeln. Die Fläche, auf der die Parkbank stehen soll, muss sich im bezirklichen Verwaltungsvermögen Stadtgrün befinden und es soll kein Ersatz für eine bereits bestehende Bank sein. Wer einen Vorschlag machen möchte, kann dies in der nächsten  nächsten Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt am 17. Juni einbringen.

Kurznotizen Kommunales

(RB 05-2020) Am 13.05.2020 fand unter Einhaltung der Abstandsregeln nach einer längeren Pause wieder eine Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt statt.

  • Ein Antrag, die Zaunanlage am Sportpark Rahlstedt parallel zum Anny-Tollens-Weg zu erneuern, wobei eingewachsene Bäume zu schonen sind, wurde einstimmig beschlossen.
  • Planungen für die Feuerwehren und Rettungsstationen in Rahlstedt mit einem Neubau und einer Verlagerung der Feuerwehr in Meiendorf sollen dem Regionalausschuss durch einen Referenten vorgestellt und dazu Vertreter der Wehren eingeladen werden.
  • Das Bezirksamt wurde gebeten, den Bodenbelag des Rad-und Wanderweges entlang der Berner Au vom Zugang „Stargarder Straße“, den beiden Zugängen von „Im Wiesengrund“ bis hin zum Zugang „Rahlstedter Weg“, mit Glensanda instand zu setzen. Auf Anwohner soll eingewirkt werden, ihre Hecken zurückzuschneiden.
  • Lackfabrik: Baubeginn der Brücke und der Fischtreppe ist für 2023 vorgesehen. Es wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst, dass der Sachstand zum Abriss und Neubau der Lackfabrik vom Bezirksamt erfragt und dem Regionalausschuss berichtet werden soll.
  • Rahlstedter Straße: Gewerbetreibende in der Rahlstedter Straße waren anwesend. Sie erkundigten sich nach dem Weg, Entschädigungen aufgrund der langen Bauzeit zu erhalten und berichteten von Schwierigkeiten, bei der KfW Kredite zu beantragen. Daraufhin wurde vom Regionalausschuss beschlossen, die Verwaltung zu bitten, mit dem LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer), den betroffenen Grundstückseigentümern, den möglichen verursachenden Firmen und Vertretern der Bezirkspolitik in einem Gespräch zu erörtern, wer für die Schäden verantwortlich ist. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, zusammen mit den betroffenen Geschäftsleuten und der KfW in einem Gespräch nach Lösungen für eine Unterstützung durch die KfW aufgrund der Corona-Krise zu suchen. Hinsichtlich der Absperrungen und Pfähle im Fußgänger- und Parkraum Rahlstedter Straße, wodurch die Erreichbarkeit von einigen Grundstücken und  Parkraum erschwert wurde, wird die Verwaltung dem Regionalausschuss einen Termin für die Begehung mit Vertretern der Abteilung Management des öffentlichen Raums, Betroffenen und Vertretern der Bezirkspolitik nennen.
  • Zur Buslinenführung der Linie 167 an der U-Bahn Oldenfelde wurde eine Referentenanfrage beschlossen. Hier und auch bei der Linienanpassungen im RISE-Gebiet Rahlstedt-Ost werden zurzeit noch die Verkehrsströme beobachtet.

Aufruf: Indisches Springkraut entfernen

Aufruf: Indisches Springkraut entfernen

(RB 05-2020) Der Regionalausschuss Rahlstedt ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, indisches Springkraut zu entfernen. Entlang der Wandse, an der Alt-Rahlstedter Kirchenwiese und an der Berner Au wurden vermehrt Pflanzen entdeckt. Es sind  Neophyten, die heimische Pflanzen verdrängen. Das indische Springkraut ist in Gärten und  an Uferzonen in ganz Deutschland verbreitet und sollte im Frühjahr bis spätestens Juli bekämpft werden. Ab Juli beginnt seine Blütezeit und kurz darauf haben sich die Samen herausgebildet. Dies gilt es zu vermeiden! Sind die Samen erst einmal reif, werden sie bald als Wurfgeschosse aus den Kapselfrüchten katapultiert und in alle Himmelsrichtungen verstreut. Einzelne Springkraut-Pflanzen können mehrere tausend Samen produzieren und diese in einem Umkreis von bis zu 7 Metern verschleudern, wodurch großflächig neues Springkraut aufgeht und von Juni bis Oktober mit einer eigentlich sehr hübschen, rosafarbenen Blüte aufwartet. Überdies gilt das Springkraut als leicht giftig, weshalb Kinder nicht mit der Pflanze in Kontakt kommen sollten. Und selbst der Nutzwert für Bienen wurde jüngst stark in Frage gestellt. Die beste Bekämpfungsmethode für das Springkraut ist das Herausreißen der gesamten Pflanze. Das ist in der Regel einfach – insbesondere wenn der Boden feucht ist -, wenn es nur wenige Pflanzen sind. Das Springkraut wurzelt flach und die kleinen Wurzeln lassen sich leicht entfernen. Reißen Sie die Pflanze heraus, indem Sie den Stängel am unterem Ende packen und kräftig daran ziehen. Anschließend sollten die Pflanzen unbedingt im Hausmüll entsorgt werden, um sie auch wirklich dauerhaft zu entfernen. Denn im Kompost oder der braunen Tonne würden die Samen überleben und sich erneut verbreiten. Die chemische Bekämpfung des Springkrauts ist nicht zu empfehlen. Zum einen ist das Springkraut manuell gut zu entfernen und nur seine Samen sind ‚gefährlich‘. Zum anderen schaden Herbizide der Umwelt, insbesondere wenn sie am Gewässerrand eingesetzt und vom Wasser weitergetragen werden. Foto: Michael Schulze

Schule Islandstraße

Schule Islandstraße

(RB 05-2020) Die Grundschule Islandstraße in Meiendorf wird als eine der ersten Schulen in Hamburg ein „Hamburger Klassenhaus“ erhalten. Bereits Ende 2020 soll es in der einzügigen Variante mit 900 Quadratmeter quasi als Fertighaus errichtet werden. Ein Großteil des Gebäudes kann in Werkshallen vorgefertigt und später vor Ort zusammengesetzt werden. Das verkürzt die Bauzeit und verringert witterungsbedingte Verzögerungen. Durch ein modulares Konzept lassen sich bei jedem Klassenhaus individuelle Grundrisse sowie eine angepasste Fassadengestaltung realisieren. Jede Schule ist in die Planung eng mit eingebunden und kann ihr Klassenhaus individuell mitgestalten. Die oft nicht nutzbaren Flure sind im Klassenhaus als eigener Raum mit Aufenthaltsqualität sinnvoll gestaltet worden und dadurch besser nutzbar. Das Klassenhaus bietet großzügige Klassenräume und zusätzliche Gruppenräume. Die Schule Islandstraße wurde in den vergangenen Jahren von immer mehr Schülerinnen und Schülern als Erstwunschschule gewählt und braucht dringend mehr Platz. Die dreizügige Grundschule soll laut Schulentwicklungsplan künftig vierzügig werden. Im kommenden Schuljahr werden hier sogar erstmals fünf erste Klassen und drei Vorschulklassen starten. Weitere Hamburger Klassenhäuser im Bezirk Wandsbek entstehen an der Grundschule Hasenweg in Sasel und an der Grundschule Öjendorfer Damm in Jenfeld.Foto:  Der "Prototyp" des Hamburger Klassenhauses Grundschule Eckerkoppel (Bild: Martin Kess)

Lehmkuhle entschlammt

(RB 05-2020) Die Entschlammungsarbeiten im Greifenberg-Teich, der sogenannten Lehmkuhle, sind abgeschlossen nachdem dort fast 1.000 Kubikmeter Schlamm und Unrat entnommen wurden. Dies war notwendig, um das Gewässer für Flora und Fauna ökologisch zu verbessern und für die Parkbesucher aufzuwerten. Die Zugänglichkeit der Uferbereiche im Süden und Westen wurden aus Gründen des Naturschutzes erschwert, um hier ungestörte Bereiche für die Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen. Dafür kann man sich nun auf der Nordostseite des Gewässers auf zwei neuen Sitzbänken mit Blick auf das Gewässer niederlassen. Wasservögel sollten nicht gefüttert werden.

P+R-Haus besser erreichbar

(dh 05-2020) Lange Zeit war die enge Zufahrt zum P+R-Haus am Bahnhof Rahlstedt sowie der ungepflegte Zustand des Treppenhauses ein Ärgernis. Vor kurzem wurde nun das alte Kassenhäuschen vor dem P+R-Haus entfernt und damit die Zufahrt deutlich komfortabler gestaltet. Zuvor war bereits das Erscheinungsbild des Treppenhauses verbessert worden. Dazu der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter, der mit der P+R-Betriebsgesellschaft mbH hierzu in regelmäßigem Kontakt steht: “Das P+R-Haus am Bahnhof Rahlstedt hat durch die Optimierung der Ein- und Ausfahrt und durch die kurzfristigen Maßnahmen im Treppenhaus an Qualität gewonnen. Ich freue mich, dass voraussichtlich nächstes Jahr dann auch die Grundinstandsetzung in Angriff genommen wird.“  Viele Kundinnen und Kunden, insbesondere mit größeren PKW, hatten Probleme bei der Ein- und Ausfahrt in das Parkhaus. Viele Schrammen und Kratzer an den Pollern und am Kassenhäuschen selbst zeugten davon. Im Rahmen der Grundinstandsetzung, die voraussichtlich im Jahr 2021 durchgeführt wird, wird insbesondere eine Betoninstandsetzung erfolgen, die Fahrbahnen, Wände und Treppenhäuser umfassen und mit Fugenabdichtungen einhergehen soll. Daneben werden Stahlbauteile und Türen entweder ersetzt oder – soweit möglich – mit einem Korrosionsschutz versehen und erhalten. In der im Jahre 2003 eröffneten P+R-Anlage Bf. Rahlstedt wurde am 28. Juli 2014 die Entgeltpflicht eingeführt. Seitdem kostet die Nutzung des Parkhauses 2 Euro für 24 Stunden. Außerdem können 30-Tage-Karten für 20 Euro und Jahreskarten, seit der Preissenkung zum 1. Januar 2019 für 100 Euro, erworben werden. Für Nutzerinnen und Nutzern von E-Autos ist das Parken in P+R-Anlagen sogar kostenfrei. Weitere Informationen: www.pr.hamburg/preise/p-r/.

 

Flüchtlingsunterkunft wieder in Betrieb

(dh 05-2020) Der Reservestandort “Neuer Höltigbaum“ wurde zum 4. März 2020 wieder als Unterkunft für Geflüchtete in Betrieb genommen. Hintergrund sind die Bemühungen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus. Die Belegung erfolgt mit Geflüchteten aus der Zentralen Erstaufnahme in Meiendorf, Ankunftszentrum genannt, und aus anderen Einrichtungen. Vor dem Hintergrund der bundesweiten Bemühungen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus wurden auch umfangreiche Schutz- und Vorsorgemaßnahmen für die Menschen im Ankunftszentrum in Meiendorf, in den Erstaufnahmen und in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung ergriffen. Ziel der Maßnahmen ist, das Risiko einer Ansteckung in den laufenden Einrichtungen zu verringern, die Einrichtungen und das dort tätige Personal des Unterkunfts- und Sozialmanagements leistungsfähig zu halten und den Verbrauch der persönlichen Schutzausstattung zu reduzieren. In einem Bereich des Standorts “Neuer Höltigbaum“ werden die positiv getesteten Personen, die keiner besonderen medizinischen Betreuung bedürfen, untergebracht. In dem anderen Bereich werden Personen aus Gebieten untergebracht, die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft sind oder die Kontaktpersonen der Kategorie I sind. Zudem wurden dem Landesbetrieb Erziehung und Beratung zur Unterstützung Plätze für bis zu acht positiv getestete unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer und deren Betreuungspersonen zur Verfügung gestellt. Die Bezirksversammlung Wandsbek, betroffene Akteure, umliegende Einrichtungen und die Nachbarn des Standortes wurden durch die Stabsstelle Flüchtlinge und übergreifende Aufgaben (SFA) über die Inbetriebnahme des Standortes vor Belegung informiert.

Fortschritte bei Neubau

(dh 05-2020) Die Bauarbeiten für den Neubau des Nahversorgungszentrums Spitzbergenweg in Meiendorf machen sichtbare Fortschritte. Der Abriss der alten Bestandsgebäude ist längst abgeschlossen, die erste Baugrube ist ausgehoben. Ende 2021/Anfang 2022 soll alles fertig sein. Neu gebaut wird nicht nur das Nahversorgungszentrum, sondern es entstehen auch 130 neue Wohnungen, davon 39 öffentlich gefördert. “Ich freue mich, dass es mit dem Neubau des Nahversorgungszentrums Spitzbergenweg sichtbar vorangeht und bislang trotz der Coronakrise alles im Zeitplan ist. Der Anteil von 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnungsbau ist ganz besonders hervorzuheben”, sagt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter, der den Wahlkreis Rahlstedt/Oldenfelde/Meiendorf vertritt.
Für die Umsetzung des Vorhabens sind der Abriss der vorhandenen Gebäude und eine vollständige Neuerrichtung des Nahversorgungszentrums geplant. In den Erdgeschossen sind Flächen für einen Lebensmittel-Markt, einen Drogeriemarkt und ergänzende kleinteilige Ladenflächen vorgesehen. Die Einzelhandelsnutzungen gruppieren sich um eine neu gestaltete Platzfläche, an die im Nordosten die bestehende Grünverbindung der Siedlung Wildschwanbrook anschließt. Die Platzfläche wird auf Grund der darunter liegenden Tiefgarage privat unterhalten, bleibt aber dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich.

Haus am See - Hohenhorst

Haus am See - Hohenhorst

(RB 05-2020) Um Kindern und ihren Familien eine Freude zu machen und ein positives Zeichen zu setzen, wurde am 16.04. an 150 Kinder bunte Überraschungstüten mit Obst und Gemüse verschenkt. Dank einer Spendensammlung der Kirchengemeinde Martin Luther Alsterdorf konnte in Zusammenarbeit von Erziehungshilfe e.V., Streetlife e.V. und der Lokalen Vernetzungsstelle für Gesundheitsförderung und Prävention Hohenhorst gesund eingekauft und Tüten gepackt werden. Viele Familien aus dem Quartier kamen mit ihren Kindern um sich eine Tüte, liebe Worte und eine Ermunterung abzuholen. Di. und Do., 12 -14 Uhr, findet eine kostenfreie Lebensmittelabgabe und Abgabe einer frisch gekochten Suppe gegen Spende statt.  Möglich ist es auch wieder, sich Mo. bis Do., von 12 bis 17 Uhr, ein Eis und einen Kaffee zum Mitnehmen zu kaufen. Weiterhin wird Kindern während der Öffnungszeiten kostenlos ein Stück Obst angeboten.

Dreiste Blumendiebe in Rahlstedt

Dreiste Blumendiebe in Rahlstedt

Seit 13 Jahren bepflanzt der Bürgerverein Oldenfelde in einer Vereinbarung mit dem Bezirksamt zweimal im Frühling die Verkehrsinsel an der Einmündung Alter Zollweg in den Rahlstedter Weg und pflegt sie. weiter...

MOIA nun auch in Rahlstedt

(dh 03-2020) Der sogenannte „Ridepooling“-Anbieter MOIA erweitert sein Geschäftsgebiet seit 1. März 2020 testweise um fast 50 Prozent und ist jetzt auch in Hamburgs einwohnerstärkstem Stadtteil Rahlstedt verfügbar. Bei Ridepooling handelt es sich um ein neuartiges Verkehrsangebot, eine Mischung aus Taxi und Bus. Denn die Fahrten finden unabhängig von einem Fahrplan oder einem Linienweg statt, weitere Fahrgäste dürfen unterwegs wie in einem Bus ein- und aussteigen. Entsprechend bewegen sich die Fahrpreise zwischen dem HVV- und dem Taxi-Tarif. Gebucht wird eine Fahrt ausschließlich über eine App. Mittels GPS-Satellitenortung und computergesteuerter Tourenplanung werden die Fahrten optimal zusammengestellt. So ergibt sich eine spontane, flexible und einfache Nutzbarkeit.
Zum Hintergrund: MOIA ging in Hamburg im April 2019 an den Start und betreibt derzeit eine Flotte von 450 Elektrofahrzeugen, die das Unternehmen, das zum Volkswagen-Konzern gehört, weiter aufstocken will. Bislang wurden rund 1,8 Millionen Fahrgäste befördert. Es handelt sich bei dem MOIA-Betrieb in Hamburg um einen groß angelegten Versuch. Die Genehmigung ist auf 500 Fahrzeuge beschränkt und auf vier Jahre befristet.

Neue Sozialwohnungen

(dh 03-2020) Das städtische Wohnungsunternehmen SAGA hat nach langer Vorbereitung mit dem Bau zweier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 neuen geförderten Wohnungen im Warnemünder Weg 31 und 33 in Rahlstedt begonnen. Das Bauvorhaben entsteht auf einem ehemaligen Garagenhof entlang der Bahnstrecke, neue Stellplätze werden in einer Tiefgarage geschaffen. Möglich wird dies durch den Bebauungsplan Rahlstedt 127, der für diese Fläche eine dreigeschossige Bebauung mit Staffelgeschoss zulässt. Mitte 2021 soll alles fertig sein. Das Bauvorhaben wird gefördert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Hamburgische Investitions- und Förderbank und ist Bestandteil des Wohnungsbauprogramms des Bezirks Wandsbek. Es reiht sich damit ein in die politische Zielsetzung von Senat, Bezirken und Wohnungswirtschaft, den Wohnungsneubau in Hamburg auf hohem Niveau zu forcieren. Zu den gesamtstädtischen Wohnungsbauzielen leistet Rahlstedt seinen Beitrag. 1.895 Wohnungen davon sind in Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde entstanden. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 gab es in Rahlstedt 3.592 Sozialwohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen. Rund 60 Prozent der Sozialwohnungen in Rahlstedt werden bis 2029 allerdings infolge des Auslaufens der Bindungsfrist aus der Sozialbindung fallen.

Feuerwache Rahlstedt

(RB 03-2020) Der Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz (CDU) hat erneut eine kleine schriftliche Anfrage zur Situation der Feuerwache Rahlstedt gestellt und wollte aktuell wissen, warum der Abriss des Feuerwehrhauses/der Rettungswache Brockdorffstraße und der anschließende Neubau immer noch nicht begonnen bzw. erfolgt ist. In der Antwort des Senats heißt es, dass die ursprünglich geplante Bebauung des Grundstücks Brockdorffstraße 22 mit zwei Baukörpern (einem Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr sowie einer Rettungswache für drei Rettungswagen) vom Bezirksamt Wandsbek aufgrund des bestehenden Bebauungsplans sowie der geltenden Baumschutz- und Erhaltungsverordnung nicht positiv beschieden werden konnte. Daher wird das Grundstück aktuell neu überplant. Hierfür ist eine Machbarkeitsstudie für den Bau eines Gebäudes, zur Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr sowie einer Rettungswache mit einem Rettungswagen von der Sprinkenhof AG erstellt worden, die derzeit mit den Nutzern abgestimmt wird. Der zeitliche Ablauf im weiteren Verfahren kann noch nicht konkret benannt werden. Sowohl die Rettungswache Rahlstedt als auch die Freiwillige Feuerwehr Rahlstedt sind weiterhin einsatzbereit. Eine Vorstellung des Projektes in der Nachbarschaft soll nach Vorliegen eines Bauvorbescheides erfolgen. Dazu Karl-Heinz Warnholz: "Bis die Feuer- und Rettungswache in der Brockdorffstraße im einwohnerreichsten Stadtteil Rahlstedt erneuert wird, wird noch viel Wasser die Elbe herunterfließen. Die Innenbehörde und das Bezirksamt Wandsbek scheitern am eigenen Bebauungsplan - die Behörden blockieren sich förmlich gegenseitig."

 

 

Nahversorgungszentrum Großlohe

Nahversorgungszentrum Großlohe

(dh 02-2020) Ein volles Haus trotz stürmischen Schauerwetters: Am Montag, den 17. Februar lud der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion über die Pläne zur Neugestaltung des Nahversorgungszentrums Großlohe, offiziell „Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 136“ ein. Etwa 150 Besucher waren der Einladung gefolgt, darunter auch Rahlstedter Regionalpolitiker quer durch alle Fraktionen. Zum Hintergrund: Das betagte, 50 Jahre alte Nahversorgungszentrum Großlohe soll neu gestaltet werden. Geplant sind ein großflächiger Supermarkt, eine Drogerie, kleinere Läden sowie Gastronomie und eine Kindertagesstätte. Zusätzlich sind auf dem benachbarten Grundstück des Christophorus Gemeindezentrums kirchliche und soziale Einrichtungen vorgesehen sowie der Neubau von knapp 200 Wohnungen, die etwa zu einem Drittel öffentlich gefördert werden. Terrassenbauweise und begrünte Dächer sollen für eine architektonische Vielfalt sorgen. Nach der Vorstellung des bisherigen Planungsstandes durch Vertreter der Verwaltung und des zuständigen Planungsbüros konnten die Besucher die präsentierten Überlegungen kritisch hinterfragen. Alle Fragesteller einte, dass sie dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehen, gleichzeitig jedoch auch konstruktive Kritik übten. Dazu zählte die enge Bebauung speziell der Wohngebäude ebenso wie die Anzahl von Parkmöglichkeiten und der geringe Anteil öffentlich geförderter Wohnungen. Auch das Thema Sicherheit in Hinblick auf eine von den Architekten vorgeschlagenen Nord-Süd-Passage wurde angemahnt. Die angesprochenen Referenten sagten zu, dass all diese Kritikpunkte in den weiteren, noch recht jungen Planungsprozess einfließen würden. Auf jeden Fall würden die Anwohner rechtzeitig über den Fortschritt des Projektes informiert.

„Erfolg des Regionalausschuss Rahlstedt“

 „Erfolg des Regionalausschuss Rahlstedt“

(RB) Der Weg an der Stellau war lange Zeit in einem schlechten Zustand. Die Wegeverbindung zwischen Rahlstedter Straße und Klettenstieg war an einigen Stellen so weit weggespült worden, dass zwei Personen kaum aneinander vorbei kommen konnten. Der Regionalausschuss Rahlstedt hatte deswegen mit einem interfraktionellen Antrag die Verwaltung gebeten, den Abschnitt auszubessern. Daraufhin wurde jetzt eine Verbreiterung des Wanderweges vorgenommen und auch die Uferbefestigung wurde gepflegt. Foto: C.Hansch

Gedenkstätte Höltigbaum

(dh 02-02-2020) Am früheren Erschießungsplatz Höltigbaum, an dem zwischen 1940 und 1945 über 150 Soldaten aus „wehrmachtsschädlichem Verhalten“ Opfer der unmenschlichen Nazi-Justiz wurden, erinnert seit 2003 eine Tafel an diese Verbrechen. Am 27. Januar 2012 hat die Bezirksversammlung Wandsbek den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mit einer Veranstaltung zu Ehren der Opfer der Hamburger Wehrmachtsjustiz am Ort des damaligen Erschießungsplatzes Höltigbaum begangen. Alljährlich gedenken die im Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal zusammengeschlossenen Initiativen und Gruppen vor Ort der dortigen Opfer. Der Kulturverein Rahlstedt e.V. engagiert sich in der Pflege des Gedenkplatzes. Bürgerliches Engagement allein aber reicht nicht aus, den Erinnerungsort aus seinem gegenwärtigen Schattendasein am Rande der Stadt herauszuführen und ein Aussehen zu verleihen, das die Geschichte des Ortes angemessen würdigt. Gedenkorte sollten sichtbar und eine umfängliche Information dort möglich sein. Ein erster und schnell umsetzbarer Schritt wäre die Umstellung der im Gehweg vorhanden Gedenkstele, die derzeit wegen des großen Abstandes zum Tafelplatz beziehungslos und ohne erkennbaren Zusammenhang mit der Erinnerungsstätte getrennt am Straßenrand Neuer Höltigbaum steht. Vor diesem Hintergrund und als einem Schritt dem weitere folgen müssen, wurde ein interfraktioneller Antrag der SPD- und Grünen- Fraktion in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem dazu aufgerufen wird, die Stele in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen umzustellen und dafür Geld bereitzustellen. Der Antrag wurde nach einer sehr emotionsgeladenen Diskussion zwischen der AFD-Fraktion und den anderen im Regionalausschuss vertretenen Parteien über die Wichtigkeit der sich mit der Nazi-Zeit beschäftigenden Erinnerungskultur einstimmig angenommen.

Sanierung Denkmal

(RB 02-02-2020) Mit einer schriftlichen kleinen Anfrage hat sich der Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz nach der Sanierung des Denkmals im Jungendpark Rahlstedt erkundigt. Das 1926 von der damaligen Gemeinde Alt-Rahlstedt gestiftete Denkmal ist den im Ersten Weltkrieg gefallenen Rahlstedter Soldaten gewidmet. Dieses Denkmal ist durch Vandalismus und die Umwelteinflüsse der vergangenen Jahrzehnte in einem sehr schlechten Zustand. Etliche Steine fehlen, sind brüchig oder durch Graffiti verschmutzt. In der Antwort des Senats heißt es, dass bei dem mit dem  Bauzaun gesicherten Denkmal keine neuen Schäden und Verschmutzungen festgestellt worden sind. Für die dem Bezirksamt obliegende Pflege und Sanierung des Kriegerdenkmals stehen nun erforderlichen Mittel in Höhe von 78.000 Euro zur Verfügung. Das Bezirksamt wird zunächst eine qualifizierte Ausschrei­bungsunterlage für die durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen in Auftrag geben. Ein Baubeginn wäre voraussichtlich im 3. Quartal und die Fertigstellung voraussichtlich im 4. Quartal 2020 möglich. Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte beschlossen, zusätzlich zur Sanierung eine Ergänzungstafel im direkten Umfeld am Denkmal mit folgendem Text aufzustellen: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Das Denkmal wurde nach dem ersten Weltkrieg als Ehrenmal für die Gefallenen errichtet. Die Inschriften und Reliefs sind Ausdruck des damaligen nationalistischen Zeitgeistes. Die Toten mahnen uns Lebende an Frieden und Versöhnung." Die Sicherung oder Komplettsanierung und das Aufstellen der Texttafel sollen in einem zeitlich engen Zusammenhang erfolgen.

 

Sozialpreis Rahlstedt

Sozialpreis Rahlstedt

(dh) Eine schöne Tradition im Rahlstedter Regionalausschuss zu Jahresbeginn ist die Verleihung des Rahlstedter Umwelt- und Sozialpreises. Auch in diesem Jahr wurde der Preis wieder geteilt. Als erster Preisträger wurde Klaus Müller geehrt, der seit über einem Jahrzehnt in der Schule Großlohering als „guter Engel“ wirkt, und sich ehrenamtlich um die vielen alltäglichen Dinge kümmert, die in einer Schule anfallen . Dies mit viel handwerklichem Geschick und bei jedem Wetter. Schüler wie Lehrer schätzen gleichermaßen, die freundliche, positive Art des inzwischen 74-jährigen Rahlstedters. Als zweiter Preisträger wurde der Bürgerverein Oldenfelde ausgezeichnet. Mit großem Engagement kümmern sich die Vereinsmitglieder seit stolzen 95 Jahren um die Belange der Menschen in Oldenfelde. So wurde unter anderem 2013 das „Sozialwerk Milchkanne“ unter dem Dach des Vereins gegründet. Mit den Spenden und Beiträgen finanziert und unterstützt der Verein Projekte in Oldenfelde. Der Regionalausschuss Rahlstedt vergibt als Auszeichnung für Personen oder Institutionen, die durch besondere Leistungen im Umwelt- oder Sozialbereich in der Region aufgefallen sind. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.

BU:
Ausschussvorsitzender Jörg Meyer (CDU, 2. v. li.) überreichte den Rahlstedter Sozialpreis 2019 an Klaus Müller (li.) und Mitgliedern des Bürgervereins Oldenfelde mit ihrem Ersten Vorsitzenden Hans Schuy (re.) Foto: dh

Unterkunft Stargarder Straße

Unterkunft Stargarder Straße

(RB 01-2020) Der Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz hat den Senat erneut mit einer Kleinen Schriftlichen Anfrage zur Zukunft der ehemaligen und seit Juni 2019 leerstehenden Flüchtlingsunterkunft Stargarder Straße 62 befragt. Laut Antwort des Senats soll künftig 34 Auszubildenden mit Fluchthintergrund möblierter Wohnraum in Zweier-Wohngemeinschaften angeboten werden. Hierzu wurde zwischen dem Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) und der Firma ausblick hamburg gmbh ein Mietvertrag zum 01.12.2019 geschlossen. Einzüge von Auszubildenden sind jedoch bis jetzt noch nicht erfolgt und der Nutzungsbeginn ist erst zum 01.03.2020 geplant. Zunächst müsste das Objekt für ca. 30.000 Euro instandgesetzt und für ca. 40.000 Euro möbliert werden. Die Kosten werden von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) übernommen. Ersatzbeschaffung und laufende Instandhaltungskosten werden durch das Nutzungsentgelt der Auszubildenden gedeckt. Warnholz wundert sich darüber, dass die seit über sieben Monaten leerstehende Unterkunft nach wie vor nicht genutzt werde. „Es wurde entgegen den Ankündigungen noch kein Mietvertrag mit Auszubildenden geschlossen. Noch mehr verblüfft, dass die Unterkunft auf Kosten der Sozialbehörde für insgesamt 70.000 Euro renoviert und ausgestattet wird, obwohl sie kaum genutzt wurde. Zusätzlich wurden noch ca. 77.000 Euro Miete für das ungenutzte Gebäude gezahlt, die auch aus Steuergeldern bestritten wurden.“

 

 

Raser stoppen - mehr Blitzer für Rahlstedt

(dh 01-2020) Die ehemalige B75 lädt mit ihrem geraden Verlauf viele Autofahrer zum Rasen ein. Aus diesem Grunde stehen zur Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen, ausgehend von der Innenstadt Richtung Rahlstedt, mehrere sogenannte “Blitzer“. Im Verlauf der Stein-Hardenberg-Straße und der Bargteheider Straße gibt es hingegen keine Geschwindigkeitsmessanlagen, obwohl hier die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h oft und zum Teil weit überschritten wird. Insbesondere zwischen Berner Straße und Scharbeutzer Straße ist dies zu beobachten, wie etwa an der Kreuzung Berner Straße / Bargteheider Straße, der Kreuzung Wolliner Straße / Bargteheider Straße und an der Kreuzung Scharbeutzer Straße / Bargteheider Straße . Des Weiteren sind auf der Straße Höltigbaum immense Verkehrsverstöße zu beobachten. Gern wird der Höltigbaum von Motorrädern und Autos als Renn- und Teststrecke genutzt. Vor diesem Hintergrund wurde ein Interfraktioneller Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem die zuständige Fachbehörde gebeten wird, in diesen Bereichen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten durchzuführen.

 

Barrierefreie Toiletten

(dh 01-2020) Auf der letzten Sitzung im Rahlstedter Regionalausschuss 2019 wurde die Verwaltung per Antrag gebeten sich dafür einzusetzen, dass der Bahnhof Rahlstedt eine barrierefreie öffentliche Toilette durch Austausch der nicht barrierefreien Säulentoiletten erhält. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, mit dem Projektteam S4 Gespräche zu führen über den eventuellen Wegfall der öffentlichen Toilettenanlagen im Eisenbahnviadukt in der Bauphase und welche Neuplanungen zu einer öffentlichen Toilettenanlagen bestehen, insbesondere für die Nutzung durch die Marktbeschicker. Inzwischen hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation dazu Stellung bezogen. Demnach soll die nicht barrierefreie Säulentoilette im Jahr 2020 durch eine barrierefreie ersetzt werden. Derzeit laufen Überlegungen über den Standort, da die neue barrierefreie Toilette mehr Raum in Anspruch nehmen wird. Der Teil des Tunnels, in dem sich die öffentliche Toilette und die Toiletten der Marktbeschicker befinden, ist nach derzeitigem Planungsstand baulich nicht von der Maßnahme der S4 betroffen. Die S4-Maßnahme umfasst die Herstellung einer neuen barrierefreien Wegeverbindung vom Doberaner Weg über den Bahnsteigzugang bis zum ZOB Amtsstraße. Bauphasenpläne für diese Umbaumaßnahme liegen derzeit noch nicht vor.

 

Nächster Halt: Oldenfelde!

Nächster Halt: Oldenfelde!

(RB 12-2019) Am 09.12.2019 fand die Eröffnung der neuen U1-Haltestelle Oldenfelde statt. Von nun an halten die Züge der U1 am neuen Halt zwischen Farmsen und Berne. Die Eröffnung fand viel Interesse und mit Freude wurde der erste Halt eines Zuges in Oldenfelde beklatscht. Mehr... Eröffnet wurde die neue Haltestelle von Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, HOCHBAHN-Chef Henrik Falk und Claudia Güsken, HOCHBAHN-Vorständin für Personal und Betrieb. An der Jungfernfahrt zur Haltestelle nahmen neben den Projektbeteiligten rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien teil. Die Haltestelle Oldenfelde wurde im Zeit- und Kostenrahmen fertig gestellt. Die oberirdische Haltestelle Oldenfelde liegt im Bereich Busbrookhöhe/ Am Knill und verfügt über einen Bahnsteig mit 125 Metern Länge. Dieser wird von einem rund 83 Meter langen und 10 Meter breiten Dach überspannt. Hinzu kommt das Dach des Technikgebäudes, das wie die Überdachungen der Fahrradstellplätze begrünt worden ist. Vom Mittelbahnsteig der Haltestelle führen ein Aufzug und eine Fahrtreppe direkt in die Schalterhalle, die von beiden Seiten des Bahndamms zugänglich ist. Dass die dadurch entstandene Unterführung unter den Bahngleisen auch außerhalb der Betriebszeiten der U-Bahn offen bleibt, war ein Ergebnis des umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahrens, welches die Planungen begleitet hat. Auch der begrünte Bahndamm auf der Ostseite der Haltestelle und die begrünte Sichtschutzwand im Westen gingen aus dem Verfahren hervor. Bei der Planung der Haltestelle wurde der Schwerpunkt auf eine fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung gelegt. So ergänzt eine Bike&Ride-Anlage mit rund 350 Stellplätzen die Haltestelle. Die Anlage hat neben zwei Sammelschließanlagen insgesamt 160 überdachte Fahrradstellplätze auf Doppelstockparkern und 170 freie Stellplätze. Die Fahrradstellplätze auf der Westseite (Busbrookhöhe) können ab sofort genutzt werden, die Fahrradstellplätze auf der Ostseite (Am Knill) werden parallel zu den Arbeiten an den Außenanlagen im Frühjahr 2020 fertig gestellt. Foto: Hamburger Hochbahn

Nahversorgungszentrum Großlohe

(dh11-2019) Das Nahversorgungszentrum in Großlohe soll neu gebaut werden. Es soll einen großflächigen Supermarkt, eine Drogerie, kleinere Läden sowie Gastronomie geben, und wieder eine Kindertagesstätte. Außerdem sollen hier neue Wohnungen entstehen. Auf dem benachbarten Grundstück des Christophorus Gemeindezentrums sind kirchliche und soziale Einrichtungen und ebenfalls Wohnungen vorgesehen. Voraussichtlich am 9. Dezember sollen die Pläne und Überlegungen öffentlich vor Ort vorgestellt werden. weiter...

Volkstrauertag „Wir mahnen die Welt“

Volkstrauertag „Wir mahnen die Welt“

(RB 11-2019)) Am 17. November fand unter Leitung des Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz die überparteiliche, zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Rahlstedter Ehrenmahnmal an der Rahlstedter Straße / Ecke Buchwaldstraße gemeinsam mit dem Heimkehrerverband Rahlstedt und dem Schützenverein Rahlstedt statt. Der CDU-Bezirksabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek, Eckard Graage hielt die Gedenkrede. Foto: CDU

Baden in Rahlstedt - Wie geht es weiter?

Baden in Rahlstedt - Wie geht es weiter?

(RB11-19) Auf dem Gelände des ehemaligen Bauspielplatzes am Hallenbad Rahlstedt stehen die Bagger. In den letzten Wochen wurde der Boden untersucht. Gefunden wurden Schrottteile aus der Nachkriegszeit. Jedoch keine Fliegerbombe, wie zunächst befürchtet. Die Kampfmittelräumung ist nun abgeschlossen und jetzt starten vorbereitende Erdarbeiten für den Bau des Ganzjahres-Freibads. Dies berichtet der Pressesprecher von Bäderland, Michael Dietel, dem Rundblick bei einem Ortstermin. Geplant war ein nahtloser Übergang der Freibadsaison 2020 am Wiesenredder und dann eine Eröffnung am neuen Standort an der Rahlstedter Bahnhofstraße im Spätsommer 2020. Wegen der Kampfmittelräumung und der Wintermonate wird das Ganzjahresbad nun erst im Frühjahr 2021 eröffnet. Angrenzend an das bestehende Hallenbad wird das neue Außenbecken mit 5 Bahnen und 25 Meter Länge gebaut, so dass dann Innen und Außenbecken die gleiche Wasserhöhe haben werden. Daran werden sich Stufen anschließen, die zum Wasserspielbereich mit Gysiren und Pumpen führen. Das Gelände des zukünftigen Freibades fällt zur Südspitze Richtung Altrahlstedter Kirche ab, wo sich ein Überschwemmungsgebiet befindet. Hier erfolgt eine Aufforstung für die im Sommer auf dem Bauspielplatz gefällten Bäume. Weitere Bäume werden nicht gefällt, der Wall bleibt erhalten, der Boden des Außenländes, wo früher ein Osterfeuer veranstaltet wurde, wird abgetragen. Anwohner werden jetzt eingebunden und unterstützen die Entwicklung. Ein Lärmschutzgutachten hat ergeben, dass Grenzwerte nicht erreicht werden. Als Lärmschutzriegel wird das Hallenbad, ein Toilttenhaus, ein Zaun und der Wall wirken. Plansch und Play wird hier ab 2021 stattfinden können. Insgesamt erhofft sich Bäderland durch das weiter Becken eine Entzerrung der Nutzung innen, was auch dem AMTV helfen soll. Das Außengelände mit Liegefläche wird angesichts der Zahlen für Freibadsaison 2019 als ausreichend gesehen. Dieses Jahr hatten alle Freibäder 40 % weniger Besucher als 2018. Am Wiesenredder waren 2018 am besucherstärksten Tag 2000 Besucher gezählt worden. Diese Zahl soll gut auf dem neuen Gelände unterzubringen sein. Denn soviel Besucher finden auch auf dem kleineren Außengelände in Volksdorfer Bad Platz. Die Planungen zum neuen Bauspielplatz sind abgeschlossen. Er wird von Bäderland bezahlt und hergerichtet und entsteht in dem kleinen Wäldchen am Anny-Tollens-Weg. Der Verein, der den alten Spielplatz betrieben hat, übernimmt auch den neuen und hat bereits die Spielgeräte ausgesucht. Bäderland könnte mit der Herstellung sofort loslegen und wartet auf einen Anfangstermin des Bezirksamtes. Bei der Entwicklung einer öffentlich nutzbaren Spiel- und Freizeitfläche auf dem Gelände des jetzigen Freibades am Wiesenredder wird es eine Bürgerbeteilung geben. Foto: Michael Dietel, Pressesprecher Bäderland

Neuer Stolperstein

Neuer Stolperstein
Hans-Joachim Klier, Helmut Stuarnig
 
(RB 09-2019) Enthüllung eines Stolpersteines für den Soldaten Herbert Klein am Gedenkplatz Ehem. Schießplatz Höltigbaum, Neuer Höltigbaum (neben Nr. 2) in Rahlstedt. Ansprache von Hans-Joachim Klier. Der Kulturverein Rahlstedt hat die Pflege des Gedenkortes übernommen hat. Es sollen weitere Steine folgen.
Herbert Klein, geboren am 8. Februar 1922 in Hamburg, war 17 Jahre alt als der Zweite Weltkrieg begann. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1941, wurde er Soldat. Das Ende des Krieges erlebte er nicht. Der gerade 23-jährige Füsilier, der nach zweimaliger Verwundung an der Ostfront zu einer Genesungskompanie nach Neumünster versetzt worden war, kehrte im letzten Kriegswin-ter nach Ablauf eines Urlaubs in Hamburg nicht mehr zu seiner Einheit zurück. Im Dezember 1944 geriet er in die Fänge einer Feldstreife. Er wurde in das Wehrmachtsuntersuchungsgefäng-nis in Altona eingeliefert, und nur kurze Zeit später stand er vor seinem gnadenlosen Richter. Das Gericht der Division Nr. 490 in Neumünster verurteilte Herbert Klein am 30. Januar 1945 „wegen Fahnenflucht“ zum Tode. Nachdem ein Gnadengesuch erfolglos abgelehnt worden war, durfte die Mutter ih-ren Sohn im Altonaer Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis besuchen und von ihm Ab-schied nehmen. Am 10. März 1945, 10:12 Uhr, wenige Wochen vor Kriegsende, stand Herbert Klein auf dem Richtplatz des Standortschießplatzes Höltigbaum und sein junges Leben wurde aus-gelöscht. Der hinterbliebenen Mutter wurden Trauerbekundungen und Nachrufe unter-sagt. Herbert Klein war – das wird aus der überlieferten Prozessakte deutlich - zweifelsohne kein Held und auch kein Widerstandskämpfer mit politischen oder moralischen Motiven für sein Handeln. Sein Handeln war dennoch mutig, auch wenn die Annahme zulässig ist, dass er die Tragweite seines Handelns und die schrecklichen Folgen nicht übersah. Ihm ist durch die Wehrmachtsjustiz schwersten Unrecht angetan worden. Wie so vielen ande-ren auch, die am Höltigbaum als Opfer der Militärjustiz bis in die letzten Tage des 2. Welt-krieges hingerichtet worden sind.
Foto: C.Hansch
 

Neues Gottesdienstkonzept

   Neues Gottesdienstkonzept

(RB 08-2019) Die die ev.-luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt möchte mit Ihren Gottesdiensten Begeisterung entfachen und Gemeinschaft leben. Um die Menschen noch mehr anzusprechen hat sie ein neues Gottesdienstkonzept entwickelt: Gemeinsame Gottesdienste und im Anschluss Gespräche mit dem Pastor oder der Pastorin. Das neue Konzept im Einzelnen: Termine der Gottesdienste: 1. Sonntag im Monat: Alt-Rahlstedter Kirche (mit Abendmahl), 2. Sonntag im Monat: Auferstehungskirche Braak, 3. Sonntag im Monat: Martinskirche (mit Abendmahl), 4. Sonntag im Monat: Alt-Rahlstedter Kirche und 5. Sonntag im Monat: Martinskirche, jeweils Beginn um 11 Uhr. Es gibt einen Fahrdienst zu den Gottesdiensten, Einzelheiten im Gemeindebrief und unter www.kirche-alt-rahlstedt.de. Die Abendgottesdienste finden statt am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr in der Martinskirche, am 3. Sonntag im Monat um 18 Uhr als Lobpreisgottesdienst in der Alt-Rahlstedter Kirche. An besonderen Feiertagen werden auch zukünftig Vormittagsgottesdienste an mehreren Standorten gefeiert. Es werden auch zukünftig gelegentlich Gottesdienste in Großlohe stattfinden. Gemeindemitglieder erhalten die Möglichkeit, Gottesdienste mit vorzubereiten. Hierzu wird ein Seminar, bestehend aus sechs Abenden, angeboten, in dem Interessierte befähigt werden sollen, Gottesdienste mitzugestalten. Erster Termin: 20.08. um 18 Uhr in der Alt-Rahlstedter Kirche. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 677 15 75 bei Pastorin Weigt.

Fotos: Christian Reinhart, Harald Marxen

 

Stadtteilzentrum Rahlstedt - Es geht voran

Stadtteilzentrum Rahlstedt - Es geht voran

Ideenskizze eines zukünftigen Gebäudes, erstellt vom Verein „Stadtteilzentrum Rahlstedt“

(RB 04-2019) Laut Presseerklärung des Vereins „Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V.“ haben die Bemühungen, ein Stadtteilzentrum für das Zentrum Rahlstedts zu schaffen, zu einem ersten substanziellen Ergebnis geführt: Das Bezirksamt Wandsbek hat der Sprinkenhof GmbH (Immobiliengesellschaft der Hansestadt Hamburg) den Auftrag zu einer Machbarkeitsstudie („Massenstudie“) erteilt. Dabei geht es u.a. um die Frage, inwieweit ein Grundstück in der Schweriner Straße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rahlstedt-Center, für die Zielsetzungen eines Stadtteilzentrums geeignet ist, ob die vom Verein vorgeschlagene Kubatur des Gebäudes in den städteplanerischen Kontext passt, mit welchen Bau- und laufenden Kosten zu rechnen ist und nicht zuletzt: welchen weiteren Haupt- und Großnutzern („Ankermieter“) in dem Gebäude Möglichkeiten zur Mitnutzung geschaffen werden können. Viele  Rahlstedter und bedeutende Rahlstedter Vereine (vom Rahlstedter Kulturverein über den AMTV und das KulturWerk Rahlstedt sowie den Bürgerverein Rahlstedt bis hin zum Rahlstedter Netzwerk und dem Bürgerverein Oldenfelde) unterstützen den Plan, eine Stadtteilzentrum im Ortskern zu schaffen...weiter

 

 

Städtebauliche Erhaltungsverordnung

(RB) Im November 2018 fand eine öffentliche Informationsveranstaltung zu einer Einführung einer so genannten städtebaulichen Erhaltungsverordnung statt, welche durch die rot-grüne Koalition in der Bezirksversammlung Wandsbek initiiert wurde. Damit soll für Teilbereiche von Alt-Rahlstedt erreichen werden, dass dort die wertvolle historische Baustruktur erhalten bleibt. Innerhalb eines Erhaltungsgebiets bedarf der Neubau, Rückbau sowie die Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen der gesonderten Genehmigung. Bei der Entscheidung sind die städtebaulichen Erhaltungsziele einzubeziehen.
Vorausgehend lag ein Beschluss des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek vor, in dem das Bezirksamt gebeten wurde, den Erlass einer städtebaulichen Erhaltungsverordnung vorzubereiten und die entsprechenden Ziele für die Dauer des Verfahrens abzusichern.
Das östliche Untersuchungsgebiet mit vielen Gebäuden aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts wird begrenzt durch die Straßenzüge Buchwaldstraße, Am Ohlendorffturm, Brockdorffstraße und Heidegängerweg. Anwohner der Amtsstraße waren anlässlich aktueller Bauvorhaben und moderner Geschosswohnungsbauten um den Erhalt des städtebaulichen Charakters im Viertel besorgt. Das westliche Untersuchungsgebiet um den historischen Rahlstedter Ortskern wird begrenzt durch die Straßenzüge Ellerneck, Rahlstedter Straße, Pidder-Lüng-Weg, Rahlstedter Bahnhofstraße und Pfarrstraße. Dieses westliche Gebiet ist aufgrund einer Initiative und Antrags der SPD Rahlstedt in die Untersuchung aufgenommen worden.
Das Gutachter-Team MOR Architekten und C/O Zukunft waren im Auftrag des Bezirksamtes tätig und untersuchten die städtebauliche Eigenart der Gebiete.
Die Untersuchungen bezogen sich auf die städtebauliche Prägung in beiden Gebieten, wie Baualtersklassen, Dachformen oder Gebäudetypen. Für die 410 Häuser im 45 Hektar großen Untersuchungsgebiet wurden Gebäudesteckbriefe erstellt. Jedes Haus wurde fotografiert und die wesentlichen Merkmale aufgenommen.
Die Verwaltung und das Gutachterbüro kommen zu dem Ergebnis, dass die städtebauliche Eigenart der Gebiete gegeben ist.
Der nächste Schritt ist eine Abschlusspräsentation im Planungsausschuss. Im April könnte die Erhaltungsverordnung beschlossen werden.

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