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29.02.2020 - 01:18

 
 

„Erfolg des Regionalausschuss Rahlstedt“

 „Erfolg des Regionalausschuss Rahlstedt“

(RB) Der Weg an der Stellau war lange Zeit in einem schlechten Zustand. Die Wegeverbindung zwischen Rahlstedter Straße und Klettenstieg war an einigen Stellen so weit weggespült worden, dass zwei Personen kaum aneinander vorbei kommen konnten. Der Regionalausschuss Rahlstedt hatte deswegen mit einem interfraktionellen Antrag die Verwaltung gebeten, den Abschnitt auszubessern. Daraufhin wurde jetzt eine Verbreiterung des Wanderweges vorgenommen und auch die Uferbefestigung wurde gepflegt. Foto: C.Hansch

Gedenkstätte Höltigbaum

(dh 02-02-2020) Am früheren Erschießungsplatz Höltigbaum, an dem zwischen 1940 und 1945 über 150 Soldaten aus „wehrmachtsschädlichem Verhalten“ Opfer der unmenschlichen Nazi-Justiz wurden, erinnert seit 2003 eine Tafel an diese Verbrechen. Am 27. Januar 2012 hat die Bezirksversammlung Wandsbek den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mit einer Veranstaltung zu Ehren der Opfer der Hamburger Wehrmachtsjustiz am Ort des damaligen Erschießungsplatzes Höltigbaum begangen. Alljährlich gedenken die im Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal zusammengeschlossenen Initiativen und Gruppen vor Ort der dortigen Opfer. Der Kulturverein Rahlstedt e.V. engagiert sich in der Pflege des Gedenkplatzes. Bürgerliches Engagement allein aber reicht nicht aus, den Erinnerungsort aus seinem gegenwärtigen Schattendasein am Rande der Stadt herauszuführen und ein Aussehen zu verleihen, das die Geschichte des Ortes angemessen würdigt. Gedenkorte sollten sichtbar und eine umfängliche Information dort möglich sein. Ein erster und schnell umsetzbarer Schritt wäre die Umstellung der im Gehweg vorhanden Gedenkstele, die derzeit wegen des großen Abstandes zum Tafelplatz beziehungslos und ohne erkennbaren Zusammenhang mit der Erinnerungsstätte getrennt am Straßenrand Neuer Höltigbaum steht. Vor diesem Hintergrund und als einem Schritt dem weitere folgen müssen, wurde ein interfraktioneller Antrag der SPD- und Grünen- Fraktion in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem dazu aufgerufen wird, die Stele in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen umzustellen und dafür Geld bereitzustellen. Der Antrag wurde nach einer sehr emotionsgeladenen Diskussion zwischen der AFD-Fraktion und den anderen im Regionalausschuss vertretenen Parteien über die Wichtigkeit der sich mit der Nazi-Zeit beschäftigenden Erinnerungskultur einstimmig angenommen.

Rückhaltebecken gefordert

(dh 02-02-2020) Der Regionalausschuss Rahlstedt hat in seiner Januar-Sitzung nach längerer Diskussion mit betroffenen Anwohnern einen einstimmigen Spontanbeschluss gefasst, in dem die Verwaltung  gebeten wird zu prüfen, wie und ob sich durch den Bau eines Rückhaltebeckens im Bereich Von-Suppé-Straße / Pusbackstraße / Meiendorfer Weg die Situation der Entwässerung verbessern lässt. Die Verwaltung soll außerdem für diesen Bereich bei Bauanträgen eine Infobroschüre zu Maßnahmen für die Entwässerung auf dem privaten Grundstück ausgeben sowie im Rahmen des B-Planverfahrens den Bau von Gründächern als Vorgabe prüfen. Zum Hintergrund: Aufgrund der Folgen eines Starkregenereignisses in der Pusbackstraße, hat das Bezirksamt Wandsbek eine hydraulische Untersuchung der umliegenden Gräben im Teileinzugsgebiet des Deepenhorngrabens veranlasst. Der Untersuchungsbericht schlägt als einfache bauliche Maßnahme vor, die lokalen Ausuferungen durch Erweiterung von zwei Durchlässen zu reduzieren und den Zufluss von der Von-Suppé-Straße in die südliche Pusbackstraße durch den Einbau einer Stauhaltung zu vermindern. Als umfänglichere Maßnahme schlägt das Planungsbüro vor, Straßen so umzubauen, dass die Straßenflächen als Retentionsraum mitgenutzt werden. Zu verwirklichen wäre diese am ehesten im Rahmen der sogenannten erstmaligen endgültigen Herstellung der Pusbackstraße. Mit den im Untersuchungsbericht vorgeschlagenen baulichen Maßnahmen allein lasse sich allerdings bei ungeregeltem Anschluss der Wohnbebauung nicht erreichen, dass die Gräben bei den Bemessungsregen nicht überlaufen. Das Bezirksamt schlussfolgert hieraus, dass Einleitungen von Privatgrundstücken deutlich zu begrenzen sind und prüft die rechtlichen Optionen hierfür.

 

Gewerbegebiet Rahlstedt: BUND klagt

(RB) Der BUND Hamburg hat am 03.02. beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg Klage gegen den Ende Dezember 2019 vom Bezirksamt Wandsbek veröffentlichten Bebauungsplan Rahlstedt 131 eingereicht und zeitgleich einen Baustopp beantragt. Der BUND hält den Bebauungsplan Rahlstedt 131 für rechtswidrig und gerade die artenschutzrechtliche Prüfung für unzureichend. Akut drohe auf über 20 Hektar eine massive Zerstörung wertvoller Knicklandschaften im Nordosten Hamburgs. Außerdem stellt der BUND den Bedarf in Frage. Er hofft nun auf eine schnelle Entscheidung des Gerichtes und einen Baustopp.

Sperrung der Fußgängerbrücke Stellaustieg / Wanderweg

(RB) Vom 03.02.2020 bis zum 28.02. 2020 finden an der Fußgängerbrücke über die Stellau umfangreiche Instandsetzungsarbeiten statt. Neben Arbeiten an der Konstruktion ist vor allem das Aufbringen eines neuen Korrosionsschutzes und die Erneuerung des Bodenbelages notwendig. Dafür muss die Brücke gesperrt werden. Die Durchführung der Bauarbeiten wird  etwa vier Wochen in Anspruch nehmen. Die Umleitung für Fußgängerinnen und Fußgänger erfolgt über die Buchwaldstraße, den Eilersweg, den Klettenstieg und den Wehlbrook.

Sanierung Denkmal

(RB 02-02-2020) Mit einer schriftlichen kleinen Anfrage hat sich der Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz nach der Sanierung des Denkmals im Jungendpark Rahlstedt erkundigt. Das 1926 von der damaligen Gemeinde Alt-Rahlstedt gestiftete Denkmal ist den im Ersten Weltkrieg gefallenen Rahlstedter Soldaten gewidmet. Dieses Denkmal ist durch Vandalismus und die Umwelteinflüsse der vergangenen Jahrzehnte in einem sehr schlechten Zustand. Etliche Steine fehlen, sind brüchig oder durch Graffiti verschmutzt. In der Antwort des Senats heißt es, dass bei dem mit dem  Bauzaun gesicherten Denkmal keine neuen Schäden und Verschmutzungen festgestellt worden sind. Für die dem Bezirksamt obliegende Pflege und Sanierung des Kriegerdenkmals stehen nun erforderlichen Mittel in Höhe von 78.000 Euro zur Verfügung. Das Bezirksamt wird zunächst eine qualifizierte Ausschrei­bungsunterlage für die durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen in Auftrag geben. Ein Baubeginn wäre voraussichtlich im 3. Quartal und die Fertigstellung voraussichtlich im 4. Quartal 2020 möglich. Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte beschlossen, zusätzlich zur Sanierung eine Ergänzungstafel im direkten Umfeld am Denkmal mit folgendem Text aufzustellen: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Das Denkmal wurde nach dem ersten Weltkrieg als Ehrenmal für die Gefallenen errichtet. Die Inschriften und Reliefs sind Ausdruck des damaligen nationalistischen Zeitgeistes. Die Toten mahnen uns Lebende an Frieden und Versöhnung." Die Sicherung oder Komplettsanierung und das Aufstellen der Texttafel sollen in einem zeitlich engen Zusammenhang erfolgen.

 

Sozialpreis Rahlstedt

Sozialpreis Rahlstedt

(dh) Eine schöne Tradition im Rahlstedter Regionalausschuss zu Jahresbeginn ist die Verleihung des Rahlstedter Umwelt- und Sozialpreises. Auch in diesem Jahr wurde der Preis wieder geteilt. Als erster Preisträger wurde Klaus Müller geehrt, der seit über einem Jahrzehnt in der Schule Großlohering als „guter Engel“ wirkt, und sich ehrenamtlich um die vielen alltäglichen Dinge kümmert, die in einer Schule anfallen . Dies mit viel handwerklichem Geschick und bei jedem Wetter. Schüler wie Lehrer schätzen gleichermaßen, die freundliche, positive Art des inzwischen 74-jährigen Rahlstedters. Als zweiter Preisträger wurde der Bürgerverein Oldenfelde ausgezeichnet. Mit großem Engagement kümmern sich die Vereinsmitglieder seit stolzen 95 Jahren um die Belange der Menschen in Oldenfelde. So wurde unter anderem 2013 das „Sozialwerk Milchkanne“ unter dem Dach des Vereins gegründet. Mit den Spenden und Beiträgen finanziert und unterstützt der Verein Projekte in Oldenfelde. Der Regionalausschuss Rahlstedt vergibt als Auszeichnung für Personen oder Institutionen, die durch besondere Leistungen im Umwelt- oder Sozialbereich in der Region aufgefallen sind. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.

BU:
Ausschussvorsitzender Jörg Meyer (CDU, 2. v. li.) überreichte den Rahlstedter Sozialpreis 2019 an Klaus Müller (li.) und Mitgliedern des Bürgervereins Oldenfelde mit ihrem Ersten Vorsitzenden Hans Schuy (re.) Foto: dh

AMTV Neujahrsempfang

(RB 01-2020) Der AMTV feierte am 09. Januar seinen traditionellen Rahlstedter Neujahrsempfang mit vielen Gästen aus der Politik, wie Senator Dr. Andreas Dressel und Sport-Staatsrat Christoph Holstein, aus den Vereinen und weiteren Institutionen. In seiner Begrüßungsrede schlug der 1. Vorsitzende Peter Slama wieder einen Bogen von der Weltpolitik bis nach Rahlstedt. Von der großen Politik wünschte er sich Besonnenheit. Zum Thema Klimaschutz bemerkte Slama, dass Belastungen und Einschränkungen auf die Bürger zukämen, forderte aber dazu auf, die Maßnahmen auf Sinnhaftigkeit zu prüfen und nicht in Hysterie zu verfallen. Mehr müsse für die Alterssicherung und Pflege getan werde. Mehr bezahlbarer Wohnraum sei wichtig, aber in Rahlstedt solle nicht jedes freie Grundstück zugebaut werden. Man möge sich Fritz Schumacher zum Vorbild nehmen. Positiv bewertete der 1. Vorsitzende die Spielplatzinstandsetzung. Autofahrer forderte er auf, den Schutzabstand zu Radfahrern einzuhalten. Geh- und Radwege seien teils in schlechtem Zustand und zudem schlecht ausgeleuchtet. Diese Dinge gab er der Politik mit auf den Weg und wünschte sich eine hohe Wahlbeteiligung. Erfreut zeigte er sich darüber, dass ein Stadtteilzentrum für Rahlstedt auf einem guten Weg ist. Beim Thema Sport lobte er die Bürgerschaft, die der Anhebung der Übungsleiterpauschale zugestimmt hat. Der AMTV leiste im gesundheitlich- und freizeitorientierten, aber auch im Leistungssportbereich viel. Der Bau einer 3-Feldhalle sei unbedingt voranzutreiben. Auch Senator Dr. Andreas Dressel plädierte in seinem Grußwort für einen ökonomisch vernünftigen Klimaschutz, denn industrielle Wertschöpfung sei weiterhin wichtig. Im Sportbereich müsse sich auch das Wachstum der Schülerzahlen um 21 % auswirken. In Rahlstedt lassen sich viele Familien nieder und deshalb würden die Bedarfe von Schule und Sport gleich mitgedacht. Rahlstedt werde in den nächsten Jahren acht neue Hallenfelder bekommen. Die  Übungsleiter-Pauschale werde von 2.400 auf 3.000 Euro und die Ehrenamts-Pauschale von 720 auf 840 Euro erhöht. Und auch den Bau eines Stadtteilzentrums in der Schweriner Straße sieht der Senator positiv, das Grundstück sei geeignet. Gute Signale für Rahlstedt.

 

Unterkunft Stargarder Straße

Unterkunft Stargarder Straße

(RB 01-2020) Der Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz hat den Senat erneut mit einer Kleinen Schriftlichen Anfrage zur Zukunft der ehemaligen und seit Juni 2019 leerstehenden Flüchtlingsunterkunft Stargarder Straße 62 befragt. Laut Antwort des Senats soll künftig 34 Auszubildenden mit Fluchthintergrund möblierter Wohnraum in Zweier-Wohngemeinschaften angeboten werden. Hierzu wurde zwischen dem Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) und der Firma ausblick hamburg gmbh ein Mietvertrag zum 01.12.2019 geschlossen. Einzüge von Auszubildenden sind jedoch bis jetzt noch nicht erfolgt und der Nutzungsbeginn ist erst zum 01.03.2020 geplant. Zunächst müsste das Objekt für ca. 30.000 Euro instandgesetzt und für ca. 40.000 Euro möbliert werden. Die Kosten werden von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) übernommen. Ersatzbeschaffung und laufende Instandhaltungskosten werden durch das Nutzungsentgelt der Auszubildenden gedeckt. Warnholz wundert sich darüber, dass die seit über sieben Monaten leerstehende Unterkunft nach wie vor nicht genutzt werde. „Es wurde entgegen den Ankündigungen noch kein Mietvertrag mit Auszubildenden geschlossen. Noch mehr verblüfft, dass die Unterkunft auf Kosten der Sozialbehörde für insgesamt 70.000 Euro renoviert und ausgestattet wird, obwohl sie kaum genutzt wurde. Zusätzlich wurden noch ca. 77.000 Euro Miete für das ungenutzte Gebäude gezahlt, die auch aus Steuergeldern bestritten wurden.“

 

 

Raser stoppen - mehr Blitzer für Rahlstedt

(dh 01-2020) Die ehemalige B75 lädt mit ihrem geraden Verlauf viele Autofahrer zum Rasen ein. Aus diesem Grunde stehen zur Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen, ausgehend von der Innenstadt Richtung Rahlstedt, mehrere sogenannte “Blitzer“. Im Verlauf der Stein-Hardenberg-Straße und der Bargteheider Straße gibt es hingegen keine Geschwindigkeitsmessanlagen, obwohl hier die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h oft und zum Teil weit überschritten wird. Insbesondere zwischen Berner Straße und Scharbeutzer Straße ist dies zu beobachten, wie etwa an der Kreuzung Berner Straße / Bargteheider Straße, der Kreuzung Wolliner Straße / Bargteheider Straße und an der Kreuzung Scharbeutzer Straße / Bargteheider Straße . Des Weiteren sind auf der Straße Höltigbaum immense Verkehrsverstöße zu beobachten. Gern wird der Höltigbaum von Motorrädern und Autos als Renn- und Teststrecke genutzt. Vor diesem Hintergrund wurde ein Interfraktioneller Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem die zuständige Fachbehörde gebeten wird, in diesen Bereichen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten durchzuführen.

 

Unzureichende Ausleuchtung

(dh 01-2020) Zahlreiche Bewohner des Seniorenzentrums Nordlandweg beklagen sich über die unzureichende Ausleuchtung des Gehweges zwischen Nordlandweg und Zellerstraße. Dieser Gehweg wird von den Senioren vor allem auch zum Erreichen der Bushaltestelle Offenbachweg genutzt. Bei Dunkelheit besteht für sie die Gefahr zu stürzen, da der Boden dann nicht gut zu erkennen ist. Auch das Sicherheitsgefühl ist beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion einen Antrag in den Regionalausschuss eingebracht, in dem die Verwaltung gebeten wird, die Verkehrssicherheit des Gehweges zwischen Nordlandweg und Zellerstraße in Bezug auf eine ausreichende Beleuchtung, unter Beachtung der überwiegenden Nutzung dieses Weges durch Senioren, zu prüfen.

 

Beleuchtung verbessern

(dh 01-2020) Der Altrahlstedter Kamp wird durch einen Fuß- und Radweg entlang der Wandse durch die Unterführung unter den Bahnschienen geführt, um in den Pulvershofpark auf der westlichen Seite der Bargteheider Straße zu münden. Der Weg wird auf der östlichen Seite beleuchtet. Die Unterführung unter der Bargteheider Straße ist aber tagsüber selbst bei normalem Tageslicht sehr dunkel, was das Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Gerade für ältere Menschen oder Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen ist die Trittsicherheit eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund wurde von der SPD- und Grünen-Fraktion ein interfraktioneller Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem die Verwaltung gebeten wird zu prüfen, welche technische Möglichkeiten für eine verbesserte Ausleuchtung des Verbindungsweges  im Bereich der Unterführung bestehen, wobei vorzugsweise insektenfreundliche Leuchtmittel zum Einsatz kommen sollen.

 

Dialog-Display

(dh) Studien zeigen, dass Dialogdisplays oder auch „Geschwindigkeitssmileys“ genannt, einen deutlich höheren Effekt haben als das bloße Aufstellen von Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern. Der Effekt dieser Dialogsmileys nutzt sich nicht ab. Es ist erwiesen, dass deutliche und anhaltende Verhaltensänderungen bei den Kraftfahrern erfolgen und dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich weniger überschritten wird. Die Bezirksversammlung Wandsbek hat entsprechend im vergangenen Dezember beschlossen, fünf Dialog-Displays für Wandsbek anzuschaffen. Die Regionalausschüsse wurden damit beauftragt, geeignete Standorte zu benennen. Für jeden sind Regionalbereich ist ein Dialog-Display vorgesehen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Geeignete Standorte sind Bereiche, an denen sich Schulen oder andere soziale Einrichtungen befinden, 30er Zonen und  Strecken, die negativ durch Geschwindigkeitsverletzungen auffallen. Dialog-Displays an solchen Stellen würden zu einem besseren Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen und somit zu einer höheren Sicherheit der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer führen. Vor diesem Hintergrund wurde ein interfraktioneller Antrag der SPD- und Grünen-Fraktion in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem die Verkehrsbehörde gebeten wird, geeignete Standorte für ein Dialog-Display im Regionalbereich Rahlstedt vorzuschlagen. Die Standortvorschläge sind außerdem dem Regionalausschuss zeitnah vorzustellen, um entsprechende Entscheidungen treffen zu können.

 

Barrierefreie Toiletten

(dh 01-2020) Auf der letzten Sitzung im Rahlstedter Regionalausschuss 2019 wurde die Verwaltung per Antrag gebeten sich dafür einzusetzen, dass der Bahnhof Rahlstedt eine barrierefreie öffentliche Toilette durch Austausch der nicht barrierefreien Säulentoiletten erhält. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, mit dem Projektteam S4 Gespräche zu führen über den eventuellen Wegfall der öffentlichen Toilettenanlagen im Eisenbahnviadukt in der Bauphase und welche Neuplanungen zu einer öffentlichen Toilettenanlagen bestehen, insbesondere für die Nutzung durch die Marktbeschicker. Inzwischen hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation dazu Stellung bezogen. Demnach soll die nicht barrierefreie Säulentoilette im Jahr 2020 durch eine barrierefreie ersetzt werden. Derzeit laufen Überlegungen über den Standort, da die neue barrierefreie Toilette mehr Raum in Anspruch nehmen wird. Der Teil des Tunnels, in dem sich die öffentliche Toilette und die Toiletten der Marktbeschicker befinden, ist nach derzeitigem Planungsstand baulich nicht von der Maßnahme der S4 betroffen. Die S4-Maßnahme umfasst die Herstellung einer neuen barrierefreien Wegeverbindung vom Doberaner Weg über den Bahnsteigzugang bis zum ZOB Amtsstraße. Bauphasenpläne für diese Umbaumaßnahme liegen derzeit noch nicht vor.

 

Neue Loks für RB81

(dh 01-2020) Die Regionalbahn-Linie RB81 (Hamburg Hbf – Bad Oldesloe) ist für Verspätungen und Zugausfälle bekannt – und berüchtigt. Eine häufiger Störungsgrund sind dabei Probleme mit den Elektrolokomotiven. Allein im Dezember 2019 fielen mindestens 20 Fahrten wegen “Lokschaden” oder “Fahrzeugstörung” aus. Zumindest dieser Verspätungsgrund könnte bald wegfallen. Wie der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter von der DB Regio Schleswig-Holstein erfuhr, bekommt die RB81 im Frühjahr neue Loks. Auf Nachfrage schrieb ihm die DB Regio Schleswig-Holstein: “Um die Verfügbarkeit der Loks zu stabilisieren, planen wir die derzeit auf der RB 81 eingesetzten Loks der Baureihe 112 teilweise durch jüngere Loks BR 146 zu ersetzen. Die erste Lok der jüngeren Baureihe ist bereits für die Personalschulung im Einsatz. Weitere folgen in den nächsten Wochen.” Zumindest die Verfügbarkeit der Doppelstockwagen scheint sich in letzter Zeit verbessert zu haben. Nach langer Zeit sind jetzt wieder in den meisten Fällen 5-Wagen-Züge im Einsatz, so wie von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein bestellt. Zuvor fehlte häufig der fünfte Wagen oder es fuhr ein zweiter 1.-Klasse-Wagen mit. Gerade in den Hauptverkehrszeiten führte dies zu großen Engpässen.

 

Uferbefestigung Deepenhornteich

(RB 01-2020) Bereits 2014 hatte sich der Regionalausschuss Rahlstedt, nach einem Antrag der CDU-Wahlkreiskandidatin Claudia Folkers, für die Verbesserung der Uferbefestigung am Deepenhornteich ausgesprochen. Durch Personalengpässe beim rot-grünen Bezirksamt konnten erst nach 4 Jahren Ende Juni 2018 vom Fachamt erste Planungen vorgelegt werden. Die Stadtteilkonferenz Meiendorf entschied sich für eine der vorgelegten Varianten. In der Antwort zu einer aktuellen Kleinen Anfrage der CDU-Bezirksfraktion teilt das Bezirksamt Wandsbek mit, dass die Planungen für die Uferbefestigung am Deepenhornteich im Jahr 2020 endlich begonnen werden können. Die Planung und Abstimmung wird in das Arbeitsprogramm „Grün“ mit aufgenommen.

Nächster Halt: Oldenfelde!

Nächster Halt: Oldenfelde!

(RB 12-2019) Am 09.12.2019 fand die Eröffnung der neuen U1-Haltestelle Oldenfelde statt. Von nun an halten die Züge der U1 am neuen Halt zwischen Farmsen und Berne. Die Eröffnung fand viel Interesse und mit Freude wurde der erste Halt eines Zuges in Oldenfelde beklatscht. Mehr... Eröffnet wurde die neue Haltestelle von Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, HOCHBAHN-Chef Henrik Falk und Claudia Güsken, HOCHBAHN-Vorständin für Personal und Betrieb. An der Jungfernfahrt zur Haltestelle nahmen neben den Projektbeteiligten rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien teil. Die Haltestelle Oldenfelde wurde im Zeit- und Kostenrahmen fertig gestellt. Die oberirdische Haltestelle Oldenfelde liegt im Bereich Busbrookhöhe/ Am Knill und verfügt über einen Bahnsteig mit 125 Metern Länge. Dieser wird von einem rund 83 Meter langen und 10 Meter breiten Dach überspannt. Hinzu kommt das Dach des Technikgebäudes, das wie die Überdachungen der Fahrradstellplätze begrünt worden ist. Vom Mittelbahnsteig der Haltestelle führen ein Aufzug und eine Fahrtreppe direkt in die Schalterhalle, die von beiden Seiten des Bahndamms zugänglich ist. Dass die dadurch entstandene Unterführung unter den Bahngleisen auch außerhalb der Betriebszeiten der U-Bahn offen bleibt, war ein Ergebnis des umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahrens, welches die Planungen begleitet hat. Auch der begrünte Bahndamm auf der Ostseite der Haltestelle und die begrünte Sichtschutzwand im Westen gingen aus dem Verfahren hervor. Bei der Planung der Haltestelle wurde der Schwerpunkt auf eine fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung gelegt. So ergänzt eine Bike&Ride-Anlage mit rund 350 Stellplätzen die Haltestelle. Die Anlage hat neben zwei Sammelschließanlagen insgesamt 160 überdachte Fahrradstellplätze auf Doppelstockparkern und 170 freie Stellplätze. Die Fahrradstellplätze auf der Westseite (Busbrookhöhe) können ab sofort genutzt werden, die Fahrradstellplätze auf der Ostseite (Am Knill) werden parallel zu den Arbeiten an den Außenanlagen im Frühjahr 2020 fertig gestellt. Foto: Hamburger Hochbahn

Unterzeichnung der Bebauungspläne Gewerbegebiet

(RB 12-2019) Die Gemeinde Stapelfeld und der Bezirk Wandsbek wollen an der A1 zwischen Rahlstedt und der Anschlussstelle Stapelfeld das erste länderübergreifende Gewerbegebiet gemeinsam erschließen. Hierfür wurden der Bebauungsplan Stapelfeld 16 im Februar 2019 von der Gemeindevertretung Stapelfeld und der Bebauungsplan Rahlstedt 131 im November 2018 von der Wandsbeker Bezirksversammlung beschlossen. Es gibt trotz einer Bürgerbeteiligung weiterhin Widerstand gegen das Gewerbegebiet. Die bisher erfolgten vorbereitenden Arbeiten zur Erschließung erfolgten auf der Grundlage der Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplans. Am 06. Dezember 2019 um 13 Uhr werden Stapelfelds Bürgermeister Jürgen Westphal sowie Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff die Bebauungspläne in der  Kratzmann´schen Kate, Reinbeker Straße 4, 22145 Stapelfeld unterzeichnen. Zusätzlich werden die Planungsunterlagen vor Ort ausgehängt und Vertreter des Kreises Stormarn sowie Vertreter der Freien und Hansestadt Hamburg für Fragen zur Verfügung stehen. Nach § 10 Abs. 3 BauGB tritt der Bebauungsplan mit der Bekanntmachung im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt im Dezember 2019 in Kraft. Danach ist eine gerichtliche Überprüfung möglich. Mit der Feststellung der Bebauungspläne erfolgt der Startschuss für die Umsetzung des Entwicklungskonzepts der Großen Heide. Die ökologischen Aufwertungsmaßnahmen im Plangebiet können überwiegend erst umgesetzt werden, wenn der Bebauungsplan in Kraft getreten ist. Ökologische Aspekte sind neben den Ausgleichsmaßnahmen: Solaranlagen auf allen Dachflächen, Gründächer, Gebäude im KfW-55-Standard, energieautonome Straßenbeleuchtung, nur unterirdische Parkflächen, die Anlage von neuen Knicks und Pflanzungen ausschließlich einheimischer Bäume und Sträucher.

Kurznotizen Kommunales

(RB 12-2019)

  • Einweihung: Nach nur 22 Monaten Bauzeit wird am 09. Dezember 2019 die U1-Haltestelle Oldenfelde von Hamburgs Erstem Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, eröffnet. Von 13:30 bis 18 Uhr wird dies mit den Bürgern gefeiert. Ab 15 Uhr hält die U1 dann ganz regulär in Oldenfelde. Der Zugang ist über die Straßen Am Knill und Busbrookhöhe erreichbar.
  • Baumfällungen im Bezirk Wandsbek können unter folgendem Link: Baumfälllisten - hamburg.de, www.hamburg.de › wandsbek › baumfaelllisten eingesehen werden. Dort kann man sich über die Gründe der Fällungen und über Nachpflanzungen informieren.
  • Ab sofort ist das neue Spielhaus auf dem Spielplatz Berner Allee/Linaustraße freigegeben.
  • Kita Dassauweg: Das unter Denkmalschutz stehende ehemaliges Bauernhaus Heinz Mecklenburg, ist an SterniPark verkauft worden. Dort soll eine Kita einziehen. Der Rahlstedter Kulturverein sieht einen Umbau unter dem Aspekt des Denkmalschutzes kritisch. Die Absprachen mit dem Denkmalschutzamt sind bisher rein mündlich. Die Kita war auch Thema auf der Stadtteilkonferenz Meiendorf, die wird SterniPark zu ihrer nächsten Sitzung einladen.
  • Der Bürgerverein Oldenfelde brachte im Regionalausschuss Rahlstedt ein Müllproblem auf dem neuen Spielplatz „Im Wiesengrund“ zur Sprache. Einstimmig wurde daraufhin ein Antrag beschlossen, dass die Reinigungsintervalle erhöht werden sollen.
  • Wandse-Brücke: Die Brücke hinter der Altrahlstedter Kirche befindet sich laut Mitteilung des Bezirksamtes in einem vorübergehenden verkehrssicheren Zustand. Die Bewertung der Schäden hat ergeben, dass die Brücke 2020 durch einen Neubau ersetzt werden soll.
  • Der nächst Regionalausschuss Rahlstedt findet am 21.01.2020 im Gemeindehaus der Martinskirche, Hohwachter Weg 2, statt.
  • Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 136 -Nahversorgungszentrum Großlohering-Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens – Die öffentliche Plandiskussion findet am 09.12.2019 statt.
  • Bruhnsallee (Rahlstedt): Das Ergebnis der Prüfung durch das Denkmalschutzamt bezüglich des Erhalts historischer Gebäude ist negativ ausgefallen.
  • Seit November können im Parkhaus Mecklenburger Straße die Gebühren nur noch an dem Automaten neben der Einfahrt mit Bargeld bezahlt werden. Alle anderen Automaten lassen sich lediglich mit EC- oder Kreditkarte bedienen.
  • Antrag zur beidseitigen Befahrbarkeit des Radweges in der Unterführung Amtsstraße: Trotz polizeilicher Erläuterung wurde der Antrag aufrechterhalten und einstimmig beschlossen. Die Unterführung wird auch im Zuge der S4-Bauarbeiten nicht verbreitert werden können.

Sportpark Rahlstedt

(RB 12-2019) Der Sportpark Rahlstedt wurde in den letzten Jahren mit neuen Kunstrasenplätzen, einer neuen Wurfanlage und neuen Umkleidekabinen modernisiert. Der AMTV und der RSC sind mit den Maßnahmen auf der Anlage zufrieden und können ein vielfältiges Angebot bereitstellen. Zur Vollendung der Maßnahmen muss der Naturrasenplatz spielfähig gemacht werden. Er ist der größte Hamburgs (doppelte Spielfeldgröße), wird vor allem von Kinderfußballmannschaften und Leichtathleten genutzt. Die Spielfähigkeit leidet unter der nicht mehr tragfähigen Drainage. In das Vereinshaus regnet es hinein. Zur nächsten Sitzung der Bezirksversammlung werden SPD und Grüne einen Antrag für die Drainage und Sanierung des Vereinshauses über 470.000 €  einreichen. Außerdem soll das Vereinshaus barrierefrei gestaltet werden.

Rahlstedt Ost - bessere Anbindung

(RB12-2019)  Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird aus der SchnellBus-Linie 35 die XpressBus-Linie X35 (Rahlstedt-Ost – Hamburg Messe). Tagsüber verdoppelt sich die Fahrtenzahl. Dann gibt es weiterhin umsteigefreie Verbindungen von Rahlstedt-Ost (Sorenkoppel) über Hohenhorst in die Innenstadt. Anders als die bisherige SchnellBus-Linie 35 fährt die XpressBus-Linie X35 nicht über U Wandsbek Markt, U/S Wandsbeker Chaussee und U Lübecker Straße, sondern über Jüthornstraße, Sievekingsallee, Sievekingdamm, U Burgstraße, U/S Berliner Tor zur Hamburg Messe. Statt durch die Mönckebergstraße fährt sie zukünftig durch die Steinstraße und hält dort an den Haltestellen U Steinstraße (statt HBF/Mönckebergstraße) und Jakobikirchhof (statt Gerhart-Hauptmann-Platz). Die Fahrzeit von Sorenkoppel zum Rathausmarkt beträgt morgens an Werktagen 42 Minuten. Gegenüber der  SchnellBus-Linie 35 mit derzeit 20- und 30-Minuten-Takt, wird die Fahrtenzahl mit dem Start der XpressBus-Linie X35 tagsüber verdoppelt: Sie fährt montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr im 10-Minuten-Takt, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 20 Uhr im 15-Minuten-Takt. Außerhalb dieser Zeiten fährt sie am späten Abend jeweils bis 22 Uhr (stadteinwärts) bzw. 23 Uhr (stadtauswärts) im 20- bzw. 30-Minuten-Takt, samstagmorgens (ab 6 Uhr) und sonntagmorgens (ab 9 Uhr) im 30-Minuten-Takt. Anders als bei der bisherigen SchnellBus-Linie ist bei der XpressBus-Linie X35 das Lösen eines SchnellBus-Zuschlags (2,10 Euro) nicht mehr erforderlich, es genügt ein normaler Fahrschein. Nach der Einführung der MetroBus-Linie 11 von U Wandsbek Markt nach Rahlstedt-Ost im letzten Jahr verbessert sie durch eine Verdoppelung der Fahrtenzahl im Vergleich zur bisherigen SchnellBus-Linie 35 die direkte Verbindung der Quartiere Rahlstedt-Ost und Hohenhorst mit der Hamburger Innenstadt. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 tritt auch der neue HVV-Tarif in Kraft. Die HVV-Senioren-Karte gilt dann rund um die Uhr, die morgendliche Sperrzeit entfällt. Gleichzeitig bleibt der Preis der HVV-Senioren-Karte für den Bereich “Hamburg AB”  im Abonnement unverändert. Die HVV-Senioren-Karte ist auch mit der Sozialkarte kombinierbar, die Bedürftigen einen Rabatt auf alle HVV-Zeitkarten einräumt. Ab dem 15. Dezember 2019 wird es sogar günstiger, weil der Sozialkarten-Rabatt steigt, während der Preis für die HVV-Senioren-Karte konstant bleibt.

Nahversorgungszentrum Großlohe

(dh11-2019) Das Nahversorgungszentrum in Großlohe soll neu gebaut werden. Es soll einen großflächigen Supermarkt, eine Drogerie, kleinere Läden sowie Gastronomie geben, und wieder eine Kindertagesstätte. Außerdem sollen hier neue Wohnungen entstehen. Auf dem benachbarten Grundstück des Christophorus Gemeindezentrums sind kirchliche und soziale Einrichtungen und ebenfalls Wohnungen vorgesehen. Voraussichtlich am 9. Dezember sollen die Pläne und Überlegungen öffentlich vor Ort vorgestellt werden. weiter...

Kurznotizen Kommunales

(RB 11-2019)

  • Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat mitgeteilt, dass die notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um die StadtRAD-Station am Bahnhof Rahlstedt noch im Jahr 2019 einzurichten.
  • Zum kommenden Fahrplanwechsel wird die Bushaltestelle Mecklenburger Straße auf einen Antrag der SPD hin zukünftig „Rahlstedt Center“ heißen.
  • Seit Oktober 2019 werden die Fenster der unter Denkmalschutz stehenden Schule Lienaustraße saniert.
  • Auf Initiative der SPD und GRÜNEN wurde in 2018 angeregt, dass die zuständige Fachbehörde prüfen möge, ob die Straßenverkehrsfläche vor dem Begegnungszentrum Sozialer Dienst für eine Verbreiterung der Fahrbahnen in der Schweriner Straße zu nutzen ist, um die Abbiegesituation dort zu verbessern. Die Fahrbahn sollte nur aufgeweitet werden zur Erleichterung des Rechtsabbiegens. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) hatte zunächst geantwortet, dass in der angrenzenden Rahlstedter Straße zurzeit keine weiteren Maßnahmen geplant sind, in deren Rahmen ein etwaiger Umbau des Knotenpunktes zu realisieren ist. Diese Antwort fand im Regionalausschuss Rahlstedt keine Zustimmung. Das Bezirksamt Wandsbek hat nun ergänzend Stellung genommen und nimmt die Maßnahme in den Entwurf des Arbeitsprogramms 2020/2021 auf.
  • Fördergebiet Rahlstedt-Ost: Die Baumaßnahmen zur Um- und Neugestaltung des zentralen Grünzuges (zwischen dem Ärztehaus, dem Schwarzenbeker Ring und Rehwinkel) werden voraussichtlich zum Spätherbst 2019 beginnen. Die SAGA plant z.B. einen kleinen Quartiersplatz mit mehreren Sitzmöglichkeiten, eine Verbesserung der Beleuchtungssituation, eine Verlagerung des Bienenprojektes, ein Gartenprojekt mit Gemeinschaftsgärten.
  • Die IGOR wird 4 Weihnachtsbuden in der Schweriner Straße aufstellen lassen und sorgt wieder für die Weihnachtsbeleuchtung.
  • Auf eine Kleine Anfrage der CDU zur geforderten Baumnachpflanzung hin antwortet das Bezirksamt, dass die Abteilung Naturschutz im Zentrum für Wirtschaftsförderung Bauen und Umwelt die Ersatzpflanzungen auf privatem Grund stichprobenartig kontrolliert. Sofern Ersatzpflanzung nicht nachvollziehbar nachgewiesen werden, sind Ersatzzahlung möglich. Der Ablösebetrag für jeden nicht gepflanzten Ersatzbaum beträgt 1.000 Euro. Dem Bezirksamt werden diese Einnahmen auch für Nachpflanzungen im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt. Aktuell ist an 80 Standorten in Wandsbek eine Baumpflanzung in Grünanlagen in der kommenden Pflanzsaison geplant. Außerdem werden 420 Straßenbäume in der nächsten Saison gepflanzt. Weitere ca. 500 Straßenbaumstandorte bleiben zu bepflanzen.
  • Für das zukünftige interkommunale Gewerbegebiet wurde das Leitbild des "Landschaftsaufbaus Große Heide" entwickelt. Bürgerinnen und Bürger und Naturschutzverbände hatten in den letzten zwei Jahren Ideen, Anregungen und Wünsche vorgetragen. Die CDU erkundigte sich in einer Kleinen Anfrage beim Bezirksamt nach dem Sachstand. Danach befinden sich erste Maßnahmen wie die Wegeverbindung Kösterrodenweg bis Höltigbaum und Stapelfelder Moor in der Konkretisierungs- und Abstimmungsphase. Für die Umsetzung ist eine befristete Projektstelle beim Bezirksamt Wandsbek beantragt worden, die voraussichtlich Anfang 2020 besetzt werden kann. Verbände, Akteure und der Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz werden weiter beteiligt.

Volkstrauertag „Wir mahnen die Welt“

Volkstrauertag „Wir mahnen die Welt“

(RB 11-2019)) Am 17. November fand unter Leitung des Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz die überparteiliche, zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Rahlstedter Ehrenmahnmal an der Rahlstedter Straße / Ecke Buchwaldstraße gemeinsam mit dem Heimkehrerverband Rahlstedt und dem Schützenverein Rahlstedt statt. Der CDU-Bezirksabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek, Eckard Graage hielt die Gedenkrede. Foto: CDU

Baden in Rahlstedt - Wie geht es weiter?

Baden in Rahlstedt - Wie geht es weiter?

(RB11-19) Auf dem Gelände des ehemaligen Bauspielplatzes am Hallenbad Rahlstedt stehen die Bagger. In den letzten Wochen wurde der Boden untersucht. Gefunden wurden Schrottteile aus der Nachkriegszeit. Jedoch keine Fliegerbombe, wie zunächst befürchtet. Die Kampfmittelräumung ist nun abgeschlossen und jetzt starten vorbereitende Erdarbeiten für den Bau des Ganzjahres-Freibads. Dies berichtet der Pressesprecher von Bäderland, Michael Dietel, dem Rundblick bei einem Ortstermin. Geplant war ein nahtloser Übergang der Freibadsaison 2020 am Wiesenredder und dann eine Eröffnung am neuen Standort an der Rahlstedter Bahnhofstraße im Spätsommer 2020. Wegen der Kampfmittelräumung und der Wintermonate wird das Ganzjahresbad nun erst im Frühjahr 2021 eröffnet. Angrenzend an das bestehende Hallenbad wird das neue Außenbecken mit 5 Bahnen und 25 Meter Länge gebaut, so dass dann Innen und Außenbecken die gleiche Wasserhöhe haben werden. Daran werden sich Stufen anschließen, die zum Wasserspielbereich mit Gysiren und Pumpen führen. Das Gelände des zukünftigen Freibades fällt zur Südspitze Richtung Altrahlstedter Kirche ab, wo sich ein Überschwemmungsgebiet befindet. Hier erfolgt eine Aufforstung für die im Sommer auf dem Bauspielplatz gefällten Bäume. Weitere Bäume werden nicht gefällt, der Wall bleibt erhalten, der Boden des Außenländes, wo früher ein Osterfeuer veranstaltet wurde, wird abgetragen. Anwohner werden jetzt eingebunden und unterstützen die Entwicklung. Ein Lärmschutzgutachten hat ergeben, dass Grenzwerte nicht erreicht werden. Als Lärmschutzriegel wird das Hallenbad, ein Toilttenhaus, ein Zaun und der Wall wirken. Plansch und Play wird hier ab 2021 stattfinden können. Insgesamt erhofft sich Bäderland durch das weiter Becken eine Entzerrung der Nutzung innen, was auch dem AMTV helfen soll. Das Außengelände mit Liegefläche wird angesichts der Zahlen für Freibadsaison 2019 als ausreichend gesehen. Dieses Jahr hatten alle Freibäder 40 % weniger Besucher als 2018. Am Wiesenredder waren 2018 am besucherstärksten Tag 2000 Besucher gezählt worden. Diese Zahl soll gut auf dem neuen Gelände unterzubringen sein. Denn soviel Besucher finden auch auf dem kleineren Außengelände in Volksdorfer Bad Platz. Die Planungen zum neuen Bauspielplatz sind abgeschlossen. Er wird von Bäderland bezahlt und hergerichtet und entsteht in dem kleinen Wäldchen am Anny-Tollens-Weg. Der Verein, der den alten Spielplatz betrieben hat, übernimmt auch den neuen und hat bereits die Spielgeräte ausgesucht. Bäderland könnte mit der Herstellung sofort loslegen und wartet auf einen Anfangstermin des Bezirksamtes. Bei der Entwicklung einer öffentlich nutzbaren Spiel- und Freizeitfläche auf dem Gelände des jetzigen Freibades am Wiesenredder wird es eine Bürgerbeteilung geben. Foto: Michael Dietel, Pressesprecher Bäderland

Nahversorgungszentrum Berliner Platz

 Neubau soll sozial und ökologisch gestaltet werden

(RB 09-2019) Das Nahversorgungszentrum am Berliner Platz (Ecke Schöneberger/Charlottenburger Str.) mit Ladenpassage und zweigeschossiger Parkgarage ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die typische Nachkriegsarchitektur mit vielen eingeschossigen Gebäuden, viel Freifläche, die als Parkraum genutzt wird und nur wenigen Wohnungen ist nicht mehr zeitgemäß. Das Areal zwischen Dahlemer Ring und Schöneberger Straße soll daher mit einem Bebauungsplan komplett neu überplant werden. Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD setzen sich dafür ein, dass das neue Nahversorgungszentrum am Berliner Platz im Quartier Hohenhorst/Jenfeld komplett barrierefrei wird. Die Gebäude sollen in energieeffizienter Bauweise errichtet und die Wohnungen zu einem großen Teil barrierefrei und kostengünstig sein. Am 03.09. hat der Planungsausschuss dem Antrag der GRÜNEN und der SPD zugestimmt und das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren Jenfeld 28 eingeleitet.

Rahlstedter Straße wieder frei

Rahlstedter Straße wieder frei

(RB 11-2019) Am 09.11. erfolgte die Verkehrsfreigabe in der Rahlstedter Straße. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ist mit seinen Arbeiten an der Veloroute 7 in der Rahlstedter Straße drei Wochen früher fertig als ursprünglich angenommen. Alle Verkehrsbeschränkungen werden zurückgebaut, die Ampeln an den Kreuzungen Brockdorffstraße und Ellerneck funktionieren, die Einbahnstraßenregelung in der Rahlstedter Straße wird beendet  und die Busse der Linie 9 werden auf ihrer gewohnten Strecke in Richtung Rahlstedt fahren. Anschließend sind nur noch kleinere Arbeiten im Umfeld nötig. Der LSBG hat seit Mitte Februar in der Rahlstedter Straße ein Stück der Veloroute 7 ausgebaut und dies mit einer vollständigen Erneuerung der Fahrbahn und Einmündungen verbunden. Die Radwege führen zukünftig entlang der Fahrbahn-Ränder. Auch eine Sielleitung sowie sämtliche Straßenabläufe wurden erneuert. Aufgrund des Gebäudebestandes wurden in diesem Bauabschnitt ausnahmslos weitgehend erschütterungsfreie Bauverfahren angewandt.

Emissionsmessungen in Rahlstedt

(RB 09-2019) Gemeinsam fordern Grüne und SPD Luftmessungen vor und nach dem Neubau der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld.

Die Müllverbrennungsanlage (MVA) Stapelfeld soll durch eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage erweitert werden. Die MVA liegt zwar in Schleswig-Holstein, aber auch in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Stadtgebiet und damit zum Bezirk Wandsbek. Bei entsprechender Windrichtung können auch die Rahlstedter und Volksdorfer Bürger*innen durch Immissionen betroffen sein. Die Fraktionen von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und SPD bekräftigen daher nocheinmal ihre Forderung, dass Luftmessungen vor und nach Fertigstellung der neuen MVA auf Rahlstedter Gebiet durch die Behörde für Umwelt und Energie durchgeführt werden.

Es ist das Ziel, die Bevölkerung vor Schadstoffen in der Luft zu schützen, die eventuell durch die neue Anlage in Stapelfeld entstehen können. Daher wird es für sinnvoll gehalten, vor und nach dem Bau der neuen Anlage, Messungen durchzuführen. Solch vergleichbare Messungen würden Transparenz schaffen, um ein Gesundheitsrisiko für die Wandsbeker Bevölkerung ausschließen zu können.

Es war von Anfang an nicht einsehbar, warum es nur im angrenzenden Stapelfeld Emissionsmessungen geben soll, aber nicht in Rahlstedt. Wichtig ist, dass die Luftbelastungen vor und nach dem Neubau der Anlagen erfasst werden, um so eine sachgerechte Diskussion führen zu können.

Neuer Stolperstein

Neuer Stolperstein
Hans-Joachim Klier, Helmut Stuarnig
 
(RB 09-2019) Enthüllung eines Stolpersteines für den Soldaten Herbert Klein am Gedenkplatz Ehem. Schießplatz Höltigbaum, Neuer Höltigbaum (neben Nr. 2) in Rahlstedt. Ansprache von Hans-Joachim Klier. Der Kulturverein Rahlstedt hat die Pflege des Gedenkortes übernommen hat. Es sollen weitere Steine folgen.
Herbert Klein, geboren am 8. Februar 1922 in Hamburg, war 17 Jahre alt als der Zweite Weltkrieg begann. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1941, wurde er Soldat. Das Ende des Krieges erlebte er nicht. Der gerade 23-jährige Füsilier, der nach zweimaliger Verwundung an der Ostfront zu einer Genesungskompanie nach Neumünster versetzt worden war, kehrte im letzten Kriegswin-ter nach Ablauf eines Urlaubs in Hamburg nicht mehr zu seiner Einheit zurück. Im Dezember 1944 geriet er in die Fänge einer Feldstreife. Er wurde in das Wehrmachtsuntersuchungsgefäng-nis in Altona eingeliefert, und nur kurze Zeit später stand er vor seinem gnadenlosen Richter. Das Gericht der Division Nr. 490 in Neumünster verurteilte Herbert Klein am 30. Januar 1945 „wegen Fahnenflucht“ zum Tode. Nachdem ein Gnadengesuch erfolglos abgelehnt worden war, durfte die Mutter ih-ren Sohn im Altonaer Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis besuchen und von ihm Ab-schied nehmen. Am 10. März 1945, 10:12 Uhr, wenige Wochen vor Kriegsende, stand Herbert Klein auf dem Richtplatz des Standortschießplatzes Höltigbaum und sein junges Leben wurde aus-gelöscht. Der hinterbliebenen Mutter wurden Trauerbekundungen und Nachrufe unter-sagt. Herbert Klein war – das wird aus der überlieferten Prozessakte deutlich - zweifelsohne kein Held und auch kein Widerstandskämpfer mit politischen oder moralischen Motiven für sein Handeln. Sein Handeln war dennoch mutig, auch wenn die Annahme zulässig ist, dass er die Tragweite seines Handelns und die schrecklichen Folgen nicht übersah. Ihm ist durch die Wehrmachtsjustiz schwersten Unrecht angetan worden. Wie so vielen ande-ren auch, die am Höltigbaum als Opfer der Militärjustiz bis in die letzten Tage des 2. Welt-krieges hingerichtet worden sind.
Foto: C.Hansch
 

Neues Gottesdienstkonzept

   Neues Gottesdienstkonzept

(RB 08-2019) Die die ev.-luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt möchte mit Ihren Gottesdiensten Begeisterung entfachen und Gemeinschaft leben. Um die Menschen noch mehr anzusprechen hat sie ein neues Gottesdienstkonzept entwickelt: Gemeinsame Gottesdienste und im Anschluss Gespräche mit dem Pastor oder der Pastorin. Das neue Konzept im Einzelnen: Termine der Gottesdienste: 1. Sonntag im Monat: Alt-Rahlstedter Kirche (mit Abendmahl), 2. Sonntag im Monat: Auferstehungskirche Braak, 3. Sonntag im Monat: Martinskirche (mit Abendmahl), 4. Sonntag im Monat: Alt-Rahlstedter Kirche und 5. Sonntag im Monat: Martinskirche, jeweils Beginn um 11 Uhr. Es gibt einen Fahrdienst zu den Gottesdiensten, Einzelheiten im Gemeindebrief und unter www.kirche-alt-rahlstedt.de. Die Abendgottesdienste finden statt am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr in der Martinskirche, am 3. Sonntag im Monat um 18 Uhr als Lobpreisgottesdienst in der Alt-Rahlstedter Kirche. An besonderen Feiertagen werden auch zukünftig Vormittagsgottesdienste an mehreren Standorten gefeiert. Es werden auch zukünftig gelegentlich Gottesdienste in Großlohe stattfinden. Gemeindemitglieder erhalten die Möglichkeit, Gottesdienste mit vorzubereiten. Hierzu wird ein Seminar, bestehend aus sechs Abenden, angeboten, in dem Interessierte befähigt werden sollen, Gottesdienste mitzugestalten. Erster Termin: 20.08. um 18 Uhr in der Alt-Rahlstedter Kirche. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 677 15 75 bei Pastorin Weigt.

Fotos: Christian Reinhart, Harald Marxen

 

Totalabriss

Totalabriss

(RB 08-2019) Vor über acht Jahren musste die traditionsreiche, seit 1974 im Bargkoppelweg in Meiendorf ansässige Druckerei Broschek infolge Insolvenz schließen. Seitdem stehen die Betriebsgebäude leer, die Druckmaschinen wurden verkauft. Auch das Grundstück wechselte den Eigentümer. Im Herbst 2017 begannen vor Ort erste Abrissarbeiten. Mittlerweile ist der Totalabriss im Gange. Was passiert mit dem Betriebsgelände?

Laut Auskunft des Vertreters der Eigentümer ist derzeit keine neue Nutzung für das Gelände geplant oder absehbar. Als im Herbst 2017 die ersten Abrissarbeiten begannen, sollte davon nur ein Teil des Gebäudekomplexes betroffen sein, geschätzt ca. 80% des Bestandes sollten einstweilen stehen bleiben. In der Folge kam es auf dem Gelände jedoch zu rücksichtslosem Altmetalldiebstahl, die technische Infrastruktur der verbliebenen Bestandsgebäude wurde durch diese Straftaten zerstört. Im Ergebnis erfolgt jetzt der Totalabriss der Gebäude. Dieser soll Ende November 2019 abgeschlossen sein. Was danach mit dem Gelände passiert, ist weiter ungewiss. Der Bebauungsplan Rahlstedt 28 vom 19. Mai 1970 weist das Grundstück als Gewerbegebiet aus. Laut Ole-Thorben Buschhüter, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Rahlstedt, wäre es wünschenswert, wenn sich hier wieder eine gewerbliche Nutzung ergeben würde.

 

Sommertour: Rahlstedt feiert - Stadtteilwette gewonnen

Sommertour: Rahlstedt feiert - Stadtteilwette gewonnen

(RB 07-2019) Das Wetter meinte es gut mit Rahlstedt: Pünktlich zum Start des Bühnenprogramms der Sommertour von NDR 90,3 und des Hamburg Journals war es trocken und die Sonne kam raus. Überhaupt war es ein rundum gelungener Abend: Insgesamt 12.000 Menschen feierten in bester Laune ihren Stadtteil. Weiter mit vielen Fotos...

Foto: Axel Herzig

 

Rahlstedter Straße – Baustellen Aktionstag

Rahlstedter Straße – Baustellen Aktionstag

(RB 06-2019) Am 23.06., 12 – 18 Uhr wurde auf dem Baustellenabschnitt in der Rahlstedter Straße gefeiert. Das Fest hat viele große und kleine Besucher mit Live-Musik und vielen Aktionen angelockt. Mit Spiel und Spaß, Speis und Trank sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Geschäfte dort auch während der Bauphase geöffnet sind und sich über Unterstützung freuen. 

Stadtteilzentrum Rahlstedt - Es geht voran

Stadtteilzentrum Rahlstedt - Es geht voran

Ideenskizze eines zukünftigen Gebäudes, erstellt vom Verein „Stadtteilzentrum Rahlstedt“

(RB 04-2019) Laut Presseerklärung des Vereins „Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V.“ haben die Bemühungen, ein Stadtteilzentrum für das Zentrum Rahlstedts zu schaffen, zu einem ersten substanziellen Ergebnis geführt: Das Bezirksamt Wandsbek hat der Sprinkenhof GmbH (Immobiliengesellschaft der Hansestadt Hamburg) den Auftrag zu einer Machbarkeitsstudie („Massenstudie“) erteilt. Dabei geht es u.a. um die Frage, inwieweit ein Grundstück in der Schweriner Straße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rahlstedt-Center, für die Zielsetzungen eines Stadtteilzentrums geeignet ist, ob die vom Verein vorgeschlagene Kubatur des Gebäudes in den städteplanerischen Kontext passt, mit welchen Bau- und laufenden Kosten zu rechnen ist und nicht zuletzt: welchen weiteren Haupt- und Großnutzern („Ankermieter“) in dem Gebäude Möglichkeiten zur Mitnutzung geschaffen werden können. Viele  Rahlstedter und bedeutende Rahlstedter Vereine (vom Rahlstedter Kulturverein über den AMTV und das KulturWerk Rahlstedt sowie den Bürgerverein Rahlstedt bis hin zum Rahlstedter Netzwerk und dem Bürgerverein Oldenfelde) unterstützen den Plan, eine Stadtteilzentrum im Ortskern zu schaffen...weiter

 

 

Gymnasium Rahlstedt ist Energiesparmeister

(RB 05-2019) Das Gymnasium Rahlstedt ist Landessieger beim Klimaschutz-Weggbewerb. Die Jury des Energiesparmeister-Wettbewerbs (www.energiesparmeister.de) hat entschieden: Das Gymnasium Rahlstedt hat das beste Klimaschutzprojekt an Schulen in Hamburg. Bereits seit 1997 haben die Schüler des Gymnasiums die Möglichkeit, sich im Wahlfach GLOBE intensiv mit den Themen Klima- und Umweltschutz auseinanderzusetzen. Weiter...

Mehr Parkraum für Fahrräder

Mehr Parkraum für Fahrräder

(RB 04-2019) Das wird Fahrradfahrer freuen: An der Bahnunterführung auf der Seite Schrankenweg werden 12 neue Fahrradanlehnbügel eingebaut.

Spielgeräteerneuerung

Spielgeräteerneuerung

(RB 04-2019) Gemäß des von der Bezirksversammlung beschlossenen Arbeitsprogramms Stadtgrün  2018 wurde in 2018 durch das Fachamt Management des öffentlichen Raumes ein umfangreiches Sanierungsprojekt zur Erneuerung diverser alter Spielgeräte auf den öffentlichen Spielplätzen des Bezirks begonnen. Im vergangenen Frühsommer wurden bereits auf den Spielplätzen Buchenkamp, Kriegkamp, Eichtalpark und Specksaalredder verschiedene, neue Großspielgeräte aufgestellt. Im vierten Quartal 2018  wurden weiterer Aufträge zur Erneuerung von Rutschen,   Schaukeln, Seilbahnen und Spielkombinationen vergeben, die nun seit Anfang des Jahres bis zum  Sommer diesen Jahres  auf vielen  bezirklichen  Spielplätzen umgesetzt werden. Mitte Januar  wurden bereits  die ersten  drei Reifenschwinger auf den Spielplätzen Erich-Kästner Ring, Carsten-Reimers-Ring und Max-Hertz-Ring aufgestellt...weiter

Bürgerpreisverleihung 2019

Bürgerpreisverleihung 2019

(RB 04-2019) In festlichem Rahmen fand am 11.04. die diesjährige Ehrung des ehrenamtlichen Engagements in Wandsbek statt. Die Bezirksversammlung Wandsbek verleiht in jedem Jahr Preise in unterschiedlichen Kategorien und würdigt den Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Peter Pape, wurde der Bürgerpreis in der Kategorie „Kultur“  dem  Jungen Theater Jenfeld – „Jenkitos“ verliehen. Die Theatertruppe führte mit viel Spaß das kleine Stück „Das blaue Wunder“ auf. In der Kategorie „Integration und Demokratie“ erhielt der Deutschkurs mit Spaß in Farmsen – „Guten Morgen, wie geht´s“ den Preis. Der Deutschkurs hat insbesondere die Sprachförderung ausländischer Frauen zum Ziel. Verliehen wurde auch in diesem Jahr ein Ehrenpreis, der an die Eheleute Frau. Dr. Sigrid und Herrn Dr. Klaus-D. Curth ging. In seiner Laudatio würdigte der Stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek, Philip Buse, ihren langjähigen und vielfältigen Einsatz für Wandsbek, hier besonders für den Bereich Eichtalpark mit dem Torhaus, der Aufstellung der Figur „Schöne“ und die Gründung des Vereins „Freunde des Eichtalparks“. Die Regionalpreisträger des vergangen Jahres wurden auch noch einmal gewürdigt: Für das Alstertal war der Kinder-Leseclub im Sasel-Haus ausgewählt worden; Kerngebiet Wandsbek: Olaf Fedder; Rahlstedt: Klaudia Kremer; Walddörfer: Lars und Alexandra Warnke und der Obdachlosenverein StrassenBLUES e.V.; Bramfeld-Steilshoop-Famsen-Berne: Anastasia Kiloglou-Dora und die Kämpfer von Hamburg, die sich für Gleichberichtigung und Barrierefreiheit einsetzen. Musikalisch wurde der Abend begleitet von der 12-jährigen Aurelia Marie Preu, die mit Ihrer Blockflötenmusik das Publikum begeisterte.

Foto: RB

 

100 JAHRE RAHLSTEDTER HOCKEY UND TENNIS-CLUB E.V.

100 JAHRE RAHLSTEDTER HOCKEY UND TENNIS-CLUB E.V.

(RB 04-2019) Am 25.03.2019 feierte der RHTC seinen 100. Geburtstag mit einem Empfang für langjährige Mitglieder, sowie für Vertreter von Behörden, Verbänden und Vereinen im Hamburger Osten. Gut 100 Personen folgten der Einladung und gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Thomas Linnekogel lud das Ehrenmitglied Horst Büttner zu einem Rundflug durch die Geschichte des Vereins ein. Anschließend übergab Staatsrat Christoph Holstein die Sportplakette des Bundespräsidenten. Der Verein wird 1919 als Altrahlstedter Hockeyclub (AHC) gegründet und 1920 in Altrahlstedter Hockey- und Tennis-Club (AHTC) umbenannt. Im selben Jahr wird das heutige Clubgelände, gelegen inmitten von Wiesen und Weiden an der Liliencronstraße (damals eine Sandstrasse) bezogen. 1924 wird das erste Clubhaus gebaut – man ist stolz auf fünf Tennisplätze und einen Hockeyplatz...weiter

Baumaßnahme Rahlstedter Weg

(RB 02.2019) Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) modernisiert dieses Jahr die Bushaltestellen Rahlstedter Weg Mitte (MetroBus 27) und die Radwege zwischen den Straßen Am Knill und Alter Zollweg.  Die Bauarbeiten starten Ende Juni. Zuvor verlegen ab Ende Mai Leitungsunternehmen einige ihrer Leitungen. Zur Vorbereitung der Bauarbeiten werden 16 Bäume gefällt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im Herbst werden mit Beginn der neuen Pflanzsaison 11 Bäume nachgepflanzt. Die Bushaltestellen Rahlstedter Weg Mitte genügen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Fahrgastkomfort und Busbetrieb. Sie werden verlängert und barrierefrei ausgebaut. Fahrgäste können künftig leichter in den Bus ein- und aussteigen, auch Kinderwagen und Rollstühle kommen einfacher in die Fahrzeuge. Zudem werden Gelenkbusse halten können, ohne dass der nachfolgende Verkehr behindert wird. Der Radweg Richtung Alter Zollweg wird vor der Schule zum Zwei-Richtungs-Radweg umgebaut. Das ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen möglichst sicheren Schulweg. Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Radverkehr auf einem eigenen Fahrstreifen auf der Straße geführt, so dass es nicht zu Behinderungen zwischen Radfahrern und Fußgängern kommt. Die bestehende Fußgängerampel bleibt als sichere Querungsmöglichkeit über die Straße erhalten.

 

Klarer, sauberer, sicherer: Umbau der Rahlstedter Straße

Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten von Februar bis November/Rahlstedter Straße wird stadteinwärts zur Einbahnstraße
(RB/ LSBG 02.2019) Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) baut vom 18. Februar bis Ende November die Rahlstedter Straße zwischen der Einmündung Ellerneck und der Einmündung Rahlstedter Bahnhofstraße um. Fahrbahn und Nebenflächen werden neu geordnet und erhalten neue Beläge. Insbesondere die Radwege auf diesem Abschnitt der Veloroute 7 werden komfortabler: Sie werden zukünftig in beide Richtungen am Rand auf Straßenniveau verlaufen. Die Situation wird dadurch für alle Verkehrsteilnehmer besser und sicherer. Der LSBG baut zudem ein neues Entwässerungssystem in die Fahrbahn zur Reinigung und Ableitung des Oberflächenwassers in Richtung Wandse. Die Rahlstedter Straße wird stadteinwärts zur Einbahnstraße. Für den Verkehr stadtauswärts verläuft die Umleitung über die Stein-Hardenberg-Straße.
Es wird in zwei Bauabschnitten umgebaut, sodass die Arbeiten voraussichtlich bis Ende November 2019 fertig sind. Bei günstiger Witterung soll der Bau am 18. Februar beginnen. Bis Ende August wird die  Rahlstedter Straße stadteinwärts zur Einbahnstraße. Stadtauswärts führt eine Umleitung von Tonndorf über die Stein-Hardenberg-Straße in Richtung Rahlstedt. Busse Richtung Rahlstedt fahren in dieser Zeit über die Umleitung Auerhahnweg – Ellerneck - Wilmersdorfer Straße – Poggfredweg - Am Friedhof. Auch in der zweiten Bauphase von Ende August bis Ende November wird die Rahlstedter Straße stadteinwärts eine Einbahnstraße bleiben. Ab der Brockdorffstraße ist sie dann aber für beide Richtungen wieder frei. Busse Richtung Rahlstedt fahren in dieser Zeit eine Umleitung von der Rahlstedter Straße in die Brockdorffstraße und weiter über die Amtsstraße.
Der LSBG bittet alle Betroffenen um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Die Arbeiten können sich witterungsbedingt verschieben.

Neujahrsschießen beim RSV Rahlstedt

Neujahrsschießen beim RSV Rahlstedt

Foto: RSV Rahlstedt / PK 38

(RB 01.2019) Am 11.01. fand das traditionelle Neujahrsschießen im RSV Rahlstedt statt. Geladen waren viele bekannte Rahlstedter Vereine, sowie die Verwaltung und Politiker aller Parteien. Geschossen wurde um einen vom Hamburger Wochenblatt gestifteten Wanderpokal, sowie um den des Hamburger Senats, gestiftet vom ehemaligen Innensenator Michael Neumann. Für das leibliche Wohl sorgte ein reichhaltiges Buffet.
Den ersten Platz bei den Herren belegte das Polizeikommissariat 38, den 2. Platz die FF Rahlstedt und den 3. Platz die Bundeswehr Reservisten 1.
Bei den Damen belegten im Einzel: 1. Platz: Katharina Döhring vom RHTC 2, Platz 2: Susanne Nürnberg vom TSV Hohenhorst, Platz 3: Alexandra Görg von Medimax.
Bei der Politprominenz hat Aydan Özoguz, MdB bei den Damen Einzel den 5. Platz belegt.
Den 1. Platz im Herren Einzel belegte Heiko Mai vom PK 38, Platz 2: Andreas Link von der SPD Oldenfelde und Platz 3: Kai Heusinger von der FDP Rahlstedt.

Längere Öffnungszeiten im Kundenzentrum Rahlstedt

(RB 01.2019) Bürger/innen können künftig montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr Termine wahrnehmen. Mit Rahlstedt haben nun insgesamt zehn Kundenzentren von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Den einheitlichen, kundenfreundlichen 60-Stunden-Betrieb gibt es außerdem in den Kundenzentren Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf, Barmbek-Uhlenhorst, Billstedt und Harburg.

Die Bürgerschaft bewilligt 28.970 Euro

(RB) Die Hamburgische Bürgerschaft hat auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen kurz vor Weihnachten 28.970 Euro aus den so genannten Tronc-Mitteln für 15 vielfältige Einrichtungen und Projekte in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf bewilligt. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen „Kultur“, „Schule und Bildung“, „Sport“, „Kinder, Jugend und Familien“ und „Soziales“. Im Einzelnen sind dies: Weiter...

Städtebauliche Erhaltungsverordnung

(RB) Im November 2018 fand eine öffentliche Informationsveranstaltung zu einer Einführung einer so genannten städtebaulichen Erhaltungsverordnung statt, welche durch die rot-grüne Koalition in der Bezirksversammlung Wandsbek initiiert wurde. Damit soll für Teilbereiche von Alt-Rahlstedt erreichen werden, dass dort die wertvolle historische Baustruktur erhalten bleibt. Innerhalb eines Erhaltungsgebiets bedarf der Neubau, Rückbau sowie die Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen der gesonderten Genehmigung. Bei der Entscheidung sind die städtebaulichen Erhaltungsziele einzubeziehen.
Vorausgehend lag ein Beschluss des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek vor, in dem das Bezirksamt gebeten wurde, den Erlass einer städtebaulichen Erhaltungsverordnung vorzubereiten und die entsprechenden Ziele für die Dauer des Verfahrens abzusichern.
Das östliche Untersuchungsgebiet mit vielen Gebäuden aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts wird begrenzt durch die Straßenzüge Buchwaldstraße, Am Ohlendorffturm, Brockdorffstraße und Heidegängerweg. Anwohner der Amtsstraße waren anlässlich aktueller Bauvorhaben und moderner Geschosswohnungsbauten um den Erhalt des städtebaulichen Charakters im Viertel besorgt. Das westliche Untersuchungsgebiet um den historischen Rahlstedter Ortskern wird begrenzt durch die Straßenzüge Ellerneck, Rahlstedter Straße, Pidder-Lüng-Weg, Rahlstedter Bahnhofstraße und Pfarrstraße. Dieses westliche Gebiet ist aufgrund einer Initiative und Antrags der SPD Rahlstedt in die Untersuchung aufgenommen worden.
Das Gutachter-Team MOR Architekten und C/O Zukunft waren im Auftrag des Bezirksamtes tätig und untersuchten die städtebauliche Eigenart der Gebiete.
Die Untersuchungen bezogen sich auf die städtebauliche Prägung in beiden Gebieten, wie Baualtersklassen, Dachformen oder Gebäudetypen. Für die 410 Häuser im 45 Hektar großen Untersuchungsgebiet wurden Gebäudesteckbriefe erstellt. Jedes Haus wurde fotografiert und die wesentlichen Merkmale aufgenommen.
Die Verwaltung und das Gutachterbüro kommen zu dem Ergebnis, dass die städtebauliche Eigenart der Gebiete gegeben ist.
Der nächste Schritt ist eine Abschlusspräsentation im Planungsausschuss. Im April könnte die Erhaltungsverordnung beschlossen werden.

P+R Jahreskarte halbiert

(RB 01.2019) Seit dem 01.01. ist der Preis für die P+R-Jahreskarte halbiert. Interessierte HVV-Abonnenten können die günstigere Jahreskarte in jeder HVV-Servicestelle erwerben. Der Preissenkung vorausgegangen war ein entsprechender Antrag von SPD und Grünen, der in der Bürgerschaftssitzung am 14. November 2018 mehrheitlich beschlossen worden war. Damit stärken die Regierungsfraktionen das Park+Ride-Angebot zur Verknüpfung von Auto-, Bus- und Bahnverkehr.
Seit 2013 verfolgt die Stadt Hamburg ein umfassendes P+R-Entwicklungskonzept, um moderne P+R-Flächen zu schaffen, die dazu anregen, vom Auto auf die Bahnen und Busse des HVV umzusteigen.  
Auch in der im Jahre 2003 eröffneten P+R-Anlage Bf. Rahlstedt wurde im Rahmen des P+R-Entwicklungskonzepts die Entgeltpflicht  am 28.07.2014 eingeführt. Seitdem kostet die Nutzung des Parkhauses 2 Euro für 24 Stunden. Außerdem können 30-Tage-Karten für 20 Euro und die Jahreskarten für zukünftig 100 Euro erworben werden.
Im ersten Jahr nach Einführung der Entgeltpflicht war die Auslastung des P+R-Hauses zunächst auf durchschnittlich 46% zurückgegangen, steigt seitdem jedoch wieder kontinuierlich an und hat nach Auskunft der P+R-Betriebsgesellschaft mbH im ersten Halbjahr 2018 durchschnittlich 61% erreicht. Eine deutliche höhere Auslastung ist erst zu erwarten, wenn voraussichtlich ab dem Jahr 2024 die neue S-Bahn-Linie S4 Rahlstedt und die Hamburger Innenstadt im 10-Minuten-Takt miteinander verbindet. Hierfür wurde das P+R-Haus, das über 329 Stellplätze verfügt, vorausschauend ausgelegt.
Im P+R-Haus Rahlstedt befinden sich außerdem 16 Einstellplätze für Fahrräder in einer Sammelschließanlage. Ein Platz dort kann ab 7,50 Euro/Monat gemietet werden. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.pr.hamburg/preise/b-r/.

Integrierte Stadtteilentwicklung Rahlstedt-Ost

(RB 01.2019) Bis Ende 2025 ist das Quartier Rahlstedt-Ost Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Ziel ist es das Quartier städtebaulich aufzuwerten und die Lebensqualität der Bewohner/innen zu verbessern. Als erster großer Startschuss fand Ende November 2018 in der Schule Am Sooren eine Entwicklungskonferenz statt, bei der Ideen und Vorschläge in die Stadtteilentwicklung eingebracht werden konnten statt. Mehr als 180 Bürgerinnen und Bürger und Vertreter aus Politik und Verwaltung waren anwesend. Gemeinsam mit dem Bezirksamt Wandsbek organisiert und begleitet die Lawaetz-Stiftung dieses bis zum Jahre 2025 angelegte Projekt.
Es wurde in vier Themengruppen gearbeitet, in denen zu verschiedenen Fragen Ideen, Wünsche und Vorschläge gemacht werden sollten. Im Bereich „Versorgung“ ging es um den Nahverkehr, Ärzte, Geschäfte etc. Die zweite Gruppe bearbeitete das Thema „Draußen“. Hier ging es um Wege, Bänke, Grünflächen etc. Das Thema „Kultur und Freizeit“ wurde in der dritten Gruppe bearbeitet. Hier drehte sich alles um Straßenfeste, Kino in der Kirche, Hochseilgarten und vieles anderes.
Die vierte Gruppe machte sich Gedanken zum Thema „Soziales und Beratung“. Bezahlbarer Wohnraum, mehr Schul- und Kita-Plätze, ein Nachbarschaftstreff und vieles mehr wurde bewegt.
Der nächste Schritt wird die Gründung eines Stadtteilbeirates sein. Weitere Informationen: https://www.hamburg.de/stadtplanung/rise.

Neubau auf dem Gelände der Stadtteilschule Meiendorf eingeweiht

(RB) Auf dem Gelände der Stadtteilschule Meiendorf am Deepenhorn 1 wurde am nördlichen Ende des Schulhofs lange Zeit kräftig gebaut. Nun konnte der dreigeschossige, multifunktionale Neubau für weitere Klassen- und Fachräume und einen Verwaltungstrakt eingeweiht werden. Die Besonderheit: In das Gebäude wurde eine 405 Quadratmeter große Ein-Feld-Sporthalle integriert.
Die Sporthalle ist in den beiden Obergeschossen entstanden, die zugehörigen Umkleide-, Sanitär- und Geräteräume haben in zwei seitlichen Überhängen Platz gefunden. Die Klassen- und Fachräume sind in den Obergeschossen, der Verwaltungstrakt mit Lehrerzimmer, Büros und Nebenräumen im Erdgeschoss. Die Kombination aus drei Bereichen schont die knappe Schulhoffläche am Standort. Insgesamt hat die Stadt über ihren Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg hier rund 5,3 Millionen Euro investiert.
Alles in allem wurde die Hallenkapazität der Stadtteilschule durch den Neubau auf 80 Wochenstunden verdoppelt.
Direkt neben dem Schulgelände befindet sich der rundum erneuerte Sportpark Deepenhorn u.a. mit einem großen Kunstrasenplatz, einem kleinem Schotterrasenplatz und einer vierspurigen Sprintlaufbahn mit Weitsprunggrube.
Seit ihrem Bestehen sorgt die Stadtteilschule Meiendorf als „Sportbetonte Schule“ für Aufsehen, wie zahlreiche Titel und Medaillen belegen. Ein weiterer Schwerpunkt der Schule liegt im musischen Bereich.

Geländesanierung der Lackfabrik

(RB 09.2018) Das Gelände der ehemaligen Lackfabrik im Altrahlstedter Kamp 1 soll 2019 saniert und neu bebaut werden. Das Grundstück umfasst das eigentliche, bebaute Betriebsgelände südlich der Wandse, erstreckt sich aber auch ein Stück weit nördlich der Wandse. Außerdem gehört der ehemalige Mühlenteich dazu. Die Wandse ist im Verlauf des aus zwei Flurstücken bestehenden Grundstücks ebenfalls Bestandteil. Geplante Neubebauung sind 14 Reihenhäuser, nach dem die Bodenbelastungen durch die Lackfabrik vollständig entfernt sind. Im Zuge der Sanierungs- und Neubebauungsarbeiten soll auch die Wandseredderbrücke neu gebaut, der Wandsewanderweg zwischen Altrahlstedter Kamp und Wandseredder auf der Südseite der Wandse fortgeführt werden und die Wandse für Fische durchgängig gemacht werden.

Einweihung Spielplatz Nydamer Weg

(RB) Am 24.11wurde mit einer kleinen Feier der neue Kinderspielplatz der ADSG im Nydamer Weg eingeweiht. Der RUNDBLICK berichtete. Der Wiederaufbau des Spielplatzes wird mit 120.000 Euro aus dem Integrationsfonds der Stadt gefördert.

Neues über die S4

(RB/ Senat 11.2018) Der Senat teilte mit, dass mit der Vorstellung der Bewertung der noch ausstehenden Eisenbahnprojekte des Bundesverkehrswegeplans 2030 am 06.11. klar ist, dass die S 4 kommt und auch das gesamte Eisenbahnnetz in und um Hamburg ausgebaut wird.

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Neues von der Grünen-Fraktion Wandsbek

(RB 11.2018) Am 17.11. finden beim Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Wandsbek die Wahlkreisversammlungen statt, bei der die grünen Mitglieder über die Kandidaturen für die Wahl zur Bezirksversammlung am 26. Mai 2019 entscheiden.
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Neues von der FDP-Rahlstedt

Neues von der FDP-Rahlstedt

Foto: FDP Rahlstedt

(RB 10.2018) Die FDP aus Rahlstedt hat ihre Kandidaten für die Bezirksversammlungswahl aufgestellt. Im Wahlkreis Rahlstedt-Nord wurde der 19 jährige Student der Rechtswissenschaft Magnus Mayer einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt.

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Für moderne Sportanlagen: Hamburg hat bereits 21 Millionen Euro in Rahlstedt investiert

(RB 10.2018) Seit dem Regierungswechsel 2011 profitieren Rahlstedter Sportstätten in hohem Maße von den Programmen und Maßnahmen, die in Hamburg aufgelegt wurden. Insgesamt sind den Sportstätten bereits rund 21 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln zugute gekommen. Das betrifft vereinseigene ebenso wie schulische und kommunale Anlagen sowie Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Weiter...

Wohnungsneubau in Rahlstedt 2017 weiter auf hohem Niveau

(RB 10.2018) Im Jahr 2017 wurden im Stadtteil Rahlstedt (mit Meiendorf und Oldenfelde) 306 neue Wohnungen fertig gestellt. Für insgesamt 454 neue Wohnungen wurden in 2017 Baugenehmigungen erteilt. Durch die Nutzung von Brachflächen und der behutsamen Nachverdichtung im Bestand wird der Wohnungsneubau in Rahlstedt auch in den nächsten Jahren auf hohem Niveau fortgesetzt werden können. Dies geht aus der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter hervor. Weiter...

Landschaftsbauarbeiten

(RB 09.2018) Die Bauarbeiten zur Neu- und Umgestaltung des Kinderspielplatzes Im Wiesengrund in Oldenfelde sollen ab Mitte September beginnen. Insgesamt sind ca. zwölf Wochen Bauzeit veranschlagt. Während dieser Zeit wird der Kinderspielplatz gesperrt. Zudem kann es im Bereich der Wege und der Straße Im Wiesengrund durch Anliefer- und sonstigem Baustellenverkehr zeitweilig zu Behinderungen kommen.
An der Grundlage für die Planung von Sand- und Rollenspielen für die Allerkleinsten über kreative Kletter- und Balancierebereiche für die Großen bis hin zu Fitnessgeräten und aufwendiger Multifunktionsfläche für die Jugendlichen haben ca. 120 Kinder mitgewirkt. Für die ganze Familie gibt es Punkte für Bewegung und Begegnung.

U-Bahnhaltestelle Meiendorfer Weg barrierefrei

(RB 10.2018) Seit dem 15.10.  ist die U-Bahn-Haltestelle Meiendorfer Weg barrierefrei erreichbar. Jetzt haben auch hier Eltern mit Kinderwagen und Personen mit Handicap einen einfachen und bequemen Zugang zur U-Bahn. Auf der U1 nördlich von Wandsbek-Gartenstadt sind mit der Fertigstellung alle Haltestellen mit Aufzügen und taktilen Leitsystemen für sehbehinderte Menschen ausgerüstet. Lediglich die schleswig-holsteinische U1-Haltestelle Kiekut wird aufgrund der geringen Fahrgastzahlen nicht umgebaut.
Die Haltestelle Meiendorfer Weg hat im Zuge des barrierefreien Umbaus unter anderem einen erhöhten Bahnsteig für den niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie einen Aufzug erhalten. Dieser führt von der Schalterhalle auf den Mittelbahnsteig. Dadurch wird das Treppenhaus etwas schmaler, genügt jedoch auch künftig allen Fahrgastbedürfnissen und Sicherheitsanforderungen.
Die Investitionskosten für den Umbau belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Die U1-Haltestelle Meiendorfer Weg ist die 71. Haltestelle im Hamburger U-Bahn-Netz, die barrierefrei zu erreichen ist. Sie wurde 1925 eröffnet und wird täglich von rund 7 000 Fahrgästen genutzt.

Bauarbeiten in der Meiendorfer Straße kommen voran

(RB 10.2018) Der vierte und letzte Abschnitt im Rahmen des Neubaus der Meiendorfer Straße machen erkennbar gute Fortschritte. Vielerorts sind die neuen befestigten Geh- und Radwege bereits sichtbar. Ebenso die neue Beleuchtung, neue Parkbuchten und die neue Bushaltestelle.
Die Fertigstellung wird vorrausichtlich Anfang Dezember 2018 so weit sein. Die Bauarbeiten begonnen im Februar 2018, nachdem im 2. Halbjahr 2017 die Leitungen im Untergrund erneuert wurden.
„Der Neubau der Meiendorfer Straße war schon jahrelang überfällig, insbesondere die fehlenden Radwege und die nur mit Grand befestigten Gehwege waren Vielen zu Recht ein Dorn im Auge. Und auch die Fahrbahn war in einem miserablen Zustand. All das wird aktuell in Ordnung gebracht und das Ende der Bauarbeiten ist mittlerweile in Sicht. Die neue Meiendorfer Straße wird die Situation sowohl für Anwohner als auch Verkehrsteilnehmer deutlich verbessern, egal ob sie zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder mit dem Auto unterwegs sind“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter, der sich seit Jahren für den Neubau der Meiendorfer Straße einsetzt.
Im Rahmen des Neubaus der Meiendorfer Straße werden u.a. folgende Maßnahmen realisiert:

  • Die Fahrbahn wird, bis auf einen 160 Meter langen Abschnitt zwischen Starckweg und Gerstenwiese, komplett neu gebaut (bis auf eine Tiefe von 80 cm) und auf 7 Meter leicht verbreitert, statt heute 6,50 Meter.
  • Die Fußwege werden, bis auf zwei Ausnahmen, zwei Meter breit und mit Gehwegplatten befestigt. Sowohl an den Bushaltestellen als auch an den Fußgängerquerungen und der Lichtsignalanlage sowie entlang der Radwege weisen taktile Leitelemente (Noppen- und Rippenplatten) sehbehinderten Menschen zukünftig den Weg.
  • Im Zentrum der Planung steht die Notwendigkeit, Radverkehrsanlagen zu bauen, die es hier derzeit nicht gibt. Hier werden klassische Radwege mit einer Breite von 1,625 Meter gebaut, für die die Benutzungspflicht angeordnet wird.
  • Für den ruhenden Verkehr ist die Anlage von 2,10 Meter breiten Längsparkständen vorgesehen mit insgesamt 33 öffentliche Pkw-Stellplätze.
  • Die öffentliche Beleuchtung wird erheblich verbessert. 16 Leuchten werden zurückgebaut, 26 neue Leuchten aufgebaut.
  • Straßenbegleitgrün: Ziel der Planung ist es, möglichst gesunde und straßenbildprägende Bestandsbäume zu erhalten.
  • Die Bushaltestellen Schneehuhnkamp sollen in beiden Richtungen etwas stadteinwärts verlegt werden, um den derzeit sehr ungleichen Abstand zu den nächstgelegenen Haltestellen (Bargteheider Straße und Saseler Straße) zu optimieren. Die Bushaltestelle stadteinwärts (zukünftig in Höhe Hausnummer 49) wird als Busbucht angelegt, die Haltestelle stadtauswärts (zukünftig in Höhe Hausnummern 36/38) als Buskap (am Fahrbahnrand). Die Fußgängerampel wird versetzt
  • Die Straßenentwässerung wird durch einen neu zu erstellenden Straßenentwässerungskanal in der Straße ersetzt. Zur Reinigung des anfallenden Regenwassers wird eine unterirdische Regenwasserbehandlungsanlage gebaut.



Bebauungsplan Rahlstedt 131 (Stapelfelder Straße)

(RB) Möchten Sie sich ausführlich mit dem Bebauungsplan "Rahlstedt 131" beschäftigen?! Das Projekt ist auch unter dem Begriff "Viktoriapark" zu finden und spaltet die Gemüter. Wenn Sie hier klicken, finden Sie alle Artikel zu dem Thema. Zu Artikeln und Leserbriefen der Intiative "Rahlstedt 131" kommen Sie hier

Bebauungsplan „Rahlstedt 134“

(RB) Am Mo., 25. Juni, fand in der Pausenhalle der Grundschule Großlohering, Großlohering 11, eine öffentliche Veranstaltung mit Diskussion zum Entwurf des schon mehrfach diskutierten Bebauungsplans „Rahlstedt 134“ statt. Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek wollte mit der öffentlichen Unterrichtung und Erörterung auch über damit verbundene Änderungen des Flächennutzungsplans und des Landschaftsprogramms informieren. Das Plangebiet „Rahlstedt 134“ südöstlich von Großlohe und östlich von Rahlstedt-Ost wird derzeitig überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Begrenzt wird es im Südosten vom Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor, im Osten und Süden durch die Landesgrenze. Mit dem vorgesehenen Bebauungsplan soll u. a. die Rahlstedter Feldmark mit der Stellauniederung und dem Stapelfelder Moor durch Festsetzung von Grünflächen, Flächen für die Landwirtschaft und für Maßnahmen zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft gesichert werden. Anschauungsmaterial konnte am Veranstaltungstag in der Schule eingesehen werden, für Fragen standen Fachleute zur Verfügung. Die Veranstaltung war mit mehr als fünfzig Personen gut besucht. Das Thema bot wieder einmal Zündstoff für rege Diskussionen.

Neuer Spielplatz

(dh) Als Ersatz für den Bauspielplatz wird im Jugendpark Rahlstedt, vis-à-vis vom bisherigen Standort, ein komplett neuer Spielplatz entstehen. Mit den Bauarbeiten soll bereits Anfang 2019 begonnen werden, so dass er zur Verfügung steht, sobald im Herbst 2019 mit den Bauarbeiten für das neue Freibad begonnen wird. Das Fehlen eines attraktiven Spielplatzes im Zentrum Rahlstedts ist insbesondere von jungen Familien in letzter Zeit zunehmend kritisiert worden. Mit dem neuen Spielplatz wird die Angebotslücke geschlossen. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass der alte Bauspielplatz geöffnet bleibt, bis der neue Spielplatz fertig ist.

Mehr Natur am Wiesenredder

(dh) Auf dem Freibadgelände am Wiesenredder ist die Stellau bislang in ganzer Länge verrohrt. Nach dem Umzug des Freibads  in die Rahlstedter Bahnhofstraße soll der bisher verrohrte Bachlauf der Stellau als Oberflächengewässer renaturiert werden. Damit wird am Wiesenredder eine attraktive und ökologisch wertvolle Naherholungsfläche geschaffen, die sich optimal in die Umgebungslandschaft einfügt und diese deutlich aufwertet. Die Natur erhält hier Raum zurück.

Irma-Keilhack-Ring eingeweiht

(dh) Eine der wenigen Frauen im 1. Deutschen Bundestag kam 1949 aus dem Wahlkreis Wandsbek. Eine neue Straße in Meiendorf erinnert nun an sie, Irma Keilhack. Rechtzeitig vor Bezug der ersten Wohnungen im Neubaugebiet am Schierenberg am 1. Juli 2018 wurde am Vortag im Rahmen einer kleinen Feier die neue dortige Erschließungsstraße Irma-Keilhack-Ring eingeweiht. 

Offiziell hatte der Senat bereits am 11. Mai 2017 beschlossen, die neue Straße im Wohnquartier am Schierenberg nach der ersten Wandsbeker Bundestagsabgeordneten und späteren Jugendsenatorin Irma-Keilhack-Ring zu benennen. Er folgte damit einer einstimmig beschlossenen Empfehlung des Regionalausschusses Rahlstedt vom 18. Januar 2017 auf Antrag von SPD und Grünen.
Im Rahmen der feierlichen Einweihung, zu der die Vorsitzende des Regionalausschusses Rahlstedt, Marlies Riebe, eingeladen hatte, sprachen Eva-Maria Greve, in Vertretung der Bauherrin Prof. Dr. h. c. Hannelore Greve, und Aydan Özoguz, als Wandsbeker Bundestagsabgeordnete eine der Nachfolgerinnen Irma Keilhacks. Außerdem nahmen der Sohn Niels Keilhack, Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel sowie zahlreiche Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft, der Bezirksversammlung Wandsbek und des Regionalausschusses Rahlstedt an der Feier teil.

Knickschutz in der Diskussion


(dh) Bei der öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplan Rahlstedt 134 (Große Heide) am 25. Juni in der Grundschule Großlohering kritisierten einige Bürger, dass am Wiesenredder beim Rahlstedter Freibad und damit in direkter Nachbarschaft zum Bebauungsplan Rahlstedt 134 Knicks abgeholzt und damit zerstört würden. Um die Funktionsfähigkeit eines Knicks zu erhalten, muss dieser regelmäßig und abschnittsweise etwa alle zehn Jahre geschnitten werden. Das ist auch in Rahlstedt geschehen. Durch diesen Schnitt treiben die Gehölze neu und dichter wieder aus. So bleibt der Knick eine Hecke. Er wird durch den Schnitt also nicht zerstört sondern erhalten.
Dazu Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Wandsbek: „Wir konnten in der rot-grünen Koalition einen umfangreichen Ausgleich für das Gewerbegebiet erreichen und funktionierende Kultur- und Naturflächen sichern. Das wäre uns aus der Opposition nicht gelungen. Auch mit der CDU oder den Liberalen in der Bezirksregierung hätte es das Gewerbegebiet gegeben. Die Kritik an der Knickpflege ist hier nicht gerechtfertigt und führt in die falsche Richtung. Wir achten besonders darauf, dass möglichst viele klima- und naturrelevante Aspekte berücksichtigt und umgesetzt werden. So haben wir erreicht, dass alle Knicks im Bebauungsplan gesichert und Knickdurchbrüche vermieden werden.“
Das Gebiet der „Großen Heide“ und der Stellau-Grünzug zwischen Großlohe und Rahlstedt-Ost sollen als Ausgleichsfläche für das benachbarte Gewerbegebiet Viktoriapark aufgewertet werden.

Integrierte Stadtteilentwicklung in Rahlstedt-Ost

(dh) Der Hamburger Senat hat Rahlstedt-Ost im Dezember 2017 als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt. Ziel ist, die am östlichen Stadtrand gelegene Siedlung in den nächsten Jahren zu einem attraktiven Wohnstandort mit eigener Identität und hohem Freizeitwert zu entwickeln.
Zur Initiierung und Begleitung des nun startenden Entwicklungsprozesses von Rahlstedt-Ost hat das Bezirksamt Wandsbek nach einer europaweiten Ausschreibung die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung zum 01.07.2018 mit der Gebietsentwicklung beauftragt. Die Gebietsentwicklerin wird gemeinsam mit der Gebietskoordinatorin des Bezirksamtes Wandsbek das Gebietsmanagement bilden.
Die Lawaetz-Stiftung wird in Kürze ein Stadtteilbüro in Rahlstedt-Ost einrichten und ein Integriertes Entwicklungskonzept erstellen. Wichtigstes Beteiligungsgremium der Gebietsentwicklung von Rahlstedt-Ost wird ein noch zu gründender Stadtteilbeirat sein. Dieser soll die unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen des Gebietes vertreten.
Die Gebietsentwicklerinnen Vanessa Steenwarber und Alina Dukardt der Lawaetz-Stiftung werden in den nächsten Wochen und Monaten den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Akteuren in der Siedlung sowie den ansässigen Wohnungsunternehmen, insbesondere der SAGA-Unternehmensgruppe, aufnehmen. Von August bis Ende Oktober werden sie dazu mit einem großen Stadtteilmodell in Rahlstedt-Ost am Nahversorgungszentrum, an Spielplätzen, vor den Schulen und Kitas, beim Jugendzentrum, an den Bushaltestellen, in den Grünanlagen und weiteren frequentierten Orten unterwegs sein und die Rahlstedterinnen und Rahlstedter zu ihren Meinungen und Ideen befragen. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht, Entwicklungsideen und Wünsche eingebracht und Interessierte für den weiteren Entwicklungsprozess aktiviert werden. Ende November werden die Ergebnisse dieser Beteiligungsform auf einer großen Entwicklungskonferenz vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt.

Stadtteil- und Kulturschule eingeweiht

(dh) An der Stelle, wo vor zwei Jahren noch das mehr als 100 Jahre alte Schulgebäude stand, wurde Anfang Juli 2018 durch Schulsenator Ties Rabe der dreigeschossige Neubau der Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt eingeweiht. Das L-förmige Haus bietet auf rund 2.200 Quadratmetern viel Platz für Klassen- und Fachräume sowie für den Verwaltungstrakt. Die Stadt hat rund 6,2 Millionen Euro in den Neubau investiert.

Die Bauarbeiten für den zweiflügeligen Neubau hatten im Oktober 2016 begonnen. Er umfasst drei Geschosse (zwei Vollgeschosse, ein Staffelgeschoss), die barrierefrei mit einem Fahrstuhl erreichbar sind. Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich neben einer Lehrküche auch Fachräume für Musik und Kunst sowie Räumlichkeiten für die Verwaltung. Allgemeine Unterrichtsräume – einschließlich Differenzierungsflächen – sowie naturwissenschaftliche Fachräume befinden sich im ersten Obergeschoss. Das zweite Obergeschoss beinhaltet neben weiteren allgemeinen Unterrichtsräumen zusätzlich eine Bibliothek und einen Computerraum. In den Obergeschossen werden jeweils drei Kompartments als in sich abgeschlossenen Brandabschnitte abgebildet, wodurch sich Flure als reine Erschließungsflächen in frei bespielbare Nutzflächen, die auch für den Unterricht verfügbar sind, auflösen. Der Neubau hat im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss eine rötliche Verblendfassade, das vom Hüllenkamp in den Pausenhof zurückspringende zweite Obergeschoss hingegen eine farblich abweichende Plattenfassade.
Mittelfristig ist geplant, die Grundschule Altrahlstedt und die Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt nicht nur räumlich, sondern auch organisatorisch wieder zusammenzuführen. Der Haupteingang zur Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt wird mit Bezug des Neubaus wieder am Hüllenkamp sein.

Renaturierung im Pulverhofpark

Renaturierung im Pulverhofpark

(RB) Mehrwöchige Bauarbeiten im Pulverhofpark: Am gleichnamigen Teich der Wandse lässt das Bezirksamt Wandsbek bis in den Juli hinein eine sogenannte Sohlgleite bauen. Mit deren Hilfe sollen Fische und andere Organismen künftig das Wehr am Westende durchwandern können. Das alte Wehr und die bestehenden Bäume werden erhalten, standortgerechte Sträucher und Gehölze dazugepflanzt. Die Maßnahme ist eines von mehreren noch folgenden Projekten an der Wandse, mit denen das Bezirksamt Wandsbek die EG-Wasserrahmenrichtlinie umsetzt.

Während der rund fünfwöchigen Bauzeit ab Anfang Juni wird die über den Bach führende Fußgängerbrücke gesperrt, für den Fußgänger- und Radverkehr wird eine Umleitung vor Ort ausgeschildert. Nach Abschluss der Wasserbauarbeiten soll in der Nähe des Wehrs eine Aussichtsfläche entstehen, von der aus sich die gesamte Aue beobachten lässt.

Die Renaturierungspläne zum Pulverhofteich und -park, der zwischen der Straße Am Pulverhof und der Stein-Hardenberg-Straße liegt, wurden 2014 beschrieben, wie der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter meldete. Ziel ist es, den Pulverhofteich in eine naturnahe, von der Wandse durchflossene Auenlandschaft umzuwandeln. Der Teich soll verlanden, womit sich u. a. auch eine Entschlammung alle 30 Jahre mit erheblichen Steuergeldern vermeiden lässt. Schon 2005 war die erste Staubohle am Ablaufwerk entfernt worden, was zur gewünschten Begrünung und erkennbaren Mäanderbildung der Wandse führte. 2010 wurde der Wasserspiegel erneut abgesenkt, jetzt wird eine weitere Bohle angehoben. Den verbleibenden Höhensprung überbrückt dann eine raue Rampe mit einem dynamisch modellierten Bachbett. (Foto: Buschhüter)

Medaille für Schumacher

(RB) Werner Schumacher, über 30 Jahre lang bei der Schützengilde von Meiendorf e.V. von 1954 engagiert, wurde am 23. Mai vom Hamburger Senat ausgezeichnet. Er erhielt mit 15 weiteren Geehrten bei einem Festakt im Rathaus von Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze – als Dank und Anerkennung für langjährigen aktiven Ehrenamtsdienst.

Straßenbau: Koordination verbessern

(RB) Seit dem Sommer 2017 wird in der Rahlstedter Straße gebaut. Immer wieder beschweren sich seither Anwohner und Gewerbetreibende über den schleppenden Fortschritt. Weil dies nicht die einzige Baustelle mit diesem Problem ist, haben Grüne und SPD in der Bezirksversammlung am 26. April jetzt beantragt, dass solche Baustellen besser koordiniert werden und ein gemeinsamer Ansprechpartner für die Bürger benannt wird – die anderen Fraktionen stimmten dem Antrag zu.

Die problematische Koordination der Baustelle Rahlstedter Straße war bereits bei der Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt Anfang April zur Sprache gekommen. Bei einer Instandsetzung müssen, wie sich herausstellte, zunächst alle Leitungen in die Nebenflächen verlegt werden, damit bei späteren Arbeiten nicht immer wieder die Straßendecke geöffnet und hinterher wie ein Flickenteppich wieder geschlossen werden muss. Dabei arbeiten alle an der Baumaßnahme Beteiligten für sich: Jeder hat seinen eigenen Bauleiter und seinen eigenen Plan für die Umsetzung. „Als Folge ziehen sich die Arbeiten oft in die Länge, sehr zum Verdruss von Anwohnern und Gewerbetreibenden und den Autofahrern, die oft lange Umwege in Kauf nehmen müssen“, monierten SPD und Grüne die getrennte Beauftragung von Firmen und Baustellenorganisation durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer einerseits und der Leitungsträger (Wasser, Strom, Telefon) andererseits.

Neues von der SPD

Neues von der SPD

Foto: Wysocki

(RB 03.2018) Der SPD-Distrikt (Ortsverein) Rahlstedt hat bei seiner Mitgliederversammlung am 19. März den Vorstand neu gewählt. Wollen Sie mehr über den Vorstand und die aktuellen Themen des SPD-Distrikt Rahlstedt erfahren, dann lesen hier weiter.

GyRa-Gemälde gesichert

(RB) Drei wertvolle Wandgemälde des bedeutenden Hamburger Künstlers Eduard Bargheer im Kreuzbau des Gymnasiums Rahlstedt (GyRa), der jetzt im Zuge der Grunderneuerung und Sanierung abgerissen wird, wurden gerettet. Wie der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter erfuhr, wurden sie inzwischen abgenommen und befinden sich bei einer Restauratorin, wo leichte Beschädigungen an einem der Gemälde behoben und alle drei für den späteren Wiedereinbau im neuen  Atrium der Schule vorbereitet werden. Diesen hatte die Schule sich gewünscht. Treibende Kraft war der 2017 in den Ruhestand verabschiedete Schulleiter Volker Wolter. Die anstehenden Kosten von voraussichtlich rund 150.000 Euro übernimmt SBH | Schulbau Hamburg, das Denkmalschutzamt steuert davon bis zu 20.000 Euro bei.

RISE-Fördergebiet Rahlstedt-Ost

(dh) Der Hamburgische Senat hat am 13. Dezember 2017 Rahlstedt-Ost als neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und als Gebiet der Sozialen Stadt festgelegt. Die nächsten sieben Jahre soll sich mit Hilfe dieses Förderinstruments und in aktiver Zusammenarbeit mit den Bewohnern, den Grundeigentümern, den Trägern sozialer Einrichtungen und allen sonstigen Akteuren das Quartier positiv entwickeln. Ziel ist, das Gebiet zu einem attraktiven Wohnstandort mit eigener Identität und hohem Freizeitwert zu verändern. Dazu wird der zentrale Bereich um das geplante Nahversorgungszentrum Hageneck in seiner Funktion als Quartiersmittelpunkt gestärkt. Die zentrale Grünachse soll aufgewertet werden und zur attraktiven fußläufigen Verbindung mit bedarfsgerechten Spiel- und Freizeitflächen werden. Zudem soll es eine Verknüpfung mit der angrenzenden Feldmark in Hamburg und Schleswig-Holstein geben.

Mit dem Integrierten Entwicklungskonzept sollen konkrete Vorhaben benannt werden, die Rahlstedt-Ost bis 2025 aufwerten sollen. Dazu gehört im ersten Bauabschnitt die Umgestaltung des zentralen Grünzugs. Diese erste Maßnahme ist mit einem Kostenvolumen von zunächst rund 1,46 Millionen Euro geplant. Seitens der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen werden dafür RISE-Mittel in Höhe von rund 0,63 Millionen Euro bereitgestellt.

Baumpflanzung

(dh) Das Gebiet hinter der Altrahlstedter Kirche ist eine alte Kulturlandschaft mit interessanter Pflanzenvielfalt. Die Wandse verläuft hier mäandernd, iin Kleinod und vielgenutzter Erholungsraum. Leider sind in den letzten Jahren dort viele große und den Park teils prägende Bäume abgängig. So zum Beisiel. eine noch auf alten Gemälden festgehaltene Kopfweide in 2016. Zusätzlich haben die letzten starken Stürme im Oktober 2017 weitere große Bäume geknickt. Viele mussten gefällt werden, bei anderen kam es zu Bruchschäden. Die Nachpflanzung von Bäumen ist im Bezirk Wandsbek äußerst wichtig. Für wegfallende Straßenbäume werden neue Standorte für Ersatzpflanzungen gesucht. Hierfür soll nicht nur im Straßenraum, sondern auch in Grünanlagen und Parks gesucht werden. Wegen der vielen abgängigen Bäume im Rahlstedter Park sollte dieser wieder aufgeforstet werden und bietet sich darüber hinaus für Ersatzpflanzungen an.
Vor diesem Hintergrund haben die SPD-Fraktion und die Grünen einen Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht, in dem das Bezirksamt gebeten wird, auf städtischen Grundstücken im Rahlstedter Park (Bereich Altrahlstedter Stieg, Rahlstedter Kirchenstieg, Rahlstedter Uferweg) Standorte für Baumnachpflanzungen zu identifizieren und dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz die Ergebnisse der Prüfung mitzuteilen.

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