Adresse

Postfach 73 07 68
22127 Hamburg
Rahlstedter Bahnhofstr. 19
22143 Hamburg

Kontakt

Tel: 040-677 33 91
Fax: 040-677 20 61
Mail:
Web: www.rundblick-rahlstedt.de

24.05.2019 - 14:11

 
 

Änderung des Linienfahrplans des HVV

Leserbrief zu den Änderungen des Linienfahrplan des HVV

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wahrscheinlich ist es jetzt schon zu spät, aber ich versuche mein Glück dennoch bei Ihnen.

Im Dezember wird es einen neuen Fahrplan im HVV angeben. Dieses Mal wird es auch in Rahlstedt Linienverschwenkungen und sogar neue Buslinien geben.

Es wird eine neue Metrobuslinie, die Linie 11, eingerichtet, die ab U Wandsbek Markt über den jetzigen Weg der Linie 162 bis Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und dann weiter bis Sorenkoppel (heute 262) fährt.  

Dafür wird die Linie 262 komplett eingestellt und die Linie 162 bekommt einen neuen Linienweg. Dieser sieht wie folgt aus: Ab Bf. Rahlstedt fährt diese Linie bis Jenfelder Allee (Mitte) wie bisher und dann neu über die Jenfelder Allee bis zur Haltestelle Rodigallee (Ost) und weiter über die Uni Bundeswehr bis U Wandsbek Markt. Allerdings (!!) sollen dabei die Haltestellen Osterkamp, Ak Wandsbek, Bovestraße, Gustav-Adolf-Straße und Bf. Wandsbek ohne Halt durchfahren werden.

Außerdem wird die Linie E62 eingestellt und durch eine neue Linie 163 ersetzt, die nur zu den HVZ verkehrt und die Linie 162 unterstützt. Sie wird von Bf. Rahlstedt über Sorenkoppel bis Kühnstraße (Ost) (diese Haltestelle wird auch (neu) bedient) fahren und dann wie die heutige E62 bis U Wandsbek Markt verkehren, wobei auch hier wie oben bei der neuen 162 die genannten Haltestellen durchfahren werden.

Mein Anliegen an Sie: Oftmals bringt es wenig, wenn man sich als Einzelner bei der Hochbahn bzw dem HVV meldet, meistens geschieht erst etwas, wenn etwas medial diskutiert wird. Daher wollte ich Sie fragen/bitten, ob Sie dieses PROBLEM nicht aufnehmen könnten, um darüber zu berichten?
Der HVV spricht nämlich von großartigen Verbesserungen, die auf Grund von neuen Bedarfsanalysen und -Befragungen u.a. bezüglich des zu überarbeitenden Schnellbusnetzes, kommen werden. Es wurde dabei festgestellt, dass eben der Korridor um die Linie 35 ein neues Fahrgastpotential aufweist. WIESO richtet man dann Stadtbuslinien ein, die dann nicht überall halten? Wie soll man das als Fahrgast verstehen, warum diese „stinknormale“ Linie zwar eine Stadtbuslinie ist, aber nicht überall hält? Darüber hinaus hätten die Rahlstedter endlich mal eine direkte Verbindung an das AK Wandsbek. Bisher kommt man dort nur umständlich über Umstiege in Berliner Platz und Jenfeld Zentrum oder erst in Wandsbek Markt hin. Aber nein, man lässt die Linien einfach daran vorbeifahren. Wer denkt sich denn so einen Mist aus?

Können Sie darüber berichten? Vielleicht kann man den HVV bzw die Hochbahn dann noch dazu bewegen, über diese ziemlich realitätsferne und ehrlich gesagt auch fahrgastunfreundliche und -unverständliche Idee nachzudenken und die Linien wie alle anderen „normalen“ Stadtbuslinien überall halten zu lassen.

Meine Quelle u.a. die Medienberichte aus März (dürfte so um den 21./22.3. 18 gewesen sein) und http://nimmbus.de/frame.php?doc=nbneu19.htm sowie die Info eines Busfahrers vom Betriebshof Wendemuthstraße.

 

Mit freundlichen Grüßen"

HVV-Stellungnahme zur Kritik am neuen Fahrplan

"Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird es wieder zahlreiche Änderungen im HVV-Liniennetz geben. In Rahlstedt wird unter anderem eine neue MetroBus-Linie 11 fahren, die zusammen mit der Linie 9 die Fahrten der bisherigen Linie 262 übernimmt.
Die Haltestellen Osterkamp, Ak Wandsbek, Bovestraße, Gustav-Adolf-Straße und Bf. Wandsbek werden heute und zukünftig von den Linien 10 und 263 tagsüber im 5-Minuten-Takt bedient. Hinzu kommt der Schnellbus 35 (im 20-Minuten-Takt). Aus betrieblichen Gründen (Taktdichte) können an den genannten Haltestellen leider keine zusätzlichen Busse halten. Gleichwohl wird an einer Lösung gearbeitet, um zukünftig insbesondere die Anbindung des Ak Wandsbek von Rahlstedt aus weiter zu verbessern."

#radwegparker Aktion des ADFC

Leserbrief zu einem Artikel in der Oktoberausgabe des RUNDBLICK

Sehr geehrte Damen und Herren,
dass der ADFC Werbung für eine zweifelhafte Aktion macht und auch der Rundblick dieses aufnimmt, halte ich für sehr bedenklich. Autos haben Kennzeichen und können somit identifiziert werden, Fahrräder nicht! Fahrradfahrer verhalten sich oft sehr daneben. Sie fahren auf der falschen Seite, auf dem FUßWEG und Fußgänger an. Mit Kopfhörern auf den Ohren und auf ihr Telefon "glotzend", verletzen sie Fußgänger stark und fahren einfach weiter. Sollen die Fußgänger doch sehen, wie sie mit ihren Schürfwunden und Prellungen zurecht kommen. Ist mir mehrfach passiert.
Es gibt Radwege, die vom Fußweg getrennt sind aber die Radfahrer lt. ADFC ( Brief ) nicht akzeptieren. Deshalb sollen die Fußgänger sich nicht so anstellen, auch mit Stock, Rollstuhl und Rollator müssen sie schnell den Fahrradfahrern ausweichen. Sie klingeln ja wenigstens.
Ich finde, die Fußgänger sollten "Stöcke" dabei haben und sie in die Speichen der Räder schmeißen. Dann merken die Fahrradfahrer, was es heißt, Körperverletzung zu begehen und einfach weiter zu fahren, auf dem Fußweg.
Eine Alternative zu den illegalen Aufklebern, die der ADFC proklamiert. Eben auch nicht ganz legal.
 
Mit freundlichem Gruß, eine Schürfwunden und Prellungen kurierende Fußgängerin

Antwortschreiben des ADFC an unserer Leserin

Antwortschreiben des ADFC an unserer Leserin

Freundlicherweise von unserer Leserin zur Verfügung gestellter Antwortbrief des ADFC.

Stellungname des RUNDBLICk

Folgend bildet der RUNDBLICK einen Auszug aus dem Artikel der Oktoberausgabe ab. Wir haben selbst mit dem ADFC Kontakt aufgenommen und uns zu dieser "die Nation spaltenden" Aktion kritisch geäußert. Allerdings hielten wir es nach langer Überlegung für richtig, selbst zu diesem Thema, was in allen Medien präsent war, Stellung zu nehmen. Die hervorgehobenen Stellen in dem Auszug machen deutlich, wie der RUNDBLICK zu #radwegpparker stand und steht.

"Der Rundblick setzt sich selbst für sichere Radwege und ein umsichtiges Miteinander im Straßenverkehr ein. Gerade im Bezug auf die anstehenden Bezirkswahlen ist das Projekt Fahrradstadt Hamburg ein Thema. Die Aktion des ADFC ist im Grund genommen eine sehr sinnvolle Sache. Dennoch ist die Durchführung fragwürdig. Zum einen könnte das Anbringen der „Denkzettel“ unter den Tatbestand der Sachbeschädigung fallen und zum anderen sollte man die neue Datenschutzverordnung nicht außer acht lassen. Es ist strafbar, PKWs mit erkennbaren Kennzeichen öffentlich ins Netz zu stellen. Darauf weist der ADFC zwar hin, klär aber nicht ausreichend über die Folgen auf.
Autofahrer an den Pranger zu stellen und das womöglich noch ohne die Unkenntlichmachung des Nummernschildes oder der Aufschrift auf den Fahrzeugen, führt sicher nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil. Wir sollten doch mehr das Miteinander fördern, als uns gegenseitig gegeneinander aufzubringen. Dabei sollte die gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis für einander gefördert werden."