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28.11.2020 - 08:05

 
 

NUN-Zertifikat

NUN-Zertifikat

(RB 11-20) Umweltsenator Kerstan würdigt das Engagement von acht Bildungsakteuren mit dem NUN-Zertifikat. NUN – „norddeutsch und nachhaltig“ - steht für überzeugende Bildungsarbeit und einen enkeltauglichen Wandel unserer Gesellschaft. NUN zeichnet Bildungsakteure aus, die Themen und Methoden für zukunftsfähiges Denken und Handeln in ihren Angeboten vorbildhaft einsetzen und ihre Teilnehmenden zur Teilhabe an der nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft motivieren.

Die neuen NUN-Zertifizierten: Minitopia ist Plattform, Keimzelle und Spielplatz urbaner Selbstversorgung. Das Gelände einer alten Brummi-Werkstatt in Wilhelmsburg ist zu einem Kleinod und Begegnungsraum für alle geworden, die interessiert sind heraus zu finden, ob und wie wir uns in Zeiten der Globalisierung mit den Ressourcen vor Ort, unseren eigenen Händen und gegenseitiger Unterstützung in der Stadt überhaupt noch selbst versorgen können.

Das Haus der Wilden Weiden der Stiftung Natur im Norden ist ein inspirierender Lernort gelegen im Naturschutzgebiet Höltigbaum in Rahlstedt. Die großen globalen Zusammenhänge werden hier an konkreten Phänomenen in der Natur konkret begreifbar. In einer Vielzahl an Bildungsangeboten von Führungen, über praktische Naturschutzarbeit, Vorträge, Workshops, Ferienprogramme und Kindergeburtstage werden Menschen motiviert, selbst für ihre Umwelt als unser aller Lebensgrundlage aktiv zu werden

Mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) bietet die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) in Wilhelmsburg ein Jahr der ökologischen und politischen Bildung und Orientierung für junge Menschen nach dem Schulabschluss an.

Costanza Müller, Diplom-Ökotrophologin, aus Hummelsbüttel ist unter dem Firmen-Namen „nährmehr“ tätig. Essen + Ernährung. Hygiene + Reinigung. Prävention + Lebensstil: Costanza Müller vereint diese Welten und zeigt die darin verborgene Vielfalt auf. In Seminaren, (Koch-) Workshops und Fortbildungen berät sie Kitas, Schulen, Caterer, Gemeinden und andere öffentliche Einrichtungen und unterstützt sie dabei, die Bereiche Ernährung, Hygiene und Reinigung nachhaltig zu gestalten.

Zum zweiten Mal NUN-ausgezeichnet: Ökomarkt e.V. aus Eimsbüttel, der Verein Mobile Bildung für die Eine Welt in Norddeutschland e.V., die Heinrich-Böll Stiftung Hamburg e.V. und Dr. Christian Baudy.

Veloroutenausbau mit Schattenseiten

Veloroutenausbau mit Schattenseiten

(RB 10-20) Wie die FDP Fraktion Wandsbek auf eine schriftliche Kleine Anfrage zum Thema Klimaschutz im Rahmen des Velorouten/Freizeitrouten-Ausbaus erfahren hat (Drucksache 21-2164), wurden für den Ausbau entsprechender Radwege allein im Bezirk Wandsbek bereits 118 Bäume gefällt. Darunter befinden sich auch alte Bäume in für das Mikroklima relevanter Größe. Die Nachpflanzung von 210 vermutlich kleinen Bäumen ist nur auf den ersten Blick eine gute Bilanz, da diese Jahrzehnte brauchen, um den gleichen Klimaeffekt zu erzielen, wie der alte Baumbestand. Besonders viele Bäume mussten bislang für die Veloroute 7 geopfert werden. Laut Auskunft der Verwaltung betraf dies bislang 103 Bäume: 87 in Jenfeld, 9 in Rahlstedt und 7 in Marienthal. Für die Veloroute 5 wurden derzeit 15 Bäume gefällt und für die Veloroute 6 war es 1 Baum.

Während zumindest den geopferten großen alten Bäumen eine deutliche Anzahl nachgepflanzter Baumkinder gegenübersteht, ist die Bilanz hinsichtlich der Parkplätze deutlich negativer: „Bislang wurden 183 Parkplätze für den Veloroutenausbau beansprucht“, so Dr. Petra Haunhorst von der Wandsbeker FDP Fraktion, „und zwar: ersatzlos.

Das Ziel, dem Radfahren mehr Raum und Sicherheit zu geben, begrüße die FDP Fraktion Wandsbek ausdrücklich – nur die politische Umsetzung nicht: Statt einer großflächigen Streckenplanung erfolgten kleinteilige unkoordinierte Baumaßnahmen für jeweils kleine Streckenabschnitte, mit massiven Verlusten an Baumbestand und Parkflächen.

Hamburger September-Steuerschätzung 2020

(RB 10-20) Laut der Prognose der Finanzbehörde auf Basis der Ergebnisse des bundesweiten Arbeitskreises „Steuerschätzungen“ wird gegenüber der Mai-Steuerschätzung 2020 trotz des historischen Einnahmeeinbruchs für dieses Jahr zwar mit rund 343 Mio. Euro mehr Steuern als noch im Mai gerechnet. In den Folgejahren 2021 – 2023 verringern sich die Einnahmeerwartungen gegenüber der vorherigen Steuerschätzung aber um 591 Mio. Euro. In 2023 wird das Vorkrisen-Niveau wieder knapp erreicht und 2024 ist die Einnahmeerwartung mit einem Plus von 37 Mio. Euro leicht besser als noch im Mai 2020 angenommen. Der Vergleich zur letzten Steuerschätzung vor Corona aus dem Herbst 2019 fällt dagegen düster aus: Der Einbruch bei den Steuereinnahmen über den gesamten Schätzzeitraum 2020 – 2024 liegt dann bei 4,9 Mrd. Euro. Hamburg wird in den kommenden Jahren insgesamt noch einmal deutlich weniger Steuern ein­nehmen als noch im Mai 2020 prognostiziert: Der Corona-bedingte Einbruch bei den Steuer­einnahmen hält damit länger an und hinterlässt noch deutlichere Spuren in der städtischen Finanz­planung.

Schranke Friedhof Ohlsdorf

(RB 10-20) An der Kreuzung Mittelallee und Ida-Ehre-Alle auf dem Ohlsdorfer Parkfriedhof ist seit heute eine Schranke eingerichtet. Damit ist für Autos kein Durchgangsverkehr mehr möglich. Trotz der Schranke wird jede Grabstätte, Kapelle oder andere Einrichtung weiter mit dem Auto erreichbar sein. Einige Grabbesucherinnen und -besucher müssen jedoch eine andere Einfahrt wählen.

Für den Besuch des westlichen Friedhofteils mit dem PKW gilt die Einfahrt Fuhlsbüttler Straße, wer den östlichen Teil besuchen möchte, wählt die Einfahrten Kornweg, Bramfelder Chaussee oder Seehof. Für Friedhofsgewerbe, Gäste von Trauerfeiern sowie Polizei und Feuerwehr werden die Schranken geöffnet. Fußgänger und Fahrradfahrer können ohnehin ungehindert passieren.

Umwelt-Staatsrat Michael Pollmann: „Aus der Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Friedhofs wissen wir, dass der eigentlich verbotene Durchgangsverkehr in Ohlsdorf für viele Besucherinnen und Besucher ein großes Ärgernis ist. Die jetzige Schrankenlösung ist unkompliziert und praktikabel. Andere technische Möglichkeiten, die in der Diskussion waren, haben wir verworfen, weil sie deutlich einschneidender gewesen wären. Angesichts der Größe des Friedhofs halten wir es für erforderlich, dass dort alle Bereiche auch weiterhin mit dem Auto angefahren werden können. Aber mit dem Durchfahrtsverkehr wird jetzt Schluss sein. Die Schrankenlösung wertet den Parkfriedhof als einen Ort des Trauerns und Gedenkens, aber auch der Naherholung und der Stadtnatur deutlich auf. Der Ohlsdorfer Friedhof ist für alle Hamburgerinnen und Hamburger offen, aber der Verkehrslärm muss jetzt draußen bleiben - dass sind wir diesem einzigartigen Hamburger Kulturdenkmal schuldig.“

Senat beschließt Personalbericht 2020

(RB 10-20) Der Senat hat in seiner Sitzung am 6. Oktober 2020 den Personalbericht 2020 beschlossen und der Bürgerschaft zugeleitet. Der Personalbericht beschreibt die Entwicklung der Personalstrukturdaten der hamburgischen Verwaltung im Jahr 2019 und zieht daraus personalpolitische Schlussfolgerungen.

Im Personalbericht der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) berichtet der Senat über die zentralen Entwicklungen im Personalwesen der Stadt und die wichtigsten Personalstrukturdaten der hamburgischen Verwaltung einschließlich ihrer Betriebe und öffentlichen Unternehmen. Zugleich beschreibt er, wie die FHH auch in Zeiten des demografischen Wandels und tiefgreifender Veränderungen in der Arbeitswelt ein attraktiver Arbeitgeber und zugleich eine leistungsfähige, moderne und effiziente Verwaltung bleiben kann

Der Personalbericht beschreibt entlang der strategischen Handlungsfelder Fachkräftesicherung, Digitalisierung, Gesundheit, Diversity, Gute Arbeit und Führung, wie sich die Hamburgische Verwaltung zukunftsfähig aufstellt
Der Senat hat auch 2019 weiter in hohem Maß in Ausbildung investiert: Insgesamt waren Ende 2018 5.412 Personen in Ausbildungsverhältnissen beschäftigt (Vorjahr: 4.829). Davon wurden 2019 1.548 neu eingestellt (2018: 1.494). Hiermit begegnet der Senat auch den altersbedingten Abgängen der nächsten Jahre. Besonders stark stieg die Zahl der Auszubildenden in den Bereichen Polizeivollzugsdienst, Justizverwaltung und Steuerverwaltung, aber auch in der Allgemeinen Verwaltung


Das steigende Engagement in Ausbildung erklärt auch, dass das Durchschnittsalter der Beschäftigten erneut leicht auf 45,7 Jahre gesunken ist. Der Anteil der Beschäftigten unter 30 Jahren hat sich von 8,9 Prozent in 2018 auf 9,4 Prozent des statistischen Personalbestandes erhöht

Neue HVV-Automaten

Neue HVV-Automaten

(RB 10-20) 200 neue Self-Service-Terminals bis Mitte 2021: Große Bildschirme, nutzerfreundliche Bedienung, bargeldlose Zahlung – die neuen Self-Service-Terminals der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) für die HVVKund*innen gehen in den breiten Roll-Out. Bis Mitte Oktober werden alle 25 Haltestellen der U3 sowie vier weitere Haltestellen auf der U4 zwischen Hauptbahnhof und Elbbrücken mit jeweils einem Ticketautomaten der neuen Generation ausgestattet. Nach umfassenden Nutzer*innentests an insgesamt neun Haltestellen im gesamten U-Bahn-Netz – darunter Kellinghusenstraße, Ohlsdorf und Horner Rennbahn – stehen den Fahrgästen ab Mitte Oktober rund 50 neue Self-Service-Terminals zur Verfügung. Diese bieten komfortable Auswahlmöglichkeiten für Fahrziele durch eine großformatige Kartenansicht. Außerdem akzeptieren die neuen Terminals neben Bargeld auch Debit- und Kreditkarten sowie die Zahlung via Smartphone. In den HVV-Servicestellen am Hauptbahnhof und in Barmbek sind zudem die schmalen „Cashless-Varianten“ der Automaten installiert. Sie muten an wie große Smartphones und werden im Zuge des Umbaus der HVV-Servicestelle am Johanniswall auch hier aufgebaut.

Geschäftsbericht 2019 der Freien und Hansestadt Hamburg

(RB 10-20) Der Senat hat den Jahres- und Konzernabschluss 2019 der Freien und Hansestadt Hamburg festgestellt und zugleich die Haushaltsrechnung verabschiedet. Durch strikte Haushaltsdisziplin und gezielte Investitionen in die städtische Infrastruktur konnte der Senat den Substanzverzehr städtischen Vermögens beenden und legt zum dritten Mal in Folge einen Überschuss in bereinigter Rechnung vor: Die Kernverwaltung erwirtschaftete ein bereinigtes Ordentliches Gesamtergebnis von 23 Mio. Euro; der Konzern von 76 Mio. Euro. Hamburg bekennt sich in seiner Haushaltspolitik zum Grundsatz der Generationengerechtigkeit. Nicht nur werden die Vorgaben der Schuldenbremse eingehalten. Als einziges Bundesland hat sich Hamburg dazu verpflichtet, in einer konjunkturell normalen Lage die Erträge und Aufwendungen strukturell ins Gleichgewicht zu bringen. Aus diesem Grund hat Hamburg die Überschüsse dafür genutzt, die städtische Verschuldung zurückzuführen. Altschulden in einer Höhe von etwa 650 Mio. Euro wurden 2019 getilgt.

Der Geschäftsbericht steht als PDF-Dokument zum Download unter folgender Adresse bereit: http://t.hh.de/12893466. In Kürze wird ebenfalls eine kompakte Onlineversion zur Verfügung gestellt. Die Druckfassung des Geschäftsberichts kann ab Oktober 2020 über die Pressestelle der Finanzbehörde bezogen werden.

 

Neue Grundsteuer

(RB 10-20) Senator Dr. Andreas Dressel hat heute erste Eckpunkte für eine reformierte Grundsteuer vorgestellt. Anders als das künftige Bundesrecht, das stark auf den Bodenwert abstellt, sieht Hamburg ein Wohnlagemodell vor. Die Bewertung soll künftig anhand von Äquivalenzzahlen multipliziert mit der Grundstücks- beziehungsweise Gebäudefläche erfolgen. 

Die Äquivalenzzahlen sollen typisierend die Kosten und den Nutzen der nicht durch Beiträge und Gebühren oder durch andere Steuerarten abgedeckten kommunalen Infrastruktur abbilden. Künftig sollen unabhängig von ihrer Nutzung Grundstücksflächen mit 0,02 Euro je Quadratmeter bewertet werden und Gebäudeflächen mit 0,40 Euro je Quadratmeter. Im Bereich der Steuermesszahlen ist aus sozial- und wohnungspolitischen Gründen für Gebäudeflächen, die zu Wohnzwecken genutzt werden, eine Begünstigung von 50 Prozent gegenüber Gebäudeflächen, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, vorgesehen. Diese Ursprungsmesszahl für Wohnen von 0,5 wird bei normalen Wohnlagen im Gegensatz zu guten Wohnlagen um eine Ermäßigung von 25 Prozent zusätzlich begünstigt, um Stadtentwicklungsgesichtspunkte zu berücksichtigen und um das Ziel des bezahlbaren Wohnraums zu fördern. Diese als Wohnlagefaktor ausgeprägte Lageermäßigung orientiert sich dabei am bewährten Hamburger Wohnlageverzeichnis. Solange noch keine Wohnlage (zum Beispiel in Neubaugebieten) festgestellt worden ist, wird zunächst von einer normalen Lage ausgegangen und ebenfalls die Ermäßigung verwendet. Im Zuge der Verabschiedung der bundesrechtlichen Grundsteuer wurde eine Öffnungsklausel vereinbart, die es den Ländern ermöglicht, gegebenenfalls ein eigenes Modell anzuwenden. Ab dem Jahr 2025 muss die Grundsteuer erstmals nach neuem Recht angewendet werden.

Mehr Sicherheit: Schusssichere Westen

(RB 10-20) Alle Bediensteten der Steuerfahndung und der Bußgeld- und Strafsachenstelle im Finanzamt für Prüfungsdienste und Strafsachen in Hamburg werden mit schusssicheren Unterziehschutzwesten ausgestattet.

Die jetzt für alle im Strafverfahren tätigen Bediensteten als persönliche Schutzausrüstung beschafften Westen sorgen in brenzligen Situationen – z. B. bei Durchsuchungen – für mehr Sicherheit. Insbesondere bieten sie neben der schusssicheren auch eine stichhemmende Wirkung. Das ist wichtig, da Stichwaffen in jedem Haushalt schnell und einfach verfügbar sind und bei Wohnungsdurchsuchungen eine der größten Gefahrenquellen darstellen. Zudem können die Unterziehschutzwesten unauffällig unter der Kleidung getragen werden. Die Anschaffung der Westen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Inneres und Sport.

Kultur unterstützen

(RB) Zur Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek am 13.08. hatte die CDU-Fraktion den Antrag „Kulturangebote in Krisenzeiten erhalten, Künstler und Kultureinrichtungen vor dem Untergang bewahren“ zur Debatte angemeldet. Es sei dringend geboten, die Bedingungen für ein im Rahmen der Pandemie größtmögliches Kulturangebot zu schaffen. Für Außenflächen wie Schulhöfe, Parkplätze, Straßensperrungen und Grünflächen sowie kulturelle Veranstaltungen sollen Sondernutzungsgenehmigungen einfach, unbürokratisch und gebührenfrei erteilt werden. Weiter wurden u.a. Bürgschaften für Mieten und Personalkosten für nichtinstitutionell geförderte Kultureinrichtungen und ein besserer Online-Auftritt des Bezirksamtes zu Kulturangeboten gefordert. Der Antrag wurde von allen Parteien positiv aufgenommen. Die Fraktionen von SPD und Grünen unterstützen den Antrag grundsätzlich, verwiesen aber auf die bereits umfangreichen Hilfsmaßnahmen im Kulturbereich. Deckungslücken müssten aber geprüft werden. Bei Sondernutzungsgenehmigungen für kulturelle Veranstaltungen bestehe schon Gebührenfreiheit. Wegen des Beratungsbedarfs u.a. hinsichtlich der Bürgschaften und des Umfangs der entstandenen Mindererlöse und Mehrkosten, die nach Wunsch der CDU gegenüber der Finanzbehörde geltend gemacht werden sollen, wurde der Antrag in den Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur überwiesen.

Quarantänestandorte in Langenhorn und Schnelsen

(RB-08.2020) Für wohnungslose Menschen oder Bewohner und Bewohnerinnen von öffentlichen Unterkünften stellen die Quarantänevorschriften eine besondere Herausforderung dar. Für Menschen, die an COVID-19 erkranken, aber die Einhaltung der Quarantäne nicht in eigenem Wohnraum leisten können, wurde von der Sozialbehörde Quarantänestandorte in Langenhorn und Schnelsen eingerichtet. Bis zu 180 Personen finden hier Platz. Betroffene Personen können hier schnell versorgt und getrennt voneinander untergebracht werden. Im Belegungsfall sind medizinisches Personal und rund um die Uhr ein geschulter Wachdienst im Einsatz.

Betroffene Personen gelangen mittels Krankentransportfahrten direkt an den jeweiligen Standort und werden dort vorübergehend bis zur Aufhebung der individuellen Quarantäne untergebracht. Durch die sichere Unterbringung der betroffenen Personen, wird ihre Versorgungslage verbessert und auch der Schutz der Bevölkerung erhöht. Der Standort in Langenhorn ist bereits aktiv im Betrieb, während der Standort in Schnelsen als Reserve genutzt wird. Eine Infektionsgefahr für die Nachbarschaft besteht nicht.

17.08.2020 - Skandalöse Zustände

17.08.2020 - Skandalöse Zustände bei der Abfertigung der Testungen am Terminal Tango durch das Rote Kreuz, Flughafen Hamburg

LESERBRIEF

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Tschentscher,

sehr gehrte Frau Arbeits- und Sozialsenatorin Leonhard,

sehr geehrter Herr Innensenator Grote,

sehr geehrter Herr Vorsitzender der Geschäftsleitung Eggenschwiler, 

sehr geehrter Herr Chefredakteur des Hamburger Abendblatts Haider,

sehr geehrter Herr Geschäftsführer des Roten Kreuzes Hamburgs Kamp,

sehr geehrter Herr CDU-Fraktionsvorsitzender der größten Oppositionspartei in der Hamburgischen Bürgerschaft Thering,

Sie alle haben in Ihren Funktionen bekundet, wie wichtig es Ihnen ist in der aktuellen Corona-Situation zu helfen diese zu bewältigen.

Die Politik hat entschieden „schärfere“, strengere Maßnahmen beim Einreisen aus sog. Risikogebieten zu veranlassen. So auch am Hamburger Flughafen. Z.B. aus Spanien.

So geschehen mit der letzten Samstag, den 15.08.2020 vorgeschriebenen Pflicht sich einem Corona-Test zu unterziehen und bis zur Ergebnisübermittlung in häusliche Quarantäne zu verweilen.

Aus Gründen der nachbarschaftlichen Hilfe bot ich einer älteren Dame an sie vom Flughafen HH abzuholen. Sie ereilte zwischenzeitlich die veränderte Einreisebestimmung in ihrem Urlaub. Aus Spanien kommend ( 17.08.2020 - Flug FR4025 - aus Alicante, Ankunft 17:35h - gelandet), benötigte sie mehr als eine 3/4 Stunde, um aus dem Ankunftsbereich mit ihrem Gepäck (Terminal 2) herauszutreten. Anstatt am Flugbeginn dieses neue Einreiseformular durch die Flugbesatzung ausgehändigt zu bekommen, um es während des Fluges ausfüllen zu können, erhielten die Fluggäste dieses am Ende des Fluges. Keiner der Gäste durfte den Flughafen verlassen, ohne Abgabe dieses Formulars. Manche der Passagiere hatten offensichtlich große Schwierigkeiten dieses Formular auszufüllen. So weit, so gut…... weiter... 

Warnung vor Astabbrüchen

(RB 07-2020)) Das Bezirksamt Wandsbek warnt vor Astabbrüchen in Grünanlagen und im Forst. Die Bäume im Bezirk Wandsbek leiden unter den Nachwirkungen der langanhaltenden Dürren von 2018 und 2019. Dies hat die Bäume stark geschädigt. Auch die häufigeren Niederschläge der vergangenen Wochen konnten dieses Problem nicht beheben. Insbesondere Eichen, aber auch Buchen und andere Baumarten neigen zu verstärkten Grünastabbrüchen. Von außen sind die gefährdenden Äste nicht zu erkennen. Die Blätter sind grün und scheinbar weiterhin ausreichend mit Wasser versorgt. In Wirklichkeit sind die Äste jedoch vollständig trocken. Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, beim Aufenthalt in Grünanlagen mit altem Baumbestand, insbesondere an Wegen und Liegewiesen, im Wald und an den Waldrändern besonders achtsam zu sein. Längere Aufenthalte vor allem unter Eichen, Buchen und Kastanien sollten vermieden und bei Stürmen und stärkeren Winden sollten Wald und Grünanlagen nicht betreten werden. Bei Notfällen sollten Bürgerinnen und Bürger bitte unverzüglich die örtliche Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 verständigen.

Neue Naturschutzflächen

(RB 07-2020) Der Senat hat ein neues Naturschutzgebiet (NSG) und die Erweiterung zweier bestehender Naturschutzgebiete beschlossen. Mit dem Prädikat „Naturschutzgebiet“ darf sich jetzt die 31 Hektar große Auenwald- und Wiesenfläche an der Diekbek schmücken. Das ökologisch wertvolle Feuchtgrünland nahe Duvenstedt ist das 36. Hamburger NSG. Es liegt im Nordosten des Stadtteils Duvenstedt im Bezirk Wandsbek, direkt zwischen dem NSG Wittmoor und dem Wohldorfer Wald. Hier am Oberlauf der Alster leben beispielsweise der Fischotter und der Eisvogel. Das Gebiet mit seinen Waldstücken, Bachläufen und Wiesen ist zudem Heimat für verschiedene Fledermausarten. Bei den Pflanzen kommen die Hohe Schlüsselblume und die Sumpfdotterblume vor. Um 8,4 ha wurde das NSG Höltigbaum erweitert, eine halboffene steppenartige Weidelandschaft, die in Hamburg einzigartig ist. Das NSG Stapelfelder Moor wächst nun um 17 ha und zeichnet sich u. a. durch eine Graureiherkolonie aus. Die 36 Naturschutzgebiete in Hamburg haben eine Gesamtfläche von 7.333 Hektar. Das ist 18mal der Friedhof Ohlsdorf oder 45mal die Außenalster und entspricht 9,71 Prozent der Landesfläche. Die Flächen der Landschaftsschutzgebiete (LSG) machen fast 20 Prozent des Hamburger Stadtgebietes aus. Zusammen kommen LSG und NSG auf ein Drittel der Hamburger Landesfläche.

Hasskommentare im Internet

(RB 03-2020) Hamburg setzt sich für eine effektivere Strafverfolgung ein und will mit einer Bundesratsinitiative erreichen, dass die Ermittlungsbehörden wirksamer die Urheberinnen und Urheber strafbarer Inhalte im Internet ermitteln können. Weiter...

Verabschiedung von Generalarzt Dr. Hoitz im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Verabschiedung von Generalarzt Dr. Hoitz im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Verabschiedung von Generalarzt Dr. Hoitz im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Mit einem feierlichen Apell und anschließendem Empfang übergab Dr. Joachim Hoitz nach sieben Jahren als Chef des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg das Kommando an Admiralarzt Dr. Knut Reuter. Im letzten Jahr wurden in dem 307-Betten-Krankenhaus der Bundeswehr 7514 zivile Patienten und 3285 Soldaten ärztlich versorgt. Zahlreiche prominente Gäste, darunter Bürgermeister Tschentscher, waren zu Ehren des engagierten und beliebten Generalazt Dr. Hoitz erschienen. Dr. Hoitz freut sich nun auf seinen wohlverdienten Ruhestand.

Foto von links nach rechts: CDU Ortsvorsitzender Farmsen-Berne Gerald Neubauer, Generalarzt Dr. Hoitz, SPD-Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz, Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter Karl-Heinz Warnholz

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