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14.12.2017 - 21:52

 
 

Treffen des NABU Arbeitskreises Walddörfer

(RB) Wer sich für die Aktivitäten des NABU Arbeitskreises Walddörfer interessiert, kann eines der regelmäßigen Treffen besuchen. Termin ist jeweils der erste Dienstag im Monat ab 19 Uhr „Op’n Böhn” („Eichenkrug“) in der Volksdorfer Schulkate, Im Alten Dorfe 60. Weitere Infos auch unter www.NABU-Hamburg.de/walddoerfer.

„Silvester auf dem Höltigbaum“ Vogelkundliche Führung

Sonntag, 31. Dezember, 10:15 - 14:15 Uhr
Zum Abschluss des Jahres werden wir noch einmal die Weite der Landschaft in den Naturschutzgebieten Stellmoorer Tunneltal und Höltigbaum genießen und die hier verweilenden gefiederten Wintergäste beobachten. Bitte achten Sie auf witterungsgemäße Kleidung und bringen Sie Ihr Fernglas mit. Bitte lassen Sie Ihre Hunde zu Hause. Streckenlänge ca. 12 km.
Winfried Schmid

Treffpunkt: Haus der Wilden Weiden
Kosten: keine, es wird um eine Spende für den Naturschutz gebeten

NABU: Gefiederte Gäste am Futterhäuschen zählen

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar 2018/ Vogelkundliche Führungen in Eimsbüttel, Bramfeld, Wandsbek, Öjendorf und Wedel.
Nachdem im vergangenen Winter ungewöhnlich wenige Vögel in Gärten und Parks bei der „Stunde der Wintervögel“ gesichtet worden waren, deuten erste Beobachtungen darauf hin, dass in diesem Jahr wieder mehr gefiederte Gäste an die Futterhäuschen kommen. Um hierzu mehr Klarheit zu gewinnen, hofft der NABU auf eine hohe Teilnehmerzahl bei der „Stunde der Wintervögel“, die bundesweit vom 5. bis zum 7. Januar 2018 stattfindet.
Im Durchschnitt 17 Prozent weniger Vögel beobachteten die Teilnehmer im Winter 2017 im Vergleich zu den Vorjahren. Pro Garten ließen sich im Schnitt nur rund 34 Vögel und acht verschiedene Arten sehen – sonst liegt der Schnitt bei etwa 41 aus neun Arten. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln, wie Meisenarten, aber auch bei Kleiber und Kernbeißer, wurden die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion 2011 gemeldet. „Das hatte wahrscheinlich mit dem Nahrungsangebot zu tun“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Vermutlich gab es in Polen, dem Baltikum und Russland im vergangenen Winter so viel zu fressen, dass Vögel, die sonst zu uns kommen, dort überwintert haben.“ In diesem Jahr deute sich an, dass wieder mehr Vögel aus Nordosteuropa in Deutschland überwintern. „Möglicherweise tragen die Bäume dort in diesem Jahr weniger Samen“, so Adrion. „Die Vögel kommen also jetzt wieder zu uns, darunter auch seltene Gäste.“ So seien große Gruppen von Fichtenkreuzschnäbeln, die aus der Taiga stammen, in vielen Teilen Deutschlands gesichtet worden.
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum achten Mal statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.
Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich bundesweit über 120.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 82.000 Gärten und Parks mit über 2,8 Millionen gezählten Vögeln ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel erstmals auf Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlemeise, Feldsperling und Blaumeise.
Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.
In diesem Jahr können Wintervögel am Futterhaus erstmals den ganzen Winter über live im Internet beobachtet werden. Der NABU hat eine Webcam an einem Futterhäuschen eingerichtet, die das Geschehen unter www.NABU.de/webcam überträgt.
Für alle Interessierten, die eine Einführung in die Vogelwelt Hamburgs erhalten möchten, bietet der NABU Hamburg anlässlich der „Stunde der Wintervögel“ mehrere Führungen an:

Sa., 6.1., 10 Uhr: Vogelkundliche Führung in Eimsbüttel. NABU Eimsbüttel.
Treff: Schautafel des NABU, Ecke Alsterkrugschaussee / Borsteler Chaussee.

Sa., 6.1., 14 Uhr: Vogelkundliche Führung in Wedel. Jens Sturm.
Treff: Bahnhof Wedel, Ausgang zu den Bussen.

So., 7.1., 10:10 Uhr: Die Vogelwelt im Winter am Öjendorfer See. Geerd Tafelsky (NABU Öjendorf).
Treff: NABU-Hütte, Nordseite Öjendorfer See, Parkplatz Bruhnrögenredder (10 Minuten Fußweg vom HVV-Busstopp 263 Gleiwitzer Bogen). Ferngläser mitbringen. Keine Hunde. Falls der See zugefroren ist, findet die Führung auf dem Öjendorfer Friedhof statt.

So., 7.1., 11 Uhr: Vogelkundliche Führung in Bramfeld. NABU-Gruppe Bramfeld/Ohlsdorf/Barmbek.
Treff: HVV-Busstopp 177 Bramfelder See (Endhaltestelle). Bitte Ferngläser mitbringen.

So., 7.1., 10 Uhr: Vogelkundliche Führung in Wandsbek. NABU Wandsbek.
Treff: Wandsebrücke Nordmarkstr., bei der Infotafel.

Die Teilnahme an den vogelkundlichen Führungen ist kostenlos. Spenden sind willkommen.
Informationen zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de

PFLANZEN, geheimnisvolle Netzwerke!

Erfolgsmodelle der Evolution, von Holger Douglas.

Do. 11. Januar 2018 Koralle Kino  20:00
"Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder", wusste schon Alexander von Humboldt. Pflanzen kommunizieren miteinander, sie spüren viel mehr, als wir bisher angenommen haben, sie sind untereinander beeindruckend vernetzt, warnen sich gegenseitig und entwickeln gemeinsame Abwehrstrategien. Viele Forscher sprechen mittlerweile von Intelligenz und Sensibilität der Pflanzen. In dieser Dokumentation kommen Forscher zu Wort, die uns den Verlust unserer Bäume noch schmerzlicher empfinden lassen. Genauso wie wir uns von der Beschädigung der Atmosphäre nicht freikaufen können, ist ein Wald, ein Baum nicht einfach so ersetzbar. Der Film lehrt uns mehr Verständnis und Engagement aufzubringen. Sollten wir uns im Herbst nicht beim Herbstlaub und dem Baum bedanken, dass er uns so fleißig kostenlos! mit guter Luft versorgt hat, Wasser speichert u.a. mehr? Es ist schon lange an der Zeit sich den Lebensbedürfnissen der Bäume, der Natur untertan zu machen. Der Film hilft uns, das zu fühlen und auf wissenschaftliche Art wahr zu nehmen. Sollte nicht, damit es uns wirklich gut geht, mehr von BAUMERWARTUNGSLAND als von Bauerwartungsland gesprochen werden? Holger Douglas zeigt auf leichte Weise, dass wir das dringend benötigen.

Frühstück für die Schafe

In der Scheune wird das duftende Heu in die Schubkarre gelegt und frisches Wasser vorbereitet. Gemeinsam geht es dann zur Weide, wo die Tiere kleine und große "Schafhirten" schon freudig erwarten. Auch im Weidestall muss einiges für die wolligen Vierbeiner erledigt werden. Die handzahmen Schafe dürfen dabei gestriegelt und gestreichelt werden. Auch die muntere Hühnerschar wird mit Futter versorgt.

Samstag, 13.01.2018, 10 bis 11:30 Uhr, Leitung: Familie Grohs

Samstag, 20.01.2018, 10 bis 11:30 Uhr, Leitung: Theresa Hartwig

Jahresprogramm 2017 Haus der Wilden Weiden

Passend zur Vielfalt der Natur in den Naturschutzgebieten Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal präsentiert sich das Jahresprogramm wieder mit einer bunten Mischung an Veranstaltungen für Groß und Klein.
Den farbenfrohen Blütenfrühling, die bezaubernde Kargheit der Trockenrasen und die knorrigen, alten Eichenkratt-Wälder können Besucher auch jederzeit auf eigene Faust entdecken. Das Programm bietet zusätzlich die Möglichkeit, den geheimnisvollen Rätseln der Natur unter kompetenter Führung auf die Spur zu kommen.
Neben Altbewährtem wie den zahlreichen Vogelführungen, den Ziegen-Trekkingtouren und Führungen auf die Weideflächen bietet das Programm eine Vielzahl an Veranstaltungen mit künstlerischem Aspekt, wie z. B. Bastel- und Filzkurse und Freiluft-Malerei.
Von vielfältigen Angeboten für Kindergärten und Schulklassen bis zu Familienaktivitäten, Kindergeburtstagen und Praxisseminaren - wie immer ist für jeden etwas dabei. Im Haus der Wilden Weiden können Sie Ihren Ausflug dann bei einer Tasse Kaffee ausklingen lassen oder Sie erkunden an einem Regensonntag mit Kind und Kegel die interaktive Familienausstellung.
Das Programm ist erhältlich im "Haus der Wilden Weiden", Eichberg 63 in Hamburg Rahlstedt oder online einsehbar.
Das Haus der Wilden Weiden ist das Informationszentrum für die Naturschutzgebiete Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal. Im Haus erwartet die Besucher eine interaktive Ausstellung, die auf interessante Art und Weise Naturzusammenhänge und Tiere und Pflanzen des Gebiets darstellt. Die Ausstellung ist besonders beliebt bei Kindern und Familien. Das Haus der Wilden Weiden ist Bestandteil des vielfältigen Bildungsangebotes, das auf dem Höltigbaum angeboten wird.
Weitere Infos zum Haus der Wilden Weiden und Terminkalender unter: www.haus-der-wilden-weiden.de