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29.05.2022 - 09:52

 
 

Der Seniorenbeitrat Wandsbek lädt zur Sprechstunden ein

(RB 04-22) Der Bezirks-Seniorenbeirat Wandsbek als unabhängige Interessenvertretung älterer Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Sicherheit, Wohnen, Gesundheit und Pflege, Integration und Kultur lädt ebenfalls zum Gespräch ein. Terminvereinbarungen sind montags bis freitags telefonisch unter der Telefonnummer 428 81 – 3638 oder per E-Mail unter ofojnbsb-wandsbeknjofo[at]ofojnt-online.de. Die Sitzungen des Seniorenbeirats sind öffentlich und finden am zweiten Dienstag jeden Monats statt. Der Treffpunkt kann unter der vorgenannten Telefonnummer erfragt werden.

Das Hamburger Spendenparlament unterstützt ukrainische Flüchtlingen

Hamburger Spendenparlament

RB (04-22)  Ukraine-Flüchtlingshilfe in Hamburg: 300.000 Euro für ein Sonderprogramm

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zwingt täglich viele Menschen dazu, ihre Heimat in Richtung Westen zu verlassen, um sich vor den Bombardierungen in Sicherheit zu bringen, weil sie ihre Wohnungen verloren haben oder weil die katastrophale Versorgungslage das Überleben schwierig macht. Es sind vor allem Frauen und Kinder, die in die Länder der Europäischen Union flüchten. Die Hilfsbereitschaft der Menschen in den aufnehmenden Ländern ist groß, für eine – wenn auch oft provisorische – Unterkunft, für Kleidung und Nahrung wird durch die Kommunen und die vielen freiwilligen Helfer gesorgt. Wie viele Flüchtlinge in Hamburg ankommen (und bleiben) werden, ist nicht bekannt; die Situation ist dynamisch und ändert sich, je nach dem Kriegsverlauf. Viele Geflüchtete sind in einer für sie fremden Umgebung gestrandet und können sich, wenn sie keine Familie oder Bekannte in Hamburg und Umgebung haben, ohne Kenntnisse der deutschen Sprache kaum orientieren. Wir gehen von einem erhöhten Hilfebedarf aus, der weder durch die öffentlich bereitgestellten Mittel noch durch die über die bundesweite Aktion gesammelten Spendengelder gedeckt werden kann. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche und ihre Familien, aber auch allein geflüchtete Frauen, die unter dem jähen Verlust der Heimat und die Flucht unter teils dramatischen Umständen leiden. Diese Zielgruppen sollen in besonderer Weise unterstützt werden, um das Ankommen in Hamburg zu erleichtern und die Folgen der Flucht zu bewältigen. Dafür stellt das Hamburger Spendenparlament ein Sonderprogramm bereit Unabhängig von der laufenden Arbeit wird dieses Programm durch die Stiftung des Spendenparlaments finanziert. Sie wurde vor sechs Jahren mithilfe eines Nachlasses gegründet und soll Projekte ermöglichen, die nicht aus laufenden Mitgliedsbeiträgen und Einnahmen umgesetzt werden können. So wurde daraus seit 2020 bereits das Corona-Förderprogramm im Umfang von 600.000 Euro finanziert. Das Sonderprogramm „Ukraine-Flüchtlingshilfe in Hamburg“ richtet sich an Träger und Vereine, die im Bereich der Flüchtlingshilfe, der Frauenberatung, der Kinder- und Jugendarbeit und Familienförderung tätig sind. Gefördert werden Projekte und Initiativen in den Bereichen praktische Hilfe von Flüchtlingen, Soziales, Bildung, Erziehung, psychische Stabilisierung sowie die Beratung von Eltern. Grundlage der Förderung sind die bekannten Kriterien des Spendenparlaments Armut, Obdachlosigkeit und Isolation.

Eine Förderung kommt in Betracht  für laufende Projekte, um Frauen, Kinder, Jugendliche und ihre Familien aus der Ukraine in die jeweiligen Angebote zu integrieren, z.B. durch Sprachmittler, Aktivitäten für Kinder (Aufstockung laufender Projekte),  für laufende oder neue Projekte, um eine gezielte Förderung der ukrainischen Flüchtlinge, z.B. durch Beratung, sozialpädagogische oder therapeutische Angebote zu ermöglichen (Intensivierung laufender bzw. Initiierung neuer Projekte). Projekte und Initiativen können bis zu 2 Jahre unterstützt und im Bedarfsfall die Projektkosten vollständig übernommen werden. Die Hilfe muss in Hamburg geleistet werden. Die Durchführung von Hilfstransporten für die Ukraine ist durch das Sonderprogramm nicht möglich. Förderanträge an das Spendenparlament werden formlos gestellt und von der Finanzkommission geprüft. Die Mitglieder des Spendenparlaments entscheiden darüber auf der jeweils nächsten Sitzung. Die kommende Parlamentssitzung findet am 29. Juni 2022 statt, der Antragsschluss ist der 27. April 2022. Projekte, die bereits vorher starten wollen, können einen Förderantrag aus dem „Feuerwehrtopf“ stellen. Dieser hat einen begrenzten Umfang und ermöglicht für den Fall, dass das Vorhaben keinen Aufschub erlaubt, eine Entscheidung vor der nächsten Parlamentssitzung.

Rückfragen richten Sie bitte an die Vorsitzende der Finanzkommission des Hamburger Spendenparlaments, Brigitte Hullmann, E-Mail: oevtvbrigitte.hullmannvtveo[at]oevtvspendenparlament.de 23.3.2022

Mehr Beratung und Hilfe für Vereine und Initiativen des freiwilligen Engagements

Mehr Beratung und Hilfe für Vereine und Initiativen des freiwilligen Engagements: Das Engagement Dock startet seine Tätigkeit

 

(RB 03-22) Das Engagement Dock, eine neue Beratungsstelle für Initiativen und Vereine, unterstützt  ab dem 1. Februar 2022 Vereine und Initiativen des freiwilligen Engagements. Hauptaufgabe ist die Beratung von kleinen und mittleren Organisationen zu Fördermöglichkeiten durch Landes-, Bundes- und EU-Mittel sowie durch Stiftungen und die Unterstützung in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. 

Projekte und Initiativen des freiwilligen Engagements fördern die Partizipation und Integration vieler Menschen und tragen zu einer lebenswerten Stadtgesellschaft bei. Doch von der Projektidee bis zur gesicherten Finanzierung und Umsetzung ist es häufig ein langer und bürokratischer Weg. Das Engagement Dock unterstützt deshalb zukünftig bei diesen Herausforderungen.

Der Beratungsansatz, der ursprünglich für Organisationen von Migranten entwickelt und umgesetzt wurde, wird fortgeführt und steht künftig allen kleineren und mittleren Initiativen und Vereinen des freiwilligen Engagements offen. Das Engagement Dock unterstützt z.B. bei der Formulierung von Projektkonzepten, der Durchführung von Zuwendungsverfahren sowie der Vermittlung von Kontakten. Das bis zum 31.12.2023 laufende Projekt wird durch die Sozialbehörde mit einer Summe von jährlich 100.000 € finanziert. Träger ist die BürgerStiftung Hamburg.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Freiwilliges Engagement lebt von Ideen für neue Projekte, mit denen die Menschen in unserer Stadt die Gemeinschaft mitgestalten. Besonders kleine und mittlere Initiativen, in denen Hamburger sich freiwillig engagieren wollen,  fehlen jedoch häufig besonders die finanziellen Ressourcen. Die neue Beratungsstelle Engagement Dock unterstützt bei der Suche nach passenden Projektmitteln und der Weiterentwicklung von Vereinen und Initiativen und trägt damit zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement in Hamburg bei.“ 

Die Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg, Dr. Dagmar Entholt-Laudien: „Seit über 20 Jahren stärkt die BürgerStiftung Hamburg das bürgerliche Engagement in der Hansestadt. Wir sehen, welche Wirkung die vielen Vereine, Initiativen und Projekte in unserer Stadt haben, aber auch, wie herausfordernd die Mittelbeschaffung für sie ist. Mit dem Engagement Dock wollen wir Initiativen Rückenwind geben, indem wir ihnen Beraterinnen und Berater zur Seite stellen, die ihnen dabei helfen, ihren eigenen Weg in der Fördermittellandschaft zu finden. Für uns ist es ein besonderes Anliegen, eine Beratungsstelle für kleine und mittelgroße Träger zu sein, die noch nicht so gut vernetzt sind. 

Voraussichtlich ab 1. April 2022 wird die Beratungsstelle im zukünftigen Haus des Engagements, zunächst im Co-Working Space betahaus im Schanzenviertel und nach derzeitigem Planungsstand ab 2023 im Neuen Amt Altona (NAA) in der Großen Bergstraße in Altona, angesiedelt werden. Hier werden Vereine und Initiativen zugleich Arbeitsräume und weitere Informationsangebote kostenfrei nutzen können.

Das Team des Engagement Docks ist ab dem 1. Februar 2022 zu erreichen:

E-Mail: ratntengagement-docktntar[at]ratntbuergerstiftung-hamburg.de

Telefon: 040 87 88 969-81. Weitere Informationen zur Beratungsstelle Engagement Dock finden sich auf der Website: www.buergerstiftung-hamburg.de/engagement-dock

 

Mit der Gründung des Engagement Docks werden die Ziele der Hamburger Engagementstrategie und des Hamburger Integrationskonzeptes der Sozialbehörde umgesetzt, indem eine chancengerechte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund gefördert wird

 

Seniorendelegiertenversammlung Wandsbek

Seniorendelegiertenversammlung Wandsbek

 (RB 11-21) Am 12.Okt. hat die neue Seniorenvertretung einen neuen Vorstand gewählt.

Vorsitzender ist Herr Norbert Gabbert aus Bergstedt; Stellvertreter sind Frau Ilse Blacha aus Rahlstedt und Herr Uwe Fricke aus Marienthal. Zu erreichen ist die Seniorenvertretung  wie folgt: Tel. 040/52 881-3638 – Mail: fravbseniorenbvarf[at]fravbwandsbek.hamburg.de

Foto:  Seniorendelegiertenversammlung Bezirk Wandsbek

Abgebildet: auf dem Foto von links nach rechts: Uwe Fricke, Ilse Blacha, Norbert Gabbert.

Grüne Wandsbek wählen neuen Kreisvorstand

Grüne Wandsbek wählen neuen Kreisvorstand

Grüne Wandsbek wählen neuen Kreisvorstand

 

(RB 11-21) Im Rahmen einer Kreismitgliederversammlung fand am Sa., 23. Okt. die turnusmäßige Wahl des Kreisvorstandes statt. Der  bis dato geschäftsführende Vorstand –bestehend aus den beiden Vorsitzenden Katja Rosenbohm und Justin Orbàn sowie dem Schatzmeister Ingo Schreep – wurde mit großer Mehrheit gewählt. Dem Vorstand gehören als Beisitzer Simone Mohnke, Mechthild Weber und Dr. Matthias Beilicke an. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Foto: Grüne 

FDP-Fraktion Führungsteam

FDP-Fraktion Führungsteam

(RB 07-21) Bei den turnusgemäßen Wahlen zum Vorstand der FDP-Fraktion Wandsbek wurden am 16. Juni 2021 Birgit Wolff als Fraktionsvorsitzende und Magnus Mayer als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Die aus vier Abgeordneten bestehende Fraktion geht damit in erfolgreicher Konstellation in ihr drittes Legislatur-Jahr.

Bäume 1 zu 1,5 nachpflanzen

(RB) Die CDU Wandsbek hat auf ihrer Delegiertenversammlung am Montag, 08.02.2021, den Antrag einstimmig beschlossen, der vorsieht, dass jeder in Hamburg gefällte Straßenbaum 1 zu 1,5 nachgepflanzt und gerodete Wälder aufgeforstet werden sollen. Darin sieht die CDU Wandsbek einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz in der Hansestadt.

Dazu Franziska Hoppermann, stellv. Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Wandsbek: „Mit dem Beschluss verdeutlicht der größte Hamburger CDU-Kreisverband die Bedeutung des Klimaschutzes und wie es auch in einer Großstadt möglich ist. Einen ganz wesentlichen Beitrag werden hierzu die Bäume in Hamburg leisten müssen. Seit 2014 wurden allein im Bezirk Wandsbek 500 gefällte Straßenbäume unter Rot-Grüner Bezirksregierung nicht nachgepflanzt.“

Im Herbst und Winter 2020/2021 wurden durch das Bezirksamt Wandsbek in 37 öffentlichen Grünanlagen, an Spielplätzen und auf Gemeinschaftsflächen in Kleingartenvereinen über die gesamte Bezirksfläche verteilt insgesamt 193 vorwiegend heimische Laubbäume gepflanzt. Dazu kommen 700 Nachpflanzungen bei den Straßenbäumen. Bei Straßenbäume, die auf Grund von Bauarbeiten, wegen Krankheit oder Verkehrssicherheit gefällt werden mussten, werden seit 2 Jahren deutlich mehr Bäume nachgepflanzt als der Säge zum Opfer gefallen sind. Hier stehen den 119 Fällungen in 2019 ganze 700 Nachpflanzungen gegenüber. In den öffentlichen Grünflächen ist ein 1:1 Ausgleich der Fällungen nicht immer sinnvoll, erklärt Julia Brinkmann, Sprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der GRÜNEN Fraktion Wandsbek.

Bezirkspolitik mit den Bürger*innen

(RB 01-21) Der Schutz der Gesundheit und Vorbeugung von Infektionen bestimmt auch die Arbeit der Bezirksversammlung. Bislang schon war es notwendig, dass sich Bürger und Bürgerinnen zu Präsenz-Sitzungen vorher anmelden, da sichergestellt werden musste, dass die laut Infektionsschutz vorgeschriebene Anzahl an Teilnehemenden pro Sitzungsraum nicht überschritten wird. Das Problem: Digitale Sitzungen sind prinzipiell rechtlich gesehen „nicht öffentlich“. Der Hauptausschuss hat am Montag Abend einstimmig einen interfraktionellen Antrag von SPD, Grünen, CDU, FDP und den Linken beschlossen, einen Weg zu finden, wie auch bei digitalen Sitzungen Bürger*innen eingebunden werden können.

Die FDP-Fraktion habe sich daher von Beginn an beim Austausch über rechtliche Möglichkeiten intensiv für das Finden einer Lösung eingesetzt und darauf gedrungen, für das für solche Vorhaben nicht zuverlässig stabile Videokonferenz-Programm des Bezirksamtes eine zuverlässige Lösung zu finden.

Burg Henneberg

Burg Henneberg

(RB 12-20) Die Burg Henneberg in Poppenbüttel ist Hamburgs einzige Burg und ein Ort kulturellen Lebens, der von einer privaten Initiative am Leben gehalten wird. Deshalb wird sie auch auf der Website der Stadt Hamburg als „Geheimtipp in der Hamburger Kulturszene“ beworben. Eine verworrene Lage von Grundbucheinträgen, vertraglichen Regelungen und anderen Bestimmungen schnüren der Burg die finanzielle Luft ab, so dass ihre wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel steht. Dazu Finn Ole Ritter, stv. Kreisvorsitzender der FDP: Wir fordern die Bezirksverwaltung und das LIG auf, endlich das Problem einer einvernehmlichen und für alle akzeptablen Lösung zuzuführen.“

Neue Naturschutzflächen

(RB 07-2020) Der Senat hat ein neues Naturschutzgebiet (NSG) und die Erweiterung zweier bestehender Naturschutzgebiete beschlossen. Mit dem Prädikat „Naturschutzgebiet“ darf sich jetzt die 31 Hektar große Auenwald- und Wiesenfläche an der Diekbek schmücken. Das ökologisch wertvolle Feuchtgrünland nahe Duvenstedt ist das 36. Hamburger NSG. Es liegt im Nordosten des Stadtteils Duvenstedt im Bezirk Wandsbek, direkt zwischen dem NSG Wittmoor und dem Wohldorfer Wald. Hier am Oberlauf der Alster leben beispielsweise der Fischotter und der Eisvogel. Das Gebiet mit seinen Waldstücken, Bachläufen und Wiesen ist zudem Heimat für verschiedene Fledermausarten. Bei den Pflanzen kommen die Hohe Schlüsselblume und die Sumpfdotterblume vor. Um 8,4 ha wurde das NSG Höltigbaum erweitert, eine halboffene steppenartige Weidelandschaft, die in Hamburg einzigartig ist. Das NSG Stapelfelder Moor wächst nun um 17 ha und zeichnet sich u. a. durch eine Graureiherkolonie aus. Die 36 Naturschutzgebiete in Hamburg haben eine Gesamtfläche von 7.333 Hektar. Das ist 18mal der Friedhof Ohlsdorf oder 45mal die Außenalster und entspricht 9,71 Prozent der Landesfläche. Die Flächen der Landschaftsschutzgebiete (LSG) machen fast 20 Prozent des Hamburger Stadtgebietes aus. Zusammen kommen LSG und NSG auf ein Drittel der Hamburger Landesfläche.

Hasskommentare im Internet

(RB 03-2020) Hamburg setzt sich für eine effektivere Strafverfolgung ein und will mit einer Bundesratsinitiative erreichen, dass die Ermittlungsbehörden wirksamer die Urheberinnen und Urheber strafbarer Inhalte im Internet ermitteln können. Die Anbieter sozialer Netzwerke sollen verpflichtet werden, Auskünfte zu erteilen, auch wenn die Daten im Ausland gespeichert sind. Bisher war es für die Staatsanwaltschaften oft nicht möglich, die häufig unter Pseudonymen auftretenden Urheberinnen und Urheber strafrechtlich relevanter Inhalte zu ermitteln. Weil die größten Anbieter sozialer Netzwerke ihren Firmensitz im Ausland haben, meist in den USA, verweisen sie bei Auskunftsverlangen deutscher Behörden häufig auf den Rechtshilfeweg. Entsprechende Ersuchen über die jeweiligen landeseigenen Justizbehörden werden dann - wenn überhaupt - erst nach Monaten beantwortet. Beim Marktortprinzip zählt dagegen nicht der Speicherort der Daten, sondern der Ort, an dem die Dienste angeboten werden. Am 13.04. stimmt der Bundesrat über die effektivere Strafverfolgung von Hasskommentaren im Internet ab.

Auf Initiative Hamburgs wird Hasskriminalität bereits seit 2018 bundesweit von den Staatsanwaltschaften erfasst. Dazu zählt auch, ob die Taten über das Internet begangen wurden. In der Hamburger Staatsanwaltschaft werden alle Verfahren zu Hate Speech in einer Abteilung bearbeitet. In der Koordinierungsstelle „OHNe Hass“ will die Justizbehörde Medienunternehmen, Beratungsstellen und Staatsanwaltschaft in Hamburg vernetzen. Ziel ist es, mehr Strafanzeigen zu generieren und die Täterinnen und Täter effektiver zu verfolgen.

 

Aufforstung in Wandsbek geplant

(RB 02-2020) Der Bezirk Wandsbek soll nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Wandsbek als großstädtisch geprägter Bezirk hat auf seiner begrenzten Fläche zwar weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als die benachbarten Landkreise, dennoch soll auch in Hamburgs größtem Bezirk durch eine Aufforstung dem Klimawandel begegnet werden. Es sollen Flächen gefunden werden, die sich für eine Aufforstung eignen. Für eine Aufforstung kommen zum Beispiel die landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Hoisbüttler Straße in Bergstedt oder Flächen im Bereich am Buchenkamp in Volksdorf in Frage, hier soll zumindest eine teilweise Aufforstung geprüft werden. Dort sollen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen neu angelegt werden. Bedingung für die Auswahl der Flächen ist eine mit der Aufforstung verbundene ökologische Aufwertung. So leistet Wandsbek seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt für eine ökologische Aufwertung.

Neue Sporthallen

(dh 02-02-2020) Das mehrere Milliarden teure Schulbauprogramm des Hamburger Senats treibt auch den Ausbau der Sportinfrastruktur in Rahlstedt voran. Bis 2027 entstehen 130 neue Sporthallen in der ganzen Stadt, davon sechs im Stadtteil Rahlstedt. Weitere acht Schulsporthallen in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf werden in den nächsten Jahren saniert. Konkret geht es um 14 Schulstandorte im Stadtteil Rahlstedt, die zwischen 2020 und 2022 realisiert werden sollen  (Stand: 16.01.2020, Quelle: Bürgerschafts-Drucksache 21/19632). Als Neubau von Sporthallen geplant sind die Standorte Brockdorffstraße 64, Nydamer Weg 44, Potsdamer Straße 6, Bekassinenau 32, Delingsdorfer Weg 6 sowie Birrenkovenallee 12. Saniert werden die Sporthallen Brockdorffstraße 64, Delingsdorfer Weg 6, Kielkoppelstraße 16, Rahlstedter Straße 190, Deepenhorn 1, Potsdamer Straße 6, Kamminer Straße 4 und Sieker Landstraße 18. Zur Nutzung von Synergien wird in den Sportstätten eine noch stärkere Verzahnung von Vereinssport und schulischer Ganztagsbetreuung anvisiert, denn alle schulischen Sporthallen stehen ab 17 Uhr den Sportvereinen zur Verfügung. Darüber hinaus bilden die Sporthallen als soziokulturelle Zentren einen wichtigen Baustein zur Entwicklung von städtischen Quartieren. Eine Übersicht über alle bereits bestehenden öffentlichen und vereinseigenen Sportstätten der Stadt bietet die Active City Map unter: https://www.hamburg.de/active-city-map/.

Neue Vorkaufsrechtsverordnung

(RB 02-02-2020) Mit der vom Senat beschlossenen Vorkaufsrechtsverordnung für das Gebiet Stein-Hardenberg-Straße / Am Pulverhof / Tonndorfer Weg und den Bereich zwischen Brauhausstraße und der S- und Güterbahntrasse in Wandsbek, soll die Grundlage für eine standortgerechte Weiterentwicklung geschaffen werden. Für das Gebiet zwischen Wandse, der ehemaligen B75 und  im Umfeld der S4-Haltestellen, will der Senat gemeinsam mit dem Bezirk neue Potentiale für Wohnen und Gewerbe erschließen. Damit dort nicht Grundstücksspekulanten, sondern die Stadt gewinnt, ist das Vorkaufsrecht hilfreich.

 

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