Adresse

Postfach 73 07 68
22127 Hamburg
Rahlstedter Bahnhofstr. 19
22143 Hamburg

Kontakt

Tel: 040-677 33 91
Fax: 040-677 20 61
Mail:
Web: www.rundblick-rahlstedt.de

25.02.2021 - 23:30

 
 

Rund um Studium, Ausbildung und Beruf- neue Berufsbilder, Bewerbungsprozesse, Ausbildungsmessen und vieles mehr

Überbrückungshilfe für Studierende verlängert

(RB 02-21)  Gute Nachricht für Studierende, die wegen der Corona-Pandemie in akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind: Die zunächst bis März 2021 aus Bundesmitteln zugesagte Überbrückungshilfe wird auch im Sommersemester 2021 angeboten.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de. Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Per App zum BAföG-Antrag

(RB 01-21) Die App „BAföGdirekt“ stellt die bisherigen Features der Online-Beantragung im BAföG jetzt ergänzend auch mobil zur Verfügung. Eine zentrale neue Funktion ist die direkte Übermittlung von Dokumenten: Unterlagen wie Kontoauszüge oder Steuerbescheide können per Smartphone oder Tablet fotografiert und direkt an das zuständige Amt übermittelt werden. Auch über den aktuellen Stand der Antragsbearbeitung und Änderungen im Antragstatus gibt die App dank Pushmitteilung Bescheid. Daneben kann „BAföGdirekt“ das zuständige Amt für die Antragstellung samt Standort ermitteln, das zudem direkt per Anruf oder E-Mail kontaktiert werden kann. „BAföGdirekt“ gibt es für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google) und kann in App- und PlayStore kostenlos heruntergeladen werden.

Der Studienkompass

(RB 01-21) Bis zum 21. März 2021 können sich Hamburger Schülerinnen und Schüler, die 2023 ihr Abitur machen werden und deren Eltern nicht studiert haben, noch für das gemeinnützige Förderprogramm Studienkompass bewerben. Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell mehr als 1.100 Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung beim Übergang von der Schule an die Hochschule oder in die Ausbildung. Rund 3.150 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Ein besonderes Zusatzangebot in diesem Jahr sind die Online-Infotermine. Bei diesen digitalen Veranstaltungen können sich interessierte Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie Lehrkräfte über das Förderprogramm informieren. Jeweils am 26. Januar 2021, 24. Februar 2021 und 4. März 2021 stellt sich der Studienkompass von 17:00 bis 17:45 Uhr vor und beantwortet Fragen rund um die Förderung und Bewerbung. Mehr Informationen zu den Terminen unter https://www.studienkompass.de/online-infotermine. Bewerbungen sind auch ohne Teilnahme an einem dieser Termine stets möglich.

 

Individuelle Regelstudienzeit verlängert

(RB 01-21) Die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen wird für das Wintersemester 2020/2021 erneut verlängert: Bei Studierenden, die nach dem Bundesaubildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums auch die Förderungsdauer. Hintergrund ist die weitgehende Umstellung des hybriden Studienbetriebs auf digitale Lehre aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens.

Im Zuge des aufgrund der Corona-Pandemie rein digital durchgeführten Sommersemesters 2020 ist mit dem „Gesetz zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Hochschulbereich“ erstmalig die individuelle Regelstudienzeit mit verlängerten Förderungsdauern für BAföG-geförderte Studierende eingeführt worden. Das Semester wird dabei zwar als Fachsemester der Regelstudienzeit mitgezählt, gleichzeitig aber bei bestimmten Regelungen, wie u.a. zur Überschreitung der Förderungshöchstdauer, als Nullsemester gewertet. Da der Bund weiterhin eine bundeseinheitliche Regelung zur Anpassung des BAföGs in diesem Zusammenhang ablehnt, wird das Hamburger Gesetz nun entsprechend fortgeführt.

Schülerstipendium „grips gewinnt“

(RB 12-20) Ab Dezember startet die neue Ausschreibungsrunde für das Schülerstipendium „grips gewinnt“ der Joachim Herz Stiftung. Das Stipendium fördert leistungsstarke und engagierte Jugendliche ab der 9. Klasse. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Insgesamt werden bis zu 100 Jugendliche in das Programm aufgenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Februar 2021.

Die Hamburger Joachim Herz Stiftung bietet das Schülerstipendium „grips gewinnt“ seit 2011 an. Es richtet sich an motivierte Jugendliche, die sich auf ihrem Bildungs- und Lebensweg besonderen Herausforderungen stellen müssen. Das Programm „grips gewinnt“ unterstützt die Stipendiatinnen und Stipendiaten finanziell mit 180 Euro im Monat sowie mit Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung und persönlicher Beratung rund um Schule, Ausbildung und Studium.

Förderbeginn für den neuen Jahrgang von „grips gewinnt“ ist der 1. September 2021. Die Bewerber*innen müssen bei Aufnahme des Stipendiums mindestens in die 9. Klasse gehen oder, falls sie in höheren Klassen sind, noch mindestens zwei Jahre die Schule besuchen. Zudem dürfen sie zum Zeitpunkt des geplanten Abiturs in der Regel nicht älter als 21 Jahre sein. Weitere Informationen zu „grips gewinnt“ und das Online-Bewerbungsformular gibt es unter www.joachim-herz-stiftung.de/gripsgewinnt.

 

Bewerbungsphase für das FÖJ 2021

(RB 12-20) Lust auf Einsatz im Natur- und Umweltschutz? Ab dem 22.Dezember ist es wieder möglich, sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Hamburg für den Jahrgang 2021/2022 zu bewerben. Mehr als 50 Einsatzstellen mit rund 80 FÖJ-Plätzen stehen zur Verfügung. Im Naturschutzgebiet Boberger Dünen oder Fischbeker Heide, im Botanischen Sondergarten, bei der Stadtreinigung Hamburg, im Klövensteener Forst oder auf der Insel Neuwerk im Hamburgischen Wattenmeer: Eine bunte Vielfalt aus Einsatzstellen bietet spannende Einblicke in die Bereiche Naturschutz, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie auch technische Berufe.

Seit 25 Jahren engagieren sich nun bereits junge Menschen ein Jahr freiwillig für die Umwelt und unterstützen somit tatkräftig die Arbeit in den Einsatzstellen der Hansestadt. Geboten werden: Spannende Erfahrungen in Theorie und Praxis, Kontakte, begleitende Seminare, ein monatliches Taschengeld sowie ein Wohn-/Verpflegungskostenzuschuss und eine HVV-Proficard. Das FÖJ beginnt am 1. August 2021 und endet am 31. Juli 2022. Über das Online-Bewerbungsportal können sich ab dem 22. Dezember junge Menschen im Alter von 16-26 Jahren für ein FÖJ in Hamburg bewerben. Fragen rund um das FÖJ beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umweltbehörde unter .

Profi -Ausbildung für Künstler*innen

(RB 12-20) Die HipHop Academy der Stiftung Kultur Palast Hamburg bietet aktuell ein kostenfreies und zertifiziertes Ausbildungsprogramm auf internationalem Niveau an. Gesucht werden Tänzer*innen, Sänger*innen, Rapper*innen, Beatboxer*innen und Produzenten*innen! Jeder Jahrgang besteht aus 12 geförderten Künstler*innen, die sich zehn Monate in diesem Programm kostenfrei coachen lassen können. Die Masterclass startet bereits im Januar 2021. Möglich wurde dieses Angebot zum einen durch die Unterstützung von DIEHL+RITTER mit dem TANZPAKT RECONNECT und zum anderen durch eine Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR des Hilfsprogramm Tanz. Bewerber sollten zwischen 18 und 25 Jahre alt sein und über solide Kenntnisse und Erfahrungen der jeweiligen Bewerbungs-Sparte verfügen.

Am Montag , dem 14.12.20 und am Freitag, dem 08.01.2021 können Bewerber*innen sich im Rahmen des sogenannten Try Outs in der Zeit von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Bühne des Stiftung Kultur Palast Hamburg präsentieren. Die Trainer und Coaches werden die Talente scouten. Die zwölf Besten erhalten eine zehnmonatige Ausbildung in der Masterclass auf internationalem Niveau.

Was steht auf dem Lehrplan? Die Ausbildung umfasst wöchentlich einen Workshop, eine Stunde Einzel und drei Stunden Gruppencoaching. Dazu kommen ein einwöchiges Sommercamp mit prominenten Gästen, die Erarbeitung einer professionellen Bühnen -Show mit Koryphäen der Branche sowie eine Abschlussprüfung. Die Students erhalten eine umfassende Ausbildung, zu der nicht zuletzt auch Themen wie Steuerrecht sowie das Erstelleneigener Social Media-Kampagnen gehören. Ziel ist es, den Absolventen das Rüstzeug für eine nachhaltige Karriere auf dem internationalen Markt mitgeben zu können. Bewerber melden sich bitte unter folgender Adresse: HipHop Academy Hamburg Öjendorfer Straße 30a 22119 Hamburg Kontakt:

Zuschuss für Studierende

(RB 11-20) Ab heute können Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, erneut die Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beantragen. Mit der Reaktivierung seiner Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von November 2020 bis Ende März 2021 erneut denjenigen Studierenden helfen, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Für die Beantragung und die Prüfung wurden bei der Wiederauflage Anpassungen und Erleichterungen vorgenommen, so können alle, z. B. auch Erstsemester, bei Bedarf unbürokratisch ihre pandemiebedingte Notlage nachweisen.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Eine Beantragung ist seit dem 20.11. wieder möglich. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de

Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Mit dem Inkrafttreten der Überbrückungshilfe können keine neuen Anträge auf das Hamburger Corona Notfalldarlehen eingereicht werden. Studierende, die für November 2020 das Notfalldarlehen beantragt haben, können Anträge, die noch nicht entschieden wurden, zurückziehen und stattdessen die nicht rückzahlbare Überbrückungshilfe aus Bundesmitteln beantragen. Auch Studierende, die bereits ein Hamburger Corona Notfalldarlehen erhalten haben, können die Überbrückungshilfe erhalten, wenn sie die Voraussetzungen für diesen Bundes-Zuschuss erfüllen.

 

Perspektiven für Studienaussteigerinnen und -aussteiger

(RB 11-20) Hamburg bietet jungen Menschen, die an ihrem Studium zweifeln oder es vorzeitig abbrechen, ein umfangreiches Beratungs- und Vermittlungsnetzwerk. Mit mehr als 60 Stellen an Hochschulen, Kammern, der Agentur für Arbeit und weiteren Einrichtungen initiierte „shift. Hamburgs Programm für Studienaussteigerinnen und -aussteiger“ das umfassende Netzwerk. Das Projekt wurde fünf Jahre lang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und endet mit der mehrtägigen digitalen Abschlussveranstaltung „(K)ein Studium ist auch eine Lösung“. Die Online-Anmeldung ist möglich unter www.shift-hamburg.de/digitales-finale.

Die zahlreichen Beratungsstellen des Netzwerkes informieren und vermitteln in eine Berufsausbildung als Alternative zum Studium. Wer am gewählten Studienfach zweifelt, aber sich nicht für einen Abbruch entscheiden möchte, findet zudem an den Hochschulen Unterstützung. Alle Angebote des Netzwerkes sind unter shift-hamburg.de gebündelt. Dort führt ein digitaler Beratungswegweiser zum passenden Angebot und zu interessierten Unternehmen. Mit Projektende werden der zentrale Beratungswegweiser und weitere Informationen zum Studienausstieg künftig über die Website des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung unter www.hibb.hamburg.de angeboten. Dort steht auch das Abschlussmagazin zum Download zur Verfügung.

Während Studierende die Hochschule zum Teil ohne Abschluss verlassen, suchen viele Unternehmen zugleich Nachwuchskräfte beispielsweise als Azubis. Um Studienaussteigerinnen und -aussteiger durch Berufsbildung eine qualifizierte Perspektive in diesen Unternehmen zu bieten, initiierte die Fachkräftestrategie des Hamburger Senats das Projekt shift. Mit insgesamt rund 2,35 Millionen Euro förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2016 bis 2018 und in der Verlängerung bis Ende 2020 das „Leuchtturmprojekt zur vernetzten Beratung, Vermittlung und Begleitung von Studienaussteiger/innen in Berufsbildung in Hamburg“, in dem shift als Kooperation der Partner realisiert wurde. Ziele waren zum einen die effizientere Vernetzung der unterschiedlichen Beratungsstellen. Zum anderen sollten junge Menschen effektiv angesprochen und auf Berufsbildung als alternativen Karriereweg aufmerksam gemacht werden.

Hamburger Hilfsfonds für Studierende

(RB 10-20) Hamburger Hilfsfonds für Studierende geht von Oktober bis Dezember in die nächste Runde. Anträge können ab 28. Oktober online gestellt werden Studierende an Hamburger Hochschulen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer finanziellen Notlage befinden, können pünktlich zum Start des Wintersemesters 2020 erneut online ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich beantragen. Das Darlehen kann jeweils für die Monate Oktober, November und Dezember beim Studierendenwerk Hamburg beantragt werden.

Der Hamburger Hilfsfonds dient der schnellen und unbürokratischen Unterstützung von Studierenden und soll dazu beitragen, den existenzsichernden Grundbedarf zu decken. Antragsberechtigt sind immatrikulierte Studierende einer Hamburgischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule. Darunter fallen auch immatrikulierte Studierende der staatlich anerkannten Hamburger Fern-Hochschule und der Europäischen Fernhochschule Hamburg mit Wohnsitz in Hamburg.

Anträge können jeweils für den laufenden Monat gestellt werden, zuerst ab 28.10.2020 für den Monat Oktober 2020. Die Rückzahlung des Darlehens soll frühestens zwölf Monate nach Ablauf des Monats, für den das Darlehen erstmals gewährt wurde, beginnen und in Ratenzahlung in Höhe von 50 Euro pro Monat erfolgen. Wichtig für BAföG-Empfänger*innen: Das Darlehen wird nicht auf den Bedarf nach dem BAföG angerechnet. Die Antragstellung ist ab 28. Oktober hier möglich: https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/hamburger-corona-notfalldarlehen-fuer-studierende

Über Stipendienmöglichkeiten informieren

(RB 10-20) Das Wintersemester hat begonnen und die Vorlesungen finden aufgrund der Corona-Regelungen überwiegend in digitaler Form statt. Viele Studierende wissen nicht, wie sich das kommende Semester gestalten wird. Dabei steht auch die Frage der Finanzierung ihres Studiums im Vordergrund.

Über 2.500 Stipendiengeber*innen unterstützen bedürftige und begabte Studierende regional, fachspezifisch oder bundesweit mit finanzieller und ideeller Förderung. Die Stiftungen und Förderwerke entscheiden nicht nur nach Leistungen in Abitur und Studium, sondern achten auch besonders auf ehrenamtliches Engagement und familiären Hintergrund oder biographische Besonderheiten der Bewerberinnen und Bewerber, wie Migrationsgeschichte, Schicksalsschläge, körperliche Einschränkungen und Krankheiten.
Insbesondere für junge Menschen, für die ein Studium keine Selbstverständlichkeit ist, sind die Chancen auf ein Stipendium gestiegen. Verschiedene Stiftungen ermuntern verstärkt Studierende, deren Eltern selbst nicht studiert haben oder die wenig Geld zur Verfügung haben, sich um ein Stipendium zu bewerben.

Über die Möglichkeiten und Auswahlkriterien informiert der Elternkompass. Die kostenfreie Beratungshotline richtet sich an interessierte Eltern, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Das Beratungsteam ist unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können darüber hinaus per E-Mail an  gestellt werden.

Überbückungshilfen werden verlängert

(RB 09-20) Eine 100-Millionen-Euro-Überbrückungshilfe hat die Bundesregierung für Studierende bereitgestellt, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akute finanzielle Not geraten sind. Nun wird die Überbrückungshilfe für einen weiteren Monat verlängert, sodass notleidende Studierende auch im September einen Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten können. Voraussetzung für den Erhalt des nicht rückzahlbaren Zuschusses– ist der Nachweis einer akuten, pandemiebedingten Notlage. Durch die Verlängerung um einen weiteren Monat können in- und ausländischer Studierende, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule immatrikuliert sind, die Überbrückungshilfe nun noch bis Ende September beantragen.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerkes Hamburgs begrüßt diese Verlängerung und fordert: „Eine Öffnung des BAföG für Studierende, die bisher nicht antragsberechtigt waren, bietet alle Vorteile einer schnellen, unmittelbaren Unterstützung für die Betroffenen und sollte jetzt beschlossen werden. Eine solche Regelung sollte mindestens für zwei Jahre Bestand haben, da sich die finanziellen Auswirkungen für Studierende und Studieninteressierte noch über Jahre ziehen werden.“

Neue Website des Studierendenwerkes

(RB 09-20) Die neue Homepage des Studierendenwerkes Hamburg mit den neuesten technischen Standards löst die bisherige „in die Jahre gekommene“ Website ab. In der mobilen Anwendung auf dem Smartphone erscheint die Website nun wie eine App. Die neue Optik präsentiert sich mit „Kacheln“ für die Haupt-Themen, nutzt stärker als zuvor Bildstatt Textelemente und ermöglicht die übersichtliche Aufbereitung komplexer Themen auf mehreren Unter-Ebenen. 

Ein zentrales Element ist die Suchfunktion, in die das gewünschte Thema als Stichwort eingegeben wird. Intelligente Content-Verknüpfungen spielen die Inhalte an die Nutzer*innen aus und bewirken eine schnelle Zielführung. Natürlich kann alternativ auch die intuitive Navigation zum „Durchklicken“ der Kacheln genutzt werden, um zur gewünschten Information zu gelangen. Feedback an ist erwünscht.

Gefördertes Wohnen für Alleinerziehende Studentinnen

(RB 09-20) In der Wohnanlage Kiwittsmoor, im grünen Stadtteil Langenhorn, werden derzeit sechs bezuschusste Zweiraumwohnungen für alleinerziehende Studentinnen mit Kind(ern) angeboten, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hamburger Hochschule immatrikuliert sind. Drei der sechs geförderten Wohnungen in Kiwittsmoor sind bereits durch junge Familien bezogen, für die restlichen drei können sich alleinerziehende Studentinnen und werdende Mütter noch bis zum 30. August 2020 bewerben. Die durch 100 Euro bezuschusste, monatliche Pauschalmiete in der Wohnanlage Kiwittsmoor beträgt statt 382,50 Euro nur 282,50 Euro und beinhaltet alle Nebenkosten wie Wasser, Strom und Internet.

Zum Spielen und gemeinsamen Austausch mit anderen Bewohner*innen der Wohnanlage stehen Mutter und Kind ein Familien- und Spielzimmer sowie ein einladender Garten zur Verfügung. Neben den preisgünstigen Mieten bietet das Wohnen in der Wohnanlage ein Netzwerk an Studierenden, die sich gegenseitig stützen und helfen. Fußläufig entfernt befinden sich mehrere Kitas sowie eine Parkanlage mit Spielplatz und für die Abkühlung im Sommer das Naturbad Kiwittsmoor. Um junge Familien finanziell zu unterstützen, stellt das Studierendenwerk Hamburg eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten: Neben preisgünstigem Wohnraum werden insbesondere Kinderbetreuung in den fünf Kitas des Studierendenwerks ermöglicht. Kostenlose Kinderteller in den gastronomischen Einrichtungen sowie Stipendien und soziale als auch finanzielle Beratung ergänzen das Angebot.

Reisen und soziales Engagement im weltwärts-Freiwilligendienst

(RB 09-20) Soziale oder ökologische Projekte unterstützen und dabei die Welt entdecken – das lässt sich bei einem weltwärts-Freiwilligendienst verbinden. Bis zum 15. Oktober 2020 können sich junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren für einen neun- oder zwölfmonatigen Austausch bei der Austauschorganisation Experiment e.V. für weltwärts ab August 2021 bewerben.

Den Freiwilligendienst gibt es in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Ernährungssicherung, dem Umwelt- und Ressourcenschutz und dem Gebiet der Menschenrechte. Experiment e.V. bietet Einsatzstellen in Argentinien, Benin, Ecuador, Indien, Mexiko, Südafrika und Vietnam an. Untergebracht werden die Teilnehmenden bei einheimischen Gastfamilien oder gemeinsam mit anderen Freiwilligen in internationalen Wohngemeinschaften

Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 85 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Der Auslandsaufenthalt im Rahmen des weltwärts-Freiwilligendienstes wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz