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28.11.2020 - 09:32

 
 

Rund um Studium, Ausbildung und Beruf- neue Berufsbilder, Bewerbungsprozesse, Ausbildungsmessen und vieles mehr

Zuschuss für Studierende

(RB 11-20) Ab heute können Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, erneut die Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beantragen. Mit der Reaktivierung seiner Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von November 2020 bis Ende März 2021 erneut denjenigen Studierenden helfen, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Für die Beantragung und die Prüfung wurden bei der Wiederauflage Anpassungen und Erleichterungen vorgenommen, so können alle, z. B. auch Erstsemester, bei Bedarf unbürokratisch ihre pandemiebedingte Notlage nachweisen.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Eine Beantragung ist seit dem 20.11. wieder möglich. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de

Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Mit dem Inkrafttreten der Überbrückungshilfe können keine neuen Anträge auf das Hamburger Corona Notfalldarlehen eingereicht werden. Studierende, die für November 2020 das Notfalldarlehen beantragt haben, können Anträge, die noch nicht entschieden wurden, zurückziehen und stattdessen die nicht rückzahlbare Überbrückungshilfe aus Bundesmitteln beantragen. Auch Studierende, die bereits ein Hamburger Corona Notfalldarlehen erhalten haben, können die Überbrückungshilfe erhalten, wenn sie die Voraussetzungen für diesen Bundes-Zuschuss erfüllen.

 

Perspektiven für Studienaussteigerinnen und -aussteiger

(RB 11-20) Hamburg bietet jungen Menschen, die an ihrem Studium zweifeln oder es vorzeitig abbrechen, ein umfangreiches Beratungs- und Vermittlungsnetzwerk. Mit mehr als 60 Stellen an Hochschulen, Kammern, der Agentur für Arbeit und weiteren Einrichtungen initiierte „shift. Hamburgs Programm für Studienaussteigerinnen und -aussteiger“ das umfassende Netzwerk. Das Projekt wurde fünf Jahre lang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und endet mit der mehrtägigen digitalen Abschlussveranstaltung „(K)ein Studium ist auch eine Lösung“. Die Online-Anmeldung ist möglich unter www.shift-hamburg.de/digitales-finale.

Die zahlreichen Beratungsstellen des Netzwerkes informieren und vermitteln in eine Berufsausbildung als Alternative zum Studium. Wer am gewählten Studienfach zweifelt, aber sich nicht für einen Abbruch entscheiden möchte, findet zudem an den Hochschulen Unterstützung. Alle Angebote des Netzwerkes sind unter shift-hamburg.de gebündelt. Dort führt ein digitaler Beratungswegweiser zum passenden Angebot und zu interessierten Unternehmen. Mit Projektende werden der zentrale Beratungswegweiser und weitere Informationen zum Studienausstieg künftig über die Website des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung unter www.hibb.hamburg.de angeboten. Dort steht auch das Abschlussmagazin zum Download zur Verfügung.

Während Studierende die Hochschule zum Teil ohne Abschluss verlassen, suchen viele Unternehmen zugleich Nachwuchskräfte beispielsweise als Azubis. Um Studienaussteigerinnen und -aussteiger durch Berufsbildung eine qualifizierte Perspektive in diesen Unternehmen zu bieten, initiierte die Fachkräftestrategie des Hamburger Senats das Projekt shift. Mit insgesamt rund 2,35 Millionen Euro förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2016 bis 2018 und in der Verlängerung bis Ende 2020 das „Leuchtturmprojekt zur vernetzten Beratung, Vermittlung und Begleitung von Studienaussteiger/innen in Berufsbildung in Hamburg“, in dem shift als Kooperation der Partner realisiert wurde. Ziele waren zum einen die effizientere Vernetzung der unterschiedlichen Beratungsstellen. Zum anderen sollten junge Menschen effektiv angesprochen und auf Berufsbildung als alternativen Karriereweg aufmerksam gemacht werden.

Hamburger Hilfsfonds für Studierende

(RB 10-20) Hamburger Hilfsfonds für Studierende geht von Oktober bis Dezember in die nächste Runde. Anträge können ab 28. Oktober online gestellt werden Studierende an Hamburger Hochschulen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer finanziellen Notlage befinden, können pünktlich zum Start des Wintersemesters 2020 erneut online ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich beantragen. Das Darlehen kann jeweils für die Monate Oktober, November und Dezember beim Studierendenwerk Hamburg beantragt werden.

Der Hamburger Hilfsfonds dient der schnellen und unbürokratischen Unterstützung von Studierenden und soll dazu beitragen, den existenzsichernden Grundbedarf zu decken. Antragsberechtigt sind immatrikulierte Studierende einer Hamburgischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule. Darunter fallen auch immatrikulierte Studierende der staatlich anerkannten Hamburger Fern-Hochschule und der Europäischen Fernhochschule Hamburg mit Wohnsitz in Hamburg.

Anträge können jeweils für den laufenden Monat gestellt werden, zuerst ab 28.10.2020 für den Monat Oktober 2020. Die Rückzahlung des Darlehens soll frühestens zwölf Monate nach Ablauf des Monats, für den das Darlehen erstmals gewährt wurde, beginnen und in Ratenzahlung in Höhe von 50 Euro pro Monat erfolgen. Wichtig für BAföG-Empfänger*innen: Das Darlehen wird nicht auf den Bedarf nach dem BAföG angerechnet. Die Antragstellung ist ab 28. Oktober hier möglich: https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/hamburger-corona-notfalldarlehen-fuer-studierende

Über Stipendienmöglichkeiten informieren

(RB 10-20) Das Wintersemester hat begonnen und die Vorlesungen finden aufgrund der Corona-Regelungen überwiegend in digitaler Form statt. Viele Studierende wissen nicht, wie sich das kommende Semester gestalten wird. Dabei steht auch die Frage der Finanzierung ihres Studiums im Vordergrund.

Über 2.500 Stipendiengeber*innen unterstützen bedürftige und begabte Studierende regional, fachspezifisch oder bundesweit mit finanzieller und ideeller Förderung. Die Stiftungen und Förderwerke entscheiden nicht nur nach Leistungen in Abitur und Studium, sondern achten auch besonders auf ehrenamtliches Engagement und familiären Hintergrund oder biographische Besonderheiten der Bewerberinnen und Bewerber, wie Migrationsgeschichte, Schicksalsschläge, körperliche Einschränkungen und Krankheiten.
Insbesondere für junge Menschen, für die ein Studium keine Selbstverständlichkeit ist, sind die Chancen auf ein Stipendium gestiegen. Verschiedene Stiftungen ermuntern verstärkt Studierende, deren Eltern selbst nicht studiert haben oder die wenig Geld zur Verfügung haben, sich um ein Stipendium zu bewerben.

Über die Möglichkeiten und Auswahlkriterien informiert der Elternkompass. Die kostenfreie Beratungshotline richtet sich an interessierte Eltern, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Das Beratungsteam ist unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können darüber hinaus per E-Mail an  gestellt werden.

Überbückungshilfen werden verlängert

(RB 09-20) Eine 100-Millionen-Euro-Überbrückungshilfe hat die Bundesregierung für Studierende bereitgestellt, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akute finanzielle Not geraten sind. Nun wird die Überbrückungshilfe für einen weiteren Monat verlängert, sodass notleidende Studierende auch im September einen Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten können. Voraussetzung für den Erhalt des nicht rückzahlbaren Zuschusses– ist der Nachweis einer akuten, pandemiebedingten Notlage. Durch die Verlängerung um einen weiteren Monat können in- und ausländischer Studierende, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule immatrikuliert sind, die Überbrückungshilfe nun noch bis Ende September beantragen.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerkes Hamburgs begrüßt diese Verlängerung und fordert: „Eine Öffnung des BAföG für Studierende, die bisher nicht antragsberechtigt waren, bietet alle Vorteile einer schnellen, unmittelbaren Unterstützung für die Betroffenen und sollte jetzt beschlossen werden. Eine solche Regelung sollte mindestens für zwei Jahre Bestand haben, da sich die finanziellen Auswirkungen für Studierende und Studieninteressierte noch über Jahre ziehen werden.“

Neue Website des Studierendenwerkes

(RB 09-20) Die neue Homepage des Studierendenwerkes Hamburg mit den neuesten technischen Standards löst die bisherige „in die Jahre gekommene“ Website ab. In der mobilen Anwendung auf dem Smartphone erscheint die Website nun wie eine App. Die neue Optik präsentiert sich mit „Kacheln“ für die Haupt-Themen, nutzt stärker als zuvor Bildstatt Textelemente und ermöglicht die übersichtliche Aufbereitung komplexer Themen auf mehreren Unter-Ebenen. 

Ein zentrales Element ist die Suchfunktion, in die das gewünschte Thema als Stichwort eingegeben wird. Intelligente Content-Verknüpfungen spielen die Inhalte an die Nutzer*innen aus und bewirken eine schnelle Zielführung. Natürlich kann alternativ auch die intuitive Navigation zum „Durchklicken“ der Kacheln genutzt werden, um zur gewünschten Information zu gelangen. Feedback an ist erwünscht.

Gefördertes Wohnen für Alleinerziehende Studentinnen

(RB 09-20) In der Wohnanlage Kiwittsmoor, im grünen Stadtteil Langenhorn, werden derzeit sechs bezuschusste Zweiraumwohnungen für alleinerziehende Studentinnen mit Kind(ern) angeboten, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hamburger Hochschule immatrikuliert sind. Drei der sechs geförderten Wohnungen in Kiwittsmoor sind bereits durch junge Familien bezogen, für die restlichen drei können sich alleinerziehende Studentinnen und werdende Mütter noch bis zum 30. August 2020 bewerben. Die durch 100 Euro bezuschusste, monatliche Pauschalmiete in der Wohnanlage Kiwittsmoor beträgt statt 382,50 Euro nur 282,50 Euro und beinhaltet alle Nebenkosten wie Wasser, Strom und Internet.

Zum Spielen und gemeinsamen Austausch mit anderen Bewohner*innen der Wohnanlage stehen Mutter und Kind ein Familien- und Spielzimmer sowie ein einladender Garten zur Verfügung. Neben den preisgünstigen Mieten bietet das Wohnen in der Wohnanlage ein Netzwerk an Studierenden, die sich gegenseitig stützen und helfen. Fußläufig entfernt befinden sich mehrere Kitas sowie eine Parkanlage mit Spielplatz und für die Abkühlung im Sommer das Naturbad Kiwittsmoor. Um junge Familien finanziell zu unterstützen, stellt das Studierendenwerk Hamburg eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten: Neben preisgünstigem Wohnraum werden insbesondere Kinderbetreuung in den fünf Kitas des Studierendenwerks ermöglicht. Kostenlose Kinderteller in den gastronomischen Einrichtungen sowie Stipendien und soziale als auch finanzielle Beratung ergänzen das Angebot.

Reisen und soziales Engagement im weltwärts-Freiwilligendienst

(RB 09-20) Soziale oder ökologische Projekte unterstützen und dabei die Welt entdecken – das lässt sich bei einem weltwärts-Freiwilligendienst verbinden. Bis zum 15. Oktober 2020 können sich junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren für einen neun- oder zwölfmonatigen Austausch bei der Austauschorganisation Experiment e.V. für weltwärts ab August 2021 bewerben.

Den Freiwilligendienst gibt es in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Ernährungssicherung, dem Umwelt- und Ressourcenschutz und dem Gebiet der Menschenrechte. Experiment e.V. bietet Einsatzstellen in Argentinien, Benin, Ecuador, Indien, Mexiko, Südafrika und Vietnam an. Untergebracht werden die Teilnehmenden bei einheimischen Gastfamilien oder gemeinsam mit anderen Freiwilligen in internationalen Wohngemeinschaften

Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 85 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Der Auslandsaufenthalt im Rahmen des weltwärts-Freiwilligendienstes wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

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