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01.08.2021 - 16:48

 
 

Rund um Studium, Ausbildung und Beruf- neue Berufsbilder, Bewerbungsprozesse, Ausbildungsmessen und vieles mehr

Start ins Ausbildungsjahr

(RB 07-21) Viele junge Menschen starten jetzt unter Corona-Bedingungen ins Ausbildungsjahr. Trotz der besonderen Lage: Wer jetzt seine Ausbildung beginnt, sollte sich mit dem Thema Steuern befassen. Worauf zu achten ist, erklärt der Bund der Steuerzahler.

Lehrlinge, die ihre Ausbildung beginnen, sollten zunächst dem Ausbildungsbetrieb ihre Steueridentifikationsnummer, das Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit mitteilen. Die Angaben sind wichtig, damit der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug von Anfang an korrekt vornehmen kann. Wer seine Steuer-ID nicht mehr zur Hand hat, sollte beim Bundeszentralamt für Steuern die erneute Mitteilung der ID-Nummer beantragen.

Ob von der Ausbildungsvergütung tatsächlich Lohnsteuern abgezogen werden, hängt vom Einzelfall ab. Junge Erwachsene werden in der Regel die Steuerklasse I erhalten, weil sie meist kinderlos und ledig sind. In diesem Fall fällt erst bei einer monatlichen Ausbildungsvergütung von etwa 1.100 Euro Lohnsteuer an. Die Steuer zieht der Arbeitgeber direkt vom Lohn ab. Oft lässt sich die Steuerbelastung senken, weil Ausgaben für die Ausbildung gegengerechnet werden können. Dies können etwa Ausgaben für Lehrbücher, typische Berufsbekleidung oder Fahrtkosten zum Betrieb sowie zur Berufsschule sein. Am besten heben Lehrlinge Belege für solche Ausgaben auf. Auch wer Tage im Homeoffice verbringt, sollte sich dies notieren, denn dafür kann eine Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag angesetzt werden.

Geltend machen können Auszubildende diese so genannten Werbungskosten in ihrer Einkommensteuererklärung. Für das Ausbildungsjahr 2021 kann die Steuererklärung ab dem nächsten Jahr beim Finanzamt eingereicht werden. Auch Eltern von Azubis erhalten finanzielle Unterstützung: Ist der Lehrling noch nicht 25 Jahre alt, steht ihnen weiterhin das Kindergeld beziehungsweise der Kinderfreibetrag zu. Zudem können sie die Kosten für die Krankenversicherung des Kindes und bei volljährigen Kindern einen Betrag für die auswärtige Unterbringung des Lehrlings bei der Steuer absetzen.

Schutzimpfung für Studierende

(RB 07-21) Alle Hamburger Studierenden können von morgen, 21. Juli bis einschließlich 27. Juli 2021 ein exklusives Impfangebot in Anspruch nehmen: Sie erhalten eine Corona-Schutzimpfung ohne vorherige Terminvereinbarung von 8 bis 19 Uhr im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen. Diese Möglichkeit besteht für alle Studierenden, die bislang noch keine Erstimpfung erhalten haben. Das haben die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) und die Sozialbehörde mit der Landeshochschulkonferenz (LHK), dem Studierendenwerk Hamburg und den studentischen Vertretungen vereinbart. Auf diesem Wege können alle Studierenden noch vor Ende August schnell und kostenfrei einen vollen Impfschutz gegen Covid-19 erhalten.

Neben dem Ausweis muss nur der Studierendenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung vorgewiesen werden. Zusätzlich benötigt wird der Personalausweis oder Reisepass. Wenn vorhanden, soll auch der Impfpass mitgebracht werden. Welcher Impfstoff verwendet wird, richtet sich nach der tagesaktuellen Verfügbarkeit, es wird sich bei Personen unter 60 Jahren grundsätzlich um einen mRNA-Impfstoff (Biontech, Moderna) handeln.

Noch Studienplätze frei

(RB 07-21) Jetzt fürs Wintersemester an der TU Hamburg bewerben. Es sind noch Studienplätze frei. Zukunft war noch nie einfach, doch an der Technischen Universität Hamburg können Studieninteressierte jetzt lernen, sie zu gestalten. Es ist der Moment für gute Ideen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Dafür bietet die TU Hamburg 15 ingenieurwissenschaftliche Bachelorstudiengänge an, die die Grundlage dafür vermitteln, noch heute Unmögliches morgen real werden zu lassen. Abiturientinnen und Abiturienten können an Deutschlands jüngster TU unter anderem erfahren, wie mit Data Science Leben gerettet, oder mit Hilfe von Bioverfahrenstechnik vegane Lebensmittel produziert werden. Gleichzeitig bleibt viel Freiraum für die individuelle Studiengestaltung. Die Bewerbungsphase für das zulassungsfreie Studienangebot läuft noch bis Ende Juli.

BAföG-Bezug in Pandemiezeiten

(RB 07-21) Die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen wird auch für das laufende Sommersemester 2021 verlängert. Bei Studierenden, die nach dem Bundesaubildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums auch die Förderungsdauer. Das Sommersemester 2021 war im April aufgrund des zu diesem Zeitpunkt angespannten Infektionsgeschehens in weitgehend digitaler Form gestartet. Aufgrund der sinkenden Inzidenzwerte können einige Veranstaltungsformate an den Hochschulen mittlerweile wieder in Präsenz stattfinden.

Digitale Studienmesse

(RB 06-21) „Abiturientinnen und Abiturienten* aufgepasst!“ - Am Samstag, den 19. Juni 2021, startet Norddeutschlands erste digitale Studienmesse, in der es nur und ausschließlich um Duale Studienangebote geht. In der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr erhalten Studieninteressierte alle notwendigen Informationen und direkte Kontakte für ihren persönlichen Berufseinstieg. 14 Hochschulen und 35 Unternehmen (Still, Phillips, UKE, Airbus, DLR, Siemens, BAT, Hapag-Lloyd, Zoll,…) schalten sich an diesem Nachmittag digital auf und stellen sich den Fragen der jungen Berufseinsteiger. Auf der Homepage www.karriere-dual.de sind bereits heute alle Studienangebote platziert, Downloads möglich und Kontakte zu den Hochschulen bzw. Firmen hinterlegt. Eine gezielte Vorbereitung vom heimischen PC ist damit leicht möglich, Inhalte können abgespeichert oder ausgedruckt werden, ein E-Book wird noch eingestellt. Verschiedene Vorträge helfen Studieninteressierte bei der nicht immer leichten Berufs- und Studienwahl.

Bilanz Überbrückungshilfen

(RB 06-21) 10 Millionen Euro – Mehr als 21.000 Anträge bewilligt – Hamburger Studierenden in Not geholfen! Knapp ein Jahr nach Einführung der Überbrückungshilfe für Studierende hat das Studierendenwerk Hamburg nun über 21.000 Anträge auf Unterstützung bewilligen können. Über 10 Millionen vom Bund bereitgestellte Euro gingen bisher somit an Hamburger Studierende, die aufgrund der Corona-Krise auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Noch bis September können Studierende in pandemiebedingten finanziellen Notlagen ihre Anträge für den nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 500 Euro monatlich stellen. Bei etwa 80 Prozent aller bewilligten Anträge konnte der Zuschuss in voller Höhe ausgezahlt werden.

7.237 Hamburger Studierende haben seit Juni 2020 die vom Bund bereitgestellte Überbrückungshilfe beantragt. 1 Davon haben rund 73 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit, etwa 27 Prozent sind internationale Studierende aus der ganzen Welt, zum Beispiel aus Vietnam, Indien oder dem Iran. Die meisten Beantragungen internationaler Studierenden gingen von AntragstellerInnen mit türkischer und syrischer Staatsangehörigkeit ein.

Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen zur Überbrückungshilfe des Bundes unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Wintersemester in Präsenz

(RB 06-21) Lehre in voller Präsenz: Unter dieser Agenda planen die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) und die Hamburger Hochschulen das kommende Wintersemester 2021/2022. Die konkrete Ausgestaltung wird derzeit von Hochschulen und Behörde erarbeitet. Die Konzepte nehmen Kontakt- und Hygieneregelungen sowie Möglichkeiten des Testnachweises und die Rahmenbedingungen an den Hochschulen gleichermaßen in den Blick und orientieren sich an der weiteren Entwicklung von Impfquote und Infektionsgeschehen.

Endspurt zur Lehrstelle

(RB 06-21) Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt Stellung zur Ausbildungsplatzsituation im Hamburger Handwerk:

„Schülerinnen und Schüler, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, haben im Handwerk gute Karten: Viele Betriebe suchen Azubis zum Ausbildungsstart August 2021. In unserer Lehrstellenbörse sind rund 950 freie Ausbildungsplätze in vielen unterschiedlichen Berufen verzeichnet. Das Handwerk freut sich auf die jungen Menschen, die in der Corona-Pandemie Durchhaltevermögen bewiesen haben und jetzt durchstarten wollen. Mein Tipp: Informiert euch rasch und lasst euch beraten. Für unsere Online-Veranstaltung „Endspurt zur Lehrstelle“ am 7. Juni etwa sind noch Plätze frei.“

Welches Stipendium passt zu mir?

(RB 05-21) Der Beratungsservice Elternkompass bietet Unterstützung und informiert in kostenfreien und frei zugänglichen Onlineseminaren über verschiedene Stipendien. Die Seminare richten sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie an Eltern, die ihre Kinder bei der Stipendiensuche unterstützen möchten. Das nächste Onlineseminar „Die 5 Stipendienarten im Studium“ findet am 02. Juni um 18 Uhr statt. Dabei werden verschiedene Stipendienmöglichkeiten, Auswahlkriterien und Bewerbungstipps vorgestellt. Die Veranstaltung erfolgt ohne Registrierung und wird über zoom durchgeführt – der Link ist auf der Website www.elternkompass.info zu finden.

Außerdem hat der Elternkompass ein neues Format zur Unterstützung bei der Stipendiensuche entwickelt – den Stipendium-O-Mat. Anhand von den anonymisierten Antworten der Interessenten wird am Ende eine grobe Richtung aufgezeigt, welche Stipendien in Frage kommen könnten. Zudem ist das Team für eine ausführliche Beratung unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können darüber hinaus per E-Mail an freivservicevierf[at]freivelternkompass.info gestellt werden.

Neuer Antragsassistent „BAföG Digital“

(RB 05-21) Die Stadt Hamburg hat heute den neuen Antragsassistenten „BAföG digital“ gelauncht. Unter www.bafoeg-digital.de steht damit ein erstmals bundesweit vereinheitlichtes Online-Angebot zur Beantragung von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zur Verfügung. Dem Hamburger Projektstart vorausgegangen war eine Pilotphase in mehreren Bundesländern. Pro Jahr werden in Hamburg 18.000 Anträge auf BAföG-Förderung gestellt.

Um die bislang unterschiedlichen digitalen Angebote zur BAföG-Antragsstellung zu vereinheitlichen, ist Ende 2020 eine Pilotphase zum neuen Antragsassistenten „BAföG Digital“ in Sachsen-Anhalt, Hessen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz angelaufen. Nach Abschluss der Pilotierung im April 2021 startet nun auch Hamburg mit „BAföG Digital“. Bis Ende 2022 werden die Kosten für den neuen Antragsassistenten vom Bund getragen. Anschließend übernehmen die teilnehmenden Länder die Kosten des Verfahrens. Die Länder werden zudem den Antragsassistenten künftigen Anforderungen entsprechend weiterentwickeln.

Weitere Informationen zum BAföG und zur Antragstellung finden sich unter www.studierendenwerk-hamburg.de/studienfinanzierung/bafoeg.

Überbrückungshilfe verlängert

(RB 04-21) Die Überbrückungshilfe für Studierende des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde bis Ende September 2021 verlängert. Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, können auch im Sommersemester 2021 einen Antrag für den nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 500 Euro stellen.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendium oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de

Kürzungen an der Fakultät für Rechtswissenschaften

(RB 03-21) 42 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und der Fachschaftsrat haben sich in einer öffentlichen Stellungnahme gegen die deutliche Verringerung des Lehrangebotes und weitere drohende Kürzungen ausgesprochen. Sie appellieren an den Senat, eine den tatsächlichen Aufgaben genügende Finanzierung der Universität zu gewährleisten, die auch denjenigen Studierenden, die kein Geld für kommerzielle Zusatzangebote haben, eine gute Ausbildung ermöglicht.

 Das Dekanat der Fakultät für Rechtswissenschaften hatte am 12.2.2021 angekündigt, alle staatsexamensrelevanten Arbeitsgemeinschaften im Hauptstudium (4. und 5. Semester) zu streichen und die Zahl der Teilnehmenden in den Arbeitsgemeinschaften des 2. und 3. Semesters von 25 auf 40 zu erhöhen. Gerade in Pandemiezeiten sind die Arbeitsgemeinschaften besonders wichtig für die juristische Lehre, weil in ihnen interaktiver Unterricht in Kleingruppen stattfindet. Hintergrund der Kürzungen ist eine erhebliche Lücke in der Finanzierung der Universität im Allgemeinen und der Fakultät für Rechtswissenschaft im Besonderen. 

Die finanzielle Schieflage der Universität Hamburg ist auf eine Unterfinanzierung im vergangenen Jahrzehnt rückführbar. Seit 2012 sind die Mittel jährlich lediglich um 0,88 % gestiegen – das liegt unterhalb der Inflationsrate und zudem deutlich unterhalb der Tarifsteigerungen desselben Zeitraums. Infolgedessen war die Universität in den vergangenen Jahren gezwungen, ihre finanziellen Reserven weitgehend zu verbrauchen. 

Über Stipendienmöglichkeiten informieren

(RB 03-21) In den kommenden Wochen beginnt das neue Sommersemester. Da viele Studierende ihren Nebenjobs immer noch nicht nachgehen können, steht die Frage nach der Studienfinanzierung häufig im Vordergrund. Gesellschaftliches Engagement und biografische Hürden spielen bei Stipendienbewerbungen eine genauso wichtige Rolle wie die Studienleistungen. Deshalb haben nicht nur Einserkandidatinnen und -kandidaten eine realistische Chance gefördert zu werden. Stipendien sollten also durchaus als mögliche Studienfinanzierung in Betracht gezogen werden. Die Stiftungen und Förderwerke entscheiden nicht nur nach Leistungen in Abitur und Studium, sondern achten auch besonders auf ehrenamtliches Engagement und familiären Hintergrund oder biographische Besonderheiten der Bewerberinnen und Bewerber, wie Migrationsgeschichte, Schicksalsschläge, körperliche Einschränkungen und Krankheiten.

Über die Möglichkeiten und Auswahlkriterien informiert der Elternkompass. Das Beratungsteam ist unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können darüber hinaus per E-Mail an freivservicevierf[at]freivelternkompass.info gestellt werden. Als zusätzliches Angebot bietet der Elternkompass kostenfreie und frei zugängliche Onlineseminare über verschiedene Stipendien an. Die Seminare richten sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie an Eltern, die ihre Kinder bei der Stipendiensuche unterstützen möchten. Mehr Infos zum nächsten Onlineseminar des Elternkompasses hier

Überbrückungshilfe für Studierende verlängert

(RB 02-21)  Gute Nachricht für Studierende, die wegen der Corona-Pandemie in akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind: Die zunächst bis März 2021 aus Bundesmitteln zugesagte Überbrückungshilfe wird auch im Sommersemester 2021 angeboten.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de. Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Per App zum BAföG-Antrag

(RB 01-21) Die App „BAföGdirekt“ stellt die bisherigen Features der Online-Beantragung im BAföG jetzt ergänzend auch mobil zur Verfügung. Eine zentrale neue Funktion ist die direkte Übermittlung von Dokumenten: Unterlagen wie Kontoauszüge oder Steuerbescheide können per Smartphone oder Tablet fotografiert und direkt an das zuständige Amt übermittelt werden. Auch über den aktuellen Stand der Antragsbearbeitung und Änderungen im Antragstatus gibt die App dank Pushmitteilung Bescheid. Daneben kann „BAföGdirekt“ das zuständige Amt für die Antragstellung samt Standort ermitteln, das zudem direkt per Anruf oder E-Mail kontaktiert werden kann. „BAföGdirekt“ gibt es für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google) und kann in App- und PlayStore kostenlos heruntergeladen werden.

Der Studienkompass

(RB 01-21) Bis zum 21. März 2021 können sich Hamburger Schülerinnen und Schüler, die 2023 ihr Abitur machen werden und deren Eltern nicht studiert haben, noch für das gemeinnützige Förderprogramm Studienkompass bewerben. Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell mehr als 1.100 Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung beim Übergang von der Schule an die Hochschule oder in die Ausbildung. Rund 3.150 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. 

Individuelle Regelstudienzeit verlängert

(RB 01-21) Die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen wird für das Wintersemester 2020/2021 erneut verlängert: Bei Studierenden, die nach dem Bundesaubildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums auch die Förderungsdauer. Hintergrund ist die weitgehende Umstellung des hybriden Studienbetriebs auf digitale Lehre aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens.

Im Zuge des aufgrund der Corona-Pandemie rein digital durchgeführten Sommersemesters 2020 ist mit dem „Gesetz zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Hochschulbereich“ erstmalig die individuelle Regelstudienzeit mit verlängerten Förderungsdauern für BAföG-geförderte Studierende eingeführt worden. Das Semester wird dabei zwar als Fachsemester der Regelstudienzeit mitgezählt, gleichzeitig aber bei bestimmten Regelungen, wie u.a. zur Überschreitung der Förderungshöchstdauer, als Nullsemester gewertet. Da der Bund weiterhin eine bundeseinheitliche Regelung zur Anpassung des BAföGs in diesem Zusammenhang ablehnt, wird das Hamburger Gesetz nun entsprechend fortgeführt.

Schülerstipendium „grips gewinnt“

(RB 12-20) Ab Dezember startet die neue Ausschreibungsrunde für das Schülerstipendium „grips gewinnt“ der Joachim Herz Stiftung. Das Stipendium fördert leistungsstarke und engagierte Jugendliche ab der 9. Klasse. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Insgesamt werden bis zu 100 Jugendliche in das Programm aufgenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Februar 2021.

Die Hamburger Joachim Herz Stiftung bietet das Schülerstipendium „grips gewinnt“ seit 2011 an. Es richtet sich an motivierte Jugendliche, die sich auf ihrem Bildungs- und Lebensweg besonderen Herausforderungen stellen müssen. Das Programm „grips gewinnt“ unterstützt die Stipendiatinnen und Stipendiaten finanziell mit 180 Euro im Monat sowie mit Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung und persönlicher Beratung rund um Schule, Ausbildung und Studium.

Förderbeginn für den neuen Jahrgang von „grips gewinnt“ ist der 1. September 2021. Die Bewerber*innen müssen bei Aufnahme des Stipendiums mindestens in die 9. Klasse gehen oder, falls sie in höheren Klassen sind, noch mindestens zwei Jahre die Schule besuchen. Zudem dürfen sie zum Zeitpunkt des geplanten Abiturs in der Regel nicht älter als 21 Jahre sein. Weitere Informationen zu „grips gewinnt“ und das Online-Bewerbungsformular gibt es unter www.joachim-herz-stiftung.de/gripsgewinnt.

 

Bewerbungsphase für das FÖJ 2021

(RB 12-20) Lust auf Einsatz im Natur- und Umweltschutz? Ab dem 22.Dezember ist es wieder möglich, sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Hamburg für den Jahrgang 2021/2022 zu bewerben. Mehr als 50 Einsatzstellen mit rund 80 FÖJ-Plätzen stehen zur Verfügung. Im Naturschutzgebiet Boberger Dünen oder Fischbeker Heide, im Botanischen Sondergarten, bei der Stadtreinigung Hamburg, im Klövensteener Forst oder auf der Insel Neuwerk im Hamburgischen Wattenmeer: Eine bunte Vielfalt aus Einsatzstellen bietet spannende Einblicke in die Bereiche Naturschutz, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie auch technische Berufe.

Seit 25 Jahren engagieren sich nun bereits junge Menschen ein Jahr freiwillig für die Umwelt und unterstützen somit tatkräftig die Arbeit in den Einsatzstellen der Hansestadt. Geboten werden: Spannende Erfahrungen in Theorie und Praxis, Kontakte, begleitende Seminare, ein monatliches Taschengeld sowie ein Wohn-/Verpflegungskostenzuschuss und eine HVV-Proficard. Das FÖJ beginnt am 1. August 2021 und endet am 31. Juli 2022. Über das Online-Bewerbungsportal können sich ab dem 22. Dezember junge Menschen im Alter von 16-26 Jahren für ein FÖJ in Hamburg bewerben. Fragen rund um das FÖJ beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umweltbehörde unter sbrwvfoej-infovwrbs[at]sbrwvbukea.hamburg.de.

Profi -Ausbildung für Künstler*innen

(RB 12-20) Die HipHop Academy der Stiftung Kultur Palast Hamburg bietet aktuell ein kostenfreies und zertifiziertes Ausbildungsprogramm auf internationalem Niveau an. Gesucht werden Tänzer*innen, Sänger*innen, Rapper*innen, Beatboxer*innen und Produzenten*innen! Jeder Jahrgang besteht aus 12 geförderten Künstler*innen, die sich zehn Monate in diesem Programm kostenfrei coachen lassen können. Die Masterclass startet bereits im Januar 2021. Möglich wurde dieses Angebot zum einen durch die Unterstützung von DIEHL+RITTER mit dem TANZPAKT RECONNECT und zum anderen durch eine Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR des Hilfsprogramm Tanz. Bewerber sollten zwischen 18 und 25 Jahre alt sein und über solide Kenntnisse und Erfahrungen der jeweiligen Bewerbungs-Sparte verfügen.

Am Montag , dem 14.12.20 und am Freitag, dem 08.01.2021 können Bewerber*innen sich im Rahmen des sogenannten Try Outs in der Zeit von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Bühne des Stiftung Kultur Palast Hamburg präsentieren. Die Trainer und Coaches werden die Talente scouten. Die zwölf Besten erhalten eine zehnmonatige Ausbildung in der Masterclass auf internationalem Niveau.

Was steht auf dem Lehrplan? Die Ausbildung umfasst wöchentlich einen Workshop, eine Stunde Einzel und drei Stunden Gruppencoaching. Dazu kommen ein einwöchiges Sommercamp mit prominenten Gästen, die Erarbeitung einer professionellen Bühnen -Show mit Koryphäen der Branche sowie eine Abschlussprüfung. Die Students erhalten eine umfassende Ausbildung, zu der nicht zuletzt auch Themen wie Steuerrecht sowie das Erstelleneigener Social Media-Kampagnen gehören. Ziel ist es, den Absolventen das Rüstzeug für eine nachhaltige Karriere auf dem internationalen Markt mitgeben zu können. Bewerber melden sich bitte unter folgender Adresse: HipHop Academy Hamburg Öjendorfer Straße 30a 22119 Hamburg Kontakt: znfgrMasterclassrgfnz[at]znfgrhiphop-academy.de

Zuschuss für Studierende

(RB 11-20) Ab heute können Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, erneut die Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beantragen. Mit der Reaktivierung seiner Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von November 2020 bis Ende März 2021 erneut denjenigen Studierenden helfen, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Für die Beantragung und die Prüfung wurden bei der Wiederauflage Anpassungen und Erleichterungen vorgenommen, so können alle, z. B. auch Erstsemester, bei Bedarf unbürokratisch ihre pandemiebedingte Notlage nachweisen.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Eine Beantragung ist seit dem 20.11. wieder möglich. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: www.überbrückungshilfe-studierende.de

Hamburger Studierende finden alle wichtigen FAQ’s und Zusatzinformationen unter https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/ueberbrueckungshilfe

Mit dem Inkrafttreten der Überbrückungshilfe können keine neuen Anträge auf das Hamburger Corona Notfalldarlehen eingereicht werden. Studierende, die für November 2020 das Notfalldarlehen beantragt haben, können Anträge, die noch nicht entschieden wurden, zurückziehen und stattdessen die nicht rückzahlbare Überbrückungshilfe aus Bundesmitteln beantragen. Auch Studierende, die bereits ein Hamburger Corona Notfalldarlehen erhalten haben, können die Überbrückungshilfe erhalten, wenn sie die Voraussetzungen für diesen Bundes-Zuschuss erfüllen.

 

Perspektiven für Studienaussteigerinnen und -aussteiger

(RB 11-20) Hamburg bietet jungen Menschen, die an ihrem Studium zweifeln oder es vorzeitig abbrechen, ein umfangreiches Beratungs- und Vermittlungsnetzwerk. Mit mehr als 60 Stellen an Hochschulen, Kammern, der Agentur für Arbeit und weiteren Einrichtungen initiierte „shift. Hamburgs Programm für Studienaussteigerinnen und -aussteiger“ das umfassende Netzwerk. Das Projekt wurde fünf Jahre lang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und endet mit der mehrtägigen digitalen Abschlussveranstaltung „(K)ein Studium ist auch eine Lösung“. Die Online-Anmeldung ist möglich unter www.shift-hamburg.de/digitales-finale.

Die zahlreichen Beratungsstellen des Netzwerkes informieren und vermitteln in eine Berufsausbildung als Alternative zum Studium. Wer am gewählten Studienfach zweifelt, aber sich nicht für einen Abbruch entscheiden möchte, findet zudem an den Hochschulen Unterstützung. Alle Angebote des Netzwerkes sind unter shift-hamburg.de gebündelt. Dort führt ein digitaler Beratungswegweiser zum passenden Angebot und zu interessierten Unternehmen. Mit Projektende werden der zentrale Beratungswegweiser und weitere Informationen zum Studienausstieg künftig über die Website des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung unter www.hibb.hamburg.de angeboten. Dort steht auch das Abschlussmagazin zum Download zur Verfügung.

Während Studierende die Hochschule zum Teil ohne Abschluss verlassen, suchen viele Unternehmen zugleich Nachwuchskräfte beispielsweise als Azubis. Um Studienaussteigerinnen und -aussteiger durch Berufsbildung eine qualifizierte Perspektive in diesen Unternehmen zu bieten, initiierte die Fachkräftestrategie des Hamburger Senats das Projekt shift. Mit insgesamt rund 2,35 Millionen Euro förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2016 bis 2018 und in der Verlängerung bis Ende 2020 das „Leuchtturmprojekt zur vernetzten Beratung, Vermittlung und Begleitung von Studienaussteiger/innen in Berufsbildung in Hamburg“, in dem shift als Kooperation der Partner realisiert wurde. Ziele waren zum einen die effizientere Vernetzung der unterschiedlichen Beratungsstellen. Zum anderen sollten junge Menschen effektiv angesprochen und auf Berufsbildung als alternativen Karriereweg aufmerksam gemacht werden.

Hamburger Hilfsfonds für Studierende

(RB 10-20) Hamburger Hilfsfonds für Studierende geht von Oktober bis Dezember in die nächste Runde. Anträge können ab 28. Oktober online gestellt werden Studierende an Hamburger Hochschulen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer finanziellen Notlage befinden, können pünktlich zum Start des Wintersemesters 2020 erneut online ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich beantragen. Das Darlehen kann jeweils für die Monate Oktober, November und Dezember beim Studierendenwerk Hamburg beantragt werden.

Der Hamburger Hilfsfonds dient der schnellen und unbürokratischen Unterstützung von Studierenden und soll dazu beitragen, den existenzsichernden Grundbedarf zu decken. Antragsberechtigt sind immatrikulierte Studierende einer Hamburgischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule. Darunter fallen auch immatrikulierte Studierende der staatlich anerkannten Hamburger Fern-Hochschule und der Europäischen Fernhochschule Hamburg mit Wohnsitz in Hamburg.

Anträge können jeweils für den laufenden Monat gestellt werden, zuerst ab 28.10.2020 für den Monat Oktober 2020. Die Rückzahlung des Darlehens soll frühestens zwölf Monate nach Ablauf des Monats, für den das Darlehen erstmals gewährt wurde, beginnen und in Ratenzahlung in Höhe von 50 Euro pro Monat erfolgen. Wichtig für BAföG-Empfänger*innen: Das Darlehen wird nicht auf den Bedarf nach dem BAföG angerechnet. Die Antragstellung ist ab 28. Oktober hier möglich: https://www.studierendenwerk-hamburg.de/das-studierendenwerk-hamburg/informationen-zum-coronavirus/hamburger-corona-notfalldarlehen-fuer-studierende

Über Stipendienmöglichkeiten informieren

(RB 10-20) Das Wintersemester hat begonnen und die Vorlesungen finden aufgrund der Corona-Regelungen überwiegend in digitaler Form statt. Viele Studierende wissen nicht, wie sich das kommende Semester gestalten wird. Dabei steht auch die Frage der Finanzierung ihres Studiums im Vordergrund.

Über 2.500 Stipendiengeber*innen unterstützen bedürftige und begabte Studierende regional, fachspezifisch oder bundesweit mit finanzieller und ideeller Förderung. Die Stiftungen und Förderwerke entscheiden nicht nur nach Leistungen in Abitur und Studium, sondern achten auch besonders auf ehrenamtliches Engagement und familiären Hintergrund oder biographische Besonderheiten der Bewerberinnen und Bewerber, wie Migrationsgeschichte, Schicksalsschläge, körperliche Einschränkungen und Krankheiten.
Insbesondere für junge Menschen, für die ein Studium keine Selbstverständlichkeit ist, sind die Chancen auf ein Stipendium gestiegen. Verschiedene Stiftungen ermuntern verstärkt Studierende, deren Eltern selbst nicht studiert haben oder die wenig Geld zur Verfügung haben, sich um ein Stipendium zu bewerben.

Über die Möglichkeiten und Auswahlkriterien informiert der Elternkompass. Die kostenfreie Beratungshotline richtet sich an interessierte Eltern, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Das Beratungsteam ist unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können darüber hinaus per E-Mail an freivservicevierf[at]freivelternkompass.info gestellt werden.

Überbückungshilfen werden verlängert

(RB 09-20) Eine 100-Millionen-Euro-Überbrückungshilfe hat die Bundesregierung für Studierende bereitgestellt, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akute finanzielle Not geraten sind. Nun wird die Überbrückungshilfe für einen weiteren Monat verlängert, sodass notleidende Studierende auch im September einen Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten können. Voraussetzung für den Erhalt des nicht rückzahlbaren Zuschusses– ist der Nachweis einer akuten, pandemiebedingten Notlage. Durch die Verlängerung um einen weiteren Monat können in- und ausländischer Studierende, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule immatrikuliert sind, die Überbrückungshilfe nun noch bis Ende September beantragen.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerkes Hamburgs begrüßt diese Verlängerung und fordert: „Eine Öffnung des BAföG für Studierende, die bisher nicht antragsberechtigt waren, bietet alle Vorteile einer schnellen, unmittelbaren Unterstützung für die Betroffenen und sollte jetzt beschlossen werden. Eine solche Regelung sollte mindestens für zwei Jahre Bestand haben, da sich die finanziellen Auswirkungen für Studierende und Studieninteressierte noch über Jahre ziehen werden.“

Neue Website des Studierendenwerkes

(RB 09-20) Die neue Homepage des Studierendenwerkes Hamburg mit den neuesten technischen Standards löst die bisherige „in die Jahre gekommene“ Website ab. In der mobilen Anwendung auf dem Smartphone erscheint die Website nun wie eine App. Die neue Optik präsentiert sich mit „Kacheln“ für die Haupt-Themen, nutzt stärker als zuvor Bildstatt Textelemente und ermöglicht die übersichtliche Aufbereitung komplexer Themen auf mehreren Unter-Ebenen. 

Ein zentrales Element ist die Suchfunktion, in die das gewünschte Thema als Stichwort eingegeben wird. Intelligente Content-Verknüpfungen spielen die Inhalte an die Nutzer*innen aus und bewirken eine schnelle Zielführung. Natürlich kann alternativ auch die intuitive Navigation zum „Durchklicken“ der Kacheln genutzt werden, um zur gewünschten Information zu gelangen. Feedback an cerffpresseffrec[at]cerffstudierendenwerk-hamburg.de ist erwünscht.

Gefördertes Wohnen für Alleinerziehende Studentinnen

(RB 09-20) In der Wohnanlage Kiwittsmoor, im grünen Stadtteil Langenhorn, werden derzeit sechs bezuschusste Zweiraumwohnungen für alleinerziehende Studentinnen mit Kind(ern) angeboten, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hamburger Hochschule immatrikuliert sind. Drei der sechs geförderten Wohnungen in Kiwittsmoor sind bereits durch junge Familien bezogen, für die restlichen drei können sich alleinerziehende Studentinnen und werdende Mütter noch bis zum 30. August 2020 bewerben. Die durch 100 Euro bezuschusste, monatliche Pauschalmiete in der Wohnanlage Kiwittsmoor beträgt statt 382,50 Euro nur 282,50 Euro und beinhaltet alle Nebenkosten wie Wasser, Strom und Internet.

Zum Spielen und gemeinsamen Austausch mit anderen Bewohner*innen der Wohnanlage stehen Mutter und Kind ein Familien- und Spielzimmer sowie ein einladender Garten zur Verfügung. Neben den preisgünstigen Mieten bietet das Wohnen in der Wohnanlage ein Netzwerk an Studierenden, die sich gegenseitig stützen und helfen. Fußläufig entfernt befinden sich mehrere Kitas sowie eine Parkanlage mit Spielplatz und für die Abkühlung im Sommer das Naturbad Kiwittsmoor. Um junge Familien finanziell zu unterstützen, stellt das Studierendenwerk Hamburg eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten: Neben preisgünstigem Wohnraum werden insbesondere Kinderbetreuung in den fünf Kitas des Studierendenwerks ermöglicht. Kostenlose Kinderteller in den gastronomischen Einrichtungen sowie Stipendien und soziale als auch finanzielle Beratung ergänzen das Angebot.

Reisen und soziales Engagement im weltwärts-Freiwilligendienst

(RB 09-20) Soziale oder ökologische Projekte unterstützen und dabei die Welt entdecken – das lässt sich bei einem weltwärts-Freiwilligendienst verbinden. Bis zum 15. Oktober 2020 können sich junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren für einen neun- oder zwölfmonatigen Austausch bei der Austauschorganisation Experiment e.V. für weltwärts ab August 2021 bewerben.

Den Freiwilligendienst gibt es in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Ernährungssicherung, dem Umwelt- und Ressourcenschutz und dem Gebiet der Menschenrechte. Experiment e.V. bietet Einsatzstellen in Argentinien, Benin, Ecuador, Indien, Mexiko, Südafrika und Vietnam an. Untergebracht werden die Teilnehmenden bei einheimischen Gastfamilien oder gemeinsam mit anderen Freiwilligen in internationalen Wohngemeinschaften

Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 85 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Der Auslandsaufenthalt im Rahmen des weltwärts-Freiwilligendienstes wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

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