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23.07.2019 - 10:52

 
 

Für monatelange Dalienfreude

Für monatelange Dalienfreude

(RB) Die verschiedenen Sorten der Dalien erfreuen uns von Anfang Juli bis in den November hinein. Gepflanzt wurden die Knollen bereits im Frühling ... jetzt kommt die Zeit der Pflege. Tatsächlich braucht es aber nicht viel, damit uns die Schönheiten monatelang erfreuen. Wichtig sind ihnen vor allem zwei Dinge. Erstens: Ausreichend Wasser! Der Boden sollte vor allem bei langanhaltender Trockenheit stets leicht feucht gehalten werden. Staunässe darf dabei allerdings nicht entstehen. Zweitens: Ein regelmäßiges Abzupfen der verwelkten Blüten! So regt man die Pflanze an, neue Knospen zu bilden: Für jede ausgeblühte Blüte, die man abschneidet, entwickelt die Dahlie in der Regel zwei neue. Gerade Pompon- und Seerosendahlien beeindrucken mit großen, imposanten Blüten. Stehen diese auf meterhohen Stielen, kann es passieren, dass sie bei Wind oder Regen umknicken. Damit dies nicht passiert, empfiehlt Carlos van der Veek, Blumen- und Knollenexperte von Fluwel, großblütige und hochwachsende Exemplare mit Pflanzstäben zu stützen. Man kann sie natürlich auch einfach an einen Holzpfahl oder Bambusstock festbinden. Am besten wählt man dafür Stiele mit halbgeöffneten Blüten und schneidet diese mit einem scharfen Messer schräg ab. Idealer Zeitpunkt ist der frühe Morgen, denn dann sind die Pflanzen besonders gut mit Wasser versorgt. Bevor man sie in ein frisch gereinigtes Gefäß stellt, sollte man die unteren Blätter vom Stiel entfernen. Wer das Vasenwasser regelmäßig wechselt, hat lange Freude an den Dahlien im Haus. Foto: fluwel.de

 

Pflegetipps für Geranien

Pflegetipps für Geranien

(RB 06-2019) Geranien sind ein pflegeleichtes Blühwunder. Sie stammen ursprünglich aus Südafrika und übersteht so auch tropische Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung problemlos. Damit die Pflanzen in lange anhaltenden Hitzezeiten ihre volle Blütenpracht zeigen, geben die  Pflanzenexperten von Pelargonium for Europe einige Tipps:

Regelmäßig und reichlich gießen

In ihren Stielen und dickwandigen Blättern können Geranien reichlich Wasser speichern. Kürzere Trockenperioden können ihnen daher kaum etwas anhaben. Für eine üppige Blüte benötigen Geranien allerdings ausreichend Flüssigkeit. An besonders heißen Tagen kann es deshalb durchaus ratsam sein, sie morgens und abends großzügig zu gießen. Überkopfduschen schätzen die Pflanzen übrigens nicht besonders. Am besten mit der Gießkanne zwischen die Pflanzen gehen und umgebungswarmes Wasser verwenden.

Das richtige Pflanzgefäß verwenden

Die Verdunstung ist nicht in jedem Gefäß gleich hoch. Durch die Wahl des richtigen Pflanzgefäßes lassen sich Wasserbedarf und Gießaufwand gezielt beeinflussen. So reflektieren zum Beispiel helle, glänzende Kübel und Kästen das Sonnenlicht besser als dunkle. Dadurch erwärmt sich die Erde weniger und die Feuchtigkeit verdunstet nicht so rasch. Kunststoffgefäße oder glasierte Töpfe halten die Feuchtigkeit besser als Terrakottagefäße, große Gefäße besser als kleine.

Schatten spenden

Zwar sind Geranien Sonnenanbeterinnen. Bei starker Hitze nehmen sie es einem aber auch nicht übel, wenn man sie vorübergehend an einen schattigeren Ort stellt. Dies kann ihren Flüssigkeitsbedarf erheblich reduzieren.

Bei längerer Abwesenheit vorsorgen

Kann man sich während einer Schönwetterperiode längere Zeit nicht um seine Geranien kümmern, lässt sich ihr Wasserbedarf durch leichtes Zurückstutzen erheblich senken. Allerdings beeinträchtigt diese Maßnahme vorübergehend die Blütenfülle. Doch keine Sorge: Das Stutzen fördert die Verzweigung, so dass die Pflanzen hinterher umso üppiger wachsen. Bildquelle „Pelargonium for Europe“

 

Risiko Rasenmäher - Gartenunfälle mit Umsicht vermeiden

(RB 10.2018) Wenn ein Gartenunfall zu dauerhaften Gesundheitsschäden führt, kann ein entsprechender Versicherungsschutz die finanziellen Folgen mildern. Rasenmäher, Heckenschere und Kettensäge - Der Gebrauch von Werkzeugen birgt immer Gefahren. Immer wieder ziehen sich Hobbygärtner zum Beispiel beim Rasenmähen schwere Verletzungen zu. Festes Schuhwerk ist bei der Gartenarbeit deshalb ein absolutes Muss. Außerdem sollte bei Reinigungs- oder Wartungsarbeiten am Gerät immer der Netzstecker gezogen oder der Motor ausgestellt werden. Ein Höchstmaß an Vorsicht erfordert der Einsatz von Kettensägen. Um schwere Unfälle zu vermeiden, empfiehlt sich für Neulinge zum Beispiel der Besuch eines Einführungskurses. Auch eine geeignete Schutzausrüstung ist unerlässlich: Neben Sicherheitsschuhen sollten mindestens Handschuhe, eine Hose mit Schnittschutz und eine Schutzbrille gegen herumfliegende Holzsplitter getragen werden. Weiter...

Es muss nicht immer Rot sein

(RB 10.2018) Seit vielen Jahren gehören Anthurien zu den beliebtesten Schnittblumen. Das ist kein Wunder, denn die einzigartigen Pflanzen sind echte Hingucker. Sie sind rot und ihre Blüten haben eine Herzform doch dank gezielter Züchtungen gibt es Anthurien heute längst nicht mehr nur in rot sondern nahezu in allen Farben. Manchmal sind sie sogar mehrfarbig und haben sehr interessante Farbverläufe. Außerdem sind sie die Schnittblumen mit der längsten Haltbarkeit. Mehr als 3 Wochen kann man sich in der Regel an ihnen erfreuen.

Blütenbälle im Überfluss - Hortensien sorgen mit ihren großen und haltbaren Blüten für Hingucker

(RB 10.2018) Hortensien gehören zu den beliebtesten Sommerblumen. Allgemein bekannt ist, dass Hortensien immer durstig sind. Deshalb ist draußen ein halbschattiger Standort sinnvoll. Man sollte die Pflanzen an heißen Tagen übers Blatt kühlen, also sie mit Wasser zu besprengen. Hortensien können sogar je nach Boden die Farbe ändern. Früher musste man beim Hortensienschnitt vorsichtig sein und hatte nur eine begrenzte Anzahl neuer Blüten, denn die meisten Sorten blühen nur an den Trieben des Vorjahres. Neuere Züchtungen blühen auch am diesjährigen Holz, so hat man den ganzen Sommer über neue Triebe mit frischen Knospen. Hortensien machen sich auch bestens als Zimmerpflanze: Im Haus am Fenster blühen sie über mehrere Wochen. Danach kann man sie draußen in einem Beet oder größeren Kübel auspflanzen. Kein Wunder also, dass die Pflanzen im Handel so beliebt sind. Aber wie schaffen es die Betriebe, immer ausreichende Mengen vorzuhalten? Beim Produzenten werden aus einigen sortenreinen Mutterpflanzen mehrere Kopfstecklinge geschnitten, die dann zu hunderten in Erde gesteckt und unter optimalen Bedingungen – das heißt unter Folie bei rund 20 Grad und mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit – schnell eigene Wurzeln bilden. Diese Jungpflanzen kann man dann weiter für den Verkauf großziehen – oder sogar einlagern: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird die Pflanze dafür gewissermaßen auf Pause gesetzt.

Geranien

Geranien

(RB) Das regelmäßige Entfernen von verblühten Blütentrieben und Blättern, das so genannte Ausputzen, hält Pflanzen gesund, fördert ihre Blühfreude und wirkt so wie ein Turbo für mehr Blütenpracht. Statt ihre Energie in das Bilden von Samen zu stecken, werden die Geranien angeregt, neue Blüten hervorzubringen. Wann und wie oft das Ausputzen erforderlich ist, kann man nicht pauschal sagen. Die Frequenz hängt von vielen Faktoren ab – der Sorte beziehungsweise Geranien-Art, dem Standort, dem Wetter und der persönlichen Ordnungsliebe.
Besonders wichtig ist das Ausputzen bei stehenden Geranien, den Pelargonium zonale. Dieses hat mehrere Gründe. Zum einen leiden ihre dicken Blütenbälle stärker als der Flor ihrer hängenden Schwestern unter widrigen Wetterverhältnissen wie anhaltendem Regen oder starker Hitze. Zum anderen produzieren sie in der Zahl weniger Blütentriebe auf einmal, was jeden einzelnen besonders in den Fokus rückt. Ein dritter Grund ergibt sich aus der Nutzung: Stehende Geranien werden oft solo in Töpfe gepflanzt, die in unmittelbarer Nähe von Sitzgelegenheiten stehen. Verblühtes fällt dort einfach eher auf.
Bei hängenden Geranien, den Pelargonium peltatum, empfiehlt es sich vor allem bei den halbgefüllten und gefüllten Sorten regelmäßig durchzuputzen – gerade nach Regenschauern oder bei anhaltender Hitze oder aber wenn man dem natürlichen Blütenblätterfall zuvorkommen möchte. Gänzlich unkompliziert geben sich dagegen so genannte „selbstreinigende“ oder „selbstputzende“ Sorten. Die bekanntesten sind die „Ville“- und „Decora“-Sorten, die seit Jahrzehnten vor allem im öffentlichen Grün zu Hause sind. Sie blühen auch ohne spezielle Pflege durch.
Bei Edelgeranien, Schmetterlingsgeranien und Duftgeranien
Edelgeranien (Pelargonium grandiflorum) besitzen duftendes Laub und prächtige Blüten. Bei ihnen ist regelmäßiges Ausputzen wichtig, damit die Pflanzen prachtvoll gedeihen. Das gilt auch für die überreich blühenden Schmetterlingsgeranien (Pelargonium crispum). Blattschmuck- und Duftgeranien bringen wenige Blüten hervor. Hier genügt es, welke Blätter zu entfernen.
Am besten mit der Hand nach dem abendlichen Gießen
Um die Blühfreude der Geranien zu fördern, bricht man Abgeblühtes vorsichtig aus. Dafür den Blütenstängel nahe seiner Basis zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger nehmen und abbrechen.
Besonders gut funktioniert das, wenn die Stängel prall und knackig sind – also in der Regel ein bis zwei Stunden nach dem Gießen in den Abendstunden. Weniger üblich, dennoch trotzdem möglich ist es, die abgeblühten Triebe mit einer Schere oder einem Messer herauszuschneiden.
Noch mehr Dekorationsideen mit Geranien und allgemeine Information gibt es unter www.pelargoniumforeurope.com.

Tipps für schnelles Grün: Rollrasen einfach selbst verlegen

(RB 10.2018) Sie möchten einen satten und grünen Rasen? Rollrasen verwandelt den Garten über Nacht in ein unkrautfreies, sattes Grün, das sich auch sofort betreten lässt. Bei einer Erstverlegung von Rollrasen gilt es, den Boden vor dem Verlegen zunächst zu lockern, feinkrümelig und sauber zu planieren und zu walzen. Danach sollte der Grunddünger ausgebracht werden. Zum Schluss die Fläche nochmals trittfest walzen. Tipp: Den Rasen erst bestellen, wenn die Bodenvorbereitung abgeschlossen ist. Nehmen sie die Verpackungsfolie sofort nach Ankunft der Paletten ab und verlegen Sie den Rollrasen. Egal, ob auf geraden Flächen oder bei Hanglagen: Den Rasen ohne Fugen dicht an dicht verlegen und überstehende Ränder mit einem Messer abschneiden, der Rasen wächst so selbstständig an. Tipp: Sollte eine sofortige Verlegung nicht möglich sein, die Rollen von der Palette nehmen und an einer schattigen Stelle oder in einem kühlen Raum lagern. Bei Lagerzeiten von mehr als einem Tag muss der Rasen ausgerollt und gewässert werden. Frisch gelegter Rollrasen benötigt vom ersten Tag ab Verlegung Wasser. Nicht zu viel – sonst leidet die Ebenmäßigkeit – und nicht zu wenig, da der Rasen sonst schrumpft und sich unschöne Fugen bilden, die später nicht mehr zusammenwachsen. Als Faustregel für die Bewässerung gilt: je nach Temperatur ein- bis zweimal täglich je ca. 5-8 Liter/m². Circa zehn bis 14 Tage nach der Verlegung sollte sich bei Anheben des Rasens bereits eine deutliche Wurzelentwicklung zeigen. Ist dies der Fall, lässt sich die Beregnung reduzieren. Ist der Rollrasen endgültig verwurzelt, sollte er weiterhin bei Hitze und Trockenheit ein- bis zweimal Mal pro Woche mit je 15 – 20 Liter/m² gewässert werden. Nach fünf bis acht Tagen benötigt neu verlegter Rollrasen den ersten Schnitt. Bei guter Pflege wächst er sofort weiter – satte 0,5-1 cm pro Tag. Nachfolgend sollte der Rasen mindestens einmal pro Woche gemäht werden. Drei bis vier Wochen nach dem Verlegen ist dann die erste Düngung fällig. Danach gilt es, alle sechs bis acht Wochen regelmäßig weiter zu düngen.

Jetzt das Blütenfest für den Frühling planen

(RB 10.2018) In vielen Sorten gibt es jetzt Zwiebeln und Knollen von Frühlingsblumen. Man kann sie schnell pflanzen und sie machen Lust auf die kommende Gartensaison. Wer im Frühjahr eine echte Blütenfülle erleben möchte, der sollte sich am besten jetzt damit beschäftigen. Farbenprächtige Frühlingsblüher wie Tulpen, Hyazinthen und Krokusse werden ab Oktober als Zwiebel oder Knolle gepflanzt und treiben im Frühjahr von selbst aus. Nach der Blüte sollte man das welkende Grün aber nicht zu früh abschneiden, denn sie lagern die Nährstoffe aus den Blättern wieder in der Knolle ein. Die so genannten Geophyten überwintern, indem sie sich komplett in die Erde zurückziehen. Der Kältereiz durch Minustemperaturen regt dann im nächsten Jahr den Neuaustrieb wieder an.
Im Garten kann man mit Zwiebel- und Knollenpflanzen über einen längeren Zeitraum im Frühjahr Farbakzente setzen. Wer jetzt schon Zwiebelblumen pflanzt, bringt sich noch vor dem Winter in Stimmung für den Frühling – und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.