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15.12.2018 - 06:57

 
 

Trickbetrüger an der Haustür

(RB) Trickbetrug an der Haustür ist immer ein aktuelles Thema.
Trickdiebe geben sich an der Haustür häufig als Mitarbeiter von Behörden oder Versorgungsunternehmen aus. Das Ziel der Täter ist es an Ihr Bargeld bzw. Ihre Wertsachen zu kommen. Lassen Sie sich nicht täuschen! Wer erst einmal fremde Menschen in seiner Wohnung hat, kann kaum mehr zurück. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich davor schützen.
Lassen Sie sich immer den Dienst- oder Unternehmensausweis zeigen und nehmen Sie sich Zeit, diesen sorgfältig zu prüfen (Druck? Foto? Stempel? Abgleich mit Personalausweis?).
Wenn Personen angeblich beauftragt wurden, bei Ihnen Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchzuführen, rufen Sie unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer bei der zuständigen Stelle oder Ihrem Hausmeister an. Nutzen Sie die Servicenummern der unterschiedlichen Unternehmen. Ziehen Sie im Zweifel Ihre Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen hinzu!
Bei Einlass achten Sie darauf, die Wohnungstür hinter dem eingelassenen Mitarbeiter zu schließen. Es könnte heimlich jemand Zweites folgen! Zahlen Sie nur dann Geldbeträge, wenn Sie sich vergewissert haben, dass die Person zum Einzug des Bargeldes berechtigt ist!
Echte Mitarbeiter haben Verständnis für Ihr Misstrauen.
Jeder Verdacht des Missbrauchs von Dienst- oder Unternehmensausweisen an der Haustür begründet den Verdacht auf eine Straftat. Darum rufen Sie bei dem kleinsten Verdacht sofort die 110 an.
Weitere Informationen rund um Ihre Sicherheit finden Sie unter: www.polizei.hamburg.de und www.polizei-beratung.de.

Achtung Trickdiebe

(RB) Die Polizei informiert aus gegebenem Anlass zum Thema Taschendiebstahl und gibt Tipps zur Prävention. Taschendiebe nutzen Menschenansammlungen, etwa Konzerte, Flohmärkte, Sportveranstaltungen, aber auch in Bus und Bahn, auf Rolltreppen und im Supermarkt. Ganz aktuell werden wieder vermehrt Taschendiebe und Trickbetrüger rund ums Rahlstedtcenter gesichtet. Gerade ältere oder behinderte Menschen sind bevorzugte Opfer. Die Täter arbeiten häufig als Team, wobei der Erste das Opfer durch Anrempeln, Beschmutzung der Kleidung oder eine Frage ablenkt, der Zweite stiehlt und der Dritte mit der Beute verschwindet. Daher rät die Polizei: Führen Sie an Bargeld und Karten nur das Notwendigste mit sich und tragen es am Körper verteilt, möglichst in Gürteltaschen oder Brustbeuteln. PIN-Nummern sollten nie notiert werden – auch nicht in verschlüsselter Form! Taschen immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen und stets geschlossen und unter Aufsicht halten. Lassen Sie keine Wertsachen in Jacke oder Tasche, die über einen Stuhl gehängt oder an der Garderobe abgegeben wird, und legen Sie diese auch nicht offen auf den Restauranttisch oder in den Einkaufswagen!
Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, Kopien oder Nummern von Personalausweis, Führerschein und Geldkarten sicher zuhause aufzubewahren. Dazu zählt auch die „IMEI-Nummer“ des Handys (wird nach der Eingabe der Tastenkombination *#06# angezeigt). Das erleichtert die Sperrung und Neubeantragung. Falls es doch zu einem Diebstahl gekommen ist, sofort die Geldkarten unter der zentralen Telefonnummer 116 116 sperren lassen sowie unter Telefon 110 die Polizei informieren. Weitere Tipps erhalten Sie in auch bei jeder Polizeidienststelle und unter www.polizei-beratung.de.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

(RB) Die Polizei Hamburg warnt aus aktuellem Anlass vor Personen, die sich telefonisch melden und als Polizeibeamte ausgeben. Die Anrufer fordern die Opfer auf, Geld vom Konto abzuheben und auf ein von der Person noch zu benennendes Konto zu überweisen bzw. an eine kriminaltechnische Abteilung zu verschicken. Genannte Begründung: das Geld solle auf Fingerabdrücke und Falschgeld geprüft werden.
Auch immer noch beliebt ist der „Enkeltrick“, bei dem sich eine Person mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte ausgeben und dringend um Bargeld bitten. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Auto- oder Computerkauf. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Eine andere Variante ist, dass der Anrufer behauptet, im Auftrag eines Enkels oder ein anderen nahen Verwandten anzurufen. Dieser sei in einen Verkehrsunfall oder in ein Strafverfahren verwickelt und befinde sich deshalb in polizeilichem Gewahrsam. Die Betrüger erklären, dass gegen eine Zahlung von der Strafverfolgung abgesehen und der Verwandte aus der Haft entlassen wird. Das Geld werde eine Person im Auftrag des Gerichts oder einer Behörde in ziviler Kleidung kurzfristig abholen.
Die Polizei rät: Geben Sie am Telefon keine Daten bezüglich Kontonummer oder Adresse heraus und geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Informieren Sie sofort die Polizei unter Telefon 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Achtung Trickbetrüger am Telefon!

Aktuelle Warnung der Polizei vor Telefonbetrug

Durch professionell arbeitende Betrügerbanden werden bewusst ältere Menschen angerufen und in abenteuerliche Geschichten verwickelt.

Kennen Sie auch solche Sätze?

  • Sie stehen auf einer Liste von geplanten Einbrüchen.
  • Auch Ihr Geld auf der Bank oder Wertgegenstände im Tresor sind nicht sicher, da Bankmitarbeiter in die kriminellen Vorgänge involviert sind. Sogar der örtlichen Polizei ist aus diesem Grunde nicht zu trauen.
  • Sie sollen eine hohe Summe Bargeld abheben, weil geprüft werden muss, ob es sich um Falschgeld handelt.
  • Die Polizei (der Anrufer / die Anrufer) braucht Sie zur Unterstützung für ihre Ermittlungen.

Sie fühlen sich sicher, weil die Nummer auf dem Display eine bekannte Nummer z.B. der Polizei oder des BKA’s aufzeigt… Über sogenannte Spoofing-Dienste können Täter die Anzeige im Display fälschen!

Am Ende steht EIN ZIEL: Sie sollen an fremde Personen eine hohe Summe Geld in bar übergeben (auch Wertgegenstände), hinterlegen oder überweisen! Und wenn Sie dies tun, ist IHR Geld weg!

Die Polizei rät:

  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und nehmen Sie sich Zeit, die Anrufe zu überdenken. Können diese abenteuerlichen Geschichten wirklich stimmen?
  • Wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens und erzählen Sie ihr von den Anrufen – egal, welche Anweisungen Sie vom Anrufer erhalten haben!
  • Wählen Sie die 110 (oder eine eigens recherchierte Nummer) und sprechen Sie mit der richtigen Polizei!
  • Lassen Sie sich nur mit abgekürztem Vornamen ins Telefonbuch eintragen, da die Täter nach „altmodisch“ klingenden Namen suchen.

Bedenken Sie:

  • Die Polizei erfragt keine Bankdaten wie Kontonummer, Kontostand oder Inhalt vom Schließfach! Auch fragt sie nicht nach Verstecken von Wertsachen und Geld bei Ihnen zu Hause.
  • Die Polizei setzt Sie niemals unter dem Vorwand, Ermittlungsbehörden unterstützen zu müssen, unter Druck!
  • Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geld von der Bank abzuheben und dies z.B. zur Übergabe vor dem Haus zu deponieren oder an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben!

Wichtig: Es gibt endlos viele Varianten des Ablaufs von solchen Telefonanrufen. Die Anrufer haben es jedoch IMMER AUF IHR GELD abgesehen! EIN GESUNDES MISSTRAUEN IST KEINE UNHÖFLICHKEIT!

Achtung Einbruch!

(RB) Die zuletzt erfreulicheren rückgängigen Fallzahlen zum Thema Haus- und Wohnungseinbruch möchte die Polizei zum Anlass nehmen, gemeinsam mit den Menschen in unseren Stadtteilen weiterhin wachsam zu bleiben. Deshalb wird durch uniformierte Präsenzkräfte in den Wohngebieten die Bevölkerung immer wieder offensiv über das Thema Haus- und Wohnungseinbruch informiert und Präventionsmaterial zum Thema Einbruchsschutz verteilt. In alle Maßnahmen, die zur Senkung der Fallzahlen und Erhöhung der Täterermittlung beitragen können, werden auch die Stadteilpolizisten eingebunden. 
Gemeinsame Präventionstage sollen dazu dienen, weitere tatrelevante Erkenntnisse im Bereich des Haus- und Wohnungseinbruchs zu erlangen. Des Weiteren sollen durch intensive täterorientierte Ansätze potenzielle Täter identifiziert werden. Doch die Polizei will Einbrüche nicht nur aufklären, sondern insbesondere verhindern! Hierbei setzen die Ermittler und auf die Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner.
„Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und rufen Sie uns an, wenn Ihnen eine oder mehrere verdächtige Personen in Ihrem Hausflur, auf Ihrem Grundstück (oder dem Ihres Nachbarn) auffallen oder diese bei Ihnen oder Nachbarn klingeln und fadenscheinige Fragen stellen. Häufig ist es „nur ein komisches Gefühl“, das signalisiert: „Hier stimmt etwas nicht!“. „Rufen Sie in solchen Fällen umgehend die 110 an!“