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14.12.2017 - 21:51

 
 

Neue Öffnungszeiten der Bücherhalle Volksdorf

(RB) Seit 2. Januar 2018 haben die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen im gesamten Stadtgebiet ihre Öffnungszeiten erweitert. In diesem Zusammenhang ist die Bücherhalle Volksdorf, Weiße Rose 1, jetzt dienstags bis freitags bereits ab 10 Uhr geöffnet. Am Abend (bis 19 Uhr) und an Sonnabenden (10 bis 14 Uhr) bleiben die gewohnten Zeiten bestehen. Im Überblick: Mo.: geschlossen, Di.-Fr.: 10-19 Uhr, So.: 10-14 Uhr.

Kundenzentrum in Volksdorf schließt am 15. Dezember endgültig

(RB) Das Kundenzentrum Walddörfer direkt am U-Bahnhof Volksdorf schließt am 15. Dezember 2017 endgültig. Das Bezirksamt hatte der Bezirksversammlung im Juni 2017 mitgeteilt, dass der Mietvertrag für das Kundenzentrum an der Farmsener Landstraße 202 nicht verlängert wird. Das Kundenzentrum Alstertal, Wentzelplatz 7 (gegenüber der S-Bahnstation Poppenbüttel), wird dafür ab dem 2. Januar 2018 seine Servicezeiten ausweiten und hat dann folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 7.30-13.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9-18 Uhr. Für Frühjahr 2018 ist geplant, die Öffnung auf montags bis freitags von 7-19 Uhr zu erweitern. Dieses Kundenzentrum ist auch von Volksdorf mit der Buslinie 24 erreichbar.

Pässe und Ausweise, die bis zum 15. Dezember noch nicht im Kundenzentrum Walddörfer abgeholt wurden, liegen dann im Kundenzentrum Alstertal zur Abholung bereit.

Zudem wird ein mobiler Standort in der neuen Bücherhalle Volksdorf in der Passage „Unser Viertel“ / „Eulenkrugpassage“ (Eulenkrugstraße 55-57) errichtet. Der mobile Standort Walddörfer wird ab dem 1. März 2018 donnerstags von 11-18 Uhr und freitags von 11-16 Uhr geöffnet sein und alle gewohnten Dienstleistungen des Meldewesens anbieten. Er erhält eine moderne Biometriestation, an der Bürger ihre Fotos, Unterschriften und Fingerabdrücke digital übermitteln können. Durch den Wegfall manueller Bearbeitungsschritte soll ein schneller und reibungsloser Service ermöglicht werden.

Sanierung des Volksdorfer Marktplatzes

(RB) Seit Jahren gibt es Beschwerden der Marktbeschicker über den Zustand des Volksdorfer Wochenmarktplatzes und insbesondere über die Stromversorgung. Mit einem Antrag im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft wollen SPD und die Grünen im Budget des Bezirks vorhandene Straßensanierungsmittel für die Instandsetzung des Platzes, der außer an Markttagen auch als Parkplatz genutzt wird, verwenden. Rund 2,5 Millionen Euro sollen dafür investiert werden.

Das Marktprojekt in Volksdorf geht nach dem Wirtschaftsausschuss in die weitere Planung, die mit einer Bürgerbeteiligung begleitet und bis 2019 abgeschlossen sein soll. Danach ist der Baubeginn geplant, die aktuell prekäre Stromversorgung des Marktes wird bis dahin mit mobilen Stromkästen unterstützt.

Obstbäume alter Sorten gepflanzt

(BUND/RB) Auf der Streuobstwiese an der Schemmannstraße in Volksdorf wurden am 15. November zehn Obstbäumen alter Sorten gepflanzt. Die Obstwiese wurde in den 1920er Jahren angelegt. Sie diente der Selbstversorgung und gehörte zum benachbarten, 1906 erbauten, Pestalozzi-Kinderheim. Dieses wurde 1929 an die Stadt Hamburg verkauft und in Johannes-Petersen-Heim umbenannt. Anfang der 1980er Jahre wurde in den Gebäuden ein Asylbewerberheim eingerichtet. Die öffentlich zugängliche Fläche hat eine Größe von etwa zwei Hektar und ist derzeit mit rund 110 Obstbäumen bepflanzt. Das Gebiet gehört heute zur Revierförsterei Volksdorf und wird seit 1987 von der Bezirksgruppe Wandsbek des BUND ehrenamtlich betreut und gepflegt. Die Revierförsterei finanziert die Kosten von knapp 300 Euro für die neuen Obstbäume der Sorten Dülmener Herbstrosenapfel, Juwel aus Kirchwerder, Geheimrat Dr. Oldenburg, Gravensteiner, Purpurroter Cousinot, Knebusch, Seestermüher Zitronenapfel, Stina Lohmann, Wohlschmecker aus Vierlanden sowie Hasenkopf.

Blindenampel gefordert

(dh) Nach Erfahrungsberichten ist für Sehbehinderte und Blinde das Überqueren der Fahrbahn des Buchenkamps an der U-Bahnstation Buchenkamp sehr gefährlich, da sie aufgrund der hohen Geräuschbelastung durch den Bahnverkehr nicht abschätzen können, wann die Möglichkeit eines sicheren Übergangs besteht. Durch die Einrichtung einer Blindenampel können langfristig gefährliche Situationen und Unfälle vermieden werden. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil bedingt durch die Wohnanlage im Moorbekring und das Einkaufszentrum eine hohe Frequentierung dieses Straßenüberganges durch Blinde und Sehbehinderte besteht.

Vor diesem Hintergrund wurde in den Regionalausschuss Walddörfer ein Antrag eingebracht, in dem die zuständigen Stellen gebeten werden, zeitnah die Einrichtung einer Blindenampel oder anderer sicherer Querungshilfen für Blinde und Sehbehinderte an der U-Bahnstation Buchenkamp/Ausgang Buchenkamp zu prüfen und die Maßnahmen mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. abzustimmen.

Walddörfer Sportverein gewinnt Sparda-Bank Hamburg Fairness-Vereins-Award

Walddörfer Sportverein gewinnt Sparda-Bank Hamburg Fairness-Vereins-Award

Auf dem 10. Jahrestag des Hamburger Fußballverband e.V. am 11. September 2017 im Elysee Hotel wurde der Walddörfer SV mit dem Sparda-Bank Fairness Award für sein faires Spielverhalten im Fußball geehrt. Vor 600 geladenen Gästen, darunter die DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg, der Vorsitzende des DFB-Jugendausschusses Christian Pothe, Staatsministerin Aydan Özoğuz und Sport-Staatsrat Christoph Holstein, nahmen der Geschäftsführer Ulrich Lopatta und der Abteilungsleiter der Fußballabteilung Heinrich Färber die Ehrung und ein Preisgeld von 5.000 € entgegen. Ebenfalls geehrt wurde die 5. C-Junioren. Sie erhielten als Sieger-Team den Fairness-Preis der C-Junioren männlich. Dana Marquard von den 1. Frauen freute sich darüber, zu den 5 nominierten Kandidatinnen für die Fußballerin des Jahres zu zählen. "Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Fußball-Abteilung.", so Ulrich Lopatta, "Diese drückt sich nicht nur in einer intensiven Nachwuchsarbeit und Spitzenleistungen wie der Aufstieg unserer 1. Frauen in die Regionalliga aus. Das wichtigste im Sport ist Fairness und so freuen wir uns besonders über diese Ehrung und Anerkennung." (Foto: Walddörfer SV)

Endlich Geldautomat am Bahnhof

Endlich Geldautomat am Bahnhof

(RB) Direkt gegenüber vom U-Bahnhof Volksdorf und der Bushaltestelle vor dem Wochenmarkt hat die Hamburger Volksbank einen neuen Geldautomaten aufgestellt. Der Automatenstandort ist in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, im P+R Parkhaus U-Bahnhof Volksdorf, Farmsener Landstraße 202.
Der Standort um den U-Bahnhof Volksdorf war Thema auf der Mai-Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer (der RUNDBLICK berichtete), hier hatte jedoch die Hochbahn zunächst keine Eile eine öffentlich avisierte Ausschreibung voranzutreiben.
Die Hamburger Volksbank konnte sich mit der Sprinkenhof GmbH auf einen Automatenstandort ca. 50 m vom Bahnhof entfernt, im P+R Parkhaus, verständigen. Der Geldautomat steht geschützt, quasi von der ebenfalls im Gebäude ansässigen Polizei bewacht, im Treppenhaus des Parkhauses. Dieser Standort ist u. a. auch an Sonnabenden sehr gut besucht, da das Parkhaus - da gebührenfrei - von den Besuchern des regionalen Wochenmarktes gern angenommen wird. (Foto: Volksbank)

Wohnunterkunft Eulenkrugstraße

(dh) An der Eulenkrugstraße (Flurstück 270) soll voraussichtlich bis Mai 2018 eine öffentlich-rechtliche Wohnunterkunft mit 260 Plätzen errichtet werden. Zu den auf den Öffentlichen Informationsveranstaltungen von den Bürgern geäußerten Bedenken hat die Sozialbehörde auf der letzten Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer bezogen. In dieser heißt es, dass parallel dazu das Bebauungsplanverfahren Volksdorf 46 betrieben wird, auf dessen Grundlage in dem Gebiet Buchenkamp/Eulenkrugstraße neben Wohnungsbau auch eine Kita ermöglicht werden soll, die jedoch frühestens bei Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplans realisiert werden kann. Geprüft werde derzeit die Option, die direkt angrenzende Kita Buchenkamp 10 zu vergrößern. In diesem Zuge wären der Abriss des Bestandsgebäudes und ein Neubau erforderlich.

Bei einer Zahl von 260 Bewohnern in der Wohnunterkunft wird von mindestens 25 bis 30 Kindern im Kindergartenalter ausgegangen. Durch das bestehende Kita-Angebot in der Umgebung kann dieser Platzbedarf nicht gedeckt werden. Um den Kindern in der Wohnunterkunft bis zur Eröffnung der neuen Kita eine bestmögliche Förderung und Betreuung ermöglichen zu können, werde derzeit geprüft, inwieweit auf dem Unterkunftsgelände eine temporäre Kita realisiert werden kann. Möglichkeiten für die Integration dieser Kinder sind dabei selbstverständlich zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll, für den Betrieb einen in der Nachbarschaft aktiven Träger auszuwählen um damit schon auf diesem Weg Verbindungen in den Stadtteil herzustellen

Neue Pflasterung vor der Villa

Neue Pflasterung vor der Villa

(RB) Die Ohlendorff’sche Villa, Im Alten Dorfe 28, mitten im Ortskern von Volksdorf gelegen, ist mit ihrem Café, als Veranstaltungsort für diverse kulturelle Termine und mit dem dahinter liegenden Park ein viel besuchtes und beliebtes Haus.
Die zur Villa führende geschwungene Auffahrt ist in ihrem Ursprung viel älter als das heutige Gebäude. Der Belag ist durch die sparsamen Instandhaltungsarbeiten aus der Zeit, als das Haus in kommunalem Besitz war, in einem schlechten Zustand. Bei der Renovierung der Villa wurde die Auffahrt aus finanziellen Gründen vernachlässigt.
Das soll anders werden. „Wir wollen wieder einen für jedermann barrierefreien und denkmalgerechten Zugang zum Haus haben“, erklärt der Vorstand der Stiftung Ohlendorff’sche Villa. Gleich nach dem Volksdorfer Stadtteilfest am ersten Septemberwochenende machen sich die Straßenbauer des Hamburger Ausbildungszentrums Bau ans Werk, um das Wegestück binnen fünf Wochen von Grund auf zu erneuern. „Alles muss raus!“ ist die Devise. Danach wird die Auffahrt auf einer soliden Grundlage mit Kleinpflaster versehen, denkmal- und behindertengerecht. Eine Herausforderung für die angehenden Facharbeiter im Straßenbau, die, wie schon im Museumsdorf, im Rahmen ihrer Ausbildung kostenlos arbeiten. Das Material und den Maschineneinsatz bezahlt die gemeinnützige Stiftung Ohlendorff’sche Villa. Dafür werden dringend Spenden benötigt. Jeder Betrag ist hochwillkommen, ab 20 Euro gibt es eine Spendenquittung. Wer 500 Euro geben kann, dem schenkt die Stiftung als Dankeschön einen der größeren Kopfsteine am Rande der Pflaster mit eingemeißeltem Namen. Dies ist auch mehrfach und mit mehreren Namen möglich.
Mehr zu der Stiftung und Kontakt für potenzielle Spender: www.ohlendorffsche.de, buero@ohlendorffsche.de, Tel. 650 48 930.

Die marode Auffahrt zur Ohlendorff’sche Villa (Foto: Stiftung Ohlendorff’sche Villa)

"Waldhaus" abgerissen

"Waldhaus" abgerissen

(RB) Anfang August 2017 wurde das Restaurant „Waldhaus“ am Mellenbergweg 9 abgerissen, nachdem zuvor das Denkmalschutzamt den Denkmalwert des Gebäudes geprüft und sich gegen eine Unterschutzstellung ausgesprochen hatte (der RUNDBLICK berichtete). Das 1877 gebaute Haus war bereits in der Zeit, als Volksdorf Ausflugsziel für die Hamburger war, ein äußerst beliebter Landgasthof. Den Abriss des schönen alten, direkt am Waldrand gelegenen Hauses bedauern viele Bürger, da es als einer der letzten noch weitgehend erhaltenen Gasthöfe des ausgehenden 19. Jahrhunderts in der Region galt. (Foto: privat)

Tempo 30 am Buchenkamp

(dh) Der Regionalausschuss Walddörfer hatte per Antrag die zuständige Fachbehörde gebeten, für die Straße Buchenkamp zwischen Eulenkrugstraße und U-Bahnlinie die Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h anzuordnen. Die Behörde für Inneres und Sport hat im Juni 2017 mitgeteilt, dass in Abstimmung mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und unter Beteiligung der Hochbahn die Einrichtung einer Tempo-30 Zone im Buchenkamp bereits im November 2016 im Rahmen einer Eingabe an die Bürgerschaft zugestimmt wurde. Die Herstellung der baulichen Voraussetzungen liegt als zuständiger Straßenbaulastträger beim Bezirksamt Wandsbek. Nach Abschluss der bezirklichen Planungen und auf dessen Grundlage kann die örtliche Straßenverkehrsbehörde am Polizeikommissariat 35 eine Tempo-30 Zone anordnen.

„Waldhaus“ am Mellenbergweg kein Denkmal

„Waldhaus“ am Mellenbergweg kein Denkmal

(dh) Der Regionalausschuss Walddörfer hatte per Antrag das Denkmalschutzamt gebeten zu prüfen, ob das Gebäude Mellenbergweg 9 – das inzwischen geschlossene Restaurant „Waldhaus“ – als Denkmal eingestuft werden kann. Das 1877 gebaute Haus hat von jeher eine Gaststätte beherbergt und war in der Zeit, als Volksdorf Ausflugsziel für die Hamburger war, ein äußerst beliebter Landgasthof. Ein Abriss des Hauses und eine Neubebauung wird befürchtet.

Inzwischen hat die Behörde für Kultur und Medien dazu Stellung bezogen. Demnach hat das Denkmalschutzamt den Denkmalwert des Gebäudes geprüft. Der Backsteinbau wird nicht als Denkmal eingestuft, weil er im Inneren und Äußeren erheblich und denkmalunverträglich verändert wurde. Es wurden alle Türen und Fenster ausgetauscht, an der Westseite des Baus die prägende Veranda komplett erneuert, die Backsteinfassade weiß gefasst und an der Ostseite Anbauten errichtet. Im Inneren ist der Gastbereich völlig verändert und das Kernstück einer jeden Gaststätte, der Tresen, ausgetauscht worden. Die Veränderungen sind insgesamt so erheblich, dass das Gebäude nicht mehr als historisches Zeugnis veranschaulichen kann, wie eine Gaststätte Ende des 19. Jahrhunderts ausgesehen hat. Unabhängig vom Überlieferungszustand, weist die Behörde darauf hin, dass historische Gaststätten in Hamburg nicht außergewöhnlich selten sind. Allein in der Hamburger Denkmalliste sind über 40 historische Lokale verzeichnet, die sich in einem deutlich besseren und aussagefähigeren Zustand erhalten haben. Auch der Denkmalrat, ein unabhängiges Gremium, das das Denkmalschutzamt berät, hat sich am 29. März 2017 mit dem Denkmalwert des Gebäudes Mellenbergweg 9 befasst und sich einstimmig gegen eine Unterschutzstellung ausgesprochen. (Foto: privat)

 

Entwässerung überprüfen

(dh) Immer wieder kommt es im Bereich der Eulenkrugstraße zwischen den Einmündungen Im Allhorn und Holthusenstraße bei starken Regenfällen zu Überschwemmungen. In diesem Bereich sammelt sich regelmäßig viel Wasser, da die Eulenkrugstraße von der Landesgrenze her abschüssig ist und auch die Oberflächenentwässung mehrerer Nebenstraßen über die Eulenkrugstraße erfolgt. Durch den sehr geringen Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und Gehweg fließt das Regenwasser insbesondere zwischen den Straßen Im Allhorn und Waldredder direkt auf den nördlichen Fuß- und Radweg und angrenzende Grundstücke. Dadurch war in diesem Jahr bereits mehrfach der Gehweg an der Eulenkrugstraße durch großflächige Pfützen in diesem Bereich kaum nutzbar. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer im Juli 2017 einen Antrag eingebracht, in dem der Bezirksamtsleiter aufgefordert wird, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Oberflächenentwässerung in der Eulenkrugstraße zwischen Im Allhorn und Holthusenstraße überprüft und durch geeignete Maßnahmen, zum Beispiel zusätzliche seitliche Abläufe in das Regenwassersiel, verbessert wird.

Unbesetzte Polizeistellen

(dh) Auf der April 2017-Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer wurden die Bezirksamtsleitung und alle zuständigen Stellen aufgefordert, sich mit Nachdruck für eine kurzfristige Nachbesetzung der seit Juni 2016 in Volksdorf vakanten zweiten Funktionen im Besonderen Fußstreifendienst (BFS) einzusetzen.
Inzwischen liegt eine Stellungnahme der Behörde für Inneres und Sport (BIS) vor, in der diese Nicht-Bestzung zwar bestätigt wird, gleichzeitig jedoch betont wird, dass die Nichtbesetzung der beiden Stellen BFS durch andere Stellen des PK 35 weitgehend aufgefangen wird, sodass eine Unterdeckung der Polizeipräsenz nicht bestätigt werden kann.
Im Detail heißt es hierzu: „An der Außenstelle Volksdorf versehen insgesamt sechs Beamte ihren Dienst. Diese besetzen den Funkstreifenwagen und führen Fuß- und Fahrradstreifen durch. Die Betreuung der Schulen im Bereich der vakanten Stellen ist durch andere BFS des Polizeikommissariats (PK) 35 gewährleistet. Auf Anfrage werden auch Seniorenbetreuungen durchgeführt. Darüber hinaus stehen Beamte des täglichen Dienstes des PK 35 für Notruf- und andere Einsatzanlässe zur Verfügung und im Rahmen des Funkstreifendienstes ist eine tägliche Präsenz gewährleistet.“
Der Senat hat allerdings deutlich gemacht, dass er weiterhin den Einsatz von 3 BFS in den vorgesehenen Bereichen, die auch Volksdorf umfassen, vorsieht. Die Stellenausstattung des PK 35 mit BFS bleibt unverändert, dementsprechend ist die Nachbesetzung der beiden gegenwärtig nicht besetzten Funktionen BFS in Volksdorf weiterhin geplant. Termine könnten jedoch gegenwärtig nicht genannt werden: „Personalzuweisungen an die PK erfolgen im Rahmen aktueller Lageerkenntnisse und unter Berücksichtigung erforderlicher Prioritätensetzungen sowie übergeordneter gesamtpolizeilicher Aspekte nach Maßgabe der vorhandenen personellen Ressourcen.“

Teichwiesen: Erweiterung der Magerwiesenfläche

(RB) Im Naturschutzgebiet Volksdorfer Teichwiesen wurde bereits im Jahr 2015 auf einer kleinen Fläche am Nordhang unterhalb des Waldweges ein sandiger Bereich angelegt und dieser erfolgreich als Magerwiese umgestaltet. Diese Fläche wird nun erweitert, die Arbeiten dazu haben Anfang Juli 2017 begonnen.

Am Hang wird nährstoffreicher Oberboden entfernt und Sand aufgeschüttet. Ziel ist, das Wachstum für Gräser und Kräuter nährstoffarmer Standorte zu begünstigen und damit auch neuen Lebensraum für sonnenliebende Käfer und Heuschrecken, blütenbesuchende Schmetterlinge, bodenbewohnende Wildbienen und Hummeln und sonnenbadende Eidechsen zu schaffen.

Der Boden in diesem Bereich ließ zuvor aufgrund von standortfremden Bodenaushub und Müll der 1960er Jahre nur noch das Wachstum von artenarmen Altgras- und Hochstauden-Beständen zu. Damit die Pflanzen und Tiere bei der Besiedlung der Fläche nicht gestört werden, bittet das Bezirksamt Wandsbek die Besucher, das Gebot des Naturschutzgebietes, die Wege nicht zu verlassen und Hunde kurz angeleint zu führen, zu beachten.

Mobiles Kundenzentrum in der neuen Bücherhalle

(RB) Das Kundenzentrum Walddörfer an der Farmsener Landstraße direkt am U-Bahnhof Volksdorf soll zum Jahresende endgültig geschlossen und der Mietvertrag nicht verlängert werden, da es in den letzten Jahren zu wenig genutzt wurde und daher unwirtschaftlich sei. Denn um die beschlossene Ausweitung der Öffnungszeiten aller Kundenzentren wochentags von 7-19 Uhr garantieren zu können, müsse die Personalausstattung bei mindestens 11,5 Stellen liegen. Zahlreiche Institutionen sprachen sich dagegen aus, der Bürgerverein Walddörfer sammelte tausende Unterschriften. Ein erster Schließungsversuch war 2013 bereits aufgrund massiver Proteste gescheitert.

Jetzt kommt ein neuer Aspekt in die Sache: Zum Jahresbeginn 2018 soll laut rot-grüner Koalition das bisherige Kundenzentrum Walddörfer in ein mobiles Kundenzentrum mit festen Öffnungszeiten an mindestens einem Wochentag in der neuen Bücherhalle in der ehemaligen Eulenkrugpassage umgewandelt werden. Zusätzlich werden gleichzeitig die Öffnungszeiten des Kundenzentrums Alstertal schrittweise ausgeweitet. In konkreter Planung sei zudem, das Kundenzentrum Alstertal in einem Neubau unterzubringen, so dass ein zukunftsfähiges Bürgerangebot für Hamburgs Nordosten entstehen könne. Damit werde eine ersatzlose Schließung des Kundenzentrums Walddörfer als das kleinste Hamburger Kundenzentrum mit geringen Fall- und Mitarbeiterzahlen verhindert.

Geldautomaten aufstellen

(dh) Angeregt durch einen Antrag des Regionalausschusses Walddörfer hat sich der Bezirksamtsleiter dafür eingesetzt, dass auf dem Gelände des U-Bahnhofes Volksdorf ein Geldautomat zur Verfügung gestellt wird. Dazu hat die Hamburger Hochbahn AG inzwischen Stellung bezogen. Demnach wurde die U-Bahn-Haltestelle Volksdorf von Vertretern der Hochbahn eingehend nach einem geeigneten Standort zum Aufstellen eines Geldautomaten untersucht. Aus Sicht der HOCHBAHN gibt es lediglich einen Standort, der hierfür in Frage käme: links neben der Braaker Mühle und vor dem Gitter an der Telefonzelle. Im Folgenden untersucht die Hochbahn nun mögliche Verkleidungen, Anschlussmöglichkeiten an das Strom- und Datennetz sowie deren Auswirkungen auf das Gestaltungskonzept in der Haltestelle. Sollte diese Untersuchung positiv verlaufen, wird die Hochbahn diesen Standort im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. Dabei werden diverse Banken, Sparkassen und Automatenaufsteller angeschrieben. Nach einer anschließend möglichen Vergabe und weiterer technischer Abstimmungen ist generell so eine Änderung an U-Bahn-Anlagen noch der technischen Aufsichtsbehörde anzuzeigen und gegebenenfalls eine Zustimmung zu erwirken.

Kreisverkehr einrichten

(dh) Im Rahmen des Programms zum Erhaltungsmanagement von Straßen soll auch der Volksdorfer Damm zwischen der Straße Buckhorn und Volksdorfer Grenzweg grundinstandgesetzt werden. Geplant ist die Maßnahme für 2018. Derzeit befinden sich in diesem Abschnitt ca. 80 Parkplätze, die für den Bereich der Schulen, der Sportplätze und der Reihen- und Mehrfamilienhausbebauung eine wichtige Funktion in der Infrastruktur bieten. Darüber hinaus stellt der Kreuzungsbereich Volksdorfer Damm / Volksdorfer Grenzweg leider einen Unfallschwerpunkt dar. Dabei bildet der Schwerpunkt der Unfallursachen Vorfahrt und Abbiegen. Eine Querungshilfe fehlt an besagter Kreuzung gänzlich. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer einen Antrag eingebracht, in dem die zuständigen Stellen gebeten werden, bei der Überplanung des Streckenabschnitts Volksdorfer Damms zu berücksichtigen, dass die dort befindlichen Parkplätze eine wichtige Funktion in der Infrastruktur darstellen und so weit wie möglich erhalten bleiben sollen. Ferner soll am Kreuzungsbereich Volksdorfer Damm / Volksdorfer Grenzweg die Einrichtung eines Kreisverkehrs geprüft und bevorzugt geplant werden, um die nicht vorhandenen Querungshilfen zu kompensieren und den Unfallschwerpunkt zu entschärfen.

Sachlicher Informationsabend zur Flüchtlingsunterkunft Eulenkrugstraße

(dh) Wie nicht anders zu erwarten war, fanden sich am 10. Mai 2017 in der Sporthalle der Schule Eulenkrugstraße zahlreiche Volksdorfer ein, um am Informationsabend zur geplanten Folgeunterkunft an der Eulenkrugstraße, dem umstrittenen „Flurstück 270“ teilzunehmen. Wer eine hitzige oder gar polemische Debatte befürchtet hatte, wurde angenehm überrascht. Über den ganzen Abend hinweg verlief die gut zweistündige Veranstaltung in einer trotz mancherlei deutlicher Kritik und kontroversen Sichtweisen sachlichen Atmosphäre. Dazu trug auch Anselm Sprandel bei, Leiter des Hamburger „Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge“ (ZKF). Dieser betonte, dass es trotz deutlich geringerer Flüchtlingszahlen gegenüber 2015/2016 immer noch Handlungsbedarf gebe. Monatlich kämen über 400 „Schutzsuchende“ nach Hamburg, zuzüglich dem Familiennachzug. Insgesamt leben in der Hansestadt über 6.000 Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen, darunter etwa 4.300 „Überresidente“, also Menschen, die eigentlich schon in Folgeunterkünften wohnen müssten. Vor diesem Hintergrund betonte Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD) einmal mehr, dass seitens des Senats eine zahlenmäßige Gleichmäßigkeit unter den einzelnen Stadtteilen beabsichtigt sei. Volksdorf könne mit seiner „hohen Integrationskraft“ ein Vorbild sein.
Zu den Einzelheiten der geplanten Einrichtung führte Imke Sager vom ZKF aus, dass eine Laufzeit von 15 Jahren geplant sei. Als Baubeginn sei das dritte Quartal 2017 vorgesehen, die Inbetriebnahme könne bereits Mitte 2018 erfolgen. Insgesamt 260 Flüchtlinge werden in den zehn doppelstöckigen Modulhäusern wohnen, dazu kommt ein Modulhaus für Verwaltung und Gemeinschaftszwecke sowie ein Waschhaus. Da etwa 30 Prozent der in der Einrichtung lebenden Menschen Kinder sein werden - davon bis zu 40 im Kindergartenalter – wird für diese übergangsweise eine „temporäre Kita“ auf dem Unterkunftsgelände gebaut. Diese soll so lange bestehen, bis reguläre Kita-Plätze vorhanden sind.
Zu dem Thema Sicherheit sagte Nils Stahnke als Leiter des Poppenbütteler Polizeikommissariats 35, dass es in ähnlichen Hamburger Unterkünften positive Erfahrungen mit dort lebenden Menschen gäbe, und es bislang weder quantitativ noch qualitativ mehr Probleme als in der heimischen Bevölkerung gegeben hätte. Aus diesem Grund wird auf einen speziellen Sicherheitsdienst verzichtet.

Ausspähen durch Drohnen verhindern

(dh) Vermehrt berichten Bürger aus den Walddörfern davon, dass sie beobachten, wie fremde Menschen mit Drohnen über ihre Grundstücke fliegen und in ihre Wohnungen und Häuser filmen. Dies wurde auch schon zur Anzeige gebracht, da vermutet wurde, dass es sich um ein Ausspähen für einen späteren Wohnungseinbruch und Sicherheitsvorkehrungen in den Wohnungen und Häusern handelt. Bislang gibt es dagegen keine Möglichkeit vorzugehen. Gleichwohl führt dieser Zustand zu großer Verunsicherung und Ängsten in der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im März 2017 im Regionalausschuss Walddörfer einen Antrag gestellt, in dem die zuständige Behörde gebeten wird, geeignete Maßnahmen gegen ein Ausspähen durch Drohnen zu entwickeln.

Betteln im Ortskern

(dh) Aufgrund eines Antrages des Regionalausschusses Walddörfer wurden die zuständigen Behörden gebeten, sich des Problems der zunehmenden, auch aggressiven und professionell organisierten, Bettelei im Ortskern von Volksdorf anzunehmen und dem Regionalausschuss über die hierzu möglichen Maßnahmen zu berichten. Die Behörde für Inneres und Sport hat inzwischen dazu Stellung bezogen. Nach Erkenntnissen des örtlich zuständigen Polizeikommissariats (PK) 35 halten sich im Ortskern von Volksdorf regelmäßig zwei deutsche Verkäufer des Straßenmagazins „Hinz & Kunzt“, ein rumänischer Zeitungsverkäufer des „Straßenjournals“ und zwei Straßenmusikanten auf. Der Polizei Hamburg liegen keine Beschwerden oder sonstige Hinweise bezüglich Bettelei im Ortskern von Volksdorf vor. Im Übrigen sei die Außenstelle Volksdorf des PK 35 Montag bis Freitag von 7-21 Uhr sowie sonnabends von 7-15 Uhr besetzt und gewährleiste in dieser Zeit eine ständige Präsenz, um bei festgestellten Auffälligkeiten oder Hinweisen unverzüglich einzuschreiten.

Umweltpreis für NABU-Mitglied

(RB) Der Umwelt- und Sozialpreis des Regionalausschusses Walddörfer ging in 2017 an Jens-Peter Stödter, den stellvertretenden Gruppenleiter des NABU (Naturschutzbund) Walddörfer. Der Preis wurde für das langjährige ehrenamtliche Engagement von Herrn Stödter vergeben, der trotz seines Alters von erst 50 Jahren bereits seit 35 Jahren Mitglied im NABU, zuvor DBV, ist. Der Schwerpunkt seines Interesses liegt besonders auf der Vogel- und Pflanzenwelt sowie Mollusken (Schnecken und Muscheln). Seit vielen Jahren organisiert der Naturschützer nicht nur die ehrenamtlichen Kranichwachen im Duvenstedter Brook, sondern ist auch für die jährliche Veröffentlichung des Jahresberichts des NABU Walddörfer verantwortlich. Zudem hält er öffentliche Vorträge zu Naturschutz-Themen. Wer sich generell für die Aktivitäten des NABU Arbeitskreises Walddörfer interessiert, kann eines der regelmäßigen Treffen besuchen. Termin ist jeweils der erste Dienstag im Monat ab 19 Uhr „Op’n Böhn” („Eichenkrug“) in der Volksdorfer Schulkate, Im Alten Dorfe 60. Weitere Infos auch unter www.NABU-Hamburg.de/walddoerfer.

Bücherhalle Volksdorf zieht 2018 in die Passage „Unser Viertel“

(RB) Die Bücherhalle Volksdorf zieht Anfang 2018 von ihrem aktuellen Standort Weiße Rose 1 in die Passage „Unser Viertel“, die ehemalige „Eulenkrugpassage“ (Eulenkrugstraße 55-57, erste Etage). Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Mit rund 45.000 Medien und über 160.000 Besuchern im letzten Jahr hat sich der Standort zu einer der großen Stadtteilbibliotheken in Hamburg entwickelt.

Die Verlagerung wurde beschlossen, um eine bauliche und inhaltliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Auf einer Fäche von rund 700 statt bisher 530 Quadratmetern soll mit neuem Mobiliar, Beleuchtungs- und Regalsystemen sowie einer guten technischen Ausstattung für einen hohen Standard gesorgt werden. Für die Ausstattung stehen Mittel aus dem Sanierungsfonds 2020 in Höhe von rund 250.000 Euro zur Verfügung. Die gewonnene Fläche wird vor allem für Veranstaltungen und neue Lernmöglichkeiten genutzt. Der Eingangsbereich mit Rolltreppe und einem Atrium für Veranstaltungen lädt in die großzügige Fläche ein. Das Obergeschoss ist mit mehreren Fahrstühlen erreichbar und gewährt einen barrierefreien Zutritt auch mit Rollstuhl und Kinderwagen. Darüber hinaus sind zahlreiche kostenfreie Parkplätze vorhanden.

Der bewährte Service wird durch Außenrückgabe, einen Kassenautomaten, eine „Onleihe“-Station für das Entleihen digitaler Medien und ein Smartboard zeitgemäß ergänzt. PC-Arbeitsplätze, eine Leselounge und Workshopräume laden zum Lesen, Verweilen und Lernen vor Ort ein. Der Kinderbereich wird ebenso neu gestaltet wie der Jugendbereich „Hoeb4U“, der unter anderem mit einer Gaming Zone ausgestattet wird. Kostenloses WLAN für alle Besucher ist ebenfalls selbstverständlich. Außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten soll die Bücherhalle zukünftig auch als Open Library (Selbstbedienung ohne Anwesenheit von Personal) genutzt werden.

Gehweg instandsetzen

(dh) Der Fußweg entlang der Straße „Im Alten Dorfe“ in Fahrtrichtung links befindet sich zwischen der „Ohlendorff´schen Villa“, “Louisiana“  und der Filiale der Deutschen Post in einem schlechten Zustand. Insbesondere bei Regen, Nässe und Glatteis wird die Nutzung des nicht gepflasterten Fußweges für Passanten erschwert. Ein Gehwegpflaster und die Begradigung des Fußweges könnten langfristig Abhilfe und Erhöhen die Sicherheit für Fußgänger insbesondere in der dunklen Jahreszeit leisten. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Februar 2017 einen Antrag in den Regionalausschuss walddörfer eingebracht, in dem die zuständigen Stellen gebeten werden, den betreffenden Abschnitt des Fußweges Im Alten Dorfe kurzfristig in Stand zu setzen und eine Pflasterung mit Gehwegplatten zu prüfen.

Geldautomat aufstellen

(dh) Laut Ansicht der CDU-Fraktion im Februar 2017 im Regionalaausschuss Walddörfer fehlt insbesondere in Abendstunde und am Wochenende vielen Bürgerinnen und Bürgern bzw. Fahrgästen auf dem Weg in die Innenstadt die Möglichkeit des Abhebens von Bargeld am U-Bahnhof Volksdorf. Die nächsten entsprechenden Möglichkeiten befinden sich erst im Volksdorfer Ortskern und somit weiter entfernt von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Bankautomat in der Haltestelle würde deshalb das Abheben von Bargeld im Zusammenspiel mit der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und dem damit verbundenen Fahrkartenkauf erleichtern. Vor diesem Hintergrund wurde ein Antrag in den Regionalausschuss eingebracht, in dem der Bezirksamtsleiter gebeten wird, sich bei den in Volksdorf ansässigen Banken und Sparkassen dafür einzusetzen, in Absprache mit dem HVV in der U-Bahnhaltestelle Volksdorf einen Bankautomaten aufzustellen.

Gewässer und Grünflächen säubern

(dh) Nach Ansicht der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer im Februar 2017 sind die Teiche, Bachläufe und umliegenden Grünflächen im Volksdorfer Ortskern gegenüber der Kirche Rockenhof und des Schwimmbades Höhe Pastorenstieg vermehrt und stark durch Laub und  Müll verdreckt. Dieser Zustand stört das Erscheinungsbild und des Weiteren Flora und Fauna. Eine gründliche Reinigung der Gewässer und angrenzenden Grünflächen ist daher zwingend notwendig. In einem entsprechenden Antrag werden die zuständigen Stellen aufgefordert, die betreffenden Gewässer und Grünflächen von Müll und Laub gründlich zu säubern.

„Volksbuch“ vor dem Aus?

(RB) Januar 2017: „Volksbuch“, die beliebten Volksdorfer Buch- und Antiquariatstage, stehen möglicherweise vor dem Aus. Streitpunkt ist offenbar die Raummiete für die Ausrichtung der Veranstaltung im Walddörfer Sportverein, die in diesem Jahr nicht zu Sonderkonditionen erfolgen soll. Alle externen Veranstalter könnten die Räumlichkeiten des Sportvereins zum gleichen Preis mieten, heißt es vom WSV. Organisator Siegfried Stockhecke: „Vor 20 Jahren bin ich vom Spieker zur Einrichtung der Volksdorfer Antiquariatstage und vom Walddörfer Sportverein zum „Volksbuch“ eingeladen worden, heute zählt nicht der kulturelle Wert der verantwortungsvollen Handhabung der Buchkultur, sondern das Geld. Auch die Lage der Volksdorfer Bücherhalle hat sich zugespitzt und sieht alles andere als rosig aus.“

Radweg im Katthorstpark

(dh) Der Regionalausschuss Walddörfer hat sich im Januar 2017 interfraktionell dafür ausgesprochen und beschlossen, bei der Maßnahme Halenreie/Volksdorfer Damm keinen Radverkehrsstreifen zu realisieren. Die Begründung dafür ist unter anderem, dass mit dem Hochbahnwanderweg und dem Katthorstpark wesentlich besser genutzte und geeignete Radwegeverbindungen vorhanden sind. Diese müssen allerdings ertüchtigt werden. Geplant war, dafür Mittel der Baumaßnahme Halenreie/Waldweg zu nutzen. Allerdings hat die zuständige Behörde nun klargestellt, dass der Katthorstpark und auch der Hochbahnwanderweg zur Aufgabe des Bezirks gehört und nicht im Zuge der Baumaßnahme mit hergerichtet werden können. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer einen Antrag eingebracht, in dem das Bezirksamt Wandsbek aufgefordert wird, die Radverkehrsführung im Katthorstpark und am Hochbahnwanderweg zu überplanen und parallel zur Baumaßnahme Halenreie/Waldweg umzusetzen.

Aggressives Betteln im Volksdorfer Ortskern

(dh) Seit einiger Zeit ist die in den Medien beschriebene Zunahme von Betteltätigkeiten auch im Ortskern Volksdorf deutlich zu spüren. Es gibt inzwischen zahlreiche feste Plätze osteuropäischer Bettler, die zum Teil auch aggressiv Menschen ansprechen und in die Eingänge der Geschäfte gehen. Es handelt sich zum Teil um professionell organisierte Strukturen. Es wird beobachtet, dass die Bettler zu Tagesbeginn gemeinsam gebracht und am Tagesende abgeholt werden. Volksdorf beheimatete schon immer einige Obdachlose, die auch dort bekannt waren und mit versorgt wurden. Durch diese neuen Strukturen findet jedoch eine Verdrängung statt, wie sie auch in der Innenstadt beobachtet wird.
Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer im Januar 2017 einen Antrag eingebracht, in dem die zuständigen Behörden gebeten werden, sich des Problems der zunehmenden, auch aggressiven, Bettelei im Ortskern von Volksdorf anzunehmen. Hierzu soll das Sozialraummanagement mit den Hilfsorganisationen, die sich dem Thema der Obdachlosigkeit annehmen, Kontakt aufnehmen und gemeinsam Maßnahmen erarbeiten, wie dem professionell organisierten Betteln begegnet werden kann.

Baumaßnahmen abstimmen

(dh) Auf dem Gebiet des Regionalausschusses Walddörfer stehen in den kommenden Jahren viele große Baumaßnahmen an Hauptverkehrsstraßen an. Hierzu zählen der Volksdorfer Damm, der Waldweg, die gesamte Bergstedter Chaussee und die Lemsahler Landstraße. Das Netz der Hauptverkehrsstraßen ist in den Walddörfern schon ohne Baustellen an seiner Grenze und regelmäßig, nicht nur im Berufsverkehr, überlastet. Baumaßnahmen müssen hier besonders sensibel geplant und aufeinander abgestimmt werden.
In 2017 ist sowohl der Beginn der Grundinstandsetzung Halenreie/Kattjahren als auch der ersten Teils der Bergstedter Chaussee geplant. Sperrungen an der einen Stelle führen direkt zu einem erheblich größeren Verkehrsaufkommen an einer anderen Straße.
Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Walddörfer einen Antrag eingebracht, in dem die zuständigen Stellen aufgefordert werden, Baumaßnahmen an den Hauptverkehrsstraßen im Regionalgebiet so zu planen, dass die Ausweichverkehre berücksichtigt werden. Die Verkehrsführung soll jeweils Teil der Planungsunterlagen sein und den Ausschüssen vorgestellt werden.

Brücke am Braunen Hirsch geplant

(RB) Wie die Deutsche Bahn AG mitteilte, haben die Länder und die Bahn eine Lösung für die geplante Bahnstrecke S4 am zu Ahrensburg gehörenden „Braunen Hirsch“ im Naturschutzgebiet Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal an der Grenze zu Volksdorf gefunden. Der aktuell beschrankte Bahnübergang am Gut Stellmoor an der Straße Brauner Hirsch, die von Volksdorfern und Meiendorfern gerne als Zubringer zur Autobahnauffahrt Ahrensburg genutzt wird, soll im Zuge der S4-Planungen durch eine Eisenbahnüberführung ersetzt werden. Dabei sollten sowohl die Belange des Denkmalschutzes, als auch die des Umweltschutzes berücksichtigt werden. Eine knifflige Situation, denn die Trasse führt durch das Naturschutzgebiet, welches zum Fauna-Flora-Habitat „Kammmolchgebiet Höltigbaum / Stellmoor“ gehört. Zudem wurden hier bedeutende archäologische Funde von Spuren eiszeitlicher Rentierjäger gemacht.

In den ersten Planungen wurde am Bahnübergang „Brauner Hirsch“ der Bau einer Straßenbrücke mit Erddämmen vorgesehen. Der Forderung der Denkmalschützer, den archäologisch wertvollen Bereich nicht dauerhaft zu überbauen, standen Naturschutzbelange, wie der Erhalt der Torfbodenschichten, gegenüber. Grabungen zur Bergung der Artefakte sind im Naturschutzgebiet nicht durchführbar, eine andere Trassenführung ist ebenfalls nicht möglich.

Nun sollen mit einer weittragenden Brücke die sensiblen Bereiche im Naturschutzgebiet weitestgehend überspannt werden. So besteht auch weiterhin die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt archäologische Untersuchungen durchzuführen. Insgesamt nehmen die Beteiligten für diesen Kompromiss nach ersten Schätzungen rund acht Millionen Euro mehr in die Hand.

Heimatkundlicher Gesprächskreis

Jeden 1. Mittwoch im Monat findet um 15 Uhr in der Gesindestube im Spiekerhus des Museumsdorfs Volksdorf, Im Alten Dorfe 46-48, ein heimatkundlicher Gesprächskreis mit Dr. Joachim Pohlmann statt. Das alte Volksdorf – wer könnte sich besser auskennen, als diejenigen, die hier aufgewachsen sind? Bereits in den 1990er Jahr hatte der Heimatforscher Heinz Waldschläger zum monatlichen Treffen eingeladen und ein umfangreiches Archiv von Fotos und Dokumenten zusammengestellt. Bei den Treffen werden häufig auch (mittlerweile digitalisierte) Archivfotos auf einem großen Bildschirm gezeigt. Im Gespräch mit anderen Anwesenden kommen so Details aus der Volksdorfer Geschichte zutage, die sonst nirgends festgehalten wurden. Jeder ist herzlich willkommen, auch „Zugereiste“ werden ihre Freude an diesen Gesprächen haben. Anmeldung nicht erforderlich.

Ergebnisse der Plandiskussion zum Buchenkamp

(dh) „Anhören und Mitreden – Wohnungsbau am Buchenkamp" lautete das Thema der Öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplanentwurf Volksdorf 46, die am 10. Oktober 2016 in der Aula des Walddörfer-Gymnasiums stattfand. Frank Rieken (SPD), der Vorsitzende des Planungsausschusses im Bezirk Wandsbek, konnte etwa 100 Interessierte begrüßen, was angesichts der Brisanz des Themas – unter anderem soll in diesem Planungsabschnitt eine Flüchtlingsunterkunft entstehen – deutlich weniger waren als angenommen.
Timo Weedermann-Korte, der im Bezirksamt Wandsbek für die Bebauungsplanung zuständig ist, ging als erster Vortragende auf den aktuellen Sachstand der geplanten Bebauung der 19 Hektar großen Bebauungsfläche am Buchenkamp ein. Ziele dieser Planung sind die Schaffung von Wohnungsbaumöglichkeiten entlang des Buchenkamps, die landschaftsplanerische und naturschutzfachliche Aufwertung der dahinter liegenden Landschaftsbereiche sowie die planungsrechtliche Sicherung einer Fläche zur Unterbringung von Flüchtlingen an der Eulenkrugstraße für höchstens 15 Jahre. Weedermann-Korte betonte, dass man erst am Anfang des Verfahrens stehe und es noch keinen fertigen Bebauungsplanentwurf gebe. Sobald sich der Entwurf konkretisiert, werde es als zweiten Schritt eine Öffentliche Auslegung geben.
Die anschließende Frage- und Diskussionsrunde mit den Bürgern verlief in einem sehr sachlichen und konstruktiven Ton. Auf die Frage, wann mit einem Baubeginn gerechnet werden könne, wurden seitens Weedermann-Korte zwei bis zweieinhalb Jahre genannt. Die geplante Flüchtlingsunterkunft im hinteren Teil des Geländes könnte allerdings schon früher entstehen, weil dafür kein Bebauungsplan erforderlich ist. Zu bedenken sei, dass die Verhandlungen mit dem Eigentümer des Grundstücks noch nicht abgeschlossen sind. Bei der auf maximal 15 Jahre Nutzungszeitraum angelegten Flüchtlingsunterkunft werde – und das betonte Weedermann-Körte ausdrücklich - Vorsorge dafür getroffen werden, dass dort hinterher keine Wohnbebauung erfolgt. Auf die Frage, wie der Buchenkamp und die Eulenkrugstraße den zusätzlichen Verkehr verkraften sollen, versprach Weedermann-Körte, dass es diesbezüglich noch eine Prüfung im Rahmen der Planung geben werde. Gegen Ende der Veranstaltung gab es seitens der Bürger noch einige konkrete Vorschläge zur geplanten Bebauung. So sollte zum Beispiel ein Lebensmittelhandel nahe der Flüchtlingsunterkunft gebaut werden. Weiterhin wurde das Pflanzen von Wald auf den Ausgleichsflächen vorgeschlagen, damit diese später nicht so leicht wieder für andere Zwecke genutzt werden können.

Fahrraddiebe festgenommen

(RB) Am 8. Oktober 2016 konnte die Polizei in der Nacht zwei junge Fahrraddiebe am Bahnhof Volksdorf im Bereich Claus-Ferck-Straße/Rockenhof festnehmen. Die beiden in Hamburg wohnhaften 18-jährigen Männer hielten sich in verdächtiger Weise im Bereich der Fahrradständer auf und knackten dort jeweils ein Fahrradschloss. Hierbei wurden sie von drei Mitarbeitern der Hamburger Hochbahn beobachtet. Einer der Täter konnte auf der Flucht von einem der Hochbahnmitarbeiter gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der andere Dieb flüchtete zunächst mit einem gestohlenen Fahrrad, er konnte jedoch später durch eintreffende Polizeibeamte festgenommen werden.

Diskussion zum Buchenkamp

(dh) Am Montag, den 10. Oktober 2016, fand um 18 Uhr im Walddörfer Gymnasium, Am Allhorn 45 eine öffentliche Plandiskussion zum Thema „Wohnungsbau, Flüchtlingsunterbringung und Naturerhalt am Buchenkamp“ statt. Hier konnten die Bürger sich über die geplante Bebauung informieren, Fragen stellen und eigene Vorstellungen einbringen.
Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat die Verwaltung gebeten, die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für die Flächen östlich des Buchenkamps vorzubereiten.
Dieser basiert im Wesentlichen auf einer Weiterentwicklung eines von der Verwaltung 2015 in Auftrag gegebenen Gutachtens, das die östlich des Buchenkamps gelegenen Flächen - begrenzt von Tonradsmoor und Eulenkrugstraße - aufgrund der geringsten Restriktionen als Wohnungsbaupotential identifiziert hat.
Der unter der Bezeichnung „Volksdorf 46“ laufende Bebauungsplan sieht Wohnen zwischen Ferck’schem Hof und „Auf dem Erdbeerfeld“ vor. Den Planungen zufolge könnten entlang der Straße Buchenkamp auf der Fläche des Ferck’schen Hofes an einer neuen Stichstraße 57 Wohneinheiten in freistehenden Stadtvillen sowie Reihenhäusern entstehen, davon 30 Prozent in öffentlich gefördertem Wohnungsbau. Zusätzlich ist Platz für eine Einrichtung für etwa 30 unter Demenz leidenden Menschen samt Pflegepersonal vorgesehen. Am Buchenkamp, Ecke Eulenkrugstraße, könnten etwa 39 Wohneinheiten plus weitere acht Wohneinheiten an einer weiteren Stichstraße entstehen, wenn das heutige Wohnhaus Buchenkamp 9 durch Neubebauung ersetzt würde. Die Stadtvillen und Reihenhauszeilen würden zweigeschossig mit Staffelgeschoss errichtet.
An der Eulenkrugstraße (Flurstück 270) ist eine öffentlich-rechtliche Unterbringung von etwa 260 Flüchtlingen befristet auf bis zu 15 Jahre Gesamtnutzungsdauer angedacht. Die temporäre Unterbringung kann hier außerhalb des für die Bauleitplanung grundsätzlich vorgesehenen Mindestabstandes zur bestehenden Stomleitung in zweigeschossigen Modulhäusern erfolgen. Die Anordnung weiterer Nutzungen innerhalb des Abstandsstreifens ist nicht ausgeschlossen. Die Einrichtung zur Flüchtlingsunterbringung kann bereits vor Erreichen einer Vorweggenehmigungsreife des Bebauungsplans für längstens drei Jahre genehmigt werden.

Krawalle beim Stadtteilfest 2016

(RB) Am ersten Septemberwochenende 2016 fand traditionell das 38. Volksdorfer Stadtteilfest statt. Am Freitag, den 2. September 2016, amüsierten sich ab 15.30 Uhr etwa 5.000 Besucher an den Fahrgeschäften und Verkaufsständen sowie bei Livemusik auf zwei Bühnen bis 24 Uhr. Der bei Jugendlichen beliebte Partytruck war in diesem Jahr erstmals nicht dabei.

An diesem Freitag kam es jedoch zu Krawallen: Gegen 22.15 Uhr fanden sich rund 500 Personen, zumeist Jugendliche, im Kreuzungsbereich Claus-Ferck-Straße / Uppenhof zusammen und tanzte zum Teil um eine große selbstgebaute Musikanlage. Vermutlich hatte es über soziale Netzwerke im Internet Aufrufe zu dieser Aktion gegeben. Die Gruppe wuchs auf ca. 800-1000 Personen an und blockierte die gesamte Claus-Ferck-Straße, so dass ein Passieren der HVV-Busse nicht mehr möglich war. Wegen der aggressiven Grundstimmung und dem hohen Alkoholisierungsgrad räumten Polizei und die Hamburger Hochbahnwache mit zwei Hunden den Kreuzungsbereich.

Auch nach Veranstaltungsende hielten sich noch rund 500 überwiegend stark alkoholisierte Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz auf. Hier kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen und ungezielten Flaschenwürfen. Nach einer Lautsprecherdurchsage wurde der Bereich durch Polizeikräfte gewaltfrei geräumt, viele Personen verließen das Gebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Rettungsdienst musste am ersten Veranstaltungstag 10 Personen versorgen, ein Polizeibeamter wurde angegriffen und leicht verletzt.

Am zweiten Veranstaltungstag versammelten sich gegen 21 Uhr erneut vereinzelte Gruppen von jungen Menschen im Bereich des Bahnhofs, diesmal allerdings deutlich weniger. Ein Aufenthalt auf den Fahrbahnen wurde durch ein gezieltes Ansprechen bereits im Entstehungsstadium unterbunden. Nach Veranstaltungsende kam es jedoch auch am Sonnabend am U-Bahnhof wiederholt zu Gruppenbildungen mit aggressivem Verhalten, so dass diverse Platzverweise ausgesprochen und in zwei Fällen Personen in Gewahrsam genommen werden mussten. Der dritte Veranstaltungstag verlief aus polizeilicher Sicht glücklicherweise ergebnislos.

Neues Aktivoli Freiwilligenzentrum

Neues Aktivoli Freiwilligenzentrum

(RB) Beratung rund um ehrenamtliche Einsatzbereiche bietet das Aktivoli Wandsbek Freiwilligenzentrum auch in Volksdorf auf dem Gelände des Jugendzentrums „Manna“ im Ahrensburger Weg. Auf Initiative von Marina Becker, Malteser, und Jenny Fabig, AWO Aktiv in Hamburg, entstand in Kooperation mit den Senior-Trainern des Seniorenbüros Hamburg 2016 ein neuer Standort der Freiwilligenagentur zur Vermittlung von Ehrenamtlichen in Volksdorf und Umgebung. Fachliche Unterstützung erhält das ehrenamtliche Beraterteam von Hilke Bleeken, die im Herbst 2015 die Koordination in der Wandsbeker Freiwilligenagentur übernommen hat. Kontakt: Aktivoli-Beratungsbüro Volksdorf, Ahrensburger Weg 14, 22359 Hamburg. Sprechzeiten: jeden zweiten Dienstag 10-13 Uhr, Termine nach Vereinbarung unter Tel. 040-53 30 40 01. www.aktivoli-wandsbek.de.

Vorstand Kulturkreis Walddörfer e.V. neu gewählt

Vorstand Kulturkreis Walddörfer e.V. neu gewählt

Am 21.03.2016 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Kulturkreises Walddörfer statt. Neben dem Bericht des Vorstandes durch die Vorsitzenden wurde über die Tätigkeit des Kulturkreises im vergangenen Jahr sowie über die Arbeitskreise und Projektgruppen berichtet. Es folgten der Bericht des Schatzmeisters und die Entlastung des Vorstandes.
In seinem Resümee über seine 14 Jahre als 1. Vorsitzender hob Herr Lehmann dabei zunächst positiv die Fülle der Auftritts-Anfragen hervor, die an den KKW herangetragen werden, benennt aber auch die Problemfelder wie die sinkende Mitgliederzahl, die sich verschiebende Altersstruktur und die schwankenden Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen. Er dankte den Mitgliedern ausdrücklich für die jahrelange Unterstützung und Treue und schloss in diesen Dank ebenso den Vorstand und alle weiteren ständigen Helfer mit ein. Insbesondere nannte er in diesem Zusammenhang Frau Winterboer und das Ehepaar Beleites.
In diesem Jahr stand auch die Neuwahl bzw. Wiederwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Unter Leitung von Herrn Dr. Puttfarcken wurde der Vorstand wie folgt gewählt:
Herr Dr. Karl-Heinz Belser wurde zum 1.Vorsitzenden gewählt und nahm die Wahl mit dem Dank für das Vertrauen an. Herr Helmer-Christoph Lehmann wurde zum 2.Vorsitzenden gewählt. Herr Peter Schmoll wurde als Schatzmeister bestätigt, Herr Hans-Ulrich Marcks als Schriftführer. Frau Barbara Fischer, Frau Lydia Spiekermann, Herr Karsten Grote und Herr Wulf Hilbert wurden als weitere Vorstandsmitglieder wieder gewählt. Foto, von links nach rechts:
Wulf Hilbert, Hans-Ulrich Marcks, Peter Schmoll, Karsten Grote, Dr. Karl-Heinz Belser, Helmer-Christoph Lehmann. (Barbara Fischer und Lydia Spiekermann sind nicht auf dem Foto)

Ausweisungsschilder des Kiebitzmoors in Volksdorf

Die offizielle Einweihung der Beschilderung des Naturdenkmals Kiebitzmoor im östlichen Volksdorf erfolgte gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und den betreuenden Verbänden Naturschutzbund Deutschland (NABU e.V.) und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW e.V.) im Kiebitzmoor, östlich der Straße Tonradsmoor zwischen Eulenkrugstraße und Buchenkamp, 22359 Hamburg.
Moore gehören in Norddeutschland mit ihrer niedermoortypischen Pflanzen- und Tierwelt zu den selten gewordenen Lebensräumen. So auch das in der letzten Eiszeit durch eine Wasser stauende Senke entstandene Kiebitzmoor, welches trotz seiner geringen Größe von nur 1,7 ha eine beachtenswerte Anzahl von seltenen, bzw. gefährdeten Pflanzenarten beherbergt, die auf nährstoffarme, nasse Standorte angewiesen sind. Aber auch als Rückzugsraum für verschiedene Vogelarten, Amphibien und Insekten, hier sind insbesondere die Libellen hervorzuheben, hat das Kiebitzmoor eine wichtige Bedeutung.