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23.06.2021 - 06:29

 
 

Digitalisierung an Schulen - Positive Bilanz

WLAN-Ausbau in den Schulen

(RB 01-21) Rund 95 Prozent aller staatlichen Schulen in Hamburg sind jetzt mit WLAN ausgestattet. Ende Februar 2021 verfügten 137 der 151 weiterführenden und berufsbildenden staatlichen Schulen über WLAN, darunter 120 mit einem Hochleistungs-WLAN in 1 Gbit/s-Technologie (50 von 62 Gymnasien, 40 von 58 Stadtteilschulen und 30 von 31 Berufsschulen). 14 dieser Schulen haben zurzeit noch kein WLAN. Darüber hinaus verfügten Ende Februar 210 der 216 staatlichen Grundschulen und Sonderschulen (186 der 190 Grundschulen sowie 24 der 26 Sonderschulen) über ein WLAN. Trotz der erheblichen Fortschritte gestaltet sich der Ausbau des WLAN schwierig, weil die Digitalisierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens mit Hochdruck ausgebaut wird und viele Handwerks- und Fachbetriebe stark ausgelastet sind. Zudem überlagert und erschwert das zugleich laufende Schulbauprogramm den Ausbau des WLAN, weil immer wieder ganze Gebäudekomplexe zeitgleich saniert werden müssen.

Um die Digitalisierung weiter zu verbessern, bekommen alle Pädagoginnen und Pädagogen der staatlichen Schulen zum neuen Schuljahr einen Dienst-Computer. Die Bundesregierung stellt staatlichen und privaten Schulen dafür 12,8 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schulbehörde rechnet damit, dass sich rund zwei Drittel der Schulen für das Modell „iPad“ und ein Drittel der Schulen für das Modell „Microsoft Surface“ entscheiden werden.“ Aufgrund der großen Bestellmenge und der langen Lieferfristen rechnet die Schulbehörde damit, dass die meisten Geräte erst in oder nach den Sommerferien geliefert werden. Weiterhin dürfen die Beschäftigten auch ihre eigenen Geräte für dienstliche Zwecke verwenden.

Verbessert wurde auch die Ausstattung der Unterrichtsräume mit digitaler Präsentationstechnik. Dabei handelt es sich entweder um eine Kombination aus Computer, Projektionsfläche und Beamer oder um Computer in Kombination mit sehr großen Flachbildschirmen. Insgesamt sind bis Ende Februar 2021 in den rund 12.000 Unterrichtsräumen 10.599 digitale Tafeln installiert worden. Damit verfügen jetzt 88 Prozent aller Unterrichtsräume in den staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen über digitale Präsentationstechnik. 

Die Beschaffung der Tablets und Laptops für die Schülerinnen und Schüler ist weitgehend abgeschlossen. Bei einer Abfrage der Schulbehörde bestätigten die staatlichen Schulen, dass sie insgesamt über 63.159 Tablets oder Laptops sowie weitere 35.553 Desktop-Computer für die 220.000 Schülerinnen und Schüler verfügen. Davon hat die Bundesregierung im Rahmen des Digitalpaktes 2 rund 20.000 Tablets oder Laptops finanziert. Im Durchschnitt haben die staatlichen Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien zurzeit aufgrund der Schulschließungen rund 29 Prozent (knapp 15.000) der schuleigenen Laptops und Tablets an ihre Schülerinnen und Schüler für den häuslichen Distanzunterricht ausgeliehen. Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen haben sogar über 40 Prozent der Geräte an ihre Schülerinnen und Schüler ausgeliehen, damit diese zu Hause im Rahmen des Distanzunterrichts besser lernen können. Noch höher ist die Ausleihquote an den Stadtteilschulen: Hier haben die Schulen 50 Prozent ihrer Endgeräte an die Schülerinnen und Schüler ausgeliehen, an den Grundschulen sind es 20 Prozent, an den Gymnasien 29 Prozent.

 

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