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27.06.2022 - 11:36

 
 

Braak - Hund ausgesetzt

(RB 06-22)  Braak (Kreis Stormarn) / Stuttgart, 8. Juni 2022 – Aufmerksame Zeugen entdeckten am  Pfingstmontag (6.6.) gegen 07:30 Uhr einen ausgesetzten Hund an der Kreisstraße 96 bei Braak (Kreis Stormarn). Den Berichtangaben zufolge wurde der Vierbeiner an einem Leitpfosten in der Straße Moorblöcken Ecke Höhenkamp im Bereich eines Feldweges angebunden. Der mittelgroße, hellbraune Schäferhund-Mix-Rüde lag verängstigt und zitternd im Grünstreifen, als er aufgefunden wurde. Laut Polizeibericht geht man davon aus, dass der Hund bereits mehrere Stunden angebunden ausharrte. Er war ohne Mikrochip und wurde möglicherweise bereits am Abend oder in der Nacht zum Sonntag, den 5. Juni, ausgesetzt. Der Vierbeiner wurde anschließend in die Obhut eines Tierheims übergeben. Die Polizeistation Trittau ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 04154-70730 sachdienliche Hinweise zur Tat und dem Halter entgegen. 

Um den Fall aufzuklären, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die die tatverantwortliche Person überführen. Menschen, die etwas beobachtet oder anderweitige Hinweise haben, werden gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per Mail bei der Tierschutzorganisation (pressestelle@peta.de) melden – auch anonym. 

„Wir möchten helfen aufzuklären, von wem der Hund ausgesetzt wurde“, so Monic Moll, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Der herzlose Halter hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Den Hund einfach auszusetzen und so den Tod des Tiers billigend in Kauf zu nehmen, ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden.“ 

Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter und Halterinnen die Tiere nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige Hilfeleistung unterlassen.

 

 

 

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