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05.06.2020 - 08:43

 
 

Bauvorbereitende Maßnahmen zu Rahlstedt 131

(RB 02.2019) Die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen für die Erschließung und die Umsetzung des interkommunalen Gewerbegebietes in Rahlstedt und Stapelfeld haben auf Hamburger Seite begonnen. Die Maßnahmen erfolgen auf der Grundlage des Bebauungsplan-Entwurfs Rahlstedt 131, dessen Feststellung die Bezirksversammlung Wandsbek am 15. November 2018 mehrheitlich beschlossen hat. Nach der Aufhebung des Landschaftsschutzes durch die Behörde für Umwelt und Energie am 28. Dezember 2018 besteht für den Bebauungsplan-Entwurf die sog. Vorweggenehmigungsreife gemäß § 33 des Baugesetzbuches. Damit können bereits vor Feststellung des Bebauungsplans Genehmigungen erteilt werden.
Die Erschließung erfolgt durch die VICTORIA PARK HAMBURG GmbH & Co. KG in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG). Zunächst wird die Baustraße zwischen der Sieker Landstraße und der Stapelfelder Straße erstellt.
Die Schaffung des geplanten Gewerbegebietes ist mit vielfältigen naturschutzfachlichen und landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen verbunden.

Beschluss gefasst

(RB) Die rot-grüne Koalition hat im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek dem Bebauungsplan Rahlstedt 131 und damit der gewerblichen Entwicklung südlich und östlich des bestehenden Gewerbegebietes am Merkurring zugestimmt. Durch einen weiteren Bebauungsplan Rahlstedt 134, konnte erreicht werden, dass parallel der umgebende Landschaftsraum vor Bebauung geschützt, für Erholung und Naturschutz aufgewertet und langfristig gesichert werden soll. Hierzu wurde das Entwicklungskonzept der „Großen Heide“ aufgestellt. Die Finanzierung für die Umsetzung haben sowohl Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) als auch Umweltsenator Jens Kerstan (Die Grünen) zugesagt.
Mehr Informationen zum Bebauungsplan finden Sie unter: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009245.

Der BUND zu Rahlstedt 131

(RB) Am 13.11. wurde der Bebauungsplan Rahlstedt 131 im Wandsbeker Planungsausschuss im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, behandelt. Der Ausschuss beriet über die Zustimmung zur Feststellung des Bebauungsplanentwurfs und leitete anschließend eine entsprechende Beschlussempfehlung an die Bezirksversammlung weiter. Aus diesem Anlass verteilte die Initiative „Kein Rahlstedt 131 - Anti-Viktoriapark“ in Zusammenarbeit mit dem BUND, Anliegern des Viktoriaparks und Interessierten im Vorfeld der Sitzung ihre Stellungnahme noch einmal an alle Mitglieder des Ausschusses.
Der BUND Hamburg fordert die Bezirkspolitik auf den Bebauungsplan 131 zu stoppen. In einer Pressemitteilung übt er deutliche Kritik am geplanten Viktoria-Park, einem
Gewerbegebiet mitten im Landschaftsschutzgebiet Rahlstedt aus. Er hält das Projekt für einen völlig falschen und nicht mehr zeitgemäßen Ansatz zu Lasten der Natur. Im Bezirk wären derzeit ca. 23 Hektar Gewerbeflächen kurzfristig verfügbar, um den Bedarf nach Gewerbeflächen zu bedienen. Die aktuelle Gewerbeflächennachfrage ist in Wandsbek überwiegend von „kleinflächigen Anfragen“ geprägt. Da auch auf schleswig-holsteinischer Seite ein Gewerbegebiet geplant wird (Bebauungsplan Stapelfeld 16), stehen insgesamt etwa 45 Hektar wertvoller Naturraum vor dem Aus. Neben geschützten Knickstrukturen finden sich dort Lebensräume von streng geschützten Tierarten (z. B. Moorfrosch und Fledermäuse) und die Fläche gehört größtenteils zum Hamburger Biotopverbund. Darüber hinaus kritisiert der BUND, das auf Hamburger Seite fast 12 Hektar bestehende Ausgleichsflächen, also Flächen, die aufgrund anderer Eingriffe für den Naturschutz entwickelt wurden, erneut überplant und zugebaut werden sollen. Ein Teil des Eingriffs auf Hamburger Seite soll weitab in Schleswig-Holstein ausgeglichen werden.

 

 

 

Symbolische Baumpflanzung

(RB 10.2018) Am 17.10. protestierten BUND und Anwohner gegen den Bebauungsplan „Rahlstedt 131“ und pflanzten einen Baum. Das geplante Gewerbegebiet Viktoria-Park t, das mitten im Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden soll. Sie meinen flächenintensive Gewerbebetriebe seien nicht mehr zeitgemäß.
In dem Gebiet an der Stapelfelder Straße sollen allein auf Hamburger Seite 27 Hektar Naturraum zerstört werden, um „großflächige Gewerbebetriebe“ anzulocken. Der Planungsausschuss des Bezirkes Wandsbek will in Kürze über den Bebauungsplan entscheiden.
Der BUND Hamburg hält die Planung für einen völlig falschen und nicht mehr zeitgemäßen Ansatz zu Lasten der Natur. Im Bezirk waren im Jahr 2016 48,9 Hektar Gewerbeflächen verfügbar und damit mehr als das neue Gewerbegebiet vorsieht. Die aktuelle Gewerbeflächennachfrage ist überwiegend von „kleinflächigen Anfragen“ geprägt, gibt der Bezirk zu.
„Flächen werden in der Stadt immer knapper, selbst Parks und Landschaftsschutzgebiete sind nicht mehr tabu. Aber der Viktoria-Park stellt alles in den Schatten, da ausdrücklich Gewerbebetriebe mit einem großen Flächenverbrauch angelockt werden sollen. Das ist das Gegenteil von Flächensparen. Wir fordern, die im Bezirk vorhandenen freien Gewerbeflächen zu nutzen und nicht auf der grünen Wiese neue auszuweisen. Senat und Bezirk müssen die Planung einstellen“, fordert Manfred Braasch vom BUND Hamburg.
Insgesamt stehen etwa 39 Hektar Naturraum vor dem Aus, da auch auf schleswig-holsteinischer Seite ein Gewerbegebiet geplant wird (Bebauungsplan Stapelfeld 16). In dem wertvollen Gebiet mit geschützten, über mehrere Jahrzehnte gewachsenen Knickstrukturen finden sich Lebensräume von streng geschützten Tierarten wie etwa Fledermäusen und dem Moorfrosch. Die Fläche gehört zudem größtenteils zum Hamburger Biotopverbund. Darüber hinaus kritisiert der BUND, dass auf Hamburger Seite fast zwölf Hektar bestehende Ausgleichsflächen - also Flächen, die aufgrund anderer Eingriffe für den Naturschutz entwickelt wurden – erneut überplant und zugebaut werden sollen. Ein Teil des Eingriffs auf Hamburger Seite soll weitab in Schleswig-Holstein ausgeglichen werden.

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Rahlstedt 131 (Stapelfelder Straße)

(RB) Das Bezirksamt Wandsbek hatte den Bebauungsplan Rahlstedt 131 (Stapelfelder Straße) gemäß § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634) öffentlich ausausgelegt:Die Auslegung fand in der Zeit vom 9. Juli bis einschließlich 20. August 2018 im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 2, 4. OG (Flur) 22041 Hamburg, statt.Das Fachamt ist montags bis donnerstags von 9.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

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CDU gegen Victoria-Park Projekt

(RB) Nachdem die CDU zunächst kritisch zum geplanten Gewerbegebiet „Victoria-Park“ eingestellt war, lehnt die Partei das Projekt nun nach eingehender Prüfung aller Gegebenheiten entschieden ab.
Zum Projekt: An das seit 1996 erbaute, bestehende Gewerbegebiet „Merkurpark“ zwischen Sieker Landstraße und Stapelfelder Straße soll sich auf Hamburger Gebiet der inzwischen rund 36 Hektar umfassende Victoria-Park südlich und östlich angliedern. Interkommunal ist ein weiteres Gewerbegebiet in Stapelfeld geplant, der „Minervapark“ mit rund 23 Hektar Fläche. weiter...

 

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