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15.12.2018 - 06:58

 
 

Heftiger Schlagabtausch um das Freibad Rahlstedt in der Bezirksversammlung Wandsbek

(RB 09.2018) In der Bezirksversammlung Wandsbek wurde heftig über den Erhalt des Freibades Rahlstedt gestritten. Es soll dem Wohnungsbau weichen. Eine Bürgerinitiative und Teile der Opposition warfen der SPD und den Grünen Missachtung des Bürgerwillens, unpolitisches und unsoziales Verhalten vor.
Die SPD und Grünen bemühten sich eine Erklärung für die Schließung des Freibades Rahlstedt zu liefern. Zahlen für die Wirtschaftlichkeit von Bäderland liegen der Bezirksversammlung bisher nicht vor. Auch die Besucherzahlen vom Freibad Rahlstedt und dem Hallenbad Rahlstedt sind weiter strittig.
Neben der Verärgerung der Bürger über lange Straßensperrungen und Umleitungen ohne Bauaktivitäten hat sich zwischenzeitlich eine weitere Bürgerinitiative gegen die Bebauung im Ortsteil Meiendorf gegründet.

Wiedereröffnung des Hallenbades am 24.08.2018

Nach 12-monatiger Bauphase präsentiert Bäderland das Hallenbad in der Rahlstedter Bahnhofstraße im neuen Glanz. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, den 4. August, hatten alle Gäste die Möglichkeit, die neuen und modernisierten Anlagen kostenfrei zu besichtigen. Auch erste Eindrücke der weiteren Ausbauplanungen für ein Ganzjahresfreibad wurden gezeigt. 

Neben einer umfassenden Betonsanierung hat das Hallenbad eine zusätzliche Kurshalle bekommen, die die ganzjährig nutzbare Wasserfläche der Anlage um ca. 100 Quadratmeter vergrößert. Das neue Becken ist mit einem höhenverstellbaren Boden ausgestattet, wodurch das Becken vielseitig nutzbar ist. So kann das komplette Angebot an Aqua Fitness Kursen aus dem Schwimmerbecken verlagert und sogar deutlich ausgebaut werden, ohne den Schwimmbetrieb zu beeinträchtigen. Der Eingangsbereich und die Gastronomie wurden modernisiert. Durch ihre neue Struktur und Großzügigkeit werden sie den Ansprüchen der Gäste aus Schul- und Vereinsschwimmen, aber insbesondere der privaten Schwimm- und Badegäste besser gerecht.

Ein weiterer Vorteil: Durch die Entzerrung der Wasserflächenbelegung ist es gelungen die allgemeine Öffnungszeit pro Woche um 33,5 Std. zu erweitern. Das Bad wird täglich früher und länger geöffnet sein und somit sowohl Berufstätigen als auch Familien mit Kindern oder Rentnern noch bessere Nutzungsmöglichkeiten bieten. Der Eintrittspreis ist unverändert auf dem Niveau der Hallenbäder geblieben.

„In Rahlstedt ist ein Bad entstanden, das allen Zielgruppen gerecht wird und den lokalen Bedarfen optimal entspricht“, erklärte Dirk Schumaier, Geschäftsführer von Bäderland. „Die neuen Angebote werten das lokale Schwimm- und Freizeitangebot deutlich auf. Mit unseren weiteren Investitions- und Ausbauplänen werden wir ab 2020 auch noch den Sommer in Rahlstedt verlängern und ganzjährigen Freibadspaß ermöglichen“. Bäderland hat dann insgesamt 10 Mio. in den Standort Rahlstedt investiert.

 Von 11 bis 17 Uhr erwartete die Gäste am Eröffnungstag ein buntes Unterhaltungsprogramm - Kinderschminken und Entenangeln für die Kleinen, Snacks und Informationen zum erweiterten Kursprogramm für die Großen. Interessierte Rahlstedter konnten sich zudem über die weiteren Ausbaupläne des Bads zu einem innovativen Ganzjahresbad informieren und erste Modellbilder der weiteren Ausbaustufe anschauen. Und wer es gar nicht erwarten konnte, durfte sich auch bereits am Eröffnungstag ab 14 Uhr zum regulären Eintrittspreis in die Fluten stürzen.

Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten am Hallenbad Rahlstedt

Am 10. Juli 2017 hat die aufwändige Betonsanierung des Hallenbades Rahlstedt begonnen, die mit einer siebenmonatigen Schließung des Bades einhergeht. Der Anbau der neuen Trainingshalle, mit deren Bau bereits vor einem Jahr begonnen wurde, nimmt derweil immer mehr Gestalt an. Im Februar 2018 soll der Badespaß im runderneuerten und erweiterten Hallenbad wieder starten.
Nach rund 45 Betriebsjahren ist die Betonsanierung unumgänglich. Der aktuelle Betrieb (öffentliches Schwimmen sowie Schul- und Vereinsschwimmen) wird während der Bauzeit auf benachbarte Anlagen verlagert. Das Hallenbad Rahlstedt wird in dieser Zeit „runderneuert“, danach zukunftsfähig auftreten und seine Aufgaben im Stadtteil deutlich besser wahrnehmen können. Solche umfangreichen Betonsanierungen fanden schon im Parkbad Volksdorf und im Bondenwald/Niendorf statt. Es handelt sich dabei um Routinemaßnahmen bei Bauwerken dieser Altersklasse.
Bereits seit Sommer letzten Jahres laufen die Bauarbeiten für den Anbau einer Trainingshalle mit einem Kursbecken (12,50 m x 7,00 m). Mit dem Abschluss aller Baumaßnahmen wird das Hallenbad Rahlstedt damit Hamburgs erstes und einziges Kursbecken mit einem Hubboden erhalten, so dass hier eine vielfältige Nutzung möglich sein wird. Im neuen Gebäude, das Richtung Rahlstedter Bahnhofstraße an das bestehende Schwimmbad angebaut wird, werden künftig verschiedene Aqua-Fitness- und Kursangebote untergebracht. Für diese Kursangebote wird in das Kursbecken ein Hubboden für eine variierbare Wassertiefe eingebaut. Zusätzlich wird der Neubau auch weitere Vorteile liefern: So können sich die Wassersportler beispielsweise auf ein Soundsystem freuen, dass bei Aqua Power oder Aqua Kickpunch ordentlich den Takt vorgibt. Für Schwimmer ergibt sich durch die Entzerrung der unterschiedlichen Nutzungen deutlich mehr Platz in der großen Schwimmhalle. Auch für die ortsansässigen Schulen und Vereine ein deutlicher Gewinn.
Bäderland investiert in die neue Aqua-Kurshalle, die Betonsanierung und Modernisierung rund 6,5 Millionen Euro und wertet das Rahlstedter Hallenbad damit deutlich auf.

Rahlstedt bekommt ein neues Freibad

Hallenbad an der Bahnhofstraße wird um ein großes, ganzjährig geöffnetes Freibad erweitert – 10 Millionen Euro Investition in Wandsbeker Badestandort
Das Hallenbad an der Rahlstedter Bahnhofstraße wird von Bäderland aufwendig ausgebaut. Bis 2021 wird das Bad um ein ganzjährig geöffnetes, beheizbares Freibad mit Liegewiese und Wasserspielbereich erweitert. Aktuell werden bereits Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Hallenbad umgesetzt, unter anderem der Anbau eines innovativen Kurs- und Trainingsbeckens mit Hubboden. Der Beginn der weiteren Ausbaumaßnahmen ist für 2019 vorgesehen. Insgesamt ist ein Etat von rund 10 Millionen Euro für den Ausbau eingeplant. Der Freibadbesuch in Rahlstedt ist trotz der kommenden Baumaßnahmen lückenlos gesichert.
Das beheizte Ganzjahresfreibad wird in etwa die gleiche Größe wie das vorhandene Hallenbecken haben. Zusätzlich wird auf dem großzügigen Außengelände ein moderner Wasserspielplatz für Familien mit Kindern entstehen. Nach Fertigstellung des Projekts soll das bisher für den Hallenbad-Standort gültige Preisniveau weiterhin Gültigkeit haben. Als besondere soziale Komponente ist außerdem vorgesehen, dass an diesem Standort künftig für die Dauer der Sommerferien regelhaft lediglich der deutlich niedrigere Eintrittspreis für reine Freibäder gilt. Damit kann während der Sommerferien das gesamte verbesserte Angebot (Hallenbad und neues Freibad) zum geringen Preis eines Freibads genutzt werden. Den Bauspielplatz beim Hallenbad, dessen Fläche für das neue Ganzjahresfreibad benötigt wird, verlagert Bäderland auf ein Nachbargrundstück.
Umweltsenator Jens Kerstan: „Ich freue mich sehr darüber, dass in Hamburg entgegen dem Bundestrend Bäder gebaut, modernisiert und erweitert werden. Ebenso wie die Runderneuerung der Alsterschwimmhalle wird auch die Bündelung der Schwimmmöglichkeiten in Rahlstedt zu einer deutlichen Verbesserung des Badeangebotes in Hamburg führen. Rahlstedt bekommt ein qualitativ hochwertiges und vielseitiges Freizeit-, Sport und Gesundheitsbad. Das ist ein bedeutender Beitrag zum Erhalt und der Steigerung der Lebensqualität in Wandsbek.“
Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier: „Mit dem Ausbau und der Modernisierung bieten wir den Bewohnern Rahlstedts zukünftig noch bessere Möglichkeiten des sportlichen Schwimmens sowie der familiengerechten Freizeitgestaltung. Wir investieren nicht nur in den Ausbau des Bad-Standortes, sondern wollen ebenso einen Beitrag leisten, die Attraktivität Rahlstedts als zukunftsorientierten Stadtteil im Hamburger Osten zu stärken.“
Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Für Rahlstedt als größten Hamburger Stadtteil ist ein modernes und erreichbares Freibadangebot unerlässlich. Daher ist es wichtig, dass das Freibad am Wiesenredder bis zur Neueröffnung des Ganzjahresfreibades am Hallenbad erhalten bleibt.
Mit dem Bau des Ganzjahres-Schwimmbads geht die Verlagerung des Freibads am Wiesenredder an den zentral gelegenen Standort in der Bahnhofstraße einher. Das Freibad war bislang nur in den Sommermonaten (ca. 3,5 Monate im Jahr) und bei schönem Wetter geöffnet. Die Zusammenlegung der Badstandorte ist für den Spätsommer 2020 geplant, zeitgleich mit der Neueröffnung des neuen Ganzjahresfreibads. So kommen die Rahlstedter schon ab 2020 in den Genuss einer ganzjährigen Freibadsaison.
Grundlage für den Ausbau des Badestandortes ist der Beschluss der Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau mit der Weisung an das Bezirksamt Wandsbek, einen Bebauungsplan für den Bereich des Freibades Rahlstedt am Wiesenredder aufzustellen. Hier sollen auf einer Teilfläche der heutigen Freibadfläche künftig 130-150 Wohneinheiten, davon 30 Prozent als öffentlich geförderte Wohnungen, entstehen. Mehr als die Hälfte der dann einstigen Freibadflächen werden zu einem Spielplatz sowie für Baum- und Wiesenbestand entwickelt werden.
Gleichzeitig wird der Ausbau zum Anlass genommen, den bisher verrohrten Bachlauf der Stellau als Oberflächengewässer zu renaturieren. Damit wird am Wiesenredder eine attraktive und ökologisch wertvolle Naherholungsfläche geschaffen, die sich optimal in die Umgebungslandschaft einfügt und diese deutlich aufwertet.

Freibad Rahlstedt - 28 Grad und geschlossen

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz (CDU)

Betr.:   Das Freibad Rahlstedt steht still

Die Freibadsaison 2018 hat bereits begonnen. Die Hamburgerinnen und Hamburger genießen das sonnige Wetter bei warmen Temperaturen. Wie der Internetseite des Bäderlands zu entnehmen ist, sind bereits einige Freibäder seit dem 5. Mai 2018 geöffnet, so zum Beispiel in Billstedt oder im Stadtpark. Doch in Hamburgs bevölkerungsreichstem Stadtteil Rahlstedt hingegen gibt es aktuell keine Möglichkeit zu baden oder zu schwimmen, seitdem das Hallenbad seit dem letzten Jahr umgebaut wird und das Freibad Rahlstedt noch geschlossen ist.

Das Freibad Rahlstedt besteht seit 83 Jahren und umfasst eine Fläche von fast 30.000 m² mit weitläufigen Rasenflächen und einem luftigen Baumbestand, vor allem Birken. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Bäderland GmbH und liegt am Rande der Siedlung Großlohe. Dort leben viele Menschen, die auch in den Ferien zu Hause bleiben müssen und deshalb auf preiswerte Freizeitangebote in der Nähe angewiesen sind.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

Wann öffnen das Freibad Rahlstedt und alle weiteren noch nicht geöffneten Freibäder in Hamburg in die Saison 2018?

Warum konnte das Freibad Rahlstedt nicht gemeinsam mit den anderen Freibädern am 5. Mai 2018 geöffnet werden, zumal in Hamburg bereits Ferien sind?

Inwieweit hängt die Schließung mit dem Brand im Freibad Rahlstedt zusammen und wann wurden oder werden die Schäden behoben?

Welche Vorbereitungs- und Umbaumaßnahmen in welcher Investitionshöhe wurden seit dem Ende der Freibadsaison 2017 im Freibad Rahlstedt vorgenommen, welche werden aktuell durchgeführt oder sind aktuell geplant? Bitte einzelne Maßnahmen nach Kosten auflisten.

Inwieweit werden keine weiteren Maßnahmen vorgenommen, weil das Freibad Rahlstedt nach Inbetriebnahme des Außenbeckens des Hallenbads Rahlstedt dauerhaft geschlossen werden soll?

Wie weit sind die Umbaumaßnahmen im Hallenbad Rahlstedt vorangeschritten und wann können welche Teile und das perspektivisch vorgesehene Außenbecken geöffnet werden?

Neues zum Thema Freibad und Hallenbad Rahlstedt

Neues zum Thema Freibad und Hallenbad Rahlstedt

Juni 2016
Modernisierung und Erweiterung im Hallenbad Rahlstedt
Weiterentwicklung des Hallenbadstandortes – Freibad bleibt unangetastet
Bäderland hat sich in den vergangenen Monaten in einer Vielzahl von Abstimmungsgesprächen mit lokalen sozialen und politischen Akteuren sowie Vereinen und Institutionen zur Zukunftsfähigkeit und den Bedarfen an die Bäderlandschaft in Rahlstedt beraten. Dabei wurden eine Reihe sehr unterschiedlicher Optionen diskutiert und bewertet. Diese intensiven Gespräche waren wichtig für die Richtungsbestimmung der Bäderentwicklung in Rahlstedt.
Die Ergebnisse kommuniziert Bäderland mit dieser Pressemitteilung, um ungesicherten Annahmen und spekulativen Behauptungen uninformierter BürgerInnen vorzubeugen.

Im Einzelnen beinhaltet die Projektentwicklung folgende Eckpunkte:
1. Am Hallenbadstandort ist eine Erweiterung durch den Anbau einer Trainingshalle mit einem Kursbecken (12,50 m x 7,00 m) vorgesehen, Hamburgs erstes und einziges Kursbecken mit einem Hubboden, so dass hier eine vielfältige Nutzung möglich wird. Der Bauantrag ist gestellt, die Baumaßnahme wird in 2016 beginnen und bis Ende 2017 abgeschlossen sein, so dass das neue Angebot dann voraussichtlich ab Februar 2018 bereit steht.
2. Nach rund 45 Betriebsjahren wird das Hallenbad im Jahr 2017 einer routinemäßigen aber sehr aufwändigen Betonsanierung unterzogen. Eine siebenmonatige Schließung von Sommer 2017 bis Januar 2018 wird hierzu unumgänglich sein. Der Betrieb (öffentliches Schwimmen sowie Schul- und Vereinsschwimmen) wird während der Bauzeit auf benachbarte Anlagen verlagert werden. Das Bad wird in dieser Zeit „runderneuert“, danach zukunftsfähig auftreten und wird seine Aufgaben im Stadtteil deutlich besser wahrnehmen können. Solche umfangreichen Betonsanierungen fanden kürzlich im Parkbad/Volksdorf und finden aktuell im Bondenwald/Niendorf statt. Es handelt sich dabei um Routinemaßnahmen bei Bauwerken dieser Altersklasse.
3. Bäderland beabsichtigt, mit dem optimierten Badangebot die Besucherpotenziale in Rahlstedt noch besser zu erschließen und mit einem erweiterten und modernisierten Angebot mehr Besucher als bisher zu erreichen. Sollte das wie erwartet gelingen, ist perspektivisch die Erweiterung des Hallenbades um ein ganzjährig nutzbares Außenschwimmbecken und um einen Außenbereich mit Wasserspieleinrichtungen vorstellbar. Dies beträfe in erster Linie die Fläche und damit die Verlegung des benachbarten Spielplatzes, mit dessen Trägerverein bereits in dieser frühen Phase intensive aber konstruktive Gespräche geführt wurden.
4. Das Freibad am Wiesenredder ist aktuell von keinen Veränderungen betroffen und wird in der heutigen Form auch in den nächsten Jahren weiter betrieben. Auch für diesen Standort wurden viele Ideen auf breiter Basis diskutiert und beraten, die aber noch nicht abgeschlossen sind. Planungen für die Einrichtung von Containerunterkünften auf diesem Gelände wurden zu keiner Zeit in Betracht gezogen.

Bäderland wertet das Rahlstedter Bäderangebot durch Maßnahmen der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung deutlich auf. Dazu werden kurzfristig (Kurshalle + Betonsanierung 6,5 Mio. Euro) und langfristig (ganzjähriges Außenbecken 3,2 Mio. Euro) erhebliche Investitionsmittel eingesetzt, so dass die Stärkung des Standortes Rahlstedt in der Gesamtstrategie der Bäderland GmbH für die Hamburger Bäderentwicklung eine herausragende Position einnimmt.

Diskussion um das Freibad

(dh) Gleich drei Anträge zum Thema Freibad Rahlstedt beschäftigten den Regionalausschuss Rahlstedt in seiner aktuellen Sitzung. Während zwei Anträge der CDU ausdrücklich den Fortbestand des Freibades im Wiesenredder vorsahen, konzentrierte sich der SPD-Antrag auf die Sanierung und Modernisierung des Hallenbades. Dies führte zu einer engagiert geführten Diskussion zwischen beiden Parteien, wobei sich die Kritik der CDU vor allem auf eine Passage im SPD-Antrag richtete, in dem es hieß: „Sollte das Hallenbad um ein Freibadangebot erweitert werden, wird es in Rahlstedt nicht zwei Freibäder geben. Das Freibad am Wiesenredder bleibt daher so lange in Betrieb, bis es hierfür eine Alternative gibt.“
Nach einer kurzen Beratungs-„Auszeit“ der SPD-Fraktion konnten sich die Parteien auf eine Ergänzung des SPD-Antrages einigen, in dem der Bezirksversammlung Wandsbek folgender Beschluss empfohlen wird: „Die Bezirksversammlung begrüßt das Bekenntnis der Bäderland Hamburg GmbH zum Bäderstandort Rahlstedt und unterstützt die vorgesehenen massiven Investitionen in die Erweiterung und die Modernisierung des Rahlstedter Hallenbades. Die Bezirksversammlung begrüßt zudem die Überlegungen, zentral am Hallenbadstandort ein neues Freibadangebot zu schaffen, das ganzjährig nutzbar wäre, und bittet die Bäderland Hamburg GmbH, auch diesen Teil des Bäder-Ausbauprogramms für Rahlstedt weiterzuverfolgen und im Herbst hierüber sowie über die mittelfristige und langfristige Entwicklung des Freibadstandortes am Wiesenredder in einer öffentlich gehaltenen, ergebnisoffenen Einführung im Regionalausschuss zu berichten und mit der Rahlstedter Bevölkerung in den Dialog zu treten.“ Der Antrag wurde von allen Fraktionen einstimmig angenommen.

Brand im Freibad Rahlstedt

Brand im Freibad Rahlstedt

Foto: SPD

(RB) Am 10. Februar 2018 kam es im Freibad Rahlstedt am Wiesenredder in den frühen Morgenstunden zu einem Brand, bei dem ein Wirtschaftsgebäude mit Umkleiden und Toiletten stark beschädigt wurde. Die Feuerwehr war mit sechzig Einsatzkräften schnell zur Stelle und konnte verhindern, dass sich die Flammen auf eine angrenzende Wohnung ausbreiteten. Die für den Betrieb des Freibades notwendigen Betriebs- und Technikgebäude waren von dem Brand nicht betroffen. Brandursache war ein Kurzschluss in einem Heizlüfter und nicht etwa Brandstiftung, wie schnell das Gerücht die Runde machte.

Wie es mit dem Gebäude weitergeht, muss erst noch baulich und versicherungstechnisch geprüft werden. Auf jeden Fall wird das einsturzgefährdete Dach abgetragen. Für den Freibadbetrieb besteht keine Sorge, so dass das Bad auch in der diesjährigen Saison wieder geöffnet werden kann. Der Betreiber Bäderland wird sich zur Not mit modernen Containern behelfen, um Raum für Umkleiden und Toiletten zu schaffen. Ende März/Anfang April soll wie geplant die Vorbereitung der Freibadsaison beginnen.

„Das Freibad Rahlstedt bleibt auch in den nächsten zwei bis drei Jahren geöffnet. Alle Rahlstedter können in dieser Zeit durch einen Besuch für eine Steigerung der Besucherzahlen sorgen“, meinten dazu Ekkehard Wysocki und Ole Thorben Buschhüter (SPD), die sich vor Ort informiert hatten.