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20.03.2019 - 17:32

 
 

Baustelle U1 – Station Oldenfelde – Besuch durch CDU-Abgeordnete

Baustelle U1 – Station Oldenfelde – Besuch durch CDU-Abgeordnete

(RB 03.2019) Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete für Rahlstedt Karl-Heinz Warnholz und die Spitzenkandidaten der Bezirksversammlungswahlen 2019 der CDU für den Wahlkreis 8 – Rahlstedt-Nord Claudia Folkers, des Wahlkreises 9 – Rahlstedt-Süd Jörn Weiske und der Spitzenkandidat für den Wahlkreis 3 – Farmsen-Berne/Bramfeld-Nord Ralf Niemeyer haben sich über den Baufortschritt der U1-Haltestelle Oldenfelde informiert. Diese zukünftige Haltestelle halbiert somit nicht nur die Strecke zwischen den Haltestellen Farmsen und Berne, die die längste Strecke im gesamten U-Bahnnetz Hamburgs von 2,6 km ist, sie schafft auch durch die Untertunnelung der bisherigen Bahnstrecke eine unmittelbare fußläufige Verbindung zwischen den Stadtteilen Farmsen-Berne und Rahlstedt. Der Tunnel wird 24 Stunden geöffnet sein, lediglich der Zugang zum Bahnsteig wird durch ein Rolltor außerhalb der Betriebszeiten gesperrt. Ebenfalls wird es dort einen Fahrstuhl für 8 bis 10 Personen geben, der außerdem mit Fahrrad genutzt werden kann. Die Bahnstrecke zuvor machte große Umwege nötig. Die Haltestelle Oldenfelde ermöglicht es dann nicht nur den Vorort-Reisenden in ca. 20 Min. den Hauptbahnhof zu erreichen, sondern lässt nunmehr es zu, durch den Verbindungstunnel die Infrastruktur des jeweils anderen Stadtteils zu nutzen. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas und erleichterte Möglichkeiten Freunde, Bekannte und Familienmitglieder schnell mal zu besuchen, erhöhen die Lebensqualität in den jeweiligen Stadtteilen. Ca. 4.500 Anwohner und Anwohnerinnen finden somit auch Anschluss ab Ende 2019 an das Hamburger S- und U-Bahnnetz.

Die Abgeordneten wurden vom verantwortlichen Projektleiter der Hochbahn Ing. Peter Tommek und der Beauftragten U1 Oldenfelde Stabsbereich Bürgerbeteiligung Hanna Waeselmann empfangen und durch die Baustelle geführt.  Die Baustelle Oldenfelde scheint eine der wenigen Beispiele im Hamburger Gleisbaubereich zu sein, bei den Planungen und Ausführungen von dieser Größenordnung nicht nur im geplanten Budget, sondern bis jetzt auch im vorgegebenen Zeitplan liegen. Ca. 20 Mio. Euro sollen verbaut werden, wenn Ende 2019 der Bahnhof fertig gestellt sein soll. Besondere Herausforderung, die seitens der Planungsarchitekten bewältigt werden musste, war das Thema Grundwasser, das nicht erwartet worden ist. Doch auch diese zusätzlichen baulichen Maßnahmen führten zu keiner Verzögerung. Die EU-weit ausgeschriebene Projektierung des Bahnhofs wird im Durchschnitt von 40-45 Bauarbeitern im zwei Schichtenbetrieb 7 Tage die Woche betreut. Die Stahlkonstruktion auf dem Bahnsteig wird z.B. in einer Kooperation von einem deutschen und einem tschechischen Fachbetrieb durchgeführt. Die hohe Disziplin in Bezug auf Arbeitssicherheit der Mitarbeiter auf der Baustelle vermied bisher jeglichen Arbeitsunfall. Als Wermutstropfen sind lediglich die auf den Baustellen fast üblich gewordenen Diebstähle von Materialien zu verzeichnen, beispielsweise das Abpumpen von Diesel aus den Maschinen. Eine weitere Einschränkung erfährt allerdings die „fahrende Bevölkerung“ durch die notwendigen zeitlich begrenzten Vollsperrrungen der U1-Strecke zwischen Farmsen und Berne. Diese sind notwendig, um entsprechende Bauarbeiten an Gleisen und an der Stahlkonstruktion auf dem Bahnsteig durchführen zu können. Bei dieser Gelegenheit werden außerdem gleich zwei Weichen in Volksdorf erneuert. Sperrrungen finden statt vom: Freitag, 1.März, bis Donnerstag, 14.März, vom Freitag, 15.März, bis Sonntag, 17.März, vom Montag, 29.April, bis Dienstag, 7.Mai und vom Mittwoch, 8.Mai, bis Donnerstag, 9.Mai 2019. In diesen Zeiten gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die CDU-Abgeordneten zeigten sich vom Projektfortschritt beeindruckt. Warnholz bedankte sich beim Projektleiter Tommek für die außerordentlich präzise Vorbereitung, in dem z.B. die Bevölkerung rechtzeitig in die Planung mit einbezogen worden ist und zeitgerechte Durchführung. Gerade das Einbeziehen der Anregungen aus den Bürgerbefragungen hätte das Projekt besonders positiv in der Bevölkerung erscheinen lassen. Z.B. die Anregung den Oldenfelder U-Bahnhof lediglich für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich zu machen wurde von der Hochbahn umgesetzt. Deswegen gäbe es auch keine Planungen  für einen Parkplatz. Die Anwohner seien dankbar für diese Entscheidung wegen der Verkehrsberuhigung und würden auch deswegen die derzeitigen Beeinträchtigungen durch den Baulärm selbst an den Wochenenden für akzeptabel erachten. Warnholz seitens der Bürgerschaft, Weiske (Sprecher der CDU-Fraktion), Folkers, jeweils Mitglieder des beteiligten Regionalausschusses Rahlstedt und Mitglieder der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek und Niemeyer, Mitglied im Regionalausschuss für Farmsen-Berne/Steilshoop, lobten außerdem die politische Zusammenarbeit mit den anderen Parteien. Diese U-Bahnstation Oldenfelde sei ein gutes Beispiel für eine reibungslose überparteiliche Zusammenarbeit zum Wohle der Bevölkerung Rahlstedts und Farmsen-Bernes. Sämtliche Beteiligten freuten sich auf die Einweihungsfeier nach Abschluss der Bauarbeiten Ende 2019.

Foto: Dieter Grützmacher

Vlnr: Jörn Weiske (Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek und Sprecher CDU-Fraktion Regionalausschuss Rahlstedt), Ralf Niemeyer (Mitglied im Regionalausschuss Farmsen-Berne/Steilshoop, Karl-Heinz Warnholz (Mitglied in der CDU-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft für Rahlstedt), Claudia Folkers (Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek und Mitglied im Regionalausschuss Rahlstedt), Ing. Peter Tommek (verantwortlicher Projektleiter der Hochbahn).

 
 
 

Bau der neuen U-Bhanstation Oldenfelde geht voran

(RB) Im Rahmen des Hamburger U-Bahn-Netzausbaus kommt der Bau der neuen U-Bahn-Station Oldenfelde gut voran. Während einer Streckensperrung in den Herbstferien wird nun das stadtauswärts führende Gleis in neuer Lage an die Bestandsstrecke angeschlossen, so dass anschließend zwischen den beiden Richtungsgleisen mit dem Bau des Bahnsteigs begonnen werden kann. Informationen zur Streckensperrung während der Hamburger Herbstferien 2018 zwischen Farmsen und Berne (29. September bis 7. Oktober) bzw. Farmsen und Volksdorf (8. bis 14. Oktober) finden Sie unter https: www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Medien/Presse/Presseinformationen/u1_barrierefreiheit_neubau_haltestelle_und_gleisbau.
Die Bauarbeiten für Hamburgs 93. U-Bahn-Haltestelle starteten im November 2017 mit vorbereitenden Arbeiten. Die Inbetriebnahme der Haltestelle ist für Ende 2019 geplant. „Dank des neuen U-Bahnhofs Oldenfelde kommen tausende Hamburgerinnen und Hamburger künftig noch schneller und besser ans Ziel. Allein der fußläufige Einzugsbereich der neuen Haltestelle umfasst rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohner, die die U-Bahn bislang nur vorbeifahren sahen. Bald haben sie eine Station direkt vor der Haustür. Das Projekt liegt voll im Zeitplan. Wir freuen uns bereits heute auf die Eröffnung der neuen Haltestelle Ende nächsten Jahres”, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter.
Für den neuen U-Bahnhof werden Zugänge von beiden Seiten des Bahndamms angelegt. Um einen Mittelbahnsteig mit einer Länge von 125 Metern zu ermöglichen, wird das Richtung stadtauswärts verlaufende Gleis verschoben. Die oberirdische Haltestelle im Bereich Busbrookhöhe/Am Knill wird nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit gemäß den Standards des HVV für den ÖPNV geplant. Der Bahnsteig wird auf einer Länge von 85 Metern überdacht. Um das Einzugsgebiet der Haltestelle zu vergrößern, ist in Verbindung mit dem Neubau die Errichtung einer modernen und leistungsfähigen Bike & Ride-Anlage geplant. Vorgesehen sind rund 220 frei zugängliche, teilweise überdachte Fahrradabstellplätze, die entlang der Erschließungswege auf beiden Seiten des Bahndamms entstehen sollen. Zusätzlich sind 20 Mietstellplätze in einer Sammelschließanlage geplant.
Geplant hat die HOCHBAHN in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk, aber auch den Anwohnerinnen und Anwohnern. Viele der Anregungen aus dem Beteiligungsverfahren konnten aufgenommen werden. So wurde unter anderem die Haltestelle um rund 40 Meter nach Süden verschoben. Statt einer Stützwand wird es auf der östlichen Seite einen begrünten Bahndamm geben, und auf der westlichen Seite eine begrünte Sichtschutzwand. Die Unterführung wird auch außerhalb der Betriebszeiten offen bleiben und trägt so dazu bei, dass der Stadtteil Oldenfelde enger zusammenwächst. Auf einen Kiosk wird auf Wunsch der Anwohner verzichtet.
Während der gesamten Bauphase steht allen Interessierten sowie Anwohnerinnen und Anwohnern eine HOCHBAHN-Beauftragte als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Hanna Waeselmann
Tel.: 040/32 88-5369
E-Mail:

Bauarbeiten U-Bahnhaltestelle Oldenfelde: Sperrung der Linie U 1

(RB) Für die Bauarbeiten für die neue U1-Haltestelle Oldenfelde hat die Hochbahn die Baustelle westlich und östlich des Bahndamms in Höhe Busbrookhöhe und Am Knill eingerichtet. Dazu wurde unter anderem eine Baustraße von Busbrookhöhe entlang der Kleingärten bis zum Bahndamm angelegt. Ein Teil der Kleingarten-Parkplätze wird zur Lagerung von Baumaterial und Maschinen genutzt, ebenso die Grünfläche Am Knill (zwischen Greifenberger Straße und Fünfstück) auf der anderen Seite des Bahndamms. Die Bauarbeiten finden in der Regel montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr statt. An den Wochenenden wird nur ausnahmsweise gearbeitet und zwar nur während der bislang geplanten vier Betriebsunterbrechungen. Die erste fand vom 3.-18. März 2018 (Frühjahrsferien) statt. Dabei wird die Linie U 1 komplett zwischen den Haltestellen Volksdorf und Farmsen gesperrt, ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet.