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14.12.2017 - 21:49

 
 

Hunde von Obdachlosen können im HTV übernachten

Hunde von Obdachlosen können im HTV übernachten

Inzwischen herrschen wieder winterliche Temperaturen in der Hansestadt. Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) macht daher erneut auf sein Angebot aufmerksam, dass Menschen ohne festen Wohnsitz ihre Hunde im Tierheim Süderstraße übernachten lassen können.
Obdachlose Menschen können auch in diesem Winter ihre Hunde kostenlos im Tierheim Süderstraße zur Übernachtung abgeben. Im Rahmen des Winternotprogramms bieten viele Gemeinschaftsunterkünfte zwar Übernachtungsmöglichkeiten für die Obdachlosen selbst an, aber nur sehr eingeschränkt können dort auch deren vierbeinige Begleiter untergebracht werden. Der HTV stellt entsprechend ausgestattete Hundebereiche im Tierheim zur Verfügung. Die Tiere werden auch während der Nachtzeit – soweit erforderlich – betreut und können morgens ab 9 Uhr von ihren Haltern wieder abgeholt werden.
Wer dem HTV helfen möchte, diese Hunde zu versorgen und das Nothilfe-Programm auch in Zukunft anbieten zu können, kann dies mit einer Spende über das Online-Spendenformular oder per Überweisung auf folgendes Konto unterstützen:
Hamburger Sparkasse IBAN: DE03 2005 0550 1286 2228 88 BIC: HASPDEHHXXX Spendenzweck: Warmer Schlafplatz
Wer obdachlose Menschen und deren Tiere lieber mit einer Sachspende unterstützen möchte, kann der DRK-Obdachlosenhilfe gut erhaltene Schlafsäcke, neuwertige Decken und original verschlossenes sowie noch nicht abgelaufenes Futter spenden. Diese Dinge können direkt in der Geschäftsstelle in Wandsbek (Gustav-Adolf-Straße 88) oder bei uns im Tierheim abgegeben werden.
(Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.)

Alte Hündin zum Sterben ausgesetzt

Alte Hündin zum Sterben ausgesetzt

Am 18.10.2017 wurde die 13jährige Mischlingshündin Lisa in einem Gebüsch an der Tatenberger Schleuse aufgefunden. Die betagte Vierbeinerin konnte nicht mehr aufstehen und wurde durch einen aufmerksamen Finder zu uns ins Tierheim in die Süderstraße verbracht.

Zunächst bestand der Verdacht, dass die Hündin akut z.B. durch einen Verkehrsunfall verletzt wurde. Die Untersuchungen unserer Tierärzte ergaben aber, dass die Verletzungen der Hündin und die schlechte Verfassung auf längere Entwicklungen zurückzuführen sind. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Lisa vor Ort abgelegt und sich selbst überlassen wurde.

Der Hamburger Tierschutzverein hat Strafanzeige erstattet und setzt für Hinweise, die zur Überführung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus.

Die 59 cm große Mischlingshündin trug bei ihrer Ankunft im Tierheim ein Kettenhalsband. Zwar konnte anhand des bei Lisa vorhandenen Mikrochips ein Halter ausfindig gemacht werden, der auch Angaben zu der Hündin machen konnte, so zu ihrem Alter, der aber auch angab die Hündin bereits vor acht Jahren an Unbekannt weitergegeben zu haben.

Unsere Tierärzte diagnostizierten bei der freundlichen Hündin eine hochgradige knöcherne Veränderung an der gesamten Wirbelsäule, die zu so akuten und starken Schmerzen führte, dass die Hündin nicht mehr aufstehen konnte. Ein weiterer Grund dafür war das ausgekugelte Hüftgelenk. Eine Blutuntersuchung bestätigte schließlich die traurige Vermutung: Lisa drohte an Organversagen zu sterben und musste schließlich durch unsere Tierärzte eingeschläfert werden. Das Krankheitsbild zeigt, dass die Hündin offenbar ohne Behandlung einem längeren Martyrium ausgesetzt war.

Das Aussetzen von Tieren ist nach § 3 Tierschutzgesetz verboten und stellt mindestens eine Ordnungswidrigkeit dar. Einem Lebewesen zudem länger anhaltende und sich wiederholende erhebliche Schmerzen und Leiden zu zufügen erfüllt den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Nummer 2 Tierschutzgesetz, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden kann. Genauso verhält es sich, wenn man einem Tier die notwendige medizinische Hilfe nicht zukommen lässt oder das Tier unnötig lange Schmerzen und Leiden aussetzt, ohne es rechtzeitig durch einen Tierarzt zu erlösen.

Da die bisherigen Recherchen ohne Ergebnis verliefen, sind wir nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wenn Sie Lisa erkennen oder etwas bezüglich dieser Straftat beobachtet haben, wenden Sie sich bitte umgehend an unsere Tierschutzberatung: 040 211106-25, die telefonisch montags-freitags von 10-14 Uhr erreichbar ist oder per E-Mail an tierschutzberatung@hamburger-tierschutzverein.de.

Wir sind für jeden hilfreichen Hinweis dankbar!

Lasst die Igel draußen!

Lasst die Igel draußen!

Alljährlich werden im Herbst aus falsch verstandener Tierliebe viele Igel ins Tierheim Süderstraße gebracht. Derzeit befinden sich 20 Vertreter dieser geschützten Art in unserer Obhut. Viele weitere stachelige Gesellen konnten wir schon wieder auswildern. Denn noch brauchen nicht alle Igel Hilfe – im Gegenteil: „Wurden die Igel vom Menschen den ganzen Winter versorgt und gepflegt, haben sie es im kommenden Frühjahr schwer, sich in einem neuen fremden Revier zurechtzufinden und sich gegen Artgenossen durchzusetzen“, sagt Diplom-Biologe Sven Fraaß. „Der Igel ist ein Wildtier und sollte nach Möglichkeit in der Natur bleiben!“ Die erwachsenen männlichen Igel ziehen sich zuerst in ihr Winterquartier zurück, je nach Witterung bereits Anfang Oktober. Zurzeit sind aber vor allem die jungen Igel noch auf Nahrungssuche, um sich eine ausreichend dicke Fettschicht für ihren Winterschlaf zuzulegen.

Bevor man entscheidet, ob ein Igel Hilfe braucht, sollte man das Tier genau beobachten. Erst nach gewissenhafter Prüfung darf ein Igel in menschliche Obhut genommen werden. Auf jeden Fall sollte er einem fachkundigen Tierarzt vorgestellt werden. Auch im Tierheim Süderstraße wird jeder Neuankömmling tierärztlich untersucht und bei Bedarf fortlaufend behandelt.

Nur in bestimmten Ausnahmesituationen ist die Aufnahme eines Igels nach dem Naturschutzgesetz gestattet:

Der Igel ist verletzt oder krank

Oft deuten schon Fundorte und -umstände wie Straßen oder Baustellen auf Verletzungen hin. Kranke Igel erkennt man daran, dass sie tagsüber herumliegen, mager sind (mit einer Nackenfalte als Einbuchtung hinter dem Kopf) und sich apathisch verhalten. Starker Parasitenbefall durch Zecken und Flöhe sind ebenfalls Grund zur Sorge, Fliegeneier oder bereits geschlüpfte Maden machen eine sofortige Hilfe erforderlich.

Verwaiste Igelsäuglinge

Igeljunge, die sich tagsüber außerhalb ihres Nests befinden, noch geschlossene Augen haben und sich womöglich kühl anfühlen, sind mutterlos und benötigen dringend Hilfe. Zu beachten ist aber, dass ältere Jungigel auch tagsüber nach Nahrung suchen!

Igel, die nach Wintereinbruch bei Dauerfrost oder Schnee noch herumlaufen

Auch solche Igel findet man hauptsächlich bei Tage. Es kann sich um kranke oder schwache Alttiere handeln. Oft sind es auch Jungtiere, die zu spät geboren wurden, um sich ein für den Winterschlaf ausreichendes Fettpolster anzuessen. Dabei sind Gewichtsangaben von den Wetterprognosen und nicht ausschließlich vom Kalender abhängig zu machen. Je nach Zeitpunkt des Wintereinbruchs und der Zeitspanne dieser für Igel widrigen Umweltbedingungen ist ein Gewicht von mindestens 500 Gramm für die Überwinterung nötig. In der Regel ist mit einer geschlossenen Schneedecke oder Dauerfrost erst ab Dezember zu rechnen.

Wer also dieser Tage einen Igel draußen sieht, sollte ihn erst einmal beobachten und nicht gleich in menschliche Obhut nehmen. Da viele Gärten und Parks zu „aufgeräumt“ und damit arm an Insekten und ähnlicher Kost sind, ist die artgemäße Zufütterung bei Jungigeln regelmäßig die sinnvollste Maßnahme. Dabei ist unbedingt auf Milch und rohe Eier zu verzichten, stattdessen eignen sich

Katzendosenfutter mit kleinen Portionen Igelmüsli aus Haferflocken oder Weizenkleie mit Insektenschrot und Wasser als Igel-Buffet.

Wer noch mehr für Igel tun möchte, hilft ihnen dort beim Überwintern, wo sie zu Hause sind – draußen in der Natur. Laub- oder Steinhaufen im Garten sind ideal: Igel verkriechen sich darin und verbringen den Winter unter der schützenden Laubschicht. Auch alte Baumstümpfe, Hecken oder Holzstapel sind geeignete Igelverstecke. Ein naturnaher Garten hilft den Tieren – die Aufräumarbeiten können getrost bis zum nächsten Frühjahr warten.

(Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.)

Wildvögel richtig füttern – aber wann, wo und womit?

Wiesbaden, 16. November 2017 - Nicht nur der Winter stellt die einheimischen Wildvögel auf eine harte Probe: Intensive Landwirtschaft und zunehmende Bebauung führen zu Lebensraum-, Brutplatz- und Futtermangel. Vogelfreunde können die Tiere deshalb mit artgerechter Fütterung unterstützen. Wer den Vögeln zumindest über den besonders nahrungsarmen Winter hinweghelfen möchte, sollte deutlich vor dem ersten Wintereinbruch mit der Fütterung beginnen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) gibt Tipps für den Standort des Futterhauses und eine ausgewogene Ernährung:

Frei aufgestellte Häuschen sollten vor Katzen und anderen „Räubern“ gesichert sein. Bei der Anbringung am Balkon entfällt dieses Problem. Als Ständer sind Metall- oder sehr glatt polierte Holzrohre geeignet. Es gibt im Fachhandel auch Katzenabwehrkrägen für den Ständer. Diese sind für Katzen ungefährlich, hindern sie jedoch daran, zum Futterhäuschen zu klettern. Gut geeignete Plätze zum Aufstellen sind beispielsweise Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. „Vogelfreunde sollten zudem darauf achten, die Futterhäuser nicht zu nah an Glasscheiben wie zum Beispiel Fenster von Wintergärten anzubringen, um Anflügen vorzubeugen“, warnt ZZF-Vorstandsmitglied Matthias Mai.
Hygiene am Futterplatz ist unerlässlich
Der Fressplatz muss täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Ob Tierfreunde besser ein Vogelhaus oder Futtersilos installieren, hängt neben dem persönlichen Geschmack auch von der Größe der Wildvögel ab. Ein Häuschen mit wenigen Ecken und Kanten hat den Vorteil, dass es gut sauber zu halten ist.
Ist das Haus vorbereitet und befüllt, kann es dennoch passieren, dass die Tiere eine Weile auf sich warten lassen. „Die Vögel müssen ihre Futterstelle kennen lernen, damit sie wissen, wo es Nahrung gibt“, erklärt Matthias Mai. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Vögel dort bis zum Ende des Winters, regelmäßig frisches Futter finden. „Tierfreunde, die einen verlässlichen Futterplatz bieten, binden die Vögel an diesen Fressplatz“, betont der Experte.
Passendes Futter für Weich- und Körnerfresser
Damit sich möglichst viele verschiedene Wildvogelarten an den sprichwörtlich „gedeckten Tisch“ setzen können, sollten sowohl Weich- als auch Körnerfresser passende Nahrung erhalten. Bei Weichfressern wie Zaunkönigen, Amseln oder Staren stehen tierische Kost und beispielsweise Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und beispielsweise Rosinen, aber auch Haferflocken. Körnerfresser wie Finken und Sperlinge sind mit einem kräftigen Schnabel ausgestattet und ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Sämereien. So genannte Allesfresser (Meisen und Spechte), die sich im Winter auf Körner umstellen, stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden.
Nach besonders kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann sollten Vogelfreunde ein möglichst fetthaltiges Futter anbieten. „Meisen zum Beispiel bevorzugen frei schwingende Futterquellen. Für alle Vogelarten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futter-Auswahl“, so Matthias Mai.
Winterfutter wird den Vögeln bis in den März hinein angeboten. Je nach aktueller Temperatur und Wetterlage und damit je nach Futterbedarf der Vögel kann man die tägliche Futtermenge variieren. Ab Ende März sollten Vogelfreunde die Tiere nur noch mit speziellem Sommerfutter füttern.
Garten vogelfreundlich gestalten
Das Füttern der Vögel unterstützt nicht nur die Artenvielfalt, sondern ist auch ein schönes Naturerlebnis: „Besonders Kindern wird durch das Beobachten der Tiere an den Fressplätzen das Bewusstsein für die Natur vermittelt“, betont Matthias Mai. Wer in seinem Garten viele verschiedene Vögel anlocken möchte, sollte ihn nicht nur mit Futterhäusern sondern auch mit heimischen Hölzern ausstatten. Hecken mit Beeren und alte Bäume mit Astlöchern zum Nisten sind ein Paradies für Vögel.

Die beliebtesten Hunderassen

(TASSO/RB) Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen stehen mit 41 Prozent Mischlingshunde. Die weiteren Plätze im TASSO-Haustierzentralregister: Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund, Chihuahua, Französische Bulldogge, Jack Russell Terrier, Golden Retriever, Yorkshire Terrier, Australian Shepherd und der Border Collie.

Meerwasseraquarium für Kinder?

Meerwasseraquarium für Kinder?

(ZZF/RB) Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor unbedachter Anschaffung von Meerwasserfischen. Gerade die aus den Disney-Filmen beliebten Palettendoktorfische („Dorie“) und Clownfische („Nemo“) brauchen Platz und Fachkenntnis. Doktorfische können über 30 Zentimeter groß werden, sollten nicht alleine gehalten werden und brauchen ein Aquarium mit deutlich mehr als 1.000 Litern. Für ein solches Riffaquarium werden Strömungspumpen, ein großer Eiweißabschäumer und die richtige Beleuchtung benötigt. Die Zusammensetzung des Wassers muss regelmäßig überprüft und verdunstetes Wasser mit Wasser aus einer Osmoseanlage oder einer Vollentsalzung ersetzt werden.

Kinder haben mehr Freude an der Haltung von Süßwasserfischen, die für den Einstieg in die Aquaristik geeignet sind. Buntbarsche oder Cichliden sind sehr farbenprächtig, erfordern aber auch schon einige Erfahrung, allerdings sind die technischen Anforderungen bei weitem nicht so groß wie bei einem Meerwasseraquarium. Andere Süßwasserfische wie Guppys oder Platys sind leichter zu halten. Eine individuelle Beratung im Zoofachgeschäft ist daher ratsam. Mehr Infos zur artgerechten Haltung von Süßwasserfischen unter www.my-fish.org.

Für Kinder sind Süßwasserfische wie der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) am besten geeignet (Foto: WZF GmbH)

Wenn der Hund alt wird

(Fressnapf/RB) Manche Hunde altern bereits mit sechs bis acht Jahren. Lässt seine Mobilität merklich nach, dann können Sie ihm z. B. mit einer Hundetreppe zu seinem Lieblingsschlafplatz auf dem Sofa oder einer Hunderampe für das Auto das Leben erleichtern. Betagte Hunde schlafen viel: ein extra weiches orthopädisches Hundebett entlastet die Gelenke. Massagen und Bürsten fördern die Durchblutung.

Alternde Hunde sollen nicht mehr hoch springen müssen, nicht mehr so weit und nicht mehr so lange Gassi gehen, wenn ihnen das schwer fällt. Bewegung in Maßen ist jedoch weiterhin wichtig, damit der Gelenkstoffwechsel funktioniert. Kleine Hunde können sich in einer Hundetasche ausruhen, wenn sie schlapp machen. Und Tiere bis 25 Kilogramm können sogar in einem Fahrradbeiwagen ausfahren, wenn sie nicht mehr ständig neben dem Rad herlaufen können.

Den Hund nicht mit zu vielen Leckerli verwöhnen, denn Seniorenhunde setzen schneller Fett an. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen lastet auf den Gelenken und kann die Mobilität einschränken. Daher sollte auch ein hochwertiges Senior-Futter verwendet werden. Nutzen Sie regelmäßige Vorsorgechecks beim Tierarzt, denn auch Diabetes mellitus, Nieren- oder Herzprobleme sind bei Seniorenhunden ein Thema. Mehr zur Fütterung unter http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/fuetterung-alte-hunde

Freigänger oder Wohnungskatze?

(Fressnapf/RB) Die Wohnungshaltung ist besser als ihr Ruf: Die Katzen erreichen ein höheres Alter, sind weniger Gefahren ausgesetzt, haben weniger Schmutz, Parasiten und Krankheiten im Gepäck. Sie sind immer da und haben oft ein inniges Verhältnis zu Frauchen und Herrchen. Das spricht gegen die Wohnung und für den Freigang: Katzen sind Jäger, stets in Lauerstellung und auf Beutefang. Sie sind freiheitsliebend, abenteuerlustig und streunen gerne in ihrem Revier umher. Dabei erhalten sie alle natürlichen Sinnesreize, die sie für eine gute Entwicklung brauchen. Sie bewegen sich ausreichend und sind auch geistig ausgelastet.

Die Schattenseiten des Freigangs: In der Nähe einer stark befahrenen Straße, einer Bahnlinie oder mitten in der Stadt leben Katzen gefährlich. Sie sollten geimpft, gechippt und kastriert sein, regelmäßig auf Parasiten untersucht werden. Das Verletzungsrisiko ist draußen größer – höhere Tierarztkosten können anfallen.

Am besten entscheiden Sie schon im Kittenalter, ob Sie einen Stubentiger oder einen Freigänger haben wollen. Planen Sie bei einer reinen Wohnungskatze einen zweiten Artgenossen mit ein. Denken Sie auch an Ihre „Urlaubsvertretung“ und prüfen Sie, ob das mit Freigang zu vereinen ist.

Abnehmen für Stubentiger

Abnehmen für Stubentiger

(IVH/RB) Katzen mit Übergewicht leiden darunter. Die Folgen können Diabetes, Harnsteine oder auch Leberverfettung sein. Manche Katzen putzen sich nicht mehr und leiden an Entzündungen der Haut. Je früher man dem entgegenwirkt, desto weniger problematisch ist das Abnehmen. Aber woran erkennt man, ob die Katze an Übergewicht leidet? Das Idealgewicht ist von der Rasse und dem Geschlecht des Tieres abhängig und lässt sich durch Wiegen feststellen. Die Rippen des Tieres sollten fühl- aber nicht sichtbar sein und es muss sich eine Taille hinter den Rippen abzeichnen. Es sollten sich zudem keine größeren Fettablagerungen am Bauch gebildet haben. Als Faustregel beim Abnehmen gilt zwar: bei der Fütterung 20 Prozent vom eigentlichen Energiebedarf abziehen. Gleichzeitig muss die Katze aber genügend Vitamine und Mineralien erhalten und nicht mehr als ein Prozent ihrer Körpermasse pro Woche abnehmen. Nimmt sie schneller ab, kann das zu erhöhten Blutfetten führen. Daher sollte der Tierarzt, der auch ein Stoffwechselprofil erstellen kann, hinzugezogen werden. So manche Freigängerkatze lässt sich übrigens zusätzlich beim Nachbarn mit Futter verwöhnen, daher sollte man die Nachbarschaft darüber aufklären, dass die Katze nicht gefüttert werden darf. Außerdem ist es sinnvoll, sie immer wieder mit Spielangeboten zu mehr Bewegung zu animieren. (Foto: IVH)