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14.12.2017 - 21:48

 
 

Sicherheit mit Gütesiegel

(djd/dh) Viele Einbruchsopfer haben noch jahrelang unter den Folgen des massiven Eingriffs in ihre Privatsphäre zu leiden, unter den psychischen Folgen oft mehr als unter den materiellen Schäden. Damit es gar nicht erst so weit kommen kann, wünschen sich viele eine Alarmanlage. Eine solche Anlage nachzurüsten, ist dank funkgestützter Systeme heute kein Problem mehr. Aufwändiges Verlegen von Kabelverbindungen zwischen Alarmzentrale, Sensoren und anderen Komponenten entfällt. Somit sind so gut wie keine Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich. Die Kriminalpolizei rät, in Sachen Qualität auf das Gütesiegel "Objekt gesichert" zu achten. Als Plexitafel an der Hausfassade angebracht, schreckt es Einbrecher ab und macht deutlich: In diesem Gebäude ist eine zertifizierte Alarmanlage installiert, auf die Verlass ist. Zudem belegt das Siegel, dass die installierten Komponenten und das gesamte Alarmsystem den Sicherheitsstandards der VdS-Schadenverhütung entsprechen. Manche Versicherungen geben zudem einen Rabatt auf die Prämie, wenn das Haus oder die Wohnung mit einem VdS-zertifizierten System geschützt ist.

Beratungsstelle für Einbruchschutz

(dh) Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Haus des Polizeikommissariats 14, Caffamacherreihe 4, 20355 Hamburg, bietet allen Hamburger Bürgern und ansässigen Firmen kostenlose Beratung zur Kriminalitätsvorbeugung an, vor allem zu Möglichkeiten zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Die Mitarbeiter, die regelmäßig in Sicherheitstechnik und Verhaltensprävention geschult werden, sind ausnahmslos langjährig erfahrene Polizisten der Schutz- und Kriminalpolizei. Kontakt: E-Mail: kriminalberatung@polizei.hamburg.de, Beratungstermine unter Tel. 040 / 4286-70777 (Mo.-Fr. 10-16 Uhr).

Einbruchhemmende Sicherungen

(dh) Viele Einbruchsversuche scheitern immer häufiger an mechanischen Tür- und Fenster-Sicherungen. Falls solche Sicherungsmechanismen noch nicht vorhanden sind, müssen nicht gleich alle Türen und Fenster der Wohnung komplett ausgetauscht werden. Häufig lässt sich guter Einbruchschutz recht einfach nachrüsten. Das ist zwar mit Kosten verbunden, aber es ist eine lohnende Investition in ein deutliches Plus an Sicherheit. Fenster und Balkontüren in Keller, Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss sollten grundsätzlich gegen Aufhebeln geschützt werden. So genannte Pilzkopfverriegelungen und abschließbare Fenstergriffe lassen sich problemlos montieren. Türen können mit einbruchhemmenden Profilzylinder, Schutzbeschlägen und einer Mehrfachverriegelung gesichert werden. Schutz bietet auch ein Querriegelschloss. Bei der Nachrüstung mit einbruchhemmenden Produkten sollte immer auf die Widerstandsklasse geachtet werden. Die Polizei empfiehlt mindestens die so genannte Klasse RC 2. Bei der Beratungsstelle der örtlichen Polizei und auf deren Webseiten gibt es Listen mit geprüften Firmen.

KfW-Förderprogramm

(dh) Private Eigentümer und Mieter können Zuschüsse zur Einbruchsicherung bei der KfW in Anspruch nehmen. Diese betragen für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus 10 Prozent und für das „Altersgerechte Haus“ 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten betragen 2.000 Euro. Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet, kann einen Zuschuss von insgesamt mindestens 200 Euro bis maximal 5.000 Euro beantragen. Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ steigt der Zuschuss sogar auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten; maximal 6.250 Euro können beantragt werden. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen. Die Zuschüsse können mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden, z. B. bei einem ohnehin geplanten Austausch der Fenster. Mehr unter www.kfw.de/einbruchschutz.

Feuerlöscher in jedem Haus

(dh) Feuerlöscher sind einfach zu bedienen und können bei entstehenden Bränden zum Lebensretter werden. Sie sind handlich und leicht zu bedienen, das Löschmittel ist gesundheitlich unbedenklich. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie geprüft (DIN EN 3) und von einer neutralen Stelle anerkannt sind. Tragbare Feuerlöscher sollten alle zwei Jahre durch einen Sachkundigen geprüft werden, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Um Brände in der Entstehungsphase wirkungsvoll zu bekämpfen, sollten Feuerlöscher an Rettungswegen, also in Treppenhäusern und in der Nähe von Ein-/Ausgängen, in Griffhöhe (80 bis 120 cm hoch) angebracht sein. Weitere wichtige Standorte sind Gefahrenschwerpunkte wie Garage, Küche, Hobbyraum und Heizungskeller.

Für die Wohnung sehr zu empfehlen sind Schaumlöscher. Das Löschmittel ist sehr wirksam und verursacht keine nennenswerten Verschmutzungen, denn der Schaum kann leicht abgewischt werden (ähnlich wie Seifenschaum). Kohlendioxidlöscher (CO2) ersticken das Feuer. Sie können sinnvoll als Zweit- bzw. Ersatzgerät zum Einsatz kommen. Das Löschmittel ist rückstandsfrei. CO2 dringt aber nicht zu tief sitzenden Glutbränden vor, bei Möbeln, Holz und Papier kann eine Wiederentzündung erfolgen. Pulverlöscher haben eine starke Löschkraft. Nachteilig sind aber die sehr starken Verschmutzungs- und ggf. Korrosionsfolgen durch die Pulverstaubbelastung.

Keine Angst vorm Blitz

(djd/dh) Als Folge des Klimawandels werden Gewitter auch hierzulande immer häufiger. Allein in Deutschland registriert der Blitzinformationsdienst jedes Jahr rund eine Million Blitze. Schlagen sie in Strom- oder Datenleitungen ein, kann es zu Überspannungen kommen. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für elektrische Geräte sind sie gefährlich, denn sie zerstören empfindliche Bauteile in Computern oder Fernsehern, was zu Datenverlust oder einem gänzlich defekten Gerät führen kann. Besser, der Nutzer sorgt vor.

Ganz bequem kann man solchen Schäden mit einer Überspannungsschutz-Steckdosenleiste vorbeugen. Man sollte darauf achten, dass alle wertvollen Geräte, insbesondere jene mit elektronischen Bauteilen, durch den Anschluss an solch eine Leiste geschützt werden. Für Computersysteme haben sich Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz und Automatikfunktion nach dem Master-Slave-System bewährt: Der Strommodus für das Hauptgerät in der Master-Steckdose gilt auch für alle Geräte in den dahinter geschalteten Slave-Dosen. Läuft beispielsweise der Computer über die Master-Steckdose und Drucker sowie Monitor und Scanner werden aus den Slave-Steckdosen der gleichen Leiste bedient, dann werden diese Peripheriegeräte automatisch vom Stromnetz getrennt, sobald der Nutzer den Computer herunterfährt.

Gehirn für ein sicheres Zuhause

(djd/dh) Brand, Einbruch oder technische Defekte können in den eigenen vier Wänden erhebliche Schäden verursachen. Quasi als Gehirn des Hauses registriert eine Alarmanlage mit ihren Sicherheitskomponenten, wenn Gefahren drohen, weil ein Brand ausbricht, wenn ein Einbrecher versucht, sich Zutritt zu verschaffen, wenn Wasser oder Gas austritt oder auch, wenn die Kühltruhe eine technische Störung hat. 

Welche Überwachungsfunktionen für das eigene Haus passend ist, hängt vom Gebäude und den eigenen Anforderungen ab. Möglich ist fast alles: Für den Schutz vor Einbruch gibt es spezielle Magnetkontakte. Diese werden etwa an der Balkontür angebracht und registrieren, wenn jemand die Tür unberechtigt öffnet. Lichtkuppeln lassen sich mit so genannten Lichtvorhängen schützen. Gelangt der Einbrecher ins Gebäudeinnere, erkennen Bewegungsmelder den Eindringling und geben die Information an die Alarmzentrale weiter. Mit dieser sind alle Sicherheitskomponenten via Kabel oder Funk verbunden. Und schon wird bei einer Gefahr unmittelbar Alarm ausgelöst, der etwa per Alarmsirene an der Fassade weithin hör- und sichtbar ist.
Welche Komponenten im Einzelfall sinnvoll sind, lässt sich am besten mit einem kostenlosen Sicherheits-Check vom Fachmann ermitteln, Informationen dazu gibt es unter www.wir-machen-deutschland-sicher.de. Der Sicherheitsfachmann nimmt das Haus unter die Lupe und ermittelt im Gespräch den persönlichen Sicherheitsbedarf. Zudem achtet er darauf, dass nur geprüfte und VdS-zertifizierte Sicherheitssysteme und -produkte zum Einsatz kommen.