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14.12.2017 - 21:55

 
 

Broschüre zu gesunder Ernährung im Alter

Broschüre zu gesunder Ernährung im Alter

(dh) „Essen mit Genuss - Schwung für das Alter“ lautet der Titel einer Broschüre, mit der die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) über gesunde Ernährung informiert. Der Ratgeber richtet sich speziell an alle Personen in der zweiten Lebenshälfte, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Die Tipps und Rezepte sind für die meisten Personen in der Zielgruppe noch selbständig lebender, älterer Menschen geeignet.
Die Broschüre bietet Informationen und Anregungen, wie sich die Lebensmittelauswahl unter altersmedizinischen Gesichtspunkten optimieren lässt. Alle Empfehlungen beziehen sich auf natürliche Produkte und Lebensmittel, nicht auf Nahrungsergänzungsmittel oder künstliche Nahrungszusätze. Solche hochdosierten Mittel sollten nur in Rücksprache mit einem Arzt beziehungsweise einer Ärztin bei nachgewiesenem Mangel eingenommen werden.
Die Broschüre entstand im Rahmen des „Paktes für Prävention“ in enger Kooperation mit der Forschungsabteilung des Albertinen-Hauses – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie und basiert auf den Erkenntnissen der Hamburger Langzeitstudie zum Älterwerden (LUCAS).
Die Broschüre steht unter http://www.hamburg.de/gesundheit-im-alter als Download zur Verfügung. Sie kann zudem kostenfrei bestellt werden bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Broschürenservice, Billstraße 80, 20539 Hamburg. (Foto: BGV)

Broschüren rund um Demenz

(RB) Die Anzahl älterer Menschen nimmt zu – und damit auch die Zahl derjenigen, die von einer Demenz betroffen sind. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Hamburg aktuell über 31.000 demenziell Erkrankte gibt, 2030 werden es etwa 39.000 sein. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) reagiert auf den wachsenden Informations- und Beratungsbedarf von Betroffenen und ihren Angehörigen und hat deshalb zwei stark nachgefragte Broschüren zum Thema in überarbeiteter Form neu aufgelegt. Sie informieren unter anderem über Versorgungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote in der Hansestadt sowie über ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Die Broschüre „Leben mit Demenz in Hamburg – Rat und Hilfe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ wurde im Rahmen der „Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg“ 2014 entwickelt und jetzt grundlegend aktualisiert. Die dritte Auflage enthält Informationen über die Erkrankung, über Therapiemöglichkeiten sowie über die verschiedenen Unterstützungs- und Beratungsangebote für Erkrankte sowie Angehörige. Die neue Broschüre informiert auch über Möglichkeiten der Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Demenz, über kulturelle Angebote und über das Thema „Technik im Alter“ sowie die Leistungen der Pflegeversicherung. Ein umfangreicher Adressteil erleichtert die Kontaktaufnahme mit den Beratungsstellen, Leistungsanbietern und anderen Institutionen.

Da es ein wachsendes Interesse an kleinräumigen Pflegeangeboten als alternative Wohn- und Versorgungsform zwischen der Pflege zu Hause und in einer stationären Pflegeeinrichtung gibt, wurde auch die Broschüre „Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“ überarbeitet und neu herausgegeben. Ambulante Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind eine Möglichkeit, weiter in familiärer Atmosphäre zu leben und gut gepflegt zu werden. Die Broschüre enthält Informationen zum Aufbau einer Gruppe, zur Finanzierung und bietet auch eine Auswahl an Mustervereinbarungen. Sie richtet sich daher insbesondere an Angehörige und andere persönliche Interessenvertreter, die sich über diese neue Wohnform informieren wollen. Persönliche Unterstützung und Beratung erhalten Interessierte und Gründer zum Beispiel bei der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften (http://www.koordinationsstelle-pflege-wgs-hamburg.de/).

Die beiden Broschüren stehen online unter www.hamburg.de/bgv/veroeffentlichungen zur Verfügung und sind per E-Mail unter publikationen@bgv.hamburg.de sowie telefonisch unter 040 – 4 28 37-23 68 zu bestellen.

Initiative „Demenz Partner"

(dh) Berührungsängste abbauen, Empathie fördern und so die Lebensbedingungen von Demenzerkrankten und ihren Familien verbessern: Die Initiative „Demenz Partner" klärt Interessierte über die Krankheit auf und gibt Tipps für Begegnungen im Alltag.
In Deutschland leben gegenwärtig 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf drei Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Behandlung oder Prävention gelingt.

„Demenz braucht Dich" lautet der Slogan der Initiative, die von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt wird. „Demenz Partner" sind Personen, die sich mit dem Krankheitsbild Demenz auskennen und wissen, wie sie Menschen mit Demenz im Alltag begegnen und sie ins soziale Leben einbeziehen können. Dank ihres Wissens über die Krankheit sollen mehr Menschen dazu beitragen, die Lebensbedingungen für Demenzerkrankte zu verbessern. Mit der Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden in bundesweit stattfindenden Kursen neben Wissen zum Krankheitsbild wichtige Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt. Wer an den 90-minütigen kostenlosen Kursen teilnimmt, erhält als Teilnahmebestätigung eine Urkunde und einen Anstecker, der ihn als „Demenz Partner" ausweist.
Schon 15.000 Menschen sind in Deutschland "Demenz Partner" geworden. Wer ebenfalls dazu gehören möchte, kann auf der Website der Initiative nach Kursanbietern in seiner Nähe suchen: www.demenz-partner.de.

Neuer Landes-Seniorenbeirat

(RB) Die 15 Mitglieder des Ende Juni 2017 neu gebildeten Landes-Seniorenbeirats – zum zweiten Mal gebildet auf der Grundlage des Seniorenmitwirkungsgesetz von 2012 – vertreten die Interessen der Hamburger Senioren gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Die Möglichkeiten der Seniorenvertretungen, die Hamburger Politik mitzugestalten, sind vielfältig. Die Ausschüsse der Bezirksversammlungen können die Seniorenbeiräte als sachkundige Personen hinzuziehen. Zudem können die Seniorenvertretungen eigene Projekte entwickeln. Der Landes-Seniorenbeirat berät die zuständigen Fachbehörden und Senatsämter und unterrichtet den Senat regelmäßig über seine Tätigkeit. Alle Behörden sind verpflichtet, die aktive Beteiligung der Senioren am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu fördern. In ihrer Arbeit werden die Beiräte durch die Bezirksämter und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unterstützt.

Der Landes-Seniorenbeirat besteht aus sieben von den Bezirks-Seniorenbeiräten gewählten Mitgliedern, zwei vom Integrationsbeirat vorgeschlagenen Personen und sechs von diesen zugewählten Mitgliedern. Frauen und Männer müssen mit mindestens 40 Prozent vertreten sein. Die 15 Mitglieder des neuen Landes-Seniorenbeirats sind: Samira Chamali, Jürgen Fehrmann, Hans-Lüder Hilken, Sabine Illing, Friedrich-Wilhelm Jacobs, Regina Jürgens, Reinhold Knüppel, Dieter Mahel, Mostafa Morid, David Okeke, Helmut Riedel, Karin Rogalski-Beeck, Karin Schulz-Torge, Inge-Maria Weldemann und Egon Zarnowka.

Weitere Informationen zum Hamburgischen Seniorenmitwirkungsgesetz bzw. dem Landes-Seniorenbeirat unter www.hamburg.de/senioren und unter www.lsb-hamburg.de.

Die Seniorengruppe im Birckholtzweg (Farmsen-Berne) freut sich über neue Teilnehmer/innen

Im Mietertreff der SAGA (Birckholtzweg 18-20) trifft sich die Seniorengruppe „Die Silberfüchse“ immer montags von 14.00 bis 16.00 Uhr. Bei Kaffee und Tee wird in geselliger Runde geklönt, gespielt, das Gedächtnis trainiert, Geschichten und Gedichte vorgelesen, gebastelt sowie gesungen. Geleitet wird die fröhliche Gruppe von Miriam Heuer. Interessierte sind herzlich eingeladen, mal vorbei zu schauen! Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen über diese oder andere Gruppen des Seniorenbüro Hamburg e.V. erhalten Sie bei Linja Pohl, montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr, Tel. 040-30 39 95 07.

Die Seniorengemeinschaft Rahlstedt

(RB) Die Seniorengemeinschaft Rahlstedt wendet sich an Menschen, die nach dem Beruf und nach ihrem Einsatz für die Familie neue Wege suchen und jetzt ihr Leben genießen und aktiv gestalten möchten. In zahlreichen, regelmäßigen und kostenlosen Treffs kann man nette Menschen kennen lernen, gemeinsamen Interessen nachgehen und neue entdecken. Der Treff im Hameister-Haus, Schweriner Straße 28, liegt verkehrsgünstig in der Nähe vom Bahnhof Rahlstedt und lädt mit seinen modernen Räumen Besucher zu vielfältigen Aktivitäten und Geselligkeit ein. Im Angebot sind Kartenspiele, Kaffee- und Info-Nachmittage, Vorträge sowie gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Treffpunktes, z. B. Theater- und Konzertbesuche, gemeinsames Mittagessen, Tagesausflüge und Reisen. Aber auch ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme der Senioren ist immer vorhanden. Im Hameister-Haus ist jemand vom Verein als Ansprechpartner immer am 3. Mittwoch im Monat von 11.30-13.00 Uhr vor Ort. Für die Teilnahme am Veranstaltungsprogramm ist keinerlei Mitgliedschaft notwendig. Aktuelle Informationen zum Programm und weitere Infos unter Tel. 23 84 41 26.

Seniorengenossenschaften

(RB) Gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Netz der gegenseitigen ehrenamtlichen Hilfe und Unterstützung aufbauen: In organisierter Form einer Seniorengenossenschaft ist dies etwas Besonderes, denn diese Zweckgemeinschaften gehören zu den neueren Formen der Genossenschaften. Die Mitglieder bringen dabei ihre Kompetenzen und ihre Zeit ein, um andere Mitglieder im Alltag zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten auch sie Hilfe, wenn sie diese benötigen. Wie das klappen kann, dazu gibt die neue Broschüre der Gesundheitsbehörde „Seniorengenossenschaften gestalten Nachbarschaft“ wertvolle Hinweise. Dabei muss es sich nicht um eine Genossenschaft im rechtlichen Sinne handeln, sondern beispielsweise um einen eingetragenen Verein. Die Broschüre bietet viele hilfreiche Informationen über Ziele, rechtliche Voraussetzungen, mögliche Inhalte und Leistungen, Abrechnungsmodelle sowie Tipps zur Finanzierung von Seniorengenossenschaften. Beispiele aus der Praxis, Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit sowie zu Kooperation geben darüber hinaus weitere nützliche Anregungen.

Die Broschüre ist im Internet unter www.hamburg.de/senioren/ zum Download verfügbar oder kann in Einzelexemplaren unter Tel. 040/428 37 - 2368 oder per E-Mail an publikationen@bgv.hamburg.de angefordert werden.

Fit im Alter

(dh) Körperliche Aktivitäten in regelmäßigen Abständen bilden die Grundlage für einen gesunden Alterungsprozess. Sie senken nicht nur das Risiko chronischer Erkrankungen, sondern erhalten auch Muskelgruppen und Knochenmasse. Zudem dient ausreichende Bewegung der Förderung von Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen. Die Krankenkassen bieten eine Vielzahl an Präventionsmaßnahmen, die kostengünstig in Anspruch genommen werden können. Das Kursangebot zur Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit ist in Abhängigkeit der Krankenkassen sehr unterschiedlich gestaltet. Mögliche Kurse sind unter anderem Pilates, Yoga, Rückenschule, Nordic Walking oder Aquafitness. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen zahlen in den meisten Fällen nichts oder nur einen geringen Eigenanteil. Bei Interesse sollte man sich unbedingt im Voraus mit seiner Kasse in Verbindung setzen.

Unabhängig davon gilt: Bereits ein täglicher Spaziergang erzielt gesundheitsfördernde Effekte. Auch sportliche Aktivitäten wie das Radfahren oder das Joggen dienen der Mobilitätserhaltung. Massagen können zum einen Schmerzen lindern und zum anderen die Gelenke bewegen. Wechselbäder helfen nicht zuletzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen und dienen der allgemeinen Verbesserung des Immunsystems.

Kostenlos Kultur erleben

(dh) Wer älter ist als 63 und über ein geringes Einkommen verfügt, kann kostenlos Kultur erleben - gemeinsam mit jungen Menschen. Dafür sorgt „KULTURISTENHOCH2“, ein Hamburger Generationenprojekt in Kooperation mit Hamburger Schulen und KulturLeben Hamburg e.V. Die Begegnungen zwischen den Generationen bieten den Raum, Verständnis füreinander zu entwickeln, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Das soziale Umfeld in der Nachbarschaft wird im Alter oft kleiner. Der Wunsch nach Gemeinsamkeit und Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben wird aus Scheu, Geldmangel oder der Angst allein unterwegs zu sein, unterdrückt. Jugendlichen wiederum fehlt der Kontakt zu der Generation ihrer Großeltern. Theater-, Museums- oder Konzertbesuche hingegen sind vielen von ihnen fremd.
Hier setzt KULTURISTENHOCH2 an: Oberstufenschüler aus der Nachbarschaft begleiten die älteren Menschen ehrenamtlich – auf Wunsch von Tür zu Tür. Schon auf dem Weg zur gemeinsamen Veranstaltung beginnen so Austausch und Kontakt der Generationen. Mehr als fünfzig Schüler stehen bereit, die Vielfalt der Hamburger Kulturlandschaft mit einem älteren Menschen zu entdecken. Sie kommen vom Gymnasium Bramfeld, aus der Stadtteilschule Eidelstedt und vom Gymnasium Rahlstedt. In schulinternen Workshops und einem externen Training unter fachlicher Anleitung sind alle auf ihre freiwillige Aufgabe gut vorbereitet worden. Projekt-Anmeldung für Senioren unter Tel. 46 08 45 35 oder post@kulturisten-hoch2.de. Mehr unter www.kulturisten-hoch2.de.

Nachkommen unterstützen

(RB) 43 Prozent der auf dem Land lebenden deutschen Senioren geben ihren Nachkommen regelmäßig Geld, bei in der Stadt wohnenden sind es 34 Prozent, zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG. Es ist ihnen wichtig, mitzuerleben, dass es den Nachkommen gut geht. Die Studie belegt jedoch gleichzeitig, dass nicht immer die notwendige Liquidität vorhanden ist, um die Erben ohne eigene Einschränkung unterstützen zu können. Jeder Dritte kann mit der Rente allein schon den gewohnten Lebensstandard nicht halten.

Pflegetelefon

(dh) Älteren Menschen ist es wichtig, selbstbestimmt leben zu können. Das gilt auch und besonders für Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Entsteht Bedarf an Pflege und Betreuung ist die Unsicherheit oft groß: Wie wird Pflege organisiert? Welche Einrichtungen oder Dienste gibt es? Welche Kosten entstehen? Wie funktioniert die Familienpflegezeit? Diese Fragen beantwortet das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums. Als Lotse zu den Angeboten vor Ort für alle Fragen rund um das Thema „Pflege und Hilfe im Alter" soll das Servicetelefon Hilfe und Unterstützung bieten. Das Pflegetelefon kooperiert außerdem mit der Telefonseelsorge, dem Alzheimer-Telefon sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Krisentelefone. Das Pflegetelefon ist Mo.-Do. von 9-18 Uhr unter der Tel. 030 201 79131 zu erreichen. Informationen zu den Themen Pflege, Wohnen, Demenz und Familienpflegezeit sind auch auf dem Informationsportal www.wege-zur-pflege.de erhältlich.

Kosten für Pflegeeinrichtungen

(dh) Personen, die gesetzlich pflegeversichert sind und mindestens die Pflegestufe 1 haben, haben Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse. Die Pflegekasse trägt dabei den pflegebedingten Anteil der Kosten, nicht aber die Unterbringungskosten selbst. Nimmt eine Person erstmalig eine Pflegeeinrichtung, beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt, in Anspruch und hat diese Person bisher keine Pflegestufe, so muss diese umgehend beantragt werden. Wird der Antrag positiv entschieden und die Person mindestens der Pflegestufe I zugeordnet, leistet die Pflegeversicherung einen Kostenzuschuss ab dem Tag der Antragstellung.
Ein Anspruch auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse besteht auch bei Kurzzeitpflege. Handelt es sich um Verhinderungspflege, also eine Kurzzeitpflege aufgrund der vorübergehenden Verhinderung der Pflegeperson, gilt eine besondere Voraussetzung: Die Pflegeperson muss die pflegebedürftige Person vor der erstmaligen Inanspruchnahme der Verhinderungspflege mindestens sechs Monate lang zuhause gepflegt haben. Die Pflegeversicherung trägt für bis zu vier Wochen pro Kalenderjahr die Kosten für die Verhinderungspflege.

Ermäßigungen für Senioren

(dh) Im Öffentlichen Nahverkehr, aber auch bei vielen kulturellen Veranstaltungen und Freizeitangeboten können Senioren von Rabatten und Ermäßigungen profitieren. Diese Ermäßigungen sind jedoch sehr uneinheitlich und unterliegen unterschiedlichen Bedingungen. Manchmal ist eine Ermäßigung schon ab 55 Jahren, mal ab 60 Jahren oder erst mit 65 Jahren möglich, oder es gibt gar keinen Preisnachlass. Eine Ermäßigung für Senioren ist bei einigen Veranstaltungen nur an der Abendkasse möglich, bei anderen auch im Vorverkauf. Ob es einen Rabatt gibt und unter welchen Voraussetzungen dieser gewährt wird, sollten Senioren daher immer nachfragen. In einigen Fällen genügt der Nachweis des Alters mithilfe des Personalausweises für die Gewährung der Ermäßigung. Vielfach wird aber auch ein Nachweis des Rentenbezugs gefordert. Hier hilft der Rentenausweis. Diesen erhalten Rentner gemeinsam mit ihrem Rentenbescheid. Der Ausweis kann ausgeschnitten und gemeinsam mit dem Personalausweis ständig mitgeführt werden.

Arbeitsgruppe Senioren-Bildung

(dh) Bildung ist auch für ältere Menschen eine wichtige Voraussetzung dafür, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dabei beschränkt sich Bildung nicht nur auf den Erwerb von Wissen und Qualifikationen, sondern auch auf Aufgaben und Anforderungen in der Familie, in der Freizeit oder im bürgerschaftlichen Engagement. Das Bundesseniorenministerium hat zu dieser Thematik eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese hat sich in ihrer ersten Sitzung im September 2015 auf drei zentrale Handlungsfelder verständigt: „Bildung als Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge und Ländlicher Raum", „Schwierige Zugänge" und „Politische Bildung". Diese werden in Workshops bearbeitet. Alle Arbeitsgruppen werden in dem auf zwei Jahre angelegten intensiven Diskussionsprozess Empfehlungen und Eckpunkte erarbeiten, die an die jeweilige Situationen vor Ort und die vorhandenen Ressourcen angepasst werden können. Die Ergebnisse wird das Bundesseniorenministerium im ersten Halbjahr 2017 in einer abschließenden Plenarsitzung des Runden Tisches präsentieren und mit den Teilnehmenden diskutieren.