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14.12.2017 - 21:46

 
 

 

Termine und Informationen zur aktuellen Schul-Anmelderunde

Termine und Informationen zur aktuellen Schul-Anmelderunde

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Vorsicht bei gebrauchten Auto-Kindersitzen!

(DEKRA/RB) Für Kinder ist das Auto nach wie vor das gefährlichste Verkehrsmittel. Generell vorgeschrieben sind zu Alter, Größe und Gewicht passende Rückhaltesysteme für Kinder, die bis zwölf Jahre alt und kleiner als 150 Zentimeter sind. Wer ein Kind ungesichert im Kraftfahrzeug mitnimmt, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und mit einem Punkt in Flensburg rechnen. Das gilt besonders auch für Kurzstrecken. Die Sachverständigen von DEKRA warnen: Verwenden Sie keine gebrauchten Kindersitze unbekannter Herkunft! Ein Kindersitz aus einem Unfallwagen kann äußerlich noch einwandfrei aussehen, aber innen gefährliche Brüche oder Risse aufweisen. Der Kunststoff älterer Sitze kann zudem spröde sein, so dass er bei einem Unfall leichter aufbrechen kann.

Zudem erfüllt ein neuer Sitz in der Regel die aktuellen Sicherheitsstandards. Aber auch beim Neukauf ist einiges zu beachten: Nehmen Sie das Kind beim Kauf mit und lassen es probesitzen. Achten Sie auf atmungsaktive und reinigungsfreundliche Bezüge und testen Sie den Sitz immer im eigenen Pkw. Wichtig ist eine einfache Montage. Von Vorteil sind die genormten Sitzverankerungen nach dem ISOFIX System, das in vielen modernen Autos installiert ist. Für Kinder bis etwa 4 Jahre bzw. bis 18 Kilogramm Gewicht sind unter anderem Reboard-Systeme im Angebot, bei denen das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt. Bei einem Aufprall wird die Wirbelsäule des Kindes abgestützt und der Oberkörper nicht nach vorn in den Gurt geschleudert. Bei Frontalunfällen sind die Belastungswerte in diesen Sitzen am niedrigsten. Bei Montage eines solchen Sitzes auf dem Beifahrersitz muss allerdings unbedingt der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden.

Familienkasse Hamburg umgezogen

(RB) Die Familienkasse Nord in Hamburg hat am Montag, den 7. August 2017, einen neuen, größeren und barrierefreien Kundenempfang für alle Eltern, die Kindergeld oder Kinderzuschlag beziehen, und zwar im Nagelsweg 9, nur wenige Schritte vom bisherigen Standort entfernt. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-12 Uhr, Do. für Berufstätige 16-18 Uhr. Kontakt: Besucheradresse: Nagelsweg 9, 20097 Hamburg, Postanschrift: Familienkasse Nord, 20069 Hamburg. E-Mail: Familienkasse-Nord@arbeitsagentur.de. Kostenfreie Telefonnummern: Tel. 0800 4 5555 30 (persönliche Anliegen – Mo. bis Fr. 8-18 Uhr). Tel. 0800 4 5555 33 (Auszahlungstermine – täglich 0 bis 24 Uhr).

Kindergeld auch nach dem Abitur

(RB) Oft sind die Eltern von Abiturienten verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt? Dazu die Familienkasse Nord: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nicht erforderlich, wenn zum Beispiel der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung, Studium) innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung beginnt. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet und die entsprechende Bewerbung für den Ausbildungs- oder Studiengang nachweisen kann. Kann sich das Kind noch nicht bewerben, z.B. weil das Bewerbungsverfahren an der Hochschule noch nicht eröffnet ist, genügt zunächst eine schriftliche Erklärung des Kindes, sich so bald wie möglich bewerben zu wollen. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Guntram Bombor, Leiter der Familienkasse Nord, erklärt, dass das frühzeitige Einsenden der Nachweise allen Beteiligten hilft, damit Zahlungsunterbrechungen weitestgehend vermieden werden. Die dafür vorgesehenen Formulare (z.B. Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) stehen unter www.familienkasse.de bereit. Für alle drei norddeutschen Bundesländer gilt die zentrale Postanschrift „Familienkasse Nord, 20069 Hamburg". Die Familienkasse ist von Mo.-Fr. von 8-18 Uhr (gebührenfrei) erreichbar unter Tel. 0800 4 5555 30.

Faltblatt zu Hamburgs Spielplätzen, Ponyhöfen und Wildgehegen

(RB) Unter dem Titel „Hamburgs Grün für Kinder und Familien“ ist jetzt ein neues Faltblatt der Umweltbehörde erschienen, das aufzeigt, was Familien in Hamburg im Freien unternehmen können. Es weist den Weg zu Spielplätzen, Freibädern, Minigolfanlagen, Ponyhöfen, Kletteranlagen, Modellboot-Teichen, Naturschutz-Infohäusern oder Wildgehegen. Alle Orte werden in Stichworten und mit Bus- und Bahnverbindung zur An- und Abreise aufgeführt. Ab sofort liegt das Faltblatt gratis in allen Bezirksämtern und Bücherhallen aus. Als interaktive Karte steht die Publikation unter www.hamburg.de/spielplaetze.

Flexible Kinderbetreuung auf betreuten Spielplätzen

Flexible Kinderbetreuung auf betreuten Spielplätzen

(RB) Erfolgreich seit über 65 Jahren bietet der Verein Aktion Kinderparadies e.V. auf 20 Spielplätzen in Hamburg ein flexibles und offenes Betreuungskonzept für alle Familien mit Kindern von 1-6 Jahren, die noch keinen Krippenplatz wünschen, sondern eine individuelle Betreuung. Die naturnahen Spielplätze mit tollen Spielgeräten und viel Platz zum Toben bieten vielfältige Bildungsgelegenheiten sowie anregende Sinnes- und Bewegungsräume. Alle betreuten Spielplätze haben ein geheiztes Spielhaus mit ausgesuchten Spielsachen, pädagogische Betreuerinnen begleiten die Kinder. Das Spielhaus dient nicht nur als Rückzugsort bei anhaltender Kälte und Dauerregen, sondern wird auch als gemütlicher Treffpunkt zum gemeinsamen Frühstücken, Singen und Spielen genutzt. Dabei ist die Betreuung flexibel, egal ob das Kind täglich oder mehrmals in der Woche kommt - auch in den Ferien und zu jeder Jahreszeit. Betreuter Spielplatz in der Region ist der Spielplatz Arnswalder Straße, 22147 Hamburg, Tel. 648 04 45. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 Uhr. Mehr Infos unter www.aktion-kinderparadies.de. Betreuerinnen werden derzeit übrigens nicht gesucht. (Foto: Aktion Kinderparadies)

Spielzeug mit App auf Schadstoffe testen

(BUND/RB) Beim Kauf von Freizeitartikeln für draußen, wie Bällen, Inlineskates, Rollern, Skateboards, Schaufeln oder Eimern für den Sandkasten sollten Eltern aufpassen. Insbesondere in Plastikprodukten aus Fernost können sich so genannte Weichmacher oder Chemikalien wie Bisphenol A verstecken, die sich während des Gebrauchs herauslösen und dann in den Hormonhaushalt von Heranwachsenden eingreifen und zu späteren gesundheitlichen Schäden führen können. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, diese vorab mit einer von den Umweltschützern selbst entwickelten Smartphone-App zu testen. Mit der kostenlosen „ToxFox-App“ können Verbraucher die Barcodes von Spielzeug oder Deko-Artikeln scannen. Ist das jeweilige Produkt in der Datenbank eingetragen, werden enthaltene Schadstoffe angezeigt. Ist das Produkt noch nicht erfasst, können die App-Nutzer sich mit einem Klick direkt an den Hersteller wenden und dort Auskünfte über mögliche Schadstoffe in den Produkten erfragen. Spätestens nach 45 Tagen muss der Nutzer eine entsprechende Antwort erhalten.

Unterhaltsvorschuss ausgeweitet

(RB) Der Unterhaltsvorschuss hilft den Alleinerziehenden, wenn Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils ausfallen. Ansonsten müssten sie gleichzeitig für die Betreuung und Erziehung des Kindes sorgen und für den ausfallenden Barunterhalt aufkommen. Oft erreichen die Unterhaltsvorschussstellen mit ihren Bemühungen, dass der Partner den Unterhalt tatsächlich bezahlt. Der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende wird künftig bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, die maximale Bezugsdauer von 72 Monaten soll entfallen. Inkrafttreten wird die Reform zum 1. Juli 2017. Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass sie selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug mindestens 600 Euro brutto monatlich verdient. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter der Kinder. Seit 1. Januar 2017 beträgt er für Kinder von 0-5 Jahren 150 Euro, für Kinder von 6-11 Jahren 201 Euro und (voraussichtlich ab Juli 2017) für Kinder von 12-17 Jahren 268 Euro. Mehr unter www.familien-wegweiser.de.

Kinder zu arglos mit Fremden

(RB) In einem sozialen Experiment sowohl in Amerika als auch in Deutschland hat die Sicher-Stark-Organisation gezeigt, wie leicht Kinder für sie völlig Fremde in ihr Haus lassen würden - auch wenn Mama und Papa nicht da sind. In dem Experiment wurde mit versteckter Kamera mit Einverständnis der Eltern getestet, ob Kinder zu Hause die Wohnungstür öffnen, wenn ein Fremder klingelt oder ob Kinder auf einem Spielplatz mit einem Fremden einfach mitgehen. „Hallo, ich bin ein Freund deiner Mama und deines Papas. Sind sie zuhause?", fragt der Fremde die Kinder an der Tür. Einige Kinder verneinen. „Darf ich dann drinnen auf sie warten?" Das schockierende Ergebnis: Ohne viel Aufsehen ließen alle getesteten Kinder den Fremden herein. Dabei hatten viele der Eltern ihren Kindern regelmäßig erklärt, vorsichtig vor Fremden zu sein. Auch auf dem Spielplatz verlief das soziale Experiment fatal. Alle Kinder gingen mit dem Fremden mit. Daher sollten Eltern das Thema unbedingt mit ihrem Nachwuchs besprechen! Beispiel-Videos des Experiments und Tipps, wie Eltern ihre Kinder schützen können, gibt es unter www.sicher-stark-team.de.

Minderjährige haften für einen Unfall

(D.A.S./RB) Minderjährige haften selbst für einen verursachten Schaden, wenn sie die erforderliche Reife und Einsicht haben, um ihr Handeln als falsch zu erkennen. Ein Elfjähriger, der per Fahrrad den Sturz einer anderen Radfahrerin verursacht hat, muss daher für deren Schmerzensgeld aufkommen. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm ( Az. 9 U 238/15). Der Junge war mit dem Fahrrad auf einem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Die verletzte Radfahrerin klagte auf 25.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadenersatz in etwa gleicher Höhe.

Minderjährige können vom vollendeten siebten Lebensjahr an durchaus allein für einen Schaden haften, den sie verursacht haben. Die Eltern haften nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ein normal entwickelter Elfjähriger muss beim Radfahren in der Regel nicht mehr unter ständiger Aufsicht stehen. Verursacht er dann einen Unfall, haften nicht seine Eltern, sondern er selbst. Und aus einem zivilrechtlichen Urteil, das einen entsprechenden Anspruch festschreibt, kann der Gesetzgeber noch 30 Jahre lang vollstrecken.

Kostenloser Bandproben-Bus für Jugendliche

(RB) Der „jamliner“ ist ein ehemaliger Linienbus, der in einen mobilen Bandprobenraum mit Tonstudio umgebaut wurde. Immer mittwochs von 10 bis 18 Uhr - jedoch nicht in den Ferien - steht die Tür des jamliners für Jugendliche ab 12 Jahren auf dem Parkplatz vom Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1, 22045 Hamburg, offen. Interessierte können ohne Anmeldung vorbeikommen. Der Bus ist mit feinster Tontechnik ausgestattet - eben wie im Studio. Es sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich, wohl aber Interesse an Musik und Kreativität. Getextet wird in deutscher Sprache. Jede Band kommt für ein halbes Jahr ein Mal pro Woche in den Bus und arbeitet an eigenen Song-Ideen, um dann am Ende die eigene CD mit einem selbst geschriebenen und gespielten Song und selbst gestaltetem Cover in den Händen zu halten. Der jamliner ist ein Projekt der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg e. V. und Nestwerk e.V. Dank fortlaufender Unterstützung durch die Förderer ist dieses Angebot der „rollenden Musikschule" kostenlos.Mehr unter www.jamliner.net.

Keine Kordelstopper an Kinderkleidung!

(Unfallkasse Nord/RB) Kordelstopper, Schals, Schlüsselbänder, aber auch Fahrradhelme können beim Spielen gefährlich werden. Immer wieder verunglücken Kinder schwer oder sogar tödlich, weil sie damit an einem Spielgerät hängen bleiben. Kinderkleidung sollte komplett frei sein von Kordelstoppern – auch an Ärmeln, Hosenbeinen und Säumen! Zwar haben sich die Hersteller von Kinderkleidung bis Größe 146 verpflichtet, keine Stopper mehr im Halsbereich anzubringen, auf Flohmärkten und im Secondhand-Handel ist aber immer noch gebrauchte Kinderkleidung mit Kordelstoppern im Umlauf. Stecken Sie die Schal-Enden beim Spielen in die Jacke Ihres Kindes. Lose flatternde Schals und herabbaumelnde Schnüre sind auch in Bus und Bahn gefährlich, wenn die Tür sich schließt. Bei Schuhen sind Klettverschlüsse die bessere Alternative zu Schnürsenkeln. Der Schlüssel gehört beim Spielen in die Jackentasche, nicht an ein Schlüsselband um den Hals. Beim Toben auf dem Spielplatz müssen Fahrradhelme abgenommen werden. Gern führen kleine Kinder einen Spielkameraden als „Hund“ oder „Pferd“ an einer Leine um den Hals herum. Gefährlich wird es, mit der Leine auf ein Spielgerät zu klettern. Riemen, Seile und Leinen müssen also auf dem Boden bleiben.

Kaution und Kündigungsfrist: Unwirksame Geschäftsbedingungen einer Kinderkrippe

(D.A.S./RB) Plätze in Kinderkrippen sind heiß begehrt. Trotzdem dürfen Kinderkrippen im Betreuungsvertrag mit den Eltern nicht alles vereinbaren, was sie wollen. Es gelten die üblichen Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches über Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Eine Kinderkrippe darf mit den Eltern eine zweimonatige Kündigungsfrist vereinbaren und hat bis zum Ablauf dieser Frist Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Dies entschied nach Informationen der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH der Bundesgerichtshof (BGH, Az. III ZR 126/15). Unwirksam sind jedoch unter anderem Geschäftsbedingungen, die eine vierstellige Kaution vorsehen.

Der Fall: Ein Vater hatte seinen 16 Monate alten Sohn schon nach zehn Tagen aus einer Kinderkrippe wieder herausgenommen, weil sich das Kind dort nicht wohl fühlte. Er verlangte von der Betreiberin daher auch die Kaution von 1.000 Euro zurück, die er nach den Geschäftsbedingungen der Krippe bezahlt hatte. Die Betreiberin verlangte von ihm im Gegenzug jedoch die Fortzahlung der Betreuungsvergütung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Dies waren 590 Euro mehr als die Kaution. Zudem befürchtete die Betreiberin, dass sie Fördermittel verlieren könnte, weil nun ein Kind weniger die Krippe besuchte. Daher war sie der Ansicht, dass der Vater ihr auch den drohenden Ausfall von Fördermitteln ersetzen müsse. Dabei ging es noch einmal um rund 2.500 Euro. Der Fall landete vor Gericht. Das Urteil: Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice wies der Bundesgerichtshof in letzter Instanz die Revisionsanträge beider Parteien ab. Dem Urteil zufolge darf eine Kinderkrippe durchaus auf einer Kündigungsfrist von zwei Monaten bestehen. Bei einer solchen, relativ kurzen Frist sei es „nicht geboten“, den Eltern in der Startphase ein fristloses Kündigungsrecht einzuräumen. Andere Allgemeine Geschäftsbedingungen im Betreuungsvertrag hielt der BGH jedoch für unwirksam. Dies betraf zunächst die Vereinbarung, 1.000 Euro Kaution als „Darlehen“ an die Kinderkrippe zu zahlen. Ebenfalls unwirksam sei die Vertragsklausel, nach der die Eltern bei Androhung von Schadensersatzforderungen dazu verpflichtet seien, ihr Kind während der Vertragslaufzeit auch tatsächlich in die Krippe zu bringen, damit diese bestimmte Beträge an Fördermitteln erhalte. Die letzte Regelung verstoße sogar gegen das im Grundgesetz gewährte Pflege- und Erziehungsrecht der Eltern.

Sorgerecht wird nicht auf Wunsch des Kindes entzogen

(D-AH/RB) Eltern kann das Sorgerecht nicht entzogen werden, nur weil das Kind es wünscht. Besonders dann nicht, wenn die Eltern die Vorwürfe bestreiten und sogar widerlegen können. So entschied das Oberlandesgericht Hamm und wies die Forderung einer Jugendlichen zurück (Az. 4 UF 16/15). In dem Fall bat eine 13-Jährige beim Jugendamt darum, sie bei einer Pflegefamilie unterzubringen. Sie behauptete, ihr Vater schlage sie regelmäßig und habe ihr dabei sogar einmal einen Zahn abgebrochen. Zudem müsse sie übermäßig viel im Haushalt helfen, beispielsweise Holz hacken oder den Tisch abräumen. Der psychische Druck im elterlichen Haus bringe sie sogar dazu, sich die Arme aufzuritzen. Die Eltern wollten aber nicht, dass ihre Tochter in einer Pflegefamilie untergebracht wird. Der Streit ging vor Gericht.
Das Sorgerecht kann nur dann entzogen werden, wenn die Sorgeberechtigten das Wohl oder die Gesundheit des Kindes gefährden. Die Tochter war zwar der Meinung, das sei hier der Fall, konnte diese Behauptung aber nicht beweisen. Dass der Vater ihr einen Zahn abgebrochen hatte, konnte beispielsweise ein zahnärztliches Gutachten nicht bestätigen. Die Eltern räumten ein, dass der Vater seiner Tochter einmal eine Ohrfeige gegeben hatte. Das sei allerdings noch kein Anlass dafür, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Auch im Haushalt mitzuhelfen sei für eine 13-Jährige durchaus angebracht. Eine strenge Erziehung gefährde oder schädige ein Kind nicht. Das Sorgerecht für die Jugendliche bleibt deshalb bei den Eltern.

Schlafwandeln bei Kindern

(dgk/RB) Schlafwandeln im Kindesalter ist keine Seltenheit. Obwohl sie sich im Schlafzustand befinden, tun Schlafwandler durchaus logische Dinge, etwa sich des Nachts am Kühlschrank bedienen oder sich anziehen und die Wohnung verlassen. Am nächsten Morgen erinnern sie sich an nichts. Das Phänomen taucht bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren häufig zum ersten Mal auf, meist ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen. In der Pubertät verschwindet es dann oft wieder. Rat beim Kinderarzt ist erst nötig, wenn das Ereignis über einen längeren Zeitraum oder fast jede Nacht auftritt. Die Gründe sind noch nicht abschließend geklärt. Oft tritt es familiär gehäuft auf, die genetische Veranlagung spielt also eine Rolle. Die Neigung dazu kann durch fiebrige Erkrankungen, psychischen Stress oder Lärm und Schlafmangel verstärkt werden. Wenn Ihr Kind schlafwandelt, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, denn Schlafwandler bewegen sich meist geradeaus, selbst dann, wenn ihr Weg zu Ende ist (Absturzgefahr), oder essen bei Nachtmahlzeiten die Verpackung mit. Daher sollte man den Betroffenen so behutsam steuern, dass er wieder allein ins Bett findet. Achten Sie darauf, dass alle Fenster, Wohnungs- und Balkontüren gut verschlossen sind. Nützlich kann auch ein kleines Glöckchen an der Kinderzimmertür sein, das Sie in der Nacht darauf aufmerksam macht, wenn Ihr Kind „auf Wanderschaft“ geht.

Kinder als Beifahrer auf Fahrrad oder Motorrad

(D.A.S./RB) Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr dürfen in einem geeigneten Kindersitz der Norm DIN EN 14344 mit einem Gurt angeschnallt und mit Fahrradhelm auf dem Fahrrad mitfahren. Kindersitze vor dem Lenker sind nur für Kinder bis 15 Kilo zugelassen. Große Geschwister dürfen die Kleinen übrigens nur dann auf dem Fahrrad mitnehmen, wenn sie selber bereits 16 Jahre alt sind. Fahrrad-Anhänger gelten auch nur für Kinder bis sieben Jahre in speziellen Sicherheitssitzen und müssen mit eigenen Front- und Rückleuchten ausgestattet sein.

Doch ab wann dürfen Kinder mit auf ein Motorrad? Ein gesetzliches Mindestalter gibt es nicht. Laut Straßenverkehrszulassungsordnung (§ 35a Abs. 9 StVZO) müssen Krafträder mit einem Beifahrersitz und Fußstützen für den Beifahrer ausgestattet sein, damit eine zweite Person mitfahren darf. Für Kinder unter sieben Jahren ist ein besonderer Sitz sowie ein Schutz der Füße vor den Speichen der Räder Vorschrift. Das heißt: Kinder haben auf dem Tank oder auf dem Schoß des Fahrers nichts zu suchen! Und selbst, wenn der Nachwuchs schon älter als sieben Jahre alt ist: Sind die Beine noch zu kurz, um die Fußrasten für den Beifahrer zu erreichen, muss er zu Hause bleiben – denn für den Kindersitz ist er zu alt! Zudem sollten Kinder als Beifahrer auf einem Motorrad auch in einem Alter sein, in dem sie wissen, wie sie sich beispielsweise in der Kurve mit Schräglage verhalten sollten. Für kleine Biker gibt es im Handel spezielle Kinderhelme. Übrigens: Auch für die Mitfahrt in einem Beiwagen gilt die Helmpflicht.

Unterschätzte Kariesquellen

In den ersten zweieinhalb Jahren nach unserer Geburt entwickelt sich die Mundflora, die Hunderte von Bakterienarten beherbergt und im gesunden Zustand eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger erfüllt. Kariesauslösende Bakterien befinden sich dort zunächst nicht. Erst über andere Menschen, meist Eltern oder Großeltern, gelangen sie in die Mundhöhle des Kindes. Je später Babys in Kontakt mit den Erregern kommen, desto bessere Abwehr entwickeln sie gegen diese. Werdende Mütter und Väter sollten daher nicht nur zu ihrem eigenen Schutz, sondern auch zu dem des Kindes besonders intensiv auf ihre Mundhygiene achten. Durch professionelle Zahnreinigung lässt sich schädlicher Belag auch in schwer zugänglichen Bereichen wirksam entfernen. Bei Vorsorgeterminen erkennt der Zahnarzt defekte Füllungen oder eventuelle bakterielle Erkrankungen, zu denen neben Karies auch Parodontitis zählt. Eine entsprechende Behandlung sollte bei beiden Elternteilen unbedingt vor der Geburt abgeschlossen sein. Für Schwangere empfehlen Experten zwei Kontrolltermine, einen zu Beginn und einen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft.

Zudem tummeln sich Karieserreger im Speichel. Und schnell gelangt dieser vom Mund der Eltern in den des Kindes: Viele säubern den heruntergefallenen Schnuller im eigenen Mund oder probieren den Brei vom Löffel des Babys. Besser ein bis zwei Ersatzschnuller mitnehmen und die Babynahrung mit einem Extralöffel vorkosten. Die Temperatur des Fläschchens lässt sich gut am Handrücken testen. Wer dann noch auf zahngesunde Lebensmittel und Getränke sowie regelmäßige Besuche beim Zahnarzt achtet, schafft eine gute Grundlage für kariesfreie Kinderzähne.

Ansprechen von Kindern durch Fremde - Handlungshilfe für Eltern

(RB) Liebe Eltern, jetzt ist wieder die Jahreszeit angebrochen, in der viele Termine Ihrer Kinder in die Dunkelheit fallen. Daher sollte man jetzt nicht nur mit heller und reflektierender Kleidung auf Verkehrssicherheit achten, sondern auch die Kleinen begleiten oder zumindest in der Gruppe gehen lassen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von Eltern und Kindern sind hierbei Voraussetzung. Sprechen Sie – ohne die Kinder zu verängstigen – über den Unterschied zwischen „Fremden“ und „Vertrauenspersonen“ und schärfen Sie dem Nachwuchs ein, fremden Personen nicht freimütig alles zu erzählen.

 Die Polizei rät zur Vorbeugung:

  •  Bringen Sie nicht auf der Kleidung oder dem Schulranzen des Kindes von außen sichtbar seinen Namen an. Das Ansprechen des Kindes mit seinem Namen durch einen Fremden könnte zu einer Vertraulichkeit führen, die nicht gegeben ist.
  • Halten Sie Ihr Kind zur Pünktlichkeit an. Treffen Sie Absprachen. Halten Sie selbst ebenfalls getroffene Absprachen ein, denn das Kind lernt vom Vorbild. Erklären Sie dem Kind, wohin Sie gehen und wann Sie zurückkehren. Ein Kind muss wissen, wo es Sie erreichen kann.
  • Schicken Sie Ihr Kind - wenn möglich – gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule oder zum Spielplatz.
  • Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind nach „Rettungsinseln“ um, zum Beispiel ein Geschäft, in dem es die Kassiererin ansprechen kann, eine Arztpraxis, in der sich in der Anmeldung Arzthelferinnen als Ansprechpartner befinden, oder ein Mehrfamilienhaus, wo es gegebenenfalls klingeln kann. Polizeiliche Erfahrungen zeigen, dass ein Täter sein Vorhaben aufgibt, wenn ein Kind zum Beispiel durch Klingeln an einem Haus um Hilfe bittet.
  • Kinder müssen lernen, Distanz zu Fahrzeugen zu halten, wenn sie angesprochen werden. Es darf auf keinen Fall auf Zuruf an ein Fahrzeug herantreten. Vermitteln Sie dem Kind auch, dass ein Autofahrer besser einen Erwachsenen nach dem Weg fragen sollte. Leben Sie dieses Distanzverhalten vor: Werden Sie in Begleitung Ihres Kindes von einem Autofahrer nach dem Weg gefragt, so beugen sie sich nicht aus Höflichkeit zum Fahrzeug herunter, sondern halten Sie Distanz. Ihr Kind wird sich dieses Verhalten merken und übernehmen.
  • Kinder müssen auch lernen, dass sie eine Aufforderung oder einen Zuruf ignorieren und weitergehen dürfen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auf Zuruf von Fremden nicht hören muss, und dass es nicht unhöflich ist, wenn es einfach weitergeht. Es hat ein selbstverständliches Recht auf Selbstschutz und Sicherheit. Sagen Sie dies Ihrem Kind. Die Erfahrungen der Polizei aus vielen Opfergesprächen haben gezeigt, dass Ihr Kind hierzu manchmal ausdrücklich Ihre Erlaubnis braucht.
  • Wenn Ihr Kind einmal gegen diese Regel verstoßen hat, schimpfen Sie nicht in aufgeregter Verfassung, sondern gehen Sie mit ihm die getroffenen Absprachen erneut ruhig durch. Ein verängstigtes Kind wird sich in einem Wiederholungsfall nicht mehr an Sie wenden, wenn es mit einer erregten Reaktion konfrontiert wird und vielleicht auch noch Vorwürfe erntet.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es sich in bedrohlichen Situationen verhalten soll, damit es im Notfall richtig reagieren kann. So sollte es sich nicht scheuen, andere Erwachsene anzusprechen, um Hilfe zu bitten oder auch laut um Hilfe zu schreien. Wird es durch einen Täter bedrängt, soll es sofort weglaufen und laut schreien. Täter sind stets bestrebt unauffällig und von der Öffentlichkeit unbemerkt ihre Kontakte zum Kind aufzubauen.
  • Ihr Kind sollte die Notrufnummer 110 kennen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei Gefahr ohne Geld und ohne Telefonkarte von jeder öffentlichen Telefonzelle oder auch ohne Guthaben vom Handy aus die Polizei rufen kann.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit, um mit Ihrem Kind über seine Erlebnisse und Sorgen zu sprechen. Vermitteln Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass es Ihnen alle Erlebnisse erzählen kann, die ihm komisch vorgekommen sind oder vor denen es sich ängstigt.
  • Kinder sollen im Alltag Respekt und Selbstvertrauen erfahren, damit sie Selbstbewusstsein entwickeln können. Täter sprechen bevorzugt unsicher und unselbständig wirkende Kinder an, daher ist Selbstbewusstsein ein wirksamer Schutz.

 Im Akutfall:

  • Wenn Ihr Kind von einem Vorfall berichtet, bei dem es von einer fremden Person angesprochen und sogar bedrängt wurde, bemühen Sie sich, zunächst Ruhe zu bewahren.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es jetzt bei Ihnen sicher ist und loben Sie es dafür, dass es sich Ihnen direkt offenbart hat.
  • Glauben Sie dem Kind und hören Sie seiner Schilderung aufmerksam zu, ohne „nachzubohren“ oder ihm Vorhaltungen zu machen („aber ich habe Dir doch schon so oft gesagt, dass du das nicht machen sollst“)
  • Verständigen Sie sofort über Notruf 110 die Polizei, damit diese weitere Maßnahmen zeitnah durchführen kann. (Quelle: Polizei Bonn)

Spielspaß tut Kindern gut

Zeit zum Spielen – darauf freuen sich viele Kinder. Während der Feiertage und in den Ferien bleibt zudem mehr Zeit für die Familie und gemeinsame Unternehmungen. Warum das Spielen ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung und des Zusammenlebens ist, erklärt das Portal www.familien-wegweiser.de.

Für Kinder hat das Spielen eine große Bedeutung – es macht Spaß und ist ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung, denn nirgendwo lernen Kinder so viel wie im Spiel. Deshalb ist es eine unverzichtbare Grundlage für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit sowie für die später folgende Schul- und Berufsphase.

Die im Spiel erworbenen Kompetenzen sind enorm: Kinder entdecken ihre eigenen Fähigkeiten und Talente, sie erkennen, was sie alles können und wo ihre Grenzen liegen. Indem sie die Welt erkunden und sich darin behaupten, entwickeln sie Selbstbewusstsein. Weil Kinder in Spielen existentielle Erfahrungen machen, sind ihre Reaktionen wie Trauer oder Wut über ein verlorenes Spiel meist entsprechend stark. Dass aber auch Verlieren dazu gehört, lernen Kinder insbesondere bei Gesellschafts- und Mannschaftsspielen. Denn hier gilt es, Regeln zu beachten und in einer Gruppe zu agieren.

Wenn Kinder über die Wiese tollen und sich auf dem Spielplatz austoben, trainieren sie damit auch ihre motorischen Fähigkeiten. Sie lernen ihren Körper kennen und üben Geschicklichkeit. Auch das Gehirn des Kindes profitiert: In den ersten Lebensjahren bilden sich dort wichtige Nervenverbindungen, welche durch die vielfältigen Erfahrungen beim Spielen weiter angeregt werden.
Vom gemeinsamen Spielen in der Osterzeit kann zudem die ganze Familie profitieren, denn durch die gemeinsame Zeit wird auch der familiäre Zusammenhalt gestärkt.

Unter www.familien-wegweiser.de finden Interessierte Informationen zu Spielen für die ganze Familie sowie die Warte-Spiele-App mit 100 Spielvorschlägen für unterwegs.
Ebenso finden Eltern und Großeltern Informationen, Angebote und Tipps für das Leben mit Kindern: Einzelne Rubriken wie „Meistgeklickte Themen“ oder die Datenbank „Familie regional“ bündeln Informationen für jedes Lebensalter und (fast) jede Lebenssituation. Mit den praktischen Online-Rechnern des Bundesfamilienministeriums können Eltern noch vor der Geburt ihres Kindes die voraussichtliche Höhe des Elterngeldes und des ElterngeldPlus individuell und ausführlich errechnen.

Bauspielplatz - So findet Ihr zu uns:

Da der Baui Berne mitten in einem Waldstück zwischen Kathenkoppel und der Berner Au liegt hat er keine Straßenadresse!
Wollt Ihr zu uns kommen gibt es mehrere Zugangswege.

Von der Neubausiedlung Heuortsland kommend:
Über den Wiesenweg zur Holzbrücke und danach rechts

Oder:
Von der Berner Allee kommend:
Gegenüber der Kirche/ Haltestelle Lienaustraße in den Waldweg und nach ca. 4 Minuten Fußweg liegen wir rechts vor Euch.

oder:
von der Straße Kathenkoppel:
In der Kurve der Straße in den Parkweg einbiegen und dem Weg ca 3 Gehminuten folgen dann liegen wir links vor Euch.