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10.04.2020 - 02:26

 
 

Telefonnetz derzeit überlastet

Fock: „Nutzen Sie den eService über arbeitsagentur.de“

 Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur sehr eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz der Bundesagentur für Arbeit ist bundesweit überlastet.

Sönke Fock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg, der gestern mitgeteilte, dass Arbeitsagentur und Jobcenter bis auf weiteres keine persönliche Beratung vornehmen, bittet arbeitsuchende und arbeitslose Hamburgerinnen und Hamburger* um Verständnis und etwas Geduld: „Wir bitten darum, Anrufe auf Notfälle zu beschränken. Gleichzeitig werden wir zusätzliche Telefonkapazitäten schaffen, um dem hohen Gesprächsbedarf gerecht zu werden.“

Fock stellt drei Aspekte heraus, die in diesen Tagen im Umgang mit Arbeitsagentur und Jobcenter Hamburg wichtig sind:

„Vereinbarte Termine, zu welchen Angelegen auch immer, müssen in den nächsten Tagen und Wochen von keinem Kunden abgesagt werden. Daraus ergeben sich keinerlei Nachteile für die Betroffenen. Es werden keine Geldleistungen eingestellt, es entstehen keinerlei Rechtsfolgen oder Sanktionen.

Bestehende Fristen im Leistungsrecht werden vorerst ausgesetzt. Die Mitarbeiter in der Arbeitsagentur und im Jobcenter informieren die Kunden, wenn sich diese Regelungen ändern.

Sobald lokale Rufnummern zur Verfügung stehen, geben wir diese bekannt.“

Zudem weist Fock auf den eService der Bundesagentur hin, „Als besonders geeignet und komfortabel stellen sich in dieser besonderen Lage unsere Online-Antragsmöglichkeiten heraus. Das ist sehr hilfreich, denn damit ist ein persönlicher Termin in der Arbeitsagentur oder im Jobcenter derzeit und bis auf Weiteres entbehrlich. Wer sich arbeitsuchend melden muss, kann dies online über www.arbeitsagentur.de/eservices gut erledigen, auch die Arbeitslosmeldung ist über diesen Weg uneingeschränkt möglich. Aber auch Anträge auf Weiterbewilligung des Arbeitslosengeldes II oder Berufsausbildungsbeihilfe können neben weiteren Angeboten online auf den Weg gebracht werden.“

Das Anrufaufkommen ist in den vergangenen Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen, teilte der Provider der Bundesagentur mit.

*Angesprochen sind immer alle Geschlechter oder Personengruppen.

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